Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ReiShimura:
Faszinierende Antarktis, aber schwache Charaktere
The Penguin Paradox von Greta Milán
Das Cover des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und nach der Lektüre des Klappentextes war meine Entscheidung, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, gefallen. Das einzigartige Setting des Buches war dafür ausschlaggebend.
Glücklicherweise kann ich auch sagen, dass das Buch mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht hat.
Autorin Greta Milan hat es vortrefflich geschafft die Stimmung einzufangen und die Antarktis und die Forschungsstation vor meinem geistigen Auge Wirklichkeit werden zu lassen. Mir ist bewusst, dass ihre Beschreibungen wahrscheinlich sehr romantisiert sind und nicht alle Forschungsstationen so luxuriös ausgestattet sind. Dennoch denke ich, dass vieles sehr nah an der Wahrheit dran ist.
Die wissenschaftlichen Aspekte der Geschichte, die Pinguine und die unbeschreibliche Schönheit der Landschaft waren für mich definitiv die Pluspunkte und auch Highlights der Geschichte. Denn mit diesen Aspekten hebt das Buch sich klar von anderen Romanen des Genres ab. Aber wo es Licht gibt, gibt es immer auch Schatten.
Für mich waren die Hauptpersonen, allen voran Emerie, die Schattenseiten der Geschichte. Durch die Beschreibungen des Klappentextes habe ich mir Emerie als starke, kluge und unabhängige Wissenschaftlerin vorgestellt. Das war sie sicher auch, aber vor allem war sie auch unglaublich stur, verbohrt und voreingenommen. Und diese Dinge haben für mich ihre positiven Eigenschaften überschattet und mir ihren Charakter einen wenig verleidet.
Besonders weil diese Eigenschaften maßgeblichen Einfluss auf den Fortgang der Geschichte und ihre Interaktion mit Beckett gehabt haben. Mir ist bewusst, dass dies nicht das erste Buch ist, in dem die Handlung geprägt ist von „Enemie to lover“. Allerdings fühlte es sich hier nicht authentisch, sondern eher erzwungen an. Die Gründe, warum Emerie Beckett so sehr ablehnt, waren für mich bis zum Schluss nur bedingt greifbar und das, obwohl die Autorin immer wieder versucht es zu rechtfertigen und zu erklären. Auch Emeries zwanghafte Suche nach Beweisen, dass Pinguine nicht monogam leben, hat mich zum Ende hin ein wenig genervt.
Ich muss Greta Milan allerdings zugutehalten, dass sie Emerie mit der Fähigkeit ausgestattet hat, ihr Verhalten, zumindest bis zu einem gewissen Grad, zu reflektieren und sie dadurch auch eine Charakterentwicklung durchgemacht hat. Ab einem gewissen Punkt war ich dann mehr oder weniger mit der Geschichte versöhnt und konnte Emeries Handlungsweisen sogar nachvollziehen.
Leider hat die Autorin dann noch eine Extraportion Drama in die Geschichte einbauen müssen. Dieses Drama war aber genauso vorhersehbar wie unnötig und hat für mich wieder einiges an positiven Gefühlen zerstört.
Das Buch hat durchaus seine Stärken, aber leider eben auch seine Schwächen und eine Beurteilung fehlt mir nicht leicht. Die Geschichte selbst ist nämlich gut konstruiert und auch dem Erzählstil der Autorin konnte ich einiges abgewinnen. Das Drumherum entspricht auch meinem Geschmack, der Anteil an Spice und Drama hätte geringer sein können, aber mir ist bewusst, dass ich mit dieser Meinung eher in der Minderheit bin.
Mir ist bewusst, dass ich das Buch trotz vieler Kritikpunkte sehr gut bewerte. Dies liegt vor allem daran, dass ich ein Buch nicht schlecht bewerten möchte, nur weil mir die Hauptperson unsympathisch war. Ich möchte aber abschließend noch die Empfehlung aussprechen, dass allen denen es wichtig ist, dass die Charaktere ausnehmend sympathisch sind, vielleicht noch einmal überlegen sollten, ob dieses Buch wirklich das richtige für sie ist.
Rezensionen von Claudia H.:
Du bist der Takt, der mir fehlte
The Score of Our Life von E.J. Keys
Worum es geht:
Der Metalband Ravens Reign und deren Frontfrau Raven fliegen die Herzen ihrer Fans nur so zu. Ein Erfolg jagt den nächsten. Doch dabei hat Raven das Gefühl, sich selbst zu verlieren. Denn eigentlich ist sie doch nur Anneli. Als ihr die schüchterne und unscheinbare Archivarin Eloise förmlich vor die Füße fliegt, gibt es für Anneli eine Chance sie selber zu sein.
Die introvertierte Eloise hat mit Metallmusik so gar nichts am Hut und erkennt Raven daher nicht. So kann Anneli sich endlich mal wieder mit jemanden unterhalten, ohne dass sie als Star wahrgenommen wird.
Mein Fazit:
Hierbei handelt es sich um das Erstlingswerk von E.J. Keys. Und ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht. Ich fand es wunderbar, wie die beiden Protagonistinnen miteinander umgegangen sind, wie sie sich gegenseitig unterstützt haben und wie sie die Schwächen der Anderen respektiert haben. Die Welt braucht eindeutig mehr Annelis und Eloises. Ich gehe jetzt auch mal davon aus, dass die Schriftstellerin eine Fabel für Virginia Woolf hat. In dem Roman schweb immer so ein Hauch von Virginia Woolf mit, ohne hierbei jedoch aufdringlich zu sein. Vielmehr gibt dies der Story, wie ich finde, etwas Besonderes. Mir hat es zumindest gut gefallen und es brachte mich zum Schmunzeln. Zwischendurch gab es mal ein paar Stellen, die ich ein wenig langatmig fand, wobei ich als 50+ hier auch nicht die Zielgruppe bin. Ich hoffe auf alle Fälle, dass wir noch mehr von E.J. Keys zu lesen bekommen werden.
Ein rundum gelungener NewAdult Roman, der von mir sehr gute 4 Sterne erhält und eine ganz klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Leidenschaft, Erotik, absolutes Kopfkino
Unstillbare Triebe - Lust auf schamlose Sauereien | Erotische Geschichten von Rebecca Perkins
In diesen Geschichten von Rebecca Perkins lerne ich Anja kennen, die sich mit ihrer Freundin Sybille für Geld vergnügt; Blake, der sich nicht mit „Prinzessin“ Emy zufrieden gibt, sondern auch Königin Deborah begehrt; Hendrik, der sich, da seine Freundin gerade unterwegs ist, bei seiner schwangeren Cousine Yasmin abreagiert und weitere 7 heiße Mädels und Jungs, die ihren Trieben freien Lauf lassen.
Für mich war es ein weiteres Buch, das ich von Rebecca Perkins gelesen habe. Und auch diese 10 erotischen Geschichten von ihr haben mich überzeugt. Ich mag den sehr freizügigen, leidenschaftlichen Erzählstil bei dem es schnell prickelt; der kleine und große Geheimnisse preis gibt; der manchmal auch etwas anstößig wirkt und mit derbem Sprachgebrauch hier und da etwas unter die Gürtellinie geht. Mit ihren Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an und das läuft richtig heiß. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichten trotzdem wieder gut getroffen.
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.
Rezensionen von Claudia H.:
Nobody is perfect but mothers are heroes
8000 Arten, als Mutter zu versagen von Carolin Kebekus
Worum es geht:
Carolin Kebekus ist Mutter geworden und dabei in eine neue Welt eingetaucht. Und genau hieran lässt sie uns teilhaben.
Mein Fazit:
Carolin Kebekus teilt uns mit ihrem Witz und ihren ganz besonderen Charme völlig unverblümt mit, wie es ist schwanger und Mutter eines Babys zu sein.
Und genauso ist es auch. Frau bekommt, sobald sie schwanger ist, ungefragt unbrauchbare Tipps von Gott und aller Welt. Dabei lässt sich Frau unter Druck setzten und hat ständig das Gefühl, womöglich versagen zu können. Hiermit macht Carolin nun Schluss. Habt ihr eine schwangere Freundin oder eine, die gerade ein Baby bekommen hat? Dann schenkt ihr bitte keins dieser Bücher über Erziehungstipps pp., kauft ihr dieses Buch und sie wird sich sofort besser fühlen. Das Buch hat kurze Kapitel zu den unterschiedlichsten Themen und kann daher auch gut von gestressten Müttern gelesen werden. Ein Kapitel mal so zwischendurch schafft man sehr gut. Außerdem hat man dann auch mal wieder was zu lachen. Dabei habe ich sogar auch noch neue Sachen erfahren, davon hatte ich noch nie was gehört. Das Buch ist nicht nur sehr witzig, sondern auch sehr interessant und nicht nur etwas für werdenden Mütter. Als ich eine frische Mutter war, hätte ich liebend gerne so ein Buch gehabt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Hilfreich mit tollen Impulsen und Bildern
Das Bibellesebuch zu Prediger von Simon Wiebe
Ich mag Hilfsmaterial zum meinem Bibelstudium sehr gerne. Die Bibel zu lesen hilft mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es gibt allerdings Kapitel in der Bibel, die etwas komplizierter sind als andere. Und genau dafür eignen sich die Bibellesebücher von wortweise.
Dieses Lesebuch zu Prediger hat mir wunderbar gefallen.
Es lässt sich logisch verstehen, gibt zusätzliche Impulse, und die Bilder dazu sind auch hilfreich und schön anzusehen. Toll finde ich auch die Seiten für die eigenen Notizen und die Einführung. Hier wird ein Markiersystem empfohlen, welches ich sehr gerne verwendet habe. Allgemein markiere ich oft und sehr gerne in meiner Bibel.
Ich habe es genossen dieses Bibellesebuch zu lesen und zu bearbeiten. Die hier angeführten Impulse haben mir sehr gut gefallen und mir geholfen das Buch der Prediger besser zu verstehen. Ich persönlich hatte es zuvor als eher melancholisch empfunden, nach dem Lesen des Buches, empfinde ich es als ein Buch kluger Sprüche und Weisheit. Die Alltagsbeispiele und der Kontext nach jedem Kapitel sind sehr hilfreich und leicht verständlich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich warte schon auf ein neues Bibellesebuch aus dieser Reihe. Daher absolute Leseempfehlung meinerseits und viel Freude beim Studieren und Bearbeiten.
Rezensionen von LeserinLu :
Bewegende Familiengeschichte
Großmutters Geheimnis von Benjamin Koppel
Benjamin Koppels Roman „Großmutters Geheimnis“ ist ein vielschichtiger Familienroman über Schweigen, Erinnerung und die Weitergabe von Trauma über Generationen hinweg. Die Kapitel wechseln zwischen Alexanders Perspektive im modernen Kopenhagen und Ruths nachträglichen Tonbandaufnahmen aus einem Altenheim in New York, in denen sie zum ersten Mal über ihre verdrängte Vergangenheit während der NS-Zeit spricht.
Besonders Ruths Erzählstimme fand ich dabei sehr authentisch, erst nach und nach entfaltet sich ihre Geschichte. Alexanders Geschichte fand ich aber auch interessant: Es geht recht ausführlich um eine Kinderwunschbehandlung mit seiner Freundin Gry. Das hatte ich so detailliert nicht erwartet, fand es aber insgesamt dann sehr stimmig.
Koppel verbindet in seiner Geschichte so die Themen Erbschaft und Identität mit aktuellen Fragen: unerfüllter Kinderwunsch, Beziehungsdruck, emotionale Überforderung. Alexanders Unfähigkeit, seiner Partnerin Gry in der schwierigen Zeit beizustehen, wird plausibel als Ausdruck eines tieferliegenden, generationsübergreifenden Traumas erzählt. Ruths Erzählung über ihre Jugend, Flucht und das Überleben als Jüdin ist der erschütternde Kern des Romans, der von Ruths Erzählstimme lebendig und erschütternd erzählt wird. Der gemeinsame Nenner der Familienmitglieder über die Zeiten hinweg ist dabei die Musik, deren Wirkung im Roman ausführlich beschrieben wird - wer insbesondere Mahler und Verdis Requiem liebt, wird an diesen Beschreibungen seine Freude haben.
Das Ende des Romans, an dem die beiden Erzählstränge zusammengeführt werden, kann man sicher begründet kritisieren, mir hat es aber gut gefallen und es hat mich berührt. Insgesamt war für mich deshalb auch Koppels zweiter Roman nach seinem Debüt „Annas Lied“ eine tolle Lektüre und ich werde auch sein nächstes Buch sehnsüchtig erwarten.
Rezensionen von Arambol:
Berührend warmherzig
Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton
"Etwas rattert in meinem Gehirn wie eine verspätete Eisenbahn."
Als Margarets Nachbarin Barbara tot in ihrem Haus aufgefunden wird, ahnt die 89-Jährige, dass weit mehr hinter dem Vorfall steckt, denn kurz zuvor hatte Barbara ihr etwas Wichtiges anvertraut. Nur: Margaret kann sich nicht daran erinnern, was.
Fest entschlossen, den Mord aufzuklären, verbündet sie sich mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Während die Polizei kaum vorankommt, bilden die beiden ein ungewöhnliches Ermittlerduo. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel zu lösen und Barbaras Tod aufzuklären. Dabei rücken immer mehr Margarets Vergangenheit und ihre Erinnerungslücken in den Fokus:
Was passiert, wenn die eigene Lebens-Geschichte langsam, aber zunehmend im Nebel verloren geht?
„Der Tag, an dem Barbara starb“ ist ein warmherziger, typisch britischer Wohlfühlkrimi, der weniger auf Action als auf Atmosphäre setzt. Zwischen Vergesslichkeit, Familienbanden und uralten Geheimnissen entfaltet sich eine feinfühlige Geschichte über die eigene Wahrheit und das Altern. Die warmherzige Erzählweise und die sanft ironische Sprache machen das Lesen zum Vergnügen. Man muss Margaret einfach mögen: sie ist keine klassische Ermittlerin, verfügt aber über einen messerscharfen Verstand und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe.
Ein Wermutstropfen: Das Ende der Kriminalgeschichte wirkt, für meinen persönlichen Geschmack, etwas zu dick aufgetragen und konstruiert. Dafür ziehe ich einen Punkt ab.
Fazit: „Der Tag, an dem Barbara starb“ ist ein unterhaltsamer und kluger Krimi, der mehr mit Charakter statt mit Action überzeugt. Ein liebevoll erzählter, very britischer Wohlfühlkrimi mit Herz und Humor.
Rezensionen von Lesemama:
Eine zu laut, der andere zu leise
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Nur maximal drei Tage wollte Jude in ihrer Heimat bleiben, nur für die Hochzeit ihrer kleinen Schwester. Dann trifft sie zuallererst auf James, den sie gar nicht kennt, der neuzugezogen ist, vor drei Jahren. Daran erkennt man, wie oft Jude ihre Familie besucht.
Dann geschieht etwas ungeplantes und Jude ist auf einmal für längere Zeit in Lower Whilby, bekommt bei dem stillen James einen Job in seinem Café und beginnt sich tatsächlich ein bisschen wohlzufühlen.
Meine Meinung:
Ich habe mich schon lange auf das Buch gefreut und wollte es auch unbedingt im Herbst lesen, denn das Cover sendet Herbstvibes. Die blieben leider auf der Strecke, das Setting war mir persönlich nicht cosy genug, für mich reicht es nicht. Wenn ständig die Gilmore Girls erwähnt werden, ich möchte das Feeling, vor allem in Setting.
Jude und James waren teilweise sehr amüsant, da musste ich schon öfter beim Lesen schmunzeln, aber dennoch blieb einiges auf der teilweise langatmigen Strecke. Hatte ich nach Fakefriend and Firework zu hohe Erwartungen? Ganz sicher und sie konnte die Story nicht wirklich erfüllen. Es gab z.B. ein Herbstfest, da hätte ich mir mehr von erhofft, da wäre für mich so viel Herbstvibe drin gewesen. Es war trotzdem eine schöne Story, die mich schon unterhalten konnte, mir fehlte nur der Funken und vielleicht auch ein bisschen die Sympathie mit der ein oder anderen Figur. Mir fehlte ein wenig das Gefühl, die Momente, in denen ich richtig mitgehen konnte, es kam nicht an. Ich hatte mir Kleinstadtfeeling erhofft und teilweise oberflächliche Unterhaltung bekommen.
Trotzdem freue ich mich schon auf Eleanores Geschichte und auf weitere Lower Whilby Momente.
Rezensionen von brauneye29:
Viel Drama
Burnham Dynasty von Julie Marinello
Zum Inhalt:
Als Cathy unerwartet zu ihrem Vater zieht, wird sie auch mit der aristokratischen Familie der Burnhams konfrontiert, denn ihr Vater arbeitet dort als Stallmeister. Sie interessiert sich eigentlich gar nicht für die Familie, doch als ein Mord geschieht und ihr Vater ins Visier der Ermittlungen gerät, ist sie auf die Hilfe vom Enkel der Burnhams angewiesen und kommen sich ungewollt auch näher.
Meine Meinung:
Ich bin bei diesem Buch schon ziemlich hin und her gerissen. Eigentlich lässt es sich schon ganz gut lesen, aber was mich irritiert und doch auch gestört hat war, dass zwar in der Ich-Perspektive erzählt wird, die Personen allerdings oft wechseln, ohne dass es einen Hinweis darauf gibt, wer denn da gerade erzählt und das muss man sich dann im Laufe des Kapitels immer wieder "erarbeiten". Es gibt reichlich Geheimnisse und Verwicklungen, die dann doch auch schon fast zu viel sind, aber sei es drum. Die aufkeimende Liebe ist ganz süß beschrieben. Insgesamt wird man recht gut unterhalten, aber völlig begeistert hat mich das Buch nicht.
Fazit:
Viel Drama
Rezensionen von milky:
Entspannung ohne Drama
Lass uns noch bleiben von Saskia Luka
Das Buch "Lass uns noch bleiben" handelt von Anna, deren Freundin Vinka von einem auf dem anderen Tag aus ihrem Leben verschwunden ist. Anna besitzt einen Pflanzenladen und trifft dort auf ihren zukünftigen Mitbewohner Alex. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Vinka.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Insgesamt bleibt die Geschichte eher an der Oberfläche und man hat als Leser das Gefühl, dass man eher das Leben von Anna von außen betrachtet. Es wird zwar viel von Annas Tag beschrieben, jedoch kaum etwas von ihren wahren Gefühlen. Diese Art des Schreibens passt aber zum Buch und fällt nicht negativ auf. Zwar wird während der Geschichte keine Spannung aufgebaut, aber etwas an der Erzählung führt dazu, dass man immer weiter lesen möchte.
Fazit: wer ein ruhiges Buch zum Entspannen möchte, ist bei "Lass uns noch bleiben" genau richtig.











