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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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Ausgezeichnet

Der Löwensucher

Eine jüdische Familie flieht in den 20iger Jahren aus Litauen nach Südafrika. Die Mutter hat ein entstelltes Gesicht, der Vater, ein Uhrmachermeister, hat sich selbst verkrüppelt, um nicht in den Krieg ziehen zu müssen. Die Tochter, Rively, nutzt alle Möglichkeiten der Bildung und wandert schließlich nach Palästina aus.

Der Hauptprotagonist, der Sohn Isaac, lebt so widerspenstig, wie seine roten Haare vom Kopf abstehen.

Das Leben von Isaac ist geprägt vom großen Wunsch seiner Mutter, in einer schönen Gegend ein großes Haus zu besitzen. Um dieses Ziel zu erreichen, geht Isaac stur den Weg, scheut auch nicht davor zurück, Gelder, durch die Verwandte aus dem von den Nazis besetzten Litauen zur Flucht verholfen werden soll, zu veruntreuen.

Ein Familienepos aus der Welt der Verfolgten, Kleinen und nicht Mächtigen; getragen von der immer wieder kehrenden Frage, warum das Gesicht der Mutter so entstellt ist und welche (grauenhaften) Ereignisse in der Vergangenheit ihre Schatten auf das Handeln der Personen in der jeweiligen Gegenwart werfen.

Das Werk ist imposant, wenn auch auf den ersten paar hundert Seiten etwas langatmig geraten und in einigen Szenen nicht besonders überzeugend. Es hätte meinem Lesevergnügen gut getan, manche Zipfel der Decke der Vergangenheit etwas früher zu lüften, um bei mir vielleicht mehr Verständnis für die eine oder andere Handlungsweise des jüdischen Rotschopfes Isaac zu bewirken.

Hervorragend geschildert, ist das Aufwachsen und Leben im Spannungsverhältnis zwischen arm und reich, Juden und ?Grauhemden?, Schwarzen und Weißen und dabei auch die unterschiedlichen Arten der Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen zueinander. Sehr subtil arbeitet der Autor manch heftige Kritik am Verhalten des jüdischen Rotschopfes Isaac gegenüber anderen, ebenfalls nicht privilegierten Bevölkerungsgruppen heraus.

Ein absolut lesenswertes Buch, das aber Zeit zum Lesen braucht, um die Dichte der Erzählung sich ausbreiten zu lassen.

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Ausgezeichnet
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Absolute Leseempfehlung!

Der Löwensucher

Interessiert mich ein Boxkampf im Jahr 1933 in Deutschland? Überhaupt nicht.

Dennoch habe ich das Buch in die Hand genommen und zu lesen begonnen und war von der ersten Seite an begeistert. Weniger vom Thema und von der Geschichte; gepackt hat mich das Buch durch die Sprache und durch die Erzählweise.

Fasziniert hat mich an diesem Buch die präzise Sprache und das immer mitschwingende ?auf die Schippe nehmen? des Agierens der Repräsentanten des nationalsozialistischen Systems. Nebeneffekt: Die Schilderung von Boxkämpfen durch Stephanie Bart zeigt, dass diese Sportart neben den körperlichen Voraussetzung doch auch ein gewisses Maß an Intelligenz und Reaktionsschnelligkeit erfordert, um darin erfolgreich zu werden. Jetzt sehe ich den Boxsport zwar mit anderen Augen, aber immer noch ohne große Begeisterung für diese Sportart.

Was dieses Buch absolut empfehlenswert macht, ist der meisterhafte Umgang mit der deutschen Sprache, der ständige latente Sarkasmus über die Gefolgsleute des nationalsozialistischen Systems und die sprachlich äußerst elegante Offenlegung der Wirkungsweise dieses Systems auf alltägliche Abläufe.

Mein Tipp: Absolute Leseempfehlung, nicht nur für Boxfans.

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Ausgezeichnet
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Erweckt mit Sprachwitz Neugier!

Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Nach dem Klappentext ueber den Hintergrund dieses Romans war bei mir zunaechst der Gedanke: Schon wieder einer dieser Romane, die sich mit Problemen in der Welt beschaeftigen, die so weit von uns weg sind und mit denen ich mich ueberhaupt nicht beschaeftigen will, weil sie mit einem Leben nichts zu tun haben.

So tragisch es ist, wenn Maedchen aus mexikanischen Doerfern von Handlangern der Drogenbosse aus ihren Heimatdoerfern entfuehrt werden, teils zur eigenen Belustigung, teils zur Prostitution, als Drogenkuriere oder wie auch immer; so tragisch es ist, wenn viele solche jungen bluehenden Leben dadurch zerstoert werden; so tragisch es ist, wenn Flugzeuge Drogenvernichtungsmittel oft irrtuemlich (oder vielleicht doch absichtlich?) neben den Mohnfeldern verspruehen und unbeteiligte Frauen und Kinder so ihre Portion Gift abbekommen; so tragisch es ist, wenn Doerfer unter der vollkommenen Willkuer von Drogenkartellen stehen, in den Doerfern keine Maenner mehr leben und das Leben des Einzelnen nichts zaehlt; warum soll ich mich damit in einem Roman beschaeftigen, hier bei uns, die wir unsere eigenen Probleme haben ?

Schon mit den ersten Zeilen ist es Jennifer Clement gelungen, mit einem (relativen) Sprachwitz und einer Leichtigkeit in der Erzaehlung Neugier zu erwecken und damit diese emotionale Barriere zu ueberwinden, die es gut ermoeglicht haben, mich auf die tragischen Themen und teils brutalen Szenen als Leser einzulassen und die Geschichte der Protagonistin von ihrer Kindheit bis hin zur jungen Frau mitzuverfolgen, mitzuerleben und auch zu bedauern. Dieser Roman laesst Respekt vor all denjenigen Menschen, hier Frauen und Maedchen, wachsen, die mit widrigen, teils toedlichen Lebensverhaeltnissen in anderen Regionen dieser Welt nicht nur taeglich fertig werden muessen, sondern sich darin auch einigermassen behaupten.

Eine absolute Leseempfehlung; denn auch diese Bucht relativiert sehr unsere eigene Beduerftigkeit, ist vielleicht eine kleine Unterstuetzung dabei, mit unserem Leben hier zufriedener zu sein und erleichtert vielleicht auch unsere Empathie gegenueber so manchen Menschen, die uns auf unseren Strassen begegnen, vielleicht etwas fremdlaendisch aussehen, unsere Sprache nicht beherrschen und nicht in unserem Stil der Zeit bekleidet sind.

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Erweckt mit Sprachwitz Neugier!
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Bildhafte und sensible Sprache

Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm von Jennifer Clement

Nach einigen Seiten dieses Romanes wurden bei mir zunächst Erinnerungen an 'Small World' von Martin Suter geweckt. Auch dort geht es um das 'Vergessen' als die Demenzerkrankung.

Doch welch ein Unterschied in der Sprache und beim Lesegefühl.

Selja Ahava gelingt es, in mir durch ihre sehr bildhafte und sensible Sprache großes auch emphatisches Verständnis für die Protagonistin Anna in ihrer Erkrankung (oder für den Beginn besser: ihrem Anders-Sein) zu erwecken.

Die Autorin kleidet den Begriff 'Vergessen' in wunderschön phantasievolle Sätze, wie 'Bilder, die aus ihren Halterungen sprangen', oder: 'Es gab Tage, an denen sie kaum wusste, wer sie war.'

Die Geschichte selbst hat keinen chronologischen oder von den Abläufen her durchgängigen Handlungsbogen, sondern wirft immer wieder Blitzlichter auf Episoden aus unterschiedlichen Epochen in Annas Leben, offenbar Bruchstücke, an die sich Anna im Zustand der fortgeschrittenen Demenz im Altersheim erinnert.

Das Buch ist sicher keine leichte Kost, beschäftigt es sich doch mit einem Thema, das möglicherweise jeden von uns - wenn wir (hoffentlich) alt genug werden - betreffen kann. Schon die von Selja Ahava verwendete bildhafte Sprache ist ein guter Grund, dieses Buch zu kaufen, bedächtig und genussvoll zu lesen und einfach wirken zu lassen.

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Bildhafte und sensible Sprache
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Der Humor hat mich nicht ganz erreicht.

funny girl von Jennifer Clement

Die Geschichte des Buches ist vielversprechend. Ein Mädchen, dessen Eltern aus dem kurdischen Teil nach London geflüchtet sind und dort in der türkischen Community leben, beschließt, als Comedy-Star aufzutreten. Aus ( nicht ganz unberechtigter ) Sorge zieht sie bei ihren Auftritten eine Burka an, "versteckt" sich also in diesem den Körper zur Gänze verdeckenden Gewand.

Die Story selbst ist faszinierend. Leider hat der Humor, den viele in diesem Buch erkennen, mich nicht erreicht. Das Buch liest sich leicht und locker, reißt Migrationsprobleme von muslimischen Jugendlichen in unserer westlichen Welt recht nett an. Viele Szenen sehr subtil und einfühlsam geschrieben, manche Szenen stehen für mich relativ einsam im Raum, besser: im Buch. Die handelnden Personen sind nett, glaubwürdig und zum Teil auch skurril beschrieben, sodass es Spaß macht, sich auf die einzelnen Personen einzulassen.
Insgesamt ein sicherlich gutes Buch, dessen Humor mich allerdings nicht ganz erreicht hat.

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Der Humor hat mich nicht ganz erreicht.
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Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.

Eine Nacht, Markowitz von Gundar-Goshen Ayelet

'Eine Nacht, Markowitz' beginnt mit der Gründung des Staates Israel und zieht sich über die Jahrzehnte hinweg bis zum Ableben des Protagonisten.

Dieser ist kein Held, sondern ein unauffälliger und farbloser Mann, der gerade deshalb für den Waffenschmuggel der Irgun prädestiniert ist. Dieser farblose Jakob Markowitz, heiratet in Deutschland ? im Auftrag der Irgun ?die Jüdin Bella, um ihr die Ausreise nach Israel zu ermöglichen und verweigert dann die Scheidung.

Da ist seine 'Frau' Bella, die sich von ihm scheiden lassen will und Jahrzehnte gegenüber Markowitz in der Verweigerung lebt. Da ist Sonja, deren Duft nach Orangen Männer verzaubert, und ihr Mann Seev, ein großer Held der Irgun, dem das Schicksal den Boden unter den Füßen wegzieht. Und Vieles, Vieles mehr.

Das Buch erzählt keine großen Heldengeschichten, sondern aus dem Leben der Handelnden in teils bunten, teils düsteren Farben.

Ein Roman mit Geschichten zum Lachen und zum Weinen, geschrieben in einer Sprache, die an Bildhaftigkeit kaum zu überbieten ist.

Für Leser, die eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau schätzen, eine Pflichtlektüre.

Ein Kompliment an den Verlag Kain & Aber. In der Hardcover Version des Buches findet sich ein Code, mit dem 'Eine Nacht, Markowitz' als eBook heruntergeladen werden kann. Damit wird aus einem entweder 'Buch' oder 'eBook' ein sowohl - als auch und entsteht der (neue) Genuss, dieses Buch teilweise mit dem haptischen Vergnügen des Umblätterns, teilweise mit dem Komfort, die Schrift zu vergrößern (um Sehschwächen auszugleichen) zu lesen.

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Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.
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Absolut lesenswert!

Eine Nacht, Markowitz von Gundar-Goshen Ayelet

Ferdinand von Schirach ist bekannt geworden durch seine Kurzgeschichten aus der Welt der deutschen Anwaltei. Das Buch von Christof Kessler ?Wahn: Stories? ist vergleichbar aufgebaut, hat aber mit der Anwaltei nichts zu tun, sondern beschreibt in Kurzgeschichten neurologische Krankheiten. Christof Kessler ist in diesem Buch gelungen, die Krankheitsbilder und die Schicksale der davon mittelbar und unmittelbar betroffenen Menschen spannend und fesselnd zu beschreiben.

Was das Buch jedenfalls lesenswert macht, sind die mit den Geschichten verbundenen populärwissenschaftlich und gut verständlich dargelegten Beschreibungen und Auswirkungen von neurologischen Erkrankungen. Christof Kessler hat das Kunststück geschafft, die durch die neurologischen Erkrankungen teils sehr tragischen Schicksale so zu erzählen, dass die Geschichten zwar berührend, aber nicht belastend sind.

Absolut lesenswert.

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Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.
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zwiespältig

KNOI von Gundar-Goshen Ayelet

Der Schreibstil, überwiegend indirekte Rede ohne übliche Satzenden, verursacht am Anfang viel Dichte der Erzählung. Es brauchte seine Zeit, bis ich mich daran gewöhnt habe und dieser Stil in mir einen gewissen Charme entfaltet hat.

Die Geschichte ist teilweise hervorragend sarkastisch ausgebreitzet und beschreibt Situationen sehr treffend mit all ihrer Komik.

Leider ist sie phasenweise - für mich - viel zu bizarr in ihrer Darstellung mach menschlicher Untiefen, als dass sie noch plausibel erscheint. Und das hat mir das Lesen schwer gemacht und Einiges der Freude an diesem Buch getrübt.

Manches habe ich auch einfach nicht verstanden, wie zB. Begriffe wie "Knoi", und so bleibt vermutlich die eine oder anderen Botschaft des Autors mir verschlossen.

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Insgesamt eine ansprechende und kurzweilige Unterhaltungslektüre, bestens geeignet für unbeschwertes Lesen am Strand, im Zug, an einem verregneten Wochenende oder als niveauvolle Alltagsbegleitung.

Der Staubleser von Josef Brainin

Eines derjenigen Bücher, welches ich in einem Satz durchgelesen habe. Ausgezeichnet für mich ist die Sprache und phasenweise der Sprachwitz. Schon aus diesem Grund ist dieses Buch besonders lesenswert.

Der Handlungsbogen ist sehr phantasievoll, hat in mir so manche „Aha-Eindrücke“ ausgelöst (ich war oft überrascht, welche Wendungen Josef Bainin in der Story eingefallen sind), erweckt aber ab und zu den Eindruck, nicht immer lebensnah zu sein und gleitet einige male ins „Kitschige“ ab.

Ob dies vom Autor gewollt ist oder nicht, sei dahingestellt.

Eine gute Geschichte, Großteils sehr ansprechend, „elegant wienerisch“ geschrieben, viele Überraschungsmomente und eine Story, die Verständnis für das „Lesen im/des Staub/es“ erweckt. Insgesamt eine ansprechende und kurzweilige Unterhaltungslektüre, bestens geeignet für unbeschwertes Lesen am Strand, im Zug, an einem verregneten Wochenende oder als niveauvolle Alltagsbegleitung.

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Insgesamt eine ansprechende und kurzweilige Unterhaltungslektüre, bestens geeignet für unbeschwertes Lesen am Strand, im Zug, an einem verregneten Wochenende oder als niveauvolle Alltagsbegleitung.
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'Eine Geschichte, aus der (Un)tiefe des bürgerlichen Lebens gegriffen, präsentiert mit Sprachwitz und einer Leichtigkeit, die bei mir einige Zeit gebraucht hat, um die darunter liegende Ebene wahrzunehmen. Absolut empfehlenswert.'

Elsa ungeheuer von Josef Brainin

Warum schmückt ein Mädchen mit spindeldürren Armen und etwas kräftigeren Wadeln und Fesseln ihre Beine mit bunten Tüchern, vorzugsweise Krawatten? Und dies in der guten alten Zeit, in der alles so „normal“ war. Diese – für den Lauf der Weltgeschichte sicherlich unbeachtliche – Frage hat mich durch das Buch „Elsa ungeheuer“ von Astrid Rosenfeld begleitet.

Astrid Rosenfeld zeichnet in diesem Buch Charaktere, die auf den ersten Blick schräg und ausgefallen erscheinen, auf den zweiten Blick aber – im Kontext des beschriebenen Umfeldes – als durchaus verständlich und nachvollziehbar. Mit einem Sprachwitz, wie aus „Adams Erbe“ bekannt, zieht Astrid Rosenfeld eine rasante Linie von der scheinbaren „Normalität“ eines deutschen Dorfes auf dem Lande über die Absurdität vieler Aspekte der internationalen Kunstszene und nach einem Zwischenstopp auf eine einsam gelegene Farm in den USA wiederum zurück auf das Dorf auf dem (deutschen) Lande. Die Story ist teilweise skurril, oder besser: zeigt Aspekte aus der „guten alten Zeit“, an die wir uns besser nicht mehr erinnern wollen. Oder gibt es diese Aspekte in unserer Gesellschaft noch immer? Eine Geschichte, aus der (Un)tiefe des bürgerlichen Lebens gegriffen, präsentiert mit Sprachwitz und einer Leichtigkeit, die bei mir einige Zeit gebraucht hat, um die darunter liegende Ebene wahrzunehmen. Absolut empfehlenswert.

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'Eine Geschichte, aus der (Un)tiefe des bürgerlichen Lebens gegriffen, präsentiert mit Sprachwitz und einer Leichtigkeit, die bei mir einige Zeit gebraucht hat, um die darunter liegende Ebene wahrzunehmen.  Absolut empfehlenswert.'