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Rezensionen von Bücherfreundin:
Mitreißendes Beziehungsdrama
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas
Nach ihrem erfolgreichen Debütroman "Die schönste Version" aus dem Jahr 2024, der im gleichen Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert war, hat Ruth-Maria Thomas nun "Die zweitgrößte Liebe" veröffentlicht.
Die 30-jährige Michelle hat ihre Heimat, eine Kleinstadt in der Lausitz, verlassen, nachdem sie coronabedingt ihren kleinen Schmuckladen schließen musste.
Mit ihrer Vespa ist sie nach Hamburg geflohen und in ein kleines möbliertes Zimmer gezogen. Sie arbeitet in einem Luxushotel zunächst im Restaurant, später an der Rezeption. Das Geld ist knapp, sie zahlt ihre Schulden in Raten zurück und ernährt sich von Essensresten aus dem Hotel, um Geld zu sparen. Vor der Hotelbar lernt sie den zwei Jahre jüngeren Henry kennen. Als Sohn einer begüterten Juristenfamilie hatte er nie Geldsorgen, konnte studieren und arbeitet als Vermögensverwalter. Die beiden, die am gleichen Tag Geburtstag haben, verlieben sich trotz aller Gegensätze ineinander, und auf Henrys Drängen hin zieht Michelle zu ihm in seine luxuriöse Eigentumswohnung.
Die Geschichte ist in schöner Sprache ruhig erzählt und liest sich sehr flüssig. Wir lernen mit Michelle und Henry zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten kennen. Während die junge Frau geprägt ist von ihrem Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen, dem frühen Tod ihrer Mutter und dem Verlust ihrer beruflichen Selbständigkeit, ist Henry zwar in gesicherten Verhältnissen groß geworden, litt aber als Kind unter der häufigen Abwesenheit seiner berufstätigen Eltern.
Das Buch widmet sich der Frage, wie sich gesellschaftliche und finanzielle Unterschiede auf eine Beziehung auswirken können. Auf Michelles Seite geht es um das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit, das Gefühl von Abhängigkeit und die Angst vor dem sozialen Abstieg, während Henry sich nach beständiger Liebe sehnt.
Ruth-Maria Thomas ist es gelungen, ihre Figuren mit sehr viel Empathie und Authentizität zu zeichnen und lässt uns tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Ich mochte Michelle, obwohl es ihr an Unrechtsbewusstsein mangelt und ich ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen konnte. Ihre innere Zerrissenheit ist glaubhaft und sehr berührend dargestellt. Ich mochte auch den liebevollen Henry, dessen Hoffnung es ist, Michelle für sich zu gewinnen, indem er ihr ein angenehmes Leben in finanzieller Sicherheit bietet. Sehr sympathisch war mir auch Henrys Familie, die Michelle mit offenen Armen und großer Herzlichkeit begegnet.
Ich habe den Roman über zwei Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Lebenswelten sehr gern gelesen, er kommt ganz ohne Kitsch aus und hat mich von Beginn an bis zum für mich stimmigen Ende in seinen Bann gezogen. Das einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war die stellenweise recht vulgäre Sprache, auf die ich gern verzichtet hätte.
Trotz meines Kritikpunktes empfehle ich dieses großartige Buch gern weiter!
Unterhaltsame Reise in die sechziger Jahre
Der Buchclub der eigensinnigen Frauen von Marie Bostwick
Im Mittelpunkt des neuen Romans von Marie Bostwick stehen vier Frauen, die in den 60er Jahren einen Buchclub gründen und durch ihren intensiven Austausch ihr Leben auf den Prüfstand stellen.
Margaret Ryan könnte eigentlich glücklich sein. Die 33-Jährige hat einen liebevollen Ehemann, drei Kinder und ein schönes Eigenheim in der idyllischen Vorstadt Concordia.
Doch wirklich zufrieden mit ihrem Leben ist sie nicht. Als ihr in einer Apotheke die faszinierende und selbstbewusste Charlotte Gustafson begegnet, gründet sie einen Buchclub und lädt Charlotte dazu ein. Die 39-jährige Mutter von vier Kindern erklärt ihre Bereitschaft, wenn der Buchclub sich mit dem gerade erschienenen Buch "Der Weiblichkeitswahn" von Betty Friedan auseinandersetzt. Auch Margarets Freundinnen Bitsy Cobb und Viv Buschetti werden dabei sein. Die 41-jährige Viv ist mit einem Offizier des Pentagons verheiratet und hat sechs Kinder, während Bitsy mit ihren 23 Jahren die Jüngste im Club ist. Sie ist mit einem Tierarzt verheiratet und wünscht sich sehnlichst ein Baby.
Über einen Zeitraum von knapp einem Jahr begleiten wir die "Bettys", wie sich die vier Frauen nach der Autorin von "Der Weiblichkeitswahn" nennen. Im letzten Kapitel springt die Handlung in das Jahr 2006, und wir erfahren, wie es den Freundinnen über die Jahrzehnte hinweg ergangen ist.
Die Geschichte ist in klarer Sprache und angenehmem Tempo erzählt, wir tauchen mit den vier Protagonistinnen ein in die sechziger Jahre und erleben ihren Alltag mit seinen Höhen und Tiefen. Die Frauen sind vom Charakter und ihren persönlichen Lebensumständen her sehr unterschiedlich, sie alle sind nicht zufrieden mit ihrem Leben. Margaret wäre gern Schriftstellerin geworden, Charlotte träumt davon, als Malerin anerkannt zu werden. Betsy ist mit Pferden aufgewachsen und wäre gern Tierärztin geworden, Viv wünscht sich, endlich wieder als Krankenschwester zu arbeiten. Die gemeinsame Lektüre des gerade erschienenen Buchs "Der Weiblichkeitswahn" öffnet den Frauen die Augen. Die Autorin Betty Friedan fordert ein gesellschaftliches Umdenken bezüglich der Rolle der Frau. Frauen seien mehr als nur Hausfrauen, wie die Männer könnten auch sie Erfüllung im Beruf finden. Margaret, Charlotte, Viv und Betsy erkennen, dass sie nicht allein sind mit ihrer Unzufriedenheit, ihren Wünschen und Sehnsüchten. Intensive Gespräche stärken ihr Selbstvertrauen, und sie beginnen, ihre persönlichen Ziele zu verfolgen.
Der Autorin ist es gelungen, den Zeitgeist und das Frauenbild der sechziger Jahre authentisch darzustellen. Damals verdienten die Männer das Geld, während die Frauen sich um den Haushalt und die Kinder kümmerten. Jede Frau brauchte die Erlaubnis ihres Ehemanns, wenn sie ein eigenes Konto eröffnen oder einer Berufstätigkeit nachgehen wollte. Auch für die Ausstellung eines Rezepts für die Antibabypille war eine schriftliche Einverständniserklärung des Ehemanns erforderlich.
Mir hat die Geschichte, in der vier Nachbarinnen zu engen Freundinnen werden und einander mit viel Tatkraft unterstützen, sehr gut gefallen. Auch die Entwicklung der Frauen ist gut dargestellt. Es geht in dem Buch nicht nur um Ehe, Mutterschaft und Freundschaft, sondern auch um bedeutende Lebensveränderungen und feministische Literatur. Darüber hinaus hat die Autorin politische Ereignisse des Jahres 1963 in den Roman einfließen lassen. Die Episode mit Jackie Kennedy kurz vor der Ermordung des Präsidenten fand ich allerdings wenig realistisch und daher überflüssig. Der Blick auf das Jahr 2006 war zwar interessant, dennoch empfand ich das Ende des Romans als recht unrealistisch und ein wenig kitschig.
Auch wenn das Buch ein paar Längen hatte und teilweise vorhersehbar war, habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt.
Erschütternde Autobiografie
Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre von Rey Mani
In ihrer Autobiografie "Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre" erzählt die 29-jährige Rey Mani. die durch Plattformen wie TikTok und Instagram bekannt geworden ist, nicht nur über ihr Aufwachsen in einer toxischen und streng religiösen Familie, sondern auch über ihren langen Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Rey ist 3 Jahre alt, als ihr Vater sich aus familiären Gründen entschließt, mit seiner Frau, Rey und ihren beiden Brüdern den Irak zu verlassen. Zwei Jahre später kommt die Familie über Jordanien, Malta und Frankreich in Deutschland an und wird in Nordrhein-Westfalen in einer Unterkunft für Geflüchtete untergebracht. Als die Mutter mit Drillingen schwanger ist, erhält die Familie eine Aufenthaltsgenehmigung und kann in eine Wohnung umziehen.
Mit großer Offenheit erzählt die Autorin vom Aufwachsen in ihrer streng religiösen Familie, von einer Kindheit und Jugend, die geprägt ist von physischer und psychischer Gewalt. Verbote und Vorschriften bestimmen ihren Alltag. Rey quält sich mit Selbstzweifeln und Selbsthass, leidet unter Panikattacken und einer Essstörung. Sie erlebt Feindseligkeit und Missbrauch, später hat sie ein Alkoholproblem. Ihre Mutter macht keinen Hehl daraus, dass sie ihre Söhne mehr liebt als sie. Sie schlägt ihre Tochter, demütigt sie und setzt sie ständig unter Druck. In der Schule findet Rey kein Freundinnen, fühlt sich selbst von den Lehrern ausgegrenzt. Sie heiratet früh und kann sich selbst als junge Mutter und Ehefrau dem Einfluss ihrer Mutter nicht entziehen.
Es fiel mir schwer, Reys Geschichte zu lesen, sie hat mich betroffen gemacht und ging mir unter die Haut. Statt glücklich und in Geborgenheit aufzuwachsen, erlebt Rey Demütigungen und Ablehnung. Es gab viele Situationen, in denen ich das kleine Mädchen gern in den Arm genommen und getröstet hätte.
Das Buch ist in klarer Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Ich fand es etwas befremdlich, dass die Autorin ihre Eltern als Vatern und Muttern bezeichnet und ihre älteren Brüder als Bruder 1 und Bruder 2. Rey Mani verwendet einen Künstlernamen, um sich und ihre Kinder zu schützen. Es hätte mir besser gefallen, wenn sie auch den Brüdern Namen gegeben hätte.
Die direkte Ansprache der Autorin an mich als Leserin hat mich sehr gestört.
Sätze wie "Kennen Sie Muttern bereits gut genug, um einzuschätzen, wie sie reagiert haben könnte? Warten Sie, ich möchte Sie nicht überfordern, ich gebe Ihnen hier zwei Optionen an die Hand." oder "Betrachten wir mein bisheriges Leben doch mal wie ein Gemälde. Kommen Sie, das wird spannend!" oder "Harter Tobak, liebe Leser:innen. Oder etwa nicht?" haben mich sehr schnell genervt und mir das Lesen etwas verleidet.
Es hat mir gut gefallen, dass Rey Mani auch mit großer Offenheit und selbstkritisch ihre Zeit als Erwachsene reflektiert und dabei auf sehr persönliche Themen, Konflikte und Fehler eingeht.
An dieser Stelle möchte ich noch auf ein längeres YouTube-Video hinweisen, in dem ein interessantes Interview mit der sympathischen Autorin zu sehen ist. Sie erzählt darin über das Aufwachsen in einer Sekte und findet nicht nur negative Worte über ihre Mutter. So erwähnt sie u.a., dass sie kein vernachlässigtes Kind war, ihre Mutter jeden Tag für sie kochte und ihr Zimmer aufräumte.
Trotz meiner Kritikpunkte fand ich das Buch fesselnd und habe den Mut der Autorin bewundert, ihre Geschichte zu erzählen. Ich kann mir vorstellen, dass sie damit Menschen in ähnlichen Situationen helfen kann, sich von ihren familiären und religiösen Zwängen zu befreien.
Unterhaltsame Lektüre
Querfeldein von Alex Capus
In seinem aktuellen Roman "Querfeldein" erzählt der Schweizer Schriftsteller Alex Capus eine Geschichte, die vor mehr als hundert Jahren im kleinen Schweizer Bauerndorf Ramsen spielt, im Kanton Schaffhausen, nah der deutschen Grenze.
Arnold ist noch keine dreißig, als er seine Schenke "Zur Moskau" eröffnet.
Das Geld für den Bau hat er sich verdient, indem er seit seinem 15. Lebensjahr jahrelang als Hilfsarbeiter tätig war. So eignete er sich unterschiedliche Kenntnisse an, die für den Bau des Gasthofs nützlich waren. In einem Spielcasino gewinnt er fast 500.000 Mark und ist mit 27 Jahren ein reicher Mann. Die Eröffnung des Gasthofs wird ein Großereignis für das ganze Dorf, und fortan ist dort immer viel Betrieb, auch für Schmuggler, Hehler und Schlepper wird er zum Stammlokal.
Im Januar 1902 taucht eine Frau auf einem Brabanter auf, hinter sich einige Fohlen, die sie auf dem Viehmarkt verkaufen möchte. Sie heißt Betty und kehrt bei Arnold ein. Die beiden werden ein Paar, nach 4 Monaten folgt die Hochzeit, bald schon wird die kleine Clara geboren. Es folgen sieben weitere Kinder, zwei davon sterben früh. Bis auf Clara verlassen die übrigen Kinder früh das Elternhaus. Das Leben der Familie ändert sich, als Clara sich in den Schmuggler Hermann verliebt, der sich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten befindet.
In gewohnt lebendiger Sprache und mit feinem Humor erzählt der Autor Arnolds Lebensgeschichte über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren. Die teilweise recht eigenwilligen Charaktere sind hervorragend skizziert.
Meine Lieblingsfigur ist der sympathische und patente Arnold, der ein großes Herz hat und seiner Frau ihre Eskapaden verzeiht. Betty ist eine sehr selbstbewusste Frau, die ihren Weg geht und dabei ihren Sehnsüchten folgt. Ein sehr spezieller Charakter ist die beherzte Clara, die wie ihre Mutter über einen großen Freiheitsdrang verfügt. Auch Hermann ist sehr gut gezeichnet, mit seiner freundlichen und zupackenden Art gewinnt er Claras Herz, auch ihre Eltern schätzen den jungen Mann.
Der erste Teil des Buches fesselte mich, im zweiten Teil wurde es dann richtig spannend. Dieser Teil basiert auf der wahren Geschichte des 24-jährigen arbeitslosen Hermann Weber, der im Sommer 1933 Zucker, Kaffee und kommunistische Propagandaschriften über die deutsch-schweizerische Grenze schmuggelte. Seine Entführung durch die Nationalsozialisten löste heftige Proteste der Schweiz gegen das Deutsche Reich aus.
Alex Capus beherrscht die Kunst des Erzählens, und wie schon in "Königskinder" und in "Susanna" ist es ihm wieder einmal hervorragend gelungen, historische Fakten und Fiktion zu einer spannenden Geschichte zu verbinden. Ich habe "Querfeldein" sehr gern gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt.
Absolute Leseempfehlung!
Beeindruckender Debütroman
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Woody Browns Debütroman "Ein ganz normales Wunder" ist inspiriert von seinen eigenen Erfahrungen. Der 29-jährige US-Amerikaner ist der erste nicht-sprechende autistische Absolvent der University of California, wo er zudem mit Summa cum laude für sein Schreiben ausgezeichnet wurde. Seinen Master of Fine Arts im Bereich Creative Writing schloss er 2024 an der renommierten Columbia University ab.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der nicht-sprechende Autist Walter, der bereits mit 3 Jahren gelernt hat, mit Hilfe einer Buchstabentafel zu kommunizieren. Mit Unterstützung seiner Mutter, die sich dafür eingesetzt hat, dass Walter eine Schulausbildung erhält, gelingt es ihm, nach der Highschool und dem College ein Studium abzuschließen. Als sein Vater stirbt und seine Mutter sich eine Ganztagsstelle suchen muss, kann Walter nicht allein zuhause bleiben und wird fortan gemeinsam mit weiteren jungen Erwachsenen mit Autismus und anderen Behinderungen in der Tagesstätte Upward Bound betreut.
Der Autor beschreibt in seinem Buch in einzelnen nicht chronologischen und teilweise miteinander verwobenen Episoden den Alltag in der Tagesstätte mit all seinen Schwierigkeiten und Herausforderungen. Neben Walter lernen wir weitere Schützlinge kennen, wie den Ausreißer Jorge, der sich gern versteckt, und Emma, die Walter seit seinem sechsten Lebensjahr kennt. Tom sitzt wegen einer Zerebralparese im Rollstuhl, er kann nicht kommunizieren und sieht aus wie ein Filmstar.
Wir begegnen auch Dave, dem Leiter der Einrichtung. Er empfindet seinen Beruf als frustrierend, dennoch macht er als Verwaltungschef einen guten Job und ist ständig bemüht, Spenden zu generieren. Er ist weder Psychologe noch in Sonderpädagogik ausgebildet, es mangelt ihm an Empathie gegenüber den Schützlingen und seinem Personal. Sein zuverlässigster Mitarbeiter ist Carlos, dieser zeigt viel Feingefühl und kümmert sich besonders intensiv um Jorge. Die junge Psychologiestudentin Ann bringt für ein paar Monate frischen Wind in die Einrichtung. Sie zeigt ehrliches Interesse für die Insassen der Einrichtung und wächst an ihren Aufgaben.
Ich mochte den hochintelligenten Walter, der einen scharfen Blick auf sein Umfeld hat. Seine Tage im Upward Bound bestehen vorwiegend aus Langeweile und Routinen, lediglich die Aufenthalte im Pool und regelmäßig stattfindende Ausflüge in ein Einkaufszentrum bieten eine willkommene Abwechslung. Der Abschnitt über Dave hat mir sehr gut gefallen, ich konnte seine Einsamkeit und die Trauer um eine verlorene Liebe gut nachempfinden. Toms Geschichte war herzzerreißend, und ich habe gehofft, dass Ann sein Blinzeln mit den Augen endlich richtig deutet. Ich mochte auch die allerdings etwas zu lang geratene Geschichte um die Target-Kassiererin Avery, die seit langem die Gruppe beobachtet und sich vorstellen kann, mit Behinderten zu arbeiten.
Es hat mir sehr gut gefallen, dass jedes Kapitel aus der Perspektive der einzelnen Beteiligten geschrieben ist. Diese Erzählweise ermöglicht dem Leser, die Protagonisten und ihre Gefühls- und Gedankenwelt besonders intensiv kennenzulernen. Ich habe den Roman, der für die Aktion „Deutschland liest ein Buch“ ausgewählt wurde, sehr gern gelesen, er hat mich zutiefst bewegt und mir intensive Einblicke in eine Welt vermittelt, die den meisten Menschen unbekannt ist.
Leseempfehlung für diesen beeindruckenden Roman!
Bewegender und mitreißender Debütroman
Schwestern. Trotz allem von Max Moor
Der Schweizer Autor, Schauspieler und Fernsehmoderator Max Moor hat mit "Schwestern. Trotz allem" einen außergewöhnlichen Roman geschrieben, der sich an die Lebensgeschichte seiner Schwiegermutter anlehnt.
Im Mittelpunkt der Geschichte, die in Österreich spielt, steht Gerti, die mit ihren Eltern Johann und Johanna sowie den Schwestern Rudi und Hansi auf einem Gutshof lebt.
Als der Vater im Frühjahr 1945 nach einer Dienstreise nicht zurückkehrt und die Mutter stirbt, bringt der Großvater die Kinder in das Haus seiner verwitweten Tochter Hedwig. Diese lehnt es ab, die Kinder auf Dauer zu beherbergen. Gerti als die Älteste darf bleiben, während Rudi und Hansi in einem Kinderheim abgegeben und zur Adoption freigegeben werden. Als Gerti erwachsen ist, verliebt sie sich in den verheirateten Bauleiter Albert. Aus der Beziehung gehen zwei Kinder hervor, die Gerti allein großzieht, da Albert immer wieder längere Zeit im Ausland arbeitet.
Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von fast 30 Jahren, Prolog und Epilog führen uns in die Jahre 2015 und 2016. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Wir begleiten Gerti ab ihrem 11. Lebensjahr, erleben ihr Aufwachsen bei den Großeltern und die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung zu Albert. Wir lernen auch Rudi und Hansi kennen, parallel erfahren wir Alberts Lebensgeschichte aus zahlreichen Briefen.
Die schöne Sprache und der ruhige Erzählstil des Autors haben mich begeistert. Das Buch liest sich sehr flüssig und fesselte mich von der ersten Seite an. Es hat mir viel Lesefreude bereitet, die Lebenswege der sehr authentisch gezeichneten Protagonisten zu verfolgen. Meine Lieblingsfigur war die mutige Gerti, die nachts in einer Fabrik arbeitet, um tagsüber für ihre Kinder da zu sein. Als Alleinerziehende wird es ihr nicht leicht gemacht, sie lebt in der ständigen Angst, dass die Behörden ihr das Sorgerecht entziehen könnten.
Sehr berührend und interessant fand ich Alberts Lebensgeschichte, die er als Briefe niederschreibt. Diese Briefe, die er nie abschickt, richtet er an den Pfarrer, der ihn während seiner Inhaftierung in Italien davon abhielt, sich das Leben zu nehmen.
Rudis Schicksal hat mich sehr erschüttert. Die durch die Nonnen im Heim erlittenen Schikanen, Misshandlungen und Demütigungen hinterlassen Spuren und prägen ihr Leben als Erwachsene.
In Max Moors mitreißender Geschichte, die auch den damaligen Zeitgeist hervorragend einfängt, geht es um Liebe, Familie und Schwesternschaft, um Verlust, Schuld und Versprechen. Das Buch hat mich gefesselt, es hat mich zutiefst berührt und ist mir unter die Haut gegangen.
Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Debütroman!
Packende Geschichte eines Aussteigers
Tausche Büro gegen Boot von Jens Brambusch
Der Journalist Jens Brambusch ist 46 Jahre alt, als er im November 2017 auf dem Weg in die Redaktion der Wirtschaftszeitung Capital in Berlin an einer roten Ampel eine heftige Panikattacke erleidet. Seit zwei Jahren geht das schon so, aber so schlimm war es noch nie. Der Arzt, den er aufsucht, schreibt ihn krank und verordnet ihm Ruhe.
Es geht ihm schlecht, er hat ein Burnout, Panikattacken und Angstzustände. Er erhofft sich Hilfe in einer Klinik, doch seine Krankenversicherung lehnt die Finanzierung einer stationären Behandlung ab. Als er den YouTube-Kanal von zwei Brüdern entdeckt, die seit neun Jahren um die Welt segeln, ist er fasziniert und träumt davon, sein stressiges Leben hinter sich zu lassen und auszusteigen. Das Segeln war immer Teil seines Lebens, bereits als Kind ist er mit den Eltern gesegelt, machte mit 16 Jahren den Segelschein. Er beschließt, seinen Traum vom Aussteigen zu verwirklichen, kündigt seinen Job, verkauft seine Wohnung und regelt seine Finanzen. Fortan wird er in der Türkei auf einem alten Segelboot leben.
Auf 228 Seiten erzählt der Autor die packende Geschichte seines Lebens. Schon als Jugendlicher war er im Rudersport aktiv und trainierte hart. Während seines Studiums feierte er, trank und rauchte, arbeitete nebenher als freier Journalist - und kippte irgendwann um. Panikattacken folgten, die erst aufhörten, als er mit einem Wohnmobil durch Palästina, die Türkei, Syrien und Jordanien fuhr. Im Herbst 2018 lässt er seinen stressigen Journalistenalltag hinter sich, um in Kaş zu leben, dem für ihn seit Jahren schönsten Ort der Türkei.
Das kurzweilige Buch ist in schöner Sprache mit viel Humor erzählt und liest sich sehr flüssig. Der Autor erzählt vom Kauf des 30 Jahre alten Segelboots Dilly-Dally, das sein neues Zuhause wird, nachdem er die erforderlichen Formalitäten erledigt und bürokratische Hürden gemeistert hat. Er listet auch die Fixkosten für sein neues Leben auf. Die Lebenshaltungskosten in der Türkei sind niedrig, Krankenversicherung und Altersvorsorge belasten das Budget jedoch sehr, und auch die Kosten, die im direkten Zusammenhang mit dem Boot stehen, sind nicht unerheblich.
Jens Brambusch beschreibt nicht nur seinen Alltag an Bord, er erzählt auch von den Menschen in der Türkei, ihrer Gastfreundschaft und vom Zusammenhalt der Segler. Sein erstes Weihnachtsfest feiert er gemeinsam mit 15 Freunden in einer Bucht, ganz ohne Weihnachtsstress. Sehr interessant fand ich seinen Bericht über sein zweiwöchiges Praktikum in einer kleinen Werkstatt, die seine neuen Segel anfertigte. Er war dabei, als der Stoff zugeschnitten und die Nähte aufwendig mit einer eigens für diesen Zweck hergestellten Nähmaschine gefertigt wurden.
Es geht in dem Buch neben dem Segeln auch um Bootspflege und Instandhaltung, um Schiffskatzen und Bordhunde sowie um Mythen und Aberglaube. So erfahren wir z.B., weshalb bei vielen Seglern Bananen an Bord verpönt sind. Der Autor verschweigt auch nicht den hohen Arbeitsaufwand, der mit der Haltung eines Bootes verbunden ist. Die Pandemie bringt über einen langen Zeitraum viele Einschränkungen, eine geplante Segeltour mit Freunden kann nicht stattfinden.
Ich habe Jens Brambuschs fesselnde Geschichte sehr gern gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Jedes der 23 Kapitel beginnt mit der Erklärung spezieller Begriffe aus der Welt des Segelns, in der Mitte des Buches befinden sich auf acht Seiten schöne Farbfotos. Im Epilog erfahren wir, wie es dem Autor heute geht, wie und wo er lebt und ob er sich seine Leidenschaft für das Segeln bewahren konnte.
Absolute Leseempfehlung - nicht nur für Segelfreunde!
Verlust und Trauer
Und es wird trotzdem wieder Sommer werden von Sebastian Becker
Der Instagram-Künstler Sebastian Becker, bekannt unter dem Namen Tschief, veröffentlicht seit 2012 kurze und poetische Texte in unverwechselbarer Handschrift im Internet. In seinem Buch "Und es wird trotzdem wieder Sommer werden" thematisiert er den Tod seines damals 57-jährigen Vaters und lässt uns teilhaben an seiner Trauer.
Es ist ihm wichtig, dass sein Buch nicht als Trauerbuch verstanden wird, er möchte beschreiben, was ihm passiert ist und wie es sich angefühlt hat.
Der Ich-Erzähler Sebastian ist 28 Jahre alt und befindet sich gerade bei seiner Mutter, als er erfährt, dass sein Vater beim Wandern so schwer gestürzt ist, dass er ins Krankenhaus transportiert werden musste. Wenige Stunden nach seiner Einlieferung verstirbt der Vater.
Mit viel Empathie und großer Offenheit beschreibt der Autor die schwere Zeit nach dem Tod seines Vaters. Fast drei Monate bleibt er in dessen Haus und ist von vielen Menschen umgeben, die füreinander da sind, für die Mahlzeiten sorgen und sich um alles Notwendige kümmern. Er erinnert sich an seine letzte Begegnung mit dem Vater zwei Tage vor dessen Tod, an seine Kindheit und Jugend. Die Eltern trennen sich, als Sebastian noch ein kleiner Junge ist, später besucht er den Vater und dessen neue Familie an jedem zweiten Wochenende. Er denkt an eine gemeinsame Bergwanderung im Schnee, an eine Hotelübernachtung und an unzählige Gespräche. Als er sich dazu entschließt, sein Studium abzubrechen, ist der Vater für ihn da und nimmt sich viel Zeit, um mit ihm zu überlegen, wie es weitergehen kann.
In teils sehr kurzen Abschnitten, die mit handgeschriebenen Texten und gezeichneten Sonnenblumen eingeleitet werden, hält der Autor seine persönlichen Erinnerungen und Gedanken fest. Dabei gewährt er uns tiefe Einblicke in seine Gefühls- und Gedankenwelt. Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung des Vater-Sohn-Verhältnisses anhand kleiner Episoden und Anekdoten. Obwohl Vater und Sohn in Liebe miteinander verbunden sind, lässt der fehlende Alltag sie einander fremd werden.
"Und es wird trotzdem wieder Sommer werden" hat mich zutiefst berührt, da ich bereits mehrere Herzensmenschen verloren und mich in den Schilderungen über Schmerz, Trauer und Sehnsucht oft wiedergefunden habe. Das Buch ist kein Ratgeber, kann es nicht sein, denn jeder trauert anders. Es gibt Denkanstöße, vermittelt andere Sichtweisen, macht Mut und gibt Hoffnung. Voller Wärme erzählt der Autor von seinem Vater und der großen Sehnsucht nach ihm. Es geht in dem Buch nicht nur um die schmerzvolle Trauer, es geht auch um Sprachlosigkeit, Liebe und Dankbarkeit.
Meine Lieblingsstelle im Buch ist diese Aussage des Autors: "Ich glaube, man darf nach dem Tod einer geliebten Person für immer traurig sein, aber nicht für immer unglücklich. Das Leben kehrt zurück - und mit ihm die Möglichkeit, zu blühen".
Absolute Leseempfehlung!
Mitreißende und bewegende Familiengeschichte
Buckeye von Patrick Ryan
Der aktuelle Roman "Buckeye" des amerikanischen Autors Patrick Ryan, der im September 2025 in den USA erschienen ist und dort auf Anhieb die Bestsellerlisten eroberte, liegt nun auch in deutscher Übersetzung vor. Im Mittelpunkt der 656 Seiten umfassenden Geschichte stehen zwei Paare, deren Leben auf besondere Weise miteinander verflochten sind.
Ann Napolitano, Chris Whitaker und Tom Hanks haben sich sehr lobend über das Buch geäußert, meine Erwartungen waren dementsprechend hoch - und ich wurde nicht enttäuscht!
Bonhomie in Ohio: Wir schreiben das Jahr 1945, als die attraktive Margaret Salt den Werkzeugladen von Cal Jenkins betritt und ihn fragt, ob er ein Radio besitzt. Die Nachricht vom Kriegsende versetzt sie in so große Freude, dass sie Cal spontan küsst. Dieser kurze Moment setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die zwei Familien für immer miteinander verbinden wird.
Die Handlung springt 3 1/2 Jahre zurück, und wir lernen Cal kennen, der mit Becky verheiratet ist und im Werkzeugladen seines Schwiegervaters arbeitet. Er ist wegen eines von Geburt an verkürzten Beins kriegsuntauglich. Das Paar hat einen Sohn, den sie Skip nennen. Becky ist erfolgreich als Medium tätig und versucht in Séancen, für ihre verzweifelten und trauernden Klienten mit Verstorbenen in Kontakt zu treten. Dass sie ihre Fähigkeiten ohne Cals Wissen in einer Zeitung anbietet, führt zu einer Entfremdung des Ehepaars.
In einem zweiten Erzählstrang treffen wir auf Margaret und Felix Salt. Margaret wurde als Baby von ihrer Mutter vor einem Waisenhaus abgelegt und lebt dort bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Sie zieht nach Columbus, um dort in einem Café zu arbeiten. Bald lernt sie Felix kennen, der ihr nach drei Monaten einen Heiratsantrag macht. Er hat Betriebswirtschaft und Ingenieurswissenschaften studiert und ist für eine Firma tätig, die Aluminium produziert. Nach ihrer Hochzeit wird Felix befördert, und sie ziehen nach Bonhomie. Doch die junge Frau, die auf Wunsch ihres Mannes nicht mehr berufstätig ist, ist in ihrer neuen Umgebung nicht glücklich.
Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und des Vietnamkriegs begleiten wir die beiden Familien über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten, lernen ihre Lebensgeschichten kennen und erleben ihre Höhen und Tiefen. Es geht nicht nur um Liebe, Familie und Verlust, sondern auch um Eltern und ihre Kinder, Lügen und Schuld, um Freundschaft und Identität. Geheimnisse und verdrängte Neigungen werden offenbart, und es gibt schicksalhafte Wendungen.
Das fesselnde Buch hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen und begeistert, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Schicksale der Protagonisten haben mich erschüttert und zutiefst berührt. Ich mochte die klare Sprache des Autors, seinen Humor und den ruhigen Erzählstil. Der damalige Zeitgeist und der gesellschaftliche Wandel sind hervorragend beschrieben, ebenso die Auswirkungen der Kriege auf die amerikanische Bevölkerung. Auch die Charakterzeichnung ist Patrick Ryan perfekt gelungen, er skizziert seine Figuren so authentisch, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Meine Lieblingsfigur war Felix, dem es nicht gelingt, seine Kriegstraumata und den Verlust seiner großen Liebe zu verarbeiten. Ich mochte aber auch Tom, konnte seine Bitterkeit wegen Margarets Verhalten und seinen Zorn wegen Felix' Schweigens gut nachvollziehen. Auch das Schicksal von Cals Vater Everett, der seine Traumata aus dem Ersten Weltkrieg in Alkohol zu ertränken versucht, hat mich sehr berührt.
Absolute Leseempfehlung für diesen meisterhaft geschriebenen Roman, in dem der Autor gekonnt die amerikanische Geschichte mit den Schicksalen zweier Familien verwebt und den ich mir auch sehr gut als Vorlage für eine bewegende Verfilmung vorstellen könnte!
Inspirierendes Buch mit wunderbaren Fotos
KUNTH Bildband Erlebnis Flusskreuzfahrt von Katinka Holupirek
Das Interesse an entspannten Reisen auf hoher See und Flüssen ist groß, immer mehr Urlauber buchen Flusskreuzfahrten und genießen die zahlreichen Vorteile dieser Urlaubsform. Auf dem Hotelschiff geht es ruhig und gemütlich zu, niemand wird seekrank, der Blick auf die schönen Flusslandschaften ist Balsam für die Seele.
Obwohl der Standort ständig wechselt, entfällt das lästige Kofferpacken, nach einem gemütlichen Frühstück startet man zu seinem Tagesausflug und besucht historische Orte und die interessantesten Sehenswürdigkeiten entlang der Route.
In seinem aktuellen Bildband "Erlebnis Flusskreuzfahrt: Reisen auf den schönsten Wasserwegen Europas" stellt der renommierte Kunth Verlag auf 288 Seiten die schönsten und beliebtesten Flusskreuzfahrten unseres Kontinents vor. Die ersten beiden Seiten der 28 Kapitel beschreiben die einzelnen Schifffahrtsrouten und nennen ihre Länge, die Reisezeit und Reisedauer. Auf den Folgeseiten finden wir Beschreibungen und einzigartige Farbfotos der schönsten Küstenorte entlang der europäischen Flüsse, Kanäle und Seen in Irland, Großbritannien, Schweden, Frankreich, Spanien, Portugal, der Niederlande, Belgien, Deutschland, der Schweiz und Italien. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Donau, die vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer durch Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine fließt.
Da ich in der Nähe von Köln lebe, waren für mich natürlich die Routen auf dem schönen Rhein von besonderem Interesse, ganz besonders die 490 km lange Fahrt zwischen Köln und Basel sowie die unterschiedlichen Fahrten in die Niederlande. Ein großer Traum wäre neben einer Kreuzschifffahrt auf der Donau auch eine Reise auf Rhône und Saône, um in Arles auf Vincent van Goghs Spuren zu wandeln.
Der übersichtlich gestaltete Bildband im Großformat mit den umfassenden Informationen, Anregungen und wunderschönen Farbfotos lädt zum Träumen ein, er hat mich begeistert und mir viel Lesefreude bereitet. Er hat mir umfangreiches Hintergrundwissen vermittelt und ist für mich die ideale Unterstützung bei der Planung meiner nächsten Flusskreuzfahrten. Die Übersichtskarten, die den genauen Verlauf der Flussreisen darstellen, fand ich sehr hilfreich. Hervorheben möchte ich die sehr hochwertige Gestaltung, die das Buch auch zu einem kostbaren Geschenk macht.
Absolute Leseempfehlung!











