Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Falsche Ausagen witzig widerlegt
Körperquatsch mit Soße von Johanna Klement
Das witzige Cover zeigt ein Kind, das Spagetti direkt aus dem Teller isst und dem sie dann aus den Ohren wieder herauskommen. Daneben sehen wir noch ein paar andere Bilder, die wir im Buch finden werden.
Die Spagetti finden wir dann auch beim Inhaltsverzeichnis und auch immer wieder auf den Seiten des Buches.
Zunächst erfahren wir um was es eigentlich geht. Es gibt da so Aussagen von Erwachsenen, die wohl dazu führen sollen, dass Kinder Dinge nicht tun, weil sie zu eigenartigen Folgen führen sollen. So platzt das Trommelfell bei lautem Gebrüll oder die Augen verderben beim Lesen im Dämmerlicht. All diese Dinge habe ich schon vor fast 70 Jahren gehört. Ich habe mich immer bemüht sie nicht selbst zu sagen. Aber wer weiß…?
„Nicht Schielen, das bleibt so!“ auch so ein Spruch, den ich oft gehört habe. In diesem Buch finden wir eine Schielanleitung, denn ich denke, es trainiert die Muskeln. Meine Augenärztin fordert mich bei der Untersuchung auch immer dazu auf. Kann uns das leckere und zu viele Essen aus den Ohren herauskommen? Hier wird erklärt, dass das technisch nicht möglich ist. Es gibt dazu eine Zeichnung des Kopfes.
Mir gefällt es sehr gut, dass hier die Aussagen ernst genommen werden und es Beweise für ihre Unwahrheit gibt. Dazu gibt es einen Text und viele zum Teil sehr humorvolle Bilder. Mit diesem Buch lernt man eine ganze Menge und hat dabei soviel Spaß, dass man es nicht merkt.
Die Suche nach dem Kompass geht spannend weiter
Die Schiffsgeister (Band 3) - Der magische Kompass von Bettina Göschl
Der dritte Band zeigt und neben den uns bekannten Geschwistern und Geistern auch eine niedliche kleine Meerjungfrau, die es schafft aus der Gefangenschaft des Oktopus zu entkommen.
Diesmal würfeln die Geister eine 7 und es ist wieder fraglich, welche Zeit dahintersteckt, denn das Buch, in dem alles erklärt wird, ist ja verloren gegangen.
Aber die Kinder sind clever und so sind es dann mindestens sieben Stunden, die den Gestern zur Verfügung stehen, bis sie wieder in ihre Flasche zurückmüssen. Und die Zeit nutzen die vier und den magischen Kompass ui finden. Natürlich gibt es erst einmal ein gemütliche und ausgiebiges Frühstück. Dann besuchen alle vier einen Restaurator, den wir auch schon kennengelernt haben. Der kann bestätigen, dass Opa den Kompass gehabt hat, aber wo hat er ihn wohl versteckt. Um dahinterzukommen, fährt die ganze Familie und die Gester nach Irland. Doch leider ist der böse Oktopus immer hinter ihnen her.
Auch diesmal gibt es viele kleine Streitereien zwischen den Gestern und den Geschwistern, die Geister schaffen es nicht immer sich ruhig zu verhalten und so gibt es viele lustige Situationen. Aber auch für Spannung ist reichlich gesorgt. So bibberte ich mit der kleinen Meerjungfrau und hoffte, dass sie sich befreien konnte. Der Besuch auf dem alten Schloss und die Begegnung mit dem Schlossgeist hat mir Spaß gemacht. Die vielen kleinen und einige farbige Illustrationen zeigen sehr schön den Ablauf der Geschichte. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und ob der Oktopus am Ende besiegt werden kann.
In der Tierkita ist richtig was los
Im Dschungel ist heut Tobetag! von Jasmin Schaudinn
Das Cover zeigt die vier Tiere, die in den Tierkindergarten (Tikita) gehen. Da ist tanzend das Elefantenmädchen Melody, die kleine Spinne Fee, der freche Tiger Ralle und das immer müde Faultier Fred zu sehen. Leider ist der Affe Flummi nicht zu sehen, wahrscheinlich ist er hoch in den Baum geklettert.
Als die fünf in der Tikita ankommen, finden sie ihren Erzieher die Boa Bolle mit einem dicken Schal um den Körper vor, er hat sich erkältet und kann leider nicht auf die Tierkinder aufpassen. So passen die Tiere aufeinander auf und machen sein sehr eigenwilliges Frühstück. Im Regen bauen sie sich eine Höhle mit Dusche und als ihre Eltern sie abholen, haben sie einen ereignisreichen Tag verlebt. Da das Trödelfieber bei Boll nicht zurückgegangen ist, haben die Eltern sich abgesprochen auf die Kinder aufzupassen. Am ersten Tag ist es der Spinnenpappa, der die Kinder beschäftigen muss. Sie stellen eine tolle Vorstellung auf die Beine, in der alle zeigen können, was sie gut beherrschen.
In zwölf Kapiteln, in denen viele lustige Sachen passieren, wird uns von der Tikita berichtet. Da haben die Eltern, die aufpassen einschließlich Opa Krokodil, der auch mal einen Tag mit den Kleinen verbringt, viel Fantasie aufgebracht, aber auch die Kleinen haben jeden Tag neue verrückte Einfälle, die sie ausleben. Witzig erzählt und mit ganz vielen fröhlich bunten Bildern eignet sich das Buch für Vorschulkinder zum Vorlesen.
Spannung, Suche, Faszination
Carp City von Aleksandra Mizielinska; Daniel Mizielinski
Buch, Sticker und Stadtführer werden in einem schönen Schuber geliefert, hier erfahren wir schon einiges über den Ablauf des Spieles. „Stopp!“ steht groß auf dem Stadtführer, er darf erst gelesen werden, wenn man die Anleitung im großen Buch gelesen hat. Schon das Cover diese Buches ist voller winziger wimmeliger Illustrationen.
Auf der Innenseite steht, was man alles benötigt und wie man spielt. Dann schlägt man eine Seite auf und sucht nach einer kleinen zunächst grünen Nummer. Diese gefundene Nummer schlägt man dann im Stadtführer nach. In den kurzen Texten steht dann eine Anweisung, wie es weitergeht. Manchmal gibt es etwas im Rucksack, der sich auf der letzten Seite des Stadtführers befindet abzuhaken, manchmal darf man einen Sticker kleben. Hin und wieder muss der Hinweis noch ein wenig auf seine Anwendung warten. Auf der ersten Doppelseite des großen Buches sehen wir einen Kanal und einen rieseigen Palast. Kleinformatig wird hier so viel gezeigt, dass man lange braucht, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die kleine Stadtszene auf der nächsten Seite zeigt neben der Stadtmauer keine Häuser mit Gärten in denen allerlei Menschen und Tiere leben. Auf den letzten Seiten sehen wir, dass diese Seiten zusammengefügt eine Stadt abbilden.
Das polnische Illustratorenpaar hat hier ein echtes Meisterwerk erschaffen. Diese detaillierten Zeichnungen, die bis ins Kleinste mittelalterliche Szenen abbilden, sind einfach so schön anzuschauen und ich glaube ich werden immer wieder Neues entdecken können. Ich bin einfach fasziniert von dieser ungewöhnlichen Idee, aus einen Wimmelbuch ein Spiel im Stil eines Computerspiels zu machen. Lasst euch einladen in diese bunte Wimmelige Welt und folgt den Anweisungen des Stadtführers und erlebt spannende Abenteuer.
Ich wundere - ein wunderbares Buch
Denni, Klara und das Haus Nr. 5 von Brigitte Werner
Auf dem Cover stellen sich Denni, Klara, die zunächst unfreundliche Nachbarin Frau Schönegans und der Hund Lothar, „der beste Bluthund aller Zeiten“ vor.
Auch im Buch gibt es eine Menge Zeichnungen zur Geschichte, die, obwohl einfach gestaltet, viel aussagen. Im Haus Bebelstraße Nummer 5 ziehen neue Leute ein und Klara freut sich als sie ein Schmusetier in der Umzugskiste entdeckt.
Dieser himbeerrote Hase Namens Rübe gehört Denni, der dann auch gleich auftaucht und Klara mit seiner freundlichen Art gleich von sich einnimmt. Nachdem Denni seinem Papa Bescheid gesagt hat, darf er zu Klara nach Hause und so lernt er dann Hugo kennen, den Bären von Klara. Zusammen verbringen die beiden die Zeit, indem sie Klaras Essen gemeinsam aufessen. Dabei bemerkt Denni, dass „Erbsen voll okay“ sind und Klara ergänzt, „Voll okay, dieser Tag“. Am Abend freut sich Mama, dass Klara jetzt jemanden zum Spielen hat. Am nächsten Tag schimpft Frau Schönegans mit den beiden, weil sie in der Mittagpause Lärm im Flu machen. Die buntgekleidete Frau Miera aus dem Dachgeschoß, weiß, dass „Das Leben Platz für alle hat!“
Damit meint sie Denni, über den Frau Schönegans eine blöde Bemerkung gemacht hat.
Erst zu Ende des Buches wird erwähnt, dass Denni ein Chromosom mehr hat, woraus Klara schließt, dass er deshalb auch von anderen Sachen, wie Freundlichkeit und Spaß, mehr hat.
So schafft es Denni mit seiner Art, aus den Hausbewohnern sowas wie Freunde zu machen. Menschen, die sich mögen und gegenseitig unterstützen.
Ich lege das Buch nur ungern aus der Hand, denn es ist ein Buch, dass ich gerne weiterlesen möchte. Ich möchte noch mehr von der guten Laune und der netten Art dieser Menschen erfahren. Obwohl es auch ein paar sehr traurige Tage gibt, halten am Ende alle zusammen und gerade die strenge Frau Schönegans verwandelt sich zu einer verständnisvollen alten Dame, der ich gerne nacheifern möchte. Neben der liebevollen Inhalt lebt das Buch von einen wunderschönen Wortschöpfungen und ihre besondere Anwendung durch Denni.
„Ich wundere.“
Möwenurlaub
7 Möwen fliegen los! von Anna Taube
Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir die Möwen auf den Pfählen sitzen.
Die Möwe Heit (den Namen habe ich gleich gegoogelt, weil ich ihn noch nie gehört habe, er ist westfriesisch) möchte gerne, wie die Menschen Urlaub machen. So eilt gleich eine andere Möwe mit ihrem Schwimmtier heran.
Da die nächsten Seiten immer ein Stück kleiner und danach wieder eine Nummer größer werden, hat das Anschauen einen ganz besondere Note. Denn schon auf der nächsten Seite kommen Dix und Dete dazu. Geert bringt eine Gabel als Federnkamm mit und Immo kommt nicht ohne Limo. Als Grit dann noch angeflogen kommt, kann der Urlaub los gehen.
Kleine kurze witzige Reime und Illustrationen die Möwen mit Sonnenbrille und anderen Utensilien zeigen, machen diesem Buch zu einem schönen Bilderbuch für kleine Urlauber und durch die verschiedenen Längen der Seiten macht das Anschauen doppelt Spaß.
Eine nicht ganz einfache Liebesgeschichte
Leuchtturmzauber von Marie Merburg
Juist, diese wundervolle Ostfriesische Insel steht im Mittelpunkt der Geschichte und deshalb ist das Cover auch sehr passend gewählt.
Der Leuchtturm ist der Treffpunkt der jungen Julia mit Lukas, den sie bisher aus der Ferne angehimmelt hat. Doch sie wird versetzt und 14 Jahre später kann sie sich rächen, den Lukas ist wieder auf der Insel und jetzt bemerkt er sehr wohl die hübsche Kutscherin.
Die beiden kommen sich näher und dabei hatte ich viel Spaß beim Lesen der flotten Dialog, die durchaus witzig sind. Doch so einfach ist es für die beiden nicht. Ihre Väter sind sein Jahren Konkurrenten und eine Verbindung ihrer Kinder ist nicht gewünscht. Da Julias Mutter verschwunden ist, gibt es auch Probleme, die in die Vergangenheit gehen. Da ist es nicht einfach für das junge Paar ihre Liebe zu lesen.
Eine leicht zu lesende Geschichte mit einem sympathischen jungen Paar. Es gibt einige Missverständnisse zwischen den beiden, aber da bekommen sie gut die Kurve. Allerdings tauchen für Julia immer neue Probleme auf, die sich zu Ende zu einem unerwarteten Fall entwickeln, die Julia fast verzweifeln lassen. Aber Lukas steht liebevoll an ihrer Seite und dank seiner Unterstützung, gibt es das erwartetet Happy End.
Lasst uns zusammen feiern
Nadja und Elias feiern Pessach von Eva Lezzi; Anna Maria Praßler
Tante Darja hebt das Glas, auf dem festlich gedeckten Tisch steht der große runde Sederteller mit den Speisen, die alle eine symbolische Bedeutung haben.
Nadja und Elias sind befreundet und als sie am Spielplatz auf dem Klettergerüst sitzen, lädt Nadja ihren Freund zum Pessachfest zu sich nach Hause ein.
Nicht nur die Männer tragen eine Kippa, auch die emanzipierte Tante vom Cover trägt eine bunte Kippa. Auf den Teller liegt ein kleines Buch, die Hagadda, darin steht die Geschichte des Auszugs aus Ägypten, die gleich in unterschiedlichen Sprachen vorgelesen wird. Da der nette Großvater aus Russland stammt wird Elias nicht nur auf Deutsch, Hebräisch sondern auch auf Russisch begrüßt.
Wir nehmen an diesem wichtigen jüdischen Fest zusammen mit Nadjas Familie und Elias und seinem Vater teil. Erfahren wir der Ablauf ist und warum in den nächsten Tagen Mazzen, ungesäuertes Brot gegessen wird. Pessach ist mir vom Namen ein Begriff und ich weiß, dass der Termin für unser Osterfest damit zu tun hat. Im Alten Testament wird uns berichtet, dass Gott die Juden aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.
Die Illustrationen zeigen uns sehr realistisch die einzelnen Abschnitte der Feier und der Text erklärt, warum alles genauso ablaufen muss. Ich habe mich so gefühlt, als wenn ich ebenfalls zu Gast wäre. Unterhaltsam, informativ und sehr gut verständlich zeigt uns dieses Bilderbuch etwas über die jüdische Kultur und ich finde es sehr wichtig etwas darüber zu erfahren. Denn was man kennt, ist nicht mehr fremd. Auf den letzten beiden Seiten gibt es noch einige Sachinformationen.
Abenteuer in Kairo
Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk
Weil ihre Eltern so viel arbeiten müssen, sie aber ihren Kinder die Welt zeigen wollen, fahren Yana und Yamon zu ihrem Onkel nach Ägypten. Da Professor Klawitter zurzeit bei Ausgrabungen beschäftigt ist, erforscht er zusammen mit den beiden eine versteckte Grabkammer. Hier stoßen sie auf ein Geheimnis und können sich mit Hilfe einer Gedichtzeile in magische Tiere aus dem alten Ägypten verwandeln.
Diese Fähigkeit bringt sie zwar auch manchmal in Gefahr, aber dadurch können sie am Ende dazu beitragen, dass ein dreister Raub aus dem Ägyptischen Museum verhindert werden kann.
Ihr Gegner ist ein Gauner, der seinen dicken Dackel zum Kampfhund erziehen möchte und der sich nicht scheut scharf zu schießen. An seiner Seite gibt es noch zwei Einheimische Diebe, die ebenfalls schwer bewaffnet sind. Da ist sogar die Rede von einem Maschinengewehr.
Das Cover zeigt Yana und Yamon vor Kairos Kulisse, daneben in der Verwandlung zur Katze, ihre große Schwester, eine sehr gute Karatekämpferin.
Ich empfinde den Ganoven und seinen Hund sehr albern dargestellt und dazu passt für mich nicht die Brutalität, mit der die Räuber den Tod von Menschen in Kauf nehmen. Außerdem gibt es für mich eine sprachlicher Verwirrung. So spricht der Museumsdirektor, der den Kinder die Exponate zeigt, deutsch. Aber in welcher Sprache sprechen die Ganoven miteinander? Das wird nicht erwähnt. Mit viel Fantasie wird hier eine spannende Geschichte erzählt und zusätzlich erfahren wir noch einiges über die Zeit des alten Ägyptens.
Spannung im Weltall
Der Anfang von Oskar Källner
Alice und ihr jüngerer Bruder Elias wohnen zusammen mit ihren Eltern in Schweden. Der rothaarige bärtige Vater, Typ Wikinger, repariert Autos und er hat für seine Frauen einen alten Volvo flott gemacht. Damit ist die Mutter oft im Wald unterwegs, sie ist Wissenschaftlerin. Doch nach einem lauten Streit der Eltern kommt sie nicht wieder nach Hause.
Die Polizei verdächtigt den Vater und so fliehen die Kinder vor dem Jugendamt in den Wald. Hier wird Alice von einem unheimlichen Wesen angegriffen und Brock ein alter Freund der Mutter kann sie retten. So erfahren die Kinder, dass ihre Mutter auch ein außerirdisches Wesen ist. Zum einen ärgern sie sich, dass sie belogen, wurden zum anderen möchten sie ihre Mutter suchen und retten. So fängt für sie ein spannendes Abenteuer im Weltraum an.
Das Cover zeigt die Kinder und Brock, eine Art Riesenechse, den Kapitän des Raumschiffes. Der Einband ist sehr einfach und erinnert mich an die Taschenbücher meiner Jugend. Neben der Geschichte gibt es ganze Seiten mit Kacheln kleinerer Bilder passend zum Kapitel.
Hier werden ganz neue Außerirdische erdacht und mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten ausgestattet. Das geht von Selbstheilung bis zur gedanklichen Lenkung des Raumschiffes. Die Begegnung mit einem feindlichen Raumschiff wurde sehr spannend geschildert und das Ende verlangt nach einem schnell erscheinenden nächsten Band.











