Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Christina P.:
Buch der tausend verpassten Möglichkeiten
Das Haus der tausend Welten von T. S. Orgel
Zuallererst: Vergesst den Klappentext! Der verspricht ein völlig falsches Bild von der Story. Es gibt nicht eine große Schatzsucher-Gruppe rund um Magierin Stern. Stattdessen machen sich drei Gruppen auf, die verschlossenen oberen Etagen eines Hauses zu ergründen, in dessen unterem Bereich sich mittlerweile eine Kombination aus Spielhölle, Kneipe und Freudenhaus befindet.
Warum die Gruppen durch das ansonsten magisch versiegelte Tor schreiten ist nicht immer klar, weder dem Leser noch den Beteiligten. Und auch die Welt selbst im Buch mit seinen verschiedenen Völkern, Tieren, Speisen und Getränken bleibt relativ undeutlich. Da werden Begriffe einfach in den Raum geworfen, welche man zwar in einem Glossar am Ende des Buches nachschlagen kann, aber auf weitere Beschreibungen hofft man meist vergebens.
Nachdem man die Hauptpersonen zunächst in ihrem eigenen Umfeld kennenlernt, treffen diese so nach und nach in dem Haus der tausend Welten aufeinander. Das Haus selbst macht sich allerdings nichts aus Raum und Zeit, ist trotz seiner langen Verschlossenheit besiedelt von merkwürdigen Kreaturen und früheren Neugierigen, die den Ausgang nicht mehr gefunden haben. Eine klare Linie konnte ich beim Erkunden und Überleben der vielen Räumlichkeiten nicht erkennen, das Ziel der Gruppen war in erster Linie, „nach oben“ zu gelangen. Durch die langen Kapitel, welche abwechselnd die Abenteuer der Gruppen beschreiben, hatte ich auch oftmals das Gefühl, den Faden verloren zu haben, wenn es erneut bei einer Gruppe weiterging.
Die Auflösung, was hinter dem Haus steckt, war interessant und ausgefallen, keine Frage. Aber der Weg dahin konnte mich nicht so recht packen. Dadurch, dass das Haus sich nicht an Linearität in Raum und Zeit hält, wurde es zudem zusehends unübersichtlicher. Und aus den Charakteren hätte man auch mehr herausholen können.
Die Idee hinter dem Haus der tausend Welten ist schon klasse, der Weg der Charaktere bzw. des Lesers bis zur Auflösung konnte mich über längere Strecken jedoch nur mäßig begeistern. Mehr Linearität in der Handlung, spannendere Momente und mehr Hintergründe zu den Charakteren und der Welt an sich hätten das Buch sicherlich positiv bereichert. 3,5 von 5 Sternen.
Hinreißendes Kinderbuch über die Abenteuer einer kleinen Maus im Wald
Das Haus der tausend Welten von T. S. Orgel
Die kleine Maus Sammy lebt ein gemütliches Leben in Hanks Kinderzimmer: In einem eigenen Schuhkarton mit frischem Streu und Essen ans Bett. Das ändert sich schlagartig, als Hanks Bruder seine neueste Erfindung präsentiert: Sammys Zauberblitz, ein kleines Flugzeug mit Fernsteuerung. Und Maus Sammy soll der Testpilot sein.
Leider geht der Flug gewaltig schief und Sammy kommt nur durch eine Bruchlandung mitten im Wald wieder zu Boden. Dort freundet er sich schnell mit den im Wald lebenden Feldmäusen an. Als er das Flugzeug reparieren will, um zu Hank zurückfliegen zu können, folgt der nächste Schreck: Das Flugzeug ist weg! Auf der Suche nach dem Flugzeug schließt Sammy Freundschaft mit einigen weiteren Tieren des Waldes. Doch das böse Wiesel Mustela und seine Rattenfreunde haben ebenfalls Interesse an dem Flugzeug, um endlich über den gesamten Wald regieren zu können.
Ein wahrhaft bezauberndes Buch! Sammy und seine neuen Freunde erleben spannende Abenteuer und machen die Erfahrung, was es bedeutet, gute Freunde an seiner Seite zu haben. Sammys Erlebnisse sind vielseitig, abwechslungsreich und ungemein spannend. Wunderschön sind zudem die vielen detailreichen Zeichnungen im Buch, als hätte jemand seinen Bleistift in einen Zauberstab verwandelt und damit auf magische Weise ein faszinierendes Bild nach dem nächsten zu Papier gebracht. Das gesamte Buch ist sowohl inhaltlich wie auch optisch einfach hinreißend und eine Empfehlung für jedes Kinderherz.
Willkommen in der magischen Welt Willow
Das Haus der tausend Welten von T. S. Orgel
Sprayerin Lilly und ihr bester Freund Jonah geraten durch ein Portal in ihrem Wandbild in die magische Welt Willow. Zunächst wirkt es auf die beiden, als wären sie bei den Elben von Herr der Ringe gelandet, nur ohne spitze Ohren. Leider gibt es aber auch jemanden, der ihr Erscheinen für seine Zwecke nutzen will, wodurch nicht nur Lilly und Jonah in Gefahr geraten, sondern auch die Familie, welche die beiden bei sich aufgenommen hat.
Und dann ist da noch das starke Gefühl der Zuneigung Lilly gegenüber, welches Jonah schon so lange in seinem Herzen trägt...
"Shine" ist ein Wohlfühl-Romantasy-Abenteuer. Lilly und Jonah waren mir gleich sympathisch und ihre Liebesgeschichte kommt ohne jeglichen Kitsch aus. Auch Willow mit seinen Bewohnern lädt regelrecht zum Verweilen ein. Was ich beim Lesen vermisste waren ein paar überraschende Wendungen, die das Buch spannender gemacht hätten. Wer gut und wer böse ist war doch recht schnell klar, da gab es keine Überraschungen oder Intrigen, entsprechend empfand ich den Verlauf als etwas vorhersehbar. Spaß macht der Roman aber trotzdem, es ist ein richtiges Wohlfühlbuch zum sich drin verlieren.
Spannendes Abenteuer im Wilden Westen
Tara und Tahnee von Hertweck Patrick
Kalifornien, zur Zeit des Wilden Westens: Das Leben der jungen Tahnee ändert sich schlagartig, als Kopfgeldjäger in ihrer Hütte in der Sierra Nevada auftauchen. Ihr Vater wird steckbrieflich gesucht! Er soll ein Mörder sein? Das kann Tahnee nicht glauben und versucht, sich allein durch die Wildnis zu schlagen, um die Hinrichtung ihres Vaters in der Stadt zu verhindern.
Immer mit den gefährlichen Kopfgeldjägern dicht auf ihren Fersen. Zur selben Zeit macht Tara, die bei ihrem reichen Großvater in San Francisco wohnt, eine wichtige Entdeckung. Noch ahnen die beiden Mädchen nicht, dass ihre Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Die junge Tahnee kämpft sich durch die Wildnis des Wilden Westens. Unterwegs trifft sie auf Menschen, von denen einige zu hilfreichen neuen Freunden werden, während andere gefährlich sind. Ihre Abenteuer sind nervenaufreibend und ich habe als Leser regelrecht mitgefiebert. Zugleich lernt man Tara kennen, zunächst über frühere Tagebucheinträge von ihr, bevor sich ihre Handlung mit der von Tahnee abwechselt. Tara wächst wohlbehütet auf, entsprechend sind ihre Erlebnisse weit weniger gefährlich. Dafür deckt sie nach und nach Geheimnisse auf, welche den Leser vermuten lassen, was wirklich geschah und warum Tahnees Vater als Mörder beschuldigt wird.
Der Roman ist sehr abenteuerlich und abwechslungsreich. Damalige Verhältnisse wie das Recht des Stärkeren, Goldgräberstimmung, die Unterdrückung der Indianer und zur Sklavenarbeit gezwungene Schwarze wurden ebenfalls in die Handlung integriert, ohne diese zu sehr zu überladen. Die Spannung bleibt durchgehend konstant hoch und vor allem Tahnee ist als toughes Mädchen wirklich bewundernswert und sympathisch.
Ein bemerkenswertes Abenteuer, welches die Wichtigkeit guter Freundschaft hervorhebt.
Das Buch bringt frischen Wind in die Welt der Fantasie
Kinder des Windes von Springorum Björn
Lola war schon immer etwas anders: Sie spürt, wenn der Wind ihr etwas sagen will und kann sich unbemerkt fortbewegen, als hätte sie sich kurzzeitig in Luft aufgelöst. Das hat sie natürlich bei den anderen Kindern schnell zur Aussenseiterin gemacht. Bis Pablo bei der jungen Spanierin auftaucht und ihr erzählt, dass sie wie er ein Kind des Windes ist – und damit in großer Gefahr.
Der Autor hat für dieses Buch wirklich wunderbare Ideen verarbeitet. Lola, die am südlichsten Zipfel Spaniens aufwächst, kann von Zuhause bis nach Afrika rüberschauen. Dort trifft sie eines Tages auf weitere Kinder des Windes, die wie sie von einem der Winde gejagt werden. Gemeinsam wollen sie diesen machthungrigen Wind aufhalten, seine bösen Pläne vereiteln, wofür sie die Kathedrale des Windes finden müssen, welche sich irgendwo in der Wüste verborgen hält. Dabei stellen sich ihnen unterschiedliche Hindernisse in den Weg wie Windriesen, ein Dschinn oder auch mal ein Sandsturm.
Die Idee hat mir gefallen. Es gibt verschiedene Winde, die ihre Kinder in menschlichen Familien aufwachsen lassen, magische Lebewesen sowie Windmagie. Von der Persönlichkeit der Winde, welche schon vor den Göttern da waren, erfährt man leider recht wenig, ebenso wie über die Wächter der Winde, was doch recht schade war. Die Abenteuer der Kinder sind spannend, abwechslungsreich und schön erzählt, nur zum Ende hin waren mir einige Szenen zu schnell beschrieben, da hatte ich Schwierigkeiten, mir alles bildlich vorzustellen. Alles in allem ist das Buch ein wunderschönes Abenteuer mit ein paar erfrischend neue Ideen.
Macht euch auf weitere Charaktere und Überraschungen gefasst
Das Erbe der Macht - Band 23: Engelsfall von Andreas Suchanek
Mit Band 23 nähern wir uns so langsam dem Ende der zweiten Staffel, aber noch immer scheint keine Lösung in Sicht, wie der ungemein starke Gegner der Licht- und Schattenmagier besiegt werden könnte. Die Gruppe um Leonardo und die im ewigen Bernstein gefangene Archivarin macht eine spannende Entdeckung, während Jen von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und Alex und Kevin alles daran setzen, ihre Freundin vor dem Tod zu bewahren.
Der Autor hat es sich tatsächlich nicht nehmen lassen, neue Charaktere und Artefakte mit in die Serie aufzunehmen, welche man diesmal kennenlernt. Welche Rolle sie eventuell im Kampf gegen Merlin einnehmen könnten bleibt zunächst unklar, bis mal wieder ein überraschender Aha-Moment kommt, auf den ich gar nicht weiter eingehen will. Es werden hier und da Details eingestreut, von denen ich mal wieder nur rätseln konnte, welche Bedeutung sie für das Ende des Zyklus einnehmen könnten oder ob sie vielleicht schon einleitend für den kommenden Zyklus sind. Andreas Suchanek lässt sich einfach nicht in seine Karten schauen, was er plant. So ist dieser Teil voller Abenteuer, Rätsel, neuer Charaktere und natürlich auch Überraschungen. Und auch die tragische Bedeutung des Titels "Engelsfall" wird zum Ende hin nur allzu deutlich. Natürlich bleiben auch diesmal wieder offene Fragen zurück, um die Sache spannend zu halten. Ein sehr unterhaltsamer Band mit zwei Haupterzählsträngen, die für so einige Überraschungen sorgen.
Mit Desinteresse ins Abenteuer?
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
Die Kaltwochen sind eine fürchterliche Zeit für die Bewohner des kleinen Fischerdorfes Colm. Das Wetter wird noch unwirtlicher, als es sonst schon ist und die Schwärme des Colminfisches bleiben aus, Quelle des gefragten Wirkstoffs Colmin, für dessen aufwendige Gewinnung das Dorf bekannt ist. Schlimmer jedoch als all das ist, dass jedes Jahr zu dieser Zeit ein Kind verschwindet.
Das Meer hole sie sich, sagt man. Der Krähenkönig entführt sie zu sich, wird gemunkelt. Als Eddas jüngerer Bruder verschwindet und sie nur noch eine schwarze Feder vorfindet, fasst Edda den Entschluss, ihren Bruder zu finden - und macht sich auf in ein gefährliches Abenteuer zwischen den Inseln des Silbermeeres.
Das Buch macht es mir nicht leicht, eine Bewertung zu schreiben. Es gibt Gutes über das Buch zusagen, aber eben auch das ein oder andere, was mich an dem Buch gestört hat. Sehr schön ist ohne Zweifel die Idee, welche hinter dieser Saga steckt. Die im Buch abgedruckte Karte der Inselwelt im Silbermeer ist zauberhaft gestaltet und lässt bereits zu Beginn erahnen, dass Edda so einige abwechslungsreiche Abenteuer bevorstehen. Zudem kann die Autorin Szenen so beschreiben, dass ich sie mir beim Lesen wunderbar bildlich vorstellen kann. An ebendieser Stelle liegt aber auch ein Schwachpunkt: Die Autorin wiederholt sich vor allem zu Beginn zu sehr darin, die Düsternis und Beklemmung des Ortes Colm zu beschreiben. Ewig lange erlebt man Eddas Alltag, die Ablehnung diverser Dorfbewohner gegen sie und ihren Bruder, die als Ziehkinder bei Fischer Rubin leben. Ein Beispiel von Tristess und Ungerechtigkeit jagt das nächste, obwohl man als Leser doch bereits zu Beginn schon weiß, dass Edda das Dorf verlassen wird. Das gestaltet den Anfang ziemlich zäh und ich musste mich wirklich eher durchquälen, als dass ich Spaß daran hatte. Die Abenteuer im Mittelteil waren ebenfalls sehr in die Länge gezogen und konnten mich wenig überzeugen. Erst im letzten Abschnitt wurde die Erzählung endlich interessant, es kamen weitere Details der Welt hinzu sowie Charaktere, die das Ganze angenehm bereicherten. Leider muss ich sagen, dass man von all der Magie, die hier und da erwähnt wird, kaum interessante Details erfährt. Was unter anderem daran liegt, dass Edda kaum relevante Fragen stellt, obwohl sie genügend Zeit dazu hätte. Mal ehrlich: Als junges Mädchen hätte ich den anderen Löcher in den Bauch gefragt über die fremde Welt, welche ich bereisen will. Aber Edda? Nichts. Ebenfalls blieben die magischen Wesen stark hinter meinen Erwartungen zurück. Die wiederholt erwähnten gefährlichen Wassermänner sieht man höchstens mal von weitem und der titelgebende König der Krähen kommt überhaupt nicht vor.
So schön die Idee auch ist, sie kränkelt an einer zähen Handlung, welche die Spannung viel zu sehr strapaziert sowie einer sich vor allem zu Beginn zu oft vorkommenden Wiederholung von Beschreibungen. Und Edda selbst blieb mir als Hauptcharakter zu blass, sie kam nie wirklich aus sich heraus, hatte kaum Interesse an ihrer Umwelt und blieb für mich einfach langweilig. Mehr Neugier und Emotionen, eine straffere Handlung und etwas mehr märchenhafte Atmosphäre hätten das Buch für mich deutlich unterhaltsamer gemacht.
Vielfältig und spannend geht es weiter im Kampf gegen den Feind
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
Dieses Buch beinhaltet die Folgen 19-21 der Urban Fantasy Serie um die Licht- und Schattenmagier. Nachdem der neue, unbesiegbar scheinende Feind die Blutnacht ausgerufen hat, sammeln sich die verbliebenen Magier beider Seiten, um gemeinsam vor dessen Schergen zu fliehen. Doch zunächst erfährt man als Leser die Hintergründe über den Feind, den mysteriösen Pakt und die Rollen, welche Jen und Alex darin spielen.
Das fand ich sehr spannend und vor allem richtig gut durchdacht. Ansonsten geht die Jagd nach der Lösung in verschiedenen Richtungen weiter, wie der Feind zu besiegen sein könnte. Dabei stößt man auf bekannte sowie neue Gesichter, erlebt weitere spannende oder gar tödliche Abenteuer und wird wiederholt mit Überraschungen und Wendungen konfrontiert. Es bleibt tatsächlich an allen Ecken und Enden aufregend und von Seite zu Seite scheint der Feind immer unbesiegbarer zu werden.
Viel mehr kann ich zum Inhalt leider nicht sagen, würde ich mehr ins Detail gehen, würde ich Handlungen spoilern, und das wäre schade. Es gibt auf jeden Fall wieder spannungsgeladene, lustige, herzzerreißende, überraschende und abenteuerliche Szenen, unter Wasser, auf dem Land sowie in Splitterreichen. Das Buch steht seinen bisherigen Vorgängern in nichts nach, die Serie macht einfach jede Menge Spaß und ich bin immer wieder über den Einfallsreichtum des Autors erstaunt.
Legal, illegal und manchmal brutal
Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell
In der fünften Folge der Serie um die Totenbändiger Londons erweitert Nadine Erdmann deren Welt um weitere interessante Hintergründe und Personen. So rückt z. B. Matt Rifkin in den Fokus, Gründer der Ghost Reapers und Gabriels Jugendfreund. Ein Charakter mit bewegter Vergangenheit, der Sky bei den Ermittlungen zu den jüngsten Geschehnissen in der Wohnanlage Elderly Flowers tatkräftig unterstützen kann.
Zudem gibt es einiges über Forschungen an und gegen Geisterwesen, manche an offizieller Stelle, einiges aber auch illegal. Und natürlich kommt die Spannung auch diesmal nicht zu kurz, denn der nächste gefährliche Einsatz lässt nicht lange auf sich warten. Die Schlüsse, welche die Totenbändiger anschließend daraus ziehen, lässt jedoch einen grausamen Verdacht zu...
Ich bin erstaunt, wie komplex sich die Welt der Totenbändiger nach bereits so wenigen Folgen gestaltet. Mit dieser Folge wurde das Spielfeld der Serie noch um einiges erweitert, was Folge 5 zu meiner bisherigen Lieblingsfolge macht. Ich kann die Serie auf jeden Fall empfehlen, man sollte jedoch die bisherigen Folgen gelesen haben.
Rasantes Urban Fantasy Abenteuer mit Magie und uralten Geheimnissen
Die 12 Häuser der Magie 1: Schicksalswächter Die 12 Häuser der Magie von Andreas Suchanek
Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für Nic und seine besten Freunde Jane und Matt: Das Orakel wird sie einem der 12 Häuser der Magie zuordnen, in welchem sie ihre magischen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den entsprechenden Gebieten erweitern. Statt aber wie seine Freunde in einem so coolen Haus wie den Schattenspringern zu landen kommt Nic ins 13.
Haus. Moment - ins 13. magische Haus? Es gibt doch nur 12, oder? Von dem Moment an beginnt für Nic ein spannendes Abenteuer, welches ihn und seine Freunde recht schnell in große Gefahr bringt. Dabei kommen sie Intrigen und uralten magischen Geheimnissen auf die Spur.
Schicksalswächter ist der erste Band einer Urban Fantasy Trilogie. Nachdem man Nic, Jane und Matt kurz kennengelernt hat, geht es auch schon recht schnell ins Abenteuer. Der Roman geht flott voran, es gibt Spannung ebenso wie lustige Momente. Die magische Welt lernt man so nach und nach im Buch kennen, ebenso diverse magische Tricks und wie die Magie überhaupt genutzt werden kann.
Die Charaktere sind vielfältig, in erster Linie begleitet man Nic bei seinen Erlebnissen, der sein Herz auf der Zunge trägt und mehr so der Typ liebenswerter Frechdachs ist. Bei so einigen Charakteren bleibt lange unklar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, wer welche Ziele verfolgt und wem Nic vertrauen kann. Überraschende Wendungen runden das Buch gelungen ab.
Einen halben Stern möchte ich wegen des Sprechers abziehen, da in meinen Ohren sein Stil der Spannung und Lebendigkeit des Romans nicht ganz gerecht werden konnte.







