Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Philiene :
Mord im Hotel
Die Hoteldetektivin von Alexander Eden
Ein Luxushotel in Berlin, eine gewitzte Detektivim, ein toter Gast. Klingtnach einer spannendenGeschichte. Ist es auch.
Emma ist Hoteldetektivin und ihrer Spürnase wird gewecktals ein Gast tod in seinem Zimmer gefundenwird. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber Emma hat Zweifel und beginnt zu ermitteln doch das ist gefährlicher als sie denkt.
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Der Roman beginnt relativ ruhig und nimmt dann richtig Fahrt auf. Der Spannungsbogen steigt schnell an und die Vorgänge haben mich immer wieder überrascht.
Dazu kommt eine taffe Ermittlerin die sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt. Nebenher gibt es auch noch Probleme in ihrer Familie die sich aber gut in die Geschichte einfügen und das Ganze abrunden.
Ein spannender Krimi der immer wieder überrascht mit einer Ermittlerin die überzeugt.
Sehr spannend
Donaumelodien - Wiener Verschwörung von Bastian Zach
Wiener Verschwörung ist bereits der fünften Teil einer Krimireihe rund um den Geisterfotographen Hieronymus, der in Wien ermittelt. Ich habe allerdings die Vorgänger nicht gelesen und hatte trotzdem keine Probleme in die Geschichte zu finden.
Der Roman spielt wie gesagt in Wien und zwar am Ende des Neunzehnten Jahrhundert.
Vor einer Polizeistation wird eine Kiste abgegeben in der sich ein grausamer Inhalt befindet. Es handelt sich um eine Kopf. Hieronymus beginnt zu ermitteln, wobei die wichtigste Frage ist, wer ist der Tote und wo ist der Rest von der Leiche?
Der Fall ist richtig Spannend und führt zu Ereignissen die einige Jahre zurück liegen. Dunkle Gestalten, immer neue Fragen und Geheimnisse tauchen auf. Die Story ist einfach nur fesselnd und spannend.
Aber das ist nicht nicht alles. Denn es gibt auch nochi eine Nebenhandlung die uns zu Hieronymus Wohngemeinschafr führt und zu einem sehr sympathischen Schaustellerpaar. Dieser Teil ist entspannter und fügt sich perfekt in das Geschehen ein.
Wer historische Krimis liebt ist hier genau richtig.
Ein Buch das lange im Gedächtnis bleibt
Wo der Wind die Namen trägt von Anja Jonuleit
Es gibt Bücher die man nicht vergisst, die so intensiv sind das sie einen noch lange beschäftigen. So geht es mir mit Wo der Wind die Namen trägt .
Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Einmal haben wir Inge in der Gegenwart die sich nach vielen Jahren ihrer Vergangenheit stellt, obwohl sie das eigentlich nicht will.
Die anderen beiden Perspektiven spielen kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Auch hier begleiten wir Inge, aber hier ist sie noch ein Kind. Außerdem folgen wir Helga einer Jornalistin die sich nicht mit dem Satz:: "Jetzt ist aber auch mal gut." abfinden will.
Das besondere an diesem Roman ist die Authentizität mit die Anja Jonuleit ihre Geschichte erzählt. Immer mehr Schkierendes kommt ans Licht. Es werden die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beleuchtet und auch das Schweigen und Vertuschen ist ein Thema.
Das ganze in einem kleinen Ort. In dem die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertreffen und mittendrin ein kleines Mädchen das erst Jahre später versteht was damals passiert ist.
Ich war in dieser Geschichte gefangen und obwohl dieser Roman so ehrlich und realistisch von schrecklichen Ereignissen erzählt, konnte ich nicht aufhören zu lesen und ich hoffe das das auch noch ganz viele Menschen tun, den niemals darf vergessen werden was damals geschah.
Zurück in Lübeck
Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft von Anna Husen
Ich mag die Bücher von Anna Husen sehr. Das liegt zum einen daran das ihre Romane in meiner Heimat spielen zum anderen an ihren interessanten Frauenfiguren.
Dieses Buch ist der zweite Teil rund um das Lehrerinnenseminar in Lübeck. Obwohl einige Jahre vergangen sind ist mir der Einstieg sehr gut gelungen, es war für mich wie ein Nachhausekommen.
Im Vordergrund steht diesesmal Natalie, eigentlich war für sie immer klar das auch sie Lehrerin werden will, doch als es soweit ist und sie ins Berufsleben startet kommen ihr Zweifel. Ist es das was sie will? Zu verlockend ist doch das Leben der Reichen. Dann Endzeit sie sich auch noch mit ihrer Ziehmutter Amelie....
Mir hat dieser Teil noch besser gefallen als der Erste. Natalie Zweifel waren so authentisch dargestellt das ich es perfekt nachvollziehen konnte. Ihre Geschichte war emotional aber auch dramatisch. Auch wenn ich manchmal den Kopf über ihre Entscheidungen geschüttelt habe, habe ich doch mit ihr gelitten und mitgefiebert.
Gut gefallen haben mir auch die Nebenfiguren, die eine sehr gute Rahmenhandlung ergeben gaben. Besonders erwähnen möchte ich hier die kleine Tina. Ein liebenswertes und aufgewecktes Mädchen.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.
Sehr berührend
Stunden wie Tage von Shelly Kupferberg
Ich habe schon unzählige Bücher gelesen die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, viele davon haben mich berührt, aber wenige haben es geschafft mich zum Weinen zu bringen. Dieses ist eines davon.
Das Buch beginnt mit einer alten Frau, die durch ihre Stadt schleicht, keiner kennt sie wirklich, doch es gibt Gerüchte.
Doch wer war sie wirklich?
Stunden wie Tage erzählt in leisen Worten Marthas Geschichte. Es ist die Geschichte von ganz normalen Menschen die das Pech hatten in einer dunklen Zeit zu leben. Es ist die Geschichte einer Frau die ein kleines Mädchen lieben lernt und es die Geschichte dieses Mädchens das im Nationalsozialismus erwachsen wird.
Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag komplett gelesen, Shell Kupferberg erzählt einfach großartig. Obwohl Marha vielleicht nicht die sympathischte Person ist, ist sie doch einzigartig und irgendwie auch liebenswert. Das Buch steckt voller vom echten Leben und erzählt von den Veränderungen die die Zeit mit sich bringt und vom Mut einiger weniger.
Ein emotionaler Roman der mich sehr berührt hat.
Konnte mich nicht fesseln
Die Geister von La Spezia von Oliver Plaschka
Ich habe mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte klang so interessant. Aber leider war ich von diesem Buch etwas enttäuscht.
Die Idee zu dem Roman ist klasse. Pat soll mit der Hilfe von Gedankenreisen den Tod des Ehemannes von Mary Shelly aufklären. Das war auch zunächst sehr interessant, doch leider habe ich schnell den Faden verloren.
Ich konnte mich nicht richtig auf die Geschichte einlassen, was sehr Schade ist, denn normalerweise versinke ich in den Romanen die ich lese. Ja ich gehe auf Gedankenrwiae und in einem Buch in dem es genau darum geht ist mir das nicht gelungen. Mich gaben die verschiedenen Personen verwirrt und die Handlung war mir zu unübersichtlich. Ich musste viele Stellen mehr als lesen und so war der Lesefluss doch sehr gestört.
Wie gesagt hat mir die Idee zu dem Buch gut gefallen und die Stimmung im Buch hat auch zur Handlung gepasst. Nur mich konnte es leider nicht fesseln.
Eine besondere Liebesgeschichte
Zwei in einem Bild von Morgan Pager
Ich mag Bücher die eine besondere Geschichte erzählen, die mal etwas Außergewöhnlicher erzählen. So ein Roman ist Zwei in einem Bild. Hier wird die Geschichte von Jean und Claire erzählt. Claire arbeitet als Reinigungskraft in einem Museum. Sie fühlt sich auf ganz besondere Art zu den Gemälden hingezogen.
Ganz besonders zu einem jungen Mann der mit seiner Familie auf einem Gemälde abgebildet ist. Auch Jean bemerkt Claire und eines Tages gelingt das Unmögliche Claire gelangt in das Bild zu Jean. Eine wunderbare Reise beginnt.
Die Geschichte zwischen Jean und Claire ist eine bezaubernde Erzählung mit einem ganz besonderen Handlungsort zusammen mit den Beiden reisen wir durch verschiedene Gemälden und lernen die Menschen die darin leben kennen. Es ist Fach interessant zu erfahren wie es ist in einem Bild zu leben und dabei zusehen wie draußen das Leben vorbrizieht.
Der Erzählstil des Buches glänzt durch leise Worte, die Autorin hat eine beinahe magische Welt erschaffen wie in einem Traum habe ich mich mit Claire in das Gemälde begeben und war genau wie sie von Jean fazieniert.
Einfach wunderschön.
Sommerfrische
Reigen in Triest von Günter Neuwirth
Einmal mehr geht es in das Triest der Kaiserzeit. Zurück zu Bruno Zabini.
Diesesmal verbringt er zusammen mit seiner Freundin Louise und zwei befreundeten Paaren ein paar Tage in Louises Landhaus. Die drei Paare verbringen ein paar unbeschwerte Tage und merken dabei nicht das sie beobachtet werden.
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Dieses Buch unterscheidet sich ein wenig von den Vorhergegangen. Es geht diesesmal sehr ins Private und ich würde es fast als sinnlich bezeichnen. Die eigentlich komplizierte Kombination ist wunderbar beschrieben und die ganze Atmosphäre hat mir gut gefallen.
Günter Neuwirth hat mich mit auf eine Reise 7n die Vergangenheit genommen und dabei eine Mischung aus einer knisternden Urlaubsgeschichte und einem spannenden Roman geschrieben der mich wieder einmal überzeugt hat. Ein toller Schauplatz und originelle Charakter, ein Polizist außerhalb der Norm und Frauen die ihrer Zeit weit voraus sind.
Sehr zu empfehlen.
Der Anfang der Prozession
Oberammergau von Robert Löhr
Die Oberammergauer haben die Pest überlebt und dann haben sie ein Gelübde abgelegt. Sie wollen die Christus Prozession spielen und damit verhindern, daß die Pest jemals wieder kommt.
Gesagt getan. Naja so leicht ist es dann doch nicht. Das Dorf teilt sich in zwei Lager, die einen sind dafür, die anderen dagegen und auch sonst ist ziemlich viel los in Oberammergau.
Ehrlich gesagt habe ich nicht so einen spannenden und rasanten Roman erwartet. In diesem Dorf ist so viel los, daß einem beim Lesen so manches Mal der Atem stockt. Ob nun die Bewohner untereinander, ein schwedischer Söldner oder der Abt aus Ettal alle mischen mit und alle sind von ihrer Ansicht überzeugt. Allerdings sind sie auch nicht zimperlich dabei ihre Meinung zu vertreten.
Neben den Spannungen im Dorf ist aber natürlich auch die Prozession ein wichtiger Teil des Romanes. Es war wirklich interessant zu lesen, mit wieviel Herzblut die Menschen dahinter standen, denn sie wußten ja noch nicht was sich daraus einmal entwickelt.
Leg dich nicht mit dem Koch an
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
The House witch ist ein ganz besonderer Fantasy Roman. Es ist ein eher ruhiges Buch und wer jetzt eindrucksvolle Schlachten und große Helden erwartet ist hier nicht ganz richtig. Wer aber gerne ein witziges Buch voller Magie liest der wird hier viel Freude haben.
Protagonist ist der Koch Fin der in der Küche des Königs anfängt und eigentlich nicht möchte, daß jemand erfährt das er eine Haushexe ist.
Doch wie es so oft ist, klappt nichts so wie geplant...
Der Roman bewegt sich tatsächlich fast komplett im Umfeld des Schlosses. Dabei gibt es neben vielen magischen Momenten auch so manche Intriege und Missgunst geht um. Dadurch entwickelt sich eine spannende Geschichte. Aber das was mir an diesem Buch so richtig gut gefallen hat, ist der Witz des Romans. Es gibt so viele witzige Szenen, ich denke da gerne an eine Partie Pflicht oder Wahrheit, für die alleine sich eine Verfilmung schon lohnen würde.
Außerdem mag ich Fin sehr, auf der einen Seite vielleicht etwas egoistisch aber für die Menschen die ihm an Herzen liegen ist er immer da.
Ein Punkt der mir auch sehr gefällt ist, das die Charaktere ganz normale Namen haben, die man sich gut merken kann.
Eine großartige Geschichte voller Magie.











