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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

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Eine verlorene Zeit ....

Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray


Nicht nur urlaubsbedingt kommt meine Stellungnahme zu spät. Nach mehreren Versuchen in die Geschichte einzutauchen ist es mir nicht gelungen dem Erzählstrang zu folgen. Entgegen meinem Leseverhalten habe ich schließlich den Versuch aufgegeben das Buch zu Ende zu lesen. Der Titel hat mich neugierig gemacht, das Geheimnis der verlorenen Zeit habe ich leider nicht erfassen können.

Zum ersten Mal vergebe ich nur einen Stern.

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Eine verlorene Zeit ....

Rezensionen von Tarika:

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Eine wunderbare Geschichte

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Die 63-jährige Britt-Marie liebt es, wenn alles schön und sauber ist und erledigt diesen Job vierzig Jahre lang für ihren Mann Kent. Doch sie hat ihn verlassen, da er sie betrogen hat. Also muss Britt-Marie sich eine Arbeit suchen und landet so im beschaulichen Örtchen Borg, einem Dorf mit einer Straße, die hinein- und wieder hinausführt.

Borg leidet unter der Finanzkrise und viele Geschäfte mussten geschlossen werden. Das einzige, was den Bewohnern geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Und damit kann Britt-Marie nicht wirklich was mit anfangen?

Fredrik Backmans Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt quasi nur so über die Seiten. Die lockere und leicht ironische Erzählweise macht Spaß und das eine oder andere Mal musste ich wirklich schmunzeln, aber auch die emotionale Seite wird nicht ausgelassen.
So ist Britt-Marie ein Charakter von dem man anfangs denkt, dass man eigentlich nicht so viel von ihr lesen will, denn sie schein anstrengend, denn, so wird immer wieder über das Buch hinweg betont, dass Britt-Marie keine Vorurteile habe ? zumindest nicht nach außen hin. Doch auf ihre ganz eigene Weise ist die Protagonistin wirklich liebenswert, denn sie ist einfach ein herzensguter Mensch und tut einem durch die Geschichte von ihrem Mann Kent doch ein wenig Leid und man hat sie doch ziemlich schnell gern.
Aber auch Borg hat viele bezaubernde Bewohner, die jeder einzigartig für sich sind und der Geschichte doch ein wenig Tiefe geben, da doch auch in so einem kleinen Dorf wie Borg hat jeder mit seinen eigenen Schicksalen zu kämpfen haben. Und so ist es nicht nur Britt-Marie, die dieses Buch ausmacht, sondern ein Zusammenspiel von den Dorfbewohnern und ihr. Auf ihre schrullige, pedantische Art mischt Britt-Marie aber auch hier auf, und es gibt viele schön, lustige, aber auch traurige Momente.
So merkt man auch ? selbst wenn man kein Fußballfan ist ? wie sehr die Bewohner von Borg dieses Spiel lieben und wie begeistert sie davon sind. Fast schon meinte man, dass die Begeisterung dafür auch auf den Leser abfärben könnte. Auf jeden Fall versteht man, wieso sie diesen Sport lieben, denn viel ist in dem kleinen Dorf leider nicht geblieben.

?Britt-Marie war hier? konnte mich auf ganzer Linie begeistern und auch die Protagonistin hatte man schließlich gern. Ich fühlte mich gut unterhalten mit Humor, aber auch mit ernsten Themen.

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Eine wunderbare Geschichte

Rezensionen von Janine2610:

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»Nur gemeinsam können wir die Einsamkeit besiegen.«

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Nach dem Zuklappen des Buches bleibt ein überwältigendes Gefühl zurück ... Ich bin überwältigt von all den tiefsinnigen Gedanken darin, von der Sprache, die von einer zarten Melancholie geprägt ist und von den bewegenden Schicksalsschlägen der Protagonisten.
»Vom Ende der Einsamkeit« ist nach »Fast genial« mein zweites Buch von Benedict Wells, aber das erste von ihm, das von mir den Lieblingsbuch-Status erhält.

~ Was sorgt dafür, dass ein Leben wird, wie es wird? ~
(S. 11)

Jules Moreau erzählt hierin die Geschichte seines Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen und den Erkenntnissen, die er daraus zieht. Angefangen bei seiner Kindheit, seinen Eltern und dem schrecklichen Unfall, bei dem sie zu Tode kommen. Jules erzählt, was dieser Schicksalsschlag mit ihm und seinen beiden Geschwistern Marty und Liz angerichtet hat ...

Jules ist ein Träumer, leidenschaftlicher Koch und fotografiert gerne. Aber vor allem - und das ist seine größte Leidenschaft - schreibt er unheimlich gerne (und gut). Die Einsamkeit und das Alleinsein spielt in seinem Leben seit dem Tod der Eltern eine sehr große Rolle. Auch Alva, ein Mädchen mit roten Haaren, das er ?danach? in der Schule kennenlernt, nimmt Raum in Jules Leben und Gedankenwelt ein. Mit Alva entwickelt sich eine der schönsten, aber auch tragischsten Liebesgeschichten, die ich jemals gelesen habe ...

~ Zu Hause erwartete mich Stille, ein mir seit Jahren vertrautes Geräusch. Doch wie sehr war mir diese Einsiedlerexistenz inzwischen zuwider, diese Unfähigkeit, am Leben teilzunehmen. Immer nur geträumt, nie wirklich wach gewesen. Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst? ~
(S. 162/163)

Sich mit der Endlichkeit des Lebens auseinandersetzen, das ist es, was Jules in seinem Leben tun muss. Erkenntnisse, wie dass im Leben nicht immer alles gerecht abläuft oder dass man sein eigenes Dasein/seine Gedanken und Handlungen selbst in der Hand hat, sprich, dass man selber dafür verantwortlich ist, was für ein Leben man führen möchte, sind ebenfalls Dinge, die Jules im Laufe der Zeit zu verstehen beginnt und annimmt.
Jules hat wirklich kein leichtes Leben gehabt, umso interessanter fand ich seine Entwicklung, die durch seine Erzählungen der Vergangenheit gut zu verfolgen war. Er macht sich oft Gedanken über die Zeit, Erinnerungen und die Vergangenheit - das Buch hat für mich also sehr viele zum philosophieren einladende Fragen bereitgehalten, die das Ganze zu einem Lesegenuss der besonderen Art gemacht haben.

~ Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. ~
(S. 299)

Ich mochte an dieser Geschichte einfach alles: die Sprache, die Protagonisten, den Verlauf, die Tiefgründigkeit, die Tragik und vor allem wie all das enorm bewegende Gefühle in mir hervorrufen konnte.
Wer Bücher mit Tiefgang mag und einer flüssig-fesselnden Geschichte mit viel Liebe und Tragik nicht widerstehen kann, sollte UNBEDINGT zu »Vom Ende der Einsamkeit« greifen. Ich war und bin nach wie vor ziemlich ergriffen davon!

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Eine wunderbare Geschichte

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Schade um die Zeit

Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Bin ganz entgegen meines Stiles mit der Rezension des Buches zu spät, da ich dieses zähe, schwer verständliche Buch unbedingt zu Ende lesen wollte. Habe es leider nicht geschafft. Jede Stunde die ich mit diesem Buch verbracht habe, ist eine vergeudete Stunde die besser genützt werden hätte können.

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Schade um die Zeit

Rezensionen von AngiF:

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Die Nuss der Wahrheit

Das Geheimnis der verlorenen Zeit von John Wray

Die elfjährige Lisa ist gerade erst mit ihren Eltern aus der Stadt in eine weit abgelegene Neubausiedlung umgezogen. Der Makler hatte der Familie andere Kinder versprochen, aber die Siedlung entpuppt sich als ein wahres Rentnerparadies. Lisa hat durch den Umzug ihre allerbeste Freundin Alice verloren, die sich viel zu schnell mit der Nachfolgerin in Lisas altem Kinderzimmer, Estelle, verschwestert hat.

Hatten doch zuvor Lisa und Alice Tür an Tür gewohnt und alles zusammen unternommen. Eigentlich soll Lisa ihre neue Nachbarschaft nicht allein erkunden, denn die Eltern sind besorgt, ihr könne etwas zustoßen. Lisas Mutters ist durch ein eigenes Erlebnis als Mädchen geradezu traumatisiert, auch Lisa könnte wie sie selbst einer versuchten Entführung zum Opfer fallen. Allein und gelangweilt macht sich das Mädchen dennoch auf dem Weg, die Umgebung zu erforschen. Das gerade neu errichtete Waisenhaus bietet sich ihr geradezu an. Noch sind keine Kinder eingezogen, immerhin den Gärtner lernt Lisa kennen. Als er ihr unwissend ihrer Allergie eine Walnuss anbietet, wacht Lisa auf der Krankenstation des Waisenhauses wieder auf. Allergischer Schock! Ohne zuviel von der Handlung verraten zu wollen, so stimmt der Buchtitel nur zu gut, denn für Lisa steht von nun an ihre Welt auf dem Kopf.

Die Autorin Alexa Hennig von Lange schreibt in frischer, moderner, dem Alter ihrer Leser angepasster Sprache. Ihr Schreibstil ist flüssig und in einem hervorragenden Tempo. Die Charaktere sind alle wunderbar angelegt und spielen herrlich miteinander. Die Geschichte selbst ist unsagbar einfühlend und zu Herzen gehend. Die Entwicklung, die Lisa in dem Zeitraum durchlebt ist schön zu sehen und lässt den Leser mit ihr mitfiebern. Die Altersfreigabe ist bei 10 Jahren festgelegt und ich bin sicher, Mädchen und Jungen fühlen sich angesprochen und werden sicherlich auch die Botschaft des Buches verstehen ? Freundschaft und Vertrauen.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Auch wenn es sich bei diesem Buch um eines für Kinder handelt, so hatte ich doch großen Lesespaß und habe mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt.

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Schade um die Zeit

Rezensionen von manu63:

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Es beginnt

Die Wolfselbin Die Wolfselbin von Susanne Ferolla

Der Dämon ist der erste Band der Trilogie Die Wolfselbin von Susanne Ferollo. Sie nimmt die Leser mit in eine Welt in der es Wolfselben gibt, diese sind eine Mischung aus Wolf und Elbe, dann gibt es die Menschen und Mischwesen aus Wolfselben und Menschen die Ji'harbi. Alle bekämpfen sich mehr oder minder stark.

In diesem ersten Band werden für mich erst mal die Charaktere eingeführt und der Leser bekommt erste Eindrücke von der Welt in der die Protagonisten leben. Viele Hintergründe werden noch nicht erklärt und ich fühlte mich anfangs noch nicht so heimisch in dieser Welt, weil viele Fragen die sich mir aufwarfen nicht erklärt wurden.

Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar, die Namen der einzelnen Charaktere nicht so ganz griffig. Der Band macht jedoch auch neugierig darauf wie es weiter geht und ich kann schon mal verraten das gleich zu Beginn von Band zwei viele Fragen, die ich hatte, geklärt wurden. Ich hätte mir für den Auftakt dieser Trilogie einen umfangreicheren ersten Teil gewünscht der nicht so viele Fragen offen lässt, zum einsteigen und sehen ob einem der Stil der Autorin gefällt ist dieser Band allerdings genau richtig. Hätte ich meine Rezension gleich nach dem Ende von Band eins geschrieben hätte ich dieses Teil schlechter bewertet, so jedoch ist es in Zusammenhang mit Band zwei ein ordentlicher Auftakt und eine Einführung der Charaktere, die dem Leser die Einstellungen der einzelnen Handelnden näher bringt.

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Es beginnt

Rezensionen von LadyIceTea:

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Spannende Idee, leider zu sehr in die Länge gezogen

Die Wolfselbin Die Wolfselbin von Susanne Ferolla

Sandra lebt mit Ben und Ivy in ihrem neuen Haus im Nirgendwo. Bis auf Ivys pubertäre Zickereien trübt nichts das traute Familienglück. Doch dann dringen eines Abends zwei Männer brutal in ihr Heim ein und versuchen mit Hass und Gewalt ihr Leben zu zerstören. Es gibt kein Entkommen, schon gar nicht als Sandra merkt, dass sie einen der Männer näher kennt, als ihr lieb ist.

Das Cover des Buchs ist gut gewählt. Die Hütte in der Wildnis passt perfekt zur Story. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut an einem Stück lesen. Die Autorin verwendet Perspektivenwechsel um die Sichtweise einzelner Protagonisten aufzuzeigen. So ist nahezu jedes Kapitel immer wieder aus der Sicht einer der Protagonisten geschrieben. Das macht alles spannender und fesselt einen an die Geschichte.
Die Protagonisten werden fast alle im Laufe der Geschichte, immer tiefer betrachtet. Man lernt ihre Gedanken und Gefühle kennen und erfährt einiges über ihre Vergangenheit. Das hat die Autorin gut angelegt. Auch durch Rückblenden in die Kindheit, konnte man der Story sehr gut folgen.
Leider zogen sich einige Handlungsstränge doch sehr in die Länge. Manchmal wäre da kurz und knackig besser gewesen. Es gab auch einige überflüssige Kapitel. Sie sollten die Handlungen zwar ergänzen aber es wäre auch ohne gegangen. Sie haben mich eher etwas befremdet. Ich verrate jetzt nichts genaueres, um nicht zu spoilern. Es gab auch ein paar Stellen wo ich mich nur gefragt habe, was das jetzt soll. Da konnte ich nicht nachvollziehen, warum die Autorin das jetzt noch schreiben musste und ob das nicht doch nur Lückenfüller waren.
Das ist sehr schade. Die Story hat echt gut angefangen und hatte super viel Potenzial. Sie ist echt nicht schlecht und hat einige spannende Momente. Leider hat es mich zum Schluss echt nicht befriedigt und irgendwie bin ich doch etwas enttäuscht, da ich mir mehr erhofft hatte.

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Es beginnt

Rezensionen von Krimine:

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Ein Buch, das viel Spaß bereitet und ordentlich nahe geht.

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Eine ordentliche Portion Natron, eine gut gewienerte Wohnung und jemand, der ihre Bemühungen zu schätzen weiß. Das ist alles, was Britt-Marie braucht und wurde nur selten enttäuscht. Außer vielleicht, dass ihr Ehemann Kent nie sagt, dass ihr Essen schmeckt oder sie die Wohnung schön sauber hält.

Ein eintöniges Dasein, das sich plötzlich ändert, als Kent eine Affäre hat und Britt-Marie die gemeinsame Wohnung verlässt. Auf der Suche nach einem Job lernt sie nicht nur eine ambitionierte Beamtin kennen, sondern landet auch noch in einem kleinen schwedischen Ort, wo die Begeisterung für Fußball eine ganz besondere Rolle spielt. Allerdings nicht bei Britt-Marie, die dieser Beschäftigung nichts abgewinnen kann und doch befindet sie sich bald mitten in einem Turnier und in einem Leben, das noch einmal beginnt.

?Britt-Marie? ist die Geschichte einer Frau, die nach 40 Jahren Ehe einsehen muss, dass es mehr gibt, als die Wohnung zu putzen und Wäsche zu waschen. Dabei fühlt sie sich nur wohl, wenn alles blitzblank sauber ist und ihre mit Tinte geführte Liste akribisch abgearbeitet wird. Dass ihre Gefühle auf der Strecke geblieben sind, merkt sie erst, als sie einer Schar von Fußball spielenden Kindern gegenübersteht und die Höhen und Tiefen des Lebens zu spüren bekommt. Das allerdings mit voller Wucht. Von Frederik Bakman mit einer ordentlichen Portion Humor, mit vielen Emotionen und der Sicht für die kleinen Dinge des Lebens erzählt, verfolgt der Leser die Entwicklung einer pedantischen und nervtötenden Meckerziege zu einer warmherzigen und aufmerksamen Frau. Aber nicht nur Britt-Marie zeigt, dass sich Menschen durch ungewohnte Umstände und kleine Erfolge ändern können. Auch die sehbeeinträchtigte Banks oder der schüchterne Ben beweisen, dass es gut tut, am Leben anderer teilzuhaben.

Fazit:
Ein Buch, das viel Spaß bereitet, aber auch ordentlich nahe geht.

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Ein Buch, das viel Spaß bereitet und ordentlich nahe geht.

Rezensionen von manu63:

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Er will ihr Blut

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Blutverlangen ist der erste Thriller der Anna Jäger Reihe von Sandra Plötze. Anna Jäger ist Ermittlerin bei der Mordkommission in Berlin. Statt ihren Urlaub anzutreten wird sie von ihrem Chef gebeten die Ermittlungen in einem Mordfall zu übernehmen, das Opfer ist seine Nichte Christine und sie soll nicht das einzige Opfer bleiben.

Weitere jungen Frauen werden gefunden und alle hat der Mörder ausbluten lassen.

Die Autorin hat mit Anna Jäger eine sympathische Ermittlerin geschaffen die sich mit voller Kraft in ihre Arbeit stürzt und die dabei von ihren Kollegen gut unterstützt wird. Die Charaktere werden nach und nach eingeführt und wirken insgesamt stimmig. Ich konnte zwar schnell ahnen wer der Täter ist, aber das führte nicht dazu, dass ich die Geschichte dadurch uninteressanter fand. Die einzelnen Schritte zum Auffinden des Mörders wurden gut aufeinander aufgebaut und auch die Interaktionen der Protagonisten waren gut aufeinander abgestimmt. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und durch die Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere konnte ich als Leser die einzelnen Motivationen gut miterleben.

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Ein Buch, das viel Spaß bereitet und ordentlich nahe geht.

Rezensionen von manu63:

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Packend

Britt-Marie war hier von Backman Fredrik

Tödlicher Fokus ist ein Thriller aus der Feder von Sonja Rüther. Sie nimmt ihre Leser mit in eine Welt, in der selbst nette Menschen zum Monster mutieren können. Marike Lessing ist eine junge talentierte Schauspieler die ihre erste Hauptrolle in einem Film bekommt. Ihre Freude über den Traumjob wird jedoch bald getrübt, denn sie sieht sich plötzlich verfolgt und einem Stalker schutzlos ausgeliefert.

Sonja Rüther hat hier einen psychologisch gut aufgebauten und aufwühlenden Thriller verfasst der den Leser überlegen lässt, was aus ihm/ihr werden könnte wenn man selber dem ausgesetzt wäre, was Marike erleben muss. Die Geschichte ist sorgfältig ausgearbeitet mit etlichen überraschenden Wendungen, die ich so nicht vorausgesehen habe. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar und der Spannungsbogen in diesem Thriller wird gut gehalten. Durch die Einblicke in die Gedankengänge von Marike und den anderen Protagonisten erhält man als Leser viele Informationen die das Geschehen gut untermalen. Die Charaktere sind stimmig und das Szenario wird plastisch beschrieben. Ein Buch das ich von der ersten bis zur letzten Seite interessant fand und das mir einige gute Lesestunden gegeben hat. Liebhaber eines psychologisch gut durchdachten und stimmig aufgebauten Thrillers werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

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