Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Sehr düster, aber gut gemacht
DunkelZone von Vojtěch Matocha
Zum Inhalt:
Was ist die DunkelZone? Und warum breitet diese sich immer weiter aus? Um das herauszufinden, warum das so ist, begeben sich Jitka, En und Tonda in das Viertel Prasina, dass wie eine düsteres Insel in der strahlenden Hauptstadt liegt. Es gibt hier weder Strom noch Empfang für Radio oder Handys.
Doch die drei sind nicht die einzigen auf der Spur der Dunkelheit und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Meine Meinung:
Das Buch ist schon ganz schön düster geschrieben, dass lies aber auch schon Titel und Cover erahnen. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ganz schön gekämpft habe, um in die Geschichte reinzukommen. Wenn das aber einmal gelingt, erwartet einen eine wirklich spannende Geschichte. Gefallen hat mir, dass der Schreibstil nicht zu kindlich gehalten wurde, so dass man auch als etwas älterer Leser Spaß am Buch hat. Aber auch die eigentliche Zielgruppe wird das Buch mögen.
Fazit:
Sehr düster, aber gut gemacht
Hat mir gefallen
Der Christmas Killer von Alexandra Benedict
Zum Inhalt:
Edie checkt für ein ruhiges Wochenende zu Weihnachten in ein Hotel auf einer verschneiten Insel vor der schottischen Küste ein. Doch kaum mit ihrem Sohn und Freundin angekommen, kommt ein Gast auf ungeklärte Weise ums Leben und es wird nicht der Letzte sein. In den Christmas Crackern der Opfer finden sich rätselhafte Botschaften.
Edie ist zwar nicht mehr die Jüngste, erkennt schnell, dass da jemand ein perfides Spiel spielt.
Meine Meinung:
Das Setting des Buches auf der einsamen, verschneiten Insel ist schon perfekt gewählt. Durch die rätselhaften Botschaften ist das Buch schon etwas besonderes, denn meist sind Weihnachtskrimi doch etwas anders. Von der gesamten Schreibart, dem Setting, der Stimmung, fühlte ich mich an Agatha Christie Romane erinnert. Die Protagonistin Edie hat mir sehr gut gefallen. Auch durch Edie fühlte ich mich teilweise an miss Marple erinnert. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar.
Fazit:
Hat mir gefallen
Hat was
Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester
Zum Inhalt:
Kate lebte mit ihrem Mann ein ganz normales Leben, bis ihr Mann unerwartet stirbt. In ihrer Trauer entdeckt sie eine Netflix Serie, in der sie sehr intime Details ihrer eigenen Ege entdeckt. Kate will natürlich wissen, wer da scheinbar versucht ihr Leben zu zerstören. Schnell hat sie die Drehbuchautorin Phoebe auf dem Plan und sinnt auf Rache.
Meine Meinung:
Was für ein ungewöhnliches Buch. Das eigene Leben plötzlich als Netflix Serie zu sehen, muss schon krass sein. Aber rechtfertigt das so eine Art von Rache und wie weit darf Rache eigentlich gehen. Meist hat man ja bei einem Buch einen der Charaktere, den man besser oder sympathischer findet. Hier war ich wirklich hin und her gerissen und konnte mich mit keinen so richtig anfreunden. Der Schreibstil war sehr direkt und flüssig geschrieben und sehr gut lesbar. Interessant waren auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Personen, die es einem nicht gerade einfacher machten, herauszufinden wer eigentlich die Wahrheit auf seiner Seite hat. Insgesamt ein ungewöhnliches Buch, dass zudem Entwicklungen bietet, die man nicht unbedingt kommen sieht.
Fazit:
Hat was
Spannende Geschichte
Red Star Down von D. B. John
Zum Inhalt:
Am hellichten Tag wird ein Nordkoreaner in Kuala Lumpur vergiftet, ein russischer General stirbt in einem Hotel in Washington und ein Reality Star zieht ins Weiße Haus und wird einer mächtigsten Menschen der Welt. Während sich die Weltordnung verschiebt, geraten drei Menschen ins Fadenkreuz unterschiedlicher Mächte.
Meine Meinung:
Das ist schon ein ganz schöner Wälzer, bei dem man alle Sinne zusammen halten muss. Denn es gibt viele Protagonisten, viele Orte, viele Ereignisse, die man erstmal zusammen bringen muss. Das Spektrum der Personen ist breit gefächert und man bekommt viele Einblicke, die man erstmal werten muss, dabei hat man immer wieder auch das Gefühl, dass alles nicht nur Fiktion ist, denn manche Ereignisse sind schon sehr real. Der Spannungsbogen ist hoch und wird auch hoch gehalten, was bei einem solchen Wälzer nicht einfach ist. Insgesamt fand ich das Buch schon interessant.
Fazit:
Spannende Geschichte
Schönes Kinderbuch
Emma glaubt nicht an Feen von Cornelia Funke
Zum Inhalt:
Emma ist am liebsten draußen um Pflanzen zu erforschen, Tiere zu beobachten und auch zu retten. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem sonderbaren Insekt und findet sich plötzlich in Mausgröße auf einer Lichtungen wieder. Sie erkennt, dass die sonderbaren Wesen Feen sind. Und sie benötigt Hilfe von ihnen, um wieder nach Hause zu kommen, aber auch die Feen brauchen Hilfe, denn ihre geheime Welt ist bedroht.
Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte richtig süß und auch spannend zu lesen und ich denke, in der angedachten Altersgruppe werden gerade Mädchen die Geschichte lieben. Emma muss erstmal das Vertrauen der Feen gewinnen, damit sie ihr helfen sowohl wieder zur normalen Größe als auch wieder nach Hause zu kommen. Was aber auch sehr schön vermittelt wird, ist wie sehr der Mensch die Natur beeinflusst, was ich gerade für die Zielgruppe wichtig finde, da diese in der Zukunft mit den Ergebnissen leben müssen. Das Buch ist kindgerecht geschrieben, nicht zu lang und mit schönen Illustrationen versehen.
Fazut:
Schönes Kinderbuch
War nicht so meins
Der Clan - Die Straße von Pascal Engman
Zum Inhalt:
In einem Vorort von Stockholm kontrolliert die Familie Mansour die Straßen, Geschäfte und Bewohner. In dieser angespannten Lage versuchen Josef und Antonia ihren Weg zu finden, was in einer Umgebung der Gewalt nicht einfach ist. Polizist Hjalmar beobachtet auch, wie seine Heimatstadt immer mehr in die Gewalt des Clans gerät, aber wie soll man das aufhalten?
Meine Meinung:
Ich habe mich schwer getan mit dem Buch.
Zwar fand ich gerade Josef und Antonia als Protagonisten sehr interessant, gerade auch wie sie sich durch manche Situationen durchlavieren, aber irgendwie hat mich die Story nicht gepackt. Das ganze Clan-Milieu fand ich schon gut dargestellt, so dass es auch authentisch wirkte, aber zum Teil auch sehr langatmig erzählt, was ich dann schon etwas anstrengend finde. Würde ich die Fortsetzung lesen, habe ich mich zum Ende hin gefragt und ich glaube, dass ich der Fortsetzung vermutlich keine Chance geben würde.
Fazit:
War nicht so meins
Ich habe es geliebt
Theo in Golden von Allen Levi
Zum Inhalt:
Eines Tages erscheint in Golden ein Fremder, der sich Theo nennt. Er stellt viele Fragen, beantwortet selbst aber nur wenige. Im örtlichen Café geht er ein und aus und kauft nach und nach die Bleistiftzeichnungen, die dort hängen und von einem lokalen Künstler stammen. Theo möchte, dass die Bilder zu dem kommen, der gezeichnet wurde und dabei verändert er auch das ein oder andere Leben.
Aber warum macht Theo das?
Meine Meinung:
Ich habe das Buch einfach geliebt. Es ist so schön geschrieben und die Geschichte um Theo und die anderen Personen sind so entzückend, dass ich bei der Lektüre geschmunzelt, gelacht und geweint habe. Das Überraschenste war aber, dass ich eigentlich gedacht hatte, dass es so ein Dahin-Plätscher-Buch ist und dann packt es einen so sehr und löst Emotionen aus, was bei weitem nicht ist bei einem Buch passiert. Ganz klare Leseempfehlung für ein wunderschönes Buch.
Fazit:
Ich habe es geliebt
Leider nicht mein Buch
Wildboden von Constantin Lieb
Zum Inhalt:
Inmitten der Schweizer Alpen leben Emma Schilling und der Maler Ernst Kirchner zurückgezogen während sich die politischen Verhältnisse in Deutschland zunehmend verschlimmern. Doch auch dort dringen die Bedrohungen immer stärker auch in ihr Leben ein, zusätzlich haben sie mit den inneren Dämonen und der Morphinsucht von Ernst zu kämpfen.
Meine Meinung:
Eigentlich fand ich die Beschreibung des Buches total interessant, nur leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden und musste mich fast zwingen es zu Ende zu lesen. Ich konnte auch irgendwie nicht mit den Personen mitfühlen, was die Geschichte gefühlt immer zäher machte. Vielleicht kam auch dazu, dass ich das Buch im Urlaub gelesen habe und eher entspannt und fröhlich die Zeit erleben wollte und die ganze Düsterness deshalb so bedrückend fand.
Fazit:
Leider nicht mein Buch
Tolles Buch
Die drei Farben der Liebe von Sophie Haydock
Zum Inhalt:
Amélie ist die Frau an der Seite des berühmten Henri Matisse, aber nicht nur sie war eine wichtige Frau in seinem Leben, denn auch seine Muse Lydia ist sehr wichtig für ihn. Dazu kommt noch die Tochter Marguerite, die nach und nach ein anderes Bild von ihrem Vater bekommt.
Meine Meinung:
Wie oft habe ich mich bei der Lektüre gefragt, ob die Geschichte rein fiktiv ist oder ob doch ein Fünkchen Wahrheit darin steckte.
Bekannt ist auf jeden Fall, dass Lydia eine durchaus wichtige Rolle im Leber der Familie Matisse spielte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn irgendwie hatten alle drei Frauen etwas besonders an sich, was mich fasziniert hat. Auch zeigt das Buch wie unterschiedlich sich auf Liebe darstellen kann und eben nicht so einfach ist zu erklären. Den Schreibstil fand ich sehr gut, angenehm lesbar und wirklich flüssig.
Fazit:
Tolles Buch
Hat was
Gib mir alles von Alexandra-Maria Pipos
Zum Inhalt:
Ioana gibt alles in ihrem Job um auch endlich an den begehrten, höheren Posten zu kommen. Als dann ihr Großvater stirbt und sie deshalb zurück nach Rumänien muss, hat sie ein echtes Problem, steht der wichtige Pitch doch kurz bevor, glaubt aber sicher daran, beides zu schaffen. Vor Ort muss sie allerdings feststellen, dass das schwieriger ist als sie dachte.
Meine Meinung:
Mir hat an dem Buch sehr gut gefallen, dass diese Zerrissenheit zwischen Erwartungshaltung der Familie und Job extrem gut dargestellt wurde. Dazu entführt uns das Buch in eine Welt, in der vieles sehr viel anders ist als das bei uns so ist. Den Schreibstil fand ich sehr gut, ich bin förmlich durch das Buch geflogen. Irgendwie hat mich das Ende aber ein bisschen enttäuscht, denn irgendwie blieben Fragen offen, das hätte ich mir persönlich anders gewünscht. Insgesamt hat das Buch aber was.
Fazit:
Hat was











