Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ecinev:
Anwältin für Gerechtigkeit
DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Luca, chronischer Single, Anwältin die sich tagsüber in einer angesehenen Kanzlei um ihre Mandanten kümmert. Nachts dagegen ist sie als Rächerin unterwegs. Sie bricht in Wohnungen ein und verändert ein paar Dinge, hinterlässt Spinnen oder auch rosa Glitzer, außerdem ein Gänseblümchen. Die Vergehen ihrer 'Opfer' recherchiert sie mit ihrem väterlichen Freund Walther.
Nachdem sie eines Tages erwischt wird und nur mit Mühe fliehen kann, findet sie am nächsten Tag überall Plakate mit dem Hinweis, dass sie schon gefunden werden wird.
Nebenbei erfährt man einiges über ihre Jugend, ihre Familie und Freunde.
Es bleibt lange unklar wer hier Jäger und Gejagte ist so war das Ende für mich fast eine Überraschung.
Der Schreibstil ist gut, man ist gleich mitten im Geschehen wenn ich auch zum dramatischen Höhepunkt hin einiges unschlüssig fand und alles fast zu rund lief.
Rezensionen von S.:
Herzensbuch
Theo in Golden von Allen Levi
Das ist die Geschichte von Theo. Gut situiert, kunstinteressiert. Er kommt also nach Golden, einem hübschen amerikanischen Kleinstädtchen. In einem Café entdeckt er 92 Porträtzeichnungen der Einwohner, die käuflich zu erwerben sind. Er fasst einen Plan und setzt alles daran, ihn zu verwirklichen.
Allen Levi zeichnet seinen Theo als rätselhaften, bescheidenen und sanften Mann. Die Porträts spielen eine wichtige Rolle, hinter jedem steckt ein besonderer Hintergrund, den Theo behutsam aus dem Abgebildeten herausholt. Anrührend, was er erfährt. Es geht um Familie, Einsamkeit, Unglück, traumatische Erlebnisse, Erinnerungen. Man geht in Gedanken ein Stück Weg mit den Goldenern und begegnet nicht nur Traurigem, sondern erhält einen Blick auf Schönes: Pflanzen, Vögel, Malerei, Weinherstellung und eine „Noble Erfindung“. Die Empfänger seiner Gaben offenbaren Geschichten, die sonst nie erzählt worden wären, erfahren viel über sich selbst.
Theo ist eigentlich zu gut für die Welt, aber ein emphatisch beschriebener großherziger Mensch. Bewundernswert.
Gefühlvoller und angenehm zu lesender Roman, den ich gern weiterempfehle.
Rezensionen von Ecinev:
Mal was anderes
Septembermord von Chris Chibnall
Dieser Debütroman hat mich sehr überrascht. In einem kleine Dorf im Dorset wird ein Kneipenwirt nachts bizarr in Szene gesetzt tot aufgefunden. Die erste Bewährungsprobe für die in ihre Heimat zurückgekehrte Detective Sergeant Nicola Bridge und DC Harry Ward. Die Ausstattung ist armselig, Verdächtigen gibt es dafür umso mehr.
Die Ermittlungen zeigen, es ist längst nich die ruhige dörfliche Idylle in Fleetcombe.
Die Personen werden gut dargestellt. Der Kneipenwirt Jim Thiernan war früher im Gefängnis und kämpft jetzt mit den Finanzen. Seine Schwester ist eher still und bleibt etwas im Hintergrund. Dagegen die regelmäßigen Kneipengäste, der Banjo Spieler Deakins dessen Familie in der Vergangenheit Opfer eines Verbrechens wurde, der Postbote Eddie der häufig mehr trinkt als ihm guttut und der nicht-binäre Frisör Frankie der Jim als regelmäßigen Kunden kennt.
Am Ende kommt es zu einer dicken Überraschung und es kehrt wieder Ruhe ein. Das Buch hatte einige Längen mit dem schwierigen Familienleben von Bridge und sprachlich war es auch nicht sehr herausfordernd. Trotzdem hoffe ich auf weitere Bücher mit dem Ermittlerpaar.
Rezensionen von ms.write:
Ein überzeugender New-Adult-Roman mit psychologischer Botschaft
Halbwach von Sophia Como
Das Cover – das ich by the way recht ansprechend finde – zeigt eine junge Frau im Business-Look, die unkonventionell im Schneidersitz auf einem Stuhl hockt. Es handelt sich also um ein Motiv, das einen nicht zuallererst an einen Liebesroman denken lässt.
Aber es geht um Liebe, von der ersten bis zur letzten Seite.
Und zwar in allererster Linie um Selbstliebe als Basis und Garant für jede gesunde Beziehung, ob zu Geschwistern, Eltern, Freunden oder einem Partner.
Die Protagonistin Zoe, eine Liebesromanautorin, lehnt paradoxerweise in ihrem wahren Leben eine Beziehung ab. Die attraktive junge Frau wirkt selbstsicher, aber gleichzeitig kalt und unnahbar und lässt nur körperliche Nähe zu.
Beim Kennenlernen eines Mannes ist sie insofern ehrlich, dass sie von vornherein jegliche Bindung ausschließt. Sollte einer dem Trugschluss unterliegen, Zoe doch über die Bettkante hinaus von sich überzeugen zu können, wird er kurzerhand abserviert.
Zoe gewinnt in der ersten Hälfte des Romanes einerseits Sympathiepunkte, weil sie souverän wirkt, in Sachen Mode und Lebensstil stylisch ist und sich als erfolgreiche Bestseller-Autorin positionieren kann. Aber andererseits befremdet ihre Kälte und ihre Missgunst gegenüber ihrer Schwester und den engsten Freunden.
Diese negativen Züge, die dem Leser häppchenweise in den den Kapiteln vorangestellten Tagebucheinträgen aus dem Jahr 2019 präsentiert werden, wirkten auf mich zunächst unzusammenhängend und buchstäblich abstoßend. Erst am Ende löst der Roman diesen Kontext schlüssig auf.
Als sie Mael kennenlernt, kommt ihr bisheriges Weltbild ins Wanken. Außerdem gerät sie in eine tiefe Schreibkrise und kann die Forderungen ihres Verlages nicht umsetzen. Durch therapeutische Hilfe und ihre Freunde begreift sie nach und nach, warum sie ist, wie sie ist und welche Rolle dabei auch ihre Familie spielt.
Ihr Kumpel Levin, der sie zwar als Erster durchschaut, bleibt als Charakter leider völlig blass. Er fungiert eher als schemenhafte Figur, an der sich die Hauptperson abarbeitet, anstatt ein echter, tiefgründiger Gegenpart zu sein.
Mich hat es überzeugt, dass die Autorin sich im Roman unterhaltsam mit Psychologie auseinandersetzt, denn das hilft jungen Menschen, etwas für ihr eigenes Leben zu lernen.
Allerdings wirkte das erste Drittel mit seinem Lifestyle-Gehabe eher oberflächlich auf mich. Im Nachhinein muss ich jedoch anerkennen, dass diese Oberflächlichkeit eben auf dem Blickwinkel der Protagonistin vor ihrer Persönlichkeitsentwicklung beruht. Ab der zweiten Hälfte wird der Roman tiefgründig und weist eine gehörige Portion Spannung auf.
Das exzessive und als cool dargestellte Nachtleben, in dem sich Zoe mit ihren Freunden bewegt, habe ich sehr kritisch hinterfragt. In der Realität ist das extrem teuer. Junge Menschen laufen Gefahr, sich zu verschulden, anstatt für ihre Zukunft vorzusorgen. Daher hat es mich umso mehr überrascht und auch beruhigt, dass auch die Protagonistin nach ihrer Läuterung einen ähnlich kritischen Blick auf solche Scheinwelten wirft.
Allerdings bedaure ich, dass vor allem in typischer Frauenliteratur solche psychologischen Zugänge aufgezeigt werden. Da Männern in ihrer Lektüre kaum Stoffe geboten werden, die sich mit emotionaler Reife auseinandersetzen, bleibt die Beziehungsarbeit letztendlich wieder einseitig an den Frauen hängen. Es wäre wünschenswert, solche wichtigen psychologischen Themen so zu verpacken, dass sie beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen, anstatt diese literarische Trennung weiter voranzutreiben.
Prinzipiell wichtig und bewusstseinserweiternd fand ich, dass im Roman entschieden feministische Forderungen gestellt werden. Allerdings schießt die Umsetzung an manchen Stellen mit der Holzhammer-Methode über das Ziel hinaus und wirkt zu plakativ. Als Beispiel sei eine Szene genannt, in der Zoe in einer lauten Bar von einem Mann verbal bedrängt wird. Eine Frau greift ein, und es folgt das pauschale Urteil, dass die Männer nicht geholfen haben. Das geht logisch nicht auf, denn in einer lauten Bar können Außenstehende den genauen Wortlaut gar nicht mitbekommen.
Fazit: Trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsamer, spannender, ja sogar lehrreicher Roman, der an keiner Stelle kitschig ist.
Rezensionen von Ecinev:
Wyndhouse Academie Fortsetzung
Curseborn von Celine Leonora
Dieses Buch schließt nahtlos an den ersten Teil Blackspell an. Die Geschehnisse dieses Buches waren mir nicht mehr so präsent, daher fiel mir der Einstieg etwas schwer trotz des QR Codes zu Beginn der die Ereignisse zusammenfasst.
Eden erwacht aus dem Koma in der Wyndhouse Academie und wird vor den roten Zirkel gebracht.
Den normalen Schulunterricht soll sie noch nicht wieder besuchen bis sie ihre Mächte beherrschen kann. Niemand geringeres als Ace, Wolfs Bruder, soll ihr dabei helfen. Zwangsläufig kommen sich die beiden näher und Eden muss sich immer mehr fragen, wem kann sie noch vertrauen.
Es passiert sehr viel und immer wieder gibt es neue Wendungen die zum Teil nur angerissen werden, das lässt einem zeitweilig den roten Faden in der Geschichte vermissen. Der Schreibstil ist mitreissend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen allerdings hat mir der erste Teil sehr viel besser gefallen.
Rezensionen von Sarah M.:
Witzig und schön anzusehen
Pfoten weg vom roten Knopf! von Matilde Tacchini
„Pfoten weg vom roten Knopf!“ hat einen wirklich witzigen Plot und zeigt auf unterhaltsame Weise, was alles passieren kann, wenn man einfach so einen Knopf drückt. Gleichzeitig steckt darin auch die schöne Erkenntnis, dass man sich manchmal selbst im Weg steht und Dinge dadurch viel komplizierter macht, als sie eigentlich sein müssten.
Besonders witzig fand ich die Auflösung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Auch die letzte Seite hat mich noch einmal zum Schmunzeln gebracht und sorgt für einen gelungenen Abschluss. Dazu ist das Buch wirklich schön gezeichnet. Die Illustrationen passen wunderbar zur Geschichte und machen das Vorlesen gleich noch unterhaltsamer.
Ob kleine Kinder die Geschichte und vor allem die „Moral der Geschichte“ schon vollständig verstehen, sei mal dahingestellt. Meine Dreijährige lässt sich das Buch jedenfalls sehr gerne vorlesen, entdeckt immer wieder die Bilder und hat offensichtlich ihren Spaß daran. Und auch ich als Vorlesende hatte dabei viel Freude.
Für uns ist „Pfoten weg vom roten Knopf!“ daher eine schöne, witzige Vorlesegeschichte, die nicht nur bei den Kleinen für Unterhaltung sorgt. Von uns gibt es eine klare Empfehlung!
Rezensionen von Sarah M.:
Konzept toll, Umsetzung nicht
Play+ Mein lustiges Spielbuch Wut im Bauch - ab 2 Jahre von Maria Höck
Die Idee dieses Buches ist toll: Gefühle erkennen und benennen. Das ist der erste Schritt, um zu lernen, mit ihnen umzugehen.
Das finde ich an diesem Buch sehr gut umgesetzt. Generell gefällt es mir, wenn es nicht nur eine schöne Geschichte und Texte für die Kinder gibt, sondern auch zusätzliche Informationen für die Eltern, die erklären, wie das pädagogische Konzept dahinter funktioniert.
Auch die Illustrationen sind sehr süß gestaltet. Sie enthalten viele Details, die zum Entdecken einladen, wirken dabei aber nicht überladen.
Was mich an diesem Buch jedoch sehr gestört hat, ist die Umsetzung mit den Chips, da sie für mich nicht ganz zu Ende gedacht wirkt. Die Chips selbst sind toll gemacht und machen einen hochwertigen Eindruck. Die Mechanik, bei der man sie oben einwirft, funktioniert allerdings nicht besonders gut und ist auch nicht besonders intuitiv für Kinder. Mein Kind wollte die Chips eher direkt in den Bauch drücken. Außerdem muss man den Bauch jedes Mal leeren, da neue Chips eher hinter den bereits vorhandenen landen als davor.
Hinzu kommt, dass die Chips beim Transport leicht herausfallen können, da die Klappe oben offen ist und kein Verschlussmechanismus vorhanden ist. Das ist unpraktisch, wenn man das Buch nicht gerade aktiv vorliest.
Hier finde ich Lösungen wie die Magnetelemente, die es bei anderen Ravensburger Büchern gibt, deutlich besser. Auch ein Drehrad wäre aus meiner Sicht eine sinnvollere Alternative gewesen.
Mein Kind mag das Buch trotzdem, und da Kinder schließlich die Zielgruppe sind, fällt meine Bewertung insgesamt etwas besser aus, als sie allein aus meiner Sicht wäre. Ich persönlich finde das System mit den einzelnen Chips nämlich recht nervig.
Rezensionen von Ecinev:
Tödliche Nordseeinsel
Düster von Ivar Leon Menger
Auf einer kleinen Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos. Die Hoteldirektorin des Grandhotels ist besorgt. Sie traut dem örtlichen jungen Inselpolizisten nicht so richtig viel zu und engagiert den pensionierten Kriminalkommissar Stahl der inzwischen mit seiner Lebensgefährtin in dessen Gasthof im Odenwald wohnt.
Da Geli bei Stahl immer wieder in den Ohren liegt einmal richtig Urlaub zu machen, nimmt dieser das Angebot der Hoteldirektorin von Liekenoog an dort einen Luxusurlaub zu verbringen.
Kaum angekommen wird die junge Frau tot aufgefunden und auch weitere Toten kommen bald dazu. Der örtliche Polizist sowie der Inselarzt sind überfordert. Stahl versucht seiner Lebensgefährtin Geli gegenüber die Urlaubsidylle zu erhalten, will eigentlich aber gar keinen Urlaub machen sondern ermittelt lieber in den zahlreichen Todesfällen.
Der Roman spielt in den 80er Jahren was immer wieder deutlich wird. Es durfte und wurde überall geraucht, kaum noch vorstellbar. Der Schreibstil aus Sicht der einzelnen Personen ist gut, etwas eigenartig, dass außer Stahl alle Personen in der 3. Person beschrieben sind. Die Wendungen sind raffiniert und die Spannung bleibt bis zum Ende hoch. Ich hoffe sehr auf weitere Bücher dieses Autors und Kriminalkommissar Stahl.
Rezensionen von Ecinev:
Anspruchsvolle Lektüre
Alice im Land der Ideen von Roger-Pol Droit
In diesem Buch trifft Alice im Wunderland auf Sophies Welt. Alice, seit ihrem letzten Geburtstag ein junges Mädchen macht sich viele Gedanken über das Leben an sich. Im Garten stolpert sie eines Tages und fällt in ein Kaninchenloch. Am Ende angekommen trifft sie auf 2 Mäuse, die Kluge und die Verrückte.
Gemeinsam mit der Fee des Widerrede und einem Känguruh macht sie sich auf die Reise von den Philosophen im alten Griechenland ins 21. Jahrhundert um mehr über die Frage des Lebens zu erfahren.
Das ist kein Buch das man mal eben schnell liest, es bietet sehr viele Denkansätze mit denen man sich mehrmals beschäftigen kann. Ich denke auch, dieses Buch mit etwas Abstand ein weiteres Mal zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und bleibt trotz des schwierigen Inhalts gut verständlich. Irgendwie hat mich das Känguruh sehr stark an Marc Uwe Kling erinnert. Es werden sehr viele Themen in kurzer Zeit angesprochen so dass es doch an Tiefe mangelt und anregt sich selbst ausführlich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Rezensionen von Igela:
Spannungsroman
DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Am Tage arbeitet Luca Palmer als Anwältin in einer Berliner Kanzlei. Nachts aber wird die 34-Jährige zur Rächerin.
Sie sucht Gerechtigkeit und all die auf, die durch ihr Geld, ihre Position oder durch Macht mit Bösem davonkommen. Dabei hinterlässt sie stets ihr Markenzeichen, ein Gänseblümchen.
Ihr neuester Coup, der Besuch bei der Chefredakteurin der grössten Boulevardzeitung des Landes, geht beinahe schief. Kurz nach dieser Nacht hängen überall in der Stadt Plakate. Plakate, die Drohungen gegen Luca enthalten. Nun ist sie die Gejagte und der Spiess wird umgedreht.
Es steht eindeutig Thriller auf dem Cover...ich ordne das neuste Buch von Melanie Raabe jedoch bestenfalls unter Spannungsroman ein. Denn für einen Thriller hat es mir eindeutig zu wenig Szenen mit Thrill. Wenn die Autorin die Racheaktion von Luca mit Mord und Totschlag aufgepimpt hätte, wäre das Wörtchen Thriller wohl angebracht gewesen. Aber Luca begnügt sich mit Kindereien, wie einer bekannten Person eine Glitzerbombe zu schicken oder ein paar Spinnen in einer Villa zu platzieren. Erst gegen Schluss wird es bitterböse.
Die Idee, eine Anwältin, die Rache übt und Gerechtigkeit sucht, ist gut. In Kapiteln, die 17 Jahre zuvor und in der Jugendzeit Lucas handeln, wird der Grundstein für ihre Haltung und ihren Rachedurst gelegt. Ich fand die Figur Luca überzeugend, wenn auch etwas soft charakterisiert. Vor allem was ihre Taten anbelangt und nicht ihre sehr herzerwärmende und tiefe Freundschaft zu Walther, 78 Jahre alt. Luca ist eine Einzelgängerin. Ihre Sozialkontakte beschränken sich, neben der Arbeit, auf den Umgang mit einer Nachbarin, einem Sportverein und eben Walther. Walther ist Vaterersatz, Freund, Ansprechperson und Vertrauter für Luca. Die Handlung rund um diese Freundschaft hat mich berührt. Hier zeigt sich, dass Luca wie eine Löwin kämpfen kann für Menschen, die ihr wichtig sind.
Ich habe fast das ganze Buch über interessiert verfolgt, was Luca so treibt. Dabei habe ich versucht herauszufinden, weshalb sie so einen tiefen Gerechtigkeitssinn entwickelt hat. Schlussendlich entsteht der Reiz des Buches durch die Identität einiger Figuren. Eine Wendung, diese Identitäten betreffend und wie nebenbei in den Kapiteln der Vergangenheit und der Gegenwart eingestreut, hat mich überrascht.
Ich habe mich gut unterhalten mit "Daisy", auch wenn der Thrill streckenweise fehlte.










