Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Berlin 1936
Drei Tage im August von Anne Stern
Die Schriftstellerin Anne Stern zeigt uns in ihrem Roman „Drei Tage im August“ die Stimmung ab dem 5.August 1936 in Berlin. Es ist gerade die Olympiade.
Ihre Personen sind alle besonders eindrucksvolle Charaktere.
Elfie ist die Chefin der Choklatere Sawade. Sie ist schwermütig trotzdem gelingt es ihr damit zurecht zu kommen.
Ihre ältere Nachbarin lässt sich gern von ihr beliefern.
Ihre Angestellte Astrid ist auch eine patente Frau.
Dann gibt es noch den jüdischen Buchhändler Franz, da mag man nicht daran denken, was ihm geschehen wird.
Die Autorin hat die Stimmung gut eingefangen. Es ist erstaunlich was in nur 3Tagen alles geschieht.
Die Autorin versteht es grandios die Atmosphäre zu erfassen. Die Personen sind perfekt gestaltet.
Das kenne ich ja schon von ihren anderen Romanen. Ich lese ihre Romane immer wider gern.
Auch dieser Roman ist wieder zu empfehlen.
Problematische Familienverhältnisse
Snowflake von Louise Nealon
„Snowflake“ von der irischen Schriftstellerin Louise Nealon zeigt die Probleme eines jungen Mädchens von Land.
Debbie Whites Familie hat eine Rinderfarm. Sie wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihre Mutter ist eigenartig, sie schreibt ihr Träume auf.
Als Debbie zum Studium nach Dublin geht, leidet sie an minderwärtigkeitsgefühlen.
So geht es wohl vielen Jugendlichen, die vom Land kommen.
Der Roman konnte mich leider nicht richtig erreichen. Ich weiß nicht warum sie so viele Probleme hat. So fällt mir eine Rezension schwer. Das Cover hatte mich angesprochen und der Titel auch, aber dann konnte ich die Geschichte nicht nachvollziehen.
Der Roman wurde von Anna-Nina Kroll ins Deutsche übertragen, die schon andere irische Schriftstellerinnen wie Anna Burns mit der Milchmann übersetzt hatte.
Es ist ein Roman, den man lesen kann.
Vergangenheit
Die karierten Mädchen von Alexa Hennig von Lange
Die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange beginnt mit dem Roman
„Die karierten Mädchen“ eine Trilogie.
Die Geschichte basiert aus den Erinnerungen ihrer Großmutter, die ihre Geschichte auf Tonbändern hinterlies.
Allerdings hat die Autorin das Judenmädchen hinzu gedichtet.
Gerda dieses Mädchen gefällt mir, ich hoffe von ihr erfahren wir in den nächsten Bänden mehr.
Die Protagonistin ist die 93jährige Klara, die ihren Kindern ihre wirkliche Lebensgeschichte hinterlassen will.
Sie war Leiterin eines Mädchenheimes.
In dem mussten die Mädchen nach 1933 karierte Kleider tragen.
Alexa Hennig von Lange versteht es gut, das zu einem interessanten Roman zu weben. Sie hat Emotionen sehr gut erfasst.Die verschiedenen Ansichten von Klara und ihrer Freundin konnte ich gut nachvollziehen.
Ich bin von ihm total angetan und freue mich auf die Fortsetzung.
Holodomor
Denk ich an Kiew von Erin Litteken
Die Schriftstellerin Erin Liteken schreibt einfühlsam und spritzig.
Der Roman „Denk ich an Kiew“ ist so eindrucksvoll und spannend. Das Ganze ist so Traurig, was Katja in ihrer Jugend erleben musste, kann man sich gar nicht vorstellen.
Der Teil ab 1925 nimmt den Leser so mit, da möchte man an Liebsten dazwischen gehen.
, was die Russen auf Stalins Befehl anstellen.
Die Schwestern Katja und Alina heiraten zwei Brüder, zu einer Zeit, als die Menschen um ihr Leben fürchten mussten und dann das ewige Hungern.
Das ist schon schlimm und wenn man bedenkt, das ist wirklich so geschehen.
Katja schreibt alles in ihr Tagebuch.
Dann wohnt sie Illinois.
Ihre Enkelin Cassie hat ihren Mann durch einen Unfall verloren. Ihe Tochter hat deshalb ein Trauma.Cassie liest Katjas Tagebuch, ihr geht es wie mir, man kann es kaum ertragen.
Die Autorin schreibt wortgewandt und flüssig.
Wenn man jetzt auch noch die zur Zeit bestehende Lage hört. Da ist wieder Russland, die die Ukraine überfallen haben.
Dieser Roman ist ein Stück Zeitgeschichte, die man nicht vergessen sollte.
Stammbaum über 200 Jahre
Denk ich an Kiew von Erin Litteken
Die in der Lombardei geborene Schriftstellerin Daniela Raimondi lässt uns an einer 200 Jahre langen Familiengeschichte teilnehmen.
„Am den Ufern von Stellato“
erzählt die Geschichte der Familie Casadio teilnehmen.
Am Ende des Buches gibt es einen Stammbaum, falls mal jemand nachsehen muss, wie das Verwandtschaftsverhältnis ist.
Ich habe das Hörbuch gehört. Es wird von Simone Kabst mit angenehmer Stimme gelesen. Sie lässt mich die Stimmungen gut miterleben.
Es gibt in der Familie immer wieder Personen mit dunklerer Haut , einige sind musisch veranlagt und andere sind Träumer. Das wird dem fahrenden Volk nachgesagt. Denn als die um 1800 in dem Dorf Stiletta stecken bleiben und längeren Aufenthalt haben, ergeben sich Liebesgeschichten.
Die Autorin lässt die einzelnen Familienmitglieder immer wieder besonders stimmig ihr Leben leben.
Das alles wird in ruhigem Ton erzählt.
Da gibt es oft kleine Tragödien.
Dieser Roman ist stimmig und spannend. Es ist ein Genuss, die Geschichte mit zu erleben.
Ein gelungenes Debüt.
Wunderbar
Die Definition von Glück von Catherine Cusset
Die Schriftstellerin Catherine Cusset schreibt über „Die Definition von Glück“.
In diesem Roman wird das Leben von zwei Frauen abwechselnd erzähl, bis die Autorin ihr Schicksal miteinander verwebt.
Über Jahrzehnte begleiten wir die Beiden.
Die junge Clarisse entwickelt sich zu einer Globetrotterin.
Sie liebt das Reisen und die Männer.
Eve ist beständig im Beruf und führt eine gute Ehe.
Mit den Beiden wechseln wir von Paris nach New York.
Es werden viele Geschehnisse in der Welt erwähnt. Am Ende kommt die Pandemie und man sieht, welche Einschränkungen zu Unzufriedenheit und Beeinträchtigungen werden.
Das haben wir ja selber zu Genüge mitgemacht.
Die Autorin hat alles gut eingefangen und wunderbar definiert.
Der Roman ist fesselnd und ich habe ihn gerne gelesen.
Teil 3 der Wunderfrauen
Die Wunderfrauen, Freiheit im Angebot von Stephanie Schuster
Die Schriftstellerin Stephanie Schuster
versteht es gut die Schicksale und Eigenatigkeiten von Frauen darzustellen.
Die Wunderfrauen- Freiheit im Angebot ist Band 3 Der Wunderfrauen Trilogie.
Die Autorin versteht es gut die Zeitgeschichte mit einzuweben.
Inzwischen wird der Zeitgeist der 1970 Jahre einzufangen
Es geht mit den 4freundinnen Annabelle, Louise, Marie und Helga weiter.
Trotz aller Verschiedenheit sind sie eine eingefleischte Einheit. Gemeinsam sind sie stark.
Die Vergangenheit holt sie ein.
Der Roman ist gut geschrieben und unterhält sehr schön.
Spannend
Im Feuer von Pernilla Ericson
Die schwedische Schriftstellerin Pernilla Ericson schreibt Spannungsromane in denen das aktuelle Klimathema erscheinen.
Sie hat mit der Kommissarin Lilly Hed eine neue Reihe begonnen
Im Roman „Im Feuer“ ist ein heißer Sommer, in dem es leicht zu brennen anfängt.
Lilly Hed ist aus Stockholm weggezogen in einn idyllisches Ort in den Schären.
Sie kann schlecht schlafen und hat Angst vor ihrem Exfreund.
Jetzt werden Brände gemeldet, in denen es Tote gibt. Da muss sie ermitteln.
Die Autorin fängt die Stimmung und Ängste der Einwohner und der Feuerwehrmännern ein. Man ist mittendrin. Lilly wird von dem Feuerwehrmann Jesper Hanson unterstützt.
Da kommt Lilly Hed immer wieder in Gefahr.
Von dem brütend heißen Sommer geht es im nächsten Band in den stürmischen Herbst. Ich bin gespannt, wie es da mit den Beiden weitergeht.
Menschen auf einer Insel
Tristania von Marianna Kurtto
Tristania ist der erste Roman der finnischen Schriftstellerin Marianna Kurtto, der auf deutsch übersetzt wurde.44Der Schreibstil ist gut, aber etwas gewöhnungsbedürftig.
In dem Roman geht es um eine Insel und ihre Bewohner. Das ist ein eigenwilliges Volk. Dann geht ein Vulkan los, die Einwohner werden evakuiert.
Nur ein Junge wird vermisst, zwei Männer bleiben auf der Insel und suchen den Jungen.
Es ist ein Roman voller Irrungen und Wirrungen.
Man bemerkt den nordischen Stil der Autorin. So ist gute Literatur, die ich gerne lese.Da möchte ich mehr davon.
Gelungenes Werk
Susanna von Alex Capus
Der Schriftsteller Alex Capus konnte mich mit seinem Roman Susanna begeistern.
Er zeichnet der Susanna Faesch eine faszinierendes Leben gegeben.
Diese Wagemutige Frau gab es wirklich.Sie lebte von 1844 bis 1921und war ein Bürgerrechtlerin.
Es gibt erst eine Geschichte von Susanna und dem wilden Mann.
In Basel an.
Dann zog sie mit ihrer Mutter nach Amerika und bekam einen Stiefvater.
Als Carolina Weldon wurde sie Porträtmalerin.Sie malte auch Sitting Bull.
Alex Capus lässt sie mit ihrem Sohn zu Sitting Bull reisen. Das ist eine interessante Episode.
Tatsächlich beriet sie Sitting Bull eine längere Zeit und war seine Sprachrohr und Vertraute.
So wie Alex Capus den Roman aufgezogen hat ist wunderbar gelungen.
Er schreibt ein Stück aus der Weltgeschichte.
Diesen Roman fand ich besonders gelungen und möchte ihn unbedingt weiterempfehlen.










