Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von praja:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

komplex und nicht ganz einfach

Die dem Echo trotzen von Ferro Frost

Ich glaube, bei dem Buch muss man sich erstmal darauf einlassen, dass einem nicht alles sofort erklärt wird. Es gibt ziemlich viele Begriffe, Orte und Informationen und gerade am Anfang hatte ich teilweise das Gefühl, erstmal irgendwie hinterherlaufen zu müssen. Dazu kommen mehrere Perspektiven, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht.

Irgendwann ergibt vieles mehr Sinn, aber ein bisschen weniger Verwirrung am Anfang hätte mir definitiv nicht geschadet.

Dafür mochte ich die Welt richtig gerne. Dieses dreckige, düstere Setting mit Mafia-Syndikaten, Dieben und Assassinen hat einfach was und passt auch sehr gut zu den Figuren. Die sind nämlich alles andere als klassische strahlende Helden. Gerade das fand ich spannend. Ria mochte ich mit ihrer schlagfertigen Art ziemlich schnell und auch bei Vico und Nobu hatte ich das Gefühl, dass hinter ihrem Verhalten tatsächlich etwas steckt. Man versteht mit der Zeit besser, warum sie so sind und warum sie bestimmte Entscheidungen treffen.

Ein bisschen Geduld braucht die Geschichte trotzdem. Gerade bei fast 700 Seiten hätte ich mir zwischendurch einen etwas strafferen Spannungsbogen gewünscht, weil nicht jede Passage für mich gleich interessant war. Wenn es dann aber vorangeht, mochte ich die Mischung aus Intrigen, Action und den ganzen kleinen Geheimnissen wirklich gerne. Vor allem fand ich schön, dass die Charaktere nicht einfach nur gut oder böse sind und man nicht sofort weiß, wem man eigentlich vertrauen sollte.

Für mich definitiv kein Buch, das man mal eben nebenbei wegliest. Dafür steckt zu viel drin und manches hätte ruhig etwas verständlicher erklärt werden dürfen. Die Welt und vor allem die Figuren haben mich aber neugierig genug gemacht, dass ich gerne noch länger darin geblieben wäre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
komplex und nicht ganz einfach
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Chaos, Mythologie und ganz vielen Fragezeichen

Drowning Sorrows in Raging Fire 1 von Priest

Ich glaube, bei diesem Buch muss man sich erstmal damit abfinden, dass man nicht sofort alles versteht. :D Gerade am Anfang werden einem ziemlich viele Namen, Begriffe, Fähigkeiten und Zusammenhänge vor die Füße geworfen und ich musste mich teilweise wirklich konzentrieren, um nicht irgendwo den Faden zu verlieren.

Das Glossar war dabei definitiv mein Freund. Irgendwann findet man sich aber immer besser zurecht und dann hat mir gerade die Mischung aus moderner Welt, paranormaler Behörde und chinesischer Mythologie richtig gut gefallen.

Xuan Ji mochte ich ziemlich schnell. Er ist locker, sarkastisch und wirkt erstmal so, als würde er das alles nicht besonders ernst nehmen, gleichzeitig merkt man aber ziemlich schnell, dass deutlich mehr hinter ihm steckt. Sheng Lingyuan fand ich fast noch interessanter, einfach weil man bei ihm lange überhaupt nicht weiß, woran man eigentlich ist. Diese ganzen Geheimnisse rund um seine Vergangenheit und die merkwürdige Verbindung zwischen den beiden haben mich wahrscheinlich am meisten bei der Stange gehalten.

Was ich allerdings vorher nicht erwartet hatte: Die Romance hält sich in diesem Band wirklich sehr zurück. Zwischen Xuan Ji und Sheng Lingyuan entwickelt sich langsam etwas, aber wer hier direkt große Gefühle und Romantik erwartet, wartet vermutlich noch eine Weile. Mich hat das tatsächlich gar nicht so sehr gestört, weil ihre Dynamik auch ohne große Liebesszenen funktioniert und ich lieber einen richtigen Slow Burn habe als Gefühle, die plötzlich aus dem Nichts kommen.

Die Handlung selbst ist stellenweise ziemlich komplex und manchmal hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Zusammenhänge etwas früher oder verständlicher erklärt werden. Gleichzeitig macht genau dieses Rätseln auch einen Teil des Reizes aus. Man bekommt immer wieder kleine Informationen über die Vergangenheit, entdeckt neue Verbindungen und hat ständig das Gefühl, dass hinter allem noch deutlich mehr steckt.

Für mich ein wirklich spannender Auftakt mit zwei interessanten Hauptfiguren, viel Mythologie und einer Welt, von der ich unbedingt noch mehr verstehen möchte. Nur ein kleines bisschen weniger Verwirrung zwischendurch hätte meinem Kopf ganz gutgetan. :D

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Chaos, Mythologie und ganz vielen Fragezeichen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wem kann man hier eigentlich noch trauen?

Curseborn von Celine Leonora

Ich mochte den ersten Band schon, aber hier hat die Geschichte für mich nochmal ordentlich zugelegt. Vor allem Eden hat mir deutlich besser gefallen. Sie wirkt stärker, entschlossener und geht ganz anders mit dem um, was mit ihr passiert. Genau solche Entwicklungen mag ich, weil sie sich eben nicht plötzlich in eine komplett andere Person verwandelt, sondern man merkt, woher diese Veränderung kommt.

Was das Buch aber wirklich gut kann, ist dieses ständige Gefühl, absolut niemandem trauen zu können. Irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, was gerade tatsächlich passiert, wer hier eigentlich auf welcher Seite steht und ob Eden ihrem eigenen Kopf überhaupt noch glauben kann. Dazu kommen die Blutmotten, der Rote Zirkel und nach und nach immer mehr Dinge, die aus dem ersten Band plötzlich in einem anderen Licht stehen. Teilweise war es schon fast ein bisschen viel mit den Wendungen, aber irgendwie hat genau das hier funktioniert.

Ace fand ich dabei überraschend interessant. Gerade weil ich ihn lange überhaupt nicht einschätzen konnte, mochte ich die Dynamik mit Eden sehr. Die Romance drängt sich nicht vor die eigentliche Handlung, sondern läuft eher nebenher, was für mich bei der Geschichte auch deutlich besser passt.

Und dann diese Atmosphäre. Wald, See, Academy, Geheimbünde, Magie und ständig dieses leicht unangenehme Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Genau mein Ding. Zwischendurch gab es ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber insgesamt fand ich den zweiten Band spannender und runder als den ersten. Vor allem bekommt man endlich mehr Antworten und das Magiesystem wird greifbarer. Für mich definitiv die stärkere Hälfte der Dilogie.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Wem kann man hier eigentlich noch trauen?
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Magische Idee mit etwas Luft nach oben

The Story Keeper: A Tale of Hearts and Magic von Rachel Mavie

Die Idee hat mich direkt bekommen. In Bücher reisen zu können und dort wirklich Teil der Geschichte zu werden? Jaaaa, bitte :D Und ich mochte auch, dass wir dadurch nicht nur eine einzige Fantasywelt bekommen, sondern immer wieder kleine Ausflüge in andere Geschichten machen. Das hat einfach richtig gut zum ganzen Thema gepasst und hatte diesen gemütlichen, leicht märchenhaften Vibe, den ich hier auch erwartet hatte.

Lumina mochte ich dabei ziemlich gern. Sie ist eher ruhig und vorsichtig, aber trotzdem nicht dieses ständig hilflose Mäuschen, das bei jeder Entscheidung erstmal jemanden braucht, der ihr sagt, was sie tun soll. Auch Reed und die Dynamik zwischen den beiden haben für mich gut funktioniert. Vor allem, weil die Beziehung Zeit bekommt und nicht nach drei gemeinsamen Szenen plötzlich die große unsterbliche Liebe ausgerufen wird.

Ein bisschen mehr hätte ich mir allerdings von der Welt und der Magie gewünscht. Gerade weil ich die Idee mit den Storykeepern so spannend fand, wollte ich irgendwann einfach mehr darüber wissen, wie das alles funktioniert. Im Mittelteil hat sich die Geschichte für mich außerdem stellenweise etwas gezogen, während zum Ende hin plötzlich ziemlich viel ziemlich schnell passieren musste. Das war ein bisschen schade, weil da eigentlich genug interessante Ansätze gewesen wären, um einigen Dingen mehr Raum zu geben.

Trotzdem mochte ich die Geschichte wirklich gern. Sie ist eher gemütlich als episch, hat eine schöne Grundidee, sympathische Figuren und vor allem dieses ganze Thema rund um Bücher und Geschichten hat bei mir natürlich sehr leichtes Spiel. :D

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Magische Idee mit etwas Luft nach oben
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wenn Loslassen keine Option ist

And The River Drags Her Down von Jihyun Yun

Die Idee, Tote wieder zum Leben erwecken zu können, ist jetzt erstmal nichts komplett Neues. Aber die Regel, dass Soojin niemals etwas zurückholen darf, das größer ist als ihre Hand, fand ich direkt interessant. Und natürlich weiß man eigentlich sofort, dass diese Regel irgendwann gebrochen wird.

:D Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, was dann passiert.

Besonders mochte ich die Atmosphäre. Es regnet gefühlt ständig, überall ist Wasser, alles wirkt ein bisschen kalt, feucht und unheimlich und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto unangenehmer wird dieses Gefühl. Dazu kommt die Magie rund um die Wiederbelebung, die teilweise wirklich ziemlich makaber beschrieben wird. Genau mein Ding.

Was mich aber viel mehr bekommen hat als der Horror, war die Beziehung zwischen Soojin und Mirae. Man versteht einfach, warum Soojin ihre Schwester zurückholt, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie es nicht tun sollte. Nach allem, was sie verloren hat, wirkt diese Entscheidung nicht einfach nur dumm, sondern irgendwie verzweifelt und menschlich. Gleichzeitig merkt man immer mehr, dass Mirae nicht einfach zurückkommen und alles wieder so werden kann wie vorher.

Zwischendurch war mir die Geschichte allerdings etwas zu langsam. Gerade am Anfang hätte für mich ruhig ein bisschen mehr passieren dürfen. Dafür mochte ich, dass später immer mehr aus der Vergangenheit der Familie ans Licht kommt und man langsam versteht, dass hinter Miraes Tod und ihrer Wut deutlich mehr steckt.

Ich hatte eigentlich mit einer düsteren Fantasygeschichte über Nekromantie gerechnet und bekam am Ende viel mehr eine Geschichte über Trauer, Familie und die Frage, wann Festhalten eigentlich mehr schadet als Loslassen. Gerade das hat überraschend gut funktioniert. Nicht perfekt und stellenweise etwas zäh, aber definitiv ungewöhnlich und schön düster.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Wenn Loslassen keine Option ist
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Düster, anders und richtig spannend!

Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück

Die Idee hat mich direkt bekommen. Musik, eine geheimnisvolle Band, deren Mitglieder niemand wirklich kennt, ein maskierter Sänger und dann noch etwas ziemlich Düsteres, das im Hintergrund lauert? Jaaaa, damit kriegt man mich :D Vor allem mochte ich, dass die Musik hier nicht einfach nur ein hübsches Setting ist, sondern wirklich mit der Fantasy und der Handlung zusammenhängt.

Auch Alizes Gehör und ihr Cochlea-Implantat sind nicht einfach irgendein Merkmal, das man ihr gegeben hat, sondern spielen tatsächlich eine Rolle. Das fand ich richtig gut.

Alize selbst mochte ich auch sehr. Sie ist ehrgeizig, weiß, was sie will, und arbeitet dafür. Gleichzeitig wirkt sie aber nicht so übertrieben perfekt, sondern ziemlich nahbar. Dazu kommen Silentbound und natürlich Echo, bei denen ich ständig wissen wollte, was eigentlich hinter den Masken steckt. Dieses ganze Geheimnis rund um die Band hat für mich wahrscheinlich sogar besser funktioniert als die Romance.

Denn von der hätte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Sie ist da, aber gerade für eine Romantasy steht sie ziemlich weit im Hintergrund. Dafür nimmt sich das Buch viel Zeit für die Musikbranche, die Band und das Fantasykonzept. Stellenweise vielleicht ein bisschen zu viel Zeit, weil sich gerade in der Mitte einiges zieht und manches auch wiederholt. Da hätte ich mir zwischendurch einfach etwas mehr Fortschritt gewünscht.

Zum Ende hin zieht die Handlung aber ordentlich an und einige Dinge, über die ich vorher schon gerätselt hatte, ergeben endlich ein größeres Bild. Ganz durchschaut hatte ich es jedenfalls nicht. Und dann kommt dieses Ende. Danke für nichts. :D Jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.

Für mich vor allem wegen der ungewöhnlichen Grundidee und der düsteren, mysteriösen Stimmung ein richtig guter Auftakt. Bei der Romance und dem Tempo ist für Band 2 aber definitiv noch Luft nach oben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Düster, anders und richtig spannend!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Düster, spannend und genau mein Beuteschema

Upon a Broken Throne 1. King of Ravens von Clare Sager

Mit der düsteren Unterwelt, Fae, einem ziemlich fragwürdigen König und der Hades-und-Persephone-Richtung hatte mich die Geschichte eigentlich ziemlich schnell. Besonders Annon mochte ich, weil sie sich nicht einfach in ihr Schicksal fügt, sondern wirklich versucht, einen Ausweg zu finden. Auch die langsame Entwicklung zwischen ihr und Drystan hat für mich gut funktioniert.

Genau dieses gegenseitige Misstrauen und die Spannung dazwischen mag ich bei Romantasy einfach sehr gern.

Ein bisschen mehr hätte ich mir allerdings von der Unterwelt selbst gewünscht. Gerade weil das Setting so viel hergibt, bleiben manche Dinge erstaunlich oberflächlich und auch das Labyrinth hat mich nicht durchgehend gepackt. Dafür mochte ich die Intrigen, die düstere Stimmung und die Beziehung zwischen den beiden genug, um trotzdem richtig Spaß damit zu haben. Und nach dem Ende will ich definitiv wissen, wie es weitergeht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Düster, spannend und genau mein Beuteschema
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Charmant, witzig und schön chaotisch

A Witch's Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley

Mariel mochte ich ziemlich schnell, gerade weil bei ihr eben nicht alles so läuft, wie es laut ihrer Familie eigentlich sollte. Dazu kommt Ozroth, der eigentlich nur ihre Seele haben will und dann plötzlich als angeblicher Freund herhalten muss. Die ganze Fake-Dating-Sache hat für mich überraschend gut funktioniert und gerade die Unterschiede zwischen den beiden machen viele Szenen ziemlich witzig.

Dazu kommen Forced Proximity und eine schöne Grumpy-meets-Sunshine-Dynamik.

Für meinen Geschmack hätte die Fantasy zwischendurch ruhig etwas mehr Raum bekommen dürfen. Das Ganze geht schon deutlich mehr in Richtung romantische Fantasy-Komödie als in eine große, spannende Fantasygeschichte. Dafür mochte ich das kleine magische Setting und vor allem die Entwicklung zwischen Mariel und Ozroth. Es ist süß, stellenweise ziemlich spicy und genau das Richtige, wenn man mal etwas Lockereres zwischen zwei düsteren Büchern braucht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Charmant, witzig und schön chaotisch
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wilde Mischung mit etwas zu wenig Fantasy

Chased by Sins and Sorrows von Ophelia L. Nightfall

Bei der Kombination aus Hexe, Werwolf, Vampir und Wahrsager war ich eigentlich direkt dabei. Gerade am Anfang wollte ich unbedingt wissen, was es mit den einzelnen Figuren auf sich hat und wie diese ziemlich wilde Konstellation am Ende funktionieren soll. Und ja, die Dynamik zwischen ihnen hat mir definitiv Spaß gemacht.

Irgendwann hatte ich aber das Gefühl, dass die Fantasy ein bisschen untergeht. Ich hätte gerne mehr von der Welt, den Fähigkeiten und den eigentlichen Konflikten gesehen. Stattdessen rückt die Beziehung zwischen den Charakteren ziemlich stark in den Vordergrund und damit auch der Spice. Damit habe ich grundsätzlich überhaupt kein Problem, aber hier hätte ich mir zwischendurch einfach etwas mehr Handlung gewünscht.

Trotzdem habe ich es gerne gelesen. Die Figuren funktionieren zusammen, die Why-Choose-Richtung gefällt mir und langweilig wurde es für mich auch nicht. Für den nächsten Band wünsche ich mir nur, dass die Fantasy wieder etwas mehr Platz bekommt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Wilde Mischung mit etwas zu wenig Fantasy
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Schwieriger Einstieg, aber starke Welt

Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki

Am Anfang musste ich mich erst ein bisschen in der Welt zurechtfinden. Es kommen ziemlich viele Namen, Clans und Zusammenhänge auf einmal, sodass ich eine Weile gebraucht habe, bis ich wirklich drin war. Danach hat mir die Geschichte aber immer besser gefallen.

Das japanisch angehauchte Setting fand ich richtig schön und auch die Geister und politischen Konflikte haben für mich gut funktioniert.

Gerade bei den Figuren mochte ich, dass man nicht sofort jeden komplett durchschaut und manche Entscheidungen erst später mehr Sinn ergeben. Zwischendurch gab es ein paar Stellen, die sich für mich etwas gezogen haben und die ich gern kürzer gehabt hätte. Dafür gab es aber auch genug Momente, bei denen ich unbedingt wissen wollte, was hinter den ganzen Konflikten eigentlich noch steckt. Insgesamt hat mich die Geschichte neugierig genug gemacht, dass ich auf jeden Fall wissen möchte, wie es weitergeht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von praja
Schwieriger Einstieg, aber starke Welt