Kunden em pfehlungen
Rezensionen von spozal89:
Nicht so gut wie erwartet
Nichts ist gut. Ohne dich. von Lea Coplin
Klappentext:
Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander.
Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.
Das Cover des Buches fand ich unglaublich schön, weshalb ich auf die Geschichte aufmerksam wurde. Der Klappentext versprach dann auch noch eine gefühlvolle und berührende Geschichte, sodass ich mich gleich daran machte es zu lesen.
Leider hat mich die Gescchichte um Jana und Leander nicht wirklich mitgenommen. Ich fand die Handlung ein wenig langatmig und ziemlich im Kreise drehend. Ich konnte nicht ganz nachvollziehen, wieso sich beide immer wieder von einander entfernten und wieso sie sich nicht wirklich endlich mal aussprechen. Das war mir alles leider ein wenig zu kindisch und wenig realistisch. Auch der Hintergrund der beiden, der Tod des Bruders bzw. besten Freundes, war mir mit zu wenig Tiefgang erzählt und da hätte ich mir viel mehr Infos dazu gewünscht.
Schön fand ich das die Kapitel immer abwechselnd aus Janas und Leanders Perspektive geschrieben waren. Durch die flüssige Erzählweise und die doch recht kurzen Kapitel kam man recht flott durch das Buch.
Dennoch hat es mich gut unterhalten und ich würde jetzt nicht sagen das die Story gänzlich schlecht ist. Nur leider hätte ich mir wie gesagt mehr Emotionen gewünscht und ich habe schon viele bessere Jugenbücher gelesen. Daher vergebe ich drei Sterne.
Ein spannender Jugendthriller
Nichts ist gut. Ohne dich. von Lea Coplin
„Stelle dich niemals gegen den göttlichen Willen! Es könnten furchtbare Dinge geschehen.“
Mit dieser Nachricht beginnt für Nara ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Wer hat ihr den handgeschriebenen Zettel zugesteckt und bedrängt sie mit weiteren SMS? Warum ist plötzlich der Hund ihres kleinen Bruders spurlos verschwunden? Als die 17-jährige ihren Verfolger auf die Spur kommen will, findet sie sich kurze Zeit später in einem Verlies wieder: gefesselt, ohne Licht, die Einsamkeit nur unterbrochen von merkwürdigen Ritualen.
Sechs Tage dauert ihre Tortur, dann ist sie frei. Ebenfalls die 5 weiteren Mädchen, die mit ihr in Gefangenschaft waren. Doch der Täter hat sie weiterhin in der Hand: Ein Wort zu ihrer Familie und ihrem kleinen Bruder werden schreckliche Dinge zustoßen! Nara ist verzweifelt. Was will der Entführer nur von ihr und den anderen Geiseln? Gegen welche göttlichen Gesetze soll sie verstoßen haben? Mit der Zeit wird ihr klar, dass sie eine besondere Rolle im Plan ihres Peinigers spielt und nur sie das angekündigte große Unheil abwenden kann.
Mein erstes Buch von Patricia Schröder und mein erster Jugendthriller den ich bisher gelesen habe. Eigentlich reizen mich Thriller nicht, aber der Klappentext des Buches gefiel mir so gut, dass ich es gewagt habe, das Buch zu lesen.
Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich fand die Handlung doch recht spannend, auch wenn ich persönlich recht bald eine Ahnung hatte, wer hinter dem ganzen fanatischen Ritualen steckt. Nara mochte ich gerne aber teilweise habe ich ihr handeln nicht ganz verstanden. Manchmal waren mir die Erklärungen ein wenig zu langatmig und viele Gedanken haben sich öfters wiederholt und für mich waren es am Ende dann noch zu wenige Infos über die Gedanken bzw. Taten der Fanatiker. Trotzdem wurde ich gut vom Buch unterhalten, daher vergebe ich vier Sterne.
Ein emotionaler Frauenroman
Der Zopf von Lea Coplin
Klappentext: Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente - dieselbe Sehnsucht nach Freiheit.
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Aber eins verbindet sie: Alle drei kämpfen sie mutig gegen die Widerstände des Lebens. Smita, eine Unberührbare, opfert in Indien ihr Haar dem Gott Vishnu, denn ihrer Tochter soll es einmal besser ergehen.
In Sizilien rettet Giulia dank der Haare aus Indien die Perückenfabrik ihres Vaters vor dem Bankrott. Und als in Montreal die erfolgreiche Anwältin und alleinerziehende Mutter Sarah erkrankt, schöpft sie mit ihrer Perücke neuen Lebensmut.
Der Klappentext verrät im Grunde schon alles was im Buch passiert. Die drei Frauen sind im Grunde ohne es zu wissen miteinander über ihre Haare verbunden. Die Geschichte ist relativ kurz und der Schreibstil in meinen Augen recht abgehackt, hätte von mir aus auch ausführlicher sein können, denn gerne hätte ich noch mehr von den drei Frauen gelesen.
Gut und interessant fand ich, dass die Kapitel immer abwechselnd von Smita, Giulia und Sarah erzählt wurden. Am interessantesten und am emotionalsten fand ich die Geschichte um Smita und ihre kleine Tochter Lalita. Ihr Schicksal hat mich Zutiefst mitgenommen und mich nocheinmal bewusst darauf aufmerksam gemacht, wie gut es uns hier in Deutschland geht. In Indien hingegen sind Frauen nichts wert und auch das Leben dort ist alles andere als einfach. Mit wenigen Worten hat die Autorin dies aber so berührend und emotional erzählt, dass es mir teilweise kalt den Rücken hinunter gelaufen ist. Giulia fand ich hingegen eher immer etwas faade, aber hier fand ich es schön wie ihr Schicksal sich mit dem von Smita verbunden hat. Sarah war ein recht taffer Charakter, mit der typischen - eine Frau ist extrem erfolgreich, hat keine Zeit für ihre Familie, bekommt Krebs und krempelt ihr Leben um- Geschichte.
Alles in allem fand ich aber das Buch im Ganzen toll zu lesen, dass verflechten der drei Handlungsstränge gefiel mir gut, auch wenn ich mir hin und wieder mehr gewünscht hätte. Ein berührendes Leseerlebnis war es aber auf jedenfall - daher vergebe ich vier Sterne.
Ein starker zweiter Band
Scythe - Der Zorn der Gerechten von Neal Shusterman
In einer fast perfekten Welt entscheiden die Scythe nach festen Regeln, wer sterben muss - zum Wohle aller Lebenden. Scythe sind hochgeehrt, doch nicht alle sind gerechte Richter. Die Scythe der neuen Ordnung sind kaltblütige Mörder, die Spaß am Töten haben... Citra und Rowan haben die Ausbildung zum Scythe absolviert.
Aus Citra ist die ehrenwerte Scythe Anastasia geworden, aus Rowan der gefürchtete Scythe Luzifer, der er eigentlich gar nicht sein dürfte. Im Untergrund macht er Jagd auf die Scythe der neuen Ordnung. In Citras Augen ist er deswegen zum Mörder geworden. Als ein Anschlag auf sie verübt wird, fällt der Verdacht sofort auf ihn. Doch Citra weiß es besser: Niemals würde Rowan sie in Gefahr bringen.
"Scythe - Der Zorn der Gerechten" ist der zweite Teil der Triologie von Neal Shustermann. Bereits Teil eins konnte mich komplett überzeugen, aber Band zwei hat es fast noch übertroffen.
Zu Beginn geht es gleich recht spannend und actiongeladen los und Band zwei schließt nahtlos an den Vorgänger an. Das hat mir gut gefallen und selbst nach einer monatelangen Pause dazwischen konnte ich super in die Geschichte einfinden.
Toll fand ich das man Citra Entwicklung zu Scythe Anastasia super mitverfolgen konnte. Man merkte eine fabelhafte Entwicklung von ihr und ihre ganz eigenwillige Nachlesemethode fand ich klasse gewählt. Ich finde das Rowan trotz seiner Tat als Luzifer in diesem Band ein wenig in den Hintergrund fiel. Trotzdem merkte man als Leser, wieso er zu solchen Taten fähig war und was ihn dazu getrieben hat. Ein neuer Charakter tauchte auch, Greysen Tolliver, den ich sehr interessant finde, der mir aber auch nach beenden des Buches noch ein Rätsel bleibt. Das ist aber nicht negativ gemeint, sondern vielmehr große Spannung bis zum Finale. Denn auch das Ende ist eccht fies gewählt und hat mich komplett überrascht und aus der Bahn geworfen. Ich hoffe der Autor lässt und nicht zu lange auf die erlösende Fortsetzung warten.
Die Geschichte war mega spannend und hatte so viele Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet habe. Zudem hat der Autor auch viele politischen Geschehnisse mit eingebaut und akteulle Themen, die zum Nachdenken anregen. Somit war es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Es ist soviel passiert, dass ich gar nicht weiß, was noch alles im entscheidenen Band passieren könnte. Wer schon Teil eins super fand, wird bei Band zwei sicher noch mehr Begeisterung versprühen. Daher defintiv 5 Sterne.
absolut schrecklich
Hot Cop von Samanthe Beck
Klappentext:
Laurie glaubt nicht an Mister Für-immer, sie glaubt an Mister Für-den-Augenblick. Doch eine Nacht mit dem sexy Sheriff Ethan Booker lässt sie ihren Grundsatz (fast) vergessen. Ethan will kein One-Night-Stand für Laurie sein, er will ihr Herz gewinnen und ein „Und sie lebten glücklich bis an ihr Ende“.
Als ihre Bäckerei „Babycakes“ einem Feuer zum Opfer fällt, nutzt er seine Chance: Er hilft Laurie, ihre Existenz zu retten, wenn sie ihm im Gegenzug sechs Dates gewährt.
Diesmal fällt meine Rezi leider eher kurz aus, weil ich einfach nicht weiß was ich schreiben soll. Ich fand das Buch leider grottenschlecht.
Nachdem ich in letzter Zeit eher Bücher mit einem schweren Thema gelesen habe, wollte ich mir mal wieder ein locker, leichtes Buch gönnen, bei dem man einfach nicht nachdenken muss und gut abschalten kann. Hier hab ich aber total daneben gegriffen. Unsympatische Protagonisten, absolut langweilige Story, wie man sie schon bei zig anderen Bücher bereits gesehen hat und zudem noch absolut unrealistisch. Leider war dieses Büchlein ein Griff ins Klo und ich war froh, dass die knapp 200 Seiten schnell rum waren.
hat mich positiv überrascht
Hot Cop von Samanthe Beck
Die Drehbuchautorin Katja lebt ihr Leben in Hamburg so lala. Sie hat einen Job als Co Autorin, würde aber gerne selbst mal eine Serie veröffentlichen, hat einen Freund, der eigentlich nicht ihr Freund ist und den sie meistens eher schrecklich findet und von ihrer Familie hat sie seit Jahren nichts mehr gehört.
Als vor Jahren Katjas Schwester bei einem Unfall ums Leben kam, ging es mit der Familie bergab. Ihre Mutter wurde Alkoholikerin, ihr Vater lies sich scheiden wegen einer anderen Frau und Katja kam wegen ihren Schuldgefühlen in eine Psychatrie. Genau die richtige Grundlage für eine Familienserie, die Katja entwickeln soll. Plötzlich taucht dann auch noch Jella auf, die bekannt gibt, Katjas Halbschwester zu sein und sie bittet ihren gemeinsamen Vater zu besuchen, der seit kurzem im Koma liegt. Und plötzlich muss sich Katja erneut mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen.
Erstmal klingt es so, als wär das Buch ziemlich überladen. Im ersten Moment dachte ich mir: Oh mein Gott, so viele Dinge in einer Geschichte, ob das wohl gut geht? Aber ich finde die Autorin hat diese doch sehr schwierigen Themen gut umgesetzt und ich war von der Geschichte positiv überrascht.
Es war mein erstes Buch von Catharina Junk, daher kann ich es mit ihrem Debüt nicht vergleichen. Aber den Schreibstil fand ich super klasse und man merkt, dass sie auch selbst Drehbücher verfasst. Ich könnte mir "Bis zum Himmel und zurück" perfekt im Fernsehn vorstellen.
Katja muss ich sagen war mir zu Beginn eher unsympatisch und ich habe etwas gebraucht, bis ich mit ihr und ihrer Art klar gekommen bin. Ich fand es Klasse das es zwischen durch einige Rückblende-Kapitel gab, da man so Katja und ihre Geschichte viel besser verstehen konnte. Die Geschichte hat mich sehr berührt und ich fand es emotional und gefühlvoll umgesetzt. Eine Prise Humor gab es dann auch noch mit dazu, was die schweren Themen dann ein wenig leichter gemacht hat. Schön fand ich, dass auch die Liebe nicht zu kurz kam, auch wenn das eher am Rande erzählt wurde.
Anhand des Klappentextes hätte ich ehrlich gesagt nicht mit so einem bewegenden Roman gerechnet. Das Ende kam mir dann tatsächlich ein wenig zu schnell und ich bin kein Fan von offenen Enden. Daher vergebe ich gute vier Sterne.
Zwischen Leben und Tod
Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi
Madeline: "Mensch Maddy, dachte ich mir, eigentlich hast dz dein Leben doch ganz gut im Griff. Hingebungsvolle Mummy, perfekte Gastgeberin und Beraterin in allen Lebenslagen. Jetzt bin ich tot. So war das nun aber auch nicht geplant."
Eve: "Heute ist Muttertag. Mein erster Gedanke ist blöd: Meine Mom ist nicht da, also gibt es den Feiertag gar nicht.
Aber der Rest der Welt feiert nun mal nicht meine Mom, sondern jeder die eigenen, und die eigenen Moms sind nicht kürzlich vin einem Gebäude gesprungen."
Brady: "Ihre letzte SMS an mich lautete: Keine Ahnung, wie wir zu Ostern alle am Esstisch unterbringen. Schwer vorstellbar, dass dieses Dilemma ausgereicht hat, um allem ein Ende zu setzen."
Als Maddy vermeintlich Selbstmord begibt, bleiben ihre Tochter Eve und ihr Ehemann Brady alleine und in größter Trauer zurück. War es ihre Schuld das sich die Mutter das eben genommen hat? Beide beginnen ihr Leben und ihre Persönlichkeit in Frage zu stellen und merken dabei, wie wenig sie ihre Mutter und allgemein die Familie geschätzt haben. Wir es jemals möglich sein, wieder ins Leben zurück zu finden?
"Für immer ist die längste Zeit" ist der erste Roman von Abby Fabiaschi. Das Buch fand ich gut zu lesen, auch wenn es immer mal wieder ein paar Stellen gab, die sich in die Länge zogen. Dennoch fand ich den Schreibstil sehr emotional und man macht sich über sein eigenes Leben sehr viele Gedanken.
Ich fand es schön das jedes Kapitel einmal aus Madeline, dann aus Eves und zum Schluss aus Bradys Perspektive erzählt wurden. Maddy scheint in einer Art Zwischenwelt zu schweben und hilft durch das senden von Gedanken ihrer Familie auf die Beine. Eve ist zu Beginn ein typischer, trotziger Teenager, aber ich fand, dass man ihre Entwicklung super miterleben konnte und ich mochte, was am Ende aus ihr wurde. Brady war mir am Anfang mega unsympatisch, aber der Tod von seiner Frau und der plötzliche, alleinige Umgang mit seiner Tochter, machte auch bei ihm einen sehr positiven Wandel durch, der mir gut gefiel.
Alles in allem fand ich den Roman ganz nett, allerdings ging er mir nicht so sehr ans Herz wie ich gehofft hatte. Ein paar Stellen gab es ihm Buch, die ich nicht nachvollziehen konnte bzw. die für mich nicht hätte sein müssen. So wurde das Buch unnötig in die Länge gezogen. Daher vergebe ich vier Sterne.
Ist es wirklich Liebe?
Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi
Zwei Mädchen in einem tristen Vorort im kalten St. Petersburg: Oksana und Lena, von klein auf beste Freundinnen. Oder vielleicht sogar mehr als das? Denn wenn Lena bei Oksana im Bett liegt, gehen ihre Gefühle mit ihr durch. Auch Lena geht es nicht anders. Doch als Lena einen Modeljob in Shanghai bekommt, beginnt für Oksana eine schwierige Zeit, in der sie sich über ihre Gefühle Gedanken macht.
Dabei findet sie sich in einem Forum wieder, bei dem die Mitglieder Rezepte austauschen, die während der Leningrader Besatzung gegessen wurden, umso zu Hunger und Gewicht zu verlieren. Oksanas Ziel, ebenfalls eine Modelfigur zu bekommen rückt somit gefährlich näher. Doch auch Lena lebt in Shanghai nicht so glamurös wie erwartet und seht sich wieder nach dem langweiligen Leben zu Hause in Russland. Vorallem aber Oksana und ihre Nähe gehen ihr nicht aus dem Kopf. Doch Shanghai verändert sie nach und nach.
Ehrlicherweise habe ich mir von "Fliegende Hunde" nicht viel erwartet. Das Cover fand ich grauenhaft und auch den Titel, weshalb ich es nie zur Hand genommen habe. Nach den guten Kritiken wollte ich es aber dann dennoch lesen. Ich finde das Buch war weder sonderlich gut, noch sonderlich schlecht. Ich kam gut in die Geschichte rein und das Buch ging auch flott zu lesen, da es ein sehr einfacher Schreibstil ist.
Das Buch ist abwechselnd aus Lenas und Oksanas Perspektive geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da so sehr viel abwechslung in die Geschichte kam. Lena war mir leider das ganze Buch über eher unsympatisch. Irgendwie konnte ich ihr handeln nicht ganz nachvollziehen. Die Kapitel über Oksana hingegen haben mir gut gefallen, vorallem da es hierbei sehr viel geschichtliche Infos gab. Da lief es mir teilweise eiskalt den Rücken hinunter und ich stelle es mir absolut grausam vor, wie es damals zur Besetzungszeit sein musste. Auch das Internetforum fand ich erschreckend und ich denke soetwas ist gar nicht mal unrealistisch, was absolut traurig ist.
Dennoch ist mir nicht ganz klar was die Message des Buches ist. Eine verbotene Liebe zwischen zwei Mädchen, die wegen der Gesellschaft nicht ausgelebt werden kann? Oder vielleicht das Ausnutzen junger, ärmlicher Mädchen in der westlichen Welt? Oder das Thema Magersucht? Zudem haben die Fakten über Leningrad auch noch einen sehr geschichtlichen Einschlag. Daher vergebe ich drei Sterne.
Interessant, aber dennoch nicht perfekt
Fire & Frost - Vom Eis berührt von Abby Fabiaschi
Ruby besitzt die Gabe des Feuers und ist eine sogenannte Fireblood. Leider ist sie damit eine der letzten, da der König der Frostbloods sämtliche Firebloods jagt und sie vernichtet. Ruby wurde von Kindheitstagen beigebracht, dass sie ihre Gabe unterdrücken muss um überleben zu können. In einem unbedachten Moment allerdings kommt heraus das sie eine Fireblood ist und wird gefangen genommen.
Zu ihrer Überraschung wird sie allerdings von zwei Frostblood gerettet. Sie soll dabei helfen den grausamen König zu stürzen, um weitere Kriege zu verhindern. Die Frostblood benötigen die Hilfe des Feuers um überhaupt eine Chance zu haben, den König zu besiegen. Während Ruby mit Hilfe des Frostblood Arcus versucht ihre Gabe unter Kontrolle zu bringen und somit immer stärker wird, verändert sich auch einiges in ihrem Inneren. Denn eigentlich gehören Fire & Frostbloods nicht zusammen. Doch zwischen Arcus und ihr beginnt es heftig zu knistern....
Man was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. So ein hammer Cover und dann so viele Gute Meinungen von Buchbloggern haben mir mega viel Lust auf das Buch gemacht. Doch leider verstehe ich den Hype um diese Geschichte nicht so ganz.
Die Idee der Geschichte und auch die Handlung waren nicht schlecht, aber ich hab ehrlicherweise schon viel bessere und packendere Storys gelesen. Ich fand wirklich spannend und mitreißend wurde das Buch erst ab ungefähr der Hälfte und zuvor ging es eher schleppend voran. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass ich mit Ruby irgendwie nicht warm wurde. Arcus und seine Geschichte hingegen fand ich spannender. Ich würde mir ja mal wieder ein Jugendbuch wünschen, in dem es keine Liebesgeschichte gibt weil es letztendlich in jeder Story das gleiche ist, aber es gehört halt irgendwie dazu und zumindest ist Arcus nicht die klassische Schönheit und immerhin war es nicht Liebe auf den ersten Blick.
Da es sich hier ja um den ersten Teil einer Triologie handelt, würde ich der Reihe aber auf jedenfall noch die Chance geben mich mehr zu begeistern, da es im Grunde ja doch eine tolle Idee ist und mich das Buch wie gesagt ab der Hälfte dann doch packen konnte. Ich war am überlegen ob ich 3 Sterne vergebe aber da ich das Buch recht schnell durchgelesen hatte und mich auf jedenfall interessiert wie es weitergeht habe ich mich dazu entschieden 4 Sterne zu geben.
seichte Unterhaltung
Fire & Frost - Vom Eis berührt von Abby Fabiaschi
Lady Margaret soll an den alten und widerlichen Lord Fellon verheiratet werden, um die politischen Fronten zu klären. Doch weder Margaret ist davon begeistert, noch ihre beiden Schwestern Eloise und Gwen. Gwen schmiedet letztendlich einen Plan, damit ihre Schwester die Hochzeit nicht vollziehen muss.
Dabei wird Lord Fellon auf sie aufmerksam und ihr ungestümes Temperament gefällt ihm. Schließlich lässt er von Margaret ab, um dann nach Gwen zu bitten. Ihr Vater stimmt zu und die Sache ist beschlossen. Doch Gwen findet sich mit ihrem Schicksal nicht ab und beginnt zu fliehen. Dabei stellt sie fest, dass ihr Herz schon jemand anderem gehört. Nämlich dem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der in Fellons Diensten steht.
Es war mir klar, dass "Das wilde Herz der Lady Gwen" kein Roman ist, der sehr anspruchsvoll ist. Oftmals lese ich aber gerne leichte Kost, da man dabei so schön abschalten kann. Hierbei muss ich aber leider gestehen wurde nicht nicht so toll unterhalten.
Der Schreibstil der Autorin war eigentlich recht angenehm und die Leseprobe hatte mich überzeugt. Gwen schien eine starke Persönlichkeit zu sein und ich mochte es wie sie Pläne geschmiedet hat. Aber je mehr ich las umso mehr ging mir Gwen auf den Geist und ich konnte ehrlich gesagt ihre Gefühle für den schwarzen Ritter nicht wirklich nachvollziehen. Die Handlung plätscherte auch nur so vor sich dahin und wirklich spannend war es nicht zu lesen. Ich hab mich dann mehr oder weniger durch das Buch gequält und war sehr froh das es nur knapp 220 Seiten hat und somit schnell vorbei war.
Es mag mit sicherheit Leser geben, denen dieses Buch gefällt. Mir hat es aber im Ganzen leider nicht wirklich zugesagt.







