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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

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Vielversprechend!

Arthrose endlich heilen von Wolfgang Feil; Tobias Homburg

Arthrose ist heilbar, so der Autor Dr. Feil. Ausführlich erklärt er in seinem Buch die entzündlichen Vorgänge im Körper und die Mechanismen auf die er seine These bauen. Dies alles wirkte auf mich sowohl wissenschaftlich fundiert, wie auch schlüssig. Für komplizierte Vorgänge wurde auf Diagramme zurück gegriffen und besonders die Tabellen zur entzündungssenkenden Ernährung haben mich schwer beeindruckt.

Ein anderer Baustein seines Heilverfahrens ist die körperliche Aktivität. Die Übungen hierzu sind nach meinem Empfinden auch mit Arthrose gut zu meistern und werden im Buch inklusive eines QR-Codes mit Videoanleitung abgebildet. Des Weiteren bezieht sich die Therapie nach Dr. Feil noch auf die Psyche/Stressabbau und die Versorgung des Körpers mit knorpelaufbauenden Nährstoffen.
Trotz der eher wissenschaftlichen Schriftsprache waren die Informationen, Hintergründe und Funktionsweisen für mich als Laie gut nachvollziehbar. Sie sind zudem überaus vielschichtig und von der Art, dass darauf bauend entsprechend eigenständig gehandelt werden kann, was mir persönlich sehr gelegen kommt.
Zu Erfolgen die auf diese Art der Behandlung zurückzuführen sind, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage treffen. Im Buch finden sich jedoch einige Erfahrungsberichte von Patienten, die sich durchweg positiv äussern.

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Vielversprechend!
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Leider nicht meins

Die Perlenjägerin von Miya T. Beck

Angezogen vom wunderschönen Cover des Buches und der interessanten Buchbeschreibung hatte ich hohe Erwartungen an das Buch und dessen Handlung. Letztendlich aber konnte es mich dann doch nicht fesseln. Zu oft verliert sich die Handlung in Nichtigkeiten und Erinnerungen. Und auch mit der japanischen Mythologie, die mir bisher fremd war, wurde ich leider nicht warm.

Die Welt der Götter schien sich mit der Wirklichkeit zu vermischen. Das plötzliche Auftauchen der mystischen Figuren nach Kishis Verschwinden und Kais anschließenden Abenteuern konnte ich während des Lesens nicht logisch einordnen. Alles wirkte etwas aneinandergereiht und ohne Tiefe - selbst die Charaktere, deren Gefühle für mich oft nicht wirklich greifbar waren. Und so hab ich mich mehr durch die Handlung gequält, als dass ich sie wirklich genossen habe. Schade.

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Verborgene Weiblichkeit

Das Buch Eva von Meg Clothier

Eine mystisch düstere Stimmung trifft auf ein streng geregeltes Klosterleben, geprägt vom Glauben an Gott. Ein Buch von unvorstellbarer Kraft und Magie, das den Weg in ein Nonnenkloster fanden in die Hände der dort ansässigen Bibliothekarin gelangt, die daraufhin sich dem Rätsel widmet, dieses zu entschlüsselt und es mit allem Mitteln vor der Obrigkeit zu schützen bemüht.

Eine Welt, von Männern dominiert und Frauen, die sich in dieser zu behaupten versuchen. Alles Elemente, die mich sogleich zu faszinieren wussten. Interessant, wie zwischen diesen, auf den ersten Blick so verschiedenen wirkenden Komponenten, ein Bogen gespannt werden konnte. Dennoch wurde viel Potential der Handlung verschenkt. Der Charakter des geheimnisvollen Buches blieb mir zu diffus, was mich ehrlich gesagt ganz schön frustrierte. Und auch zu den Personen konnte ich während der Lektüre nur wenig Bindung aufbauen. Schade.

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Turbulent, bunt und vielfältig

Wir sind (die) Weltklasse von Tanya Lieske

Der Weltklasse stand laut Verlag eine reale Klasse Pate, deren Schüler aus aller Herren Länder stammen und auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam zu haben scheinen. Doch sie alle leben in Deutschland. Und sie alle gehen in dieselbe Klasse. Frau Meisters Igelzwei. Und was diese Weltklasse so alles miteinander erlebt erzählt diese neue Buchreihe.

Den Anfang macht Adam. Er ist ein eher schüchterner, aus Polen stammender Junge, der noch nicht allzu lange in Deutschland lebt. In seine Erzählungen mischen sich dadurch auch immer wieder Wörter und Sätze aus seiner Heimat. Sie werden auf Seite 169ff nicht nur übersetzt, sondern sind auch mit der korrekten Aussprache versehen. Und auch wenn daher an polnischen Passagen die Lektüre immer wieder unterbrochen werden musste, empfand ich den Stil des Buches frisch, gut verständlich und angenehm vorzulesen. Man erhält neben lustigen Anekdoten und Geschichten aus dem Schulleben auch einen interessanten Einblick in das jeweilige Land und den unterschiedliche Lebensweisen.
Besonders schön ist aber auch der Zusammenhalt der Kinder, ihre Vielfältigkeit in Herkunft und Charakter und ihr wertschätzendes Miteinander. Hier wird Inklusion gelebt. Toll! Doch bedarf es extra der Erwähnung, dass auch deutsch sein in Ordnung ist? Nichtsdestotrotz ist es ein Buch, das mir und dem Kind unheimlich gut gefiel. Es ist lustig und interessant, außergewöhnlich und schön. Wie sind schon sehr gespannt welchem der Kinder das nächste Band gewidmet sein wird, welches Herkunftsland und welche Kultur wir dann kennenlernen dürfen und natürlich auch welche Abenteuer noch so alles auf die Igelzwei warten.

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Anderes erwartet

Der Schacherzähler von Judith Pinnow

Schön und herzerwärmend wird hier die Geschichte gleich mehrerer Personen erzählt. Da ist der kleine Janne, der sich mit Oldman anfreundet, seine Mutter, die in einem Café arbeitet und deren Freunde. Aus ihrer aller Sicht wird dieses Buch auch erzählt. Es wirkt dadurch zwar nah, aber verliert auch immens an Tiefe, was mir besonders bei Oldman als Namensgeber des Buches leid getan hat.

So gern hätte ich mehr aus sein Leben erfahren, zu ihm eine tiefere Verbindung zu ihm aufgebaut und die Freundschaft des Junge zu ihm nachempfunden. Statt aber in vergangene Zeiten einzutauchen verwässern mehrere aktuelle Schicksale und Probleme die Geschichte und lenken vom
Wesentlichen ab.
Die Charaktere sind genau wie ihre Geschichten liebenswert und vielfältig. Und zu keiner Zeit hatte ich trotz ihrer Zahl Probleme sie auseinander zu halten oder der Handlung nicht folgen zu können.
Der Schluss jedoch bot noch einmal eine Überraschung, mit der ich persönlich nicht gerechnet hatte und mit dem ich selbst leider noch etwas hadere.

Für ein gebundenes Buch ist das Format des Werkes ungewöhnlich klein gewählt und umfasst lediglich 320 Seiten. Hierfür erscheint mir der Preis des Werkes etwas hoch.

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Die Täter

Monster von Nele Neuhaus

Eigentlich hätte Larissa die Nacht bei ihrer Freundin verbringen sollen, doch stattdessen wird das Mädchen unweit ihres Elternhauses tot hinter einem Marienaltar im Schnee aufgefunden. Ermordet. Die Freundin schweigt und ist krank vor Angst und Wut. Als jedoch erste Laboruntersuchungen auf einen untergetauchten Asylbewerber verweisen und zudem noch ein Mann von einem Auto erfasst wird, der unerklärliche Bisspuren am Körper trägt, haben Pia Sander und Bodenstein alle Hände voll zu tun um hinter die Rätsel ihrer aktuellen Fälle zu kommen.

Der ursprüngliche Fall des getöteten Mädchens gerät dabei jedoch mehr und mehr zu Gunsten eines mir etwas zu konstruierten Falles ins Hintertreffen. Erst gegen Ende wird auch ihr Tod noch aufgeklärt und oberflächlich abgehandelt. Schade.
Nele Neuhaus‘ Schreibstil ist gewohnt eingehend und spannend, keine Frage. Man erhält einen tiefen Einblick in den Verlauf der Ermittlungen und das Leben der Personen. Den Ausflug zu Selbstjustiz und Asylpolitik hätte es jedoch für mein Empfinden nicht gebraucht.

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Die Täter
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Neues aus Schweden

Stille Falle von Anders de la Motte

Zwei junge Menschen verschwinden. Plötzlich und ohne Spuren zu hinterlassen. Und während MM bald darauf gefunden wird bleibt Smilla auf unerklärliche Weise wie vom Erdboden verschluckt. An die anfänglichen Verdächtigungen gegen MM glaubt die Ermittlerin Leo Asker nicht und auch eine Versetzung in eine unbeliebte Abteilung hält sie nicht davon ab in diesen Fällen weiter zu ermitteln.

Allein schon Leonore Asker Hintergrund und Charakter geben diesem Krimi einen interessanten, unverwechselbaren Touch. Doch auch der Täter wirkt von der ersten Seite an rätselhaft. Eine spannende Jagd beginnt, die lange zu verschlüsseln wusste wer hinter dem Troll steckt. Wobei nicht nur Leos Fähigkeiten als Ermittlerin sondern sich ihre in der Kindheit erlangten Können unter Beweise gestellt werden. Der Einsatz der Modelleisenbahn und des Lost Places als Stilmittel gefielen mir sehr gut. Auch Leos Kindheit fügt sich hier schön ein und lässt Handlungen und Charakter der Ermittlerin verstehen.

Ein Thriller, in sich rund und logisch, wobei sich die Mystik hauptsächlich auf den Plot beschränkt. Spannend und mitreißend. Der Gänsehautfaktor bewegt sich dabei dennoch eher im unteren Bereich.

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Lieber TV

Hundstage mit Martin Rütter von Martin Rütter; Jannes Weber

Marin Rütters neuestes Buch unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Werken. Statt Erziehungstipps und Ratschlägen zum Umgang mit Hunden trumpft dieses mit Cartoons auf, die auf humorvolle Art das Leben mit Hunden darstellen sollen. Dabei macht der Hundeprofi auch vor sich selbst nicht halt.

Die Cartoons sind in der Tat auch sehr ansprechend, bedecken aber nur ein Bruchteil der Seite, wodurch das Buch sehr rasch durchgearbeitet ist. Anzumerken wäre, dass Herr Rütter darin auf den ersten Blick als Person zu erkennen ist und auch die Szenen und Vierbeiner sehr liebevoll umgesetzt wurden. Doch der angepriesene Humor konnte mich wenig beeindrucken. Und ja, ich hab mir ehrlich mehr davon erwartet. Szenen, wie Herrchen und Hund gleichen sich oder Hund klaut Badehose sind nun wirklich nicht neu und auch einen, den anderen Hundebesitzern überlegenen Herrn Rütter brauche ich nicht unbedingt als Cartoon. Einen Grund dieses Buch unbedingt besitzen oder kennen zu müssen sehe ich persönlich jedenfalls nicht. Da schau ich doch lieber weiterhin TV- das ist interessanter und manchmal auch lustiger als dieses Buch.

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Phantastisch fortgesetzt

Aru gegen die Götter, Band 2 - Im Reich des Meeresfürsten von Roshani Chokshi

Dieses Buch ist das zweite Band von Aru gegen die Götter. Obwohl von Rick Riordan empfohlen, haben diese Geschichten jedoch keine Berührungspunkte mit Percy Jackson und co, sondern sind eigenständige Werke anderer Autoren, die sich, wie Riordan den Mythen verschrieben haben und diese mit ihren Geschichten in die Neuzeit holen.

Thema dieser Buchreihe ist die Kultur und der Götterglauben Indiens. Ich selbst bin mit dieser wenig bis gar nicht vertraut, doch habe ich dank dieser Bücher ein Indien kennengelernt, wie ich es mir so nicht vorgestellt hatte. Viele Gottheiten, Dämonen und andere Geschöpfe mussten hierfür erst einmal gedanklich geordnet werden. Doch dafür blieb während der Lektüre kaum Zeit, so rasant wie das Abenteuer voranschreitet. Daher habe ich das Buch letztendlich entgegen meiner eigenen Gewohnheiten in vielen kleineren Etappen gelesen. Besonders aber machen unsere Heldinnen Aru und Mini dieses Buch, die dieses Mal Verstärkung in Form zweier weiterer Kinder erhalten um die Herzlosen von ihrem Bann zu erlösen und dem Rätsel um den Dieb der göttlichen Waffen auf den Grund zu gehen. Alle vier Kinder besitzen wirklich erstaunliche und vielfältige Charaktere, die mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz wuchsen. Wobei Mini ja immer noch mein heimlicher Favorit blieb und mit während der Lektüre nicht selten ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Schön ist aber auch mitzuerleben, wie diese grundverschiedenen Kinder während ihrer Abenteuer zusammenwachsen, anfängliche Vorbehalte überwinden und lernen sich und einander wertzuschätzen und zu vertrauen.

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Phantastisch fortgesetzt
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Nett, aber nicht mehr

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry

Christiane Marx las für mich und alle Hörbuchliebenden Book Lovers. Sie lieh ihre Stimme der erzählenden Protagonistin Nora und las sowohl wohl klingend melodisch als auch gut verständlich, wobei das Klangbild ihrer Stimme mein Bild von Nora maßgeblich mitgestalten konnte.

Zu Anfang interessant, doch flachte die Begeisterung im Verlauf der Handlung mehr und mehr ab.

Während der Konflikt zwischen Nora und Charlie erst noch interessant zu verfolgen war, gefielen mir deren aufkeimenden Gefühle und der Ortswechsel dann doch erstaunlich wenig. Noras Wesen, ihre zwar aufopfernde, aber auch irgendwie übergriffige und überhebliche Art war nicht meines. Auch ihre Schwester verhält sich hier nicht besser. Es wird verheimlicht und statt geredet einfach vorausgesetzt, agiert über den Kopf anderer hinweg. Ich weiß nicht recht was ich davon halten soll. Irgendwie überschattete dies alles, was mich hinderte mich ganz auf die Handlung einzulassen.
Auch der Bezug zu Büchern und dem Verlagswesen konnte mein Interesse hier nicht wecken- zu glatt, zu unecht wirkte es auf mich.

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Nett, aber nicht mehr