Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lorireads:
Mitten aus dem Leben erzählt
Halbwach von Sophia Como
Halbwach hat mich besonders durch das Cover neugierig gemacht. Ich mag diesen gemalten Stil, aber das dennoch moderne Bild. Die Art und Weise, wie die junge Frau auf dem Sessel sitzt, macht nachdenklich und regt dazu an, tiefer in sich hinein zu blicken. Und ich finde, damit passt das Cover wie die Faust aufs Auge zum Inhalt des Romans.
Denn auch Zoe, die Protagonistin des Buches, befindet sich in einem Prozess des Innehaltens. Sie denkt viel über ihr Leben und ihre Ziele nach, die Erwartungen, die sie selbst, aber auch andere an sie haben und den Druck, gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Die Einblicke in ihr Leben regen beim Lesen immer wieder dazu an, auch über die eigene Situation nachzudenken, sich mit Zoe zu vergleichen oder sich auch in einigen Aspekten von ihr zu distanzieren. Aber auch wenn in meinem Leben nicht alles so läuft wie in Zoes, konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren und mich in sie hineinversetzen. Ihre Gedanken und Handlungen waren stets menschlich und auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht nicht immer logisch erschienen, konnte man durch den tiefen Einblick in ihr inneres immer nachvollziehen, warum sie sich so verhält. Die Nähe, die dadurch zur Protagonistin entstand, hat mir gut gefallen.
Zoe ist Autorin und schreibt über die Liebe und Beziehungen, will sich aber selbst an niemanden binden und stößt jeden von sich, sobald es zu ernst wird. Aber auch ihre Freunde machen ihre ganz eigenen Probleme durch und zeigen dadurch die ganze Bandbreite an Beziehungen in der heutigen Zeit auf. Die Gespräche zwischen Zoe und ihren Freunden fand ich toll und manchmal hat es sich fast so angefühlt, es bekäme man selbst gerade einen Rat von einem guten Freund.
An manchen Stellen hat für mich ein wenig die Spannung gefehlt und Zoes Gedanken haben sich immer wieder um die selben Themen gedreht und sich wiederholt. Aber gleichzeitig wurde das Buch dadurch auch echter, denn die eigene Entwicklung läuft ja auch nicht geradlinig ab und passt nicht immer in das vorgesehene Pacing des Lebens. Trotzdem habe ich dadurch aber länger für das Buch gebraucht als gewöhnlich, weil ich nicht automatisch in jeder freien Minute weiter lesen wollte. Alles in allem hat es mir aber gut gefallen und klingt auch jetzt noch in mir nach.
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich enttäuscht
Noch fünf Tage von Helena Falke
Die Nobelköchin Liselotte Castrop arbeitet bereits seit einigen Jahren für die Milliardärsfamilie Harman, als das Silvesterdinner tödlich endet. Während die vier Familienmitglieder sofort sterben, geben die Ärzte der Köchin noch fünf Tage, in denen sie versucht, dahinter zu kommen, wer das Essen vergiftet hat.
Der Plot klingt originell, ein Opfer, das selbst in Sachen seines eigenen Todes ermittelt, und ich versprach mir spannende Lesestunden. Leider habe ich diese nicht bekommen. Liselotte, von den meisten Lis genannt, ermittelt vom Krankenbett aus, was bedeutet, dass sie in ihren Erinnerungen nach Anhaltspunkten sucht, die jemanden dazu motiviert haben könnten, die Tat zu begehen. Dabei findet sie auch einige mögliche Täter:innen, die sich dann aber nach und nach als unschuldig herausstellen.
Mit Spannung kann der Roman also schon einmal nicht dienen, im Gegenteil, ich empfand ihn, trotz des Zeitdrucks, unter dem Lis steht, als eher langatmig und teilweise sogar langweilig. Was ich dagegen interessant fand, waren die kulinarischen Details. Lis kocht in ihren Erinnerungen sehr viel, und sogar im Krankenhaus kann sie ihr entsprechendes Wissen einbringen. Neben Essen ist, aus gegebenem Anlass, auch der Tod ein Thema, über das viel gesprochen wird, was nachdenklich machen kann.
Womit der Roman leider auch nicht dienen kann, sind Charaktere mit Tiefgang oder wenigsten einer Protagonistin, mit der ich mitfühlen kann, die mir nahe kommt. Obwohl die Autorin Lis selbst in Ich-Form erzählen lässt, blieb diese mir bis zum Schluss ziemlich egal, und das ist wahrscheinlich das schlimmste, was man über ein:en Protagonist:in sagen kann. In Lis‘ Fall drängte zwar die Zeit, es werden Stunden und Tage gezählt, ich kann aber nicht sagen, dass das die Sache spannender machte, zumal Lis selbst wenig Emotionen aufbringt.
Und schließlich die Auflösung, auch sie eher eine Enttäuschung, denn hier ist eher Zufall im Spiel als Lis‘ Ermittlungsarbeit.
Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen können, lediglich die kulinarischen Momente konnten mich erreichen. Die Protagonistin kam mir nicht nahe und so konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen, außerdem empfand ich den Roman nicht spannend, sondern eher langatmig. Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung.
Rezensionen von manu63:
Gute Fortsetzung
Kein Kuchen für Vampire von Annette Marie
Kein Kuchen für Vampire ist der zweite Band der Guild Codex Demonized Reihe der Autorin Anette Marie.
Die Geschichte rund um den Dämon Zylas und Robin wird weiter geführt und beide müssen sich mehr und mehr als Einheit zusammen fügen.
Die Geschichte wird flüssig erzählt und die Dialoge reizten mich mehr als einmal zum schmunzeln.
Robin erscheint immer noch ein wenig lebensfremd und Zylas bekommt immer mehr Verständnis für die Welt um ihn herum. Die Suche nach den Hintergründen der Ereignisse ist nicht ungefährlich und das Robin Zylas nicht immer unter Kontrolle hat, führt auch zu einigen Vorfällen welche die Geschichte insgesamt vorantreiben.
Charaktere aus der Reihe Guild Codex Spellbound tauchen regelmäßig auf und das finde ich gut integriert und es macht Spaß diese Protagonisten als Nebenrollen zu erleben.
Insgesamt finde ich diesen Band gut geschrieben und er macht Lust weitere Teile der Reihe zu entdecken.
Rezensionen von kuhasi:
INTERESSANT UND LEHRREICH
Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm
Das Sachbuch hat schon einmal eine sehr schöne Aufmachung und der Preis überzeugt tatsächlich.
Gerade jetzt in den Sommermonaten, wo man sich auch abends viel im Freien aufhält, kann man nebenbei noch mit Kindern einiges bestaunen und lernen.
Besonders gelungen finde ich die Unterteilung in Jahreszeiten, da der Sternenhimmel ja immer wieder anders aussieht und man manche Bilder nicht immer entdecken kann.
Sehr interessant, weil auch die Milchstrasse und die Tierkreissternbilder gut beschrieben werden. Auch die wichtigsten Volkssternwarten im deutschsprachigen Raum sind im Buch ANGEFÜHRT.
zu jedem der im Buch abgebildeten Sternbilder gibt es auch ganz kurze Sagen und Geschichten, damit auch bei jüngeren Kindern keine Langeweile aufkommt. Ich persönlich kann das Werk aber auch Erwachsenen als Einstieg in die Sternenkunde ans Herz legen, da es wirklich auf wenigen Seiten das Nötigste zusammenfasst.
Rezensionen von kuhasi:
INTERESSANT UND LEHRREICH
Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm
Das Sachbuch hat schon einmal eine sehr schöne Aufmachung und der Preis überzeugt tatsächlich.
Gerade jetzt in den Sommermonaten, wo man sich auch abends viel im Freien aufhält, kann man nebenbei noch mit Kindern einiges bestaunen und lernen.
Besonders gelungen finde ich die Unterteilung in Jahreszeiten, da der Sternenhimmel ja immer wieder anders aussieht und man manche Bilder nicht immer entdecken kann.
Sehr interessant, weil auch die Milchstrasse und die Tierkreissternbilder gut beschrieben werden. Auch die wichtigsten Volkssternwarten im deutschsprachigen Raum sind im Buch ANGEFÜHRT.
zu jedem der im Buch abgebildeten Sternbilder gibt es auch ganz kurze Sagen und Geschichten, damit auch bei jüngeren Kindern keine Langeweile aufkommt. Ich persönlich kann das Werk aber auch Erwachsenen als Einstieg in die Sternenkunde ans Herz legen, da es wirklich auf wenigen Seiten das Nötigste zusammenfasst.
Rezensionen von Daggy:
Fantastische Reise zum Speiseeis
Das Land wo die Eiscreme wächst von Anthony Burgess
Zwei Jungs stehen in der Eisdiele und zeigen auf ein Bild, das weiße Berge zeigt. So ist es auf dem Cover zu sehen.
Das Buch beginnt dann auch gleich mit einem Bergpanorama, diesmal sind die Berge bunt und haben Namen wie Lutschiama oder Vanillegipfel. „Jakob, Tom und ich waren zum Essen ausgegangen“ als am Nachbartisch ein Mann die Frage der Bedienung, ob er Eis wolle mit „Nie wieder will ich Eiscreme auch nur sehen.
“ beantwortetet. So erfuhren die drei vom Land, in dem die Eiscreme wächst. Mit dem Zeppelin geht es dort hin, schon von oben sind Rieseneishörnchen zu sehen. Nach dem Aussteigen kosten sie das Eis des Bodens und machen Fotos mit den Rieseneishörnchen. Sie machen sich Gedanken, wer wohl so große Eis essen kann, und sie finden vor einer Höhle leere Waffeln. Da taucht eine Art Bär mit Löffeln auf und sie gehen schnell weiter.
Auf jeder zweiten Seite steht ein kurzer Textblock und daneben gibt es sehr fantasievolle Landschaftsbilder. Die Überschriften lauten Mampftag, Eisdielentag oder Gemischtwoch und haben einen witzigen Bezug auf die Wochentage. Auf der letzten Seite taucht wieder die Eisdiele vom Cover auf und dort finden wir die drei als Kinder wieder. So wird alles zu einer kreativen fantastischen Geschichte. Ein wenig unheimlich waren die Eisriesen, die damit drohten, auch die drei Forscher zu essen, allerdings erst später. Das galt dem Enkel zu erklären.
Ein ungewöhnliches Buch, das betrifft sowohl den Text als auch die Bilder. Mich hat es sehr angesprochen und ich bin gespannt auf die Reaktion der Kinder, wobei ich denke, dass eher Grundschulkinder richtig begeistert sein werden.
Rezensionen von Allesleser:
Geschmackssache
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
Der erste Band der neuen "Kingdoms of compass"-Reihe der Autorin J. R. Ward hat mich ... überrascht! Das war jetzt nicht wirklich das, was ich aufgrund der Buchbeschreibung und der Werbung erwartet habe, aber es war trotzdem sehr unterhaltsam.
Der Einstieg war anfangs auch sehr aufregend und spannend und hat mch direkt mitgenommen.
Aber im Laufe der Geschichte hat meine Begeisterung leider abgenommen, was an Schreib- und auch Logikfehlern lag, die mich doch etwas genervt haben.
Romantisdche Fantasy mit zwei Hauptfiguren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die schnelle Liebesbeziehung fand ich etwas überstürzt und die spicy Szenen hätte es für mich auch nicht gebraucht. Das ist so ein Trend, den scheinbar jeder mitgehen möchte.
Diese Geschichte war kurzweilig, düster, magisch, und nimmt einen auf eine gefährliche Reise mit.
Rezensionen von Ryria:
Die Kraft der Elemente
The Sea Spinner von Julie Johnson
Endlich geht es weiter und der zweite Band fügt sich sowohl inhaltlich als auch optisch wunderbar an den Vorgänger an. Die Gestaltung passt perfekt zusammen und auch hier gibt es wieder schöne Illustrationen und eine Karte von Anwyvn, die auch diesmal wieder nützlich war um die Handlung zu verfolgen.
Die Handlung startet mit den Folgen des Krieges, Caeldera besteht aus Ruinen, Penn ist emotional verschlossen und Rhya zwischen all dem verloren. Da kommt König Soren eigentlich ganz recht und an seiner Seite kann sowohl Rhya als auch der Leser die Welt des Wasserhofes und der Wassermagie kennenlernen.
Dieser Aspekt hat mir besonders gut gefallen, nicht nur die Geschichte geht weiter, sondern man lernt auch immer mehr von der Welt kennen, erkundet neue Orte und neue Magien. Nach und nach füllt sich so die Karte mit Erlebnissen und wird lebendiger, auch die Beschreibungen hierzu sind rundum gelungen.
Ein weiteres Highlight ist Rhyas Entwicklung, die sogar noch mehr im Fokus steht als die eigentliche Handlung und mir den Charakter sehr sympathisch gemacht hat. Dies geht allerdings auch mit eher langsameren Abschnitten einher, in denen nicht so viel passiert und wenig Spannung aufgebaut wird.
Statt viel Action wird den Charakteren und ihren Beziehungen mehr Raum gegeben, was ich allerdings überwiegend als positiv empfunden habe, besonders da mir der neue Fokus auf Soren gut gefallen hat.
Insgesamt eine gelungene Fortsetzung, die mich schon jetzt auf den nächsten Band hinfiebern lässt.
Rezensionen von Daggy:
Aus Feinden werden Freunde
Mucks Maus und Missjö Katz. Es kann nur einen geben! von Isabel Abedi
Nach Öffnen des Buches sehen wir eine arabische Stadt und von dort stammen die Vorfahre von Mucks Maus, aber schon vor vielen Generationen kam ein Mäuserich nach Hamburg und verliebte sich in eine, dort in einem Vorstadtbahnhof lebende Hausmaus. Der einzige Nachfahre ist Mucks und er lebt weiterhin in dem still gelegten Bahnhofsgebäude.
Sein Mitbewohner Stanis Laus, der zum Glück kein Blut benötigt, ist uralt und sehr welterfahren und weise. Als eine Familie in den Bahnhof zieht, freundet sich der Mäuserich mit dem Sohn Rajo an und sie verbringen gerne die Sonntagnachmittage gemütlich zusammen. Bis zu dem Tag, an dem die Schwester einen Kater mit nach Hause bringt.
Papa und Baba werden die Väter der Kinder genannt und Baba ist ein Mann mit orientalischen Wurzel, genau wie die Maus und die Autorin. Mir gefällt diese Familienkonstellation sehr gut. Die Schwester, die gerne Mode entwirft und näht wirkt zu Beginn etwas abweisend, wird aber immer sympathischer. Die Geschichte um Stanis, die ich hier nicht verraten möchte, ist einfach faszinierend und sehr gut ausgedacht. So wird selbst eine Laus zum Sympathieträger.
Natürlich geht es um Eifersucht, was der Untertitel schon ganz klar ausdrückt. Aber am Ende rettet Mucks den Kater und wird zum Helden.
Die Illustrationen sind, wie schon auf dem Cover zu sehen, genau passend zur Geschichte. Da ist die Angst beim Kater, die Freude der Maus genau zu erkennen und die Familie ist so wie man sie sich besser nicht vorstellen kann. Perfekt!
Rezensionen von froschman:
Gefangen in der endlosen Weite der Wälder
Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren
Kommissar Björling ist gemeinsam mit seiner Kollegin Johanna auf der Suche nach dem Mörder einer jungen Frau, die nackt und kahlgeschoren in einem Fluss, festgekeilt zwischen zwei Steinen, gefunden wurde. Es scheint, dass sie gefangen gehalten wurde. In der endlosen Weite der Wälder ist es schwierig bzw.
fast unmöglich, dem Täter auf die Spur zu kommen.
Björling und Johanna haben beide eigene Probleme. Er hat kürzlich seine Frau, die an Krebs litt, verloren, Johanna hat schwerwiegende Erinnerungen ihrer Kindheit in dieser Region. Während eines Campingausflugs seiner Tochter Malin, den sie vor dem Vater verheimlichte, verschwindet sie plötzlich spurlos. Ein Wettkampf mit der Zeit beginnt, doch Malin wird nicht gefunden. Johanna wird wieder nach Stockholm zurückgeholt, Björling wegen psychischer Probleme krankgeschrieben, das Verfahren nach einem halben Jahr eingestellt. Doch Björling glaubt nicht an den Tod seiner Tochter und ermittelt privat weiter, allerdings ist Malin im gleichen Alter wie die Tote im Fluss. Die Suche bring ihn an den Rand des Verstandes und weit in die Vergangenheit hinein.
Vallgren hat in ruhiger Art einen Thriller geschrieben. Vor allem die Ortsbeschreibungen würden einen in Urlaubsstimmung kommen lassen, wenn nicht Wälder so unendlich weit wären. Die Spannung ist von Anfang an hoch und bleibt bis zum Ende so. Dieser Thriller hat Sogwirkung.










