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Rezensionen von Streiflicht:

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Mystisch, geheimnisvoll und voller Rätsel

Auf das neue Werk der Autorin Maria W. Peter war ich sehr gespannt und daher musste ich das Buch natürlich auch sofort lesen. Schon von den ersten Seiten an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich hätte am liebsten nur noch weitergelesen. Umso erstaunlicher, weil ich schon länger einen Leseschwerpunkt im Bereich Krimis und Thriller habe und kaum mehr Historisches lese.

Maria aber bezaubert mich immer wieder und wirklich jeder ihrer Romane hat mich regelrecht mitgerissen. Dieser ganz besonders!
Die Szenerie in Schottland in den Highlights hat mir unglaublich gut gefallen. Leider war ich selbst noch nicht da, aber die Beschreibungen der Autorin sind so detailreich und realitätsnah, dass es wie eine Reise durch Raum und Zeit ist. Man sieht die wunderbare, raue Natur, die besonderen Menschen dort und die Szenerie wie mit eigenen Augen. Einfach toll. Man möchte sofort die Koffer packen und losziehen…
Die Hauptfigur Fiona mochte ich sofort. Sie ist ein ganz besonderer Mensch und sehr, sehr tiefgründig. Sie hat es nicht leicht und ist trotzdem mutig und tapfer und genau das macht sie so liebenswert. Auch Aidan hat mich direkt fasziniert, auch wenn er auf den ersten Blick nicht so sympathisch ist. Beide Figuren haben Tiefe und sind interssant. Man möchte sie gerne genauer kennen lernen und immer mehr von ihnen lesen. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, Figuren zu schaffen, die den Leser neugierig machen und deren Lebensgeschichte er mitverfolgen möchte.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Einblick in die Geschichte Schottlands, die ich so in der Tiefe noch nicht kannte. Ich mag es, wenn ich aus Bücher auch einen persönlichen Erkenntnisgewinn ziehen kann. Man merkt hier ganz deutlich, wie sehr Maria W. Peter in ihr jeweiliges Buchthema einsteigt und genau recherchiert. Auch das Nachwort und die weiterführenden Infos habe ich wirklich gerne gelesen und noch ein bisschen dazu im Internet gesurft. Welche Themen man alle in einem Buch unterbringen kann, ist unglaublich und dennoch ist es nicht zu viel. Hier passt einfach alles zusammen und wird zu einem runden, stimmigen Gesamtbild. Ich bin wieder mal begeistert!

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Mord mit Fisch

Dieses Buch hat mich sehr interessiert, weil mich die Beschreibung der Hauptfigur neugierig gemacht hat. Sie hat einen ähnlichen beruflichen Werdegang und wirkte sympathisch. Auch die Kurzbeschreibung des Buches hat mich direkt angesprochen.
Leider kannte ich die Vorgänger dieses Buches nicht und damit auch nicht den Werdegang der Hauptfigur Charlotte Bienert.

Das macht aber nicht viel, denn das Buch ist in sich geschlossen und kann auch sehr gut einzeln gelesen werden. Prinzipiell mag ich es halt gerne, wenn ich die Bücher einer Reihe in der richtigen Reihenfolge lese und dann auch die Entwicklung der Figuren mitverfolgen kann. Aber hier werden immer mal wieder Hinweise gegeben, sodass es auch ohne ganz gut geht.
Charlotte ist eine interessante Person, die mir gut gefallen hat. Sie ist etwas eigensinnig, aber das macht sie nur noch interessanter. Ihre Zusammenarbeit mit Kommissar Jankovich hat mir sehr gut gefallen und auch die Beziehung zwischen den beiden. Gerne würde ich eine Fortsetzung mit diesen beiden Protagonisten lesen.
Der Kriminalfall war spannend, gut eingefädelt und dann logisch und gut nachvollziehbar gelöst. Gut gefallen hat mir auch, wie der Werdegang des Mörders dargestellt wurde – so konnte man sogar irgendwie verstehen, warum ein Mensch so verzweifelt sein kann, dass er mordet.
Ein runder Krimi, der mir gut gefallen hat. Sollte es eine Fortsetzung geben, wäre ich gerne wieder dabei. Und ansonsten bleibt mir ja noch, die beiden Vorgänger zu lesen.

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Ein Bayer im Elbsandsteingebirge

Tatort Kuhstall von Thea Lehmann

Dieses Buch hat mich nicht nur deswegen gereizt, weil es ein Krimi ist und Spannung verspricht, sondern auch, weil ein Bayer im Exil lebt und arbeitet. Das fand ich ganz persönlich einen spannenden Ansatz, auch weil ich selbst in der gleichen Situation bin. Ich mochte den Kommissar Leo Reisinger auch sofort.

Seine Kollegin Sandra Kruse hat mir ebenfalls gefallen und ist ein guter Gegenpart.
Der Kriminalfall ist interessant, aber leider hat mir das letzte Quäntchen Spannung und Tempo gefehlt. Ich hatte am Ende schon eine Ahnung, was passiert ist, dennoch war die Auflösung spannend. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne gelesen. Interessant war neben den vielen Schilderungen der Gegend auch das Privatleben des Ermittlers. Leider kenne ich die Vorgängerromane nicht, sodass ich nicht weiß, wie der Verlauf seiner Lebensgeschichte war. Da das meiner Meinung doch ein wichtiger Teil war, wäre es vielleicht besser gewesen, zuerst die Vorgänger zu lesen. Für den Kriminalfall spielt das aber keine Rolle, der ist in sich abgeschlossen und kann auch so gelesen werden.
Der Titel ist herrlich, denn er ist provokant und spielt mit den örtlichen Gegebenheiten. Das hat mir gut gefallen, denn es passt auch zum Lokalkolorit das im Buch reichlich vorkommt. Es ist wie ein kleiner Urlaub im Elbsandsteingebirge.

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Ein Bayer im Elbsandsteingebirge
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Würdiger Nachfolger

Bluthaus von Fölck Romy

Nachdem ich gehört hatte, dass es einen Nachfolger zu Totenweg geben würde, war ich sehr gespannt darauf. Totenweg war für mich eines der Highlights in diesem Lesejahr und daher habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen mit Frida und Bjarne gefreut. Und ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt! Auch Bluthaus hat mich völlig in seinen Bann gezogen und mich in die Elbmarschen mit ihren nebligen Wiesen, Apfelhöfen und weiten Landschaften entführt.

Auch dieses Mal gab es wieder ganz viel Lokalkolorit und Atmosphäre zu genießen, kombiniert mit einem spannenden Kriminalfall, der sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart erstreckt.
Sehr gut gefallen hat mir, dass in diesem Buch der Schwerpunkt gar nicht so sehr auf Frieda liegt, sondern auf Bjarne und Jo. Und dass ein Großteil der Handlung auch nicht auf den Apfelhöfen spielte. Daher waren sowohl die Figuren anders und doch vertraut, als auch die Szenerie.
Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, weil das Buch im Vergleich zum Vorgänger deutlich dünner ist, aber die Geschichte hat es so in sich, dass die Länge keine Rolle spielt. Auch wenn man sich wünscht, Romy Fölck würde viel mehr und schneller schreiben, sodass man öfter in den Genuss ihrer Lektüre käme! Schon heute hoffe ich auf einen dritten Band mit Frieda und ihren Freunden und bin voller Erwartung und Vorfreude darauf.

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Jahreshighlight 2018

Bluthaus von Fölck Romy

Als begeisterter Krimi- und Thrillerleser tauche ich auch immer wieder gerne in fantastische Welten ab – ein wunderbarer Gegensatz. Dass mich dieses Buch aber so packen würde, hätte ich nicht gedacht. Irgendwann ab etwa der Hälfte des Buches wollte ich am liebsten gar nicht mehr weiterlesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet.

Es ist zu schön und zu gut... Zum Glück hat die Autorin schon angekündigt, dass der zweite Band bereits im Frühsommer 2019 erscheinen soll und es insgesamt noch weitere vier Bände gegeben wird. Das ist im Moment ein Trost für mich, nachdem ich das Buch dann doch zu Ende gelesen – oder besser gesagt verschlungen – hatte.
Die Autorin, die sich nun hauptberuflich dem Schreiben widmet – meiner Meinung nach die beste Entscheidung! – hat ein besonderes Talent, den Leser mit zu nehmen und in ihre Fantasiewelt zu entführen. Sie kann schreiben und beschreiben, erschrecken und bezaubern, sie weckt Emotionen und den Wunsch, selbst so eine herrliche Reise antreten zu können.
Annina Safran hat mit Eldrid eine wunderbare, schöne und zugleich auch schreckliche Welt geschaffen, die man einfach nicht mehr verlassen möchte. So geht es auch Ludmilla, der jugendlichen Hauptfigur, die nach einer Reise durch einen magischen Spiegel erstmals diese fremde Welt betritt und sich verliebt. In die zauberhafte Natur, die magischen Wesen und in das Leben an sich. Sie und der Leser begegnen dem Spiegelwächter Uri, der ein ganz besonderes Wesen ist, und vielen anderen Figuren, die so herrlich beschrieben werden, dass man sie ganz klar vor Augen hat. Als Bodan, meine Lieblingsfigur, zum ersten Mal auftauchte, war ich ganz verzaubert. Ach, könnte ich nur auch durch einen Spiegel reisen...
Zugleich ist aber nicht nur alles wunderbar und zauberhaft in Eldrid. Die magische Welt mit ihren friedliebenden Bewohnern wird bedroht von Schatten, die diese Welt verdunkeln wollen, von finsteren Gestalten, die die Macht an sich reißen und die Bewohner knechten wollen. Was nun Ludmilla damit zu tun, was das Geheimnis ihrer Großmutter Mina ist, was für Pläne Uri hat und woher der Schatten kommt.... das alles müsst ihr selbst lesen! Denn dieses Buch ist einfach zu gut, um es nicht zu lesen, zu schön geschrieben, um es nachzuerzählen und zu spannend und bewegend, um es einfach weg zu legen. Für mich schon jetzt eines der Highlights im Lesejahr 2018!

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Einfach nur genial

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Eine ganz andere Weihnachtsgeschichte, die das Geschehen aus der Sicht der Schafe beleuchtet. Ich fand den Titel gut und auch das Cover – obwohl mich das normalerweise nicht so beeindruckt. Aber den netten Schafen kann man einfach nicht widerstehen. Sie sind so süß und nett gezeichnet und immer passend zu den jeweils im Text beschriebenen Situationen.

Die Illustrationen sind echt wunderschön.
Ich bin als Erwachsene wohl eigentlich nicht die Zielgruppe für dieses Buch, aber es hat mich wirklich umgehauen. Es ist einfach nur genial. Witzig und mit viel Humor, tiefsinnig und weitblickend, einfach schön und voller Wärme.
Jedes der Schafe hat seinen eigenen Charakter und wird liebevoll beschrieben. Dabei kommt aber auch die lustige Seite nicht zu kurz, denn es gibt ein Schaf mit Seitenscheitel, das täglich von den Hirten entsprechend gekämmt wird, ein Schaf mit Mütze, eines mit Schnupfennase, eines mit Mütze...
Der Text ist so humorvoll geschrieben, dass ich immer wieder lachen musste. So zum Beispiel die Antwort auf die Frage, warum die Hirten nachts am Feuer wachen müssen: damit ein Schaf, das schlecht geträumt hat, sich in ihre Arme flüchten und beruhigt wieder einschlafen kann.
Mit diesem wunderbaren Buch über Weihnachten und die Welt aus Sicht der Schafe habe ich mich sehr gut amüsiert. Es ist durchaus auch für Erwachsene geeignet, die gerne schmunzeln und das Leben nicht so eng sehen. Unglaublich witzig, voller Lebenslust und eine Hommage an die Freundschaft – einfach nur lesenswert!

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Gelungene Geschichte, leider viele Fehler

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Wenn ich Darina nicht so mögen würde, hätte ich hier nur drei Sterne vergeben, weil die vielen Rechtschreibfehler, verdrehten Sätze und die oft mangelhafte Übersetzung einfach nerven. Ich finde es wirklich schade, wenn ein Verlag auf so etwas keinen Wert legt – mich stört das sehr und viele andere auch.

Davon abgesehen bietet auch dieser neunte Band der Reihe um die Köchin Darina wieder viel britischen Humor und neue Einblicke in das Leben auf der Insel. Dabei muss man aber bedenken, dass der Roman erstmals Mitte der 90er Jahre erschien – manches wirkt sonst nach über 20 Jahren einfach seltsam oder unpassend.
Gut gefällt mir die Fortentwicklung der Figuren, wenn man die Reihe bereits von Anfang an mitverfolgt. So zum Beispiel auch die Beziehung zwischen Darina und ihrem Mann William, die sich im ersten Buch kennen gelernt haben. Natürlich kann man das Buch sicherlich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen, mit macht es aber mehr Spaß, finde ich.
Die einzelnen Figuren im Buch werden gut nachvollziehbar und realitätsnah beschrieben. Gleichzeitig ist auch der Kontrast zwischen Darinas eigentlichem Beruf als Köchin und ihren Ermittlungen immer gelungen. Auch die immer wieder auftretenden Krisen zwischen dem Ehepaar kommen hier wieder vor. Das Ende hat mir gefallen, war nicht vorhersehbar und bot eine gelungene Auflösung des Falles.
Ein schöner Cosy Crime, der wunderbar zeigt, dass es auch ohne viel Blut und Gewalt spannend und unterhaltsam sein kann.

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Mord auf See

Das letzte Schaf von Ulrich Hub

Auch der zehnte Band der Buchreihe um die Köchin Darina hat mir wieder gut gefallen! Die Geschichte ist wieder spannend und bis zum Ende interessant. Die Auflösung hat mir gut gefallen, für mich war sie nachvollziehbar, aber nicht vorhersehbar.
Ich mach auch die Fortentwicklung der Figuren, wenn man die Reihe bereits von Anfang an mitverfolgt.

So zum Beispiel auch die Beziehung zwischen Darina und ihrem Mann William, die sich im ersten Buch kennen gelernt haben. Natürlich kann man das Buch sicherlich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen, mit macht es aber mehr Spaß, finde ich.
Nachdem ich gerade erst den neunten Band gelesen hatte, war ich noch voll im Flow und bin regelrecht durch dieses Buch gerauscht. Die Kreuzfahrt, auf der sich Darina und ihr Mann William befinden, sorgt für eine neue, interessante Szenerie und einen Perspektivenwechsel. Ich fand das alles sehr gut beschrieben, die vielen Leute, die sich kaum aus dem Weg gehen können, das gute Essen, die wunderbaren Landschaften. Die Autorin zeichnet auch in diesem Buch wieder viele interessante Charaktere, die das Buch so lesenswert machen. Gemeinsam mit ihrem Mann – dieses Mal ohne größere Querelen – ermittelt Darina wieder erfolgreich. So wie wir Leser es kennen und mögen. Wer Darina bisher mochte, wird auch dieses Buch gerne lesen.

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Viel Lokalkolorit

Hammeltanz von Wildis Streng

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Leider hat mich das Buch dann nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte. Der Kriminalfall war nicht so spannend bzw. entwickelte sich eher etwas schleppend. Dadurch hat sich das Geschehen gerade im mittleren Drittel des Buches sehr gezogen.

Leider hat mich auch gestört, dass z.B. immer wieder erwähnt wird, dass es sich um ein hohenlohisch-westfälisches Ermittlerteam handelt, oder dass der Polizist raucht und seine Partnerin das nicht gut findet oder ähnliches. Diese Wiederholungen waren mir irgendwann einfach zuviel. Leider fehlte mir auch in gewissen Punkten die Aufklärung am Ende...
Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte um den Hammeltanz und das Geschehen vor Ort hat mir gut gefallen. Durch den Dialekt, der schon sehr oft vorkommt, bei genauem Lesen für mich aber gut verständlich war, und die genauen Schilderungen konnte man auch als Auswärtiger und Unkundiger das Geschehen gut nachvollziehen. Das hat mir gefallen und war interessant.
Vielleicht muss man in dieser Reihe einfach doch auch die ersten Bände kennen, was bei mir nicht der Fall war. Insgesamt solide Unterhaltung mit ein paar Längen.

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Fleischesser und Tierfreund

Zeit für Fleisch! von Sarah Krobath; Peter Troißinger

Wenn man Tiere gerne hat und auch selbst Haustiere hat, fragt man sich ja oft, ob es eigentlich richtig ist, die einen Tiere zu verwöhnen und bei sich als Familie zu haben, während man andere Tiere einfach isst. Für mich ist das eine Frage, die mir das Leben oft schwer macht. Ganz auf Fleisch verzichten mag ich nicht, auch wenn ich ohnehin noch nie der große Fleischesser war.

Ab und zu mag ich trotzdem einen Burger oder Braten oder mein Salamibrot. Schon vor einiger Zeit habe ich daher beschlossen, mich insgesamt bewusster zu ernähren und beim Einkauf auf das Tierwohl zu achten. Aber es ist nicht immer leicht, da man als Verbraucher nicht im Detail alles hinterfragen kann. Natürlich ist es durch verschiedene Label schon einfacher geworden und gerade auch im Bereich der Bioproduktion hat sich einiges getan.
Ich denke, der Ansatz, dass man einfach ganz bewusst Fleisch ist und sich klar macht, dass es etwas Besonderes ist, ist wichtig. Daher hat es mir auch sehr gut gefallen, dass das Buch genau hier ansetzt. Dass man durchaus Fleisch essen darf, aber eben nicht ständig und jeden Tag. Mir hat der Anfang des Buches sehr gut gefallen, weil die Gedanken mir sehr nahe waren und ich sie bestens nachvollziehen konnte.
Gut fand ich auch die Erklärungen zu den Fleischstücken der jeweiligen Tiere und welches Fleisch sich wofür besonders eignet. Durch die Illustrationen konnte man gut sehen, was gemeint ist. Ein gelungener Auftakt in ein wirklich gutes Buch!
Auch die Rezepte haben mir gut gefallen und sind einfach und gut nachvollziehbar geschildert. Gut ist, dass man für die meisten Rezepte keine ausgefallenen Zutaten braucht, sondern leicht fündig wird. Die jeweiligen Fotos sind sehr ansprechend und appetitmachend.
Die Idee, dass man auch Innereien etc. in der Küche verwendet und nicht einfach entsorgt, finde ich ebenfalls gut. Bei uns gab es früher auch schon mal das eine oder andere. Ich befürchte, ich werde mich nie dazu überwinden können, Zunge zu essen, aber vieles andere ist sicherlich einen Versuch wert.

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