Kunden em pfehlungen
Rezensionen von mel:
Serpentis 1. Das Rätsel der Schlangen von Silja Sillanpää
Ein richtiges cooles Cover mit dem schlangenähnlichen Zug in dunklen grüntönen gehalten gefällt mir richtig gut und wirkt mysteriös und einladend.
Die Geschichte selbst ist spannend geschrieben rund um die geheimnisvollen Unterwelt und natürlich den Zug. Der Protagonist Stein ist sympathisch und erlebt in der mysteriösen neuen Welt einige spannende Geheimnisse und Rätsel rund um Schlangen.
Dabei lernt man Steins Vergangenheit kennen und was ihn ausmacht.
Dabei gibt es natürlich einige Mysterien und Überraschungen, dabei wird die Handlung durch zahlreiche wunderschöne Illustrationen ergänzt, die Kapitel sind dabei relativ kurz gehalten, sodass man schnell voran kommt in der Handlung.
Haptisch fühlen sich die Seiten qualitativ hochwertig an, dickeres Papier, das heutzutage leider doch eher eine Seltenheit geworden ist.
Insgesamt hat mir der Einstieg in die Welt gut gefallen und ich bin gespannt wie die Geschichte fortgeführt wird, da der Band doch spannend endet.
DunkelZone von Vojtech Matocha
Ein atmosphärisches Cover gehalten in dunklen grüntönen und einem Blitzeinschlag im Hintergrund und den beiden Protagonisten im Vordergrund, wirkt passend für ein Jugendbuch.
An die Namen der Protagonisten musste ich mich erst einmal gewöhnen, da ich tschechischen Namen bisher noch nicht oft begegnet bin und auch Geschichten, die dort spielen.
Viel Spannung und Action in der in Prag spielenden Geschichte mit sympathischen Charakteren, die für die Altersgruppe sicherlich zu überzeugen weiß. Der Vergleich mit Dan Browns "Da Vinci Code" passt meiner Meinung nach gut, viele Geheimnisse und Rätsel.
Das wichtige Viertel Prašina ganz ohne Strom und Elektrizität mit vielen Besonderheiten wurde gut in die Geschichte mit ein geflochten, seien es die verlassene Bibliothek mit hunderten von Büchern oder ein leerstehendes Theater, alles bot eine tolle Atmosphäre und wurde so bildlich beschrieben, das man sich alles gut vorstellen konnte.
Somit ein toller Einstieg in die Reihe und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte von Bokyeong Sunim
Ein wunderschönes Cover, das eine ruhige Atmosphäre vermittelt, durch den schönen rosanen Farbtonen und den beiden Protagonisten im Mittelpunkt, der Mönch im Tempel und der Katze auf dem Dach, wobei sich ihre Blicke anscheinend begegnen, gefällt mir sehr gut.
Die Beziehung zwischen der Katze und dem Mönch steht klar im Mittelpunkt der Handlung und wie ihr alltägliches Leben sie nachhaltig verändert haben und was der Mönch in dieser Zeit alles durch die Freundschaft zu der Katze gelernt hat.
Wäre das so geblieben, hätte mich das Buch sicherlich mehr überzeugen können, als es am Ende der Fall war.
Manchmal war mir der Umgang mit der Kater etwas zu naiv, wie der Mönch erwartet hat, dass der Kater sich menschlicher verhalten sollte und ihn getadelt hat, wenn er tote Mäuse oder anderes Katzenhaftes Vehalten gezeigt hat. Also so ein bisschen Differenzierung zwischen Tier und Mensch sollte man schon machen.
Die kleinen Zeichnungen und Illustrationen zu der Katze haben mir natürlich am besten gefallen, einfach nur niedlich.
Insgesamt habe mir etwas mehr vom Buch versprochen, da mir der Mönch als Protagonist manchmal etwas zu schwierig war mit seinen Ansichten gegenüber der Katze. Trotzdem war es ein angenehmes Leseerlebnis.
Landleute von Daniel Mason
Ein Cover, das einem direkt ins Auge fällt, durch seinen coolen Effekt, der das doch eher schlichte Bild des Waldes aufpeppt aber durch den Hund am Rand des Kreises nochmal etwas einzigartiges zeigt. Das Originalcover hat aber trotzdem noch etwas mehr Charme für mich.
Ein satirischer Blick auf das Landleben alles etwas viel überschmückt und übertrieben, lies sich aber gut Lesen, halt genauso wie man sich das immer vorstellt, malerische Atmosphäre in kleinen Städten, so wie bei Gilmore Girls, halt alles perfekt, obwohl hier der Schein trügt, so hat es sich auch die Familie des Buches vorgestellt, wo der Ehemann Miles so einige Gepflogenheiten der Einheimischen kennenlernt und auch ihre anderen Seiten.
Das es aber wenige Absätze in den Kapitel gab fand ich aber etwas störend beim Lesen, da hätte man meiner Meinung nach etwas schöner machen können.
Insgesamt eine interessante Geschichte, obwohl mir manchmal der rote Faden etwas verloren gegangen ist.
Fantastic Friends 1: Tausche Mathe gegen Drache von Sabrina J. Kirschner
Lautes gepolter und seltsame Spuren in dem Laden, über dem Matteo mir seiner Familie lebt und als dann auch noch Drake auftaucht sein Brieffreund ist das Geheimnis gelüftet, da sich Drake als Drache entpuppt und sich in unsere Welt verirrt hat und Matteo ihm nun helfen soll, wieder ins seine Welt zu kommen und diese zu retten vor bösen Mächten.
Unterstützt durch Zeichnungen mancher Szenen, ist es insgesamt ein interessantes Kinderbuch, mit tollen magischen Aspekten und wie Matteo probiert Drake zu helfen in seiner heiklen Situation. Natürlich kommt es immer wieder zu Situation, wo Matteo die Identität von Drake geheim halten muss, da er sich natürlich nicht in der Welt der Menschen aus kennt und so einige Probleme bereitet.
Der Schreibstil ist altersentsprechend verfasst und flüssig geschrieben, sodass die Leser gleich in die Geschichte abtauchen können.
Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker
Das Cover ist schlicht gehalten mit dem blassen Blauton und der Fotografie des wolkenverhangenen Himmels in der Mitte, gefällt mir ganz gut wirkt nicht aufdringlich und passt zur Thematik, da es etwas ruhiges ausstrahlt.
Kurze Kapitel, die dennoch viel Gefühl vermitteln. Trauer, Verlust und wie man mit diesen Gefühlen umgeht, wenn sie einen überrumpeln und ganz unerwartet auf einen hineinbrechen.
Man lernt vergangene Erinnerungen des Autors mit seinem Vater kennen aber auch die schwere Zeit nach seinem plötzlichen Tod. Also leichte Momente, in den geschwelgt wird aber auch harte und schwierige Phasen, die emotionale Ebene wurde meiner Meinung nach gut vermittelt und man konnte gut mit fühlen, wie der Autor sich in diesen Momenten gefühlt hat.
Insgesamt ein tolles Sachbuch, da Trauer in schwierigen Momenten oft erschlagend wirkt, es aber auch immer wieder Hoffnung geben wird, auch wenn es manchmal so scheint, als würde sie nie eintreten.
Be a Light in the Dark Sea 1 von Softcoral
Stell dir vor, fünf Leute in einer Unterwasserbasis in 3000 Metern Tiefe. Alles läuft die ersten Tage friedlich, aber dann kommt es zur Katastrophe und die Mannschaft muss um ihr Überleben bangen.
Die Handlung selbst setzt vor diesen Ereignissen an und man lernt die Charaktere vor Betreten der Basis kennen und später dessen Aufbau, da ist die Geschichte noch ruhig erzählt und dümpelt etwas vor sich hin, bis es zum Wendepunkt kommt und laut den Inhaltsangaben der späteren Bände immer weiter zuspitzt.
Das es einen Zahnarzt auf einer Unterwasserbasis gibt und dieser auch den Protagonisten darstellt finde ich eine sehr einzigartig und ungewöhnliche Idee.
Das Cover gefällt mir gut, ein schöner Zeichenstil, der einem ins Auge fällt und man auch gleich erkennt, dass es sich um eine koreanische Geschichte handelt. Auf jeden Band ist einer der Protagonisten abgebildet und am Ende ergeben sie ein großes Gesamtbild.
Eine kleine Schwindelei von Pike Rosanna
Das ungewöhnliche Cover ist mir gleich in Auge gefallen, die Protagonistin die von unten auf dem Cover erscheint und nach oben blickt umgeben von einer Art Heiligenschein, interessant gestaltet gefällt mir gut.
Angesiedelt im 16. Jahrhundert in Tudor England lebt die Protagonistin Tibb Ingleby, deren Mutter stirbt und sie sich nun als Vagabund durchs Leben schlägt, bis sich neue Wege auftun, die gut oder im Chaos enden können.
Die Protagonistin Tibb ist ein ungewöhnlicher Charakter, der so gar nicht der Zeitepoche entspricht, ihr Glauben ist erschüttert und gerade als Vagabundin, zählt sie als Außenseiterin und wird verpönt, dennoch strahlt sie eine Lebensfreude aus und hat eine erfrischende Stimme. Dennoch waren es mir manchmal etwas zu viele Schimpfwörter, dass hätte man etwas reduzieren können.
Der Schreibstil ist modern verfasst und wirkt nicht "altbacken", obwohl es in der Vergangenheit angesiedelt ist, da musste ich mich erst einmal etwas dran gewöhnen, da es mich etwas aus der Zeit "geschmissen" hat.
Insgesamt ein interessantes Leseerlebnis, welches mich positiv überrascht hat, obwohl ich gerade anfangs wegen der Epoche meine Zweifel hatte, ob es mir zu sagt.
Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll
Drei Cousinen, die entdecken, dass ihr Vorfahr Dracula war, der bekannte Vampir aus Transilvanien. Das Cover mit dem drei Cousinen gefällt mir gut, mit dem Friedhof als Hintergrundmotiv, wirkt unheimlich und die roten Haare der Mädchen heben sich gut vom restlichen Cover ab und sorgen nochmal für den gewissen Farbklecks auf dem Cover.
Die Namen der drei Cousinen sind klar erkennbar an bekannte Persönlichkeiten im Bereich Vampire angelehnt, Mina (Dracula), Buffy (Buffy - Im Bann der Dämonen) und Bella (Twilight), ob die jungen Leser ab 10 Jahren diese Verbindung schließen können wage ich aber zu bezweifeln, trotzdem eine nette Idee.
Der Schreibstil ist spannend geschrieben und sorgt mit seiner düsteren und leicht unheimlichen Stimmung gleich für das richtige Feeling, gerade wenn es um Vampire geht.
Insgesamt ein toller Einstieg in die Reihe, mit interessanten und sympathischen Protagonisten und dem toll umgesetzten Setting, also eine klare Empfehlung meinerseits.
Weiterleben von Patrick Charnley
Von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen des Autors beeinflusst, zeigt das Buch das Leben vom 20-jährigen Jago das plötzlich wieder von neuen beginnt, als er einen Unfall hat und seine Verletzungen am Kopf erleidet, die sein ganzes Leben auf den Kopf werfen.
Das Cover ist ruhig gehalten, mit dem Haus indem Jago sein "neues Leben" auslebt vor einer malerischen Küste in Cornwall, das gleich Ruhe und Entspannung ausdrückt, passend zur Stimmung des ganzen Buches.
Die Arbeit auf der Farm seines Onkels nimmt Jagos Lebensinhalt ein, bis er etwas komisches auf der Farm entdeckt, was seine Neugierde weckt. Da der Autor selbst solch ein lebensveränderndes Erlebnis durchlebt hatte, wirkte der Protagonist Jago authentisch in seinem Verhalten und seiner Frustation, für ihn vorher normale Dinge nicht mehr ausüben zu können, dennoch ist das Leben nicht für ihn vorbei und er probiert mit Hoffnung und Willenskraft wieder Fuß zu fassen. Gerade diese persönliche Note gefiel mir ausgesprochen gut und machte für mich den Charme des Romans aus.











