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Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Fangirl

Fangirl von Rainbow Rowell

?Fangirl? ist mein erstes Buch der Autorin, von der ich bisher ausschließlich gutes gehört hatte und daher durchaus hohe Erwartungen an das Buch hatte. Diese wurden teilweise erfüllt, zu anderen Teilen habe ich im Vorfeld einfach zu viel erwartet ? der Hype um die Bücher der Autorin ist auch enorm groß.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, er liest sich zügig und ist sehr bildhaft. Die Sprache passt allgemein sehr gut ins Setting, nichts wirkt gekünstelt oder unpassend.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie wirken allesamt authentisch und lebensnah. Die Beschreibungen waren ausreichend, um mir ein gutes Bild von allen machen zu können, wobei die Nebencharaktere etwas blasser und verschwommener waren. Cath als Protagonistin habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ihre verkorkste Art ist erfrischend und meiner Meinung nach enorm liebenswert.
Die Handlung an sich ist nicht ungewöhnlich für dieses Genre und hat mich daher nicht überraschen können. Dennoch hat sie mir gut gefallen ? den Charakteren wegen. Der Spannungsbogen war teilweise eher flach, dann wieder angenehm. Nicht so gut gefallen haben mir die Einschübe der Fanfiction, einfach, weil ich mit Simon und Baz nicht so viel anfangen kann. Die Idee an sich ist jedoch gut und passt zur Story ? Simon Snow ist ja ein wichtiger Teil in Caths Leben.
Insgesamt ist ?Fangirl? meiner Meinung nach ein schönes Jugendbuch für gemütliche Lesestunden, dem aber irgendwie der Wow-Effekt fehlt.

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Fangirl
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Sing Time

Swing Time von Rainbow Rowell

Das Buch ist mir durch die kräftigen Coverfarben und die große Aufmachung vom Titel und Autorennamen sofort ins Auge gesprungen: die Gestaltung ist simpel und doch wirkungsvoll.
Der Schreibstil ist schon auf den ersten Seiten sehr bildhaft, was schon auf der ersten Seite ein bildhaftes Kino in meinem Kopf entstehen ließ.

Die verwendete Sprache passt gut zur Situation und den Personen und wirkt somit sehr authentisch.
Die Charaktere sind ausreichend beschrieben, ich konnte mir von allen wichtigen Personen ein gutes, prägnantes Bild machen. Alle Beschreibungen sind aus Sicht der Protagonistin, so dass man als Leser alles durch ihre Wahrnehmung beschrieben bekommt. So ist es nicht möglich die Geschehnisse aus einer unvoreingenommeneren Perspektive zu sehen.
Die Handlung gefiel mir in den ersten Kapiteln sehr gut, ich war interessiert an der Protagonistin und Tracey und ihrer Entwicklung, der Spannungsbogen war gespannt. Je weiter ich gelesen habe, desto weniger haben mich die Geschehnisse interessiert, ich war schon fast gelangweilt von der Handlung. Das lag weniger an dem Schreibstil oder der Art der Beschreibung, als an dem Inhalt. Denn das lebensfrohe junge Mädchen vom Anfang des Buches entwickelte sich zu einer jungen Frau, mit der ich mich nicht identifizieren konnte, deren Anliegen mich nicht bewegen konnten und deren Ansichten ich nicht teile. Aimee als Charakter war mir von Beginn an unsympathisch, und die Protagonistin wurde mir auch von Kapitel zu Kapitel unsympathischer? Vielleicht konnte ich mich auch als Leser momentan nicht gut auf die Handlung einlassen, zum jetzigen Zeitpunkt habe ich wenig Zielführung in der Storyline erkennen können, es ist mir unklar, worauf die Autorin mit diesen Ausführungen genau hinauswollte.
Insgesamt ist ?Swing Time? ein interessantes Buch, das mich zu Beginn durchaus unterhalten und fesseln konnte, mit zunehmender Seitenzahl für mich aber immer undurchdringlicher und langatmiger wurde.

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Sing Time
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Mittsommerleuchten

Swing Time von Rainbow Rowell

?Mittsommerleuchten? ist das erste Buch der Autorin Åsa Hellberg, das ich lesen durfte. Ich habe mir eine seichte und entspannte Sommerlektüre erwartet und diese auch bekommen.
Der Schreibstil ist eher unaufgeregt, liest sich jedoch flüssig und schnell. Die Sprache ist gut gewählt, sie passt ins Setting und wirkt authentisch.

Die Handlung wird größtenteils aus der Perspektive von Protagonistin Gloria erzählt, einige Abschnitte sind jedoch auch aus anderen Perspektiven. Dadurch kommt es zu einer gewissen Dynamik, die das Lesen spannend macht. Die eigentliche Handlung ist doch recht klischeehaft und größtenteils vorhersehbar gewesen, es gab nur wenige Momente, die mich überrascht haben. Insgesamt hatte die Handlung für mein Empfinden wenig Tiefe und blieb somit oberflächlich, es war vollkommen seicht und ich konnte mich mit der Handlung mit treiben lassen, ohne viel Nachdenken zu müssen. Somit hat die Handlung meine Erwartungen erfüllt, die von Beginn an nicht übermäßig hoch waren.
Die Charaktere sind zu einem großen Teil ü50, was für mich eigentlich eine gewisse Reife voraussetzt. Dennoch habe ich oftmals das Gefühl gehabt, dass sich die Charaktere zumindest auf emotionaler Ebene nicht weit über das Teenager-Alter hinausentwickelt haben. Ohne u wissen wie alt die Charaktere wirklich wären hätte ich auf maximal Ende Zwanzig getippt.
Ansonsten waren die Charaktere ausreichend charakterisiert, ich konnte mir von allen ein Bild machen. Auf die Nebenfiguren wurde bei der Darstellung nicht so detailliert wert gelegt, was in Ordnung ist.
Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen erfüllen ? es ist eine seichte Sommerlektüre, die eher wenig geistigen Input geben kann. Das Verhalten der Charaktere war für mein Empfinden etwas zu unreif, was ein großer Dämpfer war.

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Sing Time
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Die zwei Leben der Florence Grace

Die zwei Leben der Florence Grace Roman. Kartoniert. von Rees Tracy

Der Schreibstil der Autorin konnte mich bereits auf der ersten Seite fesseln und hat mich völlig in den Bann gezogen. Die Sprache passt gut zur Szenerie und den Charakteren und passt sich diesen an.
Die Handlung ist sehr ausufernd, der Abschnitt, den man als Leser aus Florries Leben zu Lesen bekommt, ist sehr lang zieht sich von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

Gerade diese lange Zeitspanne ermöglicht es, die Protagonistin kennen zu lernen und ihr beim Heranwachsen und Reifen über die Schulter zu schauen. Es ist der Autorin gut gelungen, diese lange Spanne dazustellen, ohne dass es öde oder vorhersehbar wurde. Die Handlung ist aus der Perspektive der Protagonistin erzählt, so dass auch einige persönliche Gedanken den Weg zum Leser finden.
Die Darstellung der Charaktere ist sehr lebendig und facettenreich, nicht nur Florrie wurde wie lebendig, auch viele Nebencharaktere sind sehr detailliert beschrieben worden, so dass ich zu allen ein gutes Bild im Kopf hatte.
Insgesamt hatte ich viel Vergnügen mit diesem doch eher dicken Buch und habe mich sehr selten mit abschweifenden Gedanken erwischt ? der Spannungsbogen ist gut gemacht.

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Die zwei Leben der Florence Grace
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Mit jedem Jahr

Mit jedem Jahr von Simon van Booy

Der Schreibstil des Autors ist sehr geradlinig und schnörkellos, fast schon einsilbig, was mir auf den ersten Seiten einige Probleme bereitet hat. Nach kurzer Gewöhnungszeit habe ich mich jedoch gut mit dem Schreibstil anfreunden können, der einen angenehmen Kontrast zu der doch recht emotionalen Thematik des Buches.

Die Handlung ist von großen Zeitsprüngen geprägt, wechselt von der Gegenwart, in der Harvey erwachsen ist, immer wieder in die Vergangenheit, also zu ihrer Kindheit, zurück. Das Ganze ist eher als Reise in die Vergangenheit angelegt. Die Handlung an sich war stellenweise sehr langatmig und schlichtweg langweilig ? zumindest für meinen Geschmack. Einige Wendungen, waren für mich zu viel des Guten, hier wurde dann das volle Klischee bedient, was der autor eigentlich nicht nötig hatte?
Die Charaktere hätten für mein Empfinden noch detaillierter beschrieben werden können, um sie lebhafter wirken zu lassen. Vor allem Harvey ist mir persönlich zu unnahbar und verschwommen geblieben. Generell ist kein Nebencharakter greifbar gewesen.

Das Buch als gesamtes konnte mich nicht komplett begeistern, aber kleine Szenen, die den Alltag von Jason und der heranwachsenden Harvey dargestellt haben, konnten mich faszinieren. Die emotionale Thematik konnte durch den Autor nicht adäquat aufgefangen und dargestellt werden.

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Mit jedem Jahr
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Unsere Seelen bei Nacht

Unsere Seelen bei Nacht von Kent Haruf

?Unsere Seelen bei Nacht? war mein erstes Buch des Autors und hat mich neugierig auf seine anderen Werke, die ebenfalls in der Kleinstadt Holt spielen, gemacht.
Der Schreibstil des Autors ist sehr geradlinig und schnörkellos. Die Sätze sind eher kurz gehalten und verlieren sich fast nie in ausschweifenden Ausführungen.

Ich persönlich mag diese etwas kargere Art zu schreiben sehr und konnte mich daher sehr schnell mit dem doch eher ungewöhnlichen Schreibstil anfreunden. Die wörtliche Rede ist nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, so dass mir hier die Orientierung etwas schwer viel, ich konnte mich daran jedoch auch gut gewöhnen.
Die Charaktere Addie und Louis habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Der Autor ist mit den Beschreibungen der beiden und generell mit den Beschreibungen der Personen sehr zurückhaltend und überlässt vieles der Imagination des Lesers. Der Fokus lag so weniger auf den einzelnen Personen, als auf der Beziehung zwischen ihnen. Das ist für mich ungewöhnlich gewesen, war aber enorm erfrischend und eine willkommene Abwechslung zu meiner sonstigen Lektüre.
Die Handlung hat mich in ihrer Schonungslosigkeit gerade zum Ende hin überrumpelt? und mich durchaus unbefriedigt zurückgelassen. Dennoch ist es auf perfide Weise passend und ehrlich.
Insgesamt bin ich mit dem Buch vollends zufrieden, es hat mich überrascht und mitgenommen, die Aufmachung der Charaktere und der Erzählung war für mich eine interessante neue Leseerfahrung. Ich werde in Zukunft definitiv noch weitere Bücher des Autors lesen.

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Ikigai

Ikigai von Kent Haruf

Die harmonische Aufmachung des Buches und auch der Klappentext haben mich neugierig auf das Ikigai gemacht, so dass ich mich dafür entschieden habe, dieses Buch zu lesen.
Das Buch von Francesc Miralles und Héctor García (Kirai) ist in neun Themenblöcke gegliedert, die eine thematische Orientierung ermöglichen und auf einen Blick zeigen, was sich in dem Buch versteckt.

Die Themen waren für mich zum Großteil sehr interessant, einige Seiten habe ich jedoch überblättert (z.B. die leichten sportlichen Übungen inklusive bildlicher Darstellungen dieser).
Der Schreibstil hat mich positiv überrascht, er hat sich enorm flüssig und leicht lesen lassen, so dass ich das Buch sehr zügig durchgelesen habe. Die Informationen sind so verpackt, dass man sie gut und schnell aufnehmen kann. Dazu kommt, dass mir viele Informationen dieses Buches schon im Vorfeld bekannt waren. Das fand ich persönlich etwas schade, ich hätte mir einen größeren Wissenszuwachs oder eine größere Erkenntnis nach der Lektüre gewünscht.
Gut gefallen haben mir die kurzen Erfahrungsberichte der über 100-jährigen, die in diesem Buch zu finden sind.
Insgesamt ist ?Ikigai. Gesund und glücklich hundert werden.? jedoch ein sehr angenehmes und informierendes einführendes Buch in diese Thematik. Für jene, die bereits mit der Thematik vertraut sind, könnte es stellenweise etwas langweilig werden, da bereits bekanntes Wissen wiederholt wird.

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Es klingelte an der Tür

Es klingelte an der Tür von Rex Stout

Das Buch, eine Neuauflage des 1965 erschienenen Krimis von Rex Stout, ist in einem sehr wertigen Leineneinband gebunden, so dass es gut in der Hand liegt und schon durch die Haptik auffällt.
Die Sprache und auch der Schreibstil sind etwas gewöhnungsbedürftig, sie entsprechen dem Stil vergangener Zeiten.

Dennoch konnte ich das Buch gut lesen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte.
Die Charaktere sind sehr rudimentär dargestellt, was daran liegen könnte, dass das Buch eines der letzten von dem Autor war und auch in der Reihe um Nero Wolfe relativ weit hinten steht. So sind die Charaktere den Lesern durch die vorangegangenen Bücher eigentlich schon bekannt.
Die Handlung war für mich interessant zu lesen, sie ist doch recht anders aufgebaut, als man es von ?modernen? Krimis kennt. Jedoch habe ich viele Passagen als langatmig und uninteressant empfunden, weswegen mich das Buch oft nicht fesseln konnte.
Am Ende des Buches findet sich ein Nachwort und einige Anmerkungen des Autors zu den Charakteren, die für mich sehr hilfreich waren. Leider habe ich sie nicht vor dem Lesen entdeckt.

Insgesamt konnte mich ?Es klingelte an der Tür? nicht ganz überzeugen, der Spannungsbogen war für meinen Geschmack viel zu lasch.

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Betrunkene Bäume

Es klingelte an der Tür von Rex Stout

?Betrunkene Bäume? ist der erste Roman der Autorin Ada Dorian. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm zu lesen, die verwendete Sprache war stimmig und passte zum Setting der Geschichte und hatte eine gewisse Tiefe in sich. Erzählt wurde die Handlung aus unterschiedlichen Perspektiven: aus Erichs, aus Katharinas und einige Male aus der Perspektive von Wolodja.

Durch diesen Perspektivwechsel konnte man sich als Leser sowohl in Erich, als auch in Katharina hineinversetzen und sich in ihre Lage hineinversetzen. Man hat auch etwas mehr über den schweigsamen Wolodja erfahren, jedoch nicht so viel, dass ich mir ein detailliertes Bild von ihm machen konnte. Von den beiden Protagonisten Erich und Katharina konnte ich mir hingegen ein gutes und solides Bild machen.
Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Die zentralen Themen, die immer wieder thematisiert werden sind Freundschaft, Heimat und Entwurzelung aber auch Schuld. Die Beziehungsgestaltung zwischen Erich und Katharina wurde sehr feinfühlig beschrieben, generell sind die Beschreibungen oftmals eher zart und nachdrücklich zugleich.
Zum Ende des Buches sind bei mir noch relativ viele Fragen unbeantwortet geblieben, die durch das relativ offene Ende nicht mehr aufgegriffen wurden. Das ist schade, ich hätte mir gewünscht, dass die losen Enden noch aufgegriffen werden würden.
Insgesamt hat mich ?Betrunkene Bäume? gut unterhalten können und mir eine angenehme Lesezeit verschaffen können. Vollends überzeugen konnte mich das Buch jedoch nicht.

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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Es klingelte an der Tür von Rex Stout

?Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster? von Susann Pásztor war mein erstes Buch der Autorin und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil und die Sprache passen sich den einzelnen Charakteren an und sind dadurch sehr authentisch und auch realistisch.
Die Charaktere sind allesamt sehr eigensinnig gezeichnet und haben für mich gerade durch diese Eigenwilligkeit, ihre Ecken und Kanten, an Authentizität gewonnen.

Die Charaktere, egal ob nun Protagonisten oder Nebenfiguren, sind mit ausreichend Details versehen, um mir eine bildhafte Vorstellung von ihnen machen zu können.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Fred und Phil erzählt, zwischendurch gibt es auch Einschübe von Karla, es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine Weitererzählung der eigentlichen Handlung, sondern eher um gedankliche Wortfetzen. Der Perspektivwechsel in der ?Erzählung? hat mir gut gefallen, so konnte ich mich sowohl in Phil als auch in seinen Vater Fred hineinversetzen. Gut gefallen hat mir, dass die Beziehung zwischen Fred und Karla nicht dem Klischee entspricht, das man sofort mit Sterbebegleitung und Hospizarbeit verbindet. Durch den Einbezug von Phil wurde die anfänglich doch etwas beklemmende und tatsächlich dem Klischee entsprechende Situation aufgelockert und hat eine besondere Dynamik erfahren. Schön fand ich es, dass auch ein Augenmerk auf die Vater-Sohn-Beziehung geworfen wurde und es nicht hauptsächlich um die Sterbebegleitung von Karla ging. Für mich persönlich war die Beziehung zwischen Karla und Phil am interessantesten und mich hat sehr gefreut, dass Phil sich durch die Zeit bei Karla entwickelt hat.
Insgesamt hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, es hat mich zum Nachdenken angeregt und wird mich noch eine Weile beschäftigen.

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Es klingelte an der Tür