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Rezensionen von lesen=liebe:

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Ein Lexikon das Spaß macht

Das Lexikon gruseliger Tiere von Philip Bunting

Meine Kinder sind seit jeher fasziniert von gefährlichen und vor allem giftigen Tieren. Sie kennen die Top 10 der giftigsten Tiere ganz genau. Entsprechend groß war die Freude über dieses Buch. Beim ersten Aufschlagen war die Begeisterung jedoch etwas gedämpft – echte Fotografien hätten ihnen besser gefallen.

Die kleine Enttäuschung war aber schnell vergessen, denn es gibt so viel Spannendes zu entdecken und zahlreiche faszinierende Tiere. Besonders gut gefallen uns die humorvollen Beschreibungen – so lassen sich die Fakten viel leichter merken. Ein Lexikon, das richtig Spaß macht.

Ein kleiner Wermutstropfen kommt allerdings noch von meiner Seite: Es wäre wirklich hilfreich gewesen, wenn bei jedem Tier angegeben worden wäre, in welcher Region der Erde es lebt. So bleibt der Griff zum Handy nicht aus, wenn die Kinder ganz entsetzt fragen: „Gibt es dieses Tier auch bei uns?“ Da sie das Buch aber wirklich lieben, ziehen wir dafür keine Punkte ab.

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Lieblingsbuch

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso

Ich habe meiner Nichte „Komm wir lernen zählen – Mein Spiel mit Magnetbuch“ geschenkt, und seitdem ist es ihr absolutes Lieblingsbuch. Die Geschichte lädt Kinder dazu ein, aktiv mitzumachen: Mit Magnetplättchen können sie Aufgaben lösen und werden durch kleine Suchaufträge spielerisch ans Zählen herangeführt.

Die Sprache ist bewusst einfach gehalten – perfekt für Kinder, die gerade erst anfangen zuzuhören oder selbst zu lesen. Die kurzen Sätze machen es leicht, der Handlung zu folgen.

Die Illustrationen sind kindgerecht und es wird auf Diversität wert gelegt. Vielleicht hätten die Zeichnungen etwas detaillierter sein können, aber das ist Geschmacksache.

Positiv ist das Fach für die Magnetplättchen – es lässt sich gut öffnen und schließen und die Magnete können somit nicht so einfach verloren gehen.

Ein gelungenes Mitmachbuch, das spielerisch Farben und Mengen vermittelt und zum interaktiven Lernen einlädt. Ein schönes Geschenk mit echtem Lerneffekt.

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Schräg aber herzlich

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker

Franky ist ein 3/4-Zombie. Er lebt mit seiner Familie in Sarghofen, einer Art Zombie-Unterwelt. Als seine menschliche Oma Elvira stürzt, muss die ganze Familie in die „Welt der Lebenden“ umziehen, um ihr beizustehen. Frankys größter Traum ist es, Gruseltierfotograf zu werden – und eines Tages bekommt er sogar sein eigenes Gruseltier: Odi, den Schrumpfdrachen.

Da ich selten Comics lese, fiel es mir anfangs zugegebenermaßen etwas schwer, hineinzufinden – auf manchen Seiten ist ganz schön viel los! Doch nach ein paar Seiten hatte ich mich gut eingelesen. Frankys Oma ist eine echte Schreckschraube, dafür ist der Rest der Familie sehr sympathisch. Besonders schön ist die Entwicklung der Freundschaft zwischen Odi und Franky und wie Franky immer mehr an Selbstbewusstsein gewinnt. Der Comic ist cool gezeichnet und passt wunderbar zur Geschichte. Ein rundum gelungenes Kinderbuch mit ganz viel Herz und Freundschaft.

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Comic trifft Gaming

Die drei ??? Kids, Geheimnis um CubeMax von Calle Claus

Die drei ??? Kids geraten dieses Mal in eine virtuelle Welt. Nachdem Noah, der Mitentwickler des Computerspiels CubeMax, spurlos verschwindet, wittern sie sofort einen neuen Fall. Über ein Portal werden sie selbst zu Spielern des CubeMax-Games und müssen Rätsel lösen sowie neue Herausforderungen meistern.

Das Buch enthält sowohl längere Textpassagen als auch Comicelemente. Dieser Aufbau ist wirklich gut gelungen und besonders für Lesemuffel geeignet. Meine Kinder hätten am liebsten noch mehr Comicseiten gehabt – so konnten sie sich das Geschehen noch besser vorstellen.

Meine Kinder spielen noch keine Computerspiele und kennen Minecraft nicht. Sie waren dennoch komplett begeistert und haben sogar das Computerspiel nachgespielt. Ich war zunächst skeptisch und habe mich gefragt, ob es unbedingt sein muss, die drei ??? Kids mit Gaming in Verbindung zu bringen. Aber ich muss sagen, dass auch mir das Buch sehr gut gefällt. Hoffentlich erscheinen noch weitere Bände dieser Art.

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Wertvolle Tipps für den Umgang mit Konflikten

Lasst uns reden von Lou Elvarsdóttir; Julia Dibbern

Lasst uns reden – Die Familienkonferenz – Wo Klein und Groß zusammenwachsen. Der Titel sagt schon aus, dass das Buch darauf abzielt, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, gemeinsame Nenner zu finden, sich auszureden, sich auszutauschen und ein respektvolles Miteinander zu fördern. Viele praxisnahe Beispiele geben einen guten Leitfaden, wie Konflikte gelöst werden können.

Die Sprache ist leicht verständlich und durchaus humorvoll. Die kleine Eule gibt immer wertvolle Tipps – die lese ich mir gerne durch. Der Teil mit den Arbeitsblättern ist sehr gut gelungen. Für mich haben sie aber eher weniger mit der Familienkonferenz selbst zu tun, sondern dienen eher dazu, sich selbst zu finden und zu stärken. Der Schutzkreis zum Beispiel ist eine schöne Möglichkeit, negative Schwingungen abprallen zu lassen – auch außerhalb der Familie. Wir werden das Tool der Familienkonferenz bzw. die im Bereich Arbeitsblätter beschriebenen Methoden zur Selbststärkung auf alle Fälle in unseren Alltag integrieren.

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Zu Besuch bei der Polizei

tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Bei der Polizei von Heike Tober

Von lesen=liebe

Dieses Tiptoi-Buch ist für Kinder von 4 bis 7 Jahren geeignet. Mein Sohn ist 6, und ich finde, er hat genau das passende Alter dafür. Das Buch stammt aus der WWW-Reihe und bietet wirklich viele interessante Inhalte. So werden die Aufgaben der Polizei ganz genau durchleuchtet, es wird erklärt, wie man Spuren sichert, welche Ausrüstung die Polizei braucht, und ein Besuch bei der Polizeiwache wird abgestattet.

Die Spiele sind sehr anspruchsvoll und aufregend. Man darf der Polizei helfen, Täter zu überführen. Besonders toll ist das Hörspiel, und das Lied ist mittlerweile zum Ohrwurm geworden. Die Audioinhalte sind – wie immer – sehr verständlich, die Stimme des Sprechers ist sehr angenehm.

Die Suchaufträge sind leicht verständlich, können aber teilweise sehr knifflig sein. Ein durch und durch gelungenes Tiptoi-Buch, das fast täglich zur Hand genommen wird.

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Begeistert vom Kleinen bösen Buch

Das kleine Böse Buch 8 von Magnus Myst

Wir haben schon viel vom Kleinen bösen Buch gehört, aber tatsächlich ist dies der erste Band, den wir gelesen haben. Das kleine Böse Buch 8 hat uns von der ersten Seite an begeistert, deshalb war es bestimmt nicht unser letzter Band. Die spannende und humorvolle Erzählweise macht das Lesen zu einem echten Vergnügen.

Das interaktive Konzept, bei dem der Leser aktiv ins Geschehen einbezogen wird, ist einfach genial und sorgt für Abwechslung. Ich denke hier wird jeder Lesemuffel überzeugt.

Die Geschichte ist voller überraschender Wendungen und kreativer Ideen, die die Leser*innen in ihren Bann ziehen. Besonders toll finden wir die düsteren und mystischen Illustrationen, die die Atmosphäre perfekt einfangen.

Ein Muss für alle Fans der Serie und für alle, die gerne spannende und gruselige Bücher lesen. Absolute Empfehlung!

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Kleine Krabbler ganz groß

Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber

Jasmin Schreiber ist schon seit dem Kleinkindalter von Insekten und Krabbeltieren begeistert. Diese Leidenschaft hat sie bis ins Erwachsenenalter begleitet – und sie schließlich zu ihrer Berufung gemacht. Mit diesem Buch möchte sie andere Menschen begeistern, und das gelingt ihr richtig gut.

Es regt definitiv dazu an, die Welt der Insekten aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Warum haben diese Lebewesen eigentlich einen so schlechten Ruf, nur weil sie keine Hunde oder Katzen sind?

Mit Begeisterung habe ich die fachlich fundierten Texte gelesen und die wunderschönen Fotografien betrachtet. Man merkt deutlich, wie viel Herzblut in dieses Buch geflossen ist. Es vermittelt viel Wissen über Tiere, die man zwar oft sieht, über die man aber kaum etwas weiß. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass ich mich zwar immer freue, eine Libelle zu sehen – über ihre Lebensweise wusste ich bisher jedoch überhaupt nichts.

Dank der übersichtlichen Gliederung und der gelungenen Gestaltung eignet sich dieses Buch auch wunderbar als Nachschlagewerk und wird bestimmt immer wieder zur Hand genommen.

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Hat uns leider nicht verzaubert

Jim Salabim und der Mogel-Strauß von Karsten Teich

Jim Salabim und der Mogel-Strauß, von Kasten Teich, handelt von einem Hasen, der nicht länger im Hut des Zauberers wohnen möchten. Es ist zu eng im Zauberhut, denn es wohnen auch noch viele andere Tiere im Zylinder. Auch den Küken wird es allmählich zu bunt. Gemeinsam mit Jim machen sie sich auf in Richtung Freiheit.

Jim Salabim und der Mogel-Strauß wird als Buch zum Vor- und Selberlesen tituliert. Ich sehe es eher als Vorlesebuch, für Erstleser ist die Geschichte vermutlich weniger ansprechend. Der Text ist kurz und mit einigen Wortspielen gespickt. Das Buch ist durchgängig illustriert und die vielen Details laden zum Entdecken ein.
Die Grundidee – ein Hase im Zauberhut, der ausbrechen will – finden wir gut, die Geschichte erscheint jedoch etwas oberflächlich und hat uns nicht wirklich abgeholt. Wir wissen einfach nicht, was mit dieser Geschichte vermittelt werden soll. Die Charaktere hätten mehr ausgearbeitet werden können. Bis auf die Tauben haben wir hier niemanden wirklich ins Herz geschlossen. Die Tiere machen allesamt einen sehr mürrischen Eindruck. Vielleicht sind sie durch den mürrischen Zauberer so mürrisch geworden.

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Toni hat uns nicht vollkommen überzeugt

Toni Tintenklecks auf mäusischer Mission von Kathleen Freitag

Toni Tintenklecks ist eine besondere Maus, denn er kann lesen. Sein Markenzeichen ist ein tintenklecksartiger Fleck auf seinem Bauch. Eines Tages flattert ein Brief ins Haus seines Gastgebers, Herrn Pantoffel, und bringt die heile Welt von Toni und seinen Freunden ins Wanken.
Die abenteuerliche Geschichte von Toni Tintenklecks ist sehr herzerwärmend.

Freundschaft und Zusammenhalt steht hier definitiv im Vordergrund. Auch dass man sich seinen Ängsten stellen soll bzw. dass man oft unbegründet Angst hat, wird hier toll vermittelt. Das Buch ist wunderbar illustriert und eher zum Vorlesen als zum Selberlesen geeignet. Dennoch hat uns Toni nicht vollkommen überzeugt. Meine Kinder sind 6 und 8 Jahre und wollten das Buch nicht ganz fertiglesen. Irgendwie wirkt es etwas langatmig, zu wenig spektakulär. Aus Sicht eines Erwachsenen geht es mir leider genauso und mich stören obendrein diese – ich weiß gar nicht wie man dazu sagt – Neuerfindung von tierischen Adjektiven. Das ist für mich einfach zu viel des Guten.

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Toni hat uns nicht vollkommen überzeugt