Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Dieser Roman ist einfach nur schön!
Die Sprache des Buches 'Eine Nacht Markowitz' verzaubert durch ihre Einzigartigkeit. Die poesievollen und lyrischen Beschreibungen von Dingen und Menschen sind mit einer Bodenständigkeit gemischt, die es füllig, spannend und bis zum Schluss überraschend machen. Die im Buch dargestellten Menschen sind ihren Leidenschaften zwar ausgeliefert, können zugleich aber auch Facetten von 'wahrer Freundschaft' und 'wahrer Liebe' leben.
Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:
Sehnsucht, große Sehnsucht
Ayelet Gundar-Goshens Thema ihres Erstlingswerkes ist die übermächtige Sehnsucht in einem herausforderden Leben in Palästina: die Sehnsucht und Suche nach Liebe, Frieden, Familie und Glück auf der einen und die Überwindung von Schmerz und Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Autorin schildert in einer sehr bildhaften, stellenweise "märchenhaften" Sprache, welche Wege ihre miteinander eng verbundenen Figuren einschlagen, um "Lösungen" für ihre (Lebens-)Probleme zu finden.
Schön und berührend erzählt!
Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Amüsant & spritzig!
Hab und Gier
Ingrid Noll ist trotz hohen Alters in Bestform! An einem einzigen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen, kann ich auch den nächsten Streich der Autorin nur wärmstens empfehlen!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:
Nichts für Romantiker - doch lesenswert
Hab und Gier
Der eindrucksvollen Erzählweise von Ayelet Gundar-Goshen ist es zu verdanken, dass man sich mitten drin zu finden glaubt.
Enttäuschend hingegen sind die Hoffnungslosigkeit und die unerfüllten Wünsche, die sich durch die Geschichten ziehen.
Israels Gründerzeit als Rahmenhandlung und Schauplatz zwischenmenschlicher Dramen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:
jüdisches Märchen (für Erwachsene) - aus der Neuzeit
Hab und Gier
Lesenswert ob der Sprache und der detailreichen Schilderung der Protagonisten. Ein neuzeitliches Märchen - im Mittelpunkt : Menschen und Ihre Wege beziehungsweise Irrwege im Spannungsfeld von Lust - Krieg - Schicksal - Scheitern - Hoffen - Sehnsucht
Was bleibt? Der Orangenduft in der Nase !
Rezensionen von Gerda Laurer:
Und nebenher läuft Krieg
Hab und Gier
Krieg und die Gründung des Staates Israel sind die schreckliche Hintergrundmusik, die gleich beim ersten Einlesen in den Roman nebenher zu laufen beginnt, fast ein wenig zu beiläufig. Entspricht dies vielleicht dem Lebensgefühl, das sich einstellt, wenn man sich an die ständige Präsenz drohender kriegerischer Zwischenfälle gewöhnt hat? Lassen sich vielleicht dadurch dann Mord und Totschlag ebenso leichthändig beschreiben wie die besonders schön in Worte gefasste, interessante und faszinierend-überzeugende Schilderung der Charaktere, die in ihrer jeweiligen ganz ungewöhnlichen Eigenheit tief berühren und in den Bann ziehen? Sinnlich, mitreißend, man kann den Duft der Orangen und die Hitze fast genauso intensiv spüren wie das Lachen, das erotische Verlangen aber auch die Verzweiflung und das schmerzliche Leiden an der ewig unglücklichen Liebe.
..Ineinander verstrickt sind die Personen von Anfang an und dieses Beziehungsgeflecht verfilzt sich immer dramatischer?..spannend, interessant, berührend und trotzdem witzig und leicht ? eine gelungene, unbedingt lesenswerte Geschichte.
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Danke Mr. Heyn für Deine Buchempfehlung!
Hab und Gier
In dem jetzigen Internetzeitalter, wo das Echte und Natürliche vergessen wurde, ist so ein Buch wie dieses eine Offenbarung, ein psychologisches Meisterstück.
Ein buntes, pralles Märchen, lakonisch erzählt, teils witzig, teils traurig. Wunderbar geschrieben mit einer poetischen Sprache, die nach Orangen duftet.
Die Geschichte über Jakob Markowitz und seine schöne deutsche Jüdin Bella, die er mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will, über jüdischen Widerstand, über das Leben an sich.
Erzählt nach dem Motto " Auch eine Faust war einmal eine offene Hand " von Jehuda Amichai
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Eine schaurig-schöne Geschichte
Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen
Der israelischen Autorin Ayelet Gundar-Goshen gelingt es in ihrem Romanerstling, mit wunderschönen Sprachbildern den Reiz, das Flair und die spezifische Schönheit des Landes Israels zu beschreiben. Orangenduft zieht förmlich durch das Buch, flirrend heiße Luft und karges Land nehmen vor dem inneren Auge Gestalt an.
Die Schicksale, Lebensweisen und Herausforderungen der handelnden Personen beschreibt die Autorin mit ebensolcher Intensität. Leid und Schönheit, Liebe und Hass, Leidenschaft und Einsamkeit, Sehnsucht und Freundschaft, Fanatismus und Sucht, Emanzipation und Ergebenheit in das Schicksal fügen sich leichtfüßig ineinander. Die Geschichte spannt sich vom israelischen Befreiungskampf bis ins Nazideutschland mit all den Gräueltaten. Männerfreundschaften und Frauenschicksale sind intensiv beschrieben und doch bleiben die Charaktere unverbindlich fern, so dass es mir schwer fällt, mich ganz auf sie einzulassen. Eine wunderbare Filmgeschichte, als Roman nicht nur schön - auch schaurig.
Rezensionen von re.maier-henze@web.de:
Humanum - Entfaltung der Liebe
Mit gläubigem Herzen und wachem Geist von Reinhold Stecher
Klaus Egger, der Webereiter (9)des 2013 verstorbenen Innsbrucker Altbischofs Reinhold Stecher, wählte aus dessen Nachlass 27 Vorträge und Ansprachen aus der Zeit von 1985-2012 aus. Die jeweiligen Ausführungen sind - äußerlich betrachtet - landesinternen Ereignissen und Gegebenheiten (15 u.ö.)gewidmet.
Immer wieder erinnert der Altbischof seine Zuhörer an das Humanum, das Nachdenken des Menschen über sich (112) und sein Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Natur.
Zur Pflege des Humanum innerhalb kirchlichen Lebens schlägt er wegen herrschenden Priestermangels die Volkfrömmigkeit z.B. in der Gestalt von Wallfahrten vor (29). Im Hinblick auf das soziale Leben in Unternehmen plädiert er für Verantwortungsfreue und Offenheit für Kontakte zu den Mitarbeitern; beide Größen sind ihm wichtiger als hervorragende Sachkompetenz und Verdienstmöglichkeiten (152f.). Sein Aufruf zum Humanum innerhalb der Natur gilt besonders dem Wasser, dem Schatz der Zukunft. Das Wasser ist eben nicht für alle Menschen die rinnende Selbstverständlichkeit (82). Insofern ist sein Wert wieder neu und ehrfürchtig zu bedenken und es ist vor Verunreinigung zu schützen. Zu einem Schatz der Zukunft wurde Wasser in Form einer Geldspende an eine albanische Gemeinde. Nach einigen Jahren war so viel gespendet worden, dass eine 15 km lange Wasserleitung dort den Bau einer Kirche ermöglichte (86).
Zwei große Gefahren für das Humanum sind die zeitgemäßen Versuche, den Menschen auf ein Nur zu reduzieren (113) und ihm durch Indiskretion seine Intimität zu nehmen (60).
Kirche und Welt sind daher aufgerufen, sich für eine Kultur des Gefühls (154) zu engagieren. Zu diesem weiten Feld gehört nicht nur das Einräumen von Fehlern und Irrtümern (122), sondern auch die Bereitschaft zum Dienen (144), zu Mut und zur Wende zur Einfachheit (216). Diese Anregungen und viele weitere dienen der Entfaltung der Liebe (242) und damit dem Humanum.
Herzlichen Dank an Klaus Egger für die themenreiche Auswahl aus der schriftlichen Hinterlassenschaft von Reinhold Stecher.
Rezensionen von Lisa Kulle, Buchhandlung Heyn, Klagenfurt:
Mitfiebern mit einem der sympathischsten Gauner der Literatur
Polarrot von Patrick Tschan
Jack Breiter wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und will von klein auf nicht viel mehr, als ganz nach oben zu kommen. Nach einem Hürdenlauf aus Gaunereien findet er sich in einem Konzern wieder, der den Nazis die Farbe für die Hakenkreuzfahne verkauft und wird dort prompt zum Starverkäufer. Doch es kommt wie es kommen muss: Er verliebt sich und die Probleme häufen sich unaufhörlich.
Obwohl Jack wohl kaum zu den guten Menschen zu zählen ist, so entwickelt man im Laufe der Geschichte doch eine Sympathie für ihn und drückt ihm die Daumen, dass er all seine Vorhaben schafft! Tauchen Sie ein in ein Leben voll Ideenreichtum, Hinterlist und unermüdlichem Überlebensgeist!





