Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Der Rabe - für mich das Überraschungstier der Wald-Reihe

Das geheime Leben der Tiere (Wald) - Revier der Raben von Vanessa Walder

Ich bin großer Fan der "Das geheime Leben der Tiere - Wald" Reihe von Vanessa Walder. Die ersten drei Bände haben mein Interesse auch sofort gehabt (Wolf, Bär, Fuchs), beim Raben war ich hingegen zuerst etwas skeptisch. Ich konnte mir nicht recht vorstellen, was an Raben so interessant sein sollte.

Aber hei, wenn es von Vanessa Walder ist und dann war auch das Cover wieder so sensationell schön - klar wollte ich es lesen.

Und ich wurde geläutert - denn den Raben hatte ich völlig unterschätzt!
Das Buch startet zuerst mit dem Vogel Goldhaubengärtner aus dem Norden Australiens und schafft damit eine gelungene Überleitung zum Star des Buches, dem Raben. Vielmehr den Raben, wir begleiten eine Rabenfamilie. Zuerst das Rabenpaar beim Nestbau, dann später bei der Aufzucht der zwei Babyraben bzw. Jungraben.
Wie bei allen Büchern der Reihe lernt man dabei so viel Neues - nicht nur über die Raben, sondern auch über Tiere, die sich im Rabenrevier aufhalten.
Das Ganze schön kindgerecht - es gibt da so ein paar Spezialmomente über Ausscheidungen, die uns Erwachsene schaudern lassen, für Kinder ist das aber richtig, richtig aufregend.
Was mir besonders gut gefällt: es wird so weit wie es in einem Kinderroman möglich ist, realistisch beschrieben, also keine gekünstelt verniedlichte Tierwelt dargestellt. Das schätze ich sehr an der Reihe und auch an diesem Buch.
Nichtsdestotrotz ist es ein sehr lustiges Buch - die Sicht der Raben auf die Menschen ist einfach drollig.
Dazu gibt es viele bewegende und auch spannende Momente, so dass das Buch leider viel zu schnell ausgelesen ist.

Obwohl das Buch kein Sachbuch ist, habe ich hier so viel über Raben gelernt - und das quasi nebenbei, ohne Mühe, in allerschönster Unterhaltung. Denn ja, ich finde Sachbücher lesen anstrengend. Interessant, aber eben so gar nicht unterhaltsam.
Das Buch verbindet beides - eine spannende Geschichte und ganz viel Hintergrundwissen.

Was ich auch unbedingt noch erwähnen muss, das sind die gelungenen Illustrationen. Schwarz-weiß und dann der Rabe - das sind kleine Kunstwerke, die auch uns Erwachsenen sehr gut gefallen.

Was mir auch noch sehr positiv auffällt, das ist der Preis des Buches. Kinderbücher sind inzwischen relativ teuer geworden und ich will keinesfalls sagen, dass sie den Preis nicht wert sind. Doch hier hat der Loewe-Verlag eine Preispolitik, die es noch möglich macht, das Buch auf "einfach so" zu kaufen, ohne Geschenkeanlass. Wollte ich auch noch erwähnen, das ist keine Selbstverständlichkeit für ein hochwertig gestaltetes, so aufwändig und sorgfältig recherchiertes und gebundenes Hardcover.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Der Rabe - für mich das Überraschungstier der Wald-Reihe
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Komplexe, spannende Familiensaga

Meeresfriedhof von Aslak Nore

Das Buch wird in der Kategorie Thriller geführt - das wäre jetzt nicht meine Einordnung.
Es ist eine Familiensaga mit sehr spannenden Elementen, ja, aber kein Thriller.
Aber sei es darum - egal in welche Schublade man das Buch einsortieren möchte, mich hat es überzeugt und gefesselt!

Es ist nicht ganz leicht zu lesen, nichts nach einem langen, anstrengenden Tag.

Man muss sich schon konzentrieren und mit voller Aufmerksamkeit lesen, denn die Handlung ist komplex.

Es geht um eine alteingesessene norwegische Familie, die Falcks, eine ehemalige Reednersfamilie, die sowohl aus dem Zweig der reichen Osloer und der verarmten Bergenser besteht.
Über ein Manuskript, das die im Buch 75-jährige Vera geschrieben hat, reisen wir zurück in die Zeit der Besatzung Norwegens durch die Deutschland.
Das war für mich auch historisch spannend, so wirklich kenne ich mich mit dem Teil der Geschichte nämlich nicht aus.
Aber nicht nur das - packende Szenen spielen in Nahost und anfangs war es schwierig, den Gesamtzusammenhang zu sehen. Die Handlung wechselt auch immer zur Gegenwart und hier sind die ganzen Falcks mir zwar alle ziemlich unsympathisch, aber spannende Charaktere.
Man muss sich einlassen auf das Buch - da hat mir zwischendrin auch mal ein wenig die Geduld gefehlt - aber es hat sich gelohnt, weiterzulesen.

Die Kombination aus komplexen Familienstrukturen, dem historischen Hintergrund, die Hurtigroutenreise bis zu den Lofoten, die scharfsinnige Gesellschaftsanalyse und die Entwicklung, die das Buch nahm - zusammen ein sehr stimmiges Werk.
Ich freue mich, dass es noch zwei weitere Bände gibt!

Eine Weiterempfehlung nicht nur für Norwegenfans.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Komplexe, spannende Familiensaga
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ruhiges, eigenartiges und faszinierendes Buch

Leute von früher von Kristin Höller

Das Buch spielt auf der Nordseeinsel Strand, die es tatsächlich einmal gab. Allerdings Vergangenheitsform, denn nach einem Sturm 1637 versank die Insel im Meer. Nur Nordstrand und Pellworm sind von der großen Insel übrig geblieben.

Im Buch existiert Strand noch, es ist trotzdem beim Lesen gut zu wissen, wie die Realität aussieht.

En Erlebnisdorf ist auf der Insel, Touristen zahlen viel Geld, um in ein Leben von früher eintauchen.
Dafür wird nichts dem Zufall überlassen, zahlreiche Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter arbeiten „auf früher“ kostümiert auf der Insel.
Auch Marianne, fertig mit ihrem Studium und bislang ohne Erfolg bei der Suche nach einem adäquaten Job, überbrückt hier.

Es ist ein ein wenig eigenartiges Buch. Denn sehr viel passiert eigentlich gar nicht. Das relativ eintönige Leben der Saisonkräfte, dazu ein latentes Gefühl des Unwohlseins, irgendein Geheimnis scheint die Insel zu haben.
Diese Stimmung, die das Buch da vermittelt, fand ich faszinierend - auch wenn die Auflösung ganz anders war als vermutet, passte sie doch so gut zum Buch.

Ich kann darauf nicht weiter eingehen ohne zu spoilern, man muss sich einlassen können auf das Buch und sehr nüchtern denkende Menschen wie ich könnten damit ein Problem haben. Hatte ich aber hier seltsamerweise nicht, ich fand es faszinierend und sehr gut, so wie es ist.
Ich war richtig dabei auf Strand - wie schade, dass es die Insel so nicht mehr gibt.

Fazit: anders als erwartet, dadurch „anders gut“.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Ruhiges, eigenartiges und faszinierendes Buch
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Von wegen "Don´t worry, be capy" - Achtung Gruselstory

Drei Wasserschweine brennen durch von Matthäus Bär

Wir sind die volle Wasserschwein-Fan-Familie. Capybaras sind unser absolutes Lieblingstier und wir haben uns riesig auf das Abenteuer von Emmy, Raul und Tristan gefreut.
Das superniedliche Cover hat unsere Vorfreude noch weiter befördert - und verspricht bezüglich der Illustrationen nicht zu viel.

Auch im Inneren sind die Illus einfach wunderschön und transportieren die Stimmungen der Tiere gut weiter.

Die Story aber...anfangs auch super. Die kleinen Schweinchen begeben sich auf Abenteuer-Tour, das ist spannend und ich habe eine Tierpark-Tour mit aufregenden Momenten erwartet, aber nicht das, was dann kam.
Die Capys begegnen richtig fiesen Tieren - und die Story wird ziemlich grausam.
Keinesfalls würde ich das Buch Sechsjährigen als Gute-Nacht-Geschichte vorlesen!

Zum Schluss hin bekommt die Geschichte noch den Bogen zur altersgerechten Handlung, aber zum einen hat mich das Ende auch nicht überzeugt, zum anderen war meine Stimmung dann schon so gedämpft, dass es meinen Gesamteindruck nicht mehr komplett wenden konnte.

Zugegebenermaßen war hier meine Erwartungshaltung sehr hoch, weil ich Capys so sehr mag und sie diesen gemütlichen Eindruck vermitteln, so dass ich einfach nicht mit einem Horrortrip gerechnet habe.

Wenn man aber Kinder hat, die gerne etwas Thrill mögen, dann mag das auch wirklich eine Geschichte sein, die gut ankommt.
Super jedenfalls, dass es so schön viel Text ist und damit eine richtige Handlung entstehen konnte.
140 hochwertige Seiten (dickes, festes Papier) bieten ein langes Lesevergnügen.
Für Erstleser zu komplex, aber ein prima Vorlesebuch (wenn man nicht zartbesaitet ist und keine lustige, harmlose Story erwartet).

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Von wegen "Don´t worry, be capy" - Achtung Gruselstory
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Erste Liebe...schön!

Celebrity Crush (Celebrity 1) von Kirsti Kristoffersen

Karoline und ihre Freundin Emma haben große Pläne: die Sommerferien im Sommerhäuschen von Emmas Eltern verbringen und zwar ganz ohne Eltern, hach. Doch ihr Plan findet wenig überraschend keinen Anklang bei den Eltern und Karoline muss zu ihrer Oma auf einen ollen Campingplatz. Laaaangweilig!

Das Buch fängt das Teenie-Leben mit der vollen Ladung Verzweiflung, Nicht-Verstanden-Fühlen und Herzschmerz voll auf.

Angefangen von der unsagbaren Ödnis des Campingplatzes und des Schmollens ob der Sommerferien-Zumutung zur Verwandlung in einen liebenswerten Teenie.

Karoline findet Anschluss am Campingplatz, plötzlich gibt es da den süßen Mathias, der ein Geheimnis hat...
Alles, was einen so umtreibt in dem Alter findet Platz, auch die Schwierigkeiten von Mädchenfreundschaften, wenn Jungs auf einmal wichtig werden.
Schön rund - und das Campingplatzfeeling in Norwegen gefiel mir auch gut.

Nicht so gut gefiel mir allerdings das Ende. Es ist Band eins einer Reihe und natürlich soll der Schluss neugierig auf die Fortsetzung machen. Trotzdem braucht es meines Erachtens kein Cliffhanger. Deshalb ein Stern Abzug.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Erste Liebe...schön!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Themenwahl top, aber als Gesamtwerk nicht mein Fall

Yellowface von Rebecca F. Kuang

Das Buch wurde so gehypt, und die Themenwahl ist so aktuell und spannend, ich musste das Buch einfach lesen. Geschürt wurde meine Vorfreude dann noch, als ich den Schutzumschlag abnahm, hier hat der deutsche Verlag sehr gute Arbeit geleistet.
Nun ist so eine große Erwartungshaltung, mit der ich an das Lesen des Buchs heranging ja immer so eine Sache.

Das Buch gibt tiefe Einblicke in das Verlagswesen, setzt sich mit lauter spannenden Fragen wie "darf ich mit nicht chinesischer Herkunft ein Buch über chinesische Arbeiter im ersten Weltkrieg schreiben?" auseinander. Habe ich in der Literaturlandschaft überhaupt noch eine Chance als "langweilige weiße Frau"? Es beschäftigt sich mit der Macht von Social Media und den bösen Seiten, mit kultureller Aneignung und noch viel mehr.
Spannend finde ich auch die Frage, ab wann ein Werk ein eigenes ist.

Ungewöhnlich ist auch die unsympathische Darstellung der beiden Hauptcharaktere, sowohl die (dann tote) Athena als auch June erobern keinesfalls mein Herz. Das macht es natürlich interessant, aber auch schwerer, das Buch insgesamt zu mögen.

Überzeugt hat mich das Buch dahingehend, weil ich mir viele Gedanken beim Lesen gemacht habe, mich mit den Fragestellungen auseinandergesetzt habe.

Nicht überzeugt hat mich hingegen das Buch als Ganzes. Ich fand es sehr langatmig geschrieben, es hat mich nicht in seinen Bann gezogen. Es hat für meine Verhältnisse auch lange gedauert, bis ich das Buch gelesen hatte, ich musste es immer wieder weglegen. Es hat sich für mich zu lange hingezogen, immer wieder um dieselben Themen in einer für mich nicht notwendigen Ausführlichkeit gekreist.

Ich frage mich schon, warum ich das Buch nicht so faszinierend finde wie die überwältigende Mehrheit der Rezensenten und habe darauf keine wirkliche Antwort.
Aber vielleicht ist es einfach ganz trivial: Geschmäcker sind nun mal verschieden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Themenwahl top, aber als Gesamtwerk nicht mein Fall
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Band vier mit außergewöhnlichem Tiefgang

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt von Richard Osman

Band vier der Reihe um die rüstigen Senioreninnen und Senioren aus der gediegenen Seniorenresidenz ist mein absolutes Highlight in der Reihe.
Ich finde, man merkt bei jedem Band eine Weiterentwicklung. Es ist kein schnelles Herunterschreiben eines neuen Bands einer Erfolgsstory, ganz im Gegenteil.

Ich mag die schrulligen Charaktere und den feinen Humor samt der manchmal völlig abwegigen Wendungen.

Das alleine hätte eigentlich schon für fünf Sterne gereicht.
Aber in diesem Band geht es auch ganz explizit um das alt sein, das eben nicht nur aus einem fancy Donnerstagsmordclub besteht. Die Thematik wird so einfühlsam und mit so viel Tiefgang behandelt, das ich sogar ein Tränchen wegblinzeln musste. Das alles ohne Pathos, aber eben auch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit.
Eine absolut gelungene Mischung, die der Autor da gefunden hat - genau wie den richtigen Ton.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Band vier mit außergewöhnlichem Tiefgang
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Tolles Island-Setting, erfreulich unbrutal

Blutrot von Lilja Sigurðardóttir

Hier hat meine Vorliebe für schöne Cover den ersten Leseanreiz gegeben. Aber auch der Name der Autorin, denn damit war fast schon klar, dass es ein Island-Krimi ist.
Es ist allerdings eine Reihe und ich bin hier mit Band zwei quereingestiegen. Das war aber überhaupt kein Problem - man konnte ohne Probleme folgen.

Es geht um Flossi, einen reichen Unternehmer, dessen Frau entführt wurde. Die Lösegeldforderung beträgt zwei Millionen Euro. Da er sich nicht an die Polizei wenden darf, bittet er Áróra um Hilfe, eine junge Frau, die sich eigentlich auf das Aufspüren versteckter Vermögenswerte spezialisiert hat.

Ich mag das Buch. Die Handlung ist spannend, wenn auch nicht extrem spannend (man kann das Buch also auch gut am Abend weglegen und muss nicht bis zur Erschöpfung weiterlesen, das schätze ich mit zunehmenden Alter immer mehr). Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass die Handlung nicht sonderlich brutal ist - das ist bei skandinavischen Büchern für mich oft problematisch. Man kann gut mit rätseln und Vermutungen anstellen, auch das mag ich.

Für mich eine rundum gelungene Mischung - ich werde ganz bestimmt auch noch den Vorgängerband und Band drei lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Tolles Island-Setting, erfreulich unbrutal
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Für mich als Anfängerin zu unkonkret

Einfach gärtnern! Naturnah und nachhaltig von Horst Mager

Ich bin Gartenanfängerin und schon der Titel hat mich sehr angesprochen Einfach Gärtnern" - ja, feine Sache.

Horst Mager beginnt auch mit dem Anfang - ein Garten ist neu anzulegen. Wege und Beete anlegen, Sitzplätze anlegen - und zuerst einfach beobachten.
Diesen Tipp haben mir auch meine Gartennachbarn zum Einstieg gegeben und auch den hilfreichen Tipp, alles im Jahr eins zu fotografieren (wenn man kein Brachland übernimmt), denn in der nächsten Saison weiß man sicher nicht mehr genau, was denn nun wo wächst.

Die Buchgestaltung ist total schön. Das Buch besteht aus hochwertigem Papier und sehr ansprechenden Fotos.

Gut gefällt mir auch die Pflanzenvorstellung - es sind unheimlich viele Pflanzen enthalten, auch mit Empfehlungen, was gut harmoniert.

Besonders gut hat mir das ausführliche Tomatenkapitel gefallen - und der Erfahrungsbericht mit Wühlmäusen und Co. Sehr beruhigend, dass es auch bei Profis so ist und gut zu wissen, dass ich mir die Mühe mit sämtlichen Verbrämungschnickschnack sparen kann.

Insgesamt ist das Buch aber für mich eher ein Lesebuch als ein konkreter Ratgeber. So ganz hat es mich nicht erreicht, ich habe leider kein "ich will sofort loslegen und habe einen Plan-Gefühl" durch das Buch bekommen. Wenn ich ehrlich bin, war das aber schon meine Erwartung.

Ein schönes Buch - aber für mich eher kein Ratgeber für komplette Anfänger, eher eine Hinführung, ein Hineinschuppern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Für mich als Anfängerin zu unkonkret
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Spannend, aber das Erzähl-Format war nichts für mich

Murder in the Family von Cara Hunter

Es geht um einen Cold Case. Vor etwas mehr als 20 Jahren wurde in einem herrschaftlichen Anwesen ein Mann ermordet. Der oder die Täter*in wurde nie gefunden.
Das Opfer war deutlich jünger als die hinterbliebene Witwe. Die drei Stiefkinder des Opfers lebten damals ebenfalls im Haus.
Nicht nur Täter*in, auch Motiv blieben damals im Dunkeln.

Jetzt ist eines der Kinder in der Filmbranche aktiv und hat die Idee, eine Live-Sendung mit dem Ziel der Aufklärung des Cold Cases zu produzieren.
Dazu wurden viele Experten hinzugezogen.

Sehr spannend gemacht und faszinierend, wie sich so nach und nach immer mehr klärt und Zusammenhänge deutlich werden.

Nun kommt das Aber und das Wow zugleich:
Dieser Krimi wird nicht normal erzählt. Es gibt eine bunte Mischung aus Transkriptionen, Zeitungsartikeln, Social-Media-Aktivtäten und ähnlichem. Man ermittelt als Lesender quasi zeitgleich mit dem Ermittlungsteam.
Das ist ungewöhnlich und hat schon etwas, aber zum Lesen fand ich es sehr anstrengend und unruhig. Es hat etwas von einem Drehbuch und man muss ständig von Person: "sagt dies und das" gemixt mit Chatverläufen oder Zeitungsartikeln hin- und herswitchen. Mein Lesefluss wurde dadurch ständig gestoppt und insgesamt ist das nicht meine Art zu lesen.

Noch ein Tipp: ich habe das E-Book gelesen und mein Kindle war von der optischen Darstellung überfordert. Ich würde hier das Print-Exemplar empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.
Spannend, aber das Erzähl-Format war nichts für mich