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Rezensionen von leopol:

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humorvoller Krimi mit einem etwas anderen Ermittler

Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo

Mads Madsen in Trauerredner und hat somit in seinem täglichen Leben viel mit dem Tod zu tun, noch mal mehr, weil sein bester Freund Bestatter ist. Nun wird sein bester Freund aus Kindheitstagen, Patrick, bei einem Unfall getötet und Mads gebeten die Trauerrede zu halten. Gleichzeitig sieht er sich mit ungewöhnlichen Vorfällen konfrontiert- eine sinnlose SMS an seine Nummer, ein Brief, der nur aus einem leeren Blatt besteht.

Besonders hervorzuheben an diesem Buch sind die herrlich skurrilen und speziellen Charaktere. Ein immer schick gekleideter Trauerredner, der meint nun ermitteln zu können. Ausgestattet mit viel Empathie und vielleicht auch einem gewissen Hang zur Selbstüberschätzung. Hals über Kopf stürzt er sich in die Ermittlung. Sein Vater, ein alter Herr, der meint sein Begräbnis vorneweg proben zu müssen. Hauptkommissarin Luise Mills, die immer schlecht gelaunt ist und Mads für einen Spinner hält. Weiters noch so viele andere Figuren, die sagen wir mal speziell gezeichnet sind.

Die Geschichte lebt von viel Humor, skurrilen Szenen und guten Beschreibungen. Man wird richtig in die Handlung gesaugt und das Kopfkino läuft de facto unweigerlich mit. Ist der Beginn doch leise plätschernd und man rätselt vor allem, warum man sein eigenes Begräbnis proben möchte- landet man schließlich im Strudel der Ereignisse und wechselt von Humor zu angstvollen Kriminalszenen.

Natürlich kommt auch ein gewisser Lokalkolorit vor- so lernt man den hohen Norden um Glücksburg und Flensburg gut kennen. Nicht nur deshalb, vielleicht, aber auch deshalb ist die Geschichte von gewisser Wärme und Tiefgang gekennzeichnet. Neben dem Lösen eines Falles nimmt man, meiner Meinung nach, außerdem eine bisschen eine andere Meinung über Tod, Bestattungen und die Berufe darum herum mit.

Für mich ein definitiv lesenswertes Buch, da schon einmal das Setting ein anderes ist. Denn wann ermittelt schon einmal ein Trauerredner? Es ist eben eine schöne Mischung aus Humor, speziellen Charakteren, und dem Wechsel zwischen Alltagssorgen und Spannung in der Ermittlung, die sehr gelungen ist.

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 humorvoller Krimi mit einem etwas anderen Ermittler
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Serienmörder- Paare wie du und ich

A Serial Killer's Guide to Marriage von Asia Mackay

Ein Kind verändert das Leben der Eltern und die Paarbeziehung immer. Besonders gilt dies allerdings, wenn die Eltern in Wahrheit Serienkiller sind und sich dem Kind zuliebe aus ihrer bisherigen Profession zurückziehen. Beide Partner in diesem Buch versuchen damit auf ihre Weise umzugehen und den Fokus neu zu legen.

Eines Abends verliert Haze, der weibliche Part des Serienkiller Duos, jedoch die Kontrolle und tötet einen bedrohlichen Passanten. Und nun steht sie vor dem Problem, den Mord einerseits vor der Polizei und andererseits ihrem Mann zu verbergen.

Die Geschichte ist skurril, makaber, schwarzhumorig und oft absurd, beschäftigt sich aber im Kern mit Themen, die alle Paare und in den speziellen Eltern betreffen. Was gebe ich alles für andere Personen (Partner, Kinder) auf, wie schaffe ich es trotzdem ich zu bleiben. Wie weit geht man für die Liebe?

Den schwarzhumorige Erzählstil der Autorin fand ich sehr gelungen. Durch die abwechselnde Schilderung der beiden Partner und die Rückblicke kam Spannung auf, ob es Haze gelingt, den Mord zu vertuschen. Man taucht direkt in ihre absurde Welt, mit viel schwarzem Humor ein und erkennt dabei, dass die beiden sich trotz allen Hindernissen immer noch lieben.

Das Buch ist definitiv eigenwillig und nicht unbedingt realitätsnah. Ein bisschen fühlt ich mich an Mr. and Mrs. Smith, Desperate Housewives und Dexter erinnert. Alle Charaktere, ja auch die der Serienmörder, fand ich sympathisch- vielleicht auch gerade wegen deren trocknen Humors.

Wer ein etwas anderes, ja skurriles und schwarzhumoriges Buch sucht, das jetzt nicht ein klassischer Krimi ist, ist hier definitiv gut bedient.

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Serienmörder- Paare wie du und ich
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Faszinierend skurriler Thriller, mit schwarzem Humor-nichts für zarte Nerven

Ein kleines Lied über das Sterben von Timo Blunck

Tom Mangold, ein in Ungnade gefallener, ehemaliger Mordermittler, arbeitet als Hausmeister in der Laubenkolonie, in der er illegalerweise auch wohnt. Eine Aufgabe, einen streunenden Hund einzufangen, doch dieser verhält sich eigen und man fragt sich, ob er Zuschauer bei einem Verbrechen war. Eines vorweg, ein Buch wie dieses kannte ich noch nicht.

Beworben als Kriminalroman, mit abgründigem Humor und einem brutalen Mord, würde ich auch Horror und Thriller in die Beschreibung hinzufügen. Ohne zu viel der Handlung preiszugeben, lässt sich das allerdings nicht ausreichend erklären. Jedoch wenn man zartbesaitet ist, sollte man eher die Finger davonlassen, denn es wird eben blutrünstig und nimmt auch Folter auf.
Das Setting ist modern, vollkommen in der derzeitigen modernen Gesellschaft verwachsen, auch wenn das Cover vielleicht einen 70er Jahre Krimi erwarten lassen würde. Man wird in einen Strudel an Ereignissen geworfen, und tut sich schwer das Buch beiseitezulegen, auch auf Grund des lebendigen oft bildhaften Erzählstils. Man wird von (schwarzem) Humor unterhalten, und ruhige Szenen wechseln sich mit actionreichen, teils grotesken Szenen ab, alle paar Kapitel eine neue Überraschung. Eben ein wilder Ritt. Gut unterstützt wird dies durch die aus wechselnder Perspektive erzählten Kapitel, die dem Leser im Gegensatz zur Figur natürlich einen Wissensvorsprung geben und damit noch mehr mitfiebern lassen.
Ich mochte die Charaktere, ihre Dialoge und die Beziehungen untereinander. Speziell der gefallene Held/Antiheld Tom Mangold und der kleine Hund sind mir ans Herz gewachsen.

Ein großartiger Lesespaß und eine Mischung die ich so bisher noch nicht kannte. Jedoch nichts für schwache Nerven.

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Faszinierend skurriler Thriller, mit schwarzem Humor-nichts für zarte Nerven
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Feinfühlige, aber auch skurrile Geschichte über Mut, Ängste und Verlust

Der Große Gary von Rob Perry

Benjamin ist, nachdem seine Großmutter im Krankenhaus liegt, eher auf sich allein gestellt. Zusätzlich zur Angst um seine Großmutter, macht ihm, die Angst vor Krankheiten und diverse andere Ängste sein Leben schwer. Als er einen toten Wal am Stand besucht, folgt ihm ein Windhund nach Hause. Ein Essenslieferant, Leonard, erkennt in diesem den „großen Garry“, einen bekannten Rennhund, der von dessen Besitzer schon gesucht wird.

Benjamin möchte den Hund schützen und flüchtet sich auf einen Roadtrip.

Insgesamt is es eine eher ungewöhnliche Geschichte.

Ich mochte außergewöhnlichen, unverwechselbaren Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten. Benjamin, der eigentlich Angst von fast allem hat, nimmt einen Hund in sein Leben auf, der damit nicht in seinen Wunsch nach einem keimarmen Leben passt und überwindet Ängste. Leonard, der Träumer von der großen Geschäftsidee, der doch eher nicht in Konventionen passt- hilft Benjamin und überkommt seine eigenen Probleme. Camille, Benjamins Chefin im Supermarkt, mit ihren doch eher überdrehten Wiedergeburtsideen und Kristallen.

Der Roadtrip nimmt schon etwas skurrile Züge an. Doch speziell zwischen Benjamin und Leonard gibt es eine starke Beziehung und doch auch sehr wertvolle Dialoge. Eine Mischung aus sehr viel trockenem Humor, Alltagsbanalitäten, philosophischen Betrachtungen und Albernheiten. Rob Perry schafft es die Spannung, ob ein Verrat passiert und man den Hund behalten darf, gut mit Humor zu balancieren.

Etwas abrupt und skurril kam dann für mich dann jedoch das letzte Drittel des Romans.

Der Roman ist eine schöne Coming-of-Age Geschichte. Insgesamt ein berührender Roman über Freundschaft, Verluste und dem Überwinden von Ängsten.

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Der Umgang mit dem Tod- eine Trauerrunde bei Kaffee und Kuchen

Café Finito von Sybil Volks

Das Cafe Finito liegt auf dem Dorotheenstädtischem Friedhof in Berlin. Der Friedhofsverwalter Kristof Fährer ist die gute Seele des Friedhofs und leitet das Cafe Finito samt Trauergruppen. Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, Lebenssituation und Glaubens treffen sich bei diesen Runden, um ihre Trauer zu überwinden.

Ruhig und tiefgründig und auch mit etwas Witz, führt uns die Autorin einerseits durch ein Jahr am Friedhof und der Trauergruppe und andererseits an die unterschiedlichen Geschichten der Trauernden heran. Die Geschichten könnten nicht unterschiedlicher sein und sind natürlich auch tragisch. Doch der Autorin gelingt es dennoch dies mit einer gewissen Ruhe und Leichtigkeit zu vermitteln.

Die Charaktere fand ich sehr gelungen und aus dem Leben gegriffen und sie sind so divers, dass anschaulich gezeigt wird, dass trotz verschiedener Lebenssituationen, Alters und Glaubens, die Trauer doch ähnlich ist. Umso schöner ist, dass die Trauergruppe als solches zusammenwächst und eine kleine Familie wird.

Nebenbei schafft es die Autorin auch noch so manches Detail über berühmte Verstorbene, die auf besagtem Friedhof bestattet sind, zu vermitteln.

Für mich definitiv ein Buch das Nachwirkt und Trost spendet, denn der Tod gehört nun einem zum Leben dazu.

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Der Umgang mit dem Tod- eine Trauerrunde bei Kaffee und Kuchen
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eine herzerwärmende Geschichte über zweite Chancen- garniert mit Büchern

Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry von Gabrielle Zevin

A.J.Fikry ist Buchhändler auf einer kleinen Insel, Alice Island. Nach dem Unfalltod seiner Frau, schlittert er so durchs Leben geprägt vom Verlust und schlecht laufenden Geschäften. Er ist sehr rüpelig auch zur Vertreterin eines Verlages, Amelia. Nach einer durchzechten Nacht, ist sein wertvollster Besitz- eine Ausgabe eines seltenen Buches verschwunden.

Im Gegenzug findet er etwas anderes, überraschendes in seinem Laden, das sein Leben über den Kopf wirft.

Selten fiel mir eine Rezension zu einem Buch so schwer wie zu diesem, vor allem den Inhalt betreffend. Denn mit jeder Information nimmt man schon zu viel vorneweg. Also um es oberflächlich zu halten, wir folgen A.J. Fikrys Leben auch nach der Veränderung.

Vielen wird, so wie mir auch, gleich die gestalterische Ähnlichkeit des Covers zu „Morgen, morgen und wieder morgen“ auffallen, das von der gleichen Autorin Gabrielle Zevin stammt. Dieses ist ein früheres Werk der Autorin und dem bekannteren ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht, schon allein auf Grund des Umfanges. Es fühlt sich leichter und humorvoller an.

Der Länge oder kürze der Geschichte geschuldet, ergibt sich auch der Kritikpunkt, dass die Geschichte viele zum Teil große Zeitsprünge enthält. Es wäre sicher schöner gewesen, manche Situationen detaillierter geschildert zu bekommen, irgendwie macht dies aber auch den Charakter des Buches aus. Denn ist es nicht auch eine Kunst mit wenigen Worten, auf den Punkt gebracht zu arbeiten.

Ich fand die Charaktere grundsätzlich sehr gut gezeichnet. Es gibt skurrile Kunden und einen Polizisten der einen Polizisten-Leseclub gründet. Und so viele mehr.
Besonders schön, und passend zum Thema Bücher, waren auch die Kapiteleinleitungen – geschrieben von A.J.Fikry zu bekannten Werken und seiner Meinung bzw. Quintessenz daraus. Als spezieller Kunstgriff, da Zevin damit auch Hinweise auf die künftige Handlung streut.

Allgemein also ein Buch, das die Liebe zu Büchern zeigt und zweite Chancen, Verlust und die Wichtigkeit von Gemeinschaft thematisiert.

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gesellschaftlicher Roman in schöner atmosphärischer Kulisse

Die Rheinreise von Ann Schlee

Charlotte, eine alleinstehende Frau mittleren Alters, begleitet ihren Bruder, Reverend Charles Morrison und seine Familie 1851 auf einer Reise entlang des Rheins. Begleitet wird die Reise der kleinen Gruppe, durch die politischen Veränderungen der damaligen Zeit.

Ein Roman über die Rolle der Frau, hier vor allem auch der einer unverheirateten, in der damaligen Zeit.

Welchen allgemeinen gesellschaftlichen Zwängen sind Frauen zu der Zeit unterworfen und welche Hindernisse, erwartet in den speziellen ledigen Frauen? Welche Wünsche und Träume hat sie? Welche Erinnerungen hat sie verdrängt? Kann sie mehr sein als der Beiwagen der Familie ihres Bruders? Kann sie allein leben?

Der Schreibstil der Autorin nimmt den Leser mühelos in die damalige Zeit mit und man fühlt sich wirklich in die Szenerie gezogen. Man fühlt sich förmlich in den Schuhen der Protagonisten. Nicht nur die Gefühle, sondern auch die Szenerie werden gut geschildert.

Ein lesenswertes Buch, das die damalige Zeit gut einfängt, speziell die gesellschaftliche Situation und verpasste Chancen.

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Eintauchen in eine magische Welt mit japanischer Mythologie

Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Der Laden in der Mondlichtgasse wird von Menschen gefunden, die auf der Suche sind und zweifeln, ja aus dem Gleichgewicht geraten sind. So unterschiedlich die Probleme sind, wie z.B. Beziehungszweifel, der Wunsch zu sehen wer einen Liebt, so ähnlich ist die Lösung- es gibt für all diese Probleme eine traditionelle japanische Süßigkeit.

Das Buch ist eine Aneinanderreihung von sechs verschiedenen Episoden, in denen Personen den Laden aufsuchen, und entsprechende Hilfe durch eine Süßigkeit erfahren. Jede Anekdote ist in der Ich-Form geschrieben, eigenständig, und greift ein persönliches Problem auf. Ein bisschen sind die philosophischen Geschichten wie ein Selbsthilfebuch bzw. als Suche der Person zu einem Selbst zu sehen. Viel aktiv sich entwickelnde Handlung gibt es nicht.

Man kann den Geschichten leicht folgen und taucht in die Fabel- und Märchenwelt Japans ein. Die Charaktere und ihre Probleme sind sehr ehrlich und glaubhaft geschildert. Man wird, so kurz die Anekdoten auch sind, gut mitgenommen, so dass man auch aus den kurzen Geschichten viel mitnehmen kann- und sei es nur den Wunsch auch so eine Süßigkeit probieren zu können.

Generell ist es ein sehr magisch gestaltetes Buch. Ich fand die Gestaltung des Romans sehr gelungen- vom wunderschön passenden Cover, bis zur Darstellung der jeweiligen Süßigkeit und schließlich das hilfreiche Glossar.

Ich fand die Idee hinter dem Buch sehr schön und vielversprechend, ein bisschen mehr weiterführende Handlung über den Fuchsgeist Kogetsu hätte mir gefallen. Man lernt im letzten Kapitel von seiner Vergangenheit, ja das stimmt, aber ich fände das Thema hätte durchwegs Potential für mehr Handlung und Entwicklung. Aber vielleicht ergibt sich das ja auch noch mit weitern Büchern.

Zusammenfassend, ein schönes Buch für Zwischendurch, aber dennoch zum Nachdenken, da mit philosophischen Inhalten. Ideal wenn man auch noch gerne in die fantastische japanische Fabelwelt eintauchen möchte, bzw. generell Japan Fan ist.

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Eintauchen in eine magische Welt mit japanischer Mythologie
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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 7: Das goldene Öl von Christian Homma; Elisabeth Frank

Mit dem neuesten Band der Serie „Vino, Mord und Bella Italia“ zieht es uns wieder ins schöne Fontenaia zu alten Bekannten. Eine Lagerhalle der örtlichen Olivenölkooperative brennt ab kurz vor einer wichtigen Olivenölbewertung. War es Brandstiftung? Anna wird von Commissario Vico Martinelli gebeten, bei der Suche nach einem Maulwurf zu helfen.

Der Maulwurf hat nämlich interne Ermittlungsdetails an die Zeitungen weitergeleitet und bringt dabei u.a. Comissario Martinellis Ruf in Gefahr.

Trotz eines gemächlichen Beginns mit einem Brand, schließlich ein doch sehr brisanter Fall mit Wendungen, Geheimnissen und Intrigen und Rätseln. Wie gewohnt leicht lesbar und kurzweilig. Außerdem eine Geschichte wie sie in der Realität auch geschehen könnte. Ich habe bis zum Schluss gerätselt, wer der Übeltäter ist.

Das Duo der Cozy-Crime Reihe schafft es wieder gekonnt etliche geliebte Personen des Fontenaia-Universums auftauchen zu lassen. Speziell wenn man Anna schon seit mehreren Bänden in ihrer neuen Heimat folgt, freut man sich auf ein Wiedersehen und die Verbindungen, die die Figuren miteinander intensivieren. Es ist wie alte Bekannte wiederzusehen und gleichzeitig auch ein bisschen Italienurlaub.

Kurz um – es wird nicht langweilig in Fontenaia. Das Lesen lohnt sich und ein Einstieg ist leicht möglich, auch wenn man die Vorgängerbände noch nicht kennen sollte.

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Die Jagd nach einem Maulwurf und einem Brandstifter - ein toller Cozy-Crime