Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
nette Unterhaltung
Café der Unsichtbaren von Judith Kuckart
Die Autorin Judith Kuckart erzählt in ihrem Buch " Café der Unsichtbaren" aus dem Leben der Menschen, die sich mit den traurigen, verzweifelten und verlassenen der Gesellschaft beschäftigen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge werden an den Tagen zwischen Gründonnerstag und Ostermontag bei ihrer Arbeit begleitet, dem höchsten Fest der Christen.
Rieke,Wanda, Marianne, Emilia, Matthias, Lorenz und die achtzig Jahre alten Frau von Schrey haben die Ausbildung vor 4 Jahren abgeschlossen und arbeiten seitdem mehr oder weniger als Team. Erzählt und beobachtet wird die Geschichte von Schey, die in ihrem hohen Alter auf viele eigene Erfahrungen zurückblicken kann.
Sie tut dies mal lustig, taurig, unreflektiert und auch schon mal ein wenig sarkastisch. In der Summe sind die Mitarbeiter nicht weniger Bedürftig als die Anrufer des Telefons, setzen sich aber leider im Verlauf der Geschichte nicht damit auseinander.
Das Buch lässt sich gut nebenher lesen, hat mich unterhalten, hinterlässt aber insgesamt keinen bleibenden Eindruck.
spannende Kombi von Thriller und Fantsay
Dunkle Seele von Melanie Golding
Bei" Dunkle Seele" der Autorin Melanie Golding handelt es sich um den zweiten Band um Detective Inspector Joanna Harper und ihr Team. Gelesen werden kann er gut ohne den Vorgängerband "Kalte Wasser" zu kennen.
Ein Mann wird schwer verletzt in seiner Badewanne gefunden, aufmerksam wird man nur auf ihn, da das Wasser in die Wohnung unter ihm läuft.
Johanna wird mit dem Fall betraut und weiß nicht welch schwere Ermittlungen da auf sie zukommen. Schnell wird klar, der Mann hat nicht alleine gelebt, doch wo sind die Frau und das Kind, welche offensichtlich mit ihm zusammen gewohnt haben? Als ein Foto der Frau auftaucht, die augenscheinlich in die Sache involviert ist, steht Johanna vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens.
Der Einstieg in die Geschichte war spannend und machte neugierig auf den weiteren Verlauf. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitsträngen, was Anfangs etwas verirrend war und ich ein wenig aus der Geschichte heraus gekommen bin. Die Kombination von Thriller und Fantasy ist der Autorin hervoragend gelungen. Der Schreibstil lässt sich schnell und gut lesen. Die Gedanken der Protagonisten vor allem die der Ruby sind so gut transportiert, dass es so richtig leicht fiel in diese einzutauchen.
Ein Autorin, von der ich gerne weitere Bücher lesen werde.
leichte Sommerlektüre
Sommerschwestern von Monika Peetz
Der Klappentext als auch die Leseprobe des Buches "Sommerschwestern" hatte mich sehr angesprochen.
Yella, Doro, Amelie und Helen bekommen eine Einladung ihrer Mutter nach Holland. Es ist der Ort an dem sie bis zum Unfalltod des Vaters alle Familienurlaube verbracht haben. Jede der Schwestern hat ein anderes Verhältnis zur Mutter und auch untereinander haperts an der ein oder anderen Stelle.
Geheimnisvoll ist die Botschaft. Was möchte die Mutter ihnen mitteilen, was nicht auch am Telefon gesagt werden kann? Im Verlauf des Buches erfahren wir größtenteils as geschieht durch die Figur Yellas.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen. Leider fehlten mir bei den Personen der Tiefgang und die wirkliche Auseinandersetzung miteinander. Diese findet immer nur rudimentär mit Einzelnen statt. Die Handlung war insgesamt sehr vorhersehbar und plätscherte bis auf die letzten 40 Seiten vor sich hin. Am besten haben mir noch die Schilderungen der Nordsee und der Umgebung gefallen.
Für mich eine leichte Urlaubs-Sommer Lektüre die hinter meinen Erwartungen weit zurückblieb.
hochspannend
Artemis von Charlotte Charonne
Bei " Artemis" handelt es sich um den zweiten Fall um die Ermittler Simon Peick und Rubina Hiller, die Spike und Ruby genannt werden, Vorweg werden zwei Themen ins Bewusstsein des Lesers gerufen, der veherrende Brandanschlag in Solingen und die Sylvesternacht in Köln, welches dann im Verlauf des Buches einen Bezug zu den Taten und Tätern hat.
Nachdem mich der erste Band "Asklepios" absolut begeistert hat, war ich auf den zweiten dieses Ermittlerteams sehr gespannt.
Paula radelt abends auf der Flucht vor einem herannahendem Gewitter durch den Park, den sie bei Dunkelheit meiden soll. Sie wird von mehrern Männern abgefangen und vergewaltigt. Ruby und Spike werden mit den Ermittlungen betraut, hinzu kommen verstümmelt aufgefundende Männer. Sehr schnell lernt der Leser Maria kennen, die dafür verantwortlich ist, trotzdem wusste ich nicht, wer sich hinter Maria verbirgt. Dieses Rätsel wird erst ganz zu Schluss gelöst, so dass ich im Verlaufe des Buches einige Ahnungen hatte.
Wie auch im ersten Band konnte mich Charlotte Charonne mit ihrem Schreibstil in den Bann ziehen, die Wortwahl ist ausgefeilt und fundiert. Die Protagonisten wurden tief charakterisiert und dadurch sehr lebendig. Privat-und Arbeitsleben haben eine passende Ausgewogenheit. Die Qualen die Paula nach der Vergewaltigung erleidet werden detailliert thematisiert, ohne dabei zu sehr ins Bildliche zu gehen.
Dieser Thriller ist hochspannend, traurigerweise sehr nahe an der heutigen Realität, obwohl natürlich völlig fiktiv. Ein tolles Ermittlerteam, ein spannender Fall und hoffntlich nicht der letzte Band mit Ruby und Spike.
Von mir eine klare Leseempfehlung und 5*.
tolle Charaktere
Der Mann, der zweimal starb von Richard Osman
Der Mann , der zweimal starb ist der zweite Band um den Donnerstagsmordclub. Wieder mit dabei und herrlich schräg: Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim, die in der luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase im very britischen Kent, leben.
Soviel sei verraten, es geht um Geheimagenten, die Mafia und einer Menge Diamanten.
Alles beginnt mit einem Brief den Elizabeth bekommt, von einem vermeintlich vor Jahren verstorbenen. Damit sind die coolen und schrulligen Alten direkt wieder in einem neuen Fall. Dieser hat es in sich und ist von Anfang an spannend.
Richard Osman zeigt auch in diesem Band den very britischen, schwarzen Humor, den es mir zu lesen einfach Spass macht. Durch die eingeflossenen Tagebucheinträge lernte ich die Protagonisten näher kennen, besonders Elsiabeths Vergnagenheit wird gut dargestellt.
Für mich war der zweite Band aufgrund des tollen Schreibstils wieder eine wahre Freude, alles stimmt hier in dem Buch. Die Spannung ist hoch, es gibt ein paar überraschende Wendungen. Mit Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim hat der Autor vier wundervolle Charaktere geschaffen, die man im Laufe der Bücher einfach lieb gewinnt.
Eine ganz klare Leseempfehlung für Liebhaber des britischen Humors und gerne 5 Sterne für dieses Buch.
nicht ganz so runde Forsetzung
Die andere Schwester von Peter Mohlin; Peter Nyström
Mit "Die andere Schwester" ist der 2. Band um den ehemaligen FBI Agenten John Adderley des Schriftsetllerduos Peter Mohlin und Peter Nyström erschienen.
Die Inhaberin einer Dating-App- Agentur wird bestialisch ermordet in einer alten Kaffeerösterei aufgefunden. John passen die Ermittlungen gerade gar nicht in seine Planung, ist der doch mit anderen Dingen aus seiner Vergangenheit beschäftigt.
Ihre Schwester Alicia gerät aufgrund ihres ambivalenten Verhältnisses zu ihr in den Fokus der Ermittlungen. Bald darauf rückt jedoch ein mutmasslicher Täter in den Vordergrund, der plötzlich nicht mehr aufzufinden ist.
Nach dem ersten Band der Karlstad Reihe hatte ich hohe Erwartungen an diesen Folgeband, der zwar alleine stehen kann, jedoch das Vorwissen meines Erachtens wichtig für den Verlauf dieser Handlung ist. Hatte John im ersten Band noch meine Symphatien, hat er in diesem einige einbüßen müssen. Zu sehr dreht er sich um sich selber.
Die Story ist flüssig geschrieben, die Cliffhanger zum Ende der Kapitel ließen ich weiter lesen. Spannung war stellenweise sehr hoch, manches plätscherte allerdings vor sich hin. Das Ende lässt auf einen dritten Band hoffen, der vielleicht wieder einen etwas anderen John zeigen kann.
Insgesamt 4 Sterne und eine Leseempfehlung bei Kenntnis des ersten Bandes.
guter Einstieg in die Reihe
Wisting und die Stunde der Wahrheit von Jørn Lier Horst
Wisting als junger Streifenpolizist-oder wie alles begann. Eahndelt sich sozusagen um die Vorgeschichte der Cold Case Reihe um Wisting.
Bei einer Begrüßung neuer Polizisten wird Wisting zurück ins Jahr 1983 katapultiert und als begeisterte Leserin der Wisting Reihe lerne ich hier den jungen und noch unerfahrenen Wisting kennen.
Gerade Familienvater geworden lässt er einen BAnkräuber entkommen und den Fall übernahmen andere. Er darf sich mit einen durchlöchterten Oldtimer in einer Scheune beschäftigen. Als dann noch ein Skelett auftaucht, welches aus den 1920 Jahren zu sein scheint, ist sein Ehrgeiz geweckt.
Schon damals bemerkt man seine ruhige und besonne Art zu ermitteln. Ein Ermittler der auch um die Ecke denken kann und dem auch Zusammenhänge auffallen, die nicht für jeden offensichtlich sind.
MIr hat die Rückblende zu Wistings Anfängen sehr gut gefallen, da auch ein Stück weit seine Familie, vor allem seine Frau bei diesem Fall eine Rolle spielt. Wie gewohnt von Lier Horst ist auch dies ein ruhiger, aber dennoch spannender Krimi, den es Spass macht zu lesen.
Gute Unterhaltung für Freunde von Kommissar Wisting und ein ebenso guter Einstieg in die Cold Case Reihe.
interesaante Lektüre
Der große Fehler von Jonathan Lee
"Der große Fehler" des Autors Jonathan Lee führt in die Geschichte meiner Lieblingsstadt New York. Trotz Aufenthalt und Urlaub in dieser Stadt sagte mir der Name Andrew Haswell Greens nichts.
Die Geschichte dieses Mannes ist beeindruckend und herzerwärmend. War der doch der Begründer, bzw.
der Vater des Zusammenschlusses der einzelnen Bezirke Manhattan, Brooklyn, Staten IslandQueens und Bronx zu dem heutigen New York.
Am Feitag dem 13., ein sowieso negativ besetztes Datum wird Grenn am hellichten Tage ermordet. Inspector McClusky wird mit den Ermittlungen betraut. Die Geschichte ist skurril, bunt und spannend erzählt. Alles geschieht nicht distanziert, sondern die Protagonisten erzählen ihre Wahrnehmung und Gefühle absolut subjektiv, was mich als Leserin abgeholt hat und mit in die Geschichte nahm.
Ein bemerkenswertes Buch, ein realer Hintergrund der zu einer spannenden Geschichte auch noch Wissen in gekonnter, kurzweiliger Art und Weise vermittelt.
Für mich ein absolut lesenwertes , spannendes und interessantes Buch.
"Der große Fehler" des Autors Jonathan Lee führt in die Geschichte meiner Lieblingsstadt New York. Trotz Aufenthalt und Urlaub in dieser Stadt sagte mir der Name Andrew Haswell Greens nichts.
Die Geschichte dieses Mannes ist beeindruckend und herzerwärmend. War der doch der Begründer, bzw. der Vater des Zusammenschlusses der einzelnen Bezirke Manhattan, Brooklyn, Staten IslandQueens und Bronx zu dem heutigen New York.
Am Feitag dem 13., ein sowieso negativ besetztes Datum wird Grenn am hellichten Tage ermordet. Inspector McClusky wird mit den Ermittlungen betraut. Die Geschichte ist skurril, bunt und spannend erzählt. Alles geschieht nicht distanziert, sondern die Protagonisten erzählen ihre Wahrnehmung und Gefühle absolut subjektiv, was mich als Leserin abgeholt hat und mit in die Geschichte nahm.
Ein bemerkenswertes Buch, ein realer Hintergrund der zu einer spannenden Geschichte auch noch Wissen in gekonnter, kurzweiliger Art und Weise vermittelt.
Für mich ein absolut lesenwertes , spannendes und interessantes Buch.
Thriller trifft Mystery und Horror
Der große Fehler von Jonathan Lee
In Red Hands-Tödliche Berührung von Christopher Golden trifft Thriller auf Mystery gepaart mit ein wenig Horror.
Der4. Juli, mit einer der größten Feiertage in der USA soll das Leben von Maeve Sinclair für immer verändern. Während einer Parade rast ein Auto in die Menschenmenge und etwas seltsames geschieht: Der Fahrer verlässt das Auto und berührt wahllos Menschen in seiner Umgebung.
Meave steht fassungslos am Rand der Parade und muss mit ansehen, wie von ihr geliebte Menschen sterben. Nach der Berührung des Mannes bekommen die Menschen Hautausschläge und Kranpfanfälle bevor sie sterben. Auch Maeve wurde von ihm berührt, doch sie zeigt keinerlei Anzeichen die, die anderen Menschen bekommen haben. Was ist mir ihr geschehen? Als sie flüchten muss und Jagd auf sie gemacht wird, bemerkt sie was sie vorher alles im Leben hatte und nicht zu schätzen wusste.
Der Schreibstil machte es mir leicht der Story gut und gefesselt zu folgen. Die einzelnen Charaktere bekommen genügend Raum um sich zu entwickeln und entfalten. Das gesamte Konstrukt wird sehr detailiert beschrieben, so dass ich mich häufig wie mitten im Geschehen befand. Der Spannungsbogen war angenehm hoch ohne mit zu viel Action daher zu kommen. Insgesamt war dies für mich ein schlüssiger Thriller, der mir angesichts der weltweiten Lage gar nicht so fiktiv vorkam.
Von mir eine klare Leseempfehlung und gute 4 Sterne.
Eine Auszeit für Pia?
Ostseekreuz von Eva Almstädt
Bei "Ostseekreuz" der Autorin Eva Almstädt handelt es sich um den mittlerweile 17. Fall für die Kommissarin Pia Korittki.
Nach Pias letztem Fall und die danach bleibende Angst vor Lohse, der immer noch auf der Flucht ist, reagiert sie an einem Tatort über und wird von ihrem Chef vor die Wahl gestellt-entweder Suspendierung oder sie nimmt sich eine Auszeit.
Ihre Wahl fällt auf eine Auszeit in einem Kloster. Dort angekommen trifft sie auf die unterschiedlichsten Charaktere die ebenfalls eine Auszeit suchen. Sie versucht zur Ruhe zu kommen, doch beim ersten Leichenfund steckt sie wieder mitten in einem Fall. Verdeckt unterstützt sie die Kollegen vor Ort und versucht einen Zusammenhang zwischen Kloster und den Gästen zu finden. Dieses verdeckte ermitteln gibt der Story eine angenehme Abwechslung zu den vorherigen Fällen.
Während Pia im Kloster tätig ist, versucht Marten Unruh Lohse zu fassen, der ihm allerdings immer einen Schritt voraus zu sein scheint.
Auch dieser Fall konnte mich ab der ersten Seite fesseln, die Klosterumgebung und die Gebäude werden sehr detailliert beschrieben. Die Charaktere sind auf den Punkt gebracht und agieren äußerst menschlich. An Spannung hat es mir nicht gemangelt und ich freue mich schon auf den dann 18. Fall mit Pia, Marten und dem Rest.










