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Rezensionen von Streiflicht:

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Spannend und mit wunderbarem Münchener Flair

Das Ludwig Thoma Komplott von Sabine Vöhringer

Ein wunderbares Buch, das mir als Exilbayerin wirklich sehr gut gefallen hat. Wenn man die Orte und Örtlichkeiten kennt, an denen ein Buch spielt, macht das ja immer ganz besonders viel Spaß! Und so ist es auch hier bei diesem Buch, das mitten in der Münchener Innen- und Altstadt spielt. Bei den lebhaften und detailreichen Beschreibungen der Autorin habe ich die Straßen, Häuser, Denkmäler, .

.. direkt vor Augen und kann mich herrlich wegträumen.
Gleichzeitig ist das Buch richtig spannend und es geht auch gleich am Anfang recht schnell in die Vollen. Schnell gibt es den ersten Mord und viele, viele Verdächtige. Und was es mit dem geheimnisvollen Manuskript auf sich hat, möchte man als Leser auch zu gerne wissen. Darin soll sich ein Geheimnis offenbaren. Aber leider ist das Manuskript nicht greifbar....
Spannung pur also. Gemischt mit Lokalkolorit, das das wunderbare München so anschaulich und reizvoll macht. Gleichzeitig erfährt man eines über die private Geschichte der Hauptfigur Tom, der lange Zeit nicht in München gelebt hat. Dass das ganze Geschehen mit seiner Geschichte und Figur verknüpft ist und es auch verschiedene, wunderbar mit einander verflochtene Erzählstränge gibt, macht das Buch noch spannender und interessanter.
In letzter Zeit lese ich immer lieber Regionalkrimis. Dieser hier ist ein ganz besonderes Schmankerl, das zeigt, dass die Autorin gut recherchiert, wunderbar schreibt und ein besonderes Gefühl für Situationen, Emotionen und Personen hat.
Schon beim Lesen der ersten Seiten war mir klar, dass ich Teil 1 dieser Reihe unbedingt haben muss. Hoffentlich gibt es bald einen weiteren Teil, den ich sehr gespannt und voller Neugier erwarte.

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Spannend und mit wunderbarem Münchener Flair
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Spannend und gruslig

Die Blutfinca von Jorge de La Piscina

Dieses Buch ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern auch sehr gruslig. Immer wenn der Geist des Aztekenprinzes auftaucht, sterben Menschen. Und das auf extrem grausame Art. Dabei wollte der frühere BKAler Marc Renner einfach nur seinen Ruhestand genießen. Sein Plan war es, hier auf Mallorca eine kleine Pension mit Restaurant zu betreiben und das Leben zu genießen.

Aber dann taucht der Geist auf und in seinem Gefolge die erste Leiche...
Dieses Buch des mir bisher unbekannten Autors Jorge de la Piscina hat mir gut gefallen. Es ist spannend, hat ein bisschen Liebe und Übersinnliches mit an Bord und auch einen gewissen Gruselfaktor. Es bietet rasante Szene genauso wie Landschaftsbeschreibungen (diese hätten für mich gerne etwas ausführlicher sein dürfen), detailreiche Schilderungen von Personen und Geschehnissen. Nach und nach entblättert sich der Kern des Geheimnisses um die Blutfinca und der Fall wird gelöst.
Gut gefallen hat mir auch die Zusammenarbeit von Renner mit seinen heimischen Kollegen vor Ort in Mallorca. Schön beschrieben sind die vielen Kleinigkeiten, die das Leben bunt machen und den Roman authentisch machen, wie zum Beispiel die Unpünktlichkeit der Handwerker, an die sich der Deutsche erst gewöhnen muss.
Ich fand es schön, wie sich die Geschichte nach und nach entwickelt hat und wie Renner Anschluss findet, wie eine kleine Gruppe von Freunden entsteht. Man darf neugierig sein, wie es weiter geht, da nicht alle Fragen beantwortet wurden, der Epilog Böses verheißt und der Autor sagt, dass bald der zweite Teil erscheinen wird. Ich bin gespannt!

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Spannend und gruslig
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Immer wieder Schuster

Die Blutfinca von Jorge de La Piscina

Auf diese Fortsetzung mit dem Kommissar Heiner Schuster habe ich mich sehr gefreut. Vor nicht so langer Zeit habe ich das erste Buch mit ihm gelesen und es hat mir sehr gefallen. Er ist ein interessanter Mensch und hat sich nun sehr verändert. Seine Macken und Zwänge sind fast verschwunden und er ist schon fast überirdisch glücklich.

Nach der langen Leidenszeit sei ihm das durchaus gegönnt! Interessant ist, dass der Grundton im Roman ein ganz anderer ist als im ersten Band. Damals war Schuster sehr introvertiert, traurig und zurückhaltend, voller Ängste und Zwänge. Nun ist er fröhlich, überschwänglich und glücklich. Das beeinflusst die Stimmung im Buch natürlich sehr.

Der Fall ist spannend und ungewöhnlich, da es nicht um ein Mordopfer geht, sondern um eine Frau, die niedergeschlagen wurde und nun im Koma liegt. Erster Verdächtiger ist ihr Exfreund, mit dem sie auch einen Sohn hat. Er aber kann sich an nichts erinnern und niemand, der ihn kennt, hält ihn für einen Mörder oder Gewalttäter... Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und fragen sich, wer stattdessen ein Motiv gehabt hätte.

Ich habe gelesen, dass es bereits einen weiteren Band mit Schuster gibt, darauf freue ich mich schon jetzt.

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Spannend und gruslig