Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julia:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wichtiges Thema super verpackt

Nora ist geschockt. Sie wird mitten in der Nacht auf einem Golfplatz von ihrer besten Freundin aufgeweckt und hat keine Ahnung mehr, wie sie dort hin gekommen ist. Dabei hat sie nicht einmal Alkohol getrunken. Nur Dank ihres Mitschülers Adam, der drei Jungs vertrieben hat, welche sich an ihr vergreifen wollten, kann sie von Glück reden, dass nicht mehr passiert ist.

Am liebsten würde sie das Ganze einfach nur vergessen. Aber so leicht ist das nicht. Nicht nur, dass ihre Freundin Cam darauf drängt, die Kerle zur Rechenschaft zu ziehen. Bald taucht auch ein Foto online auf, das Nora mit den Jungs zeigt und ein ganz falsches Bild auf sie wirft. Bald merkt Nora, dass alles viel weitere Kreise zieht, als sie ahnte.

NO GAME hat ein sehr wichtiges Thema als Grundlage, welches meiner Meinung nach gut verpackt wurde, so dass das Buch für eine Jugendliche Altersgruppe geeignet ist. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und so hat man auch verschiedene Blickwinkel auf die Situation. So geht Nora ganz anders mit der Situation um, als beispielsweise Cam.

Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und Natasha Friend schafft es mit ihrem angenehem Schreibstil auf ein wichtiges Thema toll aufmerksam zu machen. Sexuelle Gewalt wird in diesem Buch nicht verschwiegen, sondern laut in die Welt gerufen. Genau das ist es, worauf die Geschichte aufmerksam machen soll. Nämlich nicht zu schweigen! Ein Buch, dass vor allem bei jungen Mädchen sicherlich viel Mut schaffen kann, aber auch für alle anderen genauso wichtig ist. Es zeigt, wie stark alte Sturkutren Einfluss auf unser Leben haben und dass wir aufstehen müssen, um etwas zu ändern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Fantastische Fortsetzung

Keller mit Leiche von Ima Ahorn

Darren arbeitet seit einiger Zeit im Taigh Dubh Guesthouse und freut sich sehr, als Blake Cadger, selbsternannter Geisterjäger, und dessen Geisteragentur ein Wochenende im Hotel gebucht haben. Doch schon schnell merkt Darren, dass der Chef der Argyll Ghost Company alles andere als nett ist. Und dann wird auch noch ausgerechnet er im Keller des Hotels ermordet und spukt nun als Geist dort herum.

Darren bleibt also nichts anderes übrig, als den Mord aufzuklären, um Blakes Geist los zu werden.

Bei ‚Keller mit Leiche‘ handelt es sich um den zweiten Teil der Haunted Highlands Reihe. Auch wenn man beide Bücher unabhängig voneinander lesen kann empfiehlt es sich dennoch, mit dem ersten Band zu starten, da man dort einige Charaktere etwas besser kennen lernt. Die Charaktere selbst waren wie in Band 1 mal wieder herzallerliebst und Oma Erica ist sowieso unschlagbar. Da muss man beim Lesen schon das ein oder andere mal schmunzeln.

Die Ermittlungen sind an der ein oder anderen Stelle ein wenig dahingeplätschert und der Mord ist fast ein wenig in den Hintergrund geraten. Dafür war jedoch die Geisterjagd ein zentrales Thema und wir haben den ein oder anderen neuen Geist kennen lernen dürfen.

Ima Ahorn hat es auf jeden Fall mal wieder geschafft eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, bei der man sich am liebsten selbst nach Schottland auf eine Geistertour begeben möchte. Mir hat das Buch auf jeden Fall einige schöne Stunden bereitet und ich hoffe, dass wir bald wieder etwas von Darren und seiner Oma hören werden. Und vielleicht erfahren wir in Zukunft auch noch ein wenig mehr über die bereits vorgestellten Geister aus Band 1 und 2.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Fantastische Fortsetzung
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Schuld lässt einen niemals los

Als die Welt zerbrach von John Boyne

Welche Schuld trägt Gretel an den Grausamkeiten, welche in der Vergangenheit passiert sind? Seit einigen Jahrzehnte lebt die über neunzigjährige Gretel nun bereits in London. Dabei versucht sie so gut wie möglich nicht über ihre Vergangenheit zu sprechen. Bis in die Wohnung unter ihr eine junge Familie zieht.

Der neunjährige Henry weckt bei ihr Erinnerungen. Das in seiner Familie aber nicht alles glatt läuft merkt Gretel relativ schnell. Kann sie ihre Schuld aus der Vergangenheit begleichen, indem sie Henry hilft?

Als die Welt zerbrach erzählt die Geschichte von Gretel, deren Bruder Bruno wohl viele aus dem ersten Band ‚Der Junge im gestreiften Pyjama‘ kennen. Das Buch ist unterteil in drei Teile und schildert immer im Wechsel zwischen Gegenwart und den einzelnen Station in Gretels Vergangenheit, welche sie nach Ende des Krieges erlebt hat. Von ihrer Flucht 1946 nach Frankreich, ihrem Aufenthalt in Sydney 1952 und letztendlich ihrem Anfang in London 1953. Voller Spannung habe ich die Kapitel verschlungen. Gretel setzt sich stark mit ihrer Schuld auseinander, denn obwohl sie damals erst zwölft war, ist sie sich im Klaren, dass sie eine gewisse Mitschuld trägt.
Mich hat bereits der erste Band sehr gut gefallen und ich musste natürlich auch unbedingt die Fortsetzung lesen. Und ich wurde auf keinen Fall enttäuscht. Gretels Geschichte ist realistisch und emotional. Henrys Auftauchen bringt sie dazu sich selbst noch einmal im hohen Alter mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten. Und auch wenn das gesamte Buch total spannungsvoll und flüssig geschrieben war, haben die letzten Kapitel mir noch einmal einen letzten Wow Effekt verschafft. Von mir gibt es eine 100% Leseempfehlung für Gretels bewegende Lebensgeschichte!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
 Schuld lässt einen niemals los
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Der Zusammenhalt zählt

Winterzauber im Ferienhaus Talblick von Janka Friedrich

Sophie hängt sehr an ihrem Ferienhaus Talblick in Schönbach. Die Lage ist einzigartig, die Einrichtung jedoch auch, denn die Zimmer sind schon lange renovierungsbedürftig. Aber Sophie hängt mit ihrem Herzen an dem Haus, weshalb sie die vielen Angebote von Hotelkonzernen, die das Grundstück teuer kaufen und ein Luxushotel darauf bauen möchten, einfach ignoriert.

Da taucht plötzlich der gut aussehende Gast Lennart bei ihr auf und schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Verbundenheit. Doch Lennart spielt nicht mit offenen Karten.

Der Schreibstil des Buches ist locker leicht und somit fällt es nicht schwer schnell in die Geschichte rein zu finden. Sophie und Lennart sind zwei Charaktere, mit denen man recht leicht eine Verbindung aufbauen kann und vor allem Sophie mit ihrem starken, selbstständigen Kämpfergeist schließt man direkt ins Herz. Schönbach als Schauplatz ist ein weihnachtliches, romantisches kleines Dorf, in dem Zusammenhalt noch groß geschrieben wird. Toll fand ich daher auch, dass man viele Dorfbewohner kennen gelernt hat und sieht, was die Dorfgemeinschaft gemeinsam auf die Beine stellt.

Der Ausgang der Geschichte ist wohl des meisten schon von Anfang an klar. Den als Leser erfährt man durch die wechselnden Perspektiven zwischen Sophie und Lennart ziemlich schnell den eigentliche Grund für Lennarts Reise in das kleine Dorf. Die sich zuspitzende Situation wird spannungsvoll aufgebaut.

Janka Friedrich schafft es mit ihrem Roman auf jeden Fall romantische Weihnachtsstimmung zu zaubern. Für alle, die in der kalten Jahreszeit gerne mal nach einem Roman mit ganz viel Liebe und Happy End greifen, kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Mit hat es einige gemütliche Lesestunden bereitet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Der Zusammenhalt zählt
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Japanisch der gehobenen Küche

Tohrus Japan von Tohru Nakamura

Sushi ist wohl eines der bekanntesten japanischen Gerichte, umso mehr habe ich mich auf das Kochbuch gefreut, indem es eben alles außer Sushi gibt. Das Buch beginnt mit vierzig Seiten Text und Bilder über ‚Japan in Deutschland‘ und wie Tohur Nakamura seinen Beruf fand. Anschließend folgt der Rezeptteil.

Dieser ist, anders als bei den meisten Kochbücher, nicht die verschiedenen Gänge gegliedert, sondern in typisch japanische Zutaten. So gibt es also Rezepte zu Sesam, Ei, Koji, Reis, Katsuobushi, Umeboshi, Miso, Shoyu, Tofu, Algen und Baiscs. Zu jeder Zutat gibt es zunächst eine kleine Warenkunde und anschließend folgen die Rezepte. Die sind meiner Meinung nach bunt gemischt, zwischen einfach und ausgefalleneren Gerichten, typisch japanisch, aber auch leicht deutsch angehaucht. Einige Zutaten sind wohl eher nicht so bekannt, dafür gibt es am Ende jedoch ein Glossar, das weiterhilft. Wie leicht die Zutaten zu beschaffen sind kann ich ehrlich gesagt nicht einschätzen, aber die Asialäden, die ich kenne, sind eigentlich ziemlich gut ausgestattet, dass ich manchmal selber überrascht bin, dort alle mir vorher unbekannten Zutaten zu finden. Und im Notfall kann man das meiste heute auch online bestellen.
Die Bilder zu den Rezepten finde ich sehr schön, klar liegt hier der Fokus auf gehobener Küche, für den privaten Kochabend würde man sich vermutlich nicht so viel Mühe geben. Für mich als Hobbyköchin klingen eigentlich alle Gerichte sehr gut machbar, auch wenn ich für einige sicherlich etwas länger in der Küche stehen werde. Ich freue mich jedenfalls in nächster Zeit mal ein bisschen japanisch kochen zu können und zwar alles, außer Sushi!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
 Japanisch der gehobenen Küche
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Was man gibt um jemanden zu retten

Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

Elly, Tochter eines Pfarrers, verschlägt es entgegen dem Willen ihres Vaters nach Berlin. Dort arbeitet sie bei der jüdischen Familie Sternberg. Als Sara und Hanns im Dezember 1938 von den Nazis verschleppt werden schafft Elly es deren Sohn Leon als ihren eigenen auszugeben und zu fliehen. Sie landet auf einem Bauernhof und hat nur ein einziges Ziel, Leon beschützen, die Krieg zu überstehen und die Eltern wieder zu finden.

Dabei gibt es einige Hürden zu überwinden.
Die Thematik des Buches fand ich sehr interessant, da mich vor allem Geschichten der ‚heimlichen‘ Helden während der Kriegszeit packen. Auch wenn Ellys Geschichte nur erfunden ist, so ist sie doch an wahren Begebenheiten angelehnt. Elly ist ein sehr starker Charakter, der manchmal vielleicht nicht ganz so handelt, wie man es sich wünschen würde, jedoch für damalige Zeiten durchaus nachvollziehbar. Die Geschichte ist unterteil in vier Teile, welche jeweils eine gewisse Zeitspanne abdecken. Hier haben mich beim Lesen ab und an jedoch die Zeitsprünge stört. Denn auch wenn man weiß, in welcher Zeitspanne man sich gerade befindet, so weiß man nicht die genaue Jahreszahl. Oftmals habe ich dann anhand der Alter der Kinder versucht zu rechnen, in welchem Jahr die Handlung gerade stattfindet.
Auch wenn man anhand des Prologes das Ende der Geschichte teilweise erahnen kann, so hat sie mich dennoch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Schade fand ich, dass am Ende der weitere Verlauf einiger Charaktere nicht mehr beleuchtet wurde, was jedoch auch damit zusammenhängt, dass hier vor allem Elly im Vordergrund steht.
Alles in allem ist Ein Kind namens Hoffnung eine sehr tolle Geschichte, die nichts verschönert oder versucht eine ‚schöne‘ Geschichte zu erzählen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
 Was man gibt um jemanden zu retten
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Die schimmernde Welt des Adels aus Sicht der Dienstboten

Schloss Liebenberg. Hinter dem hellen Schein von Hanna Caspian

Anfang des 20. Jahrhunderts bekommt Adelheid Schaaf, die Tochter eines Tagelöhners, unerwartet eine Anstellung auf Schloss Liebenberg. Doch es ist nicht nur irgendeine Anstellung, sie wird direkt als Stubenmädchen eingestellt und überspringt somit einig Hierarchiestufen, was Neider innerhalb der Dienstbotenschaft mit sich bringt.

Auf Grund eines gravierenden Fehlers wird sie jedoch zum Hausmädchen degradiert und teilt sich von nun an die Stube mit Hedda Pietsch. Die beiden freundet sich schnell an und Hedda zeigt Adelheid eine neue Welt und stärkt ihr Selbstbewusstsein. Doch während Adelheid langsam in der glitzernden Welt des Adels Fuß fasst bahnt sich im Hintergrund ein gewaltiger Skandal an, der nicht nur für das Fürstenpaar, sondern auch für ihre Angestellten Gefahren birgt.
Der Schreibstil von Hanna Caspian ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. In der Reihe Rund um Schloss Liebenberg gibt die Autorin den Dienstboten den Vortritt. Neben der Hauptprotagonistin Adelheid erfährt man auch einiges aus der Sicht des Stubenmädchens Hedda, des Dieners Viktor Novak und der Gouvernante Constanze. Dabei lernt man einiges über das Lebe der Dienstbotenschaft, über die harte Arbeit, welche diese verrichten mussten, die Unsichtbarkeit, welche teils von Nutzen sein kann und wie schnell ein kleiner Fehler große Auswirkungen auf deren Leben haben kann.
Da es sich um eine Triologie handelt wurden im ersten Band vor allem erst einmal die Grundlagen geschaffen, alle Umstände kennenzulernen. Außerdem wurden bereits einige Andeutungen auf weitere Konfliktpotentiale und die Eulenburg-Affäre gegeben. Es handelt sich bei diesem Roman also um eine Mischung aus wahren, historischen Ereignissen und fiktiven Charakteren. Auch wenn sich die Entwicklung des Ganzen ein klein wenig in die Länge gezogen hat, bin ich dennoch ganz froh darüber. Durch die vielen gut recherchierten Details habe ich lieber eine langsame Entwicklung, bei der ich mich in den ganzen Verstrickungen zurechtfinde, anstatt eine schnelle Entwicklung, bei der ich früher oder später den roten Faden verliere.
Adelheids Entwicklung im Verlaufe des Romans hat mir ziemlich gut gefallen, sie ist ein fleißiges Mädchen, mit viel Eifer und Lernbereitschaft und entwickelt sich von einem schüchternen Mädchen hin zu einer starken Frau. Dennoch bin ich mir über ihren Wandel am Ende des Buches ein wenig unschlüssig. Es bleibt jedenfalls spannend, wie es mit Adelheid, aber auch mit den anderen Charakteren in Band 2 weiter gehen wird, ich werde ihn definitiv lesen!



im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Die schimmernde Welt des Adels aus Sicht der Dienstboten
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Traumatische Schmerzen

Schmerzmädchen (Thriller) von Gunnar Schwarz

David Richter wird zu einem Tatort gerufen. Eine Frauenleiche wurde in schlafender Position am Ufer abgelegt, zwei Stichwunden im Kopf bilden die Todesursache. Der Mord gibt dem Kommissar und der Gerichtsmedizinerin Dr. Nora Mors jedoch einige Rätsel auf und während die beiden versuchen den Täter zu finden taucht bereits die zweite Leiche auf.

Und obwohl klar ist, dass es sich hier um einen Serientäter handelt, bleibt das Motiv zunächst unklar. Je näher die beiden dem Täter kommen, desto tiefer tauchen sie auch in ihre eigenen dunklen Vergangenheiten ab.
Mal wieder habe ich das Buch von Gunnar Schwarz nur so verschlungen. Schmerzmädchen ist das erste Buch zu einem neuen Ermittlerteam rund um Mannheim und Heidelberg. Während Nora zu Beginn der Geschichte nur als Rechstmedizinerin tätig ist, übernimmt sie bald eine beratende Rolle und ergänzt das Ermittlerteam rund um David und Leon. Während es bei Ermittlerduos meist einige Reiberein gibt, sind David und Leon ein scheinbar sehr gut funktionierendes Team. Leider erhält Leon nicht ganz so viel Aufmerksamkeit und man erfährt eher weniger über ihn. Der Hauptaugenmerk liegt eher auf David und Nora, welche beide sehr emotionale und einfühlsame Charaktere sind.
Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut und vor allem am Ende des Buches spitzt sich die gesamte Situation noch einmal so richtig zu. Dabei tappt der Leser im Hinblick auf den Täter sehr lange im Dunkeln.
Bis auf eine kleine Ungereimtheit im Verlauf des Buches hat es mir sehr gut gefallen Nora und David zu begleiten und die Mischung aus Spannung und ruhiger Art der Ermittler war eine optimale Kombination. Ich hoffe auf weitere Fälle und hoffentlich ein paar mehr Einblicke in Davids Vergangenheit und seine Freundschaft mit Leon.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Traumatische Schmerzen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Romantisches Italien. Oder doch nicht?

Pinienduft im Hotel Toscana Mare (Verliebt in Italien) von Hanna Holmgren

Nachdem Emilia nicht nur beruflich, sondern auch privat ziemlich enttäuscht wurde möchte sie nur noch eines, und zwar weg. Da kommt die Möglichkeit in der Toskana ein kleines Boutique-Hotel aufzubauen gerade recht. Italienisches Essen, warme Sommernächte und guter Wein lassen von einer vielversprechenden Zukunft träumen.

Doch vor Ort muss Emilia feststellen, dass der Zustand der Anlage alles andere als perfekt ist. Außerdem gibt es da noch den griesgrämigen Nachbarn Gianni, der ihr das Leben alles andere als leicht macht. Und auch der charmante Musiker Aurelio birgt mehr Geheimnisse, als sie denkt.

Pinienduft im Hotel Toscana Mare verspricht einige gemütliche Stunden im wunderschönen Italien. Und die Leser werden definitiv nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist so bildhaft, dass man sich direkt in die wunderschöne Natur hineinversetzen und die Düfte fast riechen kann. Die Charaktere sind typisch italienisch und man kann sie einfach nur ins Herz schließen. Die geheimnisvolle Art von Aurelio finde ich super umgesetzt und auch der mürrische Gianni ist ein Charakter für sich.
Während man nur so über die Seiten fliegt, verfolgt man Emilia dabei, wie sie versucht sich selbst, ihre Arbeitgeber und ihren Vater stolz zu machen und das Hotel auf Vordermann zu bringen. Aber man erlebt auch, wie Emilia mit der Zeit wächst und sich selbst fragt, ob die Ziele, die sie verfolgt wirklich die ihren sind. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich mit Emilia mitgefiebert und mich mit einigen der Charakteren mitgefreut habe. Wer also Lust auf schöne Stunden in der Toskana hat und ein wenig italienischen Flair genießen möchte, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Ergänzt wird die Stimmung noch durch die original italienischen Rezepte am Ende des Buches.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Romantisches Italien. Oder doch nicht?
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Spannendes Finale für die Hexenschwestern

EVENTORRA - Das schwarze Herz der Sehnsucht (Band 2) von Ella C. Schenk

Während Violetta und Ben bei den Göttinnen gelandet sind und dort versuchen Violetta und die Göttin in ihr zu trennen, versuchen ihre Schwestern die Finsternis im Königreich zu besiegen. Dabei schafft es Nora in den Süden zu flüchten, doch schafft sie es auch dort Verstärkung zu holen und die Dunkelheit zu vernichten?

Während ich mich beim ersten Band ein wenig schwer getan habe in die Geschichte reinzufinden, ist mir dies bei diesem Teil sofort gelungen.

Ich war direkt mittendrin im Geschehen und von Anfang an gefesselt. Die Kapitel erzählen unterschiedliche Handlungsstränge aus der Sicht der Schwestern. Auch erfährt man in diesem Teil einiges mehr über die Göttinnen und über andere Bewohner im Eventorra.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und auch der Spannungsbogen wurde definitiv super aufgebaut. Ich fand es toll die alten Charaktere alle wieder zu treffen und auch einige neue kennenzulernen. Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Für mich war der zweite Band auf jeden Fall eine Steigerung zum ersten und verdient daher eine klare Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Julia
Spannendes Finale für die Hexenschwestern