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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

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Faebound Battle of the Drumfire von Saara El-Arifi

Hab gerade das Hörbuch zu ‚Faebound‘ beendet und wow, ich bin noch ganz beseelt davon- und begeistert!
Die hier vorgestellte Welt und die darin vorkommende Magie ist einzigartig! Ich mag die Idee mit einem Tier verbunden zu sein und mit ihm über mich hinauszuwachsen. Und doch geht es in diesem Werk noch um soviel mehr- auch um Politisches, Unvorhergesehenes und um Gefühle.

Mich hat all dies sehr beeindruckt und ich fand besonders den Kontrast der Clans und deren Lebensweisen sehr toll. Ach ich könnt so viel erzählen, brenne gerade zu darauf, würde aber euch damit die Spannung nehmen. Ich kann euch nur wärmstens empfehlen: lest es! Oder hört es, wie ich. Denn mit Mona Fischers Stimme wird die Story gleich noch lebendiger.
Eines weiß ich bereits: beim nächsten Band bin ich auf jeden Fall wieder mit am Start! Diese Reihe ist definitiv ein Must-have für mich.

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Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1 von Kristen Ciccarelli

Rezension zur Hörbuchversion, gelesen von Henriette Schreurs und Moritz Frinberg:

Zugegeben, dies ist nicht mein bevorzugtes Genre, aber dennoch hat dieses Hörbuch mich in ganzer Linie überzeugt! Die Handlung ist glaubhaft, dunkel und magisch. Der Aufbau der Welt ist ausgesprochen durchdacht und die Liebesgeschichte wirklich schön in die Handlung integriert.

Mir gefielen auch die Charaktere sehr, sehr gut- besonders der des roten Nachtfalters aus deren Perspektive die Handlung größtenteils erzählt wird. Zu Ende steigert sich die Spannung auch nochmals gehörig und bringt so einiges an Antworten ans Licht, die ich so während des Hörens nicht erahnt hatte, deren Andeutungen aber durchaus da waren und der Wendung Glaubhaftigkeit verlieh.
Dieser Autorin werde ich ich zukünftig definitiv mehr Aufmerksamkeit schenken!

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Dieses Mal: Dana

Die Nacht von Marc Raabe

Ich habe alle bisher erschienenen Bände gehört und schwankte bei jedem einzelnen zwischen Euphorie und dem Empfinden, dass es eine Spur too much war, es ins unglaubwürdige abzudriften drohte.
Dieses Mal freute ich mich darauf, dass Arts Verbindungen „nach oben“ nimmer ganz so extrem thematisiert wurden und der Strang sich stattdessen auf Danas verschwinden konzentrierte.

Und trotzdem blieb etwas, was mich nicht überzeugen konnte. Raabes Täterprofil wirkte weit hergeholt und wurde mir in letzter Zeit in Krimis einfach schon zu oft für Erklärungen herangezogen, was letztendlich diesem Band einiges an Spannung nahm und zugleich dieser Personengruppe ein Image generiert, dass diese bei Leibe nicht verdient haben. Irgendwann ist auch mal genug. Mit diesem Band werde ich wohl, auch wenn ich mich größtenteils gut unterhalten fühlte, wohl Abstand von dieser Reihe nehmen.

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Dieses Mal: Dana
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Mir etwas zu lang, ist aber durchaus interessant

Der Gott des Waldes von Liz Moore

Mir war dieses Buch etwas zu langatmig und es hätte für mein empfinden gerne gekürzt werden können. Es wird sehr ausführlich beschrieben, geht auch auf kleine Details ein und ist dadurch teilweise etwas zäh. Dennoch faszinierte mich das Verschwinden der Kinder, deren Fälle in 14 Jahre auseinander liegenden Zeitsträngen mit wechselnden Perspektiven erzählt werden.

Besonders interessant fand ich die Handlung um Barbara, deren Fall, ohne näher darauf eingehen zu wollen, deutliche Fragen und Ungereimtheiten aufzeigt und mich bis zum Schluss im Unklaren lies. Ich auch habe während der gesamten Lektüre einen Bezug zum Titel gesucht, ihn aber erst zum Ende hin wirklich gefunden. Ein gelungener Schachzug, der der Handlung separat nochmal sehr viel Aufmerksamkeit verlieh.

Dieses Buch vereint verschiedene Genre miteinander- es hat sowohl Facetten eines Gesellschaftsromans , aber auch die eines Krimis.

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Mir etwas zu lang, ist aber durchaus interessant
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Lug und Trug

Ein ungezähmtes Tier,2 Audio-CD, 2 MP3 von Joël Dicker

Faszinierend, aufsehenerregend und etwas voyeuristisch.
Ich muss zugeben „ ein ungezähmtes Tier“ war mein erstes Hörbuch von Joel Dicker und wusste nicht so recht was mich erwarten wird. Eines aber war rasch klar- diese Handlung wird mir in Erinnerung bleiben. Sie sticht heraus, ist unerwartet vielschichtig und lies mich lange über deren Sinn und Zusammenhänge rätseln.

Vielleicht waren es deren teilweise sogar etwas too much, doch es wurde trotzdem sehr gut verpackt und in die Handlung integriert. Die sehr individuellen Charaktere der die Handlung beeinflussenden Personen, ihre Gedanken und Reaktionen, die unterschiedlichen Lebensweisen und gesellschaftlichen Stellungen- all das fand ich höchst interessant zu verfolgen und es erzeugte den Schein einer faszinierenden Idylle, deren Zerfall ich nur zu gerne verfolgt habe.

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Mal was anderes

52 wilde Fermente von Alexis Goertz; Jonas Grube

Dieses Buch besitzt einen sehr ausführlichen theoretischen Teil, der neben allgemeinen Grundlagen auch die historischen Hintergründe zu Fermentation beleuchtet. Es nutzte hierfür einen interessanten und modernen Sprachstil, der mich persönlich sehr anzusprechen vermochte, auch wenn ich manche der hier dargebotenen Exursionen, doch etwas weitschweifig fand.

Nichts desto trotz ging ich dann recht euphorisch an die weitere Lektüre, die daraufhin ihren Stil zu praxisbezogeneren Themen änderte. Nun wurden verschiedene Methoden erklärt und die hierfür benötigten Materialien bestimmt. Viele dieser Methoden waren mir bisher nur flüchtig bekannt und ich freute mich sehr hier mehr über Kefir, Kombucha und co zu erfahren. Die daran anschließenden Rezepte nutzen tatsächlich hauptsächlich Wild wachsende Pflanzen und kommen teilweise recht wunderlich daher. Obwohl mich Heilkräuter privat recht faszinieren, bin ich mir noch nicht sicher ob ich all diese Rezepte wirklich umsetzen werde oder möchte oder überhaupt mutig genug dafür bin. Vielleicht aber kommt dies auch noch mit der Zeit. Schließlich konfrontiert dieses Buch mich mit einem für mich recht neuem Themengebiet.

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Mal was anderes
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Recht parasitär, aber auch unheimlich interessant

True Crime in Nature von Farina Graßmann

Die Natur ist grausamer als sie auf den ersten Blick scheint. Nur sind viele ihrer Täter winzig klein und können ihr Tun dadurch gut vor uns verbergen. Mir jedenfalls war nicht klar, welch Ausmaß all das hat, wie weit verbreitet z.B. Parasitenbefall ist und wie grausam ihre Methoden mitunter sind.

Aber auch Viren und Bakterien haben so einiges drauf, was man ihnen nicht zutrauen würde. Da verhalten sich z.B. Zwischenwirte plötzlich völlig irrational um sich dem Wunsch des Erregers entsprechend zu opfern. Und Parasiten bringen ihren Wirt dazu, sie zerlöchert wie ein Zombi bis in den Tod zu schützen.
Bei derartigen Verbrechen bleibt der Grusel definitiv nicht aus. Ja, der Titel hält was er verspricht und gibt Einblicke in wirklich zahlreiche tierische Verhaltensweisen. Größere Tiere und Pflanzen sind auch im Buch vertreten, jedoch erst gegen Ende und bei weitem nicht so zahlreich wie die Klein- und Kleinstlebewesen.
Alles in allem aber fand ich dieses Buch unheimlich interessant. Ich habe wahnsinnig viel Neues erfahren und werde zukünftig die Natur sicher mit anderen Augen sehen.

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Dies wird mein wildes Jahr!

Wilde Pflanzen essen von Christine Rauch; Ernestine Donnerberg

Hier werden kurz und knackig Infos aufgetischt. UND dies in fröhlicher „Surival Siglinde“- Manier mit treffsicheren Humor und tollen Illustrationen. Und letztere springen regelrecht ins Auge. Sie sind in einem Cartoonartigem Stil- bunt, fröhlich, auffällig. Besonders jüngere Generationen werden diese wohl sehr gefallen und dadurch womöglich auch animiert werden mehr Wildnis in ihr Leben zu lassen.

Oder auf den Teller. Oder beides.

Die Seiten sind so aufgebaut, dass jeder Pflanze eine gesamte Seite der Bestimmung gewidmet wurde. Die andere enthält eine kurze Vorstellung, Serviervorschläge, und was ich besonders toll finde, unter „Hirnfutter“ Informationen zum Geschmack, zu Inhaltsstoffen, Wirksamkeit und Vorkommen. „Richtige“, ausführlichere Rezepte befinden sich jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich für mich, finde diese Aufteilung äußerst praktisch. Die Pflanzenportraits bleiben somit übersichtlich und wer dennoch mehr wissen möchte, schlägt hinten nach. Super!

Viel Vorwissen brachte ich noch nicht mit, aber ich stieß in diesem Buch dennoch auf das ein oder andere Vertraute, ABER (und das überwog gewaltig) auch auf sehr, sehr viel Neues! Auf Pflanzen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie essbar sind und auch welche, von denen mehr Bestandteile nutzbar waren, als ich je zu träumen wagte. Geschmackstechnisch muss ich mich jedoch noch etwas gedulden, denn nun im Februar wächst noch nicht allzu viel. Aber mich reizt es gerade tierisch sofort loszuziehen. Und diese Euphorie verdanke ich diesem Buch! Ich will so vieles darin unbedingt testen, unbedingt selbst schmecken und erleben!



Tipp: Zum Buch zugehörig befinden sich auf der Kosmos App noch Fotografien der vorgestellten Pflanzen.

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Eigenwilliger Erzählstil

Impossible Creatures - Das Geheimnis der unglaublichen Wesen von Katherine Rundell

Versteckt vor unseren Augen existiert ein Ansammlung von Inseln. Die Magie, stammend aus einem dort wachsenden Baum schirmt sie vor der Außenwelt ab. Diese Inselgruppe wird Archipel genannt und beherbergt die erstaunlichsten Kreaturen. Außenweltler glauben, sie der Sagenwelt zugehörig, doch es gibt sie wirklich.

Aber die Magie schwindet und mit ihr die Tiere.

„Mal“ ist ein Mädchen aus dem Archipel, etwas wunderlich, ja. Und Besitzerin eines fliegenden Umhangs. Warum aber sie sich plötzlich einem Mörder gegenüber sieht, der nicht nur ihre Tante tötet, sondern sich auch an ihre Fersen heftet um auch ihr eigenes Leben zu beenden, ist ihr schleierhaft. Und doch flüchtet sie- mit Christopher, dem Spross des Hüters und dem letzten der Greifen. Bald aber wird aus ihrer Reise weit mehr als eine Flucht vor dem Tod. Selbst die Existenz der Inseln scheint in Gefahr.

Die Handlung ist abenteuerlich und aufregend und die Wesen auf die die Kinder auf den verschiedenen Inseln treffen, wirklich sagenhaft (um sie einzuordnen war mir nicht wenige Male das im Buch abgedruckte Bestiarium sehr hilfreich). Beschrieben wird die Geschichte jedoch aus einem eher beobachtenden Blickwinkel, sie nutzt kurze Sätze, enthält aber auch kleinere Zeitsprünge und hin und wieder etwas dürftige Umschreibungen. Erzählungen in der ersten Person liegen mir selbst da deutlich mehr. Der dadurch erleichtere Zugang zu Personen und ihrer Gedankenwelt vermisste ich hier. Sie und auch die Magie der Inseln blieben für mich nur schwer greifbar und es blieb ein Gefühl der Oberflächlichkeit zurück.
Überraschender Weise aber teilte mein Kind meine Gedanken bezüglich des Schreibstils nicht. Es las das Buch mit Begeisterung und großem Interesse an den Figuren und der Magie. Von einer entsprechenden Minderung meiner Bewertung, wie ich die ursprünglich angedachten hatte, sehe ich daher ab.

Kurzum: der Schreibstil des Buches ist Geschmacksache, das Abenteuer aber recht abwechslungsreich und die Magie außergewöhnlich. Am besten selbst mal reinlesen und entscheiden…

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Eigenwilliger Erzählstil
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Ganz okay

Die Schanze von Lars Menz

Nach vielen Jahren und einer gescheiterten Beziehung kehrt Ellen in ihren Heimatort zurück um hier die Hausarztpraxis zu übernehmen. Eine Entscheidung, die sie nicht leichtfertig getroffen hat. Und als schon rasch nach ihrer Ankunft eine Leiche, aufgehängt an der örtlichen Skisprungschanze, aufgefunden wird und weitere sonderbare Vorfälle folgen, wird ihr bewusst, dass all dies mit ihrer eigenen Vergangenheit in Verbindung stehen muss.

Obwohl durchaus interessant, bot sich mir durch dieses Buch nicht allzu viel Nervenkitzel. Die Handlung ist im Groben vorhersehbar, ohne dabei den Täter frühzeitig zu enttarnen und Rückblicke in Ellens Vergangenheit dienen dazu das Geschehen beider Zeitebenen zu verstehen. Die beobachtend, erzählenden Schreibweise des Autors wirkt jedoch mitunter nüchtern und distanziert. Die winterlich düstere Stimmung gibt dies zwar gut wider, geht jedoch zugleich zu Lasten der Charaktere, die dadurch etwas flach wirkten und zu denen ich nur mäßig Bezug aufbauen konnte.
‚Die Schanze‘ ist ein solides Buch, jedoch keines, was aus der Masse an Thrillern heraussticht.

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