Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ingrid Seeber:
kann nicht .... ernst genommen werden und ist in Phantasien eines Pubertierenden anzusiedeln
Thilo Bock läßt die Zeiten rund um den Mauerfall in Westberlin wieder aufleben.
Er ist profunder Kenner und offensichtlich auch Liebhaber des öffentlichen U-Bahn und S-Bahnnetzes in Berlin und seinen Vororten und legt seinen Roman im Netz des Schienenfahrplans an.
Als unbezahlter Praktikant bei einer Vorortezeitung, der gerade sein Abitur abgeschlossen hat, macht er in kurzer Zeit ungeahnte Lebenserfahrungen.
Der Icherzähler ist Liebhaber nicht nur von lachsfarbenen und weißen Anzügen, er entwickelt sich in kurzer Folge vom unerfahrenen Liebhaber "im Trainingsmodus", zum Beglücker
dreier Frauen gleichzeitig, es bemühen sich um ihn ohne voneinander zu wissen: eine Mutter, deren Tochter und eine Liebesdienerin.
Sein Vater ist Beamter und als solcher Gralshüter der "Senatsreserve", die von Westdeutschland zur Versorgung der Bewohner Westberlins bei einer eventuellen Abriegelung ihres Stadtteiles durch die DDR eingerichtet worden war.
Bei den periodisch durgeführten Wälzungen wurden Artikel des Bestandes an Beamte abgegeben und so gab es in seinem Elternhaus ständig wohlsortierte Lager an Pantoffeln, Fahrrädern, Konserven, ec. die zum Leidwesen der Familienmitglieder ständig aufgebraucht werden mußten
Mit seinem Journalistenkollegen gaubt er, auf die Gründe der Unterlassung des Ausbaus der U-Bahnlinie 8 gestoßen zu sein.
Die beiden Kollegen geraten bei ihren Recherchen immer weiter von ihrem bürgerlichen Leben ab, um ins Zwielicht der Unterwelt einzutauchen und von ihm gefangen genommen zu werden.
Mit dem Umgang im neuen Milieu schlüpft der Icherzähler und Protagonist plötzlich in die dritte Person, er kann sich ofensichtlich mit den wirren Schilderungen nicht mehr identifizieren. Nach abenteuerlichen Erlebnissen, in einem Stollen, in dem Schmuggelware gelagert wird und sich just unter der geplanten und nicht durchgeführten U-Bahnlinie befindet, wird sein privates Umfeld von Unterweltgrößen gepeinigt und er und sein Kollege können sich schlußendlich nur durch ein fast nicht nachzuvollziehendes Manöver aus den Händen der neuen Freunde befreien.
Der zu Beginn sich mit Beschreibungen und gelegentlich aufblitzendem Humor anlassende Roman gewinnt im dritten Teil plötzlich ein derartiges Tempo und Durcheinander, daß er eigentlich nicht mehr ernst genommen werden kann und eher in Phantasien eines Pubertierenden anzusiedeln sind.
Rezensionen von Ingrid Seeber:
Spannend, verrückt, informativ, unterhaltsam - ein Lesevergnügen. Danke
Die Tigerfrau. von Obreht Téa
Spannend, verrückt, informativ, unterhaltsam - ein Lesevergnügen. Danke
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ingrid SeeberRezensionen von Ingrid Seeber:
Eine flotte, einnehmende Erzählweise, die man als neugierige Leserin in Bezug auf die Autorin gerne hinterfragen möchte
Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden. von Grjasnowa Olga
Die schwer traumatisierte Aserbaidschanerin, ist von Verlusterlebnissen gezeichnet und liebt ohne Konventionen, wo und wie es ihr gefällt. Sie läßt sich nicht mehr festlegen und könnte überall, wenn auch nur sporadisch, leben ohne ein wirkliches Zuhause zu suchen.
Eine flotte, einnehmende Erzählweise, die man als neugierige Leserin in Bezug auf die Autorin gerne hinterfragen möchte.
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Ein absolut lesenswertes Buch.....
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
D
urch den ersten Teil des Buches habe ich mich noch etwas geplagt, der zweite Teil hat mich aber vollkommen entschädigt! Berührend, hat mich immer wieder an Benignis Film ?Das Leben ist schön? erinnert. Ein absolut lesenswertes Buch über Verlust, Schmerz, aber immer auch Hoffnung und vor allem über die Liebe
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
...die Erzählung schwankt zwischen naiv und wirr, ist langatmig, irgendwie nichtssagend
Adams Erbe. von Rosenfeld Astrid
L
eider bin ich schon wieder von einem Buch enttäuscht, habe jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen!
Der Schreibstil ist für mich entsetzlich schlecht, ich habe mich beim Lesen manchmal richtig geärgert! Natürlich ist die Geschichte dieser Familie tragisch, die Zustände trostlos, aber die Erzählung schwankt zwischen naiv und wirr, ist langatmig, irgendwie nichtssagend? und mir hat es um die Zeit leid getan, in der ich etwas anderes lesen hätte können
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Ein amüsantes Buch....
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Ein amüsantes Buch, eine außergewöhnliche Handlung, herrlich schräge Charaktere! Und nach dem Lesevergnügen, das einige Mal durch lautes Lachen unterbrochen wurde, bleibt die bange Frage, ob große Weltpolitik tatsächlich einfach so passiert???
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid PranzlRezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Ausgelesen, kurz den Kopf geschüttelt, weggelegt und vergessen
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Ein flott zu lesendes Buch, eine ziemlich konstruiert wirkende Geschichte, recht banaler Stil. Die Autorin kann sich offensichtlich nicht entscheiden, ob sie einen Familienroman, einen Krimi oder einen Psychothriller schreiben möchte. So viele Tragödien in ein Buch zu packen, wirkt einfach nur gewollt.
Ausgelesen, kurz den Kopf geschüttelt, weggelegt und vergessen
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Langweilig
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Roman . 29.08.2011. Hardback. von Jonasson Jonas
Langweilig, zu berlinerisch, bin leider nicht zum geheimen Bergwerk gekommen??..
Habe versucht, meine Tochter Teresa zum Lesen dieses Buches zu überreden, damit sie mir beim Schreiben hilft, leider ist auch sie nicht weitergekommen??
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
Bis zum Zeitpunkt des dramatischen Todes ihres Freundes habe ich das Buch gerne gelesen...
Der Russe ist einer, der Birken liebt Gebunden. von Grjasnowa Olga
Die Romanfigur Mascha beginnt die Erzählung über ihre nicht ganz einfache Beziehung zu Elias, über ihre Herkunft und die Flucht ihrer Familie aus Aserbaidschan flüssig, etwas distanziert. Bis zum Zeitpunkt des dramatischen Todes ihres Freundes habe ich das Buch gerne gelesen. Doch dann nervt sie mich mit ihren überspannten Ergüssen, ihren gewollt komplizierten Kontakten zu ihren Freunden, Bekannten, ihrer Traumatisierung, die keine Auflösung findet.
Die ?Flucht? nach Israel bringt keine Erlösung, unterbrochen wird das Selbstmitleid nur durch ihre Beobachtung der politischen Situation.
Ich möchte sie zwischendurch nicht in den Arm nehmen, sondern schütteln, um sie aus ihrer Starre zu wecken.
Rezensionen von HEYN-Leserunde Astrid Pranzl:
....ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe!?
Die Tigerfrau. von Obreht Téa
Endlich wieder ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe! Ihre wunderbare Sprache, ihre offensichtliche Freude am Erzählen von Geschichten und auch Geschichte macht dieses Buch für mich zu einem echten Genuss. Die verschiedenen Erzählebenen fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, die Kindheitserinnerungen des Großvaters voller Aberglauben und Mythen sind wunderschön, teilweise sehr berührend und traurig, aber trotzdem vermitteln sie Hoffnung (der Tiger überlebt vielleicht doch irgendwo im Gebirge mit seiner Erinnerung an die Tigerfrau?).
Ihr Blick auf die Geschichte ihres Landes ist liebevoll, mit ein bisschen jugendlicher Distanziertheit, aber wirklich berührt hat mich die tiefe Verbundenheit Natalias mit ihrem Großvater, die Suche nach seinem Ende (die Seite aus dem Dschungelbuch mit den borstigen Haaren) und die Selbstverständlichkeit, Traditionen aufrechtzuerhalten (die vierzig Tage..).
Ein schönes Buch!





