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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sheilo:

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Ein erfrischender Regency Roman

Wie heiratet man einen Marquis? von Julia Quinn

Elizabeth Hotchkiss ist verzweifelt, denn ihre Eltern haben sie und ihre Geschwister mittellos zurück gelassen und sie sieht sich als älteste Schwester in der Pflicht, die Familie zu ernähren und zusammenzuhalten. Doch das wird immer schwieriger, da sie nur das Gehalt als Gesellschaftsdame von Lady Danbury hat und zudem viele finanzielle Verpflichtungen anstehen.

Elizabeth beschließt daher in ihrer Verzweiflung, einen vermögenden Mann heiraten zu müssen. Da kommt ihr der Ratgeber in der Bibliothek von Lady Danbury ganz recht, dessen Titel "Wie heiratet man einen Marquis?" lautet. Und dann ist da auch noch James, der sie mit Unterricht unterstützen möchte.

"Agenten der Krone – Wie heiratet man einen Marquis?" ist der neue, erfrischende Regency Roman von Julia Quinn. Statt einer typischen Ballsaison erwartet einen dabei eine wunderschöne Geschichte auf dem Landsitz von Lady Danbury. Der gewohnt flüssige Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Elizabeth ist eine loyale junge Frau, die schon in jungen Jahren eine schwere Last auf ihren Schultern trägt. Sie tut alles für ihre Familie und auch ihre Arbeitgeberin, Lady Danbury, ist eine Ersatzmutter für sie geworden.

James ist ein Marquis und hasst es, dass er immer nur auf seinen Titel und sein Vermögen reduziert wird. Umso befreiter ist er aufgrund der Tatsache, dass Elizabeth ihn für einen Verwalter ohne Vermögen hält und er sie somit auch die echte Elizabeth kennenlernt, ohne das diese sich im Beisein eines Adeligen entsprechend den Regeln gibt.

Neben dem Kennenlernen von James und Elisabeth gibt es außerdem noch einen Erpressungsfall, der aufgeklärt werden muss und Abwechslung ins Buch bringt. Nur wer könnte der Täter oder die Täterin sein?

Ich selbst habe die Geschichte von James und Elizabeth sehr genossen und ich liebe das Setting auf dem Landsitz sehr. Ich freue mich schon die Fortsetzung der Reihe, die sich um Caroline und Blake dreht, die wir als Nebencharakter bereits kennenlernen durften.

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Ein erfrischender Regency Roman

Rezensionen von Anndlich:

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Oh Schreck, ein Knochen ist weg!

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen von Tina Schilp

Kuno Klapper feiert morgen einen ganz besonderen Tag, denn er wird endlich 100 Jahre alt und zu seinem 100. Geburtstag darf nicht der kleinste Knochen fehlen. Frisch poliert freut sich Kuno auf seinen Ehrentag und muss feststellen, dass ihm seine linke Ferse fehlt, ausgerechnet an seinem Geburtstag. Kuno glaubt erst, dass seine Schusseligkeit mal wieder zugeschlagen hat, doch als auch seinem nervigen Cousin Jonas ein Finger fehlt, wird klar, dass den Skeletten die Knochen geklaut werden.

Gemeinsam mit dem Zombiemädchen Amy, der Höhlenhündin Klara und dem Schattenschurken Valentin machen sich die zwei auf die Suche nach ihren Knochen.

Kuno Klapper hat nicht alle Knochen beisammen von Tina Schilp ist ein Gruselabenteuer für Kinder ab 8 Jahren, das durch wunderschöne schwarz-weiß Zeichnungen der Illustratorin Vera Kiegeland unterstützt wird. Der Schreibstil ist durch kurze, prägnante Sätze perfekt für die Altersgruppe und garantiert ein gruseliges Abenteuer mit interessanten ‚Monstern‘. Besonders schön war die Entwicklung zwischen Jonas und Kuno, die sich generell nicht unbedingt mögen, aber durch den gemeinsamen Verlust zusammenwachsen und an einem Strang ziehen, um ihre Knochen wiederzufinden. Auch das Ende konnte mich überzeugen.

Uns fehlte nur etwas der angepriesene Humor, denn wir zwar an ein, zwei Stellen wahrgenommen haben, aber generell mehr erwartet hätte und eine Figur wurde uns zu negativ dargestellt bzw. die Reaktion der Umwelt auf sie.

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Oh Schreck, ein Knochen ist weg!

Rezensionen von Gaby 2707:

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Einfach wunderschön

Mehr Lametta für Oma von Regine Kölpin

Oma Feline Kramer, die mit ihren orangerot gefärbten Haaren und ihrer bunten Kleidung bei den Kindern im Dorf Tjarkswarf bei Horumersiel im Wangerland als verschrobene Hexe gilt, lebt seit Jahren allein achtern Diek in ihrer kleinen Kate. Nur für ihre Tiere, den Rehbock Martin, Fuchs Anton und Igel Fritz, der in einem kleinen Haus seinen Winterschlaf hält, fühlt sie sich noch verantwortlich und füttert die Tiere mit Hingabe.

Ihr einziger menschlicher Freund, der Postbote Hajo, der mit seinem weißen Rauschebart und seinem dicken Bauch aussieht wie der Weihnachtsmann persönlich, ist nach dem Tod seiner Frau und einem unsäglichen Streit mit seinem Sohn Maik ebenfalls allein. Durch Zufall beobachten die achtjährigen Zwillinge Jonte und Jelda de Vries Feline dabei, wie sie ihre Tiere füttert und sind ganz begeistert. Ganz langsam entwickelt sich bei den dreien eine außergewöhnliche Freundschaft. Als die Kinder erfahren, dass Feline sich nichts mehr wünscht als ein Weihnachtsfest „so wie früher“, schmieden sie einen Plan, der schnell Gestalt annimmt.

Schon das Cover mit Rehbock und Fuchs, auf dem man die kleinen Schneeflocken richtig spüren kann, hat mich sofort angesprochen.
Nach wenigen Seiten hat mich Autorin Regine Kölpin mit ihrem bildhaften und mitreißenden Erzählstil an die Nordseeküste mitten in den Dezember verfrachtet und mich nicht mehr losgelassen. Dazu trägt auch das Plattdeutsch bei, in das Hajo immer wieder mal verfällt, wenn er aufgeregt ist.
Ich liebe die Figuren, die sie hier so detailliert kreiert. Sie sind so liebenswert und mit ihren verschiedenen Schicksalen. Denn nicht nur Feline und Hajo haben ihr Päckchen zu tragen. Auch die Zwillinge vermissen ihren Papa, der auch dieses Weihnachten wieder auf einem großen Schiff weit weg auf einem der Meere verbringen wird. Aber wozu sind Probleme da – sie alle können doch gelöst werden – oder? Und mit diesen Lösungen beschäftigen sich die Zwillinge zusammen mit ihrer Mutter Julia und den Kindern aus dem Ort.
Da die Sicht auf die verschiedenen Dinge und Situationen immer aus dem Blickwinkel von Feline, Hajo, Jonte und Jelda und Julia beschrieben werden, bin ich noch näher an jedem Einzelnen dran. Ich lausche nicht nur ihren Gesprächen, sondern bin auch in ihren Gedanken dabei, was mich ihnen noch näher sein lässt.
Ernste Themen werden hier gekonnt aufgearbeitet ohne die winterliche, schon weihnachtliche Stimmung zu zerstören.

Ein warmherziger Wohlfühlroman mit Menschen, die man einfach gern haben muss und einer tierischen Kulisse, die mich tief berührt hat. Ein weihnachtlicher Roman, den ich auch im September sehr gerne gelesen habe und der mich bestens unterhalten hat.

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Einfach wunderschön

Rezensionen von Petra:

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Ein Buch über Bücher

Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry von Gabrielle Zevin

So erstanlich finde ihc das Leben von A. J. nicht, er ist Buchhändler und Witwer.. Etwas knurrig und mit festen Ansichten. über Bücher. Er mag Kurzgeschichten im Gegensatz zu mir., zu einigen anderen Themen teile ich seine . Das macht diese Geschichte interessant. Er gibt zu bekannten Kurzgeschichten vor jedem Kapitel eine Kurzrezension ab.

Kurz und Knackig.. Das was er schreiben lässt, ist nachvollziehbar und zeitgt das eine Rezi nicht lang sein muss.
Dazu wird von seinem Leben erzählt, eine neue Frau, ein adoptiertes Kind.
Im Mittelpunkt aber immer die Buchhandlung und die Bücher.
Die Worte die die Autorin A. J. in den Mund legt, waren ein tolles Meinungsbild zu vershiedenen Autoren und ihren Werken, Roald Dahl oder Edgar Allan Poe, alle bekommen zu ihren bekanntesten Werken einen Kommentar.
Die Lebensgeschichte dagegen ist eher austauschbar. Nette Protagonisten, eher unscheinbare Nebenfiguren, eine alltägliche Umgebung zumindstens in der Literatur.
Leider ist deises Buch schon vor 11 Jahren schon einmal erschienen: Unter dem Titel "Die Widerspändigskeit des Glücks". Während des Lesens das Gefühl zu haben, das habe ich schon mal gelesen, hat die Autorin kopiert? ist schlimm. Denn ich habe ihr mit diesen Gedanken Unrecht getan. Es sollte meiner Meinung nach erwähnt werden das es eine Neuauflage. ist. Denn das alte Buch steht in meinem Regal und dieses habe ich als Leseexemplar erhalten, aber wenn ich es gekauft hätte wäre das sehr ärgerlich gewesen.

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Ein Buch über Bücher

Rezensionen von Lesender:

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Der Sensenmann

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse von Jill Kaltenborn

Eine unterhaltsame leichte Krimireihe aus Luxemburg startet hier mit dem ersten Band.

Die Hauptrolle spielt Fallanalytiker Sully Morland, ein suspendierter BKA Fallanalytiker aus Wiesbaden.
Um Abstand von deinem alten Leben zu gewinnen, wohnt er derzeit bei seiner Patentante in einem kleinen idyllischen Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist.

Aber irgendwie zieht er die Verbrechen magisch an und so ermittelt er bereits nach kurzer Zeit im ersten Fall. Sein Job als Aushilfsbriefträger erweist sich da als ganz praktisch, um an Informationen zu kommen.

Unterstützt wird er von Tante Rose und der ortsansässigen Polizistin Claire Bofferding.

Ein kurzer cozy-Krimi mit netten Charakteren, einem schönen Handlungsort und luxemburgischen Wörtern, Essen und Urlaubsfeeling.
Es gibt spannende Momente, humorvolle Szenen und am Ende eine Überraschung.

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Der Sensenmann

Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Erstaunlich

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Erstaunlich wie gut es der Autorin gelingt, uns in die Innenwelt einer pubertierenden 15-Järigen eintauchen zu lassen. Durch die ICH - Erzählung wird die Spannung zwischen dem inneren Erleben und dem, was die Mitmenschen in der Außenwelt davon präsentiert bekommen, deutlich beschrieben. Die Sprache ist leicht, sanft und fast poetisch.

Ein wunderschöner Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

Ich lege dieses Buch vor allem Erwachsenen ans Herz, die es gerade mit "schwierigen" Pubertierenden zu tun haben. Es könnte liebevolles Verständnis wecken und den Blick womöglich weg vom Frust hin auf die kostbaren Seiten des heranwachsenden Menschen lenken.

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Erstaunlich

Rezensionen von Sina:

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Vergangenheitsbewältigung

Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann

Die Hauptfigur aus Kaleb Erdmanns autofiktionalem Roman “Die Ausweichschule” hat am Erfurter Gutenberg Gymnasium den Amoklauf vom 26. April 2002 hautnah miterlebt.
Zwanzig Jahre nach der Tat beschließt er, einen Roman über die Geschehnisse zu schreiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Schüler:innen und Lehrkräften hat er keine schrecklichen Details der Tat mitansehen müssen, dennoch scheint das Erlebte ihn auch zwei Jahrzehnte nach der Tat nicht loszulassen.

Während seiner Recherche erhalten die Leser:innen viele Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt des Erzählers, die oft wirr und widersprüchlich erscheinen. Er scheint seine eigene Intention des Schreibens mehrmals zu hinterfragen oder protokolliert lediglich den Prozess dessen. Trotz der tiefen Einblicke in das Innenleben des Erzählers konnte ich keinen richtigen Zugang zu ihm finden und somit bleibt die gesamte Auseinandersetzung der Ereignisse durchweg sachlich und emotionslos, mit einer gewissen Distanz. Auch die titelgebende Ausweichschule findet nur wenig Erwähnung und hat zu der eigentlichen Handlung kaum Relevanz.

Insgesamt ist das Buch durchaus gut geschrieben und der Schreibstil passt sich dem der Gegenwartsliteratur junger Autor:innen an. Trotz der Schwere der Themen konnte der Autor mit seinem trockenen Humor hier und da für ein Schmunzeln sorgen.

Im Großen und Ganzen ist es kein schlechtes Buch. Es ist gut recherchiert, liefert durchaus spannende und interessante Einblicke - insbesondere im Umgang der Behörden mit den Betroffenen - aber für mich persönlich hat hier vieles gefehlt oder einfach nicht gepasst. Ich kann es nur eingeschränkt empfehlen.

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Vergangenheitsbewältigung

Rezensionen von Sina:

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Skurrile Familienanamnese

Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Mit „Botanik des Wahnsinns“ hat Leon Engler, der zuvor schon Theaterstücke, Hörspiele und Kurzgeschichten verfasst hat, sein Romandebüt geschaffen.
Aber ist es wirklich ein Roman oder doch eine Biografie? Autofiktion? So ganz schlau bin ich daraus nicht geworden.

Die Hauptfigur Leon erzählt die Geschichte seiner Familie, in der psychische Erkrankungen über viele Generationen allgegenwärtig sind.

Dabei nimmt er seine Eltern und Großeltern genauestens unter die Lupe und porträtiert deren Krankheitsverläufe. Vor lauter Angst, selbst psychisch zu erkranken, weist er sich zunächst selbst als Patient in der Psychiatrie ein. Kurz darauf beschließt er jedoch Psychologie zu studieren und anschließend als Psychologe in der Psychiatrie zu arbeiten.

Was mir gut gefallen hat, ist das psychiatrische Fachwissen, welches Engler in seinen Roman mit eingebunden hat.
Der Schreibstil hingegen konnte mich leider gar nicht überzeugen. Kurze, stakkatoartige Sätze machen den Lesefluss zu einer Herausforderung. Die Figuren bleiben trotz detaillierter Darstellung eher schemenhaft. Zum Teil wirkt es einfach zu überladen und der Wechsel zwischen den einzelnen Figuren, Generationen und Krankheitsbildern ist zu sprunghaft, sodass es als Leser:in schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Wer jedoch einen gut recherchierten Roman zum Thema psychische Erkrankungen sucht und sich nicht an einem eher sachlich, distanzierten Schreibstil stört, für den ist „Botanik des Wahnsinns“ vielleicht genau das richtige.

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Skurrile Familienanamnese

Rezensionen von Emmmbeee:

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Ewig lockt das Weib

No Way Home von T. C. Boyle

Terrence, Bethany, Jesse: drei junge Menschen, die miteinander verstrickt sind. Ein Dreieck, genug Potenzial für viele Krimis. Ein Assistenzarzt aus L.A. muss erfahren, dass seine Mutter gestorben ist. Sie hinterlässt sein Elternhaus, das jetzt ihm gehört, und Daisy, einen zutiefst trauernden Hund.

Terry fährt deshalb zu seinem Heimatdorf und wird gleich am ersten Abend von einer gerade obdachlosen jungen Frau angesprochen, die in der Folge in seinem Bett landet und sich eigenmächtig in seinem Elternhaus einquartiert. Um der Vollständigkeit halber ist da auch noch ihr Ex-Freund Jesse, den sie/der sie nicht vergessen kann.
Hier geht es um einen Arzt, dem der Verstand buchstäblich unter den Gürtel gerutscht ist, anders kann ich diese Entschlusslosigkeit nicht nennen. Immer wieder schafft es Bethany, die sich bildenden prekären Situationen für sich zu nutzen. Sie ist nicht bösartig, sondern sucht nach mehr Sicherheit in ihrem Leben. Doch ihr Ex Jesse kennt keine Skrupel, wenn es um seinen Vorteil geht. Notfalls fährt er mit seiner roten Maschine über Leichen.
Und um Leben und Tod geht es in diesem wahnsinnig aufregenden Roman von T.C.Boyle. Der Autor erzählt abwechselnd aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten. Gemeinheit und Schlechtigkeit wechseln sich ab mit Hilfsbereitschaft, Nachgiebigkeit und Ethos, Trägheit und reichlichem Alkoholkonsum. Dazwischen ein Weibchen voll raffinierter Unschuld, den Genüssen aller Art äußerst zugetan, das alle Register zieht, um an ein Männchen mit Haus zu gelangen. Eine spezielle Rolle fällt auch noch der Hündin Daisy zu.
In gewohnter Boyle-Manier geschrieben, sinnlich wahrnehmbar, flüssig, mitreißend, rasant. Die Figuren sind sehr farbig und lebensnah gezeichnet.
Doch eins muss ich noch schreiben: Ich hätte mir nach all dem, was da geschehen ist, einen fulminanteren Ausgang erwartet, einen richtigen Paukenschlag. So kam wenig überraschend ein eher energieloses, erwartbares Ende. Dennoch meine Leseempfehlung an alle, die gute, spannende Geschichten mögen.

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Ewig lockt das Weib

Rezensionen von barbara.liest:

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gut umsetzbar

Lasst uns reden von Lou Elvarsdóttir; Julia Dibbern

Lasst uns reden ist ein Buch das sicher in allen Familien zu einem positiven Gesprächsklima beitragen kann.
Gemeinsame Gespräche in Form einer Familienkonferenz können die gemeinsame Entscheidungsfindung erleichtern wenn man sich an die Grundregeln der Familienkonferenz hält.
Ich fand es auch wichtig, dass angeführt wird welche Entscheidungen die Erwachsenen alleine treffen sollten, da Kinder mit manchen Dingen einfach überfordert wären.

Die Arbeitsblätter und der Fachliche Teil zum Thema Kommunikation und zur Gewaltfreien Kommunikation haben das Buch sehr gut abgerundet.

Die Herangehensweise ist sehr schlüssig, die Wortwahl gut verständlich und die Inputs ohne großen Aufwand umsetzbar.
Das Buch ist für Familien gut geeignet, als Fachbuch für Pädagog:innen würde ich es nicht empfehlen, da es dafür an Tiefe fehlt.

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gut umsetzbar