Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Ein großer Spaß
Freddy und Flo 1: Freddy und Flo gruseln sich vor gar nix! Freddy und Flo von Maria Kling
Zum Hörbuch:
Freddy und seine Schwester Flo ziehen zusammen mit ihrem Papa und seiner Freundin Ulrike in eine gemeinsame Wohnung. Direkt neben dem Friedhof und die Bewohner sind auch etwas sonderlich. Nach und nach merken Freddy und Flo wer ihre Nachbar wirklich sind ...
Meine Meinung:
Das Hörbuch ist ein riesengroßer Spaß.
Ganz wunderbar und abwechslungsreich gelesen von Marc Uwe Kling, der jedem Charakter eine eigene Stimme gibt, so humorvoll gesprochen, das ich einige Male sehr lachen musste. Die Geschichte ist eh sehr witzig, dazu dann noch die passenden Stimmlagen. Abenteuerlich, spannend aber auch humorvoll nähern sich Freddy, Flo und die restlichen Bewohner an um gegen ihren wahren Gegner zu kämpfen.
Es macht nicht nur Kindern Spaß der Geschichte zu folgen sondern es macht auch Erwachsenen sicherlich noch Spaß.
Für mich war es ein sehr amüsantes Hörerlebnis, ich kann es nur empfehlen.
Die große Depression und eine sehr starke Frau
Die vier Winde von Kristin Hannah
Zum Hörbuch:
Texas in den 1930er Jahren Elsa wächst als jüngste Tochter sehr behütet auf, allerdings wird ihr von ihren Eltern immer wieder eingeredet, sie sei krank, nicht wert und hässlich. Dann lernt sie den viel jüngeren Raphael kennen und verliebt sich in ihn, eine ungewollte Schwangerschaft und eine unglückliche Ehe folgen.
Dann kommt die große Dürre nach Texas, Elsas Mann verlässt die Familie und Elsa muss alleine zusehen wie sie ihre Kinder satt bekommt ...
Meine Meinung:
Eine sehr gelungene Lesung über eine sehr schwierige Zeit und über eine unglaublich starke Frau, die sich zwar sehr lange als unvollständig hält, aber für ihre Kinder alles tut. Sie verlässt mit ihnen Texas und sucht ihr Glück in Kalifornien.
Die Sprecherin erzählt liest die Geschichte sehr gut, verschiedene Stimmlage für verschiedene Charaktere. Die Geschichte ist unglaublich berührend, ich hatte mehr als einmal einen Kloß im Hals beim Hören.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Umstände im Amerika in der Zeit der großen Depression und danach authentisch zu erzählen, ich fieberte mit den Martinellis und auch allen anderen "Flüchtlingen" die doch alle nur den Wunsch zum Überleben hatten.
Eine packende, berührende und sehr eindrucksvoll erzählte Geschichte, bei der sich jede Minute der über zwölf Stunden lohnen.
Die Immunerkrankung und der kleine Tod
Hey, ich bin der kleine Tod ... aber du kannst auch Frida zu mir sagen von Anne Gröger
... oder Samuel und Frida.
Zum Buch:
Samuel hat eine Immunrrkrankung und sein bisheriges Leben mehr oder weniger im Krankenhaus verbracht. Wieder zuhause geht er nicht raus, sehr zum Leidwesen seiner Eltern. Auf einmal steht der kleine Tod in Form eines kleinen Mädchens in seinem Zimmer .
..
Meine Meinung:
Was für eine Geschichte. Alleine schon das Cover ist so ein zauberhafter Hingucker.
Die Geschichte beginnt im Krankenhaus, Samuel hat eine Immunerkrankung, ringt mit seinem Leben, hat Angst vor dem Tod. Frida ist quasi der Tod in Ausbildung und macht noch einiges falsch, aber vor allem nervt sie Samuel ganz fürchterlich.
Ein sehr lockerer Schreibstil, trotzdem sehr gut zu lesen. Die Kapitel sind nicht so lang.
Das Buch erzählt mit einem fast schon schwarzen Humor, aber so unterhaltsam und sehr lustig. So macht es auch älteren Lesern noch Spaß. Ein ernstes Thema humorvoll verpackt, so kann die Angst genommen werden.
Mir hat das Buch jedenfalls sehr viel Lesefreude bereitet und ich kann es nur empfehlen. Ob mit oder ohne Kind gelesen, wer schwarzen Humor mag wird Frida lieben.
Sehr gelungen und fantasievoll
Vincent und das Großartigste Hotel der Welt von Lisa Nicol
Zum Buch:
Vincent lebt mit seiner Familie in einer kleinen Stadt. Als sein Großvater stirbt, hinterlässt er Vincent seinen Schuhputzkasten. An seinem ersten Tag als Schuhputzer wird er vom Empfangschef und der Tochter der Besitzer angeheuert. Als Schuhputzer im Großartigsten Hotel der Welt ...
Meine Meinung:
Ich mag das Cover schon total gerne, bunt, fantasievoll und besonders.
Es lädt zum Lesen ein.
Die Geschichte fängt gleich total fantastisch an, das Hotel ist so besonders, viele tolle Zimmer, für jeden Anlass bzw. für jeden Gast das passende Zimmer. Alle so wunderbar und einzigartig ausgewählt, die Ideen was in den Zimmern alles möglich sei, sind einfach "Großartig". Ein sehr angenehmer Schreibstil, kurze Kapitel und Vincent und Dlorenc sind abenteuerlustig und sehr sympathisch und liebenswert. Das Hotel ist, wie schon erwähnt, sehr besonders und es macht einfach großen Spaß dem Geheimnis des Spiegel-der-Zukunft-Zimmer auf die Spur zu kommen. Absolut empfehlenswert.
Berlin in den 1920er Jahren
Berlin Friedrichstraße: Novembersturm von Ulrike Schweikert
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Berlin, Bahnhof Friedrichstraße in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg. Robert darf den Bahnhof umbauen, der damals de3 Architekt Samuel Rosenstein gebaut hat. Endlich kann er seiner großen Liebe Luise einen Antrag machen.
Am Tag ihrer Hochzeit kommt Johannes, der beste Freund von Robert in Berlin an, der die ganzen Jahre als vermisst gar und von dem alle dachten er sei gefallen .
..
Meine Meinung:
Der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der Bahnhof Friedrichstraße, immer wieder kommen wie dahin zurück.
Ich mag die Zeit um die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, es passierte so viel, vor allem bei Frauen. Auch in diesem Buch haben die Frauen viel erlebt und sie sind sehr willensstark. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, aber manchmal ist es mir zu ausschweifend und es hat auch einige "Baustellen", die meiner Meinung nach nicht immer relevant waren für die Story. Dennoch ist es eine spannende Zeit, die gut recherchiert und authentisch erzählt wurde, allerdings, wie schon gesagt, manchmal ein wenig zu ausschweifend und unnötig.
Bob, der neue Geist der Weihnacht
Das Weihnachtsgespenst von Tobias Goldfarb
Zum Buch:
Bob ist als Gespenst noch recht jung, erst zweihundert Jahre. Beim "Obergespenst" äußert er den Wunsch, er möchte Weihnachtsgespenst werden. Auf der Suche nach einem neuen Scrooge lernt Bob die schüchterne Sophie kennen und gemeinsam erleben sie ein spannendes Abenteuer
Meine Meinung:
Ich sah das Cover und wusste, dieses Buch möchte ich lesen.
Letztes Weihnachten las ich Spekulatius, der Weihnachtsdrachen des selben Autors und war davon schon sehr begeistert. Aber das Weihnachtsgespenst gefiel mir tatsächlich noch besser. Bob ist total niedlich, so, dass er als Gespenst auch kleineren Kindern keine Angst macht.
Die Geschichte ist in 24 Kapitel eingeteilt und eignet sich sehr gut als Adventskalender. Die Kapitel sind nicht zu lang und in jedem Kapitel ist mindestens eine Illustration, die das gelesene noch zusätzlich unterstützt. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach sehr gut zum Vorlesen oder auch zum selber Lesen für erfahrenere LeserInnen. Es macht auf jeden Fall sehr viel Spaß, auch dem erwachsenen (Vor)Leser.
Guter historischer Roman mit manchen längen
Die letzte Tochter von Versailles von Eva Stachniak
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Veronique wächst als Halbwaise in ärmlichen Verhältnissen auf, fällt aber durch ihre Schönheit auf. So wird sie auch von einem Lakaien des französischen Königs entdeckt. Dieser hat das Interesse an seiner Mätresse verloren und Gefallen an ganz jungen Mädchen gefunden, so auch an Veronique.
Als sie jedoch ein Kind erwartet, verliert er auch an ihr das Interesse. Veronique gibt das Kind zur Adoption frei und beginnt ein anderes Leben ...
Meine Meinung:
Ich lese gerne historische Romane, normal allerdings eher in der kürzeren Vergangenheit, aber ich war sehr neugierig auf das Buch.
Zu Beginn fand ich es ein wenig langatmig und auch verwirrend, sehr viele Namen, sehr viele Orte. Aber als Veronique erstmal im Hirschpark angekommen ist wird es spannender, aber teilweise wird auch etwas weit ausgeholt, es wird viel unnötiges erzählt, dadurch wird es sehr lang.
Manchmal hätte ich mir mehr Tempo gewünscht. Trotz des gut zu lesenden Schreibstil hatte es seine Längen. Ansonsten war der Roman meiner Meinung nach gut recherchiert, die Zeiten damals waren schwer. Im zweiten Teil geht es dann um Marie Louise, die Tochter von Veronique, auch dieser Teil ist gut zu lesen. Wer gerne historisches liest ist mit dem Buch gut beraten.
Jane Austen, nicht nur für Fans
Von ganzem Herzen ... von Austen Jane
Zum Buch:
Ein Einblick in das Leben von Jane Austen in Form von Briefen und Illustrationen. Briefe an Vertraute von ihr und an ihre Schwester.
Meine Meinung:
Jane Austen kennt wohl so ziemlich jeder Leser/jede Leserin, vor allem Mr. Darcy. Die Romane sind nicht umsonst Klassiker und werden immer noch von jung und alt gelesen.
In diesem Schmuckstück sind nicht nur Briefe und viele Illustrationen, sondern auch Anspielungen an ihre Romane. Die Briefe sind schon sehr persönlich, ist ein bisschen wie das Lesen in einem Tagebuch.
Das Buch ist ein richtiges Schmuckstück mit Leineneinband und vielen bunten Illustrationen, richtig schön gemacht und total gelungen. Nicht nur für Fans der Autorin,sondern für alle, die romantisches mögen. Ein Buch welches zum schmökern und blättern einlädt. Es gibt so viel zu entdecken und man erfährt auch noch einiges über die Zeit in der Jane Austen lebte.
Ach Walter...
Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Walter Schmidt ist seit über fünfzig Jahren mit Barbara verheiratet und ebenso lange hat er keinen Finger krumm gemacht im Haushalt.
Als Barbara eines morgens einfach nicht aufsteht muss Herr Schmidt wohl oder über selbst für seinen Kaffee sorgen und für einen gefüllten Magen .
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Meine Meinung:
Was als humorvolles Buch angepriesen wurde oder zumindest nach einer kurzen Leseprobe so von mir vermutet wurde, war eher eine tragische Geschichte.
Walter oder eher Herr Schmidt, wie er in dem Buch immer genannt wurde, ist ein grantiger, eigensinnig Mann, der von seiner Frau erwartet, das der Kaffee morgens auf dem Tisch steht und mittags das Essen frisch gekocht wird.
Nun ist Barbara krank, wie krank bzw an was sie erkrankt ist, wird zwar nie erwähnt, aber es spielt auch eher keine Rolle. Jedenfalls muss Herr Schmidt sich selbst versorgen, was er auf sehr wundersame, aber auch humorvolle Art auch macht. Langsam taut Walter auf, er findet Hilfe in Form der Bäckereiverkäuferin und im Internet.
Mich hat die Geschichte teilweise amüsiert, teilweise aber auch sehr traurig gemacht. Man muss auch erstmal mit dem Schreibstil zurechtkommen, so hat das Buch (ich las das eBook) keine Kapitel sondern nur manchmal einen etwas größeren Absatz. Die Zeit vergeht, Walter wird in der Küche immer besser und man erfährt so manches Geheimnis, vieles wird aber auch nur angedeutet.
So ganz wurde ich nicht warm mit der Geschichte und ich hätte es gerne genauer erfahren bzw zu Ende erzählt gehabt.
Es ist einfach anders als die Romane die ich sonst lese.
Willkommen in den schottischen Highlands
Highland Hope 1 - Ein Bed & Breakfast für Kirkby von Charlotte McGregor
Zum Buch:
Colleen reist aus Boston nach Kirkby in dne schottischen Highlands mit der Asche ihres Vaters im Gepäck. Dieser möchte gerne in seiner alter Heimat begraben werden.
Da Colleen in den letzten Jahren ihren Vater gepflegt hat und im Moment nichts mit ihrer Zukunft anzufangen weiß, mietet sie sich als Langzeitmieterin im B & B von Alex Fraser ein.
Ein Highlander wie aus dem Buch, der Colleen nicht kalt lässt ...
Meine Meinung:
Ein Bed & Breakfast für Kirkby ist der Auftaktband einer Reihe rund um die Kleinstadt Kirkby und ihrer Bewohner.
Man hat es zu Beginn mit einer ganzen Menge von Personen zu tun, aber es gibt ein Personenregister, was einem hilft den Überblick zu behalten. Die Story ist angenehm zu lesen, ein Scheibstil, der sehe flüssig ist. Das Setting in den Highlands ist sehr schön, es verleitet zum Träumen. Die Geschichte ist teilweise ein wenig vorhersehbar, aber hat auch überraschende Elemente. Sie hat mich sehr gut unterhalten, sie ist romantisch und familiär, die Charaktere sind menschlich und fast alle sympathisch. Ein Wohlfühlroman in einer schönen Umgebung, der gut unterhält und neugierig auf die weiteren Teile macht.











