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Rezensionen von Elektronikerin:

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Rezension zu das Labyrinth der Lichter

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Klapptext:
Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959. Die junge Alicia Gris kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um das überraschende Verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In dessen Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia in die Buchhandlung Sempre & Söhne führt, tief in das Herz Barcelonas.

Der Zauber dieses Ortes nimmt sie gefangen, und wie durch dichten Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia findet, öffnen die Tür zu einer finsteren Intrige und bringen all jene in Gefahr, die Alicia am meisten liebt.

Dieses Buch gehört zum Zyklus von Romanen, die sich im literarischen Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher gehört.

Erschienen im März 2017 im Fischerverlag.

Meine Meinung:

"Eine Geschichte hat weder Anfang noch Ende, nur Eingangstüren".

Das Zitat von der Geschichte passt perfekt zu diesem Zyklus von Romanen. Die Vorgänger des Buches habe ich noch nicht gelesen und ich liess mich vollkommen überraschen was mich erwartet. Die Handlung kann man auch wundervoll verstehen ohne, dass man die anderen Büchern gelesen hat. Was ich sobald möglich nachholen werden, denn die Handlung hat mich gefesselt und möchte mehr von den handelten Personen erfahren, vorneweg von Fermin.

Die Hauptcharaktere haben eine schöne tiefe und mit manchen fiebert man mit und andere will man schnellstmöglich loswerden. Der Schreibstil von Zafon finde ich wirklich toll geschrieben. Seine Sprache ist wundervoll und extravagant. Der Autor versteht es Spannung aufzubauen und tropfenweise Informationen zu zukommen lassen, so dass man unbedingt weiterlesen möchte. Am Anfang hatte ich etwas Mühe in die Geschichte reinzukommen, da viele neue Namen und Orte genannt worden sind, aber nach ein paar Kapiteln legte sich dies und danach konnte ich kaum aufzuhören zu lesen.

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte unterteil, welche zu einer anderen Zeit oder an einem anderen Ort stattfindet. Jeder Abschnitt beginnt mit einem wundervollen Foto, welches die aktuelle Zeit in der Geschichte stattfindet widerspiegelt.

Fazit:
Ein toller Roman mit einer unglaublichen guten Sprache.

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Rezension zu das Labyrinth der Lichter

Rezensionen von Ela_Ela:

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Cybermobbing :/

Don't Kiss Ray von Susanne Mischke

Waffeln zum Frühstück, Shitstorm am Abend. Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird - nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband "Broken Biscuits", aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray! Und damit nicht genug: "Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist.

Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?", ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. Jill und Ray müssen sich trennen, bevor ihre Beziehung richtig begonnen hat, doch vergessen können sie sich nicht....

Natürlich war wieder das Cover Schuld an meinem Entschluss dieses Buch zu lesen. Es klingt vom Inhalt wie ein süßer Jugendroman, den man relativ schnell lesen kann. Außerdem habe ich von dieser Autorin schon mehrere Bücher gelesen und diese haben mir immer zugesagt und waren auch toll zum Lesen.

Doch in diesem Buch geht es viel um das Thema Cybermobbing uns ich finde es gut, dass sich schon viele Autoren diesem Thema annehmen und es uns anhand eines Beispiels vorzeigen.

Oft benötigt die betroffene Person nur ein paar Freunde und die Familie um diesem Leiden ein Ende zu setzen. Leider können viele Jugendlichen denen dieses zustößt nicht mit diesen Personen reden und so versuchen sie es alleine damit umzugehen. In diesem Buch halten zum Glück die Freundinnen und die Familie von Jill zu ihr und auch Ray entschuldigt sich für diese Umstände.

Ich mochte die Charaktere gerne, sie waren mir gleich sympathisch und ich fand es toll auch ab und zu die Sicht von Ray aus zu lesen, so wird man noch tiefer in diese Geschichte gezogen.

Fazit: Ein lehrreicher Jugendroman aus dem man vieles mitnehmen kann und das Betroffenen helfen könnte. Von mir bekommt es 4,5 Sterne.

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Cybermobbing :/

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

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Pure Langeweile

Ein Festtag von Swift Graham

Selten habe ich mich beim Lesen eines Romans so gelangweilt.
Normalerweise würde ich mir kein Buch mit nur 140 Seiten kaufen. Bei diesem aber war ich froh, dass der Autor mit seinen Ergüssen über verräterische Flecken auf dem Leintuch, der Inspektion des Hauses durch die nackte Jane und den Einblicken in Janes weiterem Leben schon fertig war.

Ich liebe die Serie Downton Abbey. Aber dieses Buch damit zu vergleichen (wie auf dem Buchrücken geschrieben steht) ist blanker Hohn.

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Pure Langeweile

Rezensionen von heinoko:

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Erotisch und spannend

Dark Mafia Prince von Annika Martin

Dieses Buch ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich muss doch zugeben, dass es mich irgendwie in den Bann gezogen hat. Die dahinter liegende Geschichte ist kurz und schlicht. Die Mafia in Chicago wird von der albanischen Mafia durch Töten des Vaters zerschlagen, die 3 Söhne sind in die Welt verstreut.

Oberboss der albanischen Mafia, Aldo Nicolla, besitzt eine schöne und kluge Tochter, Mira, die in Kindertagen sehr eng befreundet war mit einem der Söhne des Mafiabosses in Chicago, Aleksio Degrusha. Die zwei Brüder Akeksio und Viktor finden sich wieder und wollen die einstige Herrschaft des Vaters wieder aufbauen, suchen dazu den dritten Bruder. Als Pfand entführen sie Mira. Zwischen Aleksio und Mira entsteht eine eigenartige sexuelle Obsession und in Aleksio entbrennt ein innerer Kampf zwischen seiner brutalen Härte und der Erinnerung an etwas, was in ihm zu Zeiten der Kinderfreundschaft gut und heil war.

Das Buch ist gut geschrieben, spannend erzählt. Aber mehr nehme ich aus dieser Lektüre nicht mit. Die Grausamkeiten, das Töten um des Tötens willen oder um ein sehr fragwürdiges Ziel zu erreichen, auch die Härte bei den geschilderten Sex-Szenen - all das hat mich eher abgestoßen. Irgendwie beende ich die Lektüre mit einem schalen Gefühl im Mund...

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Erotisch und spannend

Rezensionen von Ela_Ela:

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Fuliminante Fantasygeschichte :)

Dark Mafia Prince von Annika Martin

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat.

Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Das Cover dieses Buches ist einfach wunderschön und verrät uns schon um was es geht. Um eine Schule für besonderen Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten.

Ich mochte Liv als Protagonisten sehr gerne und ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen, dass ich oft selber glaubte ich muss meine Fähigkeiten herausfinden. Ebenso konnte ich nicht zwischen Gut & Böse entscheiden, es wurde alles so geheimnisvoll, dass ich sogar an mir zu zweifeln anfing ob ich irgendwas wichtiges überlesen hatte, da ich oft verwirrt war wem man noch trauen konnte.

Ein wunderbar flüssiger Schreibstil, der das Weglegen des Buches sehr schwer gemacht hat . Das Spannendste jedoch war, welche besondere Macht Liv besaß, dass erfährt erst relativ zum Schluss. Ich habe das Gefühl, dass es noch einen weiteren Band geben könnte. :)

Fazit: Ein Buch, dass nicht zuviel verrät und mich oft verwirrt zurückgelassen hat. Trotzdem eine tolle Geschichte, die mich wieder überzeugen konnte. :D Ich vergebe 4,5 Sterne.

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Erotisch und spannend

Rezensionen von CWPunkt:

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Spannend und ein poetischer Schreibstil

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Inhalt:
?Das Labyrinth der Lichter? ist der Abschluss der Romanreihe um den ?Friedhof der Vergessenen Bücher? von Carlos Ruiz Zafón. Zu dieser Reihe gehören außerdem ?Der Schatten des Windes?, ?Das Spiel des Engels? und ?Der Gefangene des Himmels?. Obwohl es sich um eine Reihe handelt ist es jedoch auch möglich diese Bücher in einer anderen Reihenfolge zu lesen.

Im Roman ?Das Labyrinth der Lichter? werden wir wieder nach Barcelona entführt. Die eigenwillige Alicia Gris soll das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären. Dabei entdeckt sie ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ?Das Labyrinth der Lichter?. Warum hat Valls dieses Buch versteckt und hat seine Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuic was mit seinem Verschwinden zu tun? Tief im Herzen Barcelonas sucht Alicia nach Antworten und gerät dabei nicht nur selbst in Gefahr.

Rezension:
Ich muss zugeben, dass ich sicherlich ziemlich befangen bin. Spätestens seit ?Schatten des Windes? bin ich ein Riesenfan von Zafón. Der Schreibstil ist einfach unglaublich poetisch und so habe ich mir auch diesmal wieder unzählige schöne Formulierungen notiert. Gleichzeitig gelingt es Zafón so geschickt Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln. Immer wieder sind kleine Details versteckt, die mich gezwungen haben durchaus etwas langsamer zu lesen als üblich. Manche Szenen sind regelrecht schockierend, andere haben einen bissigen Humor. Ich kenne wenige Autoren, die so vielseitig schreiben können. Genauso vielseitig wie die Geschichte sind auch die Protagonisten. Alicia war mir z.B. am Anfang gar nicht so sympathisch, aber im Laufe der Geschichte haben ich mich immer mehr in sie hineinversetzen können und wurde immer fester an sie gebunden. Andere Protagonisten wirken von Anfang an heimtückisch oder unheimlich und man möchte sie gar nicht an sich heran lassen.

Fazit:
Ein fulminanter Abschluss einer ganz tollen Reihe. Ein Buch, das fesselt, schockiert und gleichzeitig so sehr zum Genießen der Sprache einlädt, das schafft nur Zafón. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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Spannend und ein poetischer Schreibstil

Rezensionen von Runar RavenDark:

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Poetisch und spannend!

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Das Buch "Das Labyrinth der Lichter" von Carlos Ruiz Zafon ist der Abschlussband des Romanzyklus rund um den Friedhof der vergessenen Bücher. Die vorherigen Bände ?Der Schatten des Windes?, ?Das Spiel des Engels? und ?Der Gefangene des Himmels? waren allesamt internationale Bestseller. "Das Labyrinth der Lichter" ist 944 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen.

Das Hardcoverband hat eine sehr gute Bindung, mit leider sehr dünnen Seiten und einer kleinen, anstrengenden Schrift. Der Buchumschlag ist abnehmbar und hat ein ansprechendes, passendes Cover.

Das Buch behandelt auf unterschiedlichen Zeitebenen die Geschichte einiger Familien und Opfer des spanischen Bürgerkriegs 1936-1939 und der darauf folgenden Franco-Diktatur. Die Geschehnisse spielen sich hauptsächlich in Barcelona ab.

Gleich zu Beginn des Buches wird erklärt, dass man die Bücher um den Friedhof der vergessenen Bücher in einer beliebiger Reihenfolge lesen kann ohne die vorherigen Bände zu kennen. Der Autor schreibt, dass jedes Band eine neue und andere Tür öffnet, um in die Geschichte rund um die Familie Sempere einzutauchen. Deshalb wurde der Abschlussband des Zyklus zugleich mein erstes Buch von Zafon. Zafon schreibt in einer zauberhaften, poetischen, tiefgehenden Sprache. Sein Schreibstil ist sehr ausdrucksstark und bildgewaltig. Er baut eine sehr starke Atmosphäre und Bezug zu den Charakteren auf. Jedoch ist seine Sprache nicht einfach und man muss sich wirklich mit allen Sinnen auf sein Werk einlassen, sonst kann man nicht genießen und verstehen. Konzentration und Ruhe braucht man, sonst kommt man nicht in den Genuss eines Zafon. Somit sind seine Werke sicherlich nicht für Jeden geeignet. Am Anfang hatte ich auch Probleme in die Geschichte hinein zu finden. Es war doch mit den vielen Personen und Ereignissen sehr schwierig und verwirrend. Vielleicht hätten mir da doch ein paar Bezugspunkte aus den vorherigen Bänden geholfen. Ich bin mir auch sicher das vielleicht einige Geheimnisse in Band 4 gelöst werden, die die Spannung in den vorherigen Bänden senken, weil ich dann schon Dinge weiß, die ich vielleicht noch nicht wissen sollte. Ansonsten fand ich das Buch und die Geschichte sehr spannend und flüssig mit einigen sehr unerwarteten Wendungen und einer unerwarteten Brutalität in manchen Szenen die teilweise bis ins Unerträgliche gesteigert wurde. Die Atmosphäre ist komplett sehr bedrückend, manchmal sogar schon erdrückend, was aber zu den einzelnen Handlungssträngen in der Geschichte sehr gut passt. Leider zieht es sich trotz der Sprachgewalt Zafons leider an einigen Stellen ganz schön. Da hätte man sicherlich auch einiges ohne Probleme und Einbußen kürzen können.

Fazit: Ein sehr sprachgewaltiges, atmosphärisches, spannendes, poetisches Werk, welches mir am Anfang einige Probleme bereitete hinein zu finden und welches sich zwischenzeitlich ganz schön zog. Dennoch ist die Geschichte wirklich mitreißend und Zafons Ausdrucksweise und literarisches Können überzeugend.

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Poetisch und spannend!

Rezensionen von Tarika:

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Bildgewaltige Sprache voller magischer Momente

Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint.

In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ?Das Labyrinth der Lichter?, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt. (Klappentext)

»Die Welt ist nicht der unmoralische Ort, den du bisher gekannt hast, Alicia. Die Welt ist schlicht ein Spiegel von uns, die wir sie bilden, und sie ist nicht mehr und nicht weniger als das, was wir alle gemeinsam mit ihr anstellen.«

?Das Labyrinth der Lichter? ist nicht nur der vierte Band der Reihe ?Der Friedhof der vergessenen Bücher?, sondern auch mein erster Zafón. Ohne Vorwissen ging ich also ans Lesen, was erstaunlich gut gelang. Aber bereits am Anfang des Bandes steht schon geschrieben, dass es möglich ist, diesen Band ohne das Wissen aus den anderen Büchern zu lesen. Was mir natürlich als erstes auffiel, ist der fabelhafte Schreibstil, der so bildgewaltig ist, dass das Lesen nur so zum Spaß wird. Eigentlich findet man sehr gut in die Geschichte, ich habe allerdings doch ein wenig gebraucht, bis ich so richtig ankam. Danach war das Lesen aber nur so ein Genuss, da ich unbedingt wissen wollte, was weiter passiert. Und wenn die Geschichte erst einmal in Fahrt kommt, dann geht es so richtig los und es wird doch gut spannend. Trotz der Länge des Buches (944 Seiten), wurde es mir nie langweilig.
Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und authentisch. Ihr Handeln zu verfolgen, war mir nur so eine Freude. Meine Favoritin war jedoch die Protagonistin Alicia, sie war mir einfach nur sympathisch.

»Man glaubt, woran man kann, nicht, woran man will. Außer man ist ein Idiot, dann ist es genau umgekehrt.«

Vermutlich sollte man einmal im Leben zumindest einen Zafón gelesen haben. Diesen Band kann ich dafür nur empfehlen, denn es ist einfach eine Freude, die bildgewaltige Sprache voller Magie von Zafón kennenzulernen und zu erleben.

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Bildgewaltige Sprache voller magischer Momente

Rezensionen von thora01:

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Ein kniffliger Fall für Mona und Enno

Friesenlauf. Ostfrieslandkrimi von Sina Jorritsma

Inhalt/Klappentext:
Ein Jogger beißt ins Dünengras und stirbt scheinbar eines natürlichen Todes. Hat sich Hardy Lohmann beim traditionellen Meilenlauf auf Borkum einfach zu viel zugetraut? Kommissarin Mona Sander ist als Ersthelferin vor Ort und bemerkt verdächtige Symptome. Eine Obduktion des Toten schafft Gewissheit: Das Opfer wurde vergiftet.

Hat seine junge schöne Geliebte ihre Hand im Spiel gehabt? Und welche Rolle kommt einem zwielichtigen Abmahnanwalt zu? Wem gehören die 100.000 Euro, die in Lohmanns Ferienhaus gefunden werden? Mona Sander und ihr Kollege Enno Moll beginnen mit der Untersuchung des Mordfalls. Doch als plötzlich ein undurchsichtiger Mann aus Monas Vergangenheit auftaucht, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu?

Meine Meinung:
Sehr spannender neuer Fall für unsere Ermittler Enno Moll und Mona Sander. Das Buch hat mich sofort wieder in den Bann gezogen. Es lässt sich leicht lesen und ist fesselnd. Der Fall ist etwas kniffelig gestaltet. Ich konnte den roten Faden nicht auf Anhieb erkennen. Die Charaktere haben sich sehr gut entwickelt. Sie sind tiefgründiger und zeigen neue Eigenschaften. Welche ich bei den Kommissaren nicht vermutet hätte. Ganz besonders gefällt mir die Entwicklung von Mona. Sie wirkt ruhiger und nicht mehr so aufbrausend wie am Anfang der Reihe. Dennoch hat sie im richtigen Moment genau die richtige Dosis "Pfeffer im Arsch". Sehr gut war in diesem Fall, das Mona in den Vordergrund gestellt wurde. Der gesamte Aufbau der Story hat mir sehr gefallen. Es wurde der rote Faden sehr gut versteckt und nur ganz minimale Hinweise deuteten auf den richtigen Täter. Der Schluss hat mich doch überrascht. Ganz besonders wer der Täter war. Die Autorin hat mich gekonnt auf eine falsche Spur gelockt.

Mein Fazit:
Sehr schöner neuer Fall mit dem Ermittlerduo Sander und Moll. Er ist spannend und nicht leicht zu knacken.

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Ein kniffliger Fall für Mona und Enno

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Für einen Nachmittag im Grünen

Ein Festtag von Swift Graham

Der reiche junge Herr und das Dienstmädchen- das ist keine ungewöhnliche Beziehung, auch nicht in der englischen Gesellschaft nach dem 1. Weltkrieg.
Ungewöhnlich ist vielleicht das Dienstmädchen, gut gebildet und lesehungrig. Ungewöhnlich ist auch die Art, wie der reiche junge Herr diesen einen letzten gemeinsamen Festtag zelebriert, und man vermutet gleich, dass sein darauffolgender Tod kein wirklicher Unfall war.

Sprachlich brillant, hat die Geschichte auch einen leisen Hauch von Georgette Heyer- absolut standesbewußt, aber die gesellschaftlichen Grenzen sind nicht unüberwindlich.
Und was sind schon Grenzen, was sind Träume, was ist Realität? Auf diese Fragen läuft es hinaus, wenn das ehemalige Dienstmädchen schließlich als erfolgreiche Schriftstellerin auf das Leben zurückblickt. Wie verändert sich die Wirklichkeit, wenn man sie in Worte fasst, und hat nicht jede der handelnden Personen ihre eigene Sicht auf das, was geschehen ist?
Anregende Lektüre für einen Nachmittag im Grünen, am besten mit Blick auf eine englische Gartenlandschaft

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Für einen Nachmittag im Grünen