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Rezensionen von FlipFlopLady007:

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Cosy Crime für stürmische Herbsttage

Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

„Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ von Hesse & Hahn ist ein unterhaltsamer Cosy Crime, bei dem es neben einem Mordfall auch um Freundschaft, Liebe und das Leben auf einer kleinen Insel geht.

Vicky und Liliane haben eine Frittenbude auf der Insel Lüttesand geerbt. Um den Rest des Erbes zu bekommen, müssen sie diese bis zu einem bestimmten Stichtag eröffnen.

Nachdem ein Brand die Frittenbude beschädigt hat, kämpfen sie darum, die Renovierung rechtzeitig fertigzustellen. Als Liliane dann auch noch neben einer Leiche aufwacht, beginnen die beiden Freundinnen auf eigene Faust zu ermitteln.

Vicky und Liliane haben mir als Charaktere sehr gut gefallen. Beide sind sympathisch, haben ihre Eigenheiten und bedienen dabei durchaus das eine oder andere Klischee. Dadurch wirken sie für mich aber gerade interessant und authentisch.

Der Kriminalfall lädt zum Miträtseln ein. Ich hatte zwar schon relativ früh einen Verdacht, trotzdem blieb es bis zum Schluss spannend. Die Auflösung fand ich schlüssig und gleichzeitig überraschend. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Das Buch liest sich flüssig und leicht, sodass ich es fast in einem Rutsch durchgelesen habe.

Für mich ist das Buch außerdem das perfekte Herbstbuch. Das Cover mit den Kürbissen passt wunderbar zur Jahreszeit, aber auch das herbstliche Wetter und die Atmosphäre auf der Insel machen Lust darauf, sich mit einer Tasse Tee einzukuscheln und zu lesen, während es draußen ungemütlicher wird.

Man sollte hier keinen blutigen Hochspannungs-Krimi erwarten, bei dem die Polizei im Mittelpunkt steht. Der Mord ist vielmehr Teil einer gemütlichen Geschichte, in der auch Freundschaft, Beziehungen und das gemeinsame Ziel, die Frittenbude fertigzustellen, eine wichtige Rolle spielen.

Obwohl es sich um den zweiten Band handelt, konnte ich das Buch problemlos lesen, ohne den ersten Teil zu kennen. Am Ende wird außerdem eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen möglichen weiteren Band macht.

Fazit: Ein unterhaltsamer Cosy Crime mit sympathischen Hauptfiguren, schöner Inselatmosphäre und einem spannenden Fall zum Miträtseln. Für mich genau das richtige Buch für einen stürmischen Herbsttag.

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Cosy Crime für stürmische Herbsttage
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Ein schönes Abenteuer zum Vorlesen

Abenteuer in Waldorado. Willkommen zu Hause - Band 1 von Alex Milway

„Abenteuer in Waldorado: Willkommen zu Hause“ von Alex Milway erzählt die Geschichte von Rosa, die zu ihrer Oma nach Waldorado zieht. Ihre Oma ist zunächst nicht gerade begeistert davon, Rosa bei sich aufzunehmen, doch nach und nach findet das Mädchen ihren Platz und lernt auch die anderen Bewohner von Waldorado kennen.

Als Rosa und ihre Oma eines Tages zwei Wesen aus einem Flugzeug springen sehen, beginnt ein kleines Abenteuer, bei dem es einiges zu entdecken gibt.

Rosa hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen. Auch ihre zunächst etwas mürrische Oma ist mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden. Überhaupt sind die Bewohner von Waldorado liebevoll gestaltet und machen die Geschichte abwechslungsreich.

Das Buch lässt sich sehr schön vorlesen und hat auch meinen Kindern viel Spaß gemacht. Meine vierjährige Tochter konnte der Geschichte bereits gut folgen, obwohl das Buch laut Altersempfehlung ab 5 Jahren geeignet ist. Besonders schön fand ich, dass meine Kinder immer wieder weiterhören wollten. Aus einem Kapitel wurde daher meistens gleich noch eins – und so hatten wir das Buch ziemlich schnell durchgelesen. Für mich spricht das eindeutig für die Geschichte.

Die Schwarz-Weiß-Illustrationen haben uns ebenfalls gut gefallen. Sie sind kindgerecht und lockern den Text beim Vorlesen schön auf.

Besonders nett fand ich die zusätzlichen Seiten am Ende des Buches. In einem kleinen Quiz können die Kinder Bildausschnitte aus der Geschichte wiederfinden. Außerdem gibt es eine Seite mit einem kurzen Text über Hütten, die sich wunderbar als Gesprächsanlass mit den Kindern eignet.

Fazit: „Abenteuer in Waldorado: Willkommen zu Hause“ ist eine liebevoll erzählte Geschichte, die sich hervorragend zum gemeinsamen Vorlesen eignet. Sympathische Figuren, ein kleines Abenteuer und schöne Extras machen das Buch zu einer gelungenen Lektüre für Kinder. Für uns darf es gerne weitere Abenteuer in Waldorado geben.

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Ein schönes Abenteuer zum Vorlesen
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Eine Geschichte über Familie, Vergangenheit und den Mut, man selbst zu sein

Hummerjahre von Beatrix Gerstberger

„Hummerjahre“ von Beatrix Gerstberger ist kein Roman, den man mal eben in wenigen Sätzen zusammenfassen kann. Zu viele Lebensgeschichten, Beziehungen und vergangene Ereignisse sind miteinander verwoben. Genau das macht für mich aber auch den Reiz der Geschichte aus.

Im Mittelpunkt stehen zwei Familien und Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihnen verbunden sind.

Im Sommer treffen sie auf einer Insel zusammen, auf der viele Bewohner vom Hummerfang leben. Sie alle verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die von einem großen Geheimnis überschattet wird.

Eine der zentralen Figuren ist Mina, die nach langer Zeit gemeinsam mit ihrer Tochter und ihren Eltern auf die Insel zurückkehrt. Dort trifft sie auch auf ihre Jugendliebe Sam, den Vater ihrer Tochter. Gleichzeitig wird die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter Judith thematisiert. Judith hatte immer andere Vorstellungen davon, wie Mina sein sollte, und so trägt auch diese Beziehung viele ungelöste Konflikte mit sich. Daneben gibt es weitere Figuren und Handlungsstränge, die teilweise in der Vergangenheit spielen und sich nach und nach zu einem großen Ganzen verbinden.

Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive verschiedener handelnder Personen. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich gerade am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren zuzuordnen. Da es sich offenbar um den zweiten Teil handelt und ich den ersten Band nicht kenne, fehlten mir hier teilweise die Zusammenhänge. Sobald ich mich jedoch eingefunden hatte, hat mich die Geschichte wirklich gefesselt.

Besonders die Figuren haben mich überzeugt. Jeder von ihnen trägt sein eigenes Päckchen und viele haben ihre Ecken, Kanten und ganz eigenen Eigenheiten. Manche wirken zunächst vielleicht etwas merkwürdig, aber je besser man sie kennenlernt, desto verständlicher werden ihre Handlungen. Besonders schön fand ich, dass die Figuren sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Sie lernen aus ihrer Vergangenheit, lösen sich von altem Schmerz und treffen Entscheidungen, die sie lange vor sich hergeschoben haben.

Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Beatrix Gerstberger schreibt sehr bildlich und schafft es gleichzeitig, die Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen. Für mich standen deshalb weniger die Spannung oder die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern vielmehr die Emotionen und die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Trotzdem wollte ich unbedingt erfahren, welches Geheimnis sich hinter Judith verbirgt.

Das Buch hat mich außerdem zum Nachdenken gebracht. Eine Botschaft, die für mich besonders heraussticht, ist die Frage, wie sehr wir unser Leben danach ausrichten, was andere von uns erwarten – und wie wichtig es ist, irgendwann den Mut zu finden, einfach man selbst zu sein. 

„Hummerjahre“ ist für mich keine klassische Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Roman über Familie, Freundschaft, alte Wunden und die Frage, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen. Wer gerne tiefgründige Geschichten liest, bei denen die Entwicklung der Figuren und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, dem kann ich das Buch empfehlen. 

Mich hat die Geschichte berührt und noch eine Weile beschäftigt. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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Eine Geschichte über Familie, Vergangenheit und den Mut, man selbst zu sein
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Vier Freundinnen, vier magische Kräfte und jede Menge Chaos

Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner

„Vier Hexen und ein Zufallszauber“ von Marie Braner ist eine fantasievolle Geschichte über Freundschaft, Magie und ein großes Abenteuer.

Tessa, Devi und Cleo sind seit ihrer Geburt beste Freundinnen. An ihrem 13. Geburtstag lernen sie Liv kennen, die ausgerechnet am selben Tag Geburtstag hat.

Doch dieser Zufall bleibt nicht der einzige: In der Nacht wird ein alter Bannzauber gebrochen und plötzlich besitzen die vier Mädchen magische Fähigkeiten. Leider können sie diese zunächst überhaupt nicht kontrollieren. Als dann auch noch das Böse in ihrer Heimat auftaucht, müssen sie lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und zusammenzuarbeiten.

Besonders gut gefallen haben mir die vier Hauptfiguren. Jede der Mädchen hat eine eigene Persönlichkeit und wirkt dadurch sehr authentisch. Sie haben nicht nur mit der magischen Welt zu kämpfen, sondern auch mit ganz alltäglichen Problemen wie Eifersucht, Streit mit Geschwistern oder familiären Sorgen. Dadurch wirken sie sehr nahbar und ein bisschen wie aus dem echten Leben gegriffen.

Auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Sie ist spannend, fantasievoll und an einigen Stellen durch die noch nicht beherrschten Zauberkräfte der Mädchen sogar ziemlich lustig. Besonders interessant fand ich, dass die magischen Fähigkeiten etwas Besonderes sind und nicht einfach jeden Wunsch erfüllen können.

Der Schreibstil ist detailreich und bildhaft. Die vielen Beschreibungen haben mir gut gefallen und lassen die Welt lebendig werden. Gleichzeitig sind die Sätze teilweise recht lang und komplex. Die Altersempfehlung ab 9 Jahren finde ich deshalb passend. Für jüngere Kinder könnte der Text stellenweise etwas zu anspruchsvoll sein; auch einige der gruseligeren Elemente würde ich eher älteren Kindern zutrauen. Die wenigen Schwarz-Weiß-Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen.

Eine große Botschaft steht für mich nicht im Mittelpunkt. Am ehesten vermittelt die Geschichte, dass man gemeinsam Dinge schaffen kann, die alleine nicht möglich wären. Im Vordergrund steht aber ganz klar das Abenteuer.

Das Ende hält einen großen Cliffhanger bereit. Die Fragen der aktuellen Geschichte werden zwar beantwortet, gleichzeitig wird aber eine neue Frage aufgeworfen, die neugierig auf einen weiteren Band macht.

Fazit: Eine spannende und fantasievolle Geschichte mit sympathischen, authentischen Hauptfiguren und einer schönen Mischung aus Magie, Abenteuer und Alltag. Mich hat das Buch wirklich gut unterhalten, auch wenn es mich nicht ganz vom Hocker gehauen hat.

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Vier Freundinnen, vier magische Kräfte und jede Menge Chaos
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Spannendes Abenteuer in einer Welt, in der die Zeit stillsteht

Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund

„Juli im Land der Zeitgeister“ von Wieland Freund entführt junge Leserinnen und Leser in eine fantasievolle Welt voller Geheimnisse und Abenteuer. Empfohlen wird das Buch für Kinder ab 9 Jahren. Ich habe es meiner sechsjährigen Tochter vorgelesen und war überrascht, wie gespannt sie der Geschichte gefolgt ist.

Als Vorlesebuch eignet es sich daher aus meiner Sicht auch schon für jüngere Kinder.

Die Geschichte beginnt damit, dass Juli ihre Oma besucht. Plötzlich bleiben um 14:30 Uhr alle Uhren stehen und ihre Oma erleidet einen sogenannten Zeitschock – sie wirkt wie versteinert und kann sich erst wieder bewegen, wenn die Zeit weiterläuft. Zum Glück begegnet Juli dem Zeitgeist Trim und einem Uhrmacher. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Ursache für die angehaltene Zeit und erleben dabei ein aufregendes Abenteuer.

Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Sie sind sehr unterschiedlich, liebevoll ausgearbeitet und haben jeweils ihren eigenen Charakter. Gerade diese abwechslungsreichen Persönlichkeiten machen die Geschichte lebendig und sorgen dafür, dass man die „guten“ Figuren schnell ins Herz schließt.

Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Die Sprache ist leicht verständlich und der Satzbau sowie die Wortwahl sind gut auf die Zielgruppe abgestimmt. Dadurch lässt sich die Geschichte angenehm vorlesen und eignet sich ebenso gut zum Selbstlesen.

Eine tiefgründige Botschaft steht für mich nicht im Mittelpunkt. Allenfalls lässt sich mitnehmen, dass Gier negative Folgen haben kann. Im Vordergrund steht jedoch ganz klar das spannende Abenteuer, das von der ersten bis zur letzten Seite neugierig macht.

Meine Tochter wollte immer wissen, wie es weitergeht, und hat sich jedes Mal auf das nächste Kapitel gefreut. Das ist für mich ein gutes Zeichen dafür, dass die Geschichte fesselt. Deshalb kann ich „Juli im Land der Zeitgeister“ als Vorlesebuch bereits für interessierte Kinder ab etwa sechs Jahren empfehlen. Zum Selbstlesen halte ich die Altersempfehlung ab neun Jahren für passend.

Fazit: Eine spannende, fantasievolle Abenteuergeschichte mit liebenswerten Figuren und einer originellen Idee. Wer Geschichten voller Fantasie und Rätsel mag, wird an diesem Buch viel Freude haben.

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Originelle Idee mit spannendem Finale

72 Stunden mit dir von Darianne Schramm

„72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm erzählt eine Liebesgeschichte mit einer außergewöhnlichen Prämisse: Sydney besitzt die Fähigkeit, über den Köpfen anderer Menschen einen Countdown zu sehen – allerdings erst in den letzten 72 Stunden vor ihrem Tod. Als sie auf einer Party Peter kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden nach anfänglichen Startschwierigkeiten langsam eine Beziehung.

Doch plötzlich erscheint auch über Peters Kopf der unheilvolle Countdown und Sydney steht vor der Frage, ob sich sein Schicksal überhaupt noch ändern lässt.

Die Grundidee des Buches hat mir richtig gut gefallen. Sie hebt die Geschichte von einer klassischen Liebesgeschichte ab und sorgt von Anfang an für eine besondere Spannung. Sydney und Peter sind interessante Figuren, die beide ihre Eigenheiten mitbringen und dadurch angenehm einzigartig wirken.

Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Das Buch liest sich flüssig und leicht, sodass man gut durch die Geschichte kommt. Besonders zum Ende hin nimmt die Spannung deutlich zu. Ich wollte unbedingt weiterlesen, um herauszufinden, ob Sydney einen Weg findet, Peters Schicksal doch noch zu verändern.

Trotz der spannenden Idee konnte mich die Geschichte emotional allerdings nicht vollständig erreichen. Die Handlung blieb für mich über weite Strecken eher oberflächlich, sodass die Gefühle der Figuren nicht wirklich bei mir ankamen. Gerade bei einer Geschichte mit einem so dramatischen Grundgedanken hätte ich mir mehr Tiefe und emotionale Momente gewünscht. Ich hatte das Gefühl, dass hier noch deutlich mehr Potenzial gesteckt hätte.

Fazit: „72 Stunden mit dir“ punktet mit einer originellen Idee, sympathischen Hauptfiguren und einem spannenden Finale. Wer Geschichten mit einer Mischung aus Romantik und Drama mag, wird hier gut unterhalten. Mich konnte das Buch insgesamt jedoch emotional nicht ganz mitnehmen, weshalb ich 3 von 5 Sternen vergebe.

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Originelle Idee mit spannendem Finale
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Die Abenteuer eines quirligen kleinen Affenmädchens

Milla Gorilla von Lotte Schweizer

Mit „Milla Gorilla“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch erschienen, dass sich an Kinder ab etwa 3 Jahren richtet.

Inhalt:
Es erzählt nach einer kurzen Einleitung insgesamt 4 Geschichten, die sich alle um den Alltag eines kleinen Gorillamädchen namens Milla drehen. Milla ist schätzungsweise 4 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in einem großen Haus.

Eines Tages zieht eine neue Familie in das Haus ein, die einen Sohn in Millas Alter haben. Die beiden verarzten beispielsweise Millas Kuscheltierbanane Nani oder verzaubern versehentlich den Hausmeister. Eine Geschichte erzählt von einem geplanten Spielplatzbesuch, der wortwörtlich ins Wasser fällt und in der letzten Geschichte geht Millas Familie ins Schwimmbad und wird diesen Tag wohl auch so schnell nicht wieder vergessen.

Bewertung:
Die Geschichten die das Buch erzählt sind für die Kinder ab etwa 3 Jahren sehr gut geeignet. Sie sind nicht zu komplex und haben eine gute Länge. Sie sind sinnvoll und könnten im Alltag eines jeden Kindes so geschehen sein. Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass sie alle damit enden, dass das kleine Gorillamädchen in seinem Bett einschläft. So eignen sie sich auch als Gute-Nacht-Geschichte sehr gut. Die Sprache und den Wortschatz finde ich der Altersgruppe angemessen. Auch lassen sich die Geschichten sehr gut vorlesen. Die Illustrationen haben mir und meinen Kindern besonders gut gefallen. Sie sind farbenfroh, kindgerecht detailliert und einfach ansprechend. Milla als Hauptfigur ist sehr sympathisch. Sie ist sehr nah am Leben kleiner Kinder dran und könnte auch ein Kind aus der Nachbarschaft sein. Jede der Geschichten enthält eine kleine versteckte Botschaft, die mir sehr gut gefällt. In einer Geschichte beispielsweise geht es darum, dass Mut nicht nur bedeuten muss gefährliche Dinge zu tun, sondern dass es manchmal auch mutiger sein kann, auf sein Bauchgefühl zu hören und Dinge, die sich nicht gut anfühlen lieber zu lassen.

Persönliche Erfahrungen:
Das Buch hat meinen Kindern sehr gut gefallen. Wir haben direkt alle Geschichten auf einmal gelesen, da sie nicht genug von Milla bekommen konnten. Ich habe es am selben Tag dann sogar noch ein zweites Mal vorlesen müssen und seitdem lesen wir es fast jeden Tag, obwohl wir noch viele andere Bücher als Alternative haben. Am besten gefällt meinen Kindern die letzte Geschichte in der Milla und ihre Familie ins Schwimmbad gehen. Dort passiert etwas unvorhergesehenes, das meine Kinder jedes Mal wieder sehr zum lachen bringt.

Fazit:
Ich kann dieses Buch für Kinder für Kinder ab ca. 3 Jahren wirklich sehr empfehlen. Aber auch mein großes Kind (6) hört es sich sehr gerne an. Mir und meinen Kindern hat das Buch sehr gut gefallen.

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Die Abenteuer eines quirligen kleinen Affenmädchens