Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
Die Macht der Frauen
39 Frauen, von Angelica bis Zina, alle Facetten der weiblichen Natur, jedes Alter, unterschiedliches Aussehen, aus jeder Schicht, jedem Kontinent, beschreibt Camilleri amüsant, erotisch und liebenswert.
Er ist ein Meister seines Handwerks, mit viel Lebenserfahrung, Humor und Witz. Seinem Charme kann man sich einfach nicht entziehen.
In den 39 Erzählungen singt er ein Loblied auf die Raffinessen der holden Weiblichkeit und dem Unvermögen der Männer, sich ihnen zu entziehen, oder sie auch nur ansatzweise zu durchschauen. Aber gerne lassen die Herren der Schöpfung unterkriegen. Immerhin werden sie meist dafür belohnt.
Rezensionen von PFIFF:
Einblick ins Verlagswesen
Jahre mit Ledig von Fritz J. Raddatz
Der gebürtige Berliner Radatz war 9 Jahre stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags und schreibt über seiner ambivalente Freundschaft zu Heinrich-Maria Ledig-Rowohlt, dem unehelichen Sohn von Ernst Rowohlt und der Schauspielerin Maria Ledig.
Wer sich interessiert, Einblick in die Verlagswelt und den Umgang mit Autoren und deren Werken zu bekommen, wird dieses Büchlein gefallen.
Rezensionen von office@zirngast.net:
eine Hetzjagd bis zum Schluss
Die Krone der Sterne von Kai Meyer
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Baroness Iniza wurde von den Hexen auserwählt, der Gotteskaiserin als Braut gebracht zu werden. Gemeinsam mit ihrem heimlichen Geliebten Glanis gelingt ihr eine chaotische Flucht durch die Galaxie. Auch der Kopfgeldjäger Kranit und die ehemalige Schürferin Shara Bitterstern sowie eine Muse sind an manchen Turbulenzen nicht gänzlich unbeteiligt.
Inizas Ziel ist es, Noa zu erreichen, den Ort der Piraten, an dem ihr Onkel Fael regiert.
Meine Meinung zum Buch:
Für mich ist ?Die Krone der Sterne? ein völlig neues Leseerlebnis, da ich mich erstmals an Fantasy herangewagt habe. Auch wenn ich zu Beginn schon etwas länger gebraucht habe, bis ich mich in die Charaktere, aber vor allem in den galaktischen Örtlichkeiten und mit den neuen Begriffen zurechtgefunden habe, muss ich zugeben, dass ich es keineswegs bereue.
Die Charaktere sind völlig unterschiedlich und wandeln sich auch innerhalb der Geschichte, sodass für jede/n LeserIn jemand dabei ist, den man interessant finden und mögen muss. Einzig Glanis ist, obwohl er technisch visiert, konzentriert und schlau ist, noch ein wenig blass und geht neben den starken Persönlichkeiten etwas unter. Die Muse ist für mich eine positive Bereicherung ? sie ist nicht Mensch und nicht ganz Maschine und somit überhaupt nicht einschätzbar.
Meine Kritikpunkte sind, dass es für meinen Geschmack etwas zu actionreich war, vor allem da die Kampfszenen auch sehr detailliert beschrieben wurden und dann auch noch Iniza und Shara miteinander kämpfen mussten. Hier hätte es für mich etwas weniger sein können, dafür mehr an Hintergrundinformationen, warum Iniza so handelt oder auch über die Gotteskaiserin, die meiner Meinung nach, trotz ihrer bedeutenden Funktion, zu kurz gekommen ist.
Sehr gut gefallen haben mir die unerwarteten Wendungen. Immer wenn man das Gefühl hatte, dass jetzt einmal Ruhe einkehrt und die Geschichte ruhig dahinplätschern könnte, kam ein überraschender Plot oder eine Wende und ich war von der Geschichte wieder komplett eingenommen und gefesselt.
Der Schluss ist nicht endgültig und in sich abgeschlossen, sondern offen gelassen, sodass man am liebsten sofort den nächsten Teil weiterlesen möchte.
Titel und Cover:
Der Titel ist recht vage gehalten und verrät noch überhaupt nicht, worum es im Buch geht. Das Cover ist optisch sehr ansprechend und strahlt schon eine gewisse mystische Atmosphäre aus. Die goldenen Elemente heben sich, wenn man das Buch kippt, vom Untergrund ab und insgesamt wirkt das Cover in echt noch viel schöner als auf der Abbildung.
Den gelben Werbeaufkleber finde ich störend, da er ablenkt und nicht ins Bild passt - kann man aber einfach abziehen.
Mein Fazit:
Leider ist das Buch genau an der Stelle zu Ende, wo die Charaktere sympathisch wurden und es so richtig spannend geworden ist. Es schreit quasi nach einer Fortsetzung!
Rezensionen von Ela_Ela:
Nett für zwischendurch ; )
Die Krone der Sterne von Kai Meyer
Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken? Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint.
Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird. In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.
Dieses Buch hat mich angesprochen durch die bunte Aufmachung und die kurzen Briefe im Buchinneren. Man kann sehr gut jeden Tag einen Brief vorm Schlafen gehen lesen und diesen auf einen wirken lassen, da es so vielseitige Thematiken behandelt.
Es waren viele Briefe dabei die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber auch einige die mich schockiert und traurig gemacht haben.
Fazit: Ich finde dieses Buch enthält eine gute Mischung aus mehreren Themen die einem in Briefform näher gebracht werden und die mich gut unterhalten haben. Ich vergebe 4 Sterne.
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Rezensionen von Sheena01:
Mehr Schein als Sein
Easy. Überraschend. Low Carb. von Bettina Matthaei
Low Carb ? ein Schlagwort, das in Bezug auf Diät-Kochbücher heute kaum mehr wegzudenken ist. Da mir diese Art der Ernährungsform doch recht ausgewogen erschien, und ich von jeher immer auf der Suche nach guten, einigermaßen rasch zuzubereitenden Rezepten bin, wollte ich mir dieses Buch näher ansehen, zumal der Klappentext kohlenhydratarme Varianten von Broten und diversen Beilagen wie Gnocchi, Knödel und Spätzle versprach.
Die Realisierung dessen machte mich neugierig, aber schon nach wenigen Seiten bekam meine anfängliche Euphorie den ersten Dämpfer: es fand sich kaum ein Rezept, das durchwegs gängige Lebensmittel enthielt! Da war von weißen Chiasamen, LC-Leinmehl, Guarkernmehl, gemahlenen Flohsamenschalen, Hanfsamen, Sojamehl bzw. Sojakleie oder Gold-Leinsamen die Rede. In meiner Naivität hatte ich angenommen, hier ganz einfach Rezeptvorschläge zu erhalten, die ganz alltägliche Zutaten raffiniert miteinander zu kombinieren verstehen, aber davon war weit und breit nichts zu sehen. Ich wusste nicht, dass man sich zuerst auf eine mittelmäßige Expedition durch diverse Spezial-Läden begeben muss, bevor man überhaupt beginnen kann, den Kochlöffel zu schwenken! Aber dies scheint in der Low Carb-Küche, wenn man nach diesem Buch geht, durchaus der Regelfall zu sein, was leider vielleicht nicht zu einer Reduktion des Körpergewichts, aber mit Sicherheit zu einer massiven Gewichtsreduktion des Portemonnaie-Inhalts zur Folge hat.
In der Einleitung wird dann anhand mehrerer Beispiele vorexerziert, wie man mit einer recht simplen Formel die richtige Eiweiß/Fett/Kohlenhydrat-Menge bestimmt. Was dabei ein wenig nervt, sind Pauschal-Urteile, etwa dass eine Frau mit 160cm Körpergröße und 65kg übergewichtig ist und daher ihre Kalorienzufuhr um 20% zu drosseln hätte. Dabei wird jedoch komplett außer Acht gelassen, wie sich diese 65kg der Frau zusammensetzen: es macht durchaus einen Unterschied, ob es sich dabei vorwiegend um Muskelmasse oder um Fettgewebe handelt! Das nur als kleiner Hinweis am Rande!
Was an diesem Kochbuch sehr positiv auffällt, sind die großflächigen Bebilderungen, wobei manche Gerichte sehr einladend wirken, manche allerdings auch abschrecken!
In diesem Kochbuch findet man mit Sicherheit ein paar Gerichte zum Nachkochen, die einem schmecken werden, und mit denen man seine Menü-Auswahl bereichern kann, aber ich zweifle sehr stark daran, dass jemand aufgrund dieses Buches seine gesamte Ernährung umstellen wird, weil es auf Dauer doch recht kostspielig ist, die Zutaten dafür bereitzustellen.
Rezensionen von Gaby 2707:
65 saukomische Geschichten
Der König der Tiere von Jürgen von der Lippe
Bisher hatte ich noch keines der Bücher von Jürgen von der Lippe gelesen., Aber als ich ihn vor 2 Wochen in einer Talkshow gesehen habe, musste ich sein neues Buch ?Der König der Tiere? einfach haben. Und ich habe es nicht bereut.
Immer wieder habe ich laut lachen müssen, wenn er über Einen alten Witz im neuem Glanz erzählt, Das Tagebuch zurück schlägt, Fremdkörper sich an ziehen oder Erhöhter Gesprächsbedarf entsteht.
Mein Kopfkino hatte wahnsinnig viel zu tun und war immer einsatzbereit. In der U-Bahn musste ich mehr als einmal mein Buch hochnehmen, damit mein Gegenüber lesen konnte, was mich so amüsierte.
Jürgen von der Lippe betrachtet viele kleine Alltäglichkeiten aus einem ganz anderen Blickwinkel, verpackt Lebensweisheiten so, dass sie eigentlich immer etwas Positives ergeben. Man sollte vieles im Leben nicht so ernst nehmen, nicht so eng sehen.
Die 65 kleinen Geschichten habe ich in einem Rutsch weg gelesen. Aber es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses feine Buch zur Hand genommen habe.
Absolut empfehlenswert!
Rezensionen von mona.green:
Fesselnd von der ersten Seite!
Sein blutiges Projekt von Graeme Macrae Burnet
?Sein blutiges Projekt? ist ein Roman aus dem Europa Verlag, der 2017 in Deutschland erschien. Der Autor verwebt hier historische Fakten, die auf seinen eigenen Familienstammbaum zurückgehen und spinnt einen Roman, der von der ersten Seite absolut fesselnd ist!
Worum geht es überhaupt?
Schottland 1869.
Dies ist die Geschichte von Roderick Macrae, einem ärmlichen, schottischen Bauernjungen, der für ein vordergründig betrachtet abscheuliches Verbrechen im Gefängnis sitzt. Er soll 3 Menschen auf brutalste Weise ermordet haben. Im Gefängnis führt der 17-Jährige Aufzeichnungen darüber, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Sehr wortgewandt enthüllt Roderick Macrae seine Ansicht der Dinge und präsentiert sich somit als intelligenten und reflektierten jungen Mann, was nie so recht zu seinem damaligen Status als ungebildeter Bauernjunge passen möchte. Sämtliche Aufzeichnungen sind übrigens noch heute in gutem Zustand einsichtbar.
Zusätzlich zu Rodericks eigener Schilderung, die im Übrigen 2/3 des gesamten Buches ausmacht, erhält der Leser externe Eindrücke durch Nachbarn und andere mehr oder weniger wichtige Instanzen des schottischen Dorfes. Letztendlich ist dann noch eine Mitschrift der Gerichtsverhandlung abgedruckt, bei der, so meine ich, der Autor sich jedoch großzügig auf seine schriftstellerische Freiheit berufen hat.
Roderick Macrae wirkt, wie bereits gesagt, anhand seiner Aufzeichnungen wie ein überdurchschnittlich intelligenter und sehr sprachbegabter junger Mann, der dafür emotional eher instabil ist. Die von ihm geschilderten Begebenheiten, die oftmals in böswillige Schikane abdriften, lassen den Leser Verständnis für sein pubertäres Gefühlschaos und vielleicht sogar Sympathie für den Protagonisten, entwickeln. Sobald die Aufzeichnungen enden, geht man sehr befangen an den Fall heran.
Bemerkenswert ist vor allem, wie sehr es dem Jungen gelungen ist, das trostlose, kalte und perspektivlose Leben eines Crafter, eines Bauernjungen, zu schildern. Die erschaffene Atmosphäre war wirklich grandios! Es herrschte permanent eine sehr düstere Grundstimmung und während des Lesens fühlte ich eine aufdringliche Beklemmung.
Während der Gerichtsverhandlungen waren Rodericks Aufzeichnungen nicht zulässig, zudem gab der Angeklagte nur eine kurze Stellungnahme von sich, in der er auf nicht schuldig plädierte, ansonsten saß er teilnahmslos da.
Aufgrund der Tatsache, dass der Leser schon einen sehr subjektiven Eindruck von Roderick gewinnen konnte, der im Übrigens teilweise stark mit den externen Eindrücke der Nachbarn kollidierte, gelang es mir persönlich nicht, ein eindeutiges Fazit zu bilden.
Der Roman spielt auch stark mit den Moralvorstellungen des Lesers, mit denen er regelmäßig konfrontiert wird.
Letztendlich kann ich sagen, dass ?Sein blutiges Projekt? mich stark bewegt hat und zwar in sämtlichen emotionalen Ausprägungen. Ein absolut empfehlenswerter, schockierender und nachhaltig prägender Bericht, der den Leser sehr geschickt zu manipulieren weiß.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine sehr emotionale Familiengeschichte
Sein blutiges Projekt von Graeme Macrae Burnet
Alexa Petri hatte wegen der dauernden Streitereien nie über wichtige Dinge mit ihrer Mutter gesprochen. Als 11-jährige ist ihre Mutter drei Monate verschwunden, danach hat sie sich stark verändert. Jetzt lebt Alexa in Berlin-Köpenick in einem Mehrfamilienhaus und betreibt eine kleine Eventagentur für Autoren.
Als ihre Mutter Cornelia einen Schlaganfall mit epileptische Anfälle erleidet und im Krankenhaus in Hamburg in ein künstliches Koma versetzt wird, ist Alexa bei ihr und muss entscheiden, ob die die Betreuung ihrer Mutter für die kommende Zeit übernehmen will. Als sie gerade in der kleinen Buchhandlung ihrer Mutter ist, fragen ein alter grauhaariger Herr und ein jüngerer Mann nach Cornelia. Der ältere Herr ist ein Jugendfreund ihrer Mutter und er erzählt Alexa die Geschichte von sich und ihrer Mutter.
Es ist eine sehr emotionale, berührende und manchmal etwas traurige Familiengeschichte, die sich hier vor mir ausbreitet. Sie erzählt aber auch von Hoffnung, Verzeihen und Liebe.
Ab 1961 bin ich im Rückblick mit dem amerikanischen Austauschstudenten Richard Henderson in Hamburg unterwegs und lerne mit ihm zusammen Cornelia Raaken kennen und lieben. Wir genießen zusammen die erste Zeit des Kennenlernens. Dann kommt die große, verheerende Hamburger Flut von 1962 und reißt das junge Paar, das sich gerade auf den Weg in ein gemeinsames Leben machen wollte, auseinander.
Durch die Gedanken Alexas bin ich auch über Cornelias Zeit nach ihrem Verschwinden und der Wandlung der Mutter informiert.
Die Personen dieser Geschichte sind so gut vorstellbar mit ihren Ecken und Kanten, ihren guten und weniger guten Eigenschaften. Auch die Emotionen und Gedanken, die teilweise Zerrissenheit besonders von Richard bringt die Autorin in ihrer unverschnörkelten, feinen Sprache sehr gut rüber. Ich fühle mich sehr schnell ein Teil der Geschichte.
Jedes Kapitel wird von 4 fliegenden, stilisierten Möwen eingeleitet, die mich sofort an Hamburg oder die Küste erinnern.
Ich finde die Geschichte so fabelhaft, weil die immer wieder kleinen Andeutungen eine feine Spannung erzeugen, die mich kaum haben das Buch weglegen lassen. Auch die dauernden Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und die Sicht der verschiedenen Personen machen die Geschichte spannend. Einzig die kleine Liebesgeschichte zwischen den Kindern der beiden Hauptprotagonisten entwickelte sich für meinen Geschmack etwas zu schnell.
Eine nicht alltägliche Familiengeschichte, die mir einige wunderbare Lesestunden geschenkt hat.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Vom Denken wie die schlimmsten Täter - ohne jegliche Grenzen und Moral
Sein blutiges Projekt von Graeme Macrae Burnet
Profilerin Andrea Thornton plant - eigentlich - ein paar schöne private Tage: ihre Freundin Sarah aus Studienzeiten will mit ihrem Freund Robert von Schottland her die kleine Familie von Andrea besuchen kommen, bei Andrea, deren Mann Greg und der kleinen Tochter Julie in Norwich wohnen. Doch aus der fröhlichen Abholung am Flughafen wird schnell ein schreckliches Erlebnis, als in der Nähe der fünf Personen eine Explosion stattfindet.
Am schlimmsten trifft es Robert und Sarah - während Robert schwere Verletzungen im Bauchraum davonträgt, erleidet Sarah Kopfverletzungen, die zu einer Amnesie führen.
Für Andreas beste Freundin Sarah ist es nur schwer zu verkraften, dass ihr nach dem Aufwachen im Krankenhaus die beiden letzten Jahre fehlen. Ihr Patenkind Julie ist kein Krabbelkind mehr, sie ist umgezogen nach Schottland, hat dort einen neuen Job und - Robert. An ihren Lebensgefährten kann sie sich überhaupt nicht mehr erinnern, dafür umso mehr noch an Andreas Polizisten-Kollegen Christopher, für den sie damals sehr geschwärmt hatte. Als klar wird, dass auch Christopher mehr für Sarah empfindet, wird ein weiterer Anschlag auf Robert verübt - und Christopher war bei ihm im Krankenzimmer gewesen. Jetzt wird er von der internen Ermittlung gesucht.
Eigentlich will Andrea nur Christophers guten Ruf wiederherstellen und reist nach Schottland, um in den dortigen Lebensumständen von Sarah und Robert nach Spuren zu suchen. Eigentlich nutzt Andrea die Ermittlungen in drei bestialischen Mordfällen in Schottland nur als Vorwand, um selbst dorthin reisen zu können - da fehlen einem Opfer die Augen, einem anderen hingegen die Zunge. Dabei merkt sie, dass sie dafür nicht denken darf, wie ein normaler Mensch, sondern die normalen Grenzen von Moral zumindest gedanklich hinter sich lassen muss. Und eigentlich?sollte das jeder selbst lesen, ab hier!
Mir gefiel, dass mit den Ermittlungen um SEA-105 ein kaum bekanntes Thema in den Fokus rückt ? allerdings kann ich mir zum Beispiel weniger vorstellen, dass man zu jemandem wie McAllister überhaupt ohne Anwälte vordringen kann, hier hätte ich mir das ganze etwas stärker ausgearbeitet gewünscht (das wirkt jetzt kryptisch, würde aber sonst zu viel verraten). Insgesamt aber wurde ich sehr solide unterhalten!
Rezensionen von RebekkaT:
Pasta geht immer!
Sein blutiges Projekt von Graeme Macrae Burnet
"Mia liebt Pasta" - ich liebe Pasta auch! Viel Neues habe ich in dem Buch nicht gefunden, aber das Buch überrascht mit seiner Vielfältigkeit. Ein Kochbuch ist voll mit vielen verschiedenen Rezepten, Mirja Hoechst ist bei Pasta geblieben und hat mich somit zum Fan werden lassen. Endlich einmal keine exotischen, teuren, extravaganten Zutaten, die ich in meinem Supermarkt gar nicht finde!
Schöne, einfache Trendrezepte mit und über Pasta, sei es Pasta mit Sauce, Lasagne, Spaghettimuffins mit Ei oder mal eine süße Variante wie Schokoravioli oder Cannelloni mit Apfel-Zimt-Füllung - und ja: man kann Pasta auch selber machen, auch dazu gibt es Rezepte.
Cover: niedlich! Ich finde es gerade für junge Menschen sehr ansprechend, da Mirja eine schöne, junge Frau ist und das alleine einfach reicht.
Schreibstil: auch hier perfekt für "Anfänger". Von "Werkzeug" über Grundrezept bis zu den einfach und klar erklärten Rezepten ohne exotische Zutaten (!) ist alles gut und einfach erklärt.
Bei uns zu Hause gab es die normale Bolognese mit verschiedenen Nudeln.
Ich selber habe irgendwann mal ein paar weitere Saucen ausprobiert und bin jetzt bei 4 verschiedenen Pastagerichten angelangt, da unsere 4 Jungs einfach nicht alles essen Das Buch hat sich mein fast 12-jähriger Sohn gleich mal mit angesehen und ich denke, dass dieses Alter durchaus auch schon die Zielgruppe ist. Die verschnörkelte Schrift, die Herzchen sprechen eben junge Menschen an. Beim Durchlesen der Rezepte habe ich z. B. auch öfter gedacht: "Kenne ich!", während mein Sohn begeistert meinte, das wir das mal ausprobieren sollen.
Ein klares Pastabuch mit einfachen und leckeren Rezepten, das schon Jugendliche anspricht und ihnen so Grundrezepte zum überleben bietet!






