Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cellissima:
Kann nicht mit den wirklich guten klassischen britischen Krimis mithalten
Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton
Ich liebe klassische britische Krimis. Henrietta Hamilton kannte ich noch nicht, daher war ich gespannt, wenngleich ich ehrlich gesagt leichte Zweifel hatte, denn dieses Antiquariat als Kulisse schien mir ehrlich gesagt nicht sehr reizvoll. Doch ich wollte diesem Werk eine Chance geben: Ein unbeliebter Mitarbeiter wird kurz nach einer Auseinandersetzung ermordet aufgefiunden.
Sally und Johnny, die ebenfalls zum Antiquariat gehören, ermitteln. Der Klappentext versprach zudem rätselhafte Ereignisse, und so dachte ich, dass das Potenzial ja da ist ...
Es handelt sich im Übrigen um den Auftakt einer Krimireihe, in dessen Mittelpunkt Sally und Johnny stehen, und diese Reihe bietet nicht nur Kriminalfälle, sondern auch eine Liebesgeschichte.
Dieser Auftakt ist gut geschrieben, immerhin. Der Stil gefiel mir.
Aber: der Rest traf leider nicht meinen Geschmack. Wie befürchtet empfand ich dieses Antiquariat als Kulisse als nicht wirklich reizvoll. Sowohl die Figuren als auch die Handlung blieben ziemlich blass und langweilig, teilweise geradezu altbacken. Immer wieder gab es Längen, alles plätscherte vor sich hin.
Mich konnte "Mord in der Charing Cross Road" leider überhaupt nicht packen, fesseln und begeistern - im Gegenteil. Ich möchte und werde die weiteren Bände dieser Reihe nicht lesen.
Ich hatte auf eine tolle Entdeckung, auf einen wirklich guten klassischen britischen Krimi gehofft - aber ich wurde enttäuscht. An die wirklich großen britischen Krimiautoren wie Agatha Christie oder auch nur guten Autoren, deren Werke in diesem Stil geschrieben sind, wie Sophie Hannah, Anthony Horowitz oder Colleen Cambridge, kommen Henrietta Hamilton und "Mord in der Charing Cross Road" leider nicht ansatzweise heran.
Allenfalls nett für zwischendurch
Cosy Secrets - Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka
Rae erfährt, dass ihre Großmutter entführt wurde. Zunächst bleibt sie entspannt, verschwand Fenella doch schon öfter und gab es hinterher immer eine harmlose Erklärung dafür.
Und wer sollte denn auch eine ganz gewöhnliche alte Frau entführen wollen, und warum?
Dennoch begibt sich Rae nach Edderton, in ihre Heimat im Norden Schottlands.
-Und dort muss sie feststellen, dass Fenella dieses Mal tatsächlich entführt worden sein könnte. Nicht zuletzt, weil Rae herausfindet, dass ihre Großmutter viele Geheimnisse hatte, von denen sie nicht ansatzweise eine Ahnung hatte ... Eines davon führt sie direkt zu ihrem Ex-Freund Archer Warwick, mit dem sie einst durchbrennen wollte. Und Archer löst in Rae immer noch die selben Gefühle aus wie damals ...
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Eine Mischung aus Kriminalfall und Spannung sowie Liebesgeschichte und Gefühlen.
Mich reizte vor allem der Schauplatz Schottland. Außerdem klang diese Großmutter wirklich geheimnisvoll und ich war gespannt, was es wohl mit ihrem Verschwinden auf sich hatte.
Insofern hatte ich schon gewisse, durchaus auch hohe Erwartungen an das Buch. Ich hoffte auf ein Highlight.
Leider blieb "Cosy Secrets" in jeder Hinsicht deutlich hinter meinen Erwartungen zurück und war insgesamt eher langweilig und enttäuschend.
Der Schreibstil ist ziemlich simpel; mich konnte das Buch schon aus diesem Grunde nicht wirklich begeistern.
Die Geschichte wies Längen auf, plätscherte immer wieder mal mehr oder weniger vor sich hin.
Vor allem aber war sie leider völlig konstruiert, unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Von Fenellas Verschwinden und ihren Geheimnissen hatte ich mir was ganz anderes und viel mehr erwartet.
Auch die Liebesgeschichte war leider nur nett, nicht mehr.
Die ersten zwei Drittel der Geschichte waren gemächlich, im letzten Drittel kamen dann mehr Tempo und Spannung auf - wobei dieser Kriminalfall wie gesagt einfach nur konstruiert und nicht glaubwürdig und überzeugend ist.
Ich weiß noch nicht, ob ich den zweiten Band lesen werde.
Positiv in Erinnerung bleiben wird mir vor allem, dass viel Tee und Kaffee getrunken sowie Zimtschnecken gegessen wurden, auf die ich ohnehin schon die ganze Zeit großen Appetit hatte. Dank "Cosy Secrets" weiß ich nun also endgültig, was ich am Wochenende backen werde.
Aber ob das so sehr für das Werk spricht?
Nichtsdestotrotz ist es für Romance-Fans ein nettes Buch für zwischendurch.



