Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Krähen
Kleine Schule des Fliegens von Christina Walker
Kleine Schule des Fliegens, von der Autorin Christina Walker über Krähen.
Es ist ein ruhig erzählter Roman.
Der Protagonist Alexander Höch wohnt nach einer Krebskrankheit in der Wohnung seines Bruders.
Vor dem Haus steht eine Platane auf der Krähen ihre Nester Bauen wollen.
Es gibt Streit zwischen Vogelliebhaber
und Gegnern, denn die Krähen nehmen Überhand.
Die Autorin lässt Alexander mit den Krähen reden.
Es ist ein einsamer Mann. Sein Haus lässt ihr Haus gerade renovieren, deshalb soll er sich ausruhen.
So richtig ist es unverständlich , warum sie so wenig Zeit für ihn hat.
Der Roman besticht durch den ruhigen Ton der Autorin.
Das Buch gut geschrieben und unterhält gut.
Skurril
Monde vor der Landung von Clemens J. Setz
Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz ist mit seinem Roman
Monde vor der Landung für den deutschen und österreichischen Buchpreis nominiert.
Allerdings kann ich mich mit dem Protagonisten Peter Bender überhaupt nicht anfreunden, der ist doch ganz schön spinnert.
Dieser eigensinnige Kerl lebt mit der
Hohlwelttheorie.
Den gab es auch noch wirklich.
Dieser Querdenker lebte in der Nähe Worms.
Der Autor schreibt das eigentlich ganz gut, aber ich war froh, als ich das Buch endlich am Ende ankam.
Island Krimi
Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir
Die isländische Schriftstellerin Eva Björg Ægisdóttir schreibt Die Serie Island Krimis.
Die Autorin hat Soziologie, das erkennt man in ihren Romanen.
Verlogen isst der zweite Teil mit der Kommissarin Elma und ihr Team.
Es ist wieder interessant, allerdings gefiel mir der erste Teil noch besser.
Dieser zweite Teil was etwas ruhiger und es war oft nicht so viel Action.
Hier gab es zwei Mütter mit je einer Tochter.
Marianne wurde schon mit 15 Jahren schwanger und war dann eine alleinerziehende Mutter. Sie hat lange keinen richtigen Zugang zu ihrer Tochter gefunden.+
Margaret zieht ihre Tochter auch allein groß. Die ist etwas schwierig.
Dann geschieht ein Mord Und Elma und ihr Team bekommen Arbeit. Erst sieht es wie ein Selbstmord aus, aber als die Leiche gefunden wird, müssen sie den Fall wieder aufrollen.
Das ganze geschieht in der isländischen Landschaft, die dabei noch zur Geltung kommt.
Der Krimi war gut und ich werde auch den nächsten Teil gerne lesen.
Packend und dramatisch
Vom Himmel die Sterne von Jeannette Walls
Jeannette Walls schreibt in ihren Romanen über die Bevölkerung in Virginia.
Vom Himmel die Sterne, ist ein interessanter Roman, der in einer Kleinstadt stattfindet.
Sallie wird Anfang des zwanzigsten Jahrhundert geboren. Ihr Vater ist ein mächtiger Mann.Der hat sich von seiner ersten Frau scheiden lassen, er hatte eine Tochter mit ihr.
Sallies Mutter starb bei einem ungeklärten Unfall. Schnell heiratete er wieder und bekam endlich seinen Sohn, der kam aber mehr nach der Mutter. Als die stirbt heiratet er wieder in kürzester Zeit.
Als der Vater stirbt gibt es Kämpfe um das Erbe.
Es kommt die Zeit der Prohibition und es kommt zu Kämpfen , in denen es Tote gibt.
Durch einige Todesfälle wird Sallie mit zwanzig Jahren die Chefin.
Die Autorin lässt das Leben der Personen ganz schön mitnehmen.
Man kann sich die Zeit und die Gegend wunderbar vorstellen.
Der Roman ist wieder ein Klasse Roman der Jeannette Walls.
Generationenporträt
Packerl,2 Audio-CD, 2 MP3 von Anna Neata
Das Hörbuch Packerl von der Autorin Anna Neata wird vorgelesen von Ulrike C. Tscharre. Die Sprecherin macht ihre Arbeit sehr gut, sie zieht mich in das Buch.
Die Autorin hat mit dem Roman ein großartiges Stück Familiengeschichte geschrieben.
Das Buch spielt in Salzburg über 80 Jahre.
Die Protagonisten Elli, Alexandra und Eva tragen jede ein Packerl.
Sie sind Großmutter, Mutter und Tochter.Die Drei haben gemeinsam, das sie früh schwanger werden.
In der Familie wird vieles verschwiegen. Was die Kinder erfahren, hören sie von einer Treppe , von wo sie die Erwachsenen belauschen können.
Die Autorin versteht es die jeweiligen Lebensgeschichten, genau und spannend zu erzählen.
Das Hörbuch ist es wert angehört zu werden.
Die Geschichte ist unterhaltsam und empfehlenswert.
Witzig
Landgang von Linda Zervakis
Die Nachrichtensprecherin und Autorin Linda Zervakis besticht durch ihre
berührende und herrlich komischem Schreibweise.
In ihrem Roman Landgang zeigt sie offen und ehrlich, wie Stadtmenschenempfinden, wenn sie plötzlich das Landleben in Angriff nehmen wollen.
Ihre Freundin und sie erwerben ein altes Gebäude.
Sie wollen nur gesundes Gemüse und Fleisch nur von stressfreier Tötung essen.
Schon wie sie anfangen ein Hochbeet zu bauen, hat mich zum Schmunzeln gebracht. Gut, da war ich fast etwas Schadenfroh, wie Eingesessene eben über solch Neu zugezogene denken.
Die Freundin mimt die Sache ernst, es wird auch selber Joghurt hergestellt. Das führt bei der Autorin zu Heimlichkeiten, wie bei Alkoholikern.
Diese Geschichte ist toll geschrieben. Linda Zervakis erzählt ehrlich ihre Schwächen. Das macht das Ganze zu einem schönen Leseerlebnis.
Mutterliebe
Wellenwinter von Lotte Römer
Die Schriftstellerin Liv Marie Bahrow
führt uns in ihrem Romanwellenkinder in die Zeit des DDR Regimes und nach der Wende..
Es geht um Flucht, um Kindesentzug und dann den Kampf ums Kind.
Es beginnt mit der Flucht Odas, die sich von ihrem Freund überreden ließ, die Flucht durch das Meer zu wagen.
Margit rettet 1945 nach dem Krieg einen kleinen Jungen. Sie behält ihn bei sich. Sie wird Leiterin in einem Kinderheim. Sie ist ein überzeugtes Parteimitglied.
Jan ist fast 50 Jahre alt, als die Leiche seiner Mutter gefunden wird. Erst da erfährt er, das er nicht das leibliche Kind ist. Er ist erschüttert.
Er versucht mehr zu erfahren, wer seine Mutter ist.
Er war Jugendlicher als die Mutter Margit verschwand. Es hieß sie wäre in Chile verunglückt.
Jetzt ist Jan selber Vater
Sein Vater liegt im Sterben, er sagt nur, das seine Mutter Oda heißt.
Die Autorin lässt die Emotionen aller Beteiligter genau erzählen. Man kann sich da gut hinein finden.
Es ist ein großartiger Roman.
Belfast 1975
Übertretung von Louise Kennedy
Übertretung zeigt die Lage 1975 in Belfast. Die Autorin Louse Kennedy stammt aus der Gegend und weiss wovon sie schreibt.
Cushlaarbeitet als Lehrerin und hilft in der Bar ihrer Familie aus, die ihr Bruder führt.
Sie versucht dem kleinen Davy zu helfen, der von größeren Jungen schikaniert wird.
Seine Eltern leben in einer Mischehe.
Cushla und ihre Familie sind katholisch.
Die Bar steht im evangelischen Viertel.
Dann verliebt sie sich auch noch in einen verheirateten evangelischen Anwalt. Das kann nicht gut gehen.
Ch habe früher oft von Ausschreitungen gehört und mir das so vorgestellt, wie es die Autorin schreibt.
Der Roman liest sich gut.
Frauen jetzt und vor 500 Jahren
Marschlande von Jarka Kubsova
Die Schriftstellerin Jarka Kubsova
hat ihren Roman Marschlande in zwei Zeitebenen eingefangen.
In der heutigen Zeit geht es um Britta Stöver. Sie und ihr Mann ziehen nach dem Hamburger Marschland. Sie habe zwei Kinder und der Mann verlangt, das sie zu Hause bleibt und die Kinder erzieht.
So wird sie lange aus ihrem Beruf herausgerissen.
Fünfhundert Jahre früher lebte Abelke Beken in der gleichen Gegend. Sie war alleinstehend und bewirtschaftete einen Hof. Zu der Zeit war es Frauen auch nahegelegt einen Mann zu nehmen und viele Kinder zu bekommen.
Die Geschichte um Sie kann ,an auf Wikipedia nachlesen. Sie wurde als Hexe verbrannt.
Die Autorin hat um sie herum eine gute Geschichte geschrieben.
Britta will eine Heimatchronik über Abelke schreiben.
Es ist interessant ihre Erlebnisse auf dem Land mitzuerleben. Schlie0lich hatten sie erst in Hamburg gelebt.
Der Roman ist spannend und berührend.
Zwischen zwei Kulturen
Terafik von Nilufar Karkhiran Khozani
Terafik ist der erste Roman der Schriftstellerin Nilufar Karkhiran Khozani.
Es ist interessant wie es für Personen aus zwei Kulturen geht. Sie ist in
Gießen geboren und aufgewachsen.
Ihr Vater ist aus dem Iran, der nach einer Weile wieder zurück gezogen ist. Mich bedrückten das Nilofar ein gespaltenes Verhältnis zu beiden Elternteilen hat.
2016 besucht sie das erste mal ihren Vater und ihre Verwandten in Teheran.
Sehr schön lässt die Autorin an den Eindrücken und Empfindungen teilhaben.
Die Lage im Iran ist im Moment für Frauen ja wieder besonders gefährlich. Die Sittenpolizei bestraft hauptsächlich Frauen. Militär muss dort ein Kopftuch auf bestimme Art zu tragen.
Ich war von der Geschichte gefesselt.
Die Autorin schreibt mit besonders ausdrucksvoller Sprache. So wird dieser Roman zu einem brillanten Leseerlebnis. Einfach gut.











