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Rezensionen von Christina P.:

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Junge Frau verändert die Welt der Magie

Die Prophezeiung der Iliana von Tanja Neise

Ada lebt mit ihrem Vater in einer Welt, in der die Magie in den Händen der Männer mächtiger Clans liegt, während die Unterdrückung der Frau auch in diesem Bereich keine Grenzen kennt. Plötzlich interessieren sich zwei verfeindete Clans für Ada, deren magisches Erbe größer ist, als irgendwer bisher auch nur geahnt hat.

Die ahnungslose Ada gerät zunächst zwischen die Fronten, bevor sie die wahre Bedeutung erkennt, welche sich hinter der mysteriösen Prophezeiung der Iliana verbirgt, einer früheren Magierin. Von da an beginnt sie, die Geschichte der Magie neu zu schreiben.
Der erste Band der Dilogie beginnt gemächlich, nimmt jedoch schnell an Fahrt auf. Erzählerin Ada ist eine willensstarke, sympathische junge Frau, wirkt jedoch zunächst in manchen Dingen etwas lebensfremd und leichtgläubig. Dies ändert sich zum Glück, je mehr sie Einblick in die Welt der Magie und deren Hintergründe erhält. Von da an machte mir der Roman mehr Spaß. Ein wenig Romance ist natürlich auch dabei, während Ada ihre magischen Kräfte entwickelt. Manche Widersacher waren mir etwas zu stereotyp gezeichnet, ebenso fiel Ada einige Male ins Rollenklischee zurück. Insgesamt entwickelte die Story aber mit der Zeit eine gelungene Dynamik, Überraschungen inklusive, die mich davon überzeugt hat, auch den zweiten Band lesen zu wollen.

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Charakterentwicklung einer misanthropen Person

Vilma zählt die Liebe rückwärts von Gudrun Skretting

Wer skurrile Charaktere und schräge Handlung mag, könnte an diesem Buch seine Freude haben. Mit ihren 35 Jahren verbringt Vilma ihre Zeit in Oslo mit Klavierstunden für mehr oder weniger begabte Kinder und zynischen Bemerkungen. Sie lebt allein, fühlt sich aber nicht einsam, vermeidet es sogar absichtlich, Menschen an sich heran zu lassen.

Sie mag andere Menschen schlichtweg nicht. Mit der Übergabe eines Stapels Briefe, dessen kürzlich verstorbener Adressant behauptet, ihr unbekannter Vater zu sein, schleicht sich für Vilma unbemerkt ein Wendepunkt in ihr Leben, der für so manchen Trubel sorgt.
Zugegeben, obwohl mir Vilmas trockene Sichtweise anfangs zusagte, empfand ich sie schnell als unerträglich egozentrisch und intolerant. Zumal ihr Handeln stellenweise wirklich fragwürdig war. Etwas kompensieren konnten dies einige weitere Charaktere, unter denen sich auch der mutmaßliche Vater befindet, dessen Leben in Rückblenden erzählt wird. Was für mich letztlich auch der interessantere Teil des Romans war, während Vilmas Kapitel zu oft bestätigten, wie unsympathisch sie mir war. Andere mögen da vielleicht drüber lachen können, mich hat es auf Dauer nicht überzeugt. Dafür war Vilmas Charakterentwicklung sehr interessant zu verfolgen.

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Charakterentwicklung einer misanthropen Person
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Genialer Abschluss der Thriller-Trilogie

Amissa. Die Überlebenden von Frank Kodiak

In letzten Band der Amissa-Trilogie werden sämtliche Rätsel um die Amissa-Organisation und den Verbindungen zum Menschenhandel gelöst. Rica Kantzius bekommt weiterhin Hilfe von einigen wenigen Vertrauten, während es bei der Polizei weitere Verräter zu geben scheint.
Auch diesmal führt der Autor die Leser in verschiedene Länder, bietet unterschiedliche Perspektiven und verbindet mehrere, zunächst einzelne Handlungsstränge zu einem roten Faden zusammen.

Als Erinnerungshilfe an die Handlung der vorherigen Bände sind vom Autor einige erklärende Details mit eingebaut, ohne die Handlung unnötig zu strecken. Insgesamt wirkt auch der dritte Roman sehr realistisch, teilweise knallhart und mit einem gleichbleibend hohen Spannungsbogen.
Mir hat die Auflösung der Trilogie gut gefallen, der Unterhaltungswert ist extrem hoch und alles wirkt in sich stimmig. Die Kenntnis der vorherigen beiden Bände wäre entsprechend empfehlendwert.

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Genialer Abschluss der Thriller-Trilogie
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Unerträgliche Längen, viel Geschwafel, wenig Handlung

Keeper of the Lost Cities - Das Vermächtnis (Keeper of the Lost Cities 8) von Shannon Messenger

Nachdem Tam aus dem Lager der Neverseen eine Warnung an Sophie weiterleiten kann sind sich alle zunächst uneins, wie sie weiter gegen die Neverseen und Lady Giselas Pläne bezüglich Keefes Vermächtnis umgehen wollen. Doch auch Sophies magische Fähigkeiten geraten erneut in den Fokus, insbesondere bei der Frage, ob sie diese womöglich von ihren biologischen Eltern geerbt haben könnte.

So spannend das Abenteuer auch ist - diesmal hat die Autorin das Ganze wirklich zu sehr in die Länge gezogen. Allen voran Sophies Besorgnis, sie könne ohne Angabe ihrer biologischen Eltern nicht bei der Heiratsvermittlung auf irgendwelchen Empfehlungslisten auftauchen. Dieser Stempel, sie sei unvermittelbar, wird über einen unerträglich langen Zeitraum thematisiert, dass es irgendwann nur noch nervt. Warum muss sich eine junges Mädchen jetzt schon Gedanken darum machen, mit welchem Kerl sie die nächsten Jahrhunderte verheiratet sein wird? Zumal sie meint, das Ganze nur Fitz zuliebe durchzuziehen. Ihrem Freund, bei deren Zusammentreffen wirklich nullkommagarkeine Romantik spürbar ist. Was selbst andere Charaktere bemerken, allen voran Ogerprinzessin Ro. Tatsächlich wirkt es eher wie ein prüdes: kein Kuss ohne verbindliche Heiratszusage. Aber Sophie benötigt tatsäch bis zum Ende des Bandes, um zu kapieren, dass es eben NICHT die Aufgabe eines Mädchens ist, einem Typen wirklich alles recht zu machen, nur weil der das so erwartet. Hätte sie diese toughe Einstellung bereits von Beginn an gezeigt, was mir deutlich sympathischer gewesen wär, hätte ein gutes Drittel des Romans eingespart und die Handlung gestrafft werden können. Desweiteren geht es primär um Sophies und Keefes magische Elfenfähigkeiten, Tams Entführung sowie ein weiteres Zusammentreffen mit den Neverseen.
Auch stilistisch hat mich die Autorin diesmal häufig enttäuscht. Neben unerträglich vielen eloquenten Fehltritten wie Äh, Ähm, Okaaaaaaay, super-irgendwas und Sätzen-die-sich-aus-mehreren-Worten-mit-Bindestrich-zu-regelrechten-Bandwürmern-verlängern wird der Roman immer umgangssprachlicher und die Charaktere tendieren zum Schwafeln. Als würd man Teenagern bei ihren Pausengesprächen zuhören. Fürchterlich. Ebenfalls nehm ich der Autorin nicht ab, wie dämlich sie die Erwachsenen teilweise darstellt. So bezweifle ich doch sehr, dass eine mehrere Jahrhundert alte Elfin wegen jeder Kleinigkeit errötet wie ein verschämter Teenager. Ebenso missfiel mir, dass Teenager-Elfen ohne Lebenserfahrung mal meinen, sie wüssten alles besser als die Erwachsenen und müssten blindlings drauflospreschen.
Zum Ende hin gibt es natürlich - endlich - spannende Momente mit überraschenden Wendungen. Cliffhanger inklusive, der aber über lange Zeit vorhersehbar ist. Ansonsten, wie bereits erwähnt, viel zu viele Längen und ein fürchterlicher Ausdrucksstil.

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Tragische Figur erlangt endlich Gehör

Galatea von Madeline Miller

Die Autorin versucht, das Schicksal der zum Leben erweckten Statue des Pygmalion-Mythos aus Frauensicht zu thematisieren und somit der tragischen Figur das ihr zustehende Gehör zu verschaffen. Wie eine Novelle liest sich das Leben der hier Galatea genannten Frau, die ihrem herrischen und brutalen Ehemann entkommen und ihrer Tochter ein freies Leben ermöglichen möchte.

Zusätzlich erhält man Informationen zu dieser kurzen Erzählung sowie eine deutsche Übersetzung des Originals, auf welcher diese emanzipierte Erzählung aufbaut. Faszinierend und bedrückend zugleich.

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Misanthrope kleine Antiheldin

Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen von Yarrow Townsend

Das Mädchen Alva lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein in ihrer Hütte am Dorfrand. Wie ihre Mutter übt sie sich im Erlernen von Kräuter- und Pflanzenheilkunde - dass sie mit den Pflanzen auch reden kann bleibt jedoch ihr Geheimnis. Da ihre grünen Freunde beschuldigt werden, an einer tödlichen Erkrankung der Bewohner verantwortlich zu sein, macht Alva sich auf, um die Wahrheit herauszufinden.

Als sich die Kinder Ariana und Idris ihr anschließen wollen, ist Alva zunächst vehement dagegen - bisher ist sie auch stets allein klargekommen. Behauptet sie. Doch diesmal muss Alva lernen, dass man gemeinsam mehr erreichen kann.
Alva hat es mir sehr schwer gemacht, sie und das Buch zu mögen. Es geht nicht darum, dass Alva bloß eigenbrötlerisch ist - vielmehr waren es ihr stark egoistischen Züge, die sie mir unsympathisch machten. Hinzu kamen die Gespräche mit den Pflanzen, welche Alva wiederholt als kluges Mädchen bezeichneten, obwohl Alva oftmals alles andere als klug handelte. Da waren die Kinder Ariana und Idris deutlich sympathischer.
Die Entwicklung des Buches empfand ich für Kinder als etwas zu schwierig und teilweise auch als sehr brutal. Vielleicht mögen andere das nicht so sehen, mir gefiel dies in Kombination mit der misanthropen Alva nicht.

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Dystopie mit einigen Längen

Unsre verschwundenen Herzen von Celeste Ng

Nachdem mir die vorigen Romane der Autorin vor allem wegen der einfühlsamen Perspektiven so gefielen, war ich gespannt, was mich in ihrem neuesten Roman erwartet. Diesmal ist die Handlung in einer fiktiven, nicht allzufernen Zukunft der USA angesiedelt. Eine Zukunft, die sich nach einem wirtschaftlichen Desaster in eine erschreckend dystopische Richtung entwickelte und alles Asiatische zum Feindbild hochstilisierte.

Und noch so einiges mehr. Dies gilt es zunächst aus der Perspektive des Jungen Bird zu entdecken, der im Alter von 12 Jahren so nach und nach die Realität zu verstehen lernt. Und der langsam dahinterkommt, warum seine asiatisch-stämmige Mutter vor einigen Jahren wohl so spurlos verschwunden sein könnte.
Tatsächlich hat mir der Roman zu Beginn zugesagt, erinnert er doch in manchen Punkten an bekannte Dystopien wie z. B. Fahrenheit 451. Durch Birds Augen präsentiert sich die Gesellschaft, in welcher er aufwächst, nach und nach immer deutlicher. Leider verließ mich das Interesse am Roman wiederholt, als die Perspektive der Mutter die ihres Sohnes ablöste. Hier zog sich die Handlung doch sehr, die Autorin wechselte zu lang von aktiver Handlung (show) zu Erzählung (tell) und verlor sich in unwichtigen Details. Im Nachhinein äusserst schade, dadurch wurd aus einer an sich brillianten Idee, die starke gesellschaftliche Kritik in mehreren Punkten übt, ein über Strecken langweiliges Buch. Und das Ende ist meiner Meinung nach zu pathetisch.

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Bewegender Roman während historischer Sturmflut Ostfrieslands

Der Zorn der Flut von Hendrik Lambertus

Die Grote Mandränke, auch als Marcellusflut bekannt, verschlang Anfang 1362 einen großen Teil der ostfriesischen Küstenregion. In einer gelungenen Kombination aus Fakten und fiktiven Charakteren sowie Begebenheiten lässt uns Hendrik Lambertus diese Zeit in seinem Roman mitsamt den fatalen Folgen miterleben.

Mehrere vielfältige Charaktere bieten ihre jeweils eigenen Perspektiven. Hitzkopf Auke Feddersen rebelliert gegen die Geldeintreiber des dänischen Königs und plant, um Griets Hand anzuhalten, während sein Bruder sich um die Qualität der Deiche sorgt. Einige weitere Frauen und Männer kommen hinzu, deren Schicksale schon bald aufs Tragischste miteinander verknüpft werden.
Mir hat das Buch sehr viel Unterhaltung geboten. Zunächst lernte ich verschiedene Personen kennen, bei denen ich regelrecht darauf hinfieberte, ob und wie sie die große Flut überleben würden. Alle hatten sie ihre Päckchen zu tragen, und einige mochte ich, während andere durch Antipathie glänzten. Das Zusammenspiel der Figuren bis zur Katastrophe sowie über diesen Punkt hinaus ist wirklich sehr gelungen. Denn natürlich geht es nach der Flut für einige weiter, wobei hier und da in der Not die Hemmschwelle sank.
Die Erzählung ist äusserst atmosphärisch gehalten, diverse nordische bzw. friesische Begriffe runden dies gelungen ab und sind zudem im angehängten Glossar erläutert. Durch die verschiedenen Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich, auf unnötige Dramatik hat der Autor verzichtet, Ebenso sind die Charaktere jeweils in sich äusserst stimmig.
Eine bewegende Geschichte vor einem wahren, historischen Hintergrund.

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Perfides Rachespiel

Rachejagd - Gequält von Nica Stevens; Andreas Suchanek

Tagsüber arbeitet Anna Jones als Journalistin, nachts verfolgen sie Erinnerungen an ihren Entführer Edward Harris, welchem sie vor drei Jahren knapp entkam, während ihre Freundin Natalie auf brutale Weise ihr Leben ließ. Nach einem blutigen Drohbrief ist Anna sich sicher: ihr Peiniger ist zurück! Umgehend bittet sie ihren Ex-Freund Nick Coleman um Hilfe, der als FBI-Agent gemeinsam mit der erfahrenen Profilerin Lynette McKenzie zu ermitteln beginnt.

Ebenso bietet Annas junger Kollege und IT-Genie Zane Newton seine Hilfe an. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und ein perfides Spiel auf Leben und Tod beginnt.
Der erste Band der Rachejagd-Trilogie startet mit rasantem Tempo und bietet jede Menge Action, Rätsel und Wendungen. Tatsächlich haben mir Aufbau und Handlungsgeschwindigkeit sehr gefallen, es lässt sich wunderbar miträtseln, zumal in Band eins nur ein Teil des Gesamträtsels gelöst wird. Kritikpunkte wären für mich, dass Nick doch einige erstaunliche Anfängerfehler macht, die ich hier nicht verrate und welche evtl nicht jedem auffallen. Ebenso sinkt bei mir schnell die Spannungskurve, wenn ein Bösewicht sich ewig lange erklärt statt einfach mal zu handeln. Da ist für mich klar, dass nur Zeit für eine Wendung zugunsten der Guten geschunden wird.
Ein spannender Thriller mit einigen ausgefallenen sowie perfiden Ideen. Gestaltet sich als erster Ermittlungsfall eines über drei Bände reichenden Gesamtfalles. Es bleibt also über das Ende hinaus spannend.

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Konnte mich nicht verzaubern

Zwischen Herz und Thron von Christin Thomas

Etienne Prinz von Fuchsfels soll auf Wunsch seines Vaters die Prinzessin eines benachbarten Königreiches ehelichen, um die politische Sicherheit zu festigen. Etiennes Herz schlägt jedoch bereits für jemanden aus der Dienerschaft, sehr zum Missfallen des Königs.
Der Roman wird als queere Fantasy beworben, was mich neben dem schönen Cover zum Buch greifen ließ.

Tatsächlich ist Etiennes Love Interest, der Stalljunge Noel, hier jedoch derart austauschbar, dass es über Längen egal bleibt, ob Noel nun ein Mann oder eine Frau ist. Der queere Anteil beschränkt sich, grob betrachtet, auf alte Klischees (das ist unnatürlich vs. das ist ganz natürlich) und war somit für mich eher enttäuschend. Ebenso wie der Charakter von Etienne selbst, einem selbstbezogenen jungen Mann, der Noels Liebe einfordern will, ohne selbst zu ihm zu stehen. Überhaupt ist der Prinz dermaßen ichbezogen, dass sämtliche anderen Charaktere von ihm regelrecht überblendet werden.
Als positiv empfand ich, dass endlich mal die Misere aus der Sicht eines Mannes betrachtet wird, von den Eltern zu politischen Zwecken verschachert zu werden. Doch auch hier hielt sich meine Begeisterung in Grenzen als ich feststellen musste, wie egal Etienne die Gefühle der Prinzessin waren, welche nicht nur gegen ihren Willen verheiratet werden sollte, sondern im Gegensatz zu ihm auch noch ihr bisheriges Leben komplett aufgeben musste. Da fehlte mir jegliche Empathie seitens des Prinzen, einzig seine eigenen Belange waren ihm wichtig. Hinzu kamen einige weitere kitschige Szenen und Handlungen, die für meinen Geschmack einfach nicht stimmig genug waren. Generell blieb der Roman sehr oberflächlich, passend zum oberflächlichen Prinzen. Auch der Fantasy-Anteil ist nur sparsam dosiert.
Ein Roman, dem es für meinen Geschmack zu sehr an Empathie, Tiefgang und queeren Problematiken fehlt.

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