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Rezensionen von Tara:

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Amüsante Einblicke in den Berliner Behördenalltag

Da bin ick nicht zuständig, Mausi von Conny from the block

In „Da bin ick nicht zuständig, Mausi. Nix Neues vom Amt“ gibt Conny, Deutschlands berühmteste Verwaltungs-Influencerin tiefe Einblicke in den Wahnsinn des Deutschen Beamtenalltag.

Conny ist seit Jahrzehnten Landesbeamtin im Berliner Senat und kennt sich mit dem alltäglichen Behördenwahnsinn bestens aus.

Sie weiß, was wahr ist und was nicht, stellt uns ihre Kollegen und Kolleginnen vor, beseitigt und festigt Klischees.

Conny berichtet hier selbst. Man erfährt alles direkt aus ihrer Perspektive und aus erster Hand.
Der Schreibstil ist leicht und locker und enthält einiges an Berliner Dialekt, der aber auch für mich als Nicht-Berliner leicht verständlich war.
Mir gefiel Conny, ihr Humor und der leicht selbstironische Blick auf sich und ihre Kollegen und Kolleginnen, die alle durchaus sympathisch und liebenswert sind.
Auch wenn einiges leicht überzogen dargestellt wird, erscheinen mir die Situationen vom Grund her authentisch und das war es, was mich hier sehr zum Lachen gebracht hat.

Abschließend gibt es ein durchaus lehrreiches Glossar mit Amtsbegriffen, welche ich ebenfalls amüsiert gelesen habe.

Insgesamt ist das Buch leichte Unterhaltung, die Spaß macht, mir ein paar amüsante Lesestunden bereitet und gleichzeitig einen kleinen Einblick in das Beamtenleben gegeben hat.

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Amüsante Einblicke in den Berliner Behördenalltag
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Ein spannender Adventskalender zum Rätsen und Knobeln

Codename: Nussknacker. Ein Escape Room Adventskalender von Eva Eich

"Codename: Nussknacker" ist ein Gamebuch-Adventskalender für Kinder ab neun Jahren von der Autorin Eva Eich.
Weihnachten steht vor der Tür und die Geschwister Flynn und Leonie - genannt Erbse – müssen zu ihrer wenig weihnachtsliebenden Tante Lydia, da ihre Mutter im Krankenhaus ist. Von weihnachtlicher Stimmung ist in ihrem Häuschen nichts zu spüren, stattdessen scheint sie etwas zu verbergen.

Eine mysteriöse Nachricht schickt die Geschwister in ein gefährliches Abenteuer und dieses gilt es für die Leser gemeinsam mit Flynn und Erbse bestehen.
Für uns war dies nicht der erste Gamebuch Adventskalender und wir waren gespannt, welche Herausforderungen in diesem Jahr auf uns warten würden.
Um sich gemeinsam mit Flynn und Erbse an die bevorstehenden Herausforderung heranzuwagen, benötigt man eine Schere, da die einzelnen Seiten aufgetrennt werden müssen.
Die einzelnen Rätsel sind abwechslungsreich und kniffelig, aber nicht unlösbar. Sollte man einmal so gar keine Idee haben, gibt es hin und wieder auch eine kleine Hilfe, die verkehrt herum am unteren Rand der Seite abgedruckt ist. Aber mit ein wenig Zeit und Ruhe, kann man alle Rätsel ohne diese lösen.
Die Rätsel und die Illustrationen passen thematisch gut in Adventszeit. So stimmen die Zeichnungen von der Illustratorin Toni Hamm so richtig schön auf Weihnachten ein und passen auch farblich perfekt in die Vorweihnachtszeit.
Uns haben die 24 Rätsel und die Geschichte um diese wieder großen Spaß gemacht und ich kann diesen etwas anderen Adventskalender nur empfehlen. Er ist ein schönes gemeinsames Adventsritual, mit dem man ein wenig länger beschäftigt ist als mit den herkömmlichen Adventskalendern, bei denen nur ein Türchen zu öffnen ist.

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30 biografische Geschichten spannend erzählt

Boulevard der Helden von Michael Köhlmeier

„Boulevard der Helden“ ist ein interessantes und abwechslungsreiches Buch des in Österreich lebenden Autors Michael Köhlmeier. Er hat Germanistik, Politologie, Mathematik und Philosophie studiert und ebenso abwechslungsreich wie seine Studiengänge ist auch dieses Buch.

30 berühmte Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen bekommen hier ihren Auftritt.

Thematisch ist so ziemlich alles dabei: Sport, Film, Wissenschaft, Musik, Medizin, Trickbetrüger, Nobelpreisträger, Künstler, Biologen, Hochstapler….

Es sind Geschichten, die staunen lassen. Einige haben mich beeindruckt, andere haben mich schmunzeln lassen und ich musste mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es sich um Fakten handelt.

Die Geschichten sind kurz und gehaltvoll. Die Persönlichkeiten werden kurz umrissen, bevor der Autor auf ihre Besonderheiten zu sprechen kommt. Natürlich ließe sich über jede/jeden von ihnen ein Vielfaches mehr erzählen, aber hier gibt es die eine ganz besondere Story, die mich auch ein wenig neugierig auf diese Ikonen unserer Zeit gemacht haben.

Michael Köhlmeiers Schreibstil liest sich dabei so angenehm, dass es einfach Spaß macht in das Leben und die unglaublichen Situationen einzutauchen und diese mitzuerleben.

Das Buch ist definitiv nicht nur für Buchliebhaber und Vielleser, sondern für jeden etwas. Jede Geschichte ist etwas Besonderes und steht für sich. Deswegen ist es auch ein tolles Geschenk für weltoffene und vielseitig interessierte Menschen, die sich nicht für dicke Bücher begeistern. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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30 biografische Geschichten spannend erzählt
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Phyllida Bright ermittelt wieder

Der Cocktailmörderclub von Colleen Cambridge

„Der Cocktailmörderclub“ ist nach „Die Dreitagemordgesellschaft“ der zweite Band mit der Protagonistin und Amateurermittlerin Phyllida Bright von der Autorin Colleen Cambridge. Das Buch lässt sich ohne Vorwissen aus dem ersten Band lesen. Es lohnt sich aber durchaus die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um nichts von der Entwicklung der Charaktere zu verpassen.

Phyllida Bright lebt als Haushälterin von Agatha Christie und deren Mann Max Mallowan auf dem Anwesen Mallowan Hall. Wieder einmal hat Phyllida eine Menge zu tun, da Agatha und Max bekannte und aufstrebende Krimiautoren zu einer mehrtägigen Wohltätigkeitsveranstaltung eingeladen haben. Diese startet mit einem Cocktail-Empfang auf dem ein Gast tot zusammenbricht. Schnell wird klar, dass der Tote vergiftet wurde und Phyllida beginnt direkt geschickt zu ermitteln.

Ich mag den Schreibstil von Colleen Cambridge unglaublich gerne. Sie trifft für mich genau die richtige Mischung aus Spannung und Humor. Der Fall ist total verworren und verzwickt. Es gibt immer wieder neue Hinweise und Spuren, so dass ich permanent damit beschäftigt war neue Ideen und Theorien zu entwickeln, ohne zu einem wirklichem Ergebnis zu kommen.

Neben Phyllida Bright sind auch wieder der Chauffeur Bradford und der Butler Mr. Dobble mit dabei. Die Dialoge, die sich die beiden mit Phyllida liefern, machen einfach Spaß.
Die Atmosphäre auf Mallowan Hall wird auch dieses Mal wieder gut eingefangen, ebenso die Stimmung, die sich zwischen Krimiautoren entwickelt, wenn ein echter Mord im Raum schwebt.
Ich habe Phyllidias Ermittlungsarbeiten wieder sehr gerne verfolgt und konnte die Ereignisse keineswegs vorhersehen. Der Fall wurde schlüssig gelöst und Phyllidia hat abschließend eine wirklich geniale Abschlussrede gehalten, die den gesamten Roman nochmals gelungen abgerundet hat.
Ich bin schon jetzt gespannt auf ihren nächsten Fall.

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Phyllida Bright ermittelt wieder
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Schonungslos offen und tief berührend

Close to Home von Michael Magee

„Close to Home“ ist das Debüt des in Belfast lebenden Autors Michael Magee.

Der 22-jährige Sean ist in Belfast aufgewachsen und wird täglich mit den Auswirkungen der Nachwirkungen des Nordirland-Konflikts konfrontiert. Obwohl er in Liverpool englische Literatur studiert hat, ist er nach seinem Abschluss nach Belfast zurückgekehrt und lebt dort - ebenso wie seine Freunde und Familie - unter prekären Wohnverhältnissen.

Die Situation ist mehr als schwierig und an einen kontinuierlichen Job heranzukommen scheint fast unmöglich zu sein. Partys, Drogen und Alkohol beherrschen den Alltag und nachdem Sean bei einer Schlägerei seinen Gegner schwer verletzt hat, muss er vor Gericht.

Die Ereignisse werden aus der Perspektive von Sean geschildert. Dadurch konnte ich mich sehr gut in seine Situation hineinversetzen.
Diebstahl, Lügen und Betrug gehen ihm leicht von der Hand, Alkohol und Drogen sind etwas Alltägliches und eigentlich müsste ich entsetzt über sein Verhalten und Handeln sein. Aber das bin ich nicht, stattdessen machen mich die Verhältnisse unter denen Sean lebt betroffen. Ich spüre die deprimierende Hoffungs- und Trostlosigkeit, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint.

Michael Magee beschreibt hier anschaulich die düstere Atmosphäre des Lebens in Nordirland. Kleine Hoffnungsschimmer verblassen ebenso schnell wie sie aufblitzen und es ist nur nur Seans Generation die leidet. Seine Mutter ist durch den Krieg traumatisiert, musste Gewalt und Unrecht hinnehmen wodurch sie in permanenter emotionaler Unsicherheit lebt.

Obwohl es sich bei diesem Buch nur um einen kleinen Ausschnitt aus Seans Leben handelt, spiegelt es durch ihn, seine Freunde und Familie gelungen die Situation vieler Menschen in Nordirland wider.
Es ist ein schonungslos offener, erschütternder, erschreckender und zugleich zutiefst berührender Roman, der mich gespannt auf weitere Werke des Autors warten lässt.

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Annie und ihr Bus – einfach schön

Eine Frau, ihr Bus und der unverschämt kluge Plan von Karin Janson

"Eine Frau, ihr Bus und der unverschämt kluge Plan" ist das erste Buch einer Reihe um die Altenpflegerin Annie der in Schweden lebenden Journalistin und Autorin Karin Janson.

Die Altenpflegerin Annie hat gerade eine schwierige Zeit hinter, aber eigentlich sieht ihre Zukunft gut aus. Sie gilt nach einer Krebsdiagnose als geheilt und ihr Mann Marten hat sie liebevoll gepflegt.

Aber sie hat das Gefühl eine Pause zu brauchen.

Als sie einen tomatenroten Bus aus den sechzigern Jahren entdeckt, der zum Verkauf steht, ist sie regelrecht schockverliebt und in ihr reift ein Plan. Sie bringt den Bus gemeinsam mit ihrer Schwester, die Automechanikerin ist, auf Vordermann und beginnt Damenunterwäsche zu verkaufen, liefert diese ihren Kundinnen direkt passend ins Haus.

Der Schreibstil von Karin Janson lässt sich locker und leicht lesen. Mit Annie hat sie eine sympathische Protagonistin erschaffen, deren Gedanken ich gut nachvollziehen konnte. Auch die übrigen Charaktere waren mir größtenteils sympathisch und haben ihre eigenen Geschichten, von denen man mal mehr und mal weniger erfährt.
Es war so schön mit Annie durch Schweden zu fahren, die Umgebung in Schweden erkunden, sie bei ihrem verrückten Vorhaben zu begleiten und die verschiedensten Menschen kennenzulernen.

Dieser Roman ist richtig zum Wohlfühlen und gleichzeitig bietet er noch so viel mehr. Es geht um Veränderungen und Herausforderungen des Lebens. Er zeigt, dass man der Vergangenheit nicht entkommen kann, sich der Mut noch einmal neu anzufangen lohnt und lässt Annie ganz neue Seiten an sich entdecken.

Mich hat der Roman gut unterhalten und gleichzeitig hat er mir Denkanstöße gegeben. Von daher empfehle ich ihn gerne weiter.

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Annie und ihr Bus – einfach schön
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Tolle Rezepte und ganz viel Wissen

Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen von Tobias Krell; Gregor Eisenbeiß

„Kocht mit Checker Tobi - Meine Lieblingsgerichte, Mitmach-Checks und Checker-Fragen rund ums Essen“ ist ein toll gestaltetes Kochbuch der Autoren Tobias Krell & Gregor Eisenbeiß.

Die Kinderwissenssendung „Checker Tobi“ wurde bei uns über Jahre hinweg immer gerne gesehen und so waren wir nun sehr entspannt auf das Kochbuch des Moderators.

Mit diesem Kochbuch wendet sich der Checker an die ganze Familie und hat damit bei mir direkt Pluspunkte gesammelt. Natürlich macht das gemeinsame Einkaufen, Vorbereiten, Kochen, Backen, Aufräumen und Essen zusammen mehr Spaß, als wenn einer alles übernimmt.

Zunächst erklärt Tobi die wichtigsten Zubereitungsarten, Maße und Einheiten in der Küche und was an Grundausstattung benötigt wird. Dabei verwendet er einen so netten Ton, dass ich mich direkt angesprochen gefühlt habe.

Neben zahlreichen, sehr abwechslungsreichen Rezepten gibt es auch noch reichlich wissenswerte Informationen über die verschiedensten Dinge. So wissen wir nun zum Beispiel, wer die Nudeln erfunden hat, woraus unser Essen besteht, woher der Döner stammt,wie wir Geschmack wahrnehmen und vieles mehr.

Die Rezepte selbst werden in einfachen Schritten gut erklärt, so dass eigentlich nichts schief gehen kann.

Auch optisch hat das Buch so einiges zu bieten. Neben den Rezeptideen sind Kinder- und Familienfotos, Abbildungen verschiedenster Gewürze und vieles mehr zu finden.

Das Buch lohnt sich für die gesamte Familie, um gemeinsam zu kochen oder zu backen, oder einfach um neues Wissen rund um das Thema Ernährung zu erlangen.

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Leicht zu lesen

Between Us - Die große Liebe kennt viele Geheimnisse von Mhairi McFarlane

Mit „Between Us“ hat die in Nottingham lebende Autorin Mhairi McFarlane wieder einmal einen unterhaltsamen Liebesroman mit Humor und Emotionen geschaffen.

Die Lehrerin Roisin Walters und der Drehbuchautor Joe Powell sind bereits seit 10 Jahren zusammen. Aber irgendwie läuft es nicht mehr so richtig.

Joe feiert seine Erfolge und steht sich selbst am nächsten. Als Roisin in seiner neuen Serie ein traumatisches Erlebnis ihrer Kindheit wiedererkennt und weitere Parallelen zu ihrem und dem Leben ihrer Freunde entdeckt, ist sie geschockt und beginnt ihre Beziehung zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist typisch für Mhairi McFarlane. Locker, leicht zu lesen und mit einer guten Portion Humor habe ich Roisin, Joe und ihre Freundesclique kennengelernt.
Roisin war mir von Anfang an sympathisch, während der stets beschäftigte Joe für mich nur schwer zu durchschauen war und nur wenige Sympathiepunkte sammeln konnte. Ihre Freunde sind so unterschiedlich, dass für Abwechslung gesorgt ist.
Während ich die Story zu Beginn einfach nur als ganz unterhaltsam empfunden habe, hat sie im letzten Teil an Tiefe gewonnen.
Die Darstellung der Charaktere hat mir gut gefallen, da schafft es die Autorin jedes Mal wieder lebendige und authentische Individuen - teils sympathisch, teils weniger – mit eigenem Leben, zu schaffen.

Auch wenn dies nicht mein Lieblingsbuch der Autorin wird, hat mich auch diese Story wieder gut unterhalten.

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Actiongeladen

Deep Sleep, Band 1 - Codename: White Knight von Chris Morton

„Deep Sleep: Codename: White Knight“ ist der erste Band der explosiven Action-Thriller-Reihe des Autors Chris Morton.

„Deep Sleep“ ist ein Geheimprojekt, in dem Jugendliche zu regelrechten Killermaschinen ausgebildet werden und als Schläfer in der Bevölkerung leben. Durch sie kommt es überall auf der Welt zu Anschlägen.

Das Ziel des 17-jährigen Ian Brown mit dem Decknamen WHITE KNIGHT ist es, die Operation DEEP SLEEP auffliegen lassen.
John hat keine Erinnerung an seine Vergangenheit und arbeitet auf dem Rummel. Ein Vorfall sorgt dafür, dass er ungeahnte Fähigkeiten an sich entdeckt. Durch Alpträume und Flashbacks erfährt er nach und nach mehr über seine Vergangenheit.

Der Schreibstil von Chris Morton ist rasant und voller Action. Schon nach wenigen Seiten kam ich mir vor wie im Kino und hatte das Gefühl einen Actionthriller zu erleben, bei dem sich die Ereignisse überschlagen.
Die einzelnen Szenen werden detailliert beschrieben, so dass ich alles direkt vor Augen hatte.
Es gibt viele lebendige Kämpfe aber auch andere Themen wie Freundschaft, Vertrauen und die Entwicklung der Charaktere finden ihren Raum.
Durch einen stetigen Wechsel der Perspektiven war es zunächst ein wenig schwierig den Ereignissen zu folgen. Gleichzeitig sorgte dies dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Nach und nach werden immer mehr Fragen aufgeworfen, wodurch ein immenser Lesesog erzeugt wird. Da es sich um den ersten Band der Reihe handelt, nehme ich direkt vorweg, dass diese hier nicht alle beantwortet werden.

Ich kann das Buch Fans von spannungsgeladenen, actionreichen Agententhrillern nur empfehlen und bin gespannt auf die Fortsetzung.

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Eine Familiengeschichte aus dem Deutschen Kaiserreich

Unsereins von Inger-Maria Mahlke

„Unsereins“ ist ein historischer Familienroman der Autorin Inger-Maria Mahlke.

Die Handlung beginnt im Januar 1890 und ist in Lübeck angesiedelt. Alles dreht sich um die Familie Lindenhorst. Friedrich und Marie haben acht Kinder, eine Haushälterin und leben sehr konservativ. Die Kinder wachsen unter den besten Umständen auf.

Bis ein Roman - den ein Sohn eines verstorbenen Bekannten herausbringt und der sich zum Bestseller entwickelt – ihnen ihre Herkunft deutlich macht.

Inger-Maria Mahlke hat mich mit ihrem Schreibstil zeitlich direkt zurückversetzt und die Atmosphäre der vergangenen Zeit lebendig werden lassen. Ich hatte die Bilder von Lübeck von vor über 100 Jahren direkt vor Augen. Sie beschreibt die Gesellschaft mit ihren Bürgern, Dienstschaften und Handwerkern lebendig und verwendet in ihren Dialogen eine angemessene Sprache.

Die Anzahl der Charaktere ist hoch und ich habe gerne auf das vorangestellte Personenverzeichnis zurückgegriffen.
Die Familie Lindenhorst und ihr Familiengefüge mit dem Vater, der das Sagen hat und der manisch-depressiven Mutter, die sich um Haushalt, Kinder und Personal kümmert, wirkt authentisch. Auch die übrigen Charaktere - mit zum Teil ihren aus heutiger Sicht verwerflichen Gedankengängen - werden gelungen dargestellt.

Mir hat dieser Roman gut gefallen. Ich fand es interessant in vergangene Zeiten einzutauchen. Aber es ist kein Buch, das sich leicht liest, sondern eines, das ein wenig Zeit erfordert, deren Einsatz sich lohnt.

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Eine Familiengeschichte aus dem Deutschen Kaiserreich