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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Carmen Pranger Buchhandlung Tyrolia :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Buchhändlerinnen Tipp

In dem Thriller "Totenbleich" von Michael Katz Krefeld geht es um den vom Dienst suspendierten Polizisten Ravn, der sein Leben seit der Ermordung seiner Frau Eva nicht mehr im Griff hat.
Als sein Freund Johnson ihn um Hilfe bittet, ein vor Jahren verschwundenes Mädchen aufzuspüren, will Ravn zuerst ablehnen, doch dann nimmt er sich der Sache doch an.

Dadurch bringt er so manche Steine ins Rollen, die er vielleicht lieber nicht in Bewegung hätte setzen sollen.
Durch seinen lockeren Schreibstil und die ständig wechselnden Schauplätze schafft er es, die Spannung auf den Höhepunkt zu treiben. Einmal angefangen muss man einfach weiterlesen.
Ein wunderbares Buch, Michael Katz Krefeld ist ein Meister des Thrillergenres und absolut lesenswert.

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Rezensionen von Lisa Kulle, Buchhandlung Heyn, Klagenfurt:

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Published in 1960 and still timeless

To Kill A Mockingbird von Harper Lee

A little bit dull in the beginning (that's why only 3 and 1/2 stars) but rapid and active from the middle to the end. An incomparable book about racial hatred, equal rights, justice and social criticism with a timeless theme.

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Published in 1960 and still timeless

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Published in 1960 and still timeless

To Kill a Mockingbird von Harper Lee

A little bit dull in the beginning (that's why only 3 1/2 stars) but rapid and active from the middle to the end. An incomparable book about racial hatred, equal rights, justice and social criticism with a timeless theme.

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Rezensionen von BooksAreGreat:

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nicht so begeistert

Totenhaus von Bernhard Aichner

Mein erster Eindruck war: Dieses Buch ist irgendwie komisch. Ich kannte den ersten Teil nicht und war deswegen auch nicht auf das vorbereitet, was ich zu lesen bekommen habe. Ein Schreibstil wie ich ihn noch nie gelesen habe und eine sehr verstörende Grundgeschichte. Der Reihe nach:

Story:
Diese kann mich nicht vollends überzeugen.

Zum einen gibt es sehr spannende Stellen und dann auch wieder Momente in denen mir die Handlung nicht logisch erscheint und irgendwie zu konstruiert. Insgesamt ist es ein auf und ab zwischen Mögen und sich fragen was das jetzt genau soll.

Charaktere:
Hauptsächlich geht es um Blum und ihre Psyche. Sie ist ein sehr erschreckender Charakter. Der Blick auf ihre Seele/Psyche kann dem Leser manchmal schon den Atem rauben. Sie ist sehr aussagekräftig und tiefgehend ausgearbeitet. Manchmal hat man sogar das Gefühl man dring zu tief in ihren Kopf ein. Ich finde, dass sie ein schwieriger Charakter ist.

Schreibstil:
Ich kannte diesen Schreibstil nicht, da ich den Vorgängerband nicht kenne. Für mich ist er einfach nichts. Ich kann mich mit dieser Art zu schreiben nicht so richtig anfreunden. Die Dialoge sind mit Spiegelstrichen einfach hintereinander gesetzt. Es gibt lediglich die wörtliche Rede. Gestik und Mimik werden nicht beschrieben. Dadurch können auch keine derart lebendigen Dialoge entstehen wie ich sie von anderen Büchern gewöhnt bin. Der eine Situation oder die innere Befindlichkeit der Protagonistin beschreibende Part nimmt wesentlich mehr Raum ein als die Dialoge. Das lässt einige Passagen sehr zäh werden. Es gibt zahlreiche Wiederholungen bezüglich Blums Kindheit, die sogar Leser ohne Vorkenntnis von Totenfrau ermüden. Ich hätte mir an dieser Stelle Wiederholungen gewünscht, die mehr Substanz haben und mich umfassender informieren und nicht andauernd über die selbe Thematik.


Vorkenntnis:
Nach meiner Erfahrung wäre es angebracht den ersten Teil bereits zu kennen. Ich glaube, dass man Blum so besser verstehen kann und sich auch schon ein Bild vom Schreibstil gemacht hat.

Fazit:
Für mich ist es ein Buch, welches man nicht gelesen haben muss. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist übrigens auch ein nicht zu vergessender Punkt. Man zahlt viel und bekommt wenig. Viele Seiten sind leer oder werden nur knapp über 50% beschrieben, was speziell an der Art der Darstellung der wörtlichen Rede liegt.

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nicht so begeistert

Rezensionen von dimashq:

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Eher ein jammernder Teenie, als echte Depression

Mein Herz und andere schwarze Löcher von Warga Jasmine

Aysel denkt nur noch darüber nach, wie sie sich am schnellsten und einfachsten das Leben nehmen kann. Allerdings denkt sie, dass sie es alleine wohl nicht über die Bühne bringen kann. Deshalb sucht sie auf einschlägigen Internetseiten nach einem Partner. Schnell wird sie auch fündig. Roman hat das gleiche Ziel und ist auch noch in etwa in ihrem Alter.

Pläne werden geschmiedet, aber wohlen sie das wirklich durchziehen? Aysel beginnt zu zweifeln und um ihr Leben zu Kämpfen.
Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, er liest sich recht zügig. Hier mal eine Kostprobe:
»Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«
Aber die Protagonistin Aysel ging mir nach einer Weile doch etwas auf die Nerven. Romans Gründe sich das Leben zu nehmen, konnte ich gut nachvollziehen und auch sein Verhalten. Doch Aysel hab ich eher als jammernden Teenager wahrgenommen, was sicher nicht die Intension der Autorin war. Ihre Beweggründe waren für mich nicht nachvollziehbar. Auch, ihre Depression habe ich ihr nicht abgenommen, dafür ging es ihr viel zu schnell wieder gar nicht so schlecht und sie hatte sogar Hoffnung, was in einer echten Depression eher nicht so schnell geht. So war es auch von Anfang an sehr vorhersehbar und hat mir nicht wirklich Lesevergnügen bereitet. Romans Geschichte war dagegen ein kleiner Lichtblick.
Ich war am Ende froh, dass ich durch war und nicht länger Aysel Gedanken folgen musste. Deshalb gibt es von mir auch nur 2 Sterne und keine Weiterempfehlung, da mir dieses Buch nicht gefallen hat.

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Eher ein jammernder Teenie, als echte Depression

Rezensionen von Mel.E:

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Elsas Schatzsuche

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid von Backman Fredrik

"Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" empfand ich insgesamt als märchenhaft schön. Natürlich muss ich mich als Leser erst in die Story hineinlesen, denn die Märchen die Oma erzählt sind letztendlich wahrhaftig und hinter die Geheimnisse dessen zu kommen dauert einige Buchseiten lang.

Mir hat es Spaß gemacht Elsa zu begegnen, obwohl mir oft schmerzlich bewusst wurde, wie sehr wir Kinder prägen und auf der anderen Seite, wie groß unser menschliches Verlangen nach Liebe und Anerkennung sind.
Fredrik Backman hat eine eigenwilligen Schreibstil, der mir in "Ein Mann namens Ove" (Rezension -> HIER! ) schon sehr gefallen hat. Von der emotionalen Seite gesehen baut er Geschehnisse und Gefühle ein, die mich mitunter regelrecht mitreißen konnten. Ich litte mit Elas, aber ich konnte mich auch riesig mit ihr freuen. Für mich war "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" ein Buch zum Wohlfühlen, aber auch eines, welches mir an manchen Stellen die Tränen in die Augen trieb. Wer sich darauf einlassen kann, wird sich zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt wiederfinden. Eigentlich ist mein Wunsch ganz klar definiert. Jede/r von uns sollte eine Oma haben die uns ein Stück weit begleitet und auch wenn sich herausstellt, dass diese Oma nicht perfekt ist, sollte sie ein Bewusstsein ins uns schüren, dass wir geliebt sind mit all unseren Ecken und Kanten. Elsa ist definitiv Besonders. Sie erscheint oft reifer und älter als ihre sieben Jahre, aber gerade das ist, was sie so faszinierend macht. Es ist Elsas Suche nach Antworten und die Erkenntnis, das die Welt die Oma erschaffen hat wahr ist und viele Menschen damit verknüpft wurden. Jede/r trägt sein Päckchen und ist nicht nur dazu berufen Elsa zu beschützen.
Auch wenn Elsa oft altklug erscheint, habe ich sie von Anfang an in mein Herz geschlossen. Kinder die Besonders sind, haben oft Probleme und alle konnte Oma nicht auffangen, aber sie konnte sie ein Stück weit erträglicher machen. Auch Oma ist etwas ganz Besonderes und ich bin dankbar, dass sie mir begegnet ist, denn sie hat "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" zum Glänzen gebracht.

LESEEMPFEHLUNG!

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Elsas Schatzsuche

Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:

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Unbedingt anschauen!

Weltbilder von AirPano

Unbedingt anschauen!

Rezensionen von Martin Zirkl, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt/Celovec:

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Auslaufmodell von Paul M. Zulehner

Der Papst steigt einem an ihm vorbei schreitenden Kardinal auf die Schleppe - und "Gaacckk!" So stellt eine der Karikaturen, die Zulehners Buch illustrieren, das Auftreten von Papst Franziskus dar, das manche in und außerhalb der Kirche beunruhigt oder bewundernd aufschrecken lässt. Zulehner beschreibt diesen Reformpapst mit großer Sympathie, er stellt seine Kirchenkonzepte dar, befragt Experten zu seinen sozialen und wirtschaftlichen Themen - es entsteht ein vielschichtiges Porträt des "Steuermanns" der katholischen Kirche.

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Rezensionen von idna67:

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Gib dem Affen Zucker

Auslaufmodell von Paul M. Zulehner

Unglaublich, was sich da in diesem Buch abspielt. Inhaltlich lässt es nichts zu wünschen übrig, aufgrund der knappen, spartanischen Sprache versteht es der Autor, die Spannung vom Anfang bis zum Ende zu halten. Ideales Buch für einen Sonnentag am Badestrand. Kann ich nur weiterempfehlen...

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Rezensionen von vielleser18:

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Sprachgewaltig und fesselnd

Auslaufmodell von Paul M. Zulehner

"Ein Buch - es kann, es muss in Erstaunen versetzen." S. 130

1634, Amsterdam. Die junge Magd Helena arbeitet und lebt im Haus des Buchhändlers Thomas Sergeants. Dieser beherbergt öfters Gäste. Diesmal ist es René Descartes und sein Diener Limousin. Anfangs bekommt Helena wenig mit von dem berühmten Gast, arbeitet er doch anscheinend Tag und Nacht in seinem Zimmer an einem Buch.

Doch als er ihr nach einer Feier im Haus zu Hilfe kommt, entwickeln sich Gespräche und eine Beziehung. Eine Beziehung, die sie verheimlichen müssen.

"Ein Baum war vielleicht mit der Erde verwurzelt, aber kam nicht der Wind, der hindurchwehte, und die Vögel, die darin nisteten, von weit her ? Ich würde nie nach Frankreich kommen oder an Orte, die er erwähnte. Aber ich hatte Augen und Ohren - ich hatte Landkarten gesehen und Mr. Sergeants Titelblätter gelesen. Nach und nach konnte ich diese Orte zu mir holen." S. 119


Die Autorin Guinevere Glasfurd hat mich vor allem durch solche Sätze bezaubert. Sie schildert die historisch belegte Beziehung zwischen der Magd Helena Jans van der Strom und René Descartes. Sie lässt Helena erzählen, aus ihren Augen, ihrer Sicht, erleben wir als Leser ihre Gedanken, ihre Gefühle. Diese sind zwar aus der literarischen Feder der Autorin, doch sie hat sie an dem belegten Begebenheiten und dem historischen Kontext angelehnt.

Mich hat das Buch bezaubert, berührt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Man fühlte sich zurück versetzt in das 17. Jahrhundert und konnte sich die Protagonisten und das Umfeld sehr gut vorstellen. Es ist eine Zeit, in der es nicht üblich war, dass Mädchen/Frauen lesen und schreiben konnten. Eine Zeit, in der man in der Rolle, in die man hineingeboren war, meist blieb. Beziehungen, die getrennt durch Religion, Stand und Ansehen waren, durfte und konnte es nicht geben. Dennoch gab es sie. Heimlich, versteckt. Doch was bedeutet diese Heimlichkeit für eine Beziehung ? Guinevere Glasfurd hat dies sehr bewegend geschildert.

Es ist ein auf und ab an Gefühlen, die die Autorin hier durch Helenas Leben dargestellt, vermittelt. Ein Leben, dass ganz anders verlief als heutzutage.
Der berühmte Philosoph, Mathematiker und Naturwisschenschaftler Descartes spielt zwar eine wichtige Rolle in diesem Buch, ist dennoch nicht die Hauptfigur. Es geht nur am Rande um seine Entdeckungen und Schriften, es geht hauptsächlich um die Beziehung der beiden und ihr Leben.
Übrigens empfehle ich jedem künftigen Leser erst hinterher zu googeln!

"Obwohl er tief blicken konnte, hatte er nicht weit geblickt". S. 219

Ich könnte noch etliche solcher schönen Sätze zitieren, die deutlich machen, dass es sich hier zwar um eine historische Liebesgeschichte handelt, aber diese dennoch sehr sprachgewaltig ist und auf keinem Fall seicht ist.

Fazit:
Sprachgewaltig, fesselnd, bewegend.
Für mich war dieses Buch eine wahres Highlight !

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