Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Julia:
Spannende Mischung aus Roman und Reportage
Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin
Ich bin ein echter True Crime Fan und daher war natürlich auch dieses Buch eine spannende Lektüre für mich. Tatsächlich war sie etwas anders als erwartet, denn ich habe damit gerechnet, dass die Geschichte Roman-mäßig erzählt wird. Letztendlich war es aber ein Wechsel aus eben diesen Romanelementen und auch der Perspektive des Reporters, wie wir ihn bei seinen Gesprächen mit der Schwerster des Ermordeten und mit dem Täter begleiten.
Der erste Perspektivenwechsel kam daher etwas überraschend für mich, aber ich habe mich total schnell damit zurechtgefunden und fand dann vor allem diesen Wechsel total spannend.
Wir haben also einerseits die Geschehnisse im Leben von Schwester und Täter erzählt bekommen. Und andererseits können wir die Gespräche begleiten, in denen vor allem der Täter seine Unschuld beteuert. Während des gesamten Buches hat der Autor nicht irgendwie wertend geschrieben, sondern eine Art neutrale Berichterstattung von sich gegeben.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mochte es, dass auch dem Täter Platz gegeben wurde, auch wenn man als Leser natürlich nicht neutral an die gesamte Sache ran geht. Vielleicht hätte man auch dem Opfer etwas mehr Platz geben können, aber das wäre letztendlich alles nur eine Mutmaßung des Autors gewesen, da er mit Gabriel ja nicht mehr sprechen konnte. Insgesamt auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch und für True Crime Fans eine klare Empfehlung.
Teilweise zu vorhersehbar
Eine falsche Lüge - Wird es ihre letzte sein? von Sophie Stava
Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits hat es mich gut unterhalten und durchaus Spannung aufgebaut, andererseits waren viele Handlungen für mich stark vorhersehbar.
Sloane ist eine notorische Lügnerin, und die erste Hälfte der Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt. Als Charakter konnte sie bei mir leider keine Sympathiepunkte sammeln.
Zwar lügt sie viel, um gemocht zu werden, und man könnte vielleicht etwas Mitleid mit ihr haben, doch gleichzeitig wirkt sie oft sehr ichbezogen – als würde sich die ganze Welt und jede Handlung anderer nur um sie drehen. Mit der Zeit fand ich es zunehmend anstrengend, ihr zu folgen. Umso erleichterter war ich, als es zu einem Perspektivwechsel hin zu Violet kam.
Doch auch hier war vieles für mich schnell vorhersehbar, und einige Passagen erinnerten mich stark an einen anderen, sehr gehypten Thriller. Violet war mir zwar nicht ganz so unsympathisch wie Sloane, aber auch mit ihr bin ich nicht wirklich warm geworden. Ihre Beweggründe konnte ich zwar teilweise nachvollziehen, aber nicht vollständig verstehen – vor allem, da es aus meiner Sicht auch viele andere, vernünftigere Wege gegeben hätte, zumal sie sich ohnehin viel Zeit für ihren Plan genommen hat.
Als einziger sympathischer (Neben-)Charakter ist mir Harper in Erinnerung geblieben – die Tochter von Jay und Violet und wohl tatsächlich die einzige unschuldige Person in der gesamten Handlung.
Das Ende bot dann doch noch ein paar unerwartete Wendungen, die gut und logisch aufgeklärt wurden. Allerdings wirkten einige Entwicklungen etwas zu zufällig.
Insgesamt ist die Geschichte nicht schlecht. Sie bietet Spannung und – wenn man sich darauf einlässt – auch die ein oder andere überraschende Wendung. Vielleicht ist die Handlung für andere Leser*innen auch gar nicht so vorhersehbar, wie sie es für mich war. Man macht mit dem Buch sicher nichts falsch und hat ein paar unterhaltsame Lesestunden. Als absolutes Must-read würde ich es jedoch nicht bezeichnen.
Glaubst du an Feen?
Die Geschichtensammlerin von Evie Woods
Der Klappentext dieses Buches kann gar nicht gut genug zusammenfassen, was in dieser Geschichte alles drin steckt. Sarah reist ganz spontan und ohne richtigen Plan nach Irland. In der Nähe ihres Cottages findet sie ein Tagebuch von Anna, die 100 Jahre vor ihr in diesem Cottage gelebt hat.
Wir begleiten in diesem Buch beide Frauen bei ihren ganz persönlichen Reisen.
Während Sarah mit den Geistern ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat, begleiten wir Anna beim Erwachsen werden. Und dabei, wie sie einem Amerikaner hilft, die Geschichten rund um die Feen in der Region kennenzulernen.
Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und sehr ruhig. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und habe mich in den Weiten Irlands verloren. Der Zauber und Glaube rund um die Feen der keltischen Länder wurde in dieser Geschichte sehr gut festgehalten. Die Charaktere sind super ausgearbeitet und obwohl sie eigentlich nichts verbindet, außer dem Cottage, in dem sie leben, passen die beiden Handlungsstränge sehr gut zusammen. Anna ist von Anfang an direkt sympathisch, man kann sie einfach nur ins Herz schließen. Und bei Sarah merkt man, dass sie mit Dingen zu kämpfen hat, die nicht von vornherein klar sind, und so braucht man ein wenig, um mit ihr warm zu werden.
Für mich war es das erste Buch von Evie Woods, aber definitiv nicht das letzte. Eine wunderbare Geschichte, um die Realität hinter sich zu lassen und einfach mal ein wenig abzuschalten.
Geheimagentin auf der Flucht
Deckname: Bird von Louise Doughty
Ich liebe Thriller und muss bei diesem Buch sagen, dass es zwar durchaus an einigen Stellen spannend war, aber definitiv nicht in dieses Genre gehört. Die Geheimagentin Bird ist auf der Flucht, wieso genau, das weiß man nicht. Erst nach und nach wird aufgedeckt, wieso Bird überhaupt auf der Flucht ist.
Dabei ist das Buch in drei Teile unterteilt: die Gegenwart (und Flucht) - Die Vergangenheit - und wieder die Gegenwart. Die Zeitsprünge zwischen den Kapitel sind teilweise aber nicht ganz so gut gemacht.
Die Vergangenheit war ein teils sehr interessanter Abschnitt. Allerdings hatte ich die Hoffnung, dass die Geschehnisse etwas mehr mit dem Grund zusammenhängen, wieso sie auf der Flucht ist. Letztendlich waren sie eher die Erzählung des Karriereweges von Bird. Und klar, immer mal wieder gab es Zusammenhänge mit der Flucht, die waren für die Geschichte in meinen Augen aber auch nicht zwingend ausschlaggebend. Einige Male habe ich die Zusammenhänge auch gar nicht direkt erkannt, bis dann doch irgendwann der Aha-Moment kam.
Das Buch ist per se nicht schlecht, der Schreibstil ist sehr angenehm und es ist auch Spannung in der Geschichte. Aber irgendwie hat es bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das Ende ist vage und hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. Hätte man den mittleren Teil etwas gekürzt und dafür am Ende mehr Story eingebaut, dann hätte es durchaus auch Potential für einen richtig guten Thriller. Einzig das Nachwort gibt in meinen Augen eine Option darauf, wie die Geschichte wohl enden könnte, aber auch das ist doch etwas weit hergeholt.
Ein mordsmäßiges Duo
A Serial Killer's Guide to Marriage von Asia Mackay
Gleich zu Beginn sollte man zu diesem Buch sagen, dass es einen total schrägen Humor mit sich bringt – und ich habe es geliebt!
Ein Problem, mit dem wohl viele Eltern beim ersten Kind kämpfen: den neuen Alltag bewältigen und eventuell auch die ein oder andere Sache nicht mehr machen können, die man früher total gerne getan hat.
Die wenigsten von uns müssen dabei allerdings mit dem Morden aufhören.
Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Hazel erzählt, aber es gibt zwischendurch auch immer wieder Kapitel aus Fox’ Perspektive. Dabei merkt man, wie Hazels Verlangen, wieder zu morden, immer größer wird.
Naja, und dann passiert, was passieren muss: Plötzlich steht sie neben einer Leiche.
Im Laufe der Geschichte reitet sie sich natürlich immer weiter in die Misere. Und obwohl ich kein Fan von überspitzen Szenarien bin, ist es genau das, was diese Geschichte ausmacht. Ein Zufall jagt den nächsten, und die Sahnehaube bekommt das Ganze durch den dunklen Humor, mit dem es erzählt wird.
Dabei spitzt sich die Lage immer weiter zu, und am Ende kommt ein Plottwist, mit dem man definitiv nicht gerechnet hat.
Ich habe die Geschichte verschlungen, fand den Schreibstil wunderbar zu lesen, den Humor skurril und – naja, was soll ich sagen – die Charaktere sympathisch. Und das, obwohl es sich ja eigentlich um Serienmörder handelt.
Dieses Buch war auf jeden Fall mal etwas ganz anderes, und ich kann es absolut weiterempfehlen!
Geschichte ohne Tiefgang und Zusammenhänge
Eden von Jan Costin Wagner
Leider hat mich dieses Buch so gar nicht überzeugen können. Angefangen bei dem Schreibstil, bei dem ich mir nicht so sicher war, ob das Buch für Teenager geschrieben wurde – zum Beispiel aufgrund der vielen Wortwiederholungen. Auf der anderen Seite waren es dann Themen und Verstrickungen innerhalb der Geschichte, die wohl eher für Erwachsene gedacht waren.
Dazu kamen viele Themen, die zusätzlich zur Trauerbewältigung in die Geschichte eingearbeitet wurden, wie die Diskriminierung von Ausländern, Corona oder AfD-Sympathisanten. Sicherlich alles wichtige Themen, und entfernt hatten sie auch mit der Geschichte zu tun. Sie wurden aber alle nur sehr oberflächlich angerissen, teils ohne Zusammenhang in die Handlung eingebaut, und letzten Endes ist dann auch das eigentliche Thema irgendwie untergegangen.
Die Charaktere wurden für mich nicht greifbar, das Ende bleibt vage. Es war ein kurzes und schnell gelesenes Buch, weshalb ich es auch zu Ende gelesen habe. Nachwirkungen hat es auf mich aber nicht – und das, obwohl das Thema eigentlich super dafür geeignet ist, eine Geschichte mit Tiefgang zu schreiben. Und auch, um Anregung zum Nachdenken zu geben, die mir hier einfach gefehlt haben.
Zwischen Glamour und Intrigen
Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise. von Jan Gangsei
Dieses Buch ist ein wirklich gelungener YA-Thriller, der in die Schattenseiten der glamourösen Welt einiger Teenagerinnen entführt. Während Giselle bei ihrem Ausflug von der Yacht verschwindet, kann sich Maggie nicht daran erinnern, was in der Nacht passiert ist. Zur Spannung beigetragen haben auf jeden Fall die Mischung der Kapitel, welche aus Tagebucheinträgen, Zeitungsausschnitten, Polizei-Interviews und der Ich-Perspektive von Maggie besteht.
Dazu werden Maggies Kapitel auch noch rückwärts erzählt, was anfangs etwas verwirrend war, aber erstaunlich gut funktioniert hat.
Durch die wechselnden Kapitel von Maggie und Giselle, weiß man irgendwann nicht mehr, wer eigentlich die Wahrheit spricht. Der Schreibstil ist auf jeden Fall fesselnd und der Spannungsbogen sehr gut ausgearbeitet.
Das Ende war für mich teilweise absehbar, manches kam dann aber doch komplett unerwartet. Die Autorin hat hier auf jeden Fall einen super Plot hingelegt. Für mich war es eine schnell gelesene Lektüre, mit viel Glamour und Intrigen. Vom High-Society Life über toxische Freundschaften, eine gute Mischung aus Gossip Girls und One of us is lying und mit dem Setting ein perfekter Sommer-Thriller.
In guten, wie in schlechten Zeiten
Der Bräutigam von Benjamin Wiater
In dieser Geschichte ist so einiges unerwartetes geschehen und es war wirklich Nervenkitzel pur! Ich liebe Psycho Thriller, da sie mit verstörenden Elementen arbeiten und oftmals in die tiefen Abgründe von Tätern eintauchen. Und bei diesem Buch wurde ich mit der Einordnung in das Genre absolut nicht enttäuscht.
Der Bräutigam spielt nicht nur mit seinen Opfern, sondern auch mit den Lesern. Die Kapitel endeten ganz oft mit einem Mini Cliffhanger und ich konnte gar nicht anders, als immer direkt weiterzulesen.
Da es sich bei Nora nicht um eine Polizistin, sondern eben nur die Schwester des Opfers handelt, gibt es hier auch nicht die typischen Ermittlungsarbeiten und ohne zu viel zu spoilern, befinden wir uns ganz schnell in einer Zwickmühle, aus der man nicht mehr so leicht entkommen kann. Benjamin Wiater ist definitiv nicht zimperlich, was die ein oder andere Wendung angeht und einige Stellen sind nichts für schwache Nerven.
Der Schreibstil ist wirklich gelungen, die Charaktere klug ausgearbeitet und auch wenn ich mit Noras Art an der ein oder anderen Stelle etwas gehadert habe, so habe ich ihr Handeln dennoch nachvollziehen können. Ein wirklich super gelungener Psycho Thriller, bei dem ich trotz Fiktion ziemlich froh bin, weit entfernt vom Alten Land zu leben. Für Thriller Fans eine absolute Empfehlung.
Nicht alles ist so federleicht, wie es scheint
Words Like Feathers von Marie Weis
Olivia hat das große Glück, dass sie als eine von wenigen Teilnehmenden für das diesjährige Retreat für Künstlerinnen und Künstler ausgewählt wurde und zwei Wochen auf einem Schloss mitten in Schottland verbringen darf. Das Retreat startet eigentlich perfekt und sofort findet sie Freunde, aber dann erscheint der Stargast auf der Bildfläche und das ist ausgerechnet ihr Ex, dem sie damals das Herz gebrochen hat und auch noch der ältere Bruder ihrer besten Freundin ist.
Bei dem Klappentext hatte ich Angst vor zu viel Drama, aber für mein Empfinden war es das gar nicht. Ja, es gibt verletzte Gefühle, Missverständnisse und ein Auf und Ab an Emotionen. Es gibt aber auch klare Kommunikation und zauberhafte Dialoge, die trotz gebrochenen Herzen, nicht vorwurfsvoll geprägt sind. Bei den Annäherungen von Tristan und Olivia habe ich mich tatsächlich total wohl gefühlt, und das, obwohl man merkt, dass hier einiges passiert ist, was die Gefühle des anderen verletzt hat. Der Schreibstil hatte eine Sanftheit an sich und die Gegend in Schottland wurde so großartig beschrieben, ich wäre am liebsten selbst zu diesem Retreat gereist.
Immer wieder erfahren wir zwischendurch durch kurze Rückblicke, was damals eigentlich passiert ist. Und dann begleiten wir Olivia dabei, wie sie versucht das Retreat zu genießen und das, obwohl nicht nur Tristan alles durcheinanderbringt, sondern sie auch bei den vielen Talenten mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt als Wohlfühlroman beschreiben, da auch das Thema Mental Health eine große Rolle spielt. Aber ich konnte trotzdem super in die Geschichte abtauchen und fand, dass das Thema sehr respektvoll behandelt wurde und keinesfalls die Stimmung getrübt hat.
Ich habe Olivia total gerne bei ihrem Retreat begleitet und kann das Buch daher absolut empfehlen.
Zwischen Fiktion und Realität
Stille Helden der Nacht von Weina Dai Randel
Ich lese total gerne historische Romane und mag es, wenn sie zur Zeit des zweiten Weltkrieges spielen. In diesem Buch habe ich dann auch direkt wieder etwas neues gelernt: Nämlich die Rolle der chinesischen Regierung und vor allem die Taten von Dr. Ho Fengshan, die hier zwar in einer fiktiven Geschichte erzählt werden, aber auf wahren Begebenheiten beruhen.
Als Generalkonsul von China erlebt er in Wien gemeinsam mit seiner Frau die Anfänge des Nationalsozialismus hautnah mit. Zunächst versucht er, die guten Beziehungen mit dem dritten Reich aufrechtzuerhalten und verbietet auch seiner Frau, sich weiterhin mit ihrer neuen Freundin Lola, einer Jüdin, zu treffen. Doch schon bald fängt er an, Dinge zu hinterfragen, nicht nur die Entscheidungen des Dritten Reichs, sondern auch die seiner Regierung. Und er entscheidet sich dafür, den Juden zu helfen und Visa für die Ausreise auszustellen.
Die Geschichte von Dr. Ho Fengshan und seiner (fiktiven) Frau fand ich super interessant zu lesen. Man merkt die Zerrissenheit von ihm, einerseits sein Land glücklich zu machen und die Zurückgehaltenheit, die seine Kultur mit sich bringt, und andererseits auch seine eigenen Empfindungen, was Gerechtigkeit bedeutet. Und auch Grace ist ein sehr interessanter Charakter. Die eigentlich sehr stille und zurückhaltende Frau, die nicht einmal die Sprache in einem ihr fremden Land spricht, die für eine einzige Freundin alles in Bewegung setzt, um sie und ihre Familie zu retten.
Der Schreibstil des Buches war dann für mich aber dennoch teilweise etwas schwierig, da es immer wieder einen Wechsel im Erzählstil gab. Während man die Kapitel von Dr. Ho Fengshan als Beobachter liest, sind die wenigen Kapitel von Lola und die von Grace in der Ich-Perspektive geschrieben. Und auch wenn das Ende doch sehr schnell abgehandelt wurde (was ich aber auch verstehe, da der Fokus des Buches auf das Handeln von Dr. Ho Fengshan und die Anfänge des NS-Regimes gerichtet ist), so fand ich es dennoch super abgeschlossen. Zu 100 % hat mich der Roman nicht gefesselt, aber ich kann ihn dennoch empfehlen, wenn man vielleicht mal etwas über die Rolle Chinas lesen möchte. Denn die historischen Fakten sind hier wirklich gut recherchiert und die Anspannungen der Hauptcharaktere kann man beim Lesen förmlich spüren.











