Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
War mir zu langweilig
Landleute von Daniel Mason
Zum Inhalt:
Miles und Kate ziehen mit ihren Kindern aufs Land, wo Miles nun endlich seine Doktorarbeit zu Ende schreiben will, doch das neue Landleben und die neu gewonnene Ruhe lenkt ihn in jeglicher Hinsicht ab und führt ihn zu neuen Ablenkungsmethoden wie Skilanglauf oder Sensenmähen. Nach und nach bringen neue Gewohnheiten selbst seine festen Überzeugungen ins Wanken.
Meine Meinung:
Ich konnte mich irgendwie mit dem Buch so gar nicht anfreunden, denn im Grunde plätscherte die Story so vor sich hin und ich empfand die Story als immer langweiliger und zäher zu lesen. Irgendwie hatte ich sicherlich erwartet, dass etwas mehr passierte oder dass das Buch nicht so langatmig daher kommt. Ab und an gab es sicherlich mal humorige Ereignisse, aber das konnte mich dann am Ende trotzdem nicht vom Buch überzeugen. Ich war eher froh als ich es endlich beendet hatte.
Fazit:
War mir zu langweilig
Schöne Geschichte
Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund
Zum Inhalt:
Juli stolpert gemein mit dem Zeitgeist Trim durch eine Standuhr ins Land der großen Uhr. Diese Welt ist wie ein Ziffernblatt, mit Orten an verschiedenen Uhrzeiten. Gemeinsam mit dem alten Uhrmacher, dem Zeitgeist Trim, der Hexe Unruh und der Fledermaus Fedora jagt Juli über das Ziffernblatt um die Zeit wieder ins Laufen zu bringen.
Meine Meinung:
Das war eine richtig schön, fantasievolle Geschichte, die mir wirklich interessanten Protagonisten aufwartet. Mir persönlich hat die Unruh irgendwie am besten gefallen, aber auch die anderen Protagonisten waren total interessant und gut dargestellt. Die Grundidee, dass die Zeit stehen bleibt, darauf muss man erst mal kommen, hat mir auch gut gefallen. So erleben Juli und die übrigen spannendes und ob es ihnen wohl gelingt, die Zeit wieder zum Laufen bringen, mag dann jeder Leser selbst herausfinden. Den Schreibstil fand ich sehr gut und wird auch die jüngere Leserschaft ansprechen.
Fazit:
Schöne Geschichte
Deutlich besser
Gnade vor Recht von Peter Grainger
Zum Inhalt:
Wenn ein älterer, nicht mehr ganz gesunder Mensch stirbt, ist das kein Grund an einem natürlichen Tod zu zweifeln, so auch bei Joan als diese stirbt. Doch DC Smith hat Zweifel und die Obduktion zeigt dann auch dass er Recht hat, denn es wird eine Überdosis Heroin im Blut der alten Dame gefunden.
Hat da jemand etwa nachgeholfen oder war Joan es womöglich selbst?
Meine Meinung:
Da mir das erste Buch des Autoren nicht so richtig gut gefallen hatte und das obwohl ich den Protagonisten DC Smith interessant fand, war ich jetzt umso gespannter, wie mir denn der zweite Teil gefallen würde, denn jeder hat eine zweite Chance verdient, außerdem waren andere Bewertungen durchaus positiv. Und ich finde es hat sich gelohnt, dem Autoren noch eine Chance zu geben, denn diesmal fand ich das Buch deutlich besser und interessanter. Vielleicht hatte es auch mit der Thematik und den ethischen Bestandteilen, aber auch den Schreibstil fand ich diesmal deutlich besser. Zwar hat das Buch schon einige Längen und kommt sehr ruhig daher, aber eben besser als das erste Buch.
Fazit:
Deutlich besser
Extrem langatmig
Wie ein Fluss in der Nacht,2 Audio-CD, 2 MP3 von Tana French
Zum Inhalt:
Kurz vor der eigenen Hochzeit verschwindet Rachel aus dem irischen Dorf. Suchtrupps versuchen sie zu finden, auch der Ex-Cop Cal schließt den Suchtrupps an, doch Verlobte Lena und Ziehtochter haben Bedenken wegen der uralten Verbindungen im Ort und geraten dadurch selbst in die Schusslinie.
Meine Meinung:
Eigentlich steht die Autorin ja wirklich für spannende Romane, aber hier habe ich nur wenig Spannung empfunden, eher enorme Längen durch ewig lange Dialoge. Ich bin ehrlich, hätte ich das Buch nicht als Hörbuch gehabt, hätte ich abgebrochen. Als Hörbuch so nebenher hörend konnte ich das Buch zu Ende bringen, aber ich fand das Buch einfach nur langweilig und langatmig. Ich hoffe sehr, dass die Autorin wieder zu ihrer alten Stärke zurückfindet, hier ist es ihr, nach meiner Meinung, absolut nicht gelungen.
Fazit:
Extrem langatmig
Hat mich nicht ganz überzeugt
Kalmann schweigt von Joachim B. Schmidt
Zum Inhalt:
Kalman, der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn ist ein liebenswerter Sonderling, Er entdeckt eine alte Blechkiste, in der sich jede Menge Geld befindet. Scheinbar war sein Großvater mal an einem Überfall beteiligt und das gefundene Geld weckt natürlich auch Begehrlichkeiten. Im Ort wird währenddessen viel über die geplante Lachszucht debattiert,
Meine Meinung:
Natürlich musste ich den neuen Kalman lesen, schließlich hatte ich auch schon die ersten beiden Teile gelesen.
Ich habe mich wieder zunächst extrem schwer getan mit dem Schreibstil und den vielen fremden Wörtern, woran man sich aber im Verlauf des Buches dann doch gewöhnt. Nichtsdestotrotz hat mir dieser Teil nicht ganz so gut gefallen, ich kann aber nicht genau sagen, woran das eigentlich lag, aber irgendwie fand ich die Story nicht ganz so gut wie bei den vorherigen Teilen.
Fazit:
Hat mich nicht ganz überzeugt
Spannend
Blut für Blut von Anna Schneider
Zum Inhalt:
Nachdem Sophie sich aus einer manipulativen Beziehung befreit hat, hält sich sich mit Gelegenheitsjobs als Fotografin über Wasser. Sie erhält einen Auftrag von einer vermögenden Familie Portraits zu fertigen, fühlt sich aber kurz danach irgendwie verfolgt. Als Sophie sich erste Aufnahmen ansieht, entdeckt sie ein Gesicht, dass sie nie vergessen wird.
Ein Ereignis von vor zwanzig Jahren scheint sie wieder einzuholen.
Meine Meinung
Ich hatte das Vergnügen sowohl Buch als auch Hörbuch zu genießen und ich fand beide auf ihre eigene Art gut. Das Hörbuch war gut gelesen, was ich immer besonders wichtig finde. Im Nachgang habe ich dann das Buch gelesen und da kamen dann für mich manche Dinge noch stärker rüber, vielleicht aber auch nur weil es ja der zweite Durchgang war. Gut gefallen haben mir die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass sich erst nach und nach ein Bild entwickelt, was wirklich passiert sein könnte. Am Anfang ist die Stimmung eher bedrückend mit der toxischen Beziehung, schnell wechselt die Stimmung dann aber in Spannung, die sich für mich immer mehr steigerte. Das Ende war für mein Gefühl ein wenig zu schnell abgehandelt, als wolle man jetzt aber endlich fertig werden. Insgesamt habe ich mich aber gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Spannend
Tolles Sachbuch
Gärtnern für die Artenvielfalt von Jasmin Schreiber
Zum Inhalt:
Die Autorin zeigt, wie selbst auf kleiner Fläche die Artenvielfalt gefördert werden kann, zudem auch noch viel praktisches Wissen über Böden, Pflanzen, düngen, kompostieren und vieles mehr vermittelt.
Meine Meinung:
Man erwartet bei so einem Sachbuch nicht unbedingt, dass es auch unterhaltsam ist, aber genau das ist dieses Buch eben auch.
Zudem erfährt man unglaublich viel über das Gärtnern, Pflanzen, Tiere, Schädlinge und auch wie man am besten vorgeht, um möglichst viel natürliche Vegetation und damit auch Artenvielfalt erzielt. Mit vielen Bildern aus dem eigenen Garten wird eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist. Wer kommt schon auf die Idee ein kleines Moor im Garten anzulegen. Oder einen wilden Mix statt geordnetem Anbau und das auch das enorm gut aussehen kann. Dazu ein Glossar, dass einem noch viele zusätzliche Informationen liefert.
Fazit:
Tolles Sachbuch
Hat mir gefallen
To Die For von Jedrzej Golecki
Zum Inhalt:
Pilze, speziell Giftpilze zählen zu den Pflanzen, die am meisten Mythen mit sich führen. Mal werden sie als Delikatessen gehandelt, mal als todbringende Pflanzen, aber was davon stimmt wirklich? In diesem Buch werden sowohl den Mythen als auch den Fakten auf den Zahn gefühlt, dazu gibt es viele historische Fakten und Geschichte und Zeitdokumente.
Meine Meinung:
Wer hätte gedacht, dass Pilze soviel Potenzial haben um ein ganzes Buch zu füllen? Ich auf jeden Fall nicht, deshalb war ich neugierig auf das Buch. Und ich wurde positiv überrascht, denn ich hätte niemals erwartet, dass man so viel über einen Pilz, über dessen Geschichte, Mythen und auch Zubereitungsformen zu erfahren. Auch die historischen Dokumente, die abgebildet wurden, waren sehr interessant und informativ. Dazu kam, dass ich von den meisten Pilzen noch nie gehört hatte, also Wissenserweiterung in vielerlei Hinsicht, durchaus interessant dargestellt.
Fazit:
Hat mir gefallen
Sehr gut gemachtes Wendebuch
Chimaira: Malin & Maira von Sabine Giebken
Zum Inhalt:
Malin möchte gesehen werden, vor allem von Yannick, doch irgendwie funktioniert das nicht. Als die Neue, Maira, auftaucht, schöpft sie Hoffnung. Sie soll eine Art Hexe sein, die dich zu etwas anderem machen kann. Maira weiß, was über sie erzählt wird, aber keiner fragt, wer sie wirklich ist oder was sie dafür braucht.
Alle wollen nur ihre Wünsche erfüllt haben. Malin und ihre Familie ist anders und Maira wittert ihre Chance.
Meine Meinung:
Schon die Grundidee des Wendebuchs fand ich spannend, weil eben die komplette Geschichte aus dem jeweiligen anderen Blickwinkel erzählt wird. Und das ist hier in diesem Buch auch extrem gut umgesetzt. Auch wenn in Grunde die gleiche Geschichte erzählt wird, sind beide Geschichten in sich stimmig und irgendwie völlig anders. Malin ist das was man eben ein unsicheres Mädchen nennt, die gerne anders wäre und Maira ist die, die anders und besonders ist und auch damit durchaus so ihre Schwierigkeiten hat. Das Buch ist spannend geschrieben und ich habe tatsächlich zwischendurch völlig vergessen, dass das Buch eigentlich für Jugendliche gedacht ist. Viele Themen sind natürlicherweise eher an Jugendliche gerichtet, aber das ist auch für einen älteren Leser interessant.
Fazit:
Sehr gut gemachtes Wendebuch
Berührende Geschichte
Und mittendrin der Birnbaum von Ute Mank
Zum Inhalt:
Stundenlang wandert Dora nach vielen Jahrzehnten wieder durch ihren Heimatort ihres. Irgendwie vertraut und doch fremd. Auch ihr Elternhaus und das Haus, in dem ihre beste Freundin damals wohnte. Dort findet sie auch Stolpersteine, doch dort liegen nur 4 Steine, eigentlich müssten es fünf Steine sein.
Denn der Stein für ihre Freundin Fanny fehlt, was ist mit ihr passiert.
Meine Meinung:
Die Geschichte erzählt von einer Zeit, die auch die Protagonistin Dora in schmerzhafte Erinnerung zurück führt. Als Gegenpol gibt es die junge Pina, die relativ unbeschwert nach der Vergangenheit ihres Elternhauses sucht und manchmal unbewusst in alte Wunden von Dora sticht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die kurzen Kapitel verführen einen immer weiter zu lesen, denn man möchte einfach wissen, was mit Fanny passiert ist. Zudem erfährt man mehr über die Zeit der Judenverfolgung. Vieles im Buch berührt einen sehr und ich finde, daß Buch erzählt eine wichtige Geschichte.
Fazit:
Berührende Geschichte











