Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manuela Meierhofer:
Langweilig
Diese Kurzgeschichten handeln von Leuten mit psychischen Problemen oder psychischen Krankheiten.
Eine Frau, die sich keine Gesichter merken kann und die Probleme, die sich daraus im Alltag ergeben, ein Mann, der an Demenz erkrankt usw. Stories die unter die Haut gehen müssten - tun sie aber nicht.
Das Buch ist leicht lesbar und flüssig geschrieben.
Allerdings fehlt es mir an Tiefgang. Es fehlt an genauen Beschreibungen der Krankheit ebenso wie an genaueren Beschreibungen von Behandlungen oder Behandlungsmöglichkeiten.
Und so ist man am Ende des Buches weder vom Leiden der Personen erschüttert, noch von deren Lebensumständen sonderlich ergriffen.
Ein Buch, das mir nicht im Gedächtnis bleiben wird.
Keine Sommerlektüre
Da ich ein Fan der "Sendung ohne Namen" bin, begann ich mit großen Erwartungen zu lesen. Ich liebe den schnellen Schlagabtausch der Sendung.
Das Buch beginnt sehr ergreifend. Jakob, der sich in einer Beziehungsauszeit von Rita befindet, beginnt eine Affäre mit Jennifer. Weil Jennifer aufgrund eines Montorradunfalls, an dem Jakob Schuld hat, querschnittgelähmt bleibt, fühlt sich Jakob verpflichtet bei ihr zu bleiben, obwohl er insgeheim schon beschlossen hatte, dass er zu Rita zurückkehren will.
Es scheinen sich zwar alle mit der Situation abgefunden zu haben, dennoch ist keiner der Protagonisten mit seinem Leben zufrieden. Und so beginnt jeder mit irgendwem eine Affäre.
Soweit so gut. Klingt nach einem spannenden Plot. Ist es ja vielleicht auch.
Allerdings habe ich mich ab dem 4. Kapitel gar nicht mehr ausgekannt. Da half auch ein erneutes lesen nicht.
Nach 100 Seiten hab ich es endgültig aufgegeben. Dafür ist mir meine Freizeit doch zu kostbar.
Ich mag mich nicht von Seite zu Seite abplagen und trotzdem nicht zu wissen, was an dem Buch Wirklichkeit und was Fiktion ist.
Als leichte Sommerlektüre eignet sich "Knoi" auf gar keinen Fall!

