Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ela_Ela:
Ich liebe Shadow Falls After Dark : )
Ein Muss für alle Fans der Shadow-Falls-Camp-Serie: die Vorgeschichte von Kylies bester Freundin Della Tsang und ihrer Verwandlung in einen Vampir Manchmal tut es weh, den eigenen Weg zu gehen. Della Tsang glaubt nicht an Gespenster, bis sie eines Nachts ihren toten Cousin sieht. Schon bald nach diesem schockierenden Erlebnis geschehen auch mit ihrem Körper merkwürdige Dinge.
Dellas Körpertemperatur sinkt, aber ihre Sinneswahrnehmung werden unglaublich gut. Dellas Familie ist verwirrt und reagiert mit Ablehnung. Ein Virus? Bald wird klar, dass die Verwandlung zum Vampir eingesetzt hat, und es gibt kein Zurück. Soll Della ihrem Cousin folgen und den eigenen Tod inszenieren? Oder ist das Shadow Falls Camp eine Möglichkeit, um den Kontakt zu ihrem alten Leben zu bewahren. Della steht vor einer schwierigen Entscheidung, die ihr Leben für immer prägen wird.
Ich wollte natürlich schon immer wissen wie Della verwandelt worden ist und was sie in der ersten Zeit als Vampir alles erlebt hat.
Und hier ist die Kurzgeschichte die mich wieder vollauf begeistern konnte. Ich mag Della und ich mag ihre Geschichte.
Fazit: Eine tolle Kurzgeschichte aus der Shadow After Dark Reihe, die nicht gelesen werden muss aber als Fan wird sie einem sicher gefallen. Und mir hat sie sehr gut gefallen. 5 Sterne.
Serie:
Shadow Falls After Dark - Im Mondschein
1. Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
2. Shadow Falls Camp - Erwacht im Morgengrauen
3. Shadow Falls Camp - Entführt in der Dämmerung
Shadow Falls After Dark - Bei Sonnenaufgang
4. Shadow Falls Camp - Verfolgt im Mondlicht
5. Shadow Falls Camp - Erwählt in tiefster Nacht
Shadow Falls After Dark - Aus der Finsternis
1. Shadow Falls After Dark - Im Sternenlicht
2. Shadow Falls After Dark - Unter dem Nachthimmel
3. Shadow Falls After Dark - Im Dunkel der Nacht
Rezensionen von rewa:
Und wieder eine Leiche
Eigentlich will Helene Kaiser die Weihnachtszeit in Ruhe und mit ihren Lieben verbringen. Aber es kommt wieder einmal anders. Ihr Mann Thomas, seit Monaten schon im Senegal, kann nicht zu Weihnachten kommen. Ebenso sagen ihre Kinder Valerie und Patrick ab. Also lenkt sich Helene mit einem Auftrag ihrer ,,k und k Dienstleistungsagentur ´´ ab für einen anspruchsvollen Kunden eine geschmackvolle Website her zu stellen.
Als Helene ihre alte Freundin Theresa wieder trifft und nach der Beerdigung deren Oma sie in die geerbte Villa begleitet, ist der Weihnachtsfrieden schlagartig vorbei. Denn was kann Helen wieder einmal in die Quere kommen? Natürlich, eine Leiche. Und schon ist sie mitten drin mit ihren Ermittlungen, Verdächtigen und Spurensuche. Dass Theresa lange Zeit die Polizei nicht verständigt, macht Helene ein wenig nervös.
Sehr verdächtig sind dabei auch Theresas Mutter Klara Holler und Helenes Nachbar Emil Kisch, die sich beide von früher kennen. Dass sich dieser sehr charmant und Helene bemüht, macht die ganze Sache auch nicht besser. Als sich bei Helene die berühmten Schmetterlinge im Bauch einstellen, wenn sie sich mit Emil Kisch trifft, ist auch nicht sehr hilfreich. Vor allem weil Helene befürchten muss, dass ihr freundliche Nachbar etwas mit der Leiche zu tun haben könnte.
Stück für Stück kommen Helene und Theresa bei der Mördersuche weiter und was sie dabei entdecken, ist alles andere als erfreulich.
Der sogenannte Weihnachtsfrieden sieht letztendlich anders aus als geplant und Helene beginnt ernsthaft nach zu denken, wie es mit ihrem Leben und ihrer Familie weitergehen soll.
Der Autorin Ilona Mayer Zach ist mit dem Roman ,,Schöne Bescherung für Helene´´ eine gelungene Fortsetzung des ersten Romanes ,, Eine Leiche für Helene´´ gelungen.
Da die Geschichte in der Weihnachtszeit spielt, ist es ein Cosy Krimi, der ruhigen und eher besinnlichen Art. Man spürt die romantische und weihnachtliche Atmosphäre in Granz und das Lokalkolorit lädt den Leser ein, diese Stadt einmal in Wirklichkeit kennen zu lernen. Kulinarische Schmankerln werden genauso angeboten wie kulturelle Genüsse. Der flüssige und lockere Schreibstil macht es einem als Leser leicht gut in die Geschichte hinein zu kommen. Wundervolle , österreichische und dialektgefärbte Wörter machen den Roman zu einem Lesegenuss. Ein Glossar am Ende bietet aber die passende Erklärung dazu.
Die Protagonistin Helene ist wieder einmal herrlich chaotisch und tappt von einem Fettnäpfchen ins andere. Witzige Szenen spielen sich im Kopfkino ab und man amüsiert sich über ihre Hoppalas.
Ein charmanter Roman passend für die Vorweihnachtszeit. Man darf schon gespannt sein, wie es in dem turbulenten Leben von Helene Kaiser weiter geht.
Rezensionen von manu63:
Lebendige Historie
Mit Die Frauenburg hat die Autorin Marita Spang einen weiteren historischen Roman geschrieben mit guter Recherche und in lebendigem Stil. Sie erzählt in diesem Roman die Geschichte der Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim, eine historisch belegte Person die für ihre Zeit ungewöhnlich war. Zu einer Zeit in der Frauen unter der Vormundschaft des Vaters oder Ehemanns bzw.
eines männlichen Familienmitgliedes stand übernahm sie nach dem Tod ihres Mannes sowie ihres Schwiegervaters die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn und führte die Regentschaft erfolgreich bis zur Übergabe an ihren Sohn. Die Autorin verquickt die historisch belegten Tatsachen mit einer Liebesgeschichte rund um die Gräfin und dem Kurfürsten Balduin von Trier.
Der Schreibstil ist lebendig und die Geschichte ist gut recherchiert. Am Anfang des Roman erhält der Leser durch ein Personenverzeichnis einen guten Einblick in die verschiedenen Protagonisten, ein Glossar am Ende des Buches erklärt heute nicht mehr gebräuchliche Redewendungen und Begriffe. Im Nachwort erklärt die Autorin was in ihrer Geschichte den Tatsachen entspricht und was sie als Autorin dazu geschrieben hat. Sie erläutert auch die Namensänderungen und die Zeitabläufe.
Insgesamt entwirft Marita Spang ein lebendiges und interessantes Portrait von Loretta und lässt den Leser hautnah an ihrer Gedankenwelt teilhaben. Auch andere Protagonisten werden so tiefer charakterisiert und das Leben zu dieser Zeit wird realitätsnah geschildert. Der Schreibstil ist eingängig und flüssig und kommt ohne langatmig Füller daher. Die Geschichte hat einige Zeitsprünge denen ich durch die Datierung am Kapitelanfang gut folgen konnte. Mein Fazit, ein fesselnder Roman über eine faszinierende Frau.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Wenn man immer auf ein Hintertürchen hofft und dabei fast das Leben verpasst
Das Nest von Cynthia D'Aprix Sweeney
Leo, Jack, Bea und Melody sind zwar gemeinsam als Kinder einer wenig fürsorglichen Mutter aufgewachsen, dadurch aber nicht zu Erwachsenen geworden, die für sich selbst und füreinander einzustehen gelernt haben. Ganz im Gegenteil: im Hinterkopf hatten sie meist das ausstehende Erbe als Lösung und letzte Sicherheit, das vom Vater in einem Fond angelegte Geld, das ihnen zum vierzigsten Geburtstag von Melody, der Jüngsten der Geschwister, zu gleichen Teilen zufallen sollte.
Jetzt hat ein Fehltritt Leos dazu geführt, dass die Mutter mit ihrer Vollmacht das Erbe weitgehend geplündert hat, um ihn und ihren eigenen Ruf von einem Skandal freizukaufen. Leider aber haben die anderen Geschwister durchaus länger schon finanzielle Sorgen, die jetzt übermächtig werden:
da ist Jack, der in der Schule nur "Leo light" war (weniger intelligent, interessant und erfolgreich als der Älteste) und als Erwachsener kaum selbst als Antiquitätenhändler für seinen Unterhalt sorgen kann ? heimlich hat er eine Hypothek auf das Wochenendhaus aufgenommen, das er gemeinsam mit seinem Ehemann besitzt. Dann ist da Bea, Beatrice, Leo am nächsten, einst ein aufstrebender Stern unter den jungen Autorinnen mit einem Buch über ein Alter-Ego ihres Bruders Leo, die schon lange nichts mehr geschrieben hat und sich immerhin selbst mit einem Job bei einem Verehrer und in einer schäbigen Mini-Wohnung sparsam über Wasser hält. Und zuletzt gibt es Melody, gefangen in ihren "Upwardly-Mobile" Träumen für ihre Zwillingstöchter und mit einer erdrückenden Hypothek, die sich umzingelt sieht von anderen Müttern, die im Gegensatz zu ihr meist eine Karriere aufgegeben hatten und über jene Zeit sagen: "Natürlich musste ich ein paar Leuten in den Arsch kriechen [?] aber wenigstens musste ich ihn nicht abwischen." S. 131
Cynthia D?Aprix Sweeney schreibt in ihrem Debütroman über Fortysomethings - darüber, was aus den Träumen und Zielen geworden ist und womit es weitergehen soll für nicht weniger als den Rest des Lebens. Sie lässt die erzählen, die sich noch auf andere oder die Vergangenheit verlassen, die nicht loslassen wollen ? oder sich auf gar keinen Fall festhalten. "Das wäre, als wollte man die Zeit zurückdrehen. Wir hatten ein paar gute Jahre. ?. Verdammt gute Jahre." S. 217 Die Charaktere sind bis in die Nebenfiguren detailliert ausgearbeitet, das Setting ist New York zwischen den verschiedenen Immobilienkrisen, die für einige den Aufstieg bedeuten, für andere den Untergang - für die meisten von ihnen allen die Verunsicherung und damit durchaus gut auf die entsprechende Generation in Deutschland übertragbar, die sich hier Sorgen um Geldanlagen, Jobs und Rente macht. Es ist eine Geschichte über jene, die nicht mehr damit hadern, erwachsen zu werden - aber damit, was noch ist, was noch kommen soll. Oder wie Leo denkt: "Es war nicht der Luxus, den er vermisste, es war die Überraschung." S. 249
Der Roman ist unterhaltsam und gut geschrieben, oft mit einigem Sarkasmus, es werden keine zu glatten Lösungen präsentiert (bis auf einen winzigen etwas stärker rosaroten Einschub in einer Klammer gegen Ende, den man aber verzeihen kann). Geschickt die Überleitungen, zum Beispiel zu Beginn mit den roten Schuhen und den verschiedenen Bars. Ich konnte mitfühlen, mich fast widerstrebend mit einigen Sorgen, Ängsten und Hoffnungen identifizieren, der leichten Melancholie folgen (kein düsteres Schwarz, eher ein versöhnliches Sepia). Die Landung auf dem Boden der Realität ist vielleicht nicht immer sanft, kann aber bedeuten, überhaupt wieder selbigen unten den Füßen zu haben. "Es gab keine Gewissheiten, jede Entscheidung war nur eine wohlbegründete Vermutung oder ein Sprung in einen geheimnisvollen Abgrund." S. 282 Leseempfehlung für ein unterhaltsames zeitgenössisches Buch, das eine Generation pointiert und gleichzeitig mitfühlend charakterisiert, nur knapp an 5 Sternen vorbei wegen der starken Konkurrenz dieses Jahr!
Rezensionen von Xirxe:
Die Hölle, das sind die Anderen (Sartre)
Unterleuten von Juli Zeh
Wenn in Unterleuten, einem kleinen Dorf in Brandenburg, überwiegend Kopien der eigenen Person leben würden, dann, ja dann wäre das Leben dort vermutlich sehr idyllisch und harmonisch. So aber treffen Menschen aufeinander, von denen sich jede/r im Besitz der alleinglückseligmachenden Wahrheit meint, während der Rest nur Stuß verzapft.
Darüberhinaus pflegen praktisch Alle ihre Vermutungen und Erwartungen über die Anderen, die im seltensten Fall positiv sind. Jede/r traut jeder/m das Schlechteste zu und fast wie eine Art selbsterfüllender Prophezeiung geschehen Dinge, die die eigene Meinung noch bestätigen. Statt miteinander wird mehr übereinander geredet und so verbreiten sich Mutmaßungen und Argwohn in Windesweile im Dorf. Stadtbewohner (junge Frau, alter Mann) gegen grobschlächtigen Einheimischen - die Frau nennt diesen nur 'das Tier'. Naturschützer gegen Unternehmen - man schreibt Briefe. Kommunist gegen Kapitalist - eine Feindschaft, die keinerlei sachliche Grundlage hat. Ehemann gegen Ehefrau in unterschiedlichen Konstellationen - Erwartungen und Vermutungen werden nicht ausgesprochen, stattdessen schweigt man bis zum bitteren Ende. Als dann im Dorf ein Streit über die Errichtung eines Windparks beginnt, werden diese Beziehungsgeflechte auf's Äußerste strapaziert, wobei die alten Konflikte mit einer ungeheuren Heftigkeit wieder aufbrechen und die NeubürgerInnen direkt miteinbeziehen.
Obwohl das Buch mehr als 600 Seiten hat, lässt es sich weglesen wie ein Unterhaltungsroman. Die Figuren, die erst recht klischeehaft daherkommen, entwickeln sich ziemlich schnell zu eigenständigen Persönlichkeiten, sodass von der ursprünglichen Schablonenhaftigkeit nicht mehr viel bleibt. Gombrowski beispielsweise, der massige, ungeschlachte und auch brutale Wendegewinner hat eine überaus sensible Seite, von der aber nur die Wenigsten wissen - was ihn dennoch nicht von seinem Verhalten Anderen gegenüber freispricht. Schaller, sein ehemaliger Angestellter und Handlanger ist ähnlich ungeschlacht, wenn auch nicht so schlau wie dieser. Sein Schicksal ist derart unvorstellbar, dass ich mehr Mitgefühl als alles andere für ihn empfand. Und so ist es bei fast allen Figuren in diesem Roman, so eindimensional zu Beginn sie auch daherkommen mögen: Jeder/r von ihnen hat eine Geschichte, die sich zu erzählen lohnt. Von Juli Zeh habe ich kürzlich in einem Interview gelesen, dass Jonathan Franzen einer ihrer Lieblingsschriftsteller ist. "Mit seinem Roman 'Freiheit' kam ich mir wieder vor wie als Kind, als ich mit der Taschenlampe unter der Decke Seite um Seite verschlungen und alles andere vergessen habe. Es gibt nicht viele, die es beherrschen, so realistisch zu erzählen, ohne dass es dröge wird. Franzen schafft es, die Welt in der wir leben, anschaulich zu machen." Liebe Juli Zeh, Sie schaffen das auch! Danke dafür!
Rezensionen von TheUjulala:
Schöne Passagen wechseln sich mit zu viel wörtlicher Rede ab und ziehen das Buch leider in die Länge.
Unterleuten von Juli Zeh
Zunächst einmal finde ich,dass Sarah Schäfle teilweise eine sehr schöne Sprache und einen guten Schreibstil hat. Einige Passagen haben mich echt umgehauen, zum Beispiel beim Videoabend bei Carlo, als sich Jan und Madeleine endlich näher kommen. Da habe ich mich selber wieder zurückversetzt, als ich als 16 jähriges Mädchen mich damals zum ersten Mal verliebt hatte.
Ab Kapitel 5 beginnt sich die Geschichte zu ziehen, Kapitel 6 könnte man komplett streichen. Die Autorin baut ein ganzes Kapitel mit sehr detailreichen Beschreibungen über den langweiligen Schulalltag um dann nur auf eine neue Gabe zu kommen. Diese Gabe hätte man in den Kapiteln vorher während einer Schulszene schon gut einbauen können. Auch die vielen wörtlichen Reden ziehen das ganze noch mal gefühlt in die Länge. Zum Beispiel die Diskussion darüber, dass Anja noch zur Bank muss, ist eigentlich unnötig und bietet dem Leser keinen Mehrwert (S. 67-71). Auch die Szene im Chor... Oder als Anja und Maddie durch das Schulgebäude irren (S. 87). Und dann erst (Kapitel 9) findet Maddie die geheimnisvollen Dinge von ihrer Oma. Hier fand ich aber den Ausflug in die Mythologie und Sagenwelt von Ungarn sehr schön. Das war gut, kurz und knackig erzählt!
Es gibt teilweise wunderschöne Stellen, liebevoll und bildhaft ausformuliert, aber leider wird es dann durch sehr detailreiche Darstellungen (zum Beispiel zu viele Straßennamen) und viel wörtlicher Rede zerstört. So wie zum Beispiel die Szene im Treppenhaus bei der Großtante. Das war toll und spannend! Aber leider konnte Sarah Schäfle diese Spannung dann nicht halten.
Die Spannung im Buch beginnt dann auch erst ab ca. 80%. Ich stimme einer Vor-Rezensionistin zu, dass die ganze Vorgeschichte gut als Rückblende hätte eingebaut werden können, das Buch aber eigentlich erst wirklich ab der Flucht nach Ungarn beginnt.
Anfangs fand ich, konnte ich mir gut die Protagonisten vorstellen, aber später wurden sie mir dann zu flach. Ich konnte mich da nicht wirklich hineinversetzen da ich irgendwie nicht wirklich einen Bezug zu den Dreien aufbauen konnte. Im Moment weiß ich nicht, ob ich Band 2 und 3 noch lesen möchte obwohl ich die Idee eigentlich ganz toll finde.
Rezensionen von buchina:
Ein New York Roman
Das Nest von Cynthia D'Aprix Sweeney
Die vier Geschwister Plumb haben nicht viel gemeinsam, außer dass sie alle dringend auf die Erbschaft, die sie das Nest nennen, ihres verstorbenen Vaters warten. Der hatte ein Treuhandkonto für seine Kinder angelegt, an das sie aber erst kommen, wenn die jüngste von ihnen 40 Jahre wird. Dieses Ereignis steht kurz bevor, bis sich Leo Plumb in Schwierigkeiten bringt und das Geld aus dem Fond dafür nutzt sich freizukaufen.
Seine Geschwister sind darüber mehr als nur verärgert, vor allem weil Leo Plumbs Lebenswandel Schuld an diesen Schwierigkeiten ist. Nun sind sie gezwungen, anderes Möglichkeiten für ihr Leben zu suchen, aber sind sie dazu überhaut fähig, nachdem sie sie sich immer auf ihr Nest verlassen haben?
Der Roman begann für mich überraschend mit einer Party und Leo Plumbs großer Fehler, der alle folgenden Ereignisse heraufbeschwört. Nach und nach werden die einzelnen Familienmitglieder vorgestellt. Charaktere und Zeitebenen waren mir nicht immer ganz klar, aber nach und nach wurde ich vertraut mit der Familie. Immer mehr entwickelte sich das Buch zu einem New York Roman. Die Liebe zu dieser Stadt wurde immer wieder deutlich. Die Charaktere entwickeln sich und wachsen über sich hinaus, sie dabei zu begleiten machte mir großen Spass. Denn sie bleiben dabei authentisch. Der Spannungsbogen bleibt durchgängig stramm, was auch an dem Wechseln der Handlungsebenen liegt. Der Roman liest sich sehr angenehm, es tritt keine Langatmigkeit auf. Am Ende wurde es für mich dann aber zu kitschig und seicht. Der Roman kippte etwas für mich, was wirklich schade ist, denn bis kurz vor dem Ende war ich durchweg begeistert. Dennoch möchte ich den Roman weiterempfehlen. Ein guter Familienroman in den Kulissen dieser wunderbaren Stadt New York.
Rezensionen von buchina:
Ein Krimi mit sehr spannenden Setting
Der Angstmann von Goldammer Frank
Kriminalinspektor Max Heller wird mit einer verstümmelten Frauenleiche konfrontiert. Trotz des Krieges und des vielen Leides um ihn, will er seinen Job machen und den Mörder finden und bestrafen. Auch wenn sich viele fragen, ich am Anfang eingeschlossen, wieso die ganze Mühe, wenn es täglich so viele Tote gibt.
Aber Max Heller liebt seinen Beruf und er ist gut darin. Aber er muss selbst aufpassen, denn in dieser Zeit geht es schnell, dass man als Landesverräter verurteilt wird. Von einem Tag auf den anderen steht die Welt auf dem Kopf und ein Feuersturm zerstört Dresden. Die Nazis sind nicht mehr an der Macht, die Russen kommen und Max Heller ist kein Polizist mehr. Aber dennoch der Frauenmörder lässt ihn nicht zur Ruhe kommen.
Auf diesem Roman bin ich vor allem wegen des Settings aufmerksam geworden. Denn bis jetzt hatte ich noch keinen Krimi, der in den letzten Kriegsmonaten des 2. Weltkrieges in Dresden spielt. Und für mich war es auch das interessante an dem Roman. Auch die eigentliche Krimigeschichte ist spannend und nicht 0815. Aber immer wieder treten doch die Probleme des Krieges und des Kriegsendes in den Vordergrund. Weshalb ich den Krimi vor allem denjenigen empfehlen würde, die am historischen Hintergrund interessiert sind.
Max Heller ist ein starköpfiger Ermittler, der seinen Prinzipien treu bleiben will in einer Zeit, wo dies tödlich sein kann. Er war mir sofort sympathisch, denn er hat sein Herz auf dem rechten Fleck. Seine Handlungen und Entscheidungen waren für mich logisch und nachvollziehbar. Seine Ängste und auch seine Liebe zu Frau, Kindern und Stadt wurden gut beschrieben ohne in den Kitsch abzurutschen. Besonders beeindruckend fand ich die Szenen bei dem Dresden in Flammen aufging, ich konnte die Hitze fast selbst spüren. Der Spannungsbogen wird trotz, dass die eigentliche Krimigeschichte zeitweise in den Hintergrund tritt, immer gehalten. Das liegt zum einen an guten Schreibstil des Romans und der gut ausgearbeiteten Persönlichkeit des Protagonisten, durch dessen Augen ich die Umwälzungen dieser Zeit sehr gut wahrnahm. Dies wird sicherlich nicht mein letzter Krimi des Autors sein!
Rezensionen von thomas.reiter.tr@aon.at:
von einem Poeten!
Das Buch vom Süden von André Heller
Mit einer bildhaften, pointenreichen und manchmal an Qualtinger erinnernden Erzählkraft kommt diese "Erstlingswerk" des Universalkünstlers André Heller daher. Er erzählt in seinem Entwicklungsroman die Lebensgeschichte des "tüchtigen Taugenichts" Julian. Aufgewachsen in der Beamtenwohnung im Schloss Schönbrunn in Wien, seiner Kariere als Kartenspieler, kommt Julian am Gardasee zur Ruhe.
Gut erzählt, es fehlt jedoch der "Höhepunkt" in der Geschichte auf den der Roman zugehen sollte/könnte. Dennoch sehr lesens- und empfehlenswert. lg tr
Rezensionen von Wolly:
Schöne Details
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen von Andreas Suchanek
Inhalt:
Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge! Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin.
Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss. Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern. Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts - Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und viele mehr ?, um den Erhalt der Menschheit.
Meinung:
Ist die Geschichte etwas vollkommen Neues und noch nie dagewesenes? Nein. Sollte man das Buch trotzdem lesen? Ja. Denn auch wenn es zu Hauf Geschichten über junge Magier und ähnliches gibt, wartet dieses Buch mit sehr schönen kleinen Details auf. Wer hätte beispielsweise nicht gerne Unterricht bei Leonardo da Vinci oder Johanna von Orleans persönlich?
Die Welt in die uns Andreas Suchanek mitnimmt ist magisch. Spannung, Freundschaft und interessante Szenarien gibt es reichlich. Die Charaktere sind liebenswert gestaltet und haben alle ihre Eigenheiten. Nach und nach erfährt man mehr über die Protagonisten und beginnt ihre Handlungen zu verstehen. Hierbei bekommt der Leser die Informationen nur Häppchenweise und vertieft sich so im Fortgang der Geschichte immer mehr. Da aber längst noch nicht alle Hintergründe offen gelegt werden, muss man fast auch das folgende Buch lesen.
Der gute Schreibstil des Autors passt sich schön in die Handlung ein. Leicht zu lesen, aber nicht plump, macht es Spaß zu folgen. Man bekommt ein schönes Bild der Szenarie, was aber an mancher Stelle noch etwas detaillierte sein dürfte. Ebenso geht es mir mit den Übergängen. Diese sind leider etwas ruppig und könnten eleganter gelöst werden.
Kleine Kritikpunkte, die dem Lesespaß aber keinen Abbruch tun.
Ich bin gespannt was mit der Truppe rund um Jen noch so passiert und werde auch die Folgebände lesen.
Fazit:
Eine klare Leseempfehlung für Freunde von Jugendfantasy ala Chroniken der Unterwelt, Sumpflochsaga, Shadowfalls etc.






