Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MariasBooks:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Tolles Buch!

Novel Haven - Match of Fate von Anabelle Stehl

Fake Dating meets Pro Gaming

Zum Buch
Match of Fate ist der 2. Teil der Novel Haven Trilogie aus der Feder von Anabelle Stehl. Das Buch ist im LYX Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe bereits den vorherigen Teil der Reihe gelesen und mir hatte dieser sehr gut gefallen, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Gestaltung
Das Buch ist ganz im Stil der Reihe mit einem gespaltenen Cover gestaltet, auf denen sich Illustrationen der Protas wiederfinden.
Das Buch ist aus der Sicht von den beiden Protas geschrieben udn wird entsprechend entweder mit einem angepassten Taylor Swift Zitat oder einem Gaming Zitat eingeläutet.

Charactere
Die Character an sich waren nett. Sie haben ihre Geschichte, ihre Vergangenheit und ihre Ziele. Aber irgenwie wirkten sich dennoch wie 0815 New Adult Romance Charactere. Man merkt, dass sie einfach nett und relateable sein sollen und dass nimmt ihnen etwas an Kanten. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

Was mir besonders gut gefallen hat, war der ruhige Schreibstil der Autorin. Er ist perfekt als gemütliches Buch zwischendruch zum Kopf ausschalten. Zudem fand ich es toll, dass in der Reihe das Thema Gaming in seinen Verschiedenen Facetten aufgegriffen und mit seinen guten und schlechten Seiten dargestellt wird. Und es gab keinen third act breakup, das paar hat kommuniziert und sich ihren Problemen gleich gemeinsam gestellt.

Was mir weniger gut gefallen hat, war wie schnell und unkompliziert ihre Probleme gelöst wurden. Aus Spoilergründen kann ich jetzt nicht ins Detail gehen, aber es gibt einfach Dinge, selbst mit ihrem ausgeklügelten Plan, dass diese nicht einfach so ohne Folgen bleiben. Zudem wird am Anfang des Buches immer wieder erklärt, wie schnell sie das Sponsoring verlieren könnten und dann hauen sie ein einfach eine Sache nach der nächsten Raus. Das war dann auf die Dauer dann doch etwas zu viel des Guten.

Nichtsdestotrotz ist das Buch genau das, was ich erwartet und erhofft habe, weshalb es auch die 5 Sterne gibt. Ich hatte Spaß beim Lesen und habe die Zeit genossen, was für mich in dem Falle die unrealistischen Dinge aufhebt. Das Buch ist ein New Adult Romance Buch und man bekommt genau das. Wer genau das möchte, wird mit diesem Buch Freude haben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Tolles Buch!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

We are Austria von Nina Pavicsits

Zum Buch
We are Austria - 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich ist, wie der Name schon sagt, eine Sammlung von Frauen, die in den unterschiedlichsten Bereichen eine wichtige Rolle in und für Österreich darstellten und es immer noch tun.
Das Buch wurde von Nina Pavicsits geschrieben und ist im Molden Verlag der Verlagsgruppe Styria Buchverlage erschienen.

Gestaltung
Das Buch hat, wie die Autorin selbst schreibt, den Charakter eines Gute-Nacht-Buches. Nichtsdestotrotz ist das Buch aber für alle Menschen, aller Altersschichten, Geschlechter etc gedacht.
Die einzelnen Frauen werden dabei auf je einer Doppelseite vorgestellt, wobei die linke Seite einen kurzen biografischen Text zeigt und die rechte Seite ein vollseitiges Bild der Person ist. Die Texte sind kurz, aber Inhaltsvoll.
Ich persönlich hätte ein paar Dinge in der Gestaltung anders gelöst, zum Beispiel die Zahl 77 ist auf dem Cover schwer bzw. erst auf den 2. Blick zu erkennen und finde zudem das grelle Pink, daseinen Großteil der Buchgestaltung einnimmt, nicht gut gewählt. Zudem hätte man sich das Konzept mit den unterschiedlichen Linien für die unterschiedlichen Leistungen sparen können.
Was mich zu meinem größten Kritikpunkt bei diesem Buch bringt: Statt den Fokus so sehr auf Gestaltung zu setzen, hätte man die Zeit und Kosten in eine richtige Künstlerin für die Portraits stecken soll. Ich finde die vielen unterschiedlichen Grafikstile für die Portraits sehr komisch, wenn ein einheitlicher Stil doch viel besser gepasst hätte. Den Grund dafür fand ich dann im Anhang. Denn die Bilder sind mit Hilfe von KI, genauer gesagt Midjourney entstanden. Man muss hier dem Verlag aber zu gute Halten, dass sie dies zumindest angeben. Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem. Vor allem in einem Buch, in dem es u.a. um Leistungen von Österreichischen Künstlerinnen ( zB Seite 40 Ceija Stojka, S. 128 Laila Bachtiar, S. 144 Maria Lassnig,...) hätte man auch richtige Künstlerinnen für diese Arbeit anstellen sollen. So bleibt das leichte Gefühl, dass man Künstlerinnen zwar hervorheben will, aber gleichzeitig ihre Arbeit dann doch wieder nicht die Kosten wert sind.

Was mir gut gefallen hat ist, dass im Buch die Geschichten, Taten und Charakter der Frauen nicht beschönigt werden. Es werden ihre guten und schlechten Taten, Siege und Niederlagen genannt und prägende Ereignisse ausgesprochen. Die Frauen werden nicht nur auf ihre Heldentaten reduziert, sondern auch ihre Schritte dorthin gezeigt. Ins Detail geht das Buch aufgrund der kurzen Texte dabei aber nicht, was aber den Stil dieses Buches ausmacht.
Weiters fand ich gut, das bekannte und auch weniger bekannte Frauen aus allen verschiedenen Bereichen genommen wurde und man so von vielen Frauen erfuhr, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienen.
Dieses Ziel erfüllt das Buch.

Fazit:
Dieses Buch erzählt die Geschichten von Kaiserinnen, Frauen aus Wissenschaft, Sport, Kunst, Politik uvm. Es sind Frauen aus mehreren Jahrhunderten, mit verschiedenen Hintergründen und unterschiedlichen Zielen. Aber sie alle sind Teil von Österreich, wie es der Titel des Buches schon sagt.
Ich finde, das Buch ist eine wichtiges Buch und das es viel mehr Aufmerksamkeit verdient.
Aber dennoch muss ich 1 Stern für die oben genannten Portraits abziehen, weil das für mich ein sehr wichtiger Punkt ist und diese Portraits zudem einen großen Teil des Buches ausmachen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Tolles Buch!

Camp Rainbow - Über mir der Himmel von Alicia Zett

Mir hat das Setting in diesem Buch soo gut gefallen! Auch habe ich mich so sehr in der Protagonistin und der Dynamik zu den anderen Characteren wiedererkannt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Tolles Buch!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Toller Abschluss

Beyond the End of the World - Die Göttin und der Prinz von Amie Kaufman; Meagan Spooner

Zum Buch
Beyond the End of the World ist der 2. Teil der Dilogie aus der Feder von Amie Kaufman und Meagan Spooner.
Das Buch ist im dtv Verlag erschienen.

Erwartung
Nachdem ich kurz zuvor den ersten Teil der Reihe beendet hatte und mir dieser recht gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

Gestaltung
Generell wurde diese Reihe nach 3 Jahren jetzt mit neuem Cover rausgebracht.
Die neuen Cover sind passend zu aktuellen neuen Fantasybüchern gestaltet, mir persönlich fehlt aber durch die neutrale Gestaltung der Bezug zum Buch. Zwar hat Nimh einen Speer, doch Dolche haben keinen besonderen Platz im Buch oder einen Bezug zu North.
Die Kapitelüberschriften wurden ebenfalls mit dem Speer und dem Dolch vom Cover verziert.
Das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben. Hauptsächlich aus der von den beiden Protas North und Nimh, aber auch Bedienstete werden in kurzen Kapiteln herangezogen.

Einen ganz großen Pluspunkt gibt es für das "was bisher geschah" am Beginn des Buches. Sowas sollte, vor allem bei Fantasy, ein Standard werden.
Ansonsten hat mir die Geschwindigkeit in diesem Buch sehr gefallen. Es ist jetzt mehr Schlag auf Schlag gegangen, aber das hat jetzt einfach sehr gut gepasst.
Mir haben die vielen Auflösungen im Buch sehr gut gefallen, die ganz anderes waren, als ich sie mir nach dem Lesen des 1. Teils vorgestellt hatte.
Die Slow Burn Dynamik der beiden Protas spielt auch in diesem Band eher eine Nebenrolle, wenn auch mehr als im 1. Teil.

Was mir weniger gut gefallen hat, war dass kein Glossar vorhanden war. Als jemand, der sich schwer Namen merken kann, bin ich immer sehr froh drum.
Den Endkampf hätte ich mir etwas weniger vorhersehbar gewünscht.

Das Buch ist für Fans von Horizon Zero Dawn, ein untypischen Fantasysettings und Urban Fanatasy sowie Science Fiction elementen.

Fazit:
Mich hat das Buch im Großen und Ganzen mit seinen Erklärungen und Wendungen im positiven überrascht und mir persönlich hat der Genremix auch sehr gut gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Toller Abschluss
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Spannende Fantasy!

The Other Side of the Sky - Die Göttin und der Prinz von Amie Kaufman; Meagan Spooner

Zum Buch
The other side of the side ist der Auftakt einer Dilogie aus der Feder von Amie Kaufman und Meagan Spooner. Das Buch ist im dtv Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe das Buch früher immer wieder mal auf Booktok gesehen und war auf das Magiesystem der beiden doch sehr unterschiedlichen Welten gespannt, weshalb ich sehr neugierig auf das Buch war.

Gestaltung
Das Buch wurde dieses Jahr mit einem neuen Cover neu aufgelegt. Mir persönlich gefällt das neue Cover besser, auch wenn es etwas mehr Persönlichkeit vertragen hätte.
Das Buch ist aus den POV der beiden Protagonisten Nimh und North geschrieben die sich immer wieder abwechseln. Die Kapitel sind mal kürzer, mal länger, haben aber eine angenehme Länge.

Charactere
An sich haben mir die beiden Protas Nimh und North und ihre generelle Dynamik gut gefallen. Zwei Menschen aus zwei unterschiedlichen Welten, zuerst fremd, danach notgedrungen auf Zusammenarbeit angewiesen. Das Nimh als Göttliche dabei nicht berührt werden darf, gibt diesem ganzen dabei einen leichten Slow-Burn, wenn auch dieser nicht der Hauptfokus der Geschichte ist.
Und auf keinen Fall darf hier der Findelkater vergessen werden. Der verlässliche Begleiter ist einer meiner Lieblingscharactere in dem Buch geworden.

Was mir besonders gut gefallen hat, war der Aufbau der Geschichte, der zwar klassischen Schemen folgte, der aber hier gut funktionierte.
Zudem hat mir das Magiesystem und generell die Welt sehr gut gefallen, vor allem mit den zwei unterschiedlichen Welten, die einerseits Grundverschieden und dann doch wieder sehr ähnlich waren.
Das Buch spielte auch sehr gut mit dem Thema Schicksal, Prophezeiung und freier Wille. Auch die nur in Seitensätzen angesprochene Religionskritik hat mir gut gefallen. Auch hat mir gut gefallen, wie offen und gleichzeitig das Buch mit queeren Themen umgegangen ist, ohne die als solche zu benennen. So wurde North von seiner leiblichen Mutter und einer Herzensmutter großgezogen, während der leiblicher Vater nur für den biologischen Teil zuständig war. Zudem befand sich North in einer Art Polybeziehung mit 2 weiteren Personen aus dem Himmelsreich.

Was mir weniger gut gefallen hat, war, dass man noch 1-2 Szenen mehr von der Entwicklung der Zuneigung der beiden Protas hätte einbauen können, damit es sich mehr wie ein Prozess als schlagartige Gefühlsentwicklung angefühlt hätte. Vor allem hätten sie sich noch etwas mehr über die Unterschiede ihrer Völker und Nationen austauschen können. Ich fand diese 2 Welten nämlich sehr spannend und hätte gerne mehr dazu gelernt. Aber vielleicht kommt das dann im 2. Teil mehr vor.

Fazit: Der Anfang des Buches ist etwas überwältigend, da man es mir 2 statt nur einer neuen Fantasy-Welt zu tun hat. Aber wenn man erstmal in das Buch hineingefunden hat, entwickelt sich das Ganze zu einer spannenden Geschichte, die gleichermaßen von Handlung als auch von Characteren getragen wird. Es ist eines dieser Bücher, wo man danach sofort den zweiten Teil lesen will, weil man einfach wissen muss, wie es den nun weitergeht.
Ich würde es kein Jahreshighlight nennen, aber die 5 Sterne hat es dennoch verdient, weil ich am Ende des Buches sagen konnte, dass mir das Buch gefallen hat.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Spannende Fantasy!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Tolles Buch!

Not Quite Dead Yet von Holly Jackson

Spannung pur im Jackson-Style

Zum Buch
Not Quiet Dead Yet ist der neueste Einzelband aus der Feder von der AGGGTM Autorin Holly Jackson. Das Buch ist im Lübbe Verlag erschienen.

Erwartung
Das Buch ist von Holly Jackson, von der ich bereits alle anderen Bücher gelesen und beliebt habe, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Gestaltung
Das Buch ist sehr simple Gestaltet und das Hirn auf dem Cover erkennt man erst bei genauerem Hinsehen. Eine spannende Anspielung und den im Hintergrund lauernden Gegener von Jet, der nicht offensichtlich aber trotzdem da ist.
Die Schrift hätte man meiner Meinung nach etwas anders platzieren können. Es wirkt etwas zu prominent platziert.
Ein Glossar ist im Buch nicht vorhanden. Aber vor allem in den ersten Seiten, in denen man so vielen verschiedenen Characteren vorgestellt wurde, wäre dies sehr hilfreich gewesen.

Charactere
Jet hat es der Situation geschuldet sehr eilig. Das führt nicht nur zu sehr vielen unterhaltsamen Dialogen, sondern lässt auch ihre direkt und forschte Art sowie ihren Trockenen Humor sehr gut zur Geltung kommen. Der düstere Grundton des Buches wurde so immer wieder gut aufgelockert.
Billy als zweiter Protagonist ist zwar sehr süß geschrieben, aber neben Jet geht er etwas unter. Aber irgendwie scheint das die beiden auszugleichen. Ihre Dynamik hatte Ähnlichkeit zu Katniss und Peeta.

Was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass ich ausnahmsweise nicht schon zur Hälfte des Buches wusste, wer der Täter war oder wie der Tathergang war. Das lag zum Teil an den komplexen Handlungssträngen aber auch der Vielzahl an aufzudeckender Geheimnisse.

Was mir weniger gut gefallen hat, waren die vielen Namen, die durch das fehlende Glossar vor allem am Anfang das Verfolgen der Geschichte erschwerte.
Zudem hatte die Geschichte, vor allem bei körperlichen Themen plotholes und inhaltsfehler.

Das Buch ist für Fans von True Crime, Holly Jackson Bücher und Spannung, wenn auch kein thrill, Horror oder splatter. Vom Pacing her ist es sehr ähnlich zu den anderen Geschichten der Autorin.

Fazit:
Ein solides Crime-Buch, das vor allem im social read sehr viel Freude bereitet, während man die unterschiedlichste Theorien durchgeht.
Zudem ein überraschendes Ende mit Schock-Potential.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Tolles Buch!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Stardew Valley in Buchform

Novel Haven - Levels of Love von Anabelle Stehl

Stardew Valley in Buchform

Zum Buch
Novel Haven - Levels of Love ist der Auftakt einer New Adult Trilogie aus der Feder von Anabelle Stehl. Das Buch ist im LYX Verlag erschienen.

Erwartung
Ich bin ein Gaming-, und Bookgirlie, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war, da es zwei Leidenschaften von mir vereint.

Zudem ist es mein erstes Buch von Anabelle Stehl und ich war sehr neugierig, auf ihren Schreibstil.

Gestaltung
Die Covergestaltung ist sehr liebevoll und detailreich gewählt und vor allem die Character Illustrationn auf dem Cover, mit dem gesplitteten Hintergrund, gefällt mir sehr gut.
Jeder Kapitelbeginn wurde mit einer Tutorial-Zeile versehen. Dies ist eine Anspielung an die Ladebildschirme der meisten Spiele und mir hat gefallen, dass diese an das jeweilige Kapitel sowie der POV und Spiels angepasst wurden.
Generell wurde viel Wert auf Eastereggs, eingebauten Details und Gamingbegriffen gesetzt, die aber auf für Außenstehende meist gut erklärt wurden.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die vielen Anspielungen an das Gaming selbst. Man merkt, dass die Autorin sich in diesem Gebiet auskannte und das Ganze nicht nur als Setting nutzte, sondern auch detailreich einpflegte.
Was mich sehr berührt hat und was auch meine Lieblingsstelle im Buch geworden, ist wie mit Laras Rolle als Frau in der männerdominierten Gamingbranche umgegangen wurde bzw. wie sie sich dabei selbst sieht. Vor allem ihre Selbstzweifel und sich an der Rolle der Frauen, die sie so repräsentiert, habe ich sehr gefühlt und diese Stelle im Buch hat mich sehr berührt.
Anabell Steht hat in diesem Buch perfekt den Ton und Schreibstil passender zur gemütlichen und Geschichte gefunden. Das Buch vermittelt genau diese Gefühle, die man erwartet. aber auch den ersten Themen wird genug Zeit und vor allem emotionale Tiefe ermöglicht.

Was mir weniger gut gefallen hat, war wie das Ende aufgelöst wurde. Es wurden zu viele Probleme mit einem einzigen Lösung gelöst, was zwar gut für einen einheitlichen Abschluss war, aber gleichzeitig etwas unrealistisch gewirkt hat. Vor allem wurden hier nachfolgende Konsequenzen, die dadurch entstehen werden, außer Acht gelassen. Hier hätte ich mir etwas mehr Einfallsreichtum für die verschiedenen Probleme gewünscht.
Die Spice Szene hätte ich auch etwas anders besser gefunden. Es ging zu schnell. Einerseits mit den Geschehnissen vom Vortag, auf die ich aus spoilergründen nicht genauer eingehe. Andererseits wenn man Laras Character betrachtet, vor allem ihre Gedanken, die sie schon die Ganze Zeit im Buch hat, wäre hier vermutlich für sie etwas mehr Zeit von Nöten gewesen, um sich gegenüber Luca komplett zu öffnen. Als jemand der selbst mit seinem äußeren aufgrund von div. Dingen struggelt, weiß ich, dass man nicht von einen Moment auf den anderen alle Zweifel einfach ablegen kann und dass es Zeit und ein langsames Öffnen benötigt und vor allem so etwas inniges in langsamen Schritten über einen längeren Zeitraum passiert. Ich weiß, dass das vom Umfang her leider nicht ins Buch gepasst hätte, aber vor allem bei einer jungen Liebe sollte man den characteren einfach etwas mehr Zeit lassen.

Generell haben mir aber die beiden Protas Lara und Luca sehr gut gefallen.
Sie sind beide eher Ruhepole, aber in ihrer Leidenschaft blühen sie auf. Hier hat mir auch sehr gut gefallen, dass ihre Liebe sich auch auf einem zu den Charaktern passenden Gefühlslevel entwickelt haben. Ihre Liebesgeschichte ist ruhigen Gefühlen, Blicken und Sanftheit geprägt. Wer also eine tensiongefüllte Enemies2Lovers Geschichte sucht, wird hier leider nicht fündig werden.

Was generell auffällt, das Spiel, in dem es sich im Buch handelt, ist 1:1 Stardew Valley nur eben mit einer Buchhandlung statt einer Farm. Manchmal kam es mir zu sehr kopiert vor, auch wenn das ja genau die Intension war.
Wer aber das Spiel mochte, sollte sich das Buch ansehen und umgekehrt.

Fazit
Ein cozy New Adult Roman mit Gamingelementen, in dem es zwar wenig Tension aber viel Unterstüzung und Liebe der Charactere untereinander gibt. Das perfekte Buch für einen gemütlichen Abend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Stardew Valley in Buchform
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Schottisch inspirierte Fantasy mit enemies to lovers und einer feurigen Protagonistin.

A Fate Forged in Fire - Aus Flammen geboren von Hazel McBride

Das Buch in einem Satz
Schottisch inspirierte Fantasy mit enemies to lovers und einer feurigen Protagonistin.

Zum Buch
A fate forged in fire ist der 1. Teil einer Dilogie aus der Feder von Hazel McBride. Das Buch ist im Rütten & Loening Verlag erschienen.

Erwartung
Das Buch beinhaltete lt Klappentext viele Dinge, die ich in Büchern sehr gerne mag, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Darunter fallen ein schottisch-inspiriertes Fantasy Setting, Drachen, enemies to lovers, eine starke, queere Protagonistin etc.

Gestaltung
Das Cover gibt den Inhalt und des Settings in meinen Augen sehr gut wieder und ist sehr gelungen.
Der Farbschnitt ist schön, wirkt allerdings sehr von Fourth Wing inspiriert.
Die Kapitelüberschriften hätte man etwas liebevoller gestalten können.
Im ebook fehlt die Karte, die sehr hilfreich gewesen wäre. Ebenso ist leider kein Glossar enthalten, was vor allem bei dem heavy worldbuilding und den ganzen Orten und schottischen Begriffen sehr hilfreich gewesen wäre.
Die Triggerwarnings wurden direkt am Anfang des Buches platziert, was spannend ist, aber durchaus Sinn macht.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die anfangs bereits erwähnten Bestandteilen der Geschichte, mit denen das Buch beworben wurde.
Zudem hat Autorin eine sehr umfangreiche high fantasy Welt überlegt und diese mit sehr vielen schottischen Begriffen gestaltet. Das Magiesystem ist eher einfach gehalten, das politische System ist dafür umso umfangreicher und zudem politisch und emotional aufgeheizt.
Sehr oft hat mich als Leserin der female Rage in diesem Buch überkommen.
Das heavy worldbuilding war an einigen Stellen, aufgrund des fehlenden Glossars, manchmal leider schwer zu folgen, aber dennoch hat mich die Geschichte, vor allem durch durch den ständigen Konflikt der verschiedenen Seiten und der Nähe zur englisch/schottischen Geschichte sehr in ihren Bann gezogen.

Vor allem bringt einem das Buch dazu über Themen wie Matriachat/Patriachat, Erbreihenfolge, Staat und Religion sowie Selbstbestimmung nachdenken.

Mir hat die feurige Protagonistin gefallen, auch wenn diese an manchen Stellen des Buches etwas widersprüchlich auf Situationen reagiert hat. zB hätte ich mir an einer Szene gedacht, dass sie sich wirklich mehr wehren würde, vor allem wenn sie es ja auch denkt und zumindest einen kleinen Akt der Rebellion zb spuken etc leicht möglich gewesen wäre. Vor allem weil sie sonst auch sehr kämpferisch auftritt.

Ihre Beziehung zum Protagonisten hat mir im mittleren Drittel nicht so sehr gefallen, weil hier gefühlt die Gefühlsentwicklung von enemies2lovers in meinen Augen viel zu schnell passiert ist.
Extrem negativ aufgestoßen ist mir der herablassende Ton in einem ihrer ersteren Zusammentreffen. Meiner Meinung nach sollen sich enemies wirklich hassen, aber auf eine emotionale und nachvollziehbare Ebene. Der Hass soll Hass sein und herablassende Worte, die keinen Kontext zum Hass geben sondern einfach nur irgendwie mobbend wirken, passen da meiner Meinung nach einfach nicht.

Zum Spice möchte ich auch anmerken, dass die eine oder andere Szene irgenwie unpassend und auch nicht wirklich gut geschrieben war. Einfach nur spice wahrlos ergänzen, damit viel spice drin ist, sollte nicht die Regel sein. Spice and sich ist ok, aber lieber mit Qualität und auch nur, wenn zur Handlung passend bzw relevant.

Was mir wieder gut gefallen hat, waren die politischen Komponenten, die immer wieder in das Buch eingestreut wurden.
Vor allem zum Finale am Ende des Buches hin. Staat gegen Religion, Matriachat gegen Patriachat, Götter gegen Erlöser. Das Buch ist gefüllt mit Seiten und deren Kampf, was sehr spannend war.

Der Plottwist am Ende des Buches hatte ich bereits ab der Hälfte des Buches im Verdacht, auch wenn ich mir auch vorstellen könnte, dass er für manch andere sehr überraschend sein kann.

Zur Protagonistin möchte ich auch nochmal explizit hervorheben, dass diese an manchen Stellen des Buches, sehr heavy Dinge erlebt und hier unbedingt die Triggerwarnings vorher gelesen weden sollen.

Fazit:
A Fate forged in Fire greift den Fourth Wing Hype auf, versucht aber mit eigenen Ideen eine spannende Geschichte zu erzählen, die alle beliebten Booktok tropes abdeckt. Das ist an mancher Stelle besser, an anderer schlechter gelungen.

Generell hat mich das Buch, vor allem durch seine politschen Konflikte und dem deutliche Schreibstil sehr gut unterhalten, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte an der Romance zu äußern habe.
Deswegen von meiner Seite 4-4,5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Schottisch inspirierte Fantasy mit enemies to lovers und einer feurigen Protagonistin.
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Eine Kulinarikreise durch Europa in horny und queer.

The Pairing von Casey McQuiston

Zum Buch
The Pairing ist ein in sich geschlossener Einzelband aus der Feder von Casey McQuiston. Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe bereits die anderen Bücher von Casey gelesen, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Design
Das Cover ist schlicht, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Es werden viele Handlungsorte des Buches, dessen Haupthandlung ja eine Reise durch Europa ist, bildlich dargestellt.

Inhalt
Die beiden Hauptcharaktere des Buches sind Kit und Theo. Die erste Hälfte des Buches ist aus Theos Perspektive geschrieben, die zweite Hälfte aus der von Kit.

Durch Zufallen landen sie ein paar Jahre nach ihrer Trennung auf der gleichen Kulinarikreise, die sie zuvor durch eben diese Trennung nicht mehr wahrnehmen konnten.

Bereits von der ersten Seite spürt man die aufgeladene Spannung zwischen den beiden. Um diese abzubauen, starten sie einen Wettbewerb, wer auf der Reise mehr andere Personen abschleppen kann.
Diese sexuell aufgeladene Stimmung zieht sich dann durch das ganze Buch.
Auch wenn das Buch einen sehr humoristischen Ton hat und sich vom Feeling der Reiseorte sehr nach den Büchern von Julie Caplin anfühlt, ist diese Tension ein Hauptpunkt der Handlung. Hier werden sich vermutlich die Geister scheiden.
Ich persönlich fand es ok, aber wäre mit etwas weniger Hornyness auch zufrieden gewesen. Zudem wurden die beiden trotz ihres jungen Alters als regelrechte Sexgottheiten dargestellt, was manchmal etwas komisch wirkte.

Was mir hingegen gut gefallen hat, war der lockere Schreibstil, der sich nach einer angenehmen Urlaubslektüre für den Strand angefühlt hat.
Zudem fällt auf, dass sich die Autorin sehr viel Mühe mit der Recherche zu den ganzen Kulinarik-Themen gemacht hat.

Das Buch ist für Fans von Kulinarik und traumhaften Orten in Europa, second chance, Tension, viel aber moderaten Spice. Das Buch beinhaltet gender Identitätsfindung und verwendet verschiedene Pronomen.

Fazit: Wer ein lockeres, queeres Sommerbuch sucht und zudem Caseys Schreibstil mag, wird auch dieses Buch mögen. Man beachte meine oben genannte Kritik, an der sich, wie gesagt, die Geister scheiden werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Eine Kulinarikreise durch Europa in horny und queer.
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Classic Sherlock mit Abzügen

Holmes & Moriarty von Gareth Rubin

Classic Sherlock mit Abzügen

Zum Buch
Sherlock & Moriarty ist ein neuer, mysteriöser Fall für Sherlock Holmes, der allerdings nicht aus der Feder vom bereits 1930 verstorbenen Schöpfer Arthur Conan Doyle stammt, sondern von Gareth Rubin geschrieben wurde. Das Buch ist im Harper Collin Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe bisher noch kein richtiges Sherlock Buch gelesen, sondern nur die Spiele gespielt und die Serie gesehen. deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch.


Design & Ausstattung
Das Cover an sich ist schön gestaltet und voller kleiner Details, wie chemischer Formeln.
Beim Druck allerdings merkt man, dass sehr gespart wurde. Der Druck billig und nicht wirklich schart, was vor allem bei den Details auffällt. Das liegt allerdings nicht an der Grafik, denn die digital Cover z.B. auf der Verlagswebsite sind messerscharf. Hier wurde einfach eine günstige Druckform gewählt.
Die Qualität erinnert generell eher an amerikanische Taschenbücher, als die, die man normalerweise von deutschen Büchern gewohnt ist.
Zudem wurde auch vom Umfang her, an allen Ecken des Buches gespart. Klassische Dinge wie Danksagung, eine Einordnung der Geschichte (dazu später mehr) etc wurden hier einfach außen vorgelassen. Auch Gestaltungstechnisch wurde sich hier kein Bein ausgerissen. es gibt zwar Kapitelüberschrift, aber keine Zierde und vor allem keine POV Einordung, was für mich als Lesende extrem verwirrend war. Denn das Buch ist aus 2 Perspektiven geschrieben. Einerseits ganz klassisch Dr. Watson, aber genauso aus der Sicht von Moriartys Partner Moran. Und normalerweise steht bei der Kapitelüberschrift dabei, wer das aktuelle Kapitel erzählt und das wurde hier ebenso weggelassen. Das hat mich sehr oft aus dem Lesefluss gerissen. Vor allem weil es manchmal erst nach 1-2 Seiten einordenbar war, wer da gerade am Zug ist.

Charaktere
Sherlock und Watsen waren mir schon gut bekannt, mit Moriarty und Moran hatte ich bisher weniger zu tun. Mir hat gefallen, wie sie in diesem Buch als 2 Seiten einer Medaille beschrieben wurden, die sich nicht nur ebenbürtig, sondern auch sehr ähnlich waren, wenn ihre Ziele auch komplett unterschiedlich waren.
Leider kam ihre Dynamik etwas zu kurz im Buch, den dieses ist eher schnell von der Geschwindigkeit her und das Buch lässt sich sehr schnell wegsnacken.
Ich hätte mir mehr Momente der Zusammenarbeit zwischen den Characteren gewünscht. Mehr gemeinsames entschlüsseln der Rätsel, mehr direktes Zusammenarbeiten und Kräfte bündeln, weil dies die besten Momente des Buches waren, meiner Meinung nach. wenn wir schon dabei sind, gehen wir auch gleich weiter, zu den Dingen, die mir besonders gut gefallen haben.

Das Buch fühlt sich wie ein Sherlock Buch an. Es werden Anspielungen an vorangegange Teile gemacht und auch vom Feeling her, hat es alles recht gut eingefangen. Auch das Pacing und die Dialoge an sich haben mir gut gefallen. Leider war es das dann auch schon wieder mit den positiven Worten.

hier, was mir weniger gut gefallen hat.
Einerseits hat mich die Wortwahl etwas gestört. Ja, es wurde darauf acht gegeben, den Schreibstil vom Ursprungsauto beizubehalten und das Feeling der damaligen Zeit besser einzufangen. Das ist ja an sich nichts schlechtes. Dennoch kamen immer wieder Wörter im Text vor, die man einfach in der heutigen Zeit nicht mehr verwendet und für die es wirklich genug Alternativen gäbe, die weniger beleidigend oder ausgrenzend sind.
Zudem ist mir aufgefallen, dass scheinbar das ganze Buch fast ausschließlich aus männlichen Characteren besteht. Außer 2 namentlichen Sidecharacteren, waren alle andere Männlich. Ja, an sich gab es in dieser Zeit viel Unterdrückung der Frauen und diese durften viele Jobs und Aufgaben nicht übernehmen. Aber wenn man 30 Nebencharactere in allen möglichen Berufen, Orten und Bereichen hat, ist es sehr auffallend, dass nur genau diese beiden weiblich sind, die es als Ehepartnerinnen unbedingt sein mussten, und alle anderen männlich. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht, dass die Gender von den Maincharactern geändert werden. Aber es hat sich beim Lesen teilweise so angefühlt, als ob alle Frauen bewusst aus der Geschichte ausradiert wurden. Vor allem, wenn das Buch in der heutigen Zeit geschrieben wurde, könnte man auf diese Dinge etwas mehr Fokus legen.
Wenn man zumindest als Verlag, vor allem als ein so großer Publikumsverlag, so ein Buch so rausbring, dann sollte man sich dieser Dinge viel mehr bewusst sein und zumindest eine Einordnung in das Buch mit hineindrucken, um vor allem für junge Lesende hier eben eine Einordnung des Ganzen zu geben.

Fazit:
Wer ein Fan von Sherlock und co ist, wird mit diesem Buch an sich nichts falsch machen. Es ist eine schnelle, wenn auch teils komplexe und vielseitige Geschichte, die genau den Flair einfängt.
Nichtsdestotrotz hätte man einige Dinge anderes lösen können und ich hoffe, dass diese in zukunft mehr beachtet werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariasBooks
Classic Sherlock mit Abzügen