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Rezensionen von Tara:

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Die ersten Reederinnen Europas

Aufs Meer hinaus von Cecilie Enger

„Aufs Meer hinaus“ ist ein bewegender Roman der in Olso lebenden Autorin Cecilie Enger.
Die Handlung beginnt 1873 und endet 1943. Als Bertha Torgersen erstmalig auf Hanna Brummenæs trifft, ist sie direkt beeindruckt, da Hanna etwas Außergewöhnliches an sich hat. Erst nach Jahren treffen sie sich wieder und auch dann vergeht wieder einige Zeit, bis sich die beiden Frauen näherkommen.

Aber ab diesem Moment, gibt es kein Halten mehr, die beiden übernehmen zunächst das Geschäft, in dem Bertha arbeitet und werden später zu den ersten Reederinnen Europas.
Bertha und Hanna sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Berta ist deutlich zurückhaltender als Hanna. Das zwischen den beiden mehr entsteht als eine rein geschäftliche Beziehung bleibt nach außen unbekannt. Es war einfach nicht der Zeit, in der man dies in die Öffentlichkeit getragen hätte. Ungewöhnlich waren die beiden allen dadurch, dass sie sich in einem Bereich durchgesetzt haben, der bis dahin den Männern vorbehalten war.
Der Schreibstil von Cecilie Enger hat mir gut gefallen. Die Sätze sind klar und einfach. Ich konnte mir sowohl die Umgebung als auch die Menschen gut vorstellen und die skandinavische Atmosphäre kam bei mir an. Das Bild, das sie von Berta und Hanna zeichnet wirkt authentisch und die beiden Frauen waren mir sehr sympathisch.

Ich fand diesen eher ruhigen Roman über zwei starke und ungewöhnliche Frauen ausgesprochen interessant und kann ihn Liebhabern historischer Romane durchaus empfehlen.

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Die ersten Reederinnen Europas
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Lebensweisheiten - lehrreich und inspirierend

Was ein gutes Leben ausmacht von Gladys McGarey

In ihrem Buch „Was ein gutes Leben ausmacht“ verrät die Autorin Dr. Gladys McGarey ihren Lesern ihre sechs Geheimnisse für ein langes, gesundes und glückliches Leben. Hierbei handelt es sich allerdings weniger um einen Ratgeber, sondern vielmehr um einen Wegweiser.

Die sechs Lebensgeheimnisse:
1.

Sie sind aus einem bestimmten Grund hier
2. Alles Leben muss in Bewegung sein
3. Liebe ist die stärkste Medizin
4. Wir sind nie wirklich allein
5. Das Leben ist Ihr Lehrer
6. Nutzen Sie ihre Energie in vollen Zügen
beinhalten jeweils mehrere Kapitel, in denen die Autorin Vertrauen, Zuversicht und Optimismus vermittelt.
Sie hat ihre Geheimnisse in interessante Geschichten aus ihrem Leben gepackt. Dabei geht es um die innere Haltung, Gedanken und welche Auswirkungen die psychische Gesundheit auf unsere physische Gesundheit hat.
Abschließend gibt es zu jedem Geheimnis eine Übung.
Dr. Gladys McGarey Lebensglück basiert aus einer Mischung aus Wissenschaft, Medizin und Seele und ist ein ganzheitliches Konzept für jede Lebensphase.

Lebenssaft ist Lebenskraft ist ein Motto von ihr. Mal fließt er stärker und mal schwächer, wichtig ist, dass er fließt und möglichst kraftvoll am Leben erhalten wird. So eingängig wie dieses Beispiel ist das gesamte Buch.

Ich habe hier viele tolle Sätze für mich entdeckt und bin von Dr. Gladys McGarey und ihren Ratschlägen für ein erfülltes Leben wirklich beeindruckt.

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Lebensweisheiten - lehrreich und inspirierend
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Beziehungen lebendig halten

Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte? von Casy M. Dinsing; Shirley Michaela Seul

„Warum bist du nicht, wie ich dich gern hätte?“ ist ein angenehm zu lesender Ratgeber der psychologische Beraterin und Autorin Casy Dinsing.

Die meisten Menschen suchen eine Beziehung und möchten sich in ihr wohl fühlen. Dennoch kommt es immer wieder zu Problemen und ich möchte wetten, dass jeder weiß wovon die Rede ist, wenn es um Beziehungsprobleme geht.

Der Ratgeber ist in viele kurze Kapitel gegliedert und Casy Dinsing verwendet einen angenehmen Schreibstil. Mal ist sie ein wenig provokant und mal humorvoll. So lassen sich ihre fundierten Tipps und Ratschläge leicht lesen.

Jedes Thema endet mit „Drei Fragen, die Dich weiterbringen“, wodurch sich das Gelesene gut verinnerlichen und vertiefen lässt. Auch die Fallgeschichten aus dem Praxisalltag der Autorin lesen sich interessant und sorgen dafür, dass sich der Leser in die unterschiedlichen Perspektiven hineinversetzen kann.

Natürlich ist nicht alles neu, was hier steht und dennoch enthält es eine Menge Ratschläge und Denkansätze, die es wert sind gelesen zu werden. Zusätzlich gibt es online einige Übungsblätter, mit denen sich das theoretische Wissen vertiefen lässt.

Kurz zusammengefasst könnte ich sagen, dass Kommunikation und Reflexion das Wichtigste für jede Beziehung sind. Aber um den Weg dorthin zu finden, lohnt es sich wirklich diesen Ratgeber zu lesen.

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Eine faszinierende Liebesgeschichte mit Tiefgang

The Beautiful Fall - Die vollkommen irritierende Kettenreaktion der Liebe von Hugh Breakey

„The Beautiful Fall“ ist der Debütroman von dem australischen Autor, Philosoph und Ethiker Hugh Breakey.

Robert Penfold ist 31 Jahre und verliert seit zwei Jahren alle 179 Tage sein Gedächtnis. Eine Therapie gibt es für diese Anfälle nicht. Um sich selbst zu schützen, führt er ein sehr geregeltes, zurückgezogenes Leben zwischen Dominosteinen und Frühsport.

Um für das Leben nach dem Vergessen gewappnet zu sein, hat er sich selbst einen Brief mit den wichtigsten Informationen und Verhaltensanweisungen geschrieben.
Die Handlung beginnt zwölf Tage vor dem nächsten Amnesieschub. Der Lieferdienst, der ihm seine Lebensmittel bringt, hat eine neue Angestellte: Julie – übernatürlich schön, aber auch kompliziert. Mit Julie kommt das Chaos, das Robert in seinem Leben so sehr vermeiden möchte. Außerdem verliebt er sich in Julie, was er nicht zulassen will, da es nur noch wenige Tage bis zu seinem Gedächtnisverlust sind.

Der Schreibstil von Hugh Breakey ist flüssig und liest sich angenehm lebendig.
Sowohl Robert als auch Julie sind interessant, werden facettenreich dargestellt und wirken durchaus authentisch.
Die Geschichte ist ungewöhnlich und alles andere als eine einfache Liebesgeschichte. Während die Handlung im ersten Drittel recht gemächlich vor sich hinplätschert, wurde ich Anschluss mehrfach überrascht. Die Zeit drängt und damit erhalten die Gespräche zwischen Robert und Julie mehr Tiefgang als ich erwartet hatte.

Es ist eine Liebesgeschichte der anderen Art, die berührt und deren Entwicklung ich so nicht vorhergesehen habe und die sich mit Identität, Erinnerungen, Täuschungen und Bewusstsein beschäftigt.

Abgesehen von Cover - das mich fast abgeschreckt hätte, da es eher nach eine seichten Lovestory aussieht - ist das Buch rundum gelungen.

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Eine faszinierende Liebesgeschichte mit Tiefgang
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Gemeinsam Rätseln & geistig fit bleiben

Finde den Bösewicht von Anja Stroot; Christina Stroot

„Finde den Bösewicht“ ist kein klassischer Krimi, sondern es handelt sich um Krimigeschichten mit Bildern und Gesprächsimpulsen zum Vorlesen und Miträtseln der im Münsterland lebenden Autorin Anja Stroot.

Die Idee, die hinter dem Buch steckt gefiel mir auf Anhieb. Wir werden alle älter und das Gedächtnis lässt nach.

Mit ihren Krimis fördert die Autorin das Gedächtnis und die visuelle Wahrnehmung, von daher bietet es gute Unterhaltung für Familien mit älteren Angehörigen oder auch in der Altenpflege.

Bevor es losgeht, ist ein wenig Bastelarbeit erforderlich. Es müssen 30 Bildkarten mit Personen erstellt werden. Aus diesen Bildkarten müssen dann die jeweiligen Bösewichte gefunden werden. Diese zu erstellen, ist aber ganz einfach, da sie im Buch enthalten sind und ausgeschnitten oder kopiert und ausgeschnitten werden können. Durch die Nummern auf den Kärtchen ist zu erkennen, welche für den jeweiligen Fall erforderlich sind.

Im Anschluss kann es mit der Verbrecherjagd losgehen. Kommissar Kittelnase und sein Kollege Schmittchen müssen sich in ganz verschiedenen Kriminalfällen auf Spurensuche begeben.
Die Ereignisse sind leicht verständlich und es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen von leicht über mittel bis schwer. Dabei gilt es auf die Details zu achten. Durch Rückfragen lassen sich gemeinsame Überlegungen anstellen.

In finde das Konzept rundum gelungen. Denn es ist nicht nur Training für das Gedächtnis, die Motorik und die visuelle Wahrnehmung, sondern auch abwechslungsreiche Unterhaltung und eine schöne gemeinsame Aktivität, an der der Vorlesende und der Zuhörer und Miträtsler gleich viel Spaß haben.

Die Bildkarten haben uns auch optisch sehr gut gefallen und wurden mit viel Liebe zum Detail von Christina Stroot illustriert.

Ich kann dieses liebevoll gestaltete Buch für schöne gemeinsame Stunden nur empfehlen.

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Viktorianisches Lebensgefühl und eine Geheimgesellschaft

Die geheime Gesellschaft von Sarah Penner

„Die geheime Gesellschaft“ ist nach „Die versteckte Apotheke“ der zweite Roman der in Florida lebenden Autorin und promovierten Buchwissenschaftlerin Sarah Penner.

Die Handlung beginnt 1873 in Paris. Vaudeline D’Allaire ist Spiritualistin und Wahrsagerin und hält als solche Séancen ab, in denen sie mit den Toten Kontakt aufnimmt.

Aus diesem Grund sucht auch Lenna Wicke sie auf, da ihre kleine Schwester Evie ermordet wurde. Auch wenn sie selbst allem Okkulten eher kritisch gegenübersteht, ist sie sich sicher, dass wenn es die Möglichkeit gibt, Kontakt zu Evie herzustellen und die Grenze zwischen Leben und Tod zu durchbrechenden, dann durch Vaudeline, deren Anhängerin und Schülerin Evie war.
Als die Wahrsagerin von Mr. Morley nach London gerufen wird, um einen Mord aufzuklären, begibt sich Lenna mit ihr als ihre Gehilfin auf die Reise. Mr. Morley ist Mitglied der „Séance Society“, einem Etablissement, das eigentlich ausschließlich Gentlemen vorbehalten ist. Vollkommen unvorhergesehen geraten Vaudeline und Lenna schon bald unter den Verdacht selbst in einem Verbrechen mit drin zu stecken.

Der Schreibstil von Sarah Penner liest sich angenehm und sie versteht es die Atmosphäre des Viktorianischen Zeitalters lebendig werden zu lassen. Die Handlung ist mit ihrem Geheimbund, dem gediegenen Herrenclub und den spirituelle Praktiken auch wie gemacht für diese Ära. Die gesellschaftlichen Strukturen und Gepflogenheiten werden hier gut beschrieben und abgebildet.
Da die Geschichte im Wechsel aus der Perspektive von Lenna und Mr. Morley geschildert wird, ist für Abwechslung und Spannung gesorgt.

Mit Informationen über viktorianische Trauerbräuche und Beerdigungsfeiern, zwei passenden Rezepte und einer Anleitung für eine dreischichtige Trickkerze rundet die Autorin ihren Roman gelungen ab.

Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und ich mir hat diese ungewöhnliche Zeitreise nach Paris und London gut gefallen.

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Sehr inspirierend

Kunst? Kann ich! (Kunst für Kinder) von Joséphine Seblon

„Kunst? Kann ich!“ ist ein kreatives und inspirierendes Buch mit 20 tollen Bastelideen der Kunsthistorikerin Joséphine Seblon für junge Künstler ab vier Jahren.

Zunächst erklärt die Autorin kurz wie das Buch funktioniert. Bei ihren Ideen war es für sie wichtig, dass die Materialien leicht erhältlich sind und dass beim Basteln kein zu großes Chaos entsteht.

Das hat sie mir direkt sehr sympathisch gemacht. Ich denke, dass jeder der schon mal mit Kindern gebastelt hat, dies zu schätzen weiß.

Im Anschluss hat sie ihre kreativen Ideen in drei Abschnitte gegliedert: alte Kunst, moderne Kunst und zeitgenössische Kunst. Zu jedem gibt es tolle Bastelideen.
Es gibt Projekte zum Basteln und zum Malen, für jede gibt es eine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung und eine Aufzählung der Dinge, die benötigt werden. Thematisch werden hier sowohl Höhlenmalerei als auch große, bekannte Künstler aufgegriffen. Zudem gibt es zu jeder Idee ein Kästchen „Überleg mal!“, das dazu anregt sich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen und auch eine gute Gesprächsgrundlage bietet.

Jede Seite wurde liebevoll von dem Künstler und Illustrator Robert Sae-Heng gestaltet, so dass das Buch auch optisch ein echtes Highlight ist.

Mich hat dieses Buch begeistert und ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon einmal ein so toll gestaltetes Bastelbuch mit so vielen Ideen, an die ich mich ohne Bedanken herantrauen kann, in der Hand gehalten habe.

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Ein Cold Case droht zu eskalieren

Stunde um Stunde von Candice Fox

„Stunde um Stunde“ ist ein spannender und wendungsreicher Thriller der australischen Autorin Candice Fox.

Siebenhundertdreißig Tage nach dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tochter Tilly wollen die Eltern Ryan und Elsie Delaney nicht mehr untätig warten, da die Polizei den Fall längst aufgegeben hat.

Sie dringen in das Labor 21 im Hertzberg-Davis Institut für Forensische Forschung ein und drohen eine Menge Schaden anzurichten, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie wollen, dass ihnen Tilly innerhalb der nächsten 24 Stunden zurückgebracht wird, ansonsten werden sie damit beginnen wichtige Unterlagen zu vernichten.
Detective Charlie Hoskins und die Ex-Polizeibeamtin Lynette Lamb sind aus vollkommen unterschiedlichen Gründen daran interessiert, die Situation unter Kontrolle zu bringen, aber ihnen bleiben nur 24 Stunden….

Es sind 36 kurze Kapitel in denen die Spannung nicht für einen Moment nachlässt. Diese entsteht sogar schon in einer Art Prolog in dem der Leser Grundlegendes für die Handlung über die Charaktere Hoskins und Lamb erfährt.

Der Schreibstil von Candice Fox ist sehr lebendig und fesselnd. Ihre Charaktere sind menschlich und keineswegs perfekt, wodurch sie glaubwürdig und authentisch wirken. Die Emotionen sind stets nachvollziehbar, egal ob es sich um Charlie und Lynette oder die verzweifelten Eltern Ryan und Elsie handelt.

Es ist unglaublich was sich hier alles in kürzester Zeit ereignet. Die Story enthält unglaublich viele Wendungen und ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, so dass es mir unmöglich war das Buch aus der Hand zu legen.

Dieser Thriller steckt voller Action und ich hatte beim Lesen fast das Gefühl, dass mir die Luft wegbleibt.
Ich lese oft und gerne Thriller und dieser gehörte in diesem Jahr definitiv zu meinen Highlight. Von daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Wieder ein amüsanter und spannender Provinzkrimi

Prost, auf die Pfennigfuchser von Friedrich Kalpenstein

"Prost, auf die Pfennigfuchser" ist der achte Provinzkrimi mit Hauptkommissar Constantin Tischler des Autors Friedrich Kalpenstein. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, lassen sich die Bücher ohne Verständnisprobleme unabhängig voneinander lesen. Dennoch lohnt es sich durchaus die Entwicklung der Protagonisten - des Hauptkommissars Tischlers und von Polizeiobermeister Fink - von Beginn an zu verfolgen.

Auch dieses Mal entführt uns der Autor wieder in das beschauliche Brunngries. Frau Kneidinger - die Nachbarin von Hauptkommissar Tischler - sorgt sich im ihre Freundin Gudrun Zettlwieser, da diese nicht zur verabredeten Wanderung erschienen und auch nicht erreichbar ist. Deswegen überzeugt sie Tischler mit ihr zusammen nachzuschauen und die beiden finden Frau Zettlwieser tot in ihrem Wohnzimmer. Zunächst sieht es nach einem Unfall aus, aber dann deutet alles auf einen Mord hin.

Der Schreibstil von Friedrich Kalpenstein lässt sich wieder einmal leicht und locker lesen, so dass mir das Lesen großen Spaß gemacht hat. Die Dialoge sind lebendig und es gibt wieder einiges zu lachen. Dafür hat besonders Frau Kneidinger gesorgt, die meinte bei den Ermittlungen um ihre Bekannte mitmischen zu müssen. Neben den professionell durchgeführten Ermittlungen erfährt man auch wieder so einiges aus dem privaten Bereich der Charaktere. Mir gefällt diese Mischung, da ich inzwischen das Gefühl habe einige der Einwohner aus Brunngries schon richtig gut zu kennen.

Die kurzen Kapitel haben aussagekräftige und treffende Überschriften, die mir Fragezeichen in den Kopf gezaubert und die mich immer wieder neugierig auf das Folgende gemacht haben.

Ich habe wieder einmal gespannt mitgerätselt was hinter dem Mord steckt und wer der Täter ist.

Diese Mischung aus Humor und Spannung ist rundum gelungen und für mich beste Unterhaltung. Zudem gefällt dir die Atmosphäre in Brunngries und der Lokalkolorit der sich durch die Bücher hindurchzieht.

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Wieder ein amüsanter und spannender Provinzkrimi
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Gute Ansätze

Good Inside - Das Gute sehen von Becky Kennedy

„Good Inside - Das Gute sehen“ ist ein interessanter Erziehungsratgeber der Psychologin und Mutter Dr. Becky Kennedy.
Da ich selbst drei Kinder habe und jeden Tag vor neuen Herausforderungen stehe, war ich sehr gespannt auf das Buch.

Zunächst geht es um die Grundprinzipien guter Erziehung und im Anschluss, wie sich Verbundenheit aufbauen lässt und Verhaltensweisen verändern lassen.

Dabei wird eine Vielzahl von wichtigen Themen angesprochen, bei denen mit Sicherheit jede Mutter und jeder Vater innerlich schon einmal um Hilfe gerufen hat.

Der Ratgeber ist sehr gut strukturiert, so dass es gut möglich ist sich für bestimmte Situationen gezielt zu suchen. In den beschrieben Situationen wird sich sicherlich jedes Elternteil mal mehr und mal weniger wieder finden. Dr. Becky Kennedy zielt immer wieder darauf ab, seinen Kindern mit Liebe und Respekt zu begegnen und weniger ihnen Grenzen zu setzen. Das gefiel mir sehr gut.
Was mir weniger gefiel, war, dass sie den Eltern unterstellte in viele Situationen erst einmal eher negative Gedanken gegenüber ihren Kindern zu haben, ich aber glaube, dass die meisten zunächst versuchen sich in ihre Kinder hineinzuversetzen.

Insgesamt bietet der Ratgeber eine Menge Input und auch wenn ich nicht in allen Punkten mit der Autorin übereinstimme, konnte ich einiges für mich mitnehmen.

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Gute Ansätze