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Rezensionen von Tara:

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Eine beeindruckende Persönlichkeit – ein Buch mit Botschaft

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Martin Luther King Jr. von Christopher Eliopoulos; Brad Meltzer

„Ich bin Martin Luther King Jr.“ ist ein Band aus der Kinderbuch-Biografienreihe „Jede*r kann die Welt verändern!“, in dem wichtige historische Persönlichkeiten Lesern ab sieben Jahren vorgestellt werden. In diesem Buch hat der amerikanische Schriftsteller und Comicautor Brad Meltzer die Lebensgeschichte von Martin Luther King gelungen aufbereitet und seine wichtigsten Botschaften verständlich für die Kleinsten umgesetzt.

Die Sätze sind kurz und leicht verständlich, teilweise als Fließtext und zum Teil im Comicstil. Auf den letzten beiden Seiten befinden sich Fotos und ein Zeitstrahl, der das Leben von Martin Luther King kompakt und übersichtlich darstellt.

Jede einzelne Seite wurde von dem Illustrator Christopher Eliopoulos gelungen gestaltet.

Sein Leben und seine Botschaften werden hier kindgerecht vermittelt. Besser lassen sich wichtige Werte und historische Ereignisse nicht aufbereiten. Ich hoffe auf viele weitere Bände in dieser Serie.

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Eine beeindruckende Persönlichkeit – ein Buch mit Botschaft
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Wichtige Themen

Wieso? Weshalb? Warum? Band 51 - Mutig, stark und selbstbewusst von Patricia Mennen

„Mutig, stark und selbstbewusst“ ist bereits der 51. Band in der Wieso? Weshalb? Warum?-Sachbuchreihe für Kinder von 4 bis 7 Jahren aus dem Ravensburger Verlag von der Autorin Patricia Mennen.

Dieses Mal werden lauter wichtige Themen angesprochen, die das Selbstbewusstsein stärken, Mut, Selbstvertrauen und Stärke fördern und Kindern ihre eigenen Gefühle bewußt und deutlich machen.

Es geht dabei sowohl um positive als auch negative Gefühle. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung.

Jede Seite wurde von der Illustratorin Susanne Szesny liebevoll und detailliert gestaltet. Das Zusammenspiel zwischen den kurzen Texten und den Bildern passt hier perfekt. So haben die jungen Leser oder Zuhörer die jeweilige Situation bildlich vor Augen, die Gefühle werden benannt und erklärt.

Wie bei den anderen Büchern der Reihe kommt auch hier der Spaß-Faktor - durch die vielen Klappen, hinter denen sich jede Menge entdecken lässt - nicht zu kurz.

Mir gefällt das Konzept der Wieso ? Weshalb ? Warum-Kernreihe ausgesprochen gut und ich hoffe, dass es noch viele verschiedene Bände zu weiteren Themen geben wird.

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Wichtige Themen
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Nervenaufreibend !

Die Stimme der Lüge von Ethan Cross

„Die Stimme der Lüge“ ist bereits der vierte Band der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBI des US-Amerikanischen Autors Ethan Cross. Da die Charaktere im Laufe der Zeit eine interessante Entwicklung durchgemacht haben, möchte ich empfehlen mit dem ersten Band zu beginnen.

Francis Ackerman befindet sich direkt in den Fängen seines größten Feindes Demon. Dieser hat sich ein abartiges Spiel ausgedacht. Ackermann soll in einer Realityshow gegen übermächtige Gegner antreten, um sein Leben und das von einigen unschuldigen Zivilisten zu retten. Die Ereignisse werden im Darknet übertragen und damit bekommen das FBI, Nadia Shirazi und sein Bruder Marcus Williams Hinweise auf seinen Aufenthaltsort.

Wie immer bei Ethon Cross ging es direkt spannend und rasant los. In Demon steckt wirklich das personifizierte Böse und wie er Ackermann herausfordert, das ist schon sehr genial, da haben sich zwei ebenbürtige Gegner gefunden. Allerdings scheint Demon Ackermann regelrecht zu bewundern. Er bezeichnet ihn tatsächlich als seinen einzigen echten Freund, das wirkte schon ganz schön absurd und gruselig.

Die einzelnen Kapitel sind kurz. Es gibt permanent Szenen- und Perspektivwechsel, so dass es durchgehend fesselnd bleibt. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend. Fast jeder Abschnitt endet mit einem Cliffhanger, der es fast unmöglich macht eine Pause beim Lesen einzulegen. Trotz aller Brutalität und gewaltigen Gemetzeln gibt es auch immer wieder höchst amüsante Dialoge. Ackermann hat einfach einen genial trockenen Humor und das in jeder Situation.

Selbst bei der Einführung der Charaktere, die Ackermann retten soll, wird Spannung aufgebaut, da zunächst unklar bleibt, wer von ihnen wirklich Zivilist ist und wer auf Demons Seite steht.

Ich fand auch diesen Band wieder genial konstruiert, die Spannung ist durchgehend enorm hoch und durch die wechselnden Schauplätze und Gegner kommt zu keinem Moment Langeweile auf.
Das Ende passt und gleichzeitig gibt es enorm viele Ansatzpunkte für den nächsten Band, in dem ich hoffe einige der neu eingeführten Charaktere wiederzutreffen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans mit starken Nerven.

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Nervenaufreibend !
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Sehr intensiv – ein beeindruckendes Debüt

Liebewesen von Caroline Schmitt

„Liebewesen“ ist das beeindruckende Debüt der in Berlin lebenden Autorin und Journalistin Caroline Schmitt.

Lio und Mariam sind zwei Freundinnen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Lio ist zurückhaltend, scheu, macht viel mit sich aus und ist im permanenten Kampf mit sich selbst. Mariam nimmt das Leben locker und leicht.

Mariam ist es auch, die das Kennenlernen und die Beziehung zwischen Lio und Max vorantreibt. Aufgrund ihrer Vergangenheit hat Lio ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Körper. Als sie nun ungewollt schwanger wird, holt ihre Vergangenheit sie ein und sie kann ihre Gedanken nicht mehr stoppen.

Der Schreibstil von Caroline Schmitt ist ungewöhnlich – eindringlich, laut und intensiv zugleich. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Gefühle von Lio beschreibt sie sehr feinfühlig und nachvollziehbar, so dass mir fast die Luft weggeblieben ist. Lios Vergangenheit ist schwierig und sie ist traumatisiert. Es geht um Mißhandlung, Mißbrauch, Depression, Alkoholsucht, schwierige Familienverhältnisse und vieles mehr.

Die Beziehung zwischen Max und Lio ist entsprechend belastet und dennoch sind zu Beginn die Dialoge zwischen den beiden auf eine einmalig leichte, humorvolle und flapsige Art geschrieben, die mir sehr gut gefallen hat. Auch die Freundschaft zwischen Mariam und Lio hat etwas Einzigartiges.
Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der man den Protagonisten nur das Beste wünscht und so problembeladenen wie die Handlung auch sein mag, sie wirkt durch und durch authentisch.

Mich hat die Autorin mit ihrem Debüt beeindruckt und ich bin gespannt auf weitere Bücher von ihr.

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Sehr intensiv – ein beeindruckendes Debüt
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Grandios geschrieben

Die spürst du nicht von Daniel Glattauer

Mit „Die spürst du nicht“ ist dem Autor Daniel Glattauer wieder ein ganz großartiger Roman gelungen, bei dem einfach alles zusammen passt.

Die Handlung findet in einer Juliwoche in der Toskana statt. Die beiden Familien Binder und Strobl-Marinek machen gemeinsam Urlaub. Zunächst gibt es einen kurzen Überblick über die Charaktere, so dass ich schnell ein erstes Bild von ihnen hatte.

Da sind Engelbert und Melanie Binder mit ihrem neunjährigen Sohn Benjamin und Oskar Matrinek mit seiner Frau Elisa Strobl-Martinek und der neunjährigen Lotte und der 14-jährigen Elisa Sophie. Letztere hat dem Urlaub nur zugestimmt, wenn sie ihre Schulfreundin Aayana mitnehmen darf, die vor vier Jahren mit ihrer Familie aus Mogadischu geflohen ist. Zunächst lesen sich die Ereignisse locker und leicht – Urlaubsatmosphäre eben - bis es zu einem Unglück kommt.

Der Schreibstil von Daniel Glattauer liest sich leicht und ist den jeweiligen Ereignissen angepasst. Damit wurde auch der Wechsel der Atmosphäre direkt spürbar, das leichte Urlaubsfeeling verschwindet und es wird ernst. Ich habe fassungslos an den Seiten geklebt und konnte nicht aufhören zu lesen. Durch Perspektivwechsel, Zeitungsartikel und Beiträge aus sozialen Medien ist es abwechslungsreich und man erhält einen übergreifenden Einblick in die Handlung. Die Reaktionen auf den Vorfall von den einzelnen Familienmitglieder und der Öffentlichkeit fallen komplett unterschiedlich aus. Jeder reagiert anders, aber leider nicht jeder angemessen. Die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander werden gelungen dargestellt und alles wirkt durchweg erschreckend authentisch.

Die hier geäußerte Gesellschaftskritik passt in unsere Zeit. Dieser Roman fordert zum Nachdenken auf und wird bei mir noch lange nachhallen.

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Aktuell - wichtig – humorvoll

Grüner wird's nicht von William Sutcliffe

„Grüner wird's nicht: Der Sommer, in dem ich die Welt rettete“ ist ein humorvolles Buch mit wichtiger Thematik des Autors William Sutcliffe.

Der dreizehnjährige Luke freut sich auf die Sommerferien als in seiner Nachbarschaft eine Gruppe von Klimaaktivisten das Leben in der Straße durcheinanderwirbelt.

Seine siebzehnjährige Schwester Rose zieht direkt zu ihnen und sorgt damit für Entsetzen bei ihren Eltern. Luke stellt schnell fest, dass die Umweltaktivisten eigentlich ganz okay sind, abgesehen von Sky – die Tochter einer Aktivistin - die sich an ihn klettet, da ihr Lukes geregeltes Leben besser gefällt als ihres.
Mit viel Humor und lebendigen Dialogen widmet sich der Autor einem wichtigen Thema unserer Zeit: dem Klimaschutz und -wandel.
Lukes Familie, die Dynamik zwischen ihnen und auch die übrigen Charaktere werden gut dargestellt.

Thematisch geht es um den Klimawandel mit seinen Folgen für unsere Umwelt, um eine Wohnsiedlung, die dem Ausbau eines Flughafens weichen soll und die entsprechenden Protestaktionen.

Auch wenn hier einiges ein wenig klischeehaft dargestellt wird, bringt die Story wichtige gesellschaftliche Themen auf den Punkt, so dass es sich gut als Grundlage für weiterreichende Gespräche für aktuelle Themen eignet.

Mir hat die Mischung aus Humor, aktuellen Themen und gesellschaftlicher Kritik gut gefallen.

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Geballtes Wissen

Ravensburger Lexika - Das Ravensburger Grundschullexikon von A bis Z von Peggy Gampfer; Claudia Köster-Ollig; Anke Schönfeld

„Das Ravensburger Grundschullexikon von A bis Z“ ist ein tolles Nachschlagewerke für Grundschüler.

Thematisch wird hier wirklich viel abgedeckt. Uns hat bisher nichts gefehlt. Zunächst gibt es ein alphabetisches Stichwortverzeichnis. Die folgenden Seiten sind jede für sich toll gestaltet. Zu den einzelnen Themen gibt es jeweils kurze erklärende Texte mit Fotos, Illustrationen und Karten.

Damit ist es jedem Grundschüler möglich sich interessantes Wissen ohne vorheriges Hintergrundwissen selbst anzueignen. Durch die einfachen, eingängigen Sätze werden auch komplexe Themen leicht zugänglich.

Zusätzlich gibt es noch eine kurze Hilfestellung, wie man ein Referat hält und Schulwissen zu den Fächern Mathematik und Deutsch.

Durch Quizfragen und Experimente wird das selbständige Arbeiten zusätzlich gefördert. Das Lexikon ist so schön gestaltet, dass das Stöbern einfach Spaß macht und es sollte keinem Grundschüler fehlen.

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Ein intensives Leseerlebnis mit 1990er Jahre Flair

Morgen, morgen und wieder morgen von Gabrielle Zevin

„Morgen, morgen und wieder morgen“ ist ein ungewöhnlicher Roman der in Los Angeles lebenden Autorin Gabrielle Zevin.

Sam und Sadie lernen sich in einer schwierigen Phase als Kinder kennen. Sadies Schwester ist an Krebs erkrankt und Sam hat gerade einen schweren Autounfall hinter sich. In dieser Zeit helfen ihnen die gemeinsamen Computerspiele.

Jahre später treffen sie sich zufällig wieder und stellen dabei schnell fest, dass sie ein gutes Team sind, um Computerspiele zu kreieren. Zusammen mit Sams Mitbewohner Marx gründen sie erfolgreich eine Firma.

Der Schreibstil der Autorin ist ungewöhnlich, aber dabei unglaublich gut. Sie wechselt zwischen den verschiedenen Zeiten und Perspektiven mühelos hin und her. Es ist, als ob sie langsam aber stetig und zügig, ohne zu stocken ein Puzzle zusammensetzt. Dabei stellt sie die Beziehung zwischen den Protagonisten gelungen dar und verknüpft die Welt der Videospiele mit der Realität. Ich habe noch nie etwas Ähnliches gelesen und war total gefesselt und begeistert.
Das Leben der von Sadie, Sam und Marx wird über Jahre hinweg dargestellt. Die Charaktere machen interessante Entwicklungen durch und haben es mir keineswegs leicht gemacht sie immer zu mögen. Gerade dadurch wirken sie authentisch und lebendig. Die Ereignisse stecken voller Emotionen, die mich mitgenommen haben.

In diesem Buch scheint alles durchdacht zu sein. Der Titel hätte kaum treffender gewählt sein können und ist auf mehrfache Art und Weise stimmig. Es gibt immer wieder Parallelen in der Vergangenheit und der Gegenwart sowie in der Realität und im Spiel.

Für mich ist dieses Buch ein rundum gelungenes Leseerlebnis mit 1990er Jahre Flair, in dem einfach alles passend und stimmig ist und das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Ein intensives Leseerlebnis mit 1990er Jahre Flair
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Rasantes & fesselndes Finale !

Rachejagd - Zerstört von Nica Stevens; Andreas Suchanek

"Rachejagd Zerstört" ist der dritte und letzte Band der Rachejagd-Trilogie von den Autoren Nica Stevens und Andreas Suchanek. Ich empfehle zuvor die vorherigen Bücher zu lesen, da immer wieder Bezug auf vorangegangene Ereignisse genommen wird, wodurch ich trotz Pause, direkt wieder mitten im Geschehen war.

Wie bereits in den beiden vorherigen Bänden werden Anna Jones und Nick Coleman gejagt. Paige – eine alte Freundin der beiden – wird ebenfalls Opfer des Täters und braucht Hilfe. Zu Schulzeiten waren Anna, Nick, Paige und Roger in einer Clique und nun werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Die Handlung ist durchgehend rasant und keineswegs vorhersehbar. Zeitsprünge sorgen für Einblicke in die Vergangenheit, die ein wichtiges Motiv bietet. Kapitel aus Sicht des Täters sorgen für Abwechslung. Durch die permanenten Perspektiv- und Zeitwechsel bleibt der Spannungsbogen durchgehend enorm hoch. Während das Finale immer näher kam, wurde es aber auch immer brutaler und abartiger.
Das Ende ist überraschend aber stimmig und ich hatte zu Beginn der Reihe nicht den geringsten Hauch einer Ahnung worauf es hinauslaufen könnte und welche Kreise diese Jagd ziehen würde.

Dieser Lesestoff ist nichts für zartbesaitete Leser, sondern brutal, spannend und so unglaublich fesselnd, dass es fast unmöglich ist das Buch aus der Hand zu legen.

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Rasantes & fesselndes Finale !
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Zusammenhänge zwischen Sprache & Bildungserfolg

Sprachbildung für alle! von Juliana Goschler

In ihrem Debattenband „Sprachbildung für alle!" verdeutlicht die Germanistin Juliana Goschler wie wichtig das Beherrschen der Sprache für das Leben und den Erfolg im Leben ist.

Zunächst macht die Autorin deutlich, dass Sprache die Grundlage für den Bildungserfolg ist. Wer sich nicht angemessen ausdrücken kann, steht vor einem Problem, das bereits in der Schule beginnt.

Sprache ist für jedes Fach wichtig, auch in den naturwissenschaftlichen Fächern muss man sich angemessen ausdrücken können. Es geht aber nicht nur darum sich im Alltag verständigen zu können, sondern auch Formulare und Anträge ausfüllen und stellen zu können. Ich denke, da ist so ziemlich jeder schon einmal an seine Grenzen gestoßen. Wenn man nun nicht mit der Deutschen Sprache groß geworden ist, steht man vor einer gewaltigen Herausforderung.
Wie unterscheidet man die passende Form für einem Gesprächsbeitrag, einem Zeitungsbericht, einem Interview, einem Referat oder irgendeiner anderen Textart ?

Die Autorin benennt die Problematik deutlich. Leider fehlt die Lösung. Die Aufgabe hat unser Bildungssystem, aber dieses ist damit überfordert, da es an Zeit und entsprechenden Lehrkräften mangelt, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder eingehen können. Auch die Eltern haben oft – insbesondere dann, wenn sie aufgrund von Migrationshintergrund selbst nicht die sprachlichen Voraussetzungen haben – nicht die Möglichkeit aus den unterschiedlichsten Gründen.

Diese Streitschrift wirft eine Menge Fragen auf, bietet viel Stoff zum Nachdenken und zeigt, dass in unserer Gesellschaft unbedingt so schnell wie möglich etwas geändert werden muss.

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Zusammenhänge zwischen Sprache & Bildungserfolg