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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Jule:

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Mord und Geheimnisse

Verborgen von Eva Björg Ægisdóttir

In "Verborgen" von Eva Björg Ægisdóttir kehren wir zurück nach Akranes. Dort begegnen wir alten Bekannten und vielen neuen Gesichtern. Diese werden im Verlauf der Geschichte immer vielschichtiger und sorgen für interessante Wendungen.

Im Grunde ist auch dieser Band so aufgebaut wie seine Vorgänger, nur das die Geschichte eine andere ist.

Man springt zurück in die Vergangenheit, nur um dann wieder in die Gegenwart zu kommen. Man verfolgt die unterschiedlichen Protagonisten und bekommt so tiefere Einblicke in die Handlungen.
Auch in diesem Buch hilft das Personenverzeichnis, besonders zu beginn, sehr.
Es kann überfordernd sein, wenn man mit so vielen Namen überhäuft wird. Durch den Schreibstil und die mit Absätzen gegliederten Kapitel, kann man trotzdem recht schnell erkennen, wer mit wem wie zusammenhängt.
Zudem hat es mir ein bisschen Freude bereitet herauszufinden, wie alle Protagonisten miteinander zusammenhängen.

Allerdings gab es einen Handlungsstrang, der neben der Haupthandlung verlaufen ist, der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Diesen nenne ich hier aber nicht, aufgrund von Spoilern.
Des Weiteren gab es, besonders in der Mitte des Buches immer wieder ein paar Längen, die den Schwung rausgenommen haben.

Nichtsdestotrotz hat mir die Reise zurück nach Island sehr gut gefallen und es hat mich immens gefreut Elma und Saevar wieder zu treffen. Die beiden sind mir doch ein Stück weit ans Herz gewachsen.

Eva Björg Ægisdóttir schafft es einfach authentische Protagonisten zu erschaffen und für eine spannende und undurchsichtige Atmosphäre zu sorgen.
Deswegen ist auch dieser Band wieder eine Empfehlung für alle, die gute Krimis mögen, bei denen Wert auf den psychologischen Aspekt gelegt wird.
Es ist aber empfehlenswert die anderen Bände vorher gelesen zu haben. So kennt man viele Protagonisten schon und ist direkt im Geschehen verankert.

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Mord und Geheimnisse
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Kaum Spannung, kein Thriller

Schneesturm von Tríona Walsh

Schneesturm von Triona Walsh ist für mich alles, aber definitiv kein Thriller gewesen. Woran das liegt?

Schon das Cover nimmt dem Buch viel Spannung. Beziehungsweise sind es die Sätze „Sechs Freunde. Einer ist Tot. Einer ist der Mörder.“ Damit ist von Beginn an klar, dass es sich bei einem der Freunde um den Mörder handelt.

Somit scheitern die Versuche im Buch, jemand anderes verdächtig erscheinen zu lassen, kläglich. Würden diese Sätze nicht auf dem Cover stehen, wäre es vielleicht anders gewesen, denn dann hätte man definitiv den ein oder anderen in den Kreis der Verdächtigen aufnehmen können.

Des Weiteren gibt es immer wieder Logikfehler. Logikfehler die es, für mich, in einem Thriller niemals geben darf, denn so wird die Freude am Lesen schnell genommen und darüber kann ich auch nicht einfach hinwegsehen. Dazu kommen dann widersprüchliche Handlungen der Protagonisten, die keinen Sinn ergeben. Einmal beschweren sie sich über die Kälte und im nächsten Moment laufen sie pitschnass durch die Gegend ohne etwas zu merken (nur als kleines Beispiel).

Generell sind die Protagonisten eine Sache für sich. Zum Großteil waren sie mir wirklich unsympathisch und eine Protagonistin, die am Ende plötzlich alles kann und alles weiß? Absolut unrealistisch und unpassend. Hätte man gesagt die Protagonisten sind jünger und stehen noch nicht mitten im Leben, okay. Das wäre wesentlich passender gewesen, aber so war es irgendwie nicht rund. Es sind besonders am Ende Dinge passiert, die nicht in die Story gepasst haben und mich dazu gebracht haben mich zu fragen, ob das gerade wirklich passiert.

Nichtsdestotrotz gibt es auch etwas Positives. Die Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht, hat mir wirklich gut gefallen. Sie hat einfach gut zum Setting gepasst und alles etwas dunkler wirken lassen. Man konnte sich bildlich vorstellen, wie es wäre gerade auf der Insel zu sein. Auch der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass man recht schnell durch das Buch kommt. Er ist einfach und kommt mit einem sehr simplen Satzbau aus, der an manchen Stellen, vielleicht zu simpel war.

Schlussendlich bleibt zu sagen, dass ich Erwartungen an dieses Buch hatte, die allesamt nicht erfüllt wurden. Für mich war es enttäuschend. Einzig und alleine die Atmosphäre und das Setting, sowie der ein oder andere Nebenprotagonist, haben das Leseerlebnis etwas aufgewertet.

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Kaum Spannung, kein Thriller
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Die erste Liebe

Some Girls do von Jennifer Dugan

"Some Girls do" von Jennifer Dugan ist eine tolle Queere Lovestory über die erste Liebe.

Mit Ruby und Morgan hat Jennifer Dugan zwei Protagonistinnen geschrieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Ruby mit Schönheitswettbewerben und ihrem Auto beschäftigt ist, läuft Morgan Runde um Runde auf der Tartanbahn der Schule.

Während Morgan zu ihrer Sexualität steht, hat Ruby damit zu kämpfen herauszufinden wer sie wirklich ist. Besonders bei ihr ist eine personelle Entwicklung zu erkennen, die vielen Mädchen Mut machen kann. Sie zeigt, dass es extrem schwer sein kann, zu sich selbst zu stehen, es sich schlussendlich trotzdem lohnt, dazu zu stehen, wer man ist. Die Emotionen und Gefühle der beiden kommen eigentlich auch ganz gut rüber, sind mir allerdings auch etwas fern geblieben. Eine gewisse Distanz konnte nicht überwunden werden, was vielleicht auch an den Handlungen beider liegt. Manchmal waren sie schon etwas überhastet. Dies könnte man allerdings ihrem jungen Alter zu schreiben, und dem was sie durchgemacht haben.

Die Nebenprotagonisten in diesem Buch haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie machen das Buch noch ein Stückchen bunter und sorgen für Abwechslung. Sie zeigen, wie wichtig es ist, anderen Menschen Unterstützung zu bieten. Zeigen aber auch, dass man sich von ihnen lösen muss, wenn sie einem nicht gut tun.

Der Schreibstil von Jennifer Dugan passt zu diesem Buch. Er ist einfach zu lesen, es gibt keine komplizierten Formulierungen und in Passagen wirkt er jugendlich. Nichtsdestotrotz gibt es auch dort einen Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat. Man ist von einer Szene zur Nächsten gesprungen. Hat man sich gerade in einer Handlung widergefunden, so kam häufig ein abruptes Ende und es ging mit etwas ganz anderem weiter. Zudem wurden manche Handlungsstränge komplett in den Hintergrund gerückt und kamen Phasenweise gar nicht zur Sprache, wie zum Beispiel die Schönheitswettbewerbe oder Morgans Lauf Wettkampf. Dies ist ziemlich schade, da dies die Dinge sind, die Ruby und Morgan zu einem großen Teil ausmachen.

So bleibt mir am Ende zu sagen, dass die Sprunghaftigkeit diesem Buch nicht gutgetan und mir immer wieder die Tiefe gefehlt hat. Trotzdem bleibt es ein Buch, in dem gezeigt wird, dass man zu sich selbst stehen sollte. Auch in den schweren Phasen des Lebens. Because "Some Girls do" say yes to love and to themselves.

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Die erste Liebe
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Voller Emotionen

Never touch your Boss von Sarah Saxx

Was passiert, wenn man seinen Boss in einem Abstellraum, nach einer Party aus dem Gefühl heraus küsst? Und was ist, wenn der Boss auf einmal die Gefühle zu erwidern scheint?
Sarah Saxx hat mit „Never touch your Boss“ eine tolle Liebesgeschichte geschrieben, die zeigt, dass es sich lohnt zu seinen Gefühlen zu stehen.

Asher und Blake sind zwei Protagonisten, die sich innerhalb von kürzester Zeit in mein Herz gespielt haben, gerade weil sie so unterschiedlich sind. Auf der einen Seite ist Asher, der offen dazu steht, dass er homosexuell ist und auf der anderen Seite Blake, der von seinen Gefühlen vollkommen überrannt wird und eigentlich auf Frauen steht, bis Asher seine Gefühlswelt durcheinander bringt.
Ihre Gefühle und Emotionen werden so authentisch und realistisch beschrieben, dass man einfach in die Geschichte hineingezogen wird. Ihre Arten sind so unterschiedlich und doch so gleich. Besonders Asher verständnisvolle Art konnte mich immer wieder überzeugen.
Trotzdem hatte ich zwischenzeitlich ein wenig mit seinem Verhalten zu kämpfen, weil es irgendwie nicht so ganz gepasst hat.
Die Nebenprotagonisten mochte ich auch gerne, denn sie haben immer wieder neuen Schwung in die Geschichte gebracht und wurden in den entscheidenden Momenten eingesetzt.
Die Meisten von ihnen kennt man aus den vorherigen Bänden, wenn man sie denn gelesen hat. Ich hatte sie nicht gelesen, und habe es nur ganz selten gespürt. Dieses Buch kann man also auch ohne Vorwissen lesen, denn der Einstieg ist so leicht und durch das Personenverzeichnis, weiß man immer wer genau wer ist.
Dazu kommt der locker leichte Schreibstil, der dafür sorgt, dass man durch die Seiten fliegt und kaum eine Pause einlegen möchte. Gefühle, Emotionen, Momente zum Schmunzeln und ernste Thematiken harmonieren auf einer sehr hohen Ebene miteinander.
Was man daneben allerdings nicht unterschlagen darf, sind die Szenen, in denen es sehr heiß hergeht, denn davon sind definitiv ein paar von ihnen zu finden. An einer Stelle fand ich sie nicht so passend platziert, aber das ist Ansichtssache.

Festzuhalten ist, dass dies definitiv nicht das letzte Buch ist, das ich von Sarah Saxx lesen werde. Es ist eine Empfehlung für alle, die sich nach einem Buch sehnen, das voller Gefühl ist und in dem Männer nicht nur große starke Kerle sein müssen.
Am Ende bleibt mir nur zu sagen, dass Asher und Blake ein tolles Paar sind.

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Voller Emotionen
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Zurück in Emerald Bay

The waves we catch - Emerald Bay, Band 2 von Lorena Schäfer

In „The waves we catch“ von Lorena Schäfer, reisen wir zurück nach Emerald Bay. Wir begegnen vielen bekannten Gesichtern und dem gleichen wundervollen Setting.
Billie und Nathan bilden in diesem Band das Paar, das im Mittelpunkt steht.

Besonders Nathan mochte ich schon in Band eins sehr gerne und auch in diesem Band hat er mir, mit kleineren Abzügen, gut gefallen.

Seine Gefühle und Emotionen waren nachvollziehbar, seine Handlungen dagegen immer wieder ein bisschen überzogen.
Mit Billie bin ich nie so wirklich warm geworden. Oft ging sie mir auf die Nerven. Sie hat immer wieder ein wenig naiv gewirkt und ihr Handlungen haben mich zwischendurch vergessen lassen, dass sie schon Anfang zwanzig ist und nicht jünger.
Generell habe ich, für mich festgestellt, dass die Protagonisten eher selten ihrem Alter entsprechen gehandelt haben.
Die Gründe dafür lassen sich allerdings in den zahlreichen Rückblicken im Buch finden, die das Verhalten teilweise erklären. Sie sorgen allerdings auch dafür, dass die Haupthandlung vernachlässigt wird und die Vergangenheit der beiden deutlich im Fokus steht. Insgesamt wurde es für mich dadurch ein wenig repetitiv und hat mir die Lust am Lesen genommen. Man hätte genauso gut zwei Bände aus diesem einen machen können. Den ersten, der vor ihrer Trennung spielt und dann einen, in dem sie wieder zusammenkommen.
Insgesamt wurde sich in manchen Sequenzen sehr viel Zeit gelassen, während das Ende ganz plötzlich und unglaublich schnell über die Bühne gebracht wurde. Da hätte ich mir ein wenig Tiefe gewünscht.
Nichtsdestotrotz hat mir der Schreibstil wieder gut gefallen. Durch den einfachen Satzbau und diverse Beschreibungen, konnte ich die Geschichte schnell lesen.
Ebenfalls gefallen haben mir die Nebenprotagonisten wie Isla, die die Geschichte aufgelockert und besser gemacht haben. Sie haben für etwas Abwechslung gesorgt und mit mich mit ihrer Art für sich gewonnen.

Insgesamt muss ich aber festhalten, dass dieser Band, meiner Meinung nach, deutlich schwächer ist, als der Erste.
Die Hauthandlung wird einfach zu oft vernachlässigt und kleine, eher unwichtigere Dinge, rücken in den Vordergrund.
Trotzdem war es schön mal wieder in Emerald Bay gewesen zu sein.

Schlussendlich ist es ein Buch, bei dem ich sage:“Kann man lesen. Muss man aber nicht.“

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Zurück in Emerald Bay
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Verschenktes Potenzial

Eine neue Liebe (Sunset River 3) von Josefine Weiss

„Sunset River – Eine neue Liebe“ beschließt das Ende der Sunset River Trilogie. Ein letztes Mal begegnen wir Isobel und Michael und hoffen darauf, dass sie endlich ihr Glück finden.

Wie schon in den beiden Teil zuvor hat mir der Schreibstil wieder gut gefallen. Angenehm und locker bringt er einen durch die Geschichte, ohne irgendwelche Schwierigkeiten.

Nur leider hat mir in manchen Situationen ein wenig das Feingefühl gefehlt. Außerdem wurden die wichtigen Situationen in diesem Buch viel zu schnell abgehandelt. An der ein oder anderen Stelle, wären weitere Ausführungen toll gewesen. Gerade das Ende hatte viel mehr Potenzial.

Die Handlung generell war etwas repetitiv, wenn man auf die ersten beiden Teile zurückblickt. Es ist einfach alles nach dem gleichen Schema passiert und besonders Michael ging mir irgendwann dermaßen auf die Nerven, dass ich keine Lust hatte weiterzulesen. Auch Isobel war in manchen Phasen nicht so einfach zu ertragen, aber dennoch angenehmer als Michael.

Die Protagonisten, die diese Geschichte für mich am Leben gehalten haben, waren daher die Nebencharakter. Sie haben die gesamte Geschichte etwas bunter gemacht und Veränderungen gezeigt, die ich mir bei Isobel und Michael gewünscht hätte.

Das Einzige, was neben dem Schreibstil konstant gleich gut geblieben ist, ist das Setting. Sunset River ist und bleibt ein wundervolles kleines Örtchen, das ich selbst gerne besuchen würde. Aber das alleine reicht leider nicht, damit mich ein Buch überzeugen kann. Und hier hat einfach nicht viel zusammengepasst für mich.

Alles in allem ist dieser Teil der Teil, der mir am wenigsten gefallen hat. Die Gefühle konnten mich nicht überzeugen und ich werde die Protagonisten auch nicht vermissen...
Schade eigentlich, denn hier war wesentlich mehr drin.

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Verschenktes Potenzial
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Toxisch

Get you the Moon von Jo Milu

In „Get you the moon“ von Jo Milu geht es um Kehya und Adam. Sie arbeitet in dem Club, in dem er auflegt. Doch was passiert, wenn zwei temperamentvolle Menschen, mit komplett unterschiedlichen Ansichten, in Sachen Liebe, aufeinanderprallen?

Bevor man dieses Buch liest, sollte man die Trigger Warnungen am Ende des Buches Lesen, denn schon im Prolog kommt eine von diesen zum Tragen.

Das als wichtiger Punkt vorweg.

Die Geschichte von Kehya und Adam ist keine leichte, genauso wie ihre Beziehung. Sie ist absolut toxisch. Dabei werden besonders die schlimmsten Charaktereigenschaften von Adam im Verlaufe des Buches deutlich. Sie sind gut herausgearbeitet und stechen hervor. Es ist allerdings schade, dass es keine Kapitel aus seiner Sicht gibt, denn diese hätten bestimmt einen noch besseren Einblick gegeben. Mit der Tiefe der Protagonisten und den Emotionen und Gefühlen ist es hier generell so eine Sache. Alles ist recht oberflächlich und die schnell wechselnden Szenen, im Zusammenhang mit immer wieder einkehrenden Zeitsprüngen, tragen dazu bei, dass man tiefgehende Gefühle vergeblich sucht.

Überhaupt ist dieses Buch sehr schnelllebig. Durch die sehr kurzen Kapitel und die Sprunghaftigkeit geht es schnell voran. Ruhe ist kaum zu finden. Auch der Schreibstil und die dadurch entstandenen Aneinanderreihungen von kurzen Sätzen, sorgen dafür, dass man beim Lesen das Gefühl hat etwas zu verpassen. Leider haben mich auch viele Fehler (ein Wort im Satz, dass nicht passt; aus Maria wird mal kurz Marie und andere Rechtschreibfehler) aus dem Konzept gebracht, sodass ich manche Abschnitte immer wieder lesen musste, um mir sicher zu sein, dass ich alles richtig verstanden habe.

Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und besonders die Nebenprotagonisten haben mir gefallen. Sie sind so vielfältig wie London und Barcelona und sorgen für Abwechslung. Die beiden Städte als Setting passen deshalb auch super zu Buch. Ebenso ist die Atmosphäre in den Clubs sehr gut eingefangen worden, sodass man ein Bild vor Augen hat, wie es dort zur Sache geht. So ganz definieren, was dafür gesorgt hat, dass ich diese Geschichte doch gerne verfolgt habe, kann ich nicht. Es ist für mich nicht greifbar und einfach ein besonderes Gefühl, das bei mir hervorgekommen ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieses Buch viele Schwächen hat und viel Potenzial ungenutzt blieb. Wer es nicht mag über toxische Beziehungen zu lesen, sollte gar nicht erst dieses Buch in die Hand nehmen. Ansonsten ist es einen Versuch wert.

Ich werde höchstwahrscheinlich auch in den zweiten Band hineinlesen, denn das Ende kann man definitiv nicht so stehen lassen und manchen Protagonisten möchte ich gerne wieder begegnen.

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Sehr viel Vergangenheit

Ein neues Leben (Sunset River 2) von Josefine Weiss

In "Sunset River - Ein neues Leben" kehren wir zurück nach Sunset River zu Isobel und Michael. Nach den Geschehnissen in Band eins gibt es zwischen den beiden viel Gesprächsbedarf. Doch finden sie wieder zusammen?

Wie schon in Band eins ist auch hier der Schreibstil recht angenehm und gut zu lesen.

Ebenfalls kommen die Perspektiv-Wechsel an den richtigen Stellen, sodass man immer einen guten Einblick in die Gefühlswelten der Protagonisten hat. Allerdings sind mir in diesem Buch die Gefühle und Emotionen leider ein wenig zu blass geblieben. Man kann die Protagonisten zum Teil verstehen, aber eben nicht so wie in Band eins und das finde ich schade. Genauso schade finde ich, dass dieser Band doch sehr repetitiv war. Vieles hat sich wiederholt und immer wieder kam die Vergangenheit von Isobel und Michael zu tragen. Kontinuierlich wird erwähnt, was damals passiert ist, sodass ich den ganzen Part mittlerweile auswendig kann. Hier wäre so viel Potenzial für die Charakterentwicklung gewesen, wenn man sich etwas weniger auf die Vergangenheit konzentriert hätte. Natürlich ist sie für Michaels Verhalten verantwortlich, aber irgendwann war es doch too much.

Trotzdem haben mir besonders die Entwicklungen der Nebenprotagonisten gefallen. Sie haben die Geschichte angehoben und für etwas Abwechslung, durch ihre eigenen Handlungen, gesorgt. Ebenfalls gefällt mir Sunset River als Setting immer noch sehr und das Kleinstadtfeeling kommt definitiv, in den meisten Passagen, rüber.

Schlussendlich ist zu sagen, dass mir dieser Band bei weitem nicht so gut gefallen hat wie Band eins. Deshalb hoffe ich im letzten Band auf eine deutliche Steigerung und darauf, dass sich Michael und Isobel endlich auf die Zukunft fokussieren können.

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Gefühl- und humorvoll

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry

Emily Henry hat mit "Book Lovers" ein Buch geschrieben, das mich von der ersten Seite an begeistern konnte.
Es ist wie eine klassische Romcom aufgebaut und Bücher stehen, neben der Liebe, im Vordergrund. Nora und Charlie erleben in dieser Geschichte ihre ganz eigene Liebesgeschichte, voller Gefühl und Humor.

Zusammen mit Nora begeben wir uns von New York aus, direkt in die Kleinstadt Sunshine Falls, die ein wundervolles Setting darstellt. Diese Kleinstadt vermittelt eine unbeschreiblich angenehme Atmosphäre und die Beschreibungen, die Emily Henry immer wieder einfließen lässt, regen die Vorstellungskraft an. Besonders "Goode Books" möchte ich nun am liebsten selbst besuchen.
Generell ist der Schreibstil, so wie man ihn von ihr kennt. Er ist locker, leicht und trotzdem voller Gefühl. Sie schafft es eine perfekte Abwechslung von Gefühlen, Emotionen und Humor zu kreieren, sodass auch die Protagonisten mir immer weiter ans Herz gewachsen sind.

Mit Nora und Charlie habe ich zwei Hauptprotagonisten vorgefunden, die mit Leichtigkeit einen Weg in mein Herz gefunden haben. Besonders Charlies trockene und ehrliche Art hat mir gut gefallen. Aber auch die Konversationen von beiden waren Unterhaltung pur, sodass ich zum größten Teil immer ein Lächeln im Gesicht hatte.
Dazu kommen dann noch die Nebencharaktere wie Libby, die die Geschichte vervollständigt und zu etwas Besonderem gemacht haben.
Genauso wie der Schwerpunkt mit den Büchern. Ich finde es wundervoll, dass Bücher und Geschichten in diesem Buch so geliebt werden.

Vom Cover über den Titel, bis hin zum Schreibstil und den Protagonisten. Für mich passt alles perfekt zusammen.
Es ist eine Empfehlung für alle, die ein gemütliches Kleinstadtsetting lieben und Fans von Romcoms sind.

Ich liebe diese Geschichte, sowie die Protagonisten und kann es kaum erwarten, das nächste Buch von Emily Henry zu lesen.

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Viele Namen, wenig Spannung

Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan von Cassandra Clare

„Sword Catcher“ ist der Auftakt einer neuen High Fantasy Reihe von Cassandra Clare und hat bei mir gemischte Gefühle hervorgerufen. Mir fällt es immer noch schwer meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, doch ich fange einfach mit den grundlegenden Dingen an.

Das sind unter anderem die ewig langen Kapitel, die sich durch das gesamte Buch ziehen.

Gefühlt hat jedes einzelne Kapitel 50 Seiten, und das mag ich überhaupt nicht. So wurde mir direkt ein wenig die Lust am Lesen genommen, denn man kann nicht mal eben schnell ein Kapitel lesen, wenn es 50 Seiten hat.
Doch auch die vielen politisch geprägten Szenen und die unfassbar vielen Namen, mit denen man zu Beginn überhäuft wird, haben dazu beigetragen, dass es mir zwischendurch wirklich schwerfiel, das Buch mit großer Motivation weiterzulesen. Ich habe beim Lesen gemerkt, wie ich das Buch immer weniger geliebt habe, obwohl der Schreibstil, abgesehen von zahlreichen unnötigen Beschreibungen, sehr angenehm war und mich phasenweise sehr in seinen Bann gezogen hat.
Genauso erging es mir mit dem Setting, das wirklich gut ausgearbeitet wurde und im Zusammenhang mit der Karte im Buch ein klares Bild vermittelt. Auch die Atmosphäre im Buch war immer wieder super ergreifend, und hat mich nicht losgelassen.
Aber das alles hat sich leider nicht über das gesamte Buch gezogen, sondern war nur in bestimmten Abschnitten greifbar.
Ebenso die Spannung. Sie war immer mal wieder vereinzelt da, hat aber an den wichtigsten Stellen gefehlt. Es wurde so unfassbar viel Potenzial verschenkt, dass ich es immer noch nicht wirklich begreifen kann, wie es so weit gekommen ist.
Es hat sich so angefühlt, als würden auf 800 Seiten alle Vorbereitungen getroffen werden, damit es in dem zweiten Band richtig losgehen kann. Wie eine Vorgeschichte mit 800 Seiten, an deren Ende es noch einmal richtig zur Sache geht.

Dann komme ich zur Magie und dem Magiesystem, das wirklich vielversprechend war und mich neugierig gemacht hat, da man nicht genau wusste, in welche Richtung es geht und zusammen mit der Protagonistin immer tiefer in die Materie eingetaucht ist. Es hat mir gut gefallen, genauso wie Lin, mit der wir die Magie und das System dahinter, immer weiter erforscht haben.
Sie ist die Protagonisten, die mir, neben diversen Nebenprotagonisten, am besten gefallen hat.
Sie ist authentisch, steht für sich ein und würde alles für ihre Freundin Mariam machen.
Zu Kel blieb ich dagegen immer etwas auf Distanz, da ich seine Handlungen oftmals nicht nachvollziehen konnte. Es haben einfach Hintergrundinformationen gefehlt. So ist es auch mit Conor. Mit ihm bin ich nie warm geworden.
Den Lumpensammlerkönig fand ich dagegen von der ersten Seite, auf der ich ihm begegnet bin, super. Er bringt Schwung in die Geschichte und macht immer wieder Andeutungen, die viel Raum für Theorien lassen. So auch am Ende. Es werden Andeutungen gemacht, aber nichts Konkretes gesagt.

Festzuhalten ist also, dass „Sword Catcher“ viele Schwächen hat und besonders auf die politischen Aspekte in Castellan und Umgebung eingegangen wird, sodass die Spannung, trotz vieler Intrigen, zu kurz kommt.
Dennoch werde ich den zweiten Band lesen, denn es gibt einfach zu viele Fragen, die offen sind, und den einen oder anderen Protagonisten, den ich gerne wiedersehen möchte.

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