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Rezensionen von Daggy:

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Die Suche macht den Kleinen viel Spaß

Wer hat sich denn hier versteckt? von Heidemarie Brosche

Hinter den drei weißen Bluem auf dem Cover verstecken sich Tiere, ein wenig ist schon von ihnen zusehen. Und auf der ersten Doppelseite des Pappbilderbuches sehen wir etwas durch die Gardine scheinen. Dann werden wir aufgefordert die Gardine zur Seite zu schieben und auf der nächsten Seite fliegt ein Schmetterling in die Höhe.

Auf dem Kompost liegt eine Feder, die wegzupusten gilt, dann taucht ein Regenwurm auf. Auch unter den Apfelstücken auf dem Teller sieht man graue Flügel, sie gehören zu einer Stubenfliege. Wenn an die Kirschen vom Baum pflückt taucht eine Schnecke auf, die über den Ast kriecht. Und so geht es fröhlich weiter.
Die Texte bzw. Anweisungen sind kurzgehalten und leicht zu verstehen und die Zeichnungen bilden sehr genau die Natur ab, beschränken sich aber auf einen kleinen Ausschnitt. Das lenkt die Kinder nicht ab und sie fokussieren sich auf das Wichtige.
Ich konnte das Buch gleich mit dem Enkeln testen und alle vier waren begeistert von diesem tierreichen Mitmachbuch. Es macht allen Spaß die Tiere zu entdecken, wobei die Kleineren noch einige Begriffe lernen, werdend die Großen sie direkt benennen. So bleibt das wundervolle Buch sicher lange in der Vorlesekiste.

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Die Suche macht den Kleinen viel Spaß
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Kunterbuntes Buch

Kunterhund von Maria Vohn

Der graue Hund steht vor einer bunten Wand und schaut erwartungsvoll. Er heißt Bert und der Junge, der ihm auf allen vieren gegenübersitzt, ist Fritz. Noch ist das Bild in Grautönen gehalten. Erst die dritte Doppelseite bringt Farbe ins Spiel, hier sehen wir gelb, rot und blaue Klexe und während Fritz an der Staffelei malt.

Dann schaut er sich den grauen Hund an und überlegt, ob etwas blaue Farbe an Bauch und Po den Hund nicht froh machen würde. So taucht er den Pinsel in die blaue Farbe und malt den Hundebauch an. Die Pfoten werden gelb und der Rücken rot angemalt, danach folgen noch einige Mischfarben und am Ende ist der Hund „kunterbunt“. Was die Enkel sofort laut kundtun.
Die Reime sind kurz und witzig geschrieben, die Zeichnungen werden durch die Farben bestimmt, die die Kinder sicher schnell lernen werden. Ein fröhliches, immer bunter werdendes Pappbilderbuch mit einer „gelogenen“ Geschichte.
Auch dieses Buch bekommt das Prädikat „enkelgetestet“ und kann aus vollem Herzen empfohlen werden.

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Kunterbuntes Buch
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Vögel kennenlernen

Hör mal rein, wer kann das sein? - Vögel von Maria Vohn

Schon auf dem Cover ist das Rotkehlchen zu sehen und man kann seine rote Brust, die ihn ja auszeichnet, streicheln, um seinen Gesang zu hören.
Im Buch ist dieser kleine Vogel der erste, der vorgestellt wird, und zwar in einigen kurzen Fragen und Sätzen und der Aufforderung „Streichle es mal, dann hörst du es!“
Das Klopfen des Spechtes haben die Kinder sicher auch schon einmal gehört und hier lernen sie den Vogel in einigen Bilder und kurzen Aussagen kennen.

Es folgt der Spatz mit seinem unauffälligen Gefieder und seinem lustigen Tschirpen, der Storch, der Frösche, Insekten und manchmal sogar Mäuse frisst. Zum Schluss lernen wir die Amsel und ihre hungrigen Küken kennen.
Neben den Fotos der Vögel, auf jeder Seite gibt es sechs Abbildungen, gibt es den kurzen Sachtext und dann kann man durch das Streicheln des Fells/Gefieders, den Gesang des Vogels hören. Kleine Kinder sind begeistert von dem Buch mit den Tönen und lassen es sich immer wieder vorlesen, so lernen sie einiges über unsere gefiederten Freund und vielleicht hören sie bald auch den Gesang herauszuhören.

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Vögel kennenlernen
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Abenteuerliche Rundreise durch Australien

Time Travellers - Nächster Sprung - Australien! von Stephanie Gessner

Auf dem Cover sehen wir einige Kinder der Klasse 6G, im Hintergrund ist der Uluru zu sehen, der heilige Berg der Aborigines. Wenn wir das Buch aufschlagen, sehen wir die gesamte Klasse einschließlich der Busfahrerin und dem Klassenlehrer. Wir sehen, dass diese Klasse aus einer bunten Mischung von Kindern besteht mit viele unterschiedlichen Temperamenten.

Da die Lehrerin, die die Klasse 6G in den Odenwald begleiten sollte, krank wurde, springt für sie eine Referendarin ein. Auffällig an ihr sind die beiden Nadeln, die in ihren Haaren stecken. Zwei silberne Stäbe, die sich auch zum Stricken eignen. Grace ist neugierig und will sich die Nadeln gerne anschauen und dabei rollt eine Nadel weg. Überraschenderweise wird die Klasse samt Bus in einem Zeitsprung nach Australien katapultiert.
Die Busfahrerin Hilde Krachleder ist eine handfeste Frau und sei ergreift schnell die Initiative, zumal sie sich auch auf das Abenteuer in diesem fernen Land freut. Joshua Rosenkranz, der Lehrer, ist da zaghafter und zunächst von der neuen Situation überfordert.
Grace, deren Mutter Australierin ist, kann einige praktische Tipps geben und Rio, ihr schüchterner Platznachbar wird von ihr mitgerissen.
Eine tolle Mischung an Kindern hat Stephanie Gessner das mit Leben gefüllt. Sie sind sehr unterschiedlich, es gibt Abneigungen und Freundschaften, es gibt mutige und zaghafte Kinder, aber sie halten dann doch als Klasse zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Die Busfahrerin hat ein besonderes Gefühl für die Kinder und dadurch kann sie bei Konflikten und Problemen sehr gut raten, an ihr ist eine echte Pädagogin verloren gegangen. Durch die Referendarin kommt Maggie ins Spiel und es bleibt bis zum Ende spannend.

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Glücklose Frauen

Portrait meiner Mutter mit Geistern von Rabea Edel

Rabea Edel setzt sich als Raisa in diesem Buch mit den Frauengenerationen vor ihr auseinander. Am Anfang des Buches gibt es einen Stammbaum dessen rote Linie bei Dina, der Urgroßmutter, beginnt. Sie ist mit Carl verheiratet, der als Steward auf einem Schiff durch die Welt fährt. Ihre Tochter Selma, Raisas Großmutter lernt früh Jakob und Oskar kennen und heiratet später Heinrich, das „Tier“.

Wer Marthas Vater ist, ist eine komplizierte Geschichte. Über Martha erfahren wird Stück für Stück einiges, weil Raisa mit ihrer Mutter zusammenlebt. Zunächst glaubt sie, sie habe keine Familie. Alle Frauen haben eine gewisse Sprachlosigkeit gemeinsam. Es dauert sehr lange bis Martha Raisa etwas von sich erzählt und auch das macht sie in kleinen Geschichten, die sie ihr als Briefe zukommen lässt. Ein anderer Erzählstrang berichtet von Jakob, der als 94-Jähriger in New York ebenfalls seine Vergangenheit aufzuarbeiten versucht.
Es hat einige Zeit gebraucht bis ich mit den Figuren vertraut wurde, einiges entwickelt sich ähnlich und ich musste häufig auf den Stammbaum gucken, um mich zu orientieren. Besonders in Selmas und Marthas Biografie gibt es einige Parallelen. Beide betrauern eine verstorbene Tochter, trotzdem fehlt der Großmutter jedes Verständnis. Am Ende hofft ich, dass Raisa ihrer kleinen Tochter gegenüber offener sein wird und sie gemeinsam eine bessere Zukunft haben werden.
Neben den 15 Kapiteln gibt es kleine Unterteilungen, die neben der Überschrift eine Datums und Ortsangabe haben. Das erleichtert die Zuordnung der Generationen. Die Sprache habe ich als sehr angenehm empfunden, das Lesen fand sehr ruhig, irgendwie verlangsamte der Text meine Lesegeschwindigkeit. Viele Stellen möchte ich als poetisch bezeichnen. Leider bleiben für mich einige Fragen offen, auf die ich gerne eine Antwort bekommen hätte.

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Auch im Urlaub geht es auf Gaunerjagd

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 8 - Ein Hai im Badesee von Cally Stronk

Die Zwillinge Marie und Lukas, auf dem Cover sieht man sie den Hai im Badesee bestaunen, fahren mit den Eltern und den Haustieren in den Zelturlaub. Allerdings ist wohl klar, dass die Gauner Theodor Topf, der lange dünne, und Doris Deckel, die kurze dicke, auch auftauchen werden. So fährt ihr verrostetes Wohnmobil ebenfalls in den Stau und die beiden versuchen mit einer Angel den Detektivkoffer vom Autodach zu angeln.

Zum Glück gelingt ihnen das nicht, da der Wellensittich Brötchen beherzt eingreift. Doch dann taucht am Badesee der Hai auf und alle schauen gebannt auf ihn und nachher sind einige Wertgegenstände verschwunden. Da sind die Detektive gefragt.
Natürlich sind auch wieder die Leser*innen gefragt, denn sie müssen einige Rätsel lösen. Stau gibt es einige Wörter zu entdecken, die man als Abbildung finden kann. Dinge, die am Badesee verschwunden sind, müssen gesucht werden, Spiegelschrift gelesen werden und die Flugroute von Brötchen muss gefunden werden.
Es gibt also einiges zu tun für die kleinen Detektive, die sich sicher auch so einen tollen Koffer wünschen.

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Ein Pfau will sich nicht anpassen

Rudi Radlos, schlag ein Rad! von Patrik Eis

Auf dem Cover sehen wir Rudi, er trägt eine Baseballmütze und ein rotes Tuch, aber er schlägt nicht, wie die anderen Pfauen, ein Rad.
Das Leben bei den Pfauen ist klar geregelt, die Männer treffen sich täglich und schlagen ihr beeindruckendes Rad, die Frauen staunen und bauen Nester. Doch Rudi fragt sich „Wofür soll diese Angeberei gut sein?“ wenn die anderen ihn auffordern mitzumachen.

Nur Mimi macht sich ihre Gedanken, als sie die männlichen Pfauen beobachtet. Rudi ist sehr kreativ und hat schon einiges gebastelt, die jungen Pfauen sind davon ganz begeistert und machen gerne mit. Doch die anderen Pfauenmänner gehen dazwischen und verbieten ihm mit den Kindern Spaß zu haben.
Das Heft ist in sehr großer Schrift gedruckt und es gibt viele schöne bunte Bilder, die den Text ergänzen. Es ist schön zu sehen, wie sich Rudi nicht anpassen kann und Mimi ihn am Ende nicht ganz uneigennützig unterstützt. So wird der Außenseiter Rudi zum Mittelpunkt der Pfauenkolonie.
Das Buch wird auch mit Silbenhilfe angeboten und zusätzlich gibt es Materialien und Kopiervorlagen.

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Ein Pfau will sich nicht anpassen
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Traumhaft schön

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

Das Cover ist einfach traumhaft schön, der kleine niedliche Bär, dessen Fell mit goldenen Sprenkeln durchsetzt ist und oben der Kopf des Feuervogels in Orangetönen, ebenfalls golden durchwirkt. Wenn das kein magisches Funkeln ist?
Die Bärin hat drei Kinder und der kleinste hat noch keinen Namen, denn bisher hat er sich noch nicht bewährt.

Er mag nirgendwo hochklettern wie sein Bruder Tatze, beim Fischen fürchtet er sich vor den Fluten, er fühlt sich einfach nicht wie ein Bär. Doch als er eines Nachts nicht schlafen kann, schaut er zum großen, leuchtenden Berg und von dort hört er ein ungewohntes Geräusch. „Ein traumhaft schöner Feuervogel“ kommt zu ihm und reicht ihm eine seiner leuchtenden Federn. Beseelt hält der Bär die Feder im Arm.
Das Bild wie er mit geschlossenen Augen dort steht und der Feuervogel in die Lüfte steigt, währen seine Mutter in der Höhle schläft, ist einfach wunderschön anzuschauen. Die Schrift ist wellenförmig angeordnet und „Funke“ und „Magie“ sind größer gedruckt. Beeindruckend!
Der kleine Bär ist unsicher, ob er den Vorstellung eines Bären entsprechen kann. Ängste plagen ihn und dann kommt mit dem Feiervogel die Erlösung. Mit der Feder in der Pfote traut sich alles, er wird mutig wie ein Bär.
Die Geschichte ist sehr zart geschrieben, ich kann sehr gut mit dem Bären fühlen und freue mich mit ihm, dass er sich überwunden hat und zum mutigen Bären wird.

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Bilder voller Fantasie

Papas Tattoos von Nicolas Schuff

Schon auf dem Cover sehen wir Papas breiten Rücken und einige seiner bunten Tattoos. Klein aber mit großen neugierigen blauen Augen sehen wir seine kleine Tochter, die er im Arm hält.
Während ihr riesengroßer Papa mit Gummistiefel und in Shorts den Garten wässert, sitzt Emilie auf dem Rasen. Sie erzählt uns von seinen vielen Tattoos, die seinen ganzen Körper zieren.

Wenn der Papa auf der Couch schläft, „spielt“ Emilia in ihrer Fantasie mit den Abbildungen auf Papas Körper. „Die Tattoos leisten ihr Gesellschaft.“ Da ist der Stern, der ihr Licht schenkt und den Papa sich anlässlich ihrer Geburt hat stechen lassen. Der Matrose, der ihr von seinen Abenteuern erzählt und die Meerjungfrau, mit der sie Zöpfe flicht. Mit dem Totenkopf spricht sie über Zombies und Gespenster und mit dem Kobold spielt sie Verstecken. Am liebsten verbringt sie aber ihre Zeit mit der schwarzen Panterin, die Papa an die Großmutter erinnert.
Wundervolle farbenfrohe Illustrationen voller Fantasie dominieren diese Bilderbuch, die Texte sind ganz kurzgehalten und bringen die Erklärungen aus Sicht des Mädchens. Ich hoffe, dass sich nicht alle Papas nach der Lektüre tätowieren lassen müssen.

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Jagd nach dem Eisenbahnmörder

Ostfriesennebel,2 Audio-CD von Klaus-Peter Wolf

Die Geschichte beginnt kurios, eine Frau kommt mit ihren kleinen Söhnen auf die Wache nach Norden und berichtet, dass ihr Mann nicht ihr Mann sei, sondern sein Zwillingsbruder, der eigentlich in einen Vulkan gefallen sein soll. Obwohl Frau Schwarz, die Chefin den Fall nicht als solchen betrachtet, macht sich Ann Katrin Gedanken um diese Frau.

Als kurze Zeit später ein BKA-Mann bei ihnen in Ostfriesland auftaucht und dort nach seinem Eisenbahnmörder suchen will, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Mit ständig wechselnden Szenen und Schauplätzen nimmt uns der Autor mit auf die Ermittlungen und schon sehr früh taucht der vermeintliche Mörder auf. Trotzdem bleiben für den Lesenden noch viele Fragen offen, die sich dann auch erst am Ende klären.
Neben den kleinen witzigen Scharmützel die Rupert sich sowohl mit seiner Chefin als auch mit Marion erlaubt, tauchen diesmal noch die zwei Jungen auf, die mit ihren technischen Möglichkeiten und viel krimineller Energie ihre Umwelt aufmischen und Tante Elli, eine Hippie-Oma mit esoterischem Geschick. Sexuelle Vorlieben und gemütliche Meetings in der Polizeiinspektion gehören in dieses Buch wie die Robben von ten Cate und die Currywurst bei Gitti.
So bleibt alles beim Alten und das ist ja bekanntlich nicht das Schlechteste. Es passiert viel nebenher, manche Szenen ziehen sich etwas lang hin, am Ende wird es noch mal richtig spannend und dann wird wieder ein Serienmörder in Ostfriesland gefasst.
Das Hörbuch gesprochen von Klaus-Peter Wolf ist immer etwas besonders, wenn ich auch manchmal Probleme hatte alle Personen zuzuordnen, das gelingt mir beim Lesen besser.

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