Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mel.E:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein Buch, welches mich eher gelangweilt hat und von Wiederholungen lebt

Big Magic

"Eat, Pray, Love" kannte ich nur vom Hören und natürlich ist mir bewusst, dass er mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt wurde. Bisher war ich nicht in Versuchung diesen Roman lesen zu wollen und nachdem ich "Big Magic - Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" gelesen habe, rutscht es auf meiner "Will ich lesen - Liste" auch ganz weit nach hinten.

Inspiration sieht für jeden Menschen anders aus und sicherlich lebt auch nicht jeder das, was er an Begabungen hätte aus, weil es auch nicht jedem vergönnt ist Künstler zu sein. Ich selbst hatte die Hoffnung durch das Lesen von "Big Magic - Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" ein klein wenig Inspiration zu erhalten. Leider war dies ein Trugschluss, denn es hat mich nicht einen Moment lang fasziniert, da die Autorin in Erinnerungen ihres Erfolges schwelgt, sehr esoterisch angehaucht ist und mich mitunter auch wirklich gelangweilt hat. Es fiel mir schwer das Buch zu beenden. Dankbar bin ich darüber, dass ich das Buch gewonnen habe, denn meine Enttäuschung über das Geld was ich bezahlt hätte, hätte mich tatsächlich geschmerzt. Elizabeth Gilbert sagt ganz offen, dass sie das Buch für sich geschrieben hat und nicht für ihre Leser. ich frage mich, warum das Buch dann herausgebracht wurde und so hoch gelobt wird? Manchmal kann man einfach an alte Erfolge nicht anknüpfen und verärgert seine Leserschaft sogar. Ist es ihr egal was andere von ihr denken? Wenn man "Big Magic - Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen" näher betrachtet, ist es genau diese Aussage von dem das Buch lebt. Mach was du willst, ziehe es durch und scheiß auf das, was andere von dir halten. Wenn du magst, kannst du sogar Penisse an die Wand malen und dich einen Dreck darum scheren was andere darüber sagen oder denken. Es ist eine Einstellung, die manche Menschen im Leben weiterbringen, für mich aber nicht die Einstellung ist die ich teilen möchte. Der erste gute Eindruck nach der Leseprobe verflog sehr schnell und geblieben ist ein leichtes Gefühl der Leere, da die Botschaft bei mir leider nicht angekommen ist. Mir blieb das Buch zu oberflächlich und nichtssagend. Mit sehr gutem Willen kann ich eine bedingte Leseempfehlung aussprechen und das Buch mit 3 gutgemeinten Sternen bewerten. Mehr ist leider nicht drin. Schade!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Mel.E
Ein Buch, welches mich eher gelangweilt hat und von Wiederholungen lebt

Rezensionen von thora:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Das war ein Schuss in den Ofen

Big Magic

Inhalt/Klappentext: Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit ?Eat Pray Love? lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit ?Big Magic? schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann.

Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben? Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an ? und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben

Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Es ist leider nicht den Versprechungen des Covers und des Klappentextes gerecht geworden. Ich konnte mich leider nicht in das Buch einlassen. Für mich fühlte es sich an als ob die Autorin willkürlich zwischen den Themen hinundher gehüpft ist. Inhaltlich war es für mich eine Flop. Der Schreibstil für sich alleine gesehen hat mir doch ganz gut gefallen. ich kann das Buch nicht einem bestimmten Bereich zuordnen. Es kommt mir so vor als wollte die Autorin bei den verschiedensten Klientelen punkten und hat es damit ein bischen übertrieben. Dadurch kann ich das Buch einfach nicht in eine Sparte einorden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von thora
Das war ein Schuss in den Ofen

Rezensionen von helmut zechner:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Feines Debut!

Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski

Als Chef des Feuilletons der "Zeit" einen Roman zu veröffentlich birgt ein gewisses Risiko, wird man doch da besonders kritisch beäugt. Adam Soboczynski braucht sich aber nicht zu fürchten. Leicht und flockig kommt sein Erstling daher. Gespickt mit guter Beobachtungsgabe für die deutsche Kunst- und Journalistenszene und feinem Humor bescheren die fabelhaften Eigenschaften ebenso fabelhafte unterhaltsame Stunden.

An zwei Abenden durchgelesen und mit einem Schmunzeln und zufrieden ins Buchregal geschlichtet!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von helmut zechner
Feines Debut!

Rezensionen von Schnuck59:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Geschichte mit unterschiedlichen Weggabelungen

Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski

Die Idee zu dem interaktiven Entscheidungsroman ?Schicksalsgöttin? von Simone Walleck fand ich erst einmal interessant und war neugierig auf den Schreibstil. Ich könnte die verschiedenen Facetten unterschiedlicher Leben bezogen auf Familie, Liebe, Leidenschaft, Sex, Freundschaft und Abenteuer lesen und mitgestalten.

Als Leserin habe die Geschichte der drei Frauen in der Hand und kann an mehreren Wegpunkten deren weiteren Wege bestimmen.
Nach einer kurzen Einleitung gab es einen Psychotest, bei dem ich herausfinden sollte, mit wem ich die Geschichte beginne. Danach konnte ich dann die beiden anderen Lebenswege beeinflussen.
Da wäre die bodenständige Barbara, 45, die sich zwischen ihrem Ehemann und einer früherer Liebe entscheiden kann. Mira, 35, ist frisch geschieden, erfolgreiche Immobilienmaklerin und liebt nun ihre Freiheit. Emma, 25, ist wie eine Prinzessin, sehnt sich nach Familienleben und erhält einen Heiratsantrag von ihrem Freund Alexander. Ich habe nach dem Test mit der Geschichte von Barbara begonnen. In deren Geschichte gab es 3 Weggabelungen mit jeweils 2 Alternativen. Insgesamt kommt das Ebook so auf 400 Seiten, die in 41 Abschnitte eingeteilt sind.
Das Cover ist ansprechend gestaltet. Die Farbgestaltung ist nach meinem Geschmack. Der Schreibstil ist insgesamt locker und flüssig.
Mir persönlich hat im Nachhinein die Form als Entscheidungsroman nicht gefallen. Ich wollte auch wissen, wie es anders weitergegangen wäre, hatte aber ja schon einen Weg gelesen und wollte nicht von vorn beginnen um dann andere Wege festzulegen. Der gelesene Teil war auch eher kurz und gäbe es vielleicht nach anderen Entscheidungen noch eine Überraschung? Für mich wurde es dadurch keine runde Sache und wirkte eher unruhig und unübersichtlich.
Ich vergebe 3 Sterne. Ich hatte mich in meinen Erwartungen geirrt und weiß nun, dass interaktive Entscheidungsromane nicht meins sind. Das hat aber keinen Bezug zur Arbeit der Autorin.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schnuck59
Feines Debut!

Rezensionen von Schnuck59:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Nicht schweigen, sondern miteinander reden

Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski

In ?Ein zauberhafter Sommer? erzählt Corona Bomann von Larissa und ihrer Nichte Wiebke, die sich während ein paar Wochen im Sommer näher kennenlernen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, Klarheit über ihren Wünsche ans Leben finden und dann beide neues Glück erleben.

Das Buch vom Marion von Schröder Verlag, der zur Ullstein Verlagsgruppe gehört, ist eine gebundene Ausgabe mit Pappband.

Dieser hat für mich nicht genügend Festigkeit und die Oberfläche wirkt empfindlich. Das Format und der Schnitt gefallen mir sehr gut. Das Cover wirkt durch die gut abgestimmte Farbgestaltung, die abgebildeten Brombeeren und der skizzierten Ranke frisch und sommerlich. Dies ist sehr ansprechend, passend zum Titel und an den Inhalt angelehnt.

Die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Sie werden authentisch dargestellt und ich kann deren Gedanken gut nachvollziehen. Es gibt Stellen, die zum Nachdenken, bezogen auf Familie, Beziehungen und das eigene Verhalten, anregen. ? Man muss reden, sich wenn nötig auch zanken, aber niemals schweigen.? Dass Brautschuhe als individuelle Gestaltung bemalt werden habe ich hier neu kennengelernt. Zusätzlich habe ich etwas über die Symbolik von Mohnblumen erfahren. Die Natur in Mecklenburg, Rund um Waren, wurde sehr gut beschrieben.

Nach dem Lesen des Prologs ist man gespannt auf die Hintergründe. Es kommt etwas Spannung auf. Die Geschichte rund um Larissa und Max wird dann in den Ablauf des Romans mit eingebaut und man erfährt Gegebenheiten aus der Vergangenheit. Die Handlungen sind allerdings insgesamt sehr vorhersehbar und für mich daher ohne Spannungsbogen. Den Epilog hätte ich schon ab Mitte des Buches mit ähnlichem Inhalt so schreiben können. Der Schreibstil von Corona Bomann ist flüssig und leicht, fast schon sommerlich.

Mich hat dieser ?Sommerroman? gut unterhalten und ich empfehle ihn als leichte Lektüre für den Sommerurlaub, vorzugsweise in Mecklenburg Vorpommern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schnuck59
Feines Debut!

Rezensionen von Schnuck59:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein berührender Lebensweg

Vor hundert Jahren und einem Sommer von Jürgen-Thomas Ernst

In seinem Roman ?Vor hundert Jahren und einem Sommer? beschreibt Jürgen-Thomas Ernst die Geschichte einer jungen Frau, die sich ihr Glück im Leben erkämpfen muss. Sie muss ihre Existenz sichern und kämpft für ein besseres Leben.
Annemie wird als uneheliches Kind geboren und wächst zusammen mit dem Jungen Jonathan im Dorf der Kirschen bei freundlichen Zieheltern auf.

Danach muss sie im Armenhaus leben, hat einen schweren Lebensweg und kehrt nach einigen Schicksalsschlägen ins Dorf ihrer Kindheit zu ihrem Ziehvater zurück. Durch die Möglichkeit in einem Glashaus, das sie zusammen mit Jonathan errichtet, reife Kirschen im März zu ernten scheint ihr Glück möglich.
Der Autor beschreibt das Schicksal von Annemie sehr detailliert. Trotz vieler schwieriger Umstände und unterschiedlicher Rückschlägen meistert sie meist alleine ihr schweres Leben. Der Schreibstil ist fesselnd, stimmungsvoll und bildreich. Die Trennung von ihrer Mutter Sofie ist sehr emotional und poetisch wiedergegeben. Insgesamt bekommt der Leser einen Einblick in die damalige Lebenssituation, das meist arbeitsreiche Leben, die Standesunterschiede und die Moralvorstellungen. Die Veränderungen der Natur und des Lebens zu verschiedenen Jahreszeiten beschreibt der Autor sehr detailliert, allerdings gibt es durch Wiederholungen langatmige Textstellen. Es gibt keinerlei Ortsangaben, nur Beschreibungen der Landschaften und der Himmelsrichtungen. Nur wenige Personen werden mit Namen genannt. Das Cover hat mit den Kirschen auf schneebedeckten Zweigen einen Bezug zur Geschichte, die reifen Kirschen im März. Auf mich wirkt die Darstellung unruhig. Durch den Titel und die Beschreibung des Krieges ist es möglich die Geschichte zeitlich einzuordnen.
Der Roman ist eine berührende Geschichte. Für mich ist diese allerdings mit zu vielen Schicksalsschlägen und Schwierigkeiten dargestellt, wirkt auf mich überwiegend schwermütig und negativ. Wie bei den meisten Märchen gibt es bei diesem ?märchenhafter Entwicklungsroman? aber auch ein gutes Ende.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schnuck59
Ein berührender Lebensweg

Rezensionen von Schnuck59:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Ein berührender Lebensweg

Vor hundert Jahren und einem Sommer von Jürgen-Thomas Ernst

In seinem Roman ?Vor hundert Jahren und einem Sommer? beschreibt Jürgen-Thomas Ernst die Geschichte einer jungen Frau, die sich ihr Glück im Leben erkämpfen muss. Sie muss ihre Existenz sichern und kämpft für ein besseres Leben.
Annemie wird als uneheliches Kind geboren und wächst zusammen mit dem Jungen Jonathan im Dorf der Kirschen bei freundlichen Zieheltern auf.

Danach muss sie im Armenhaus leben, hat einen schweren Lebensweg und kehrt nach einigen Schicksalsschlägen ins Dorf ihrer Kindheit zu ihrem Ziehvater zurück. Durch die Möglichkeit in einem Glashaus, das sie zusammen mit Jonathan errichtet, reife Kirschen im März zu ernten scheint ihr Glück möglich.
Der Autor beschreibt das Schicksal von Annemie sehr detailliert. Trotz vieler schwieriger Umstände und unterschiedlicher Rückschlägen meistert sie meist alleine ihr schweres Leben. Der Schreibstil ist fesselnd, stimmungsvoll und bildreich. Die Trennung von ihrer Mutter Sofie ist sehr emotional und poetisch wiedergegeben. Insgesamt bekommt der Leser einen Einblick in die damalige Lebenssituation, das meist arbeitsreiche Leben, die Standesunterschiede und die Moralvorstellungen. Die Veränderungen der Natur und des Lebens zu verschiedenen Jahreszeiten beschreibt der Autor sehr detailliert, allerdings gibt es durch Wiederholungen langatmige Textstellen. Es gibt keinerlei Ortsangaben, nur Beschreibungen der Landschaften und der Himmelsrichtungen. Nur wenige Personen werden mit Namen genannt. Das Cover hat mit den Kirschen auf schneebedeckten Zweigen einen Bezug zur Geschichte, die reifen Kirschen im März. Auf mich wirkt die Darstellung unruhig. Durch den Titel und die Beschreibung des Krieges ist es möglich die Geschichte zeitlich einzuordnen.
Der Roman ist eine berührende Geschichte. Für mich ist diese allerdings mit zu vielen Schicksalsschlägen und Schwierigkeiten dargestellt, wirkt auf mich überwiegend schwermütig und negativ. Wie bei den meisten Märchen gibt es bei diesem ?märchenhafter Entwicklungsroman? aber auch ein gutes Ende.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schnuck59
Ein berührender Lebensweg

Rezensionen von doreen.rachel@gmx.de:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Das Licht der letzten Tage

Das Licht der letzten Tage von Mandel Emily St. John

Klappentext:
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll.

Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet ? und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.

Meine Meinung:
Aufgrund des Klappentextes habe ich einen spannenden Endzeitroman erwartet, leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte beginnt in Toronto, wo Arthur Leander, der eine zentrale Rolle im Buch einnehmen wird, plötzlich auf der Bühne zusammenbricht und kurz darauf stirbt. Er spielte gerade den König Lear während einer Shakespeare-Aufführung.
Des Weiteren erfahren wir, dass zu eben dieser Zeit eine Grippe ausbricht die sich rasend schnell verbreitet und den Großteil der Bevölkerung auslöscht. Es gibt nur ganz wenig Überlebende, dazu gehört unter anderem eine fahrende Symphonie, eine Gruppe von Schauspielern und Musikern, die sich nach dem Untergang der Welt zusammengeschlossen haben und nun von Ortschaft zu Ortschaft fahren um dort ihre Stücke, insbesondere Shakespeare aufzuführen.
An sich klingt das alles sehr spannend, man möchte unbedingt wissen wie es den Überlebenden geht und wie sie mit ihrer veränderten Lebenssituation (kein Strom, kein Benzin usw.) umgehen.
Leider nimmt die Geschichte um Arthur für meinen Geschmack einen zu großen Teil des Buches ein. Wir erfahren eigentlich alles über Arthur und sein Leben mit Höhen und Tiefen, das Leben ?Danach?, also nach der Epidemie, kommt meiner Meinung nach viel zu kurz.
Ich hatte mit einer völlig anderen Geschichte gerechnet, weswegen mir das Buch vielleicht nicht so gut gefallen hat. Möglicherweise habe ich auch den tieferen Sinn dahinter nicht wirklich verstanden. Jedenfalls blieben viele Dinge, über die im Buch ausschweifend berichtet wurde, völlig ungeklärt und waren deshalb einfach unnütz (Briefe an V., eingeritztes ?t-?, Was wurde aus Elizabeth?).
Die Autorin hat einen angenehmen, wenn auch nicht immer flüssigen Schreibstil, welcher es mir am Anfang recht schwer machte richtig in die Geschichte einzutauchen. Manche Sätze musste ich dreimal lesen um sie zu verinnerlichen. Es wird immer im Wechsel zwischen ?nach der Grippe? und ?vor der Grippe? geschrieben, ich hätte mir jedoch mehr vom ?Danach? gewünscht.
Emily St. John Mandel versucht uns mit viel Einfühlungsvermögen das Ende der Welt darzubringen, aber mir persönlich ging es zu viel um Theater, Shakespeare und Comics. Wen diese Themen nicht abschrecken, wer Lust auf eine einfühlsame und mitfühlende Geschichte über den Weltuntergang fast ohne Blut und Grausamkeiten hat, der wird an diesem Buch sicher seine Freude haben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von doreen.rachel@gmx.de
Das Licht der letzten Tage

Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Grösster Respekt!!!!!!

Das Licht der letzten Tage von Mandel Emily St. John

Für mich sind ja die wenigen Stücke, die Keith Richards seit jeher auf jeder Stones Platte singt, oft die heimlichen Sieger der jeweiligen Alben.
Seine rauchige und authentische Stimme gefällt mir einfach – es ist auch egal, ob er mit diesem Reibeisen nun jeden Ton exakt trifft.
Mit stolzen 72 Jahren und 23 Jahre nach seinem letzten richtigen Machwerk legt Richards sein 3.

Soloalbum vor (na ja, eigentlich das 10. inkl. div. Live-Alben).
In meinen Ohren das Beste, was er bis dato gemacht hat. Gutes Songwriting trifft erdigen Blues und Rock und vor allem die ruhigen Nummern überzeugen, nein, begeistern! Richards versteht es, schöne Melodien stimmungsvoll mit seinem etwas räudigen Gitarrenspiel und der noch räudigeren Stimme reizvoll zu verbinden. Richards singt, spielt Gitarre, Bass und Piano. Den Rest überlässt er seiner schon traditionell erstklassigen Band, die das übrige tut, um Crosseyed Heart zu einem richtig großen Album werden zu lassen. Ein Duett mit Norah Jones versüßt einem die Platte zusätzlich!
Grösster Respekt!!!!!!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Almut Nestelbacher, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt
Das Licht der letzten Tage

Rezensionen von Ela_Ela:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Zweiter Teil wieder top

Der Mädchenmaler von Monika Feth

Inhalt: Hochspannung für Thriller-Fans: Jettes zweiter Fall! An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln. Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ? und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf der Spur ? Es ist Winter geworden und immer noch trauern Jette und Merle um ihre ermordete Freundin Caro.

Vor kurzem ist Mike in ihre WG gezogen. Die beiden Mädchen haben einen Jungen als neuen Mitbewohner ausgesucht, denn für Caro gibt es ohnehin keinen Ersatz. Durch Mike lernt Jette die gleichaltrige Ilka kennen, in die Mike verliebt ist. Doch an Ilka, die bei ihrer Tante lebt, seit die Eltern bei einem Verkehrsunfall verunglückt sind, kommt er nicht wirklich heran. Dann verschwindet Ilka plötzlich spurlos. Jette äußert der Polizei gegenüber den Verdacht, sie könne entführt worden sein ? doch Kommissar Melzig glaubt ihr nicht, hält ihre Reaktion auf Ilkas Verschwinden für überspannt. Jette beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, und kommt bald einem dunklen Punkt in Ilkas Vergangenheit auf die Spur: Vergeblich hatte Ilka versucht, sich aus der Umklammerung ihres älteren Bruders Ruben, eines erfolgreichen Szenemalers und einer der umschwärmtesten Typen der Stadt, zu lösen. Sie hatte den Kontakt zu ihm abgebrochen, er jedoch hat in letzter Zeit mehrfach versucht, die Beziehung zu seiner Schwester wieder aufzunehmen. Hält er den Schlüssel zu Ilkas Verschwinden in der Hand? Jette begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr und nur einer kann sie retten: Melzig ?

Dieses Mal geht es nicht um einen Mörder sondern um einen Entführer. Die Freundin von Jettes und Merles Mitbewohner wird entführt und keiner weiß warum. Ilka ist ein eigenes Geheimnis für sich, sie hat ihrem Freund wenig aus ihrer Vergangenheit verraten, da sie diese einfach vergessen will.

Dieses Buch wird wieder aus mehreren Perspektiven erzählt (Jette, Jettes Mutter, Mike, Ilka, Ruben und Kommissar Melzig).

Wieder erfährt man von Anfang an wer der Entführer ist. Und wir erfahren auch seine Beweggründe, was ihn sogar ein wenig sympathisch macht. Außerdem finde ich den Perspektivenwechsel echt interessant und spannend.

Fazit: Das Buch ist genauso toll gelungen wie der erste Teil. Außerdem wieder absolut spannend und kaum wegglegbar.

Serie:
1. Der Erdbeerpflücker
2. Der Mädchenmaler
3. Der Scherbensammler
4. Der Schattengänger
5. Der Sommerfänger
6. Der Bilderwächter
7. Der Libellenflüsterer

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ela_Ela
Zweiter Teil wieder top