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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

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Schau genau

99 Tomaten & eine Kartoffel von Delphine Chedru

Zum Buch:

99 Tomaten und eine Kartoffel ist ein Wimmelbuch, bei dem immer 99 gleiche und eine ähnliche Sache auf einem Bild ist. Man muss sie nur finden.

Meine Meinung:

Das Wimmelbuch ist kunterbunt und lädt zum genauen Schauen ein. Es ist auch neu in unser LesenetzwerkBücherregal eingezogen, obwohl "unsere" Kinder schon etwas älter als das angegebene Alter sind.

Aber für solche Bücher ist man eh nicht zu alt.
Es schult das Auge, denn man muss schon genau schauen, um das eine Ding zu finden, welches anders ist. Zusätzlich hat es noch weitere Aufgaben wie z.B. bei den Autos den Fahrer finden oder bei den Fischen eine bestimmte Farbe zu zählen.
Wir nutzen es zusätzlich zum Zählen üben, um Farben zu benennen und was man noch alles auf den Bildern entdecken kann. Und vor allem sind solche Bilder gut um die Konzentration zu Schulen, auch mal stillsitzen und länger auf ein Bild gucken. Und die Kleinen entdecken die Dinge oftmals eher als Erwachsene.
Ich finde das Buch sehr geeignet für Kindergartenkinder, Vorschul- und auch Grundschulkinder.

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Wenn die Angstmonster zu viel werden

My One And Only von Helena Hunting

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Lavender ist ein äußert introvertierter Mensch, sie ist schüchtern und hat schon immer mit ihren Angstmonstern und Panikattaken zu kämpfen.
Kodiak, der beste Freund ihres Bruders, ist schon immer derjenige, der sie am besten versteht und ihr auch aus ihrer Panik helfen kann.

Dennoch tun sich die beiden nicht gut und als Lavender ihr Studium beginnt, sieht sie ihn öfter als gut für sie ist.

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit der sechsjährigen Lavender und einem traumatischen Ereignis. Wechselt dann aber in die Gegenwart mit Rpckblicken in die Vergangenheit von Lavender und Kodiak.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Lavender und Kodiak erzählt, was es einfacher macht, die Gefühlslage der beiden zu verstehen.
Mich hat die Story einerseits sehr berührt und betroffen gemacht, andererseits gingen mir die beiden oder eher die drei ordentlich auf die Nerven, denn der Zwillingsbruder von Lavender, River, spielte auch eine große Rolle. Es war teilweise fast zuviel, ich kann wohl verstehen das die Brüder ihre kleine Schwester beschützen wollen, vor allem da sie es ja durch ihre Ängste nicht einfach ahnte, aber man kann es auch übertreiben.
Alles in allem fand ich die Story etwas verstörend und auch anstrengend, aber dennoch unterhaltsam. Es ist schwierig das Erlebte in Worte zu fassen ohne zu spoilern, man muss sich eine eigene Meinung bilden. Für alle empfindlichen LeserInnen gibt es zu Beginn eine Triggerwarnung.

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Wenn die Angstmonster zu viel werden
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Eine neue Lieblingsreihe

1000 Gefahren junior - Disney Villains: Chaos beim Korallenfest von Fabian Lenk

Zum Buch:

Die Meeresbewohner freuen sich auf ihr alljährliches Korallenfest und auf das Flossenball-Turnier. Aber die Meeresbewohner haben nicht mit der bösen Ursula gerechnet, die ihnen einen Strich durch das Fest ziehen möchte. Finde heraus was sie plant und entscheide, wie du das Fest retten willst.

Meine Meinung:

1000 Gefahren ist eine Reihe für ältere LeserInnen, in den Büchern kann man selbst entscheiden wie es weitergehen soll. Der Ravensburger Verlag hat diese Reihe nun für Erstleser neu konzipiert.
Und mein Lesepatenkind liebt diese Bücher. Es blättert eh gerne in den Büchern, die wir lesen und hier es es sogar gewollt. Das Konzept ist ganz einfach, der/die LeserIn ist die Hauptperson, er/sie wird also direkt angesprochen. Nach jeder gelesenen Seite steht unten entweder eine oder zwei neue Seitenzahl/en, das lesende Kind entscheidet quasi selbst, wie die Geschichte weitergehen soll. Und je nach Entscheidung gibt es dann auch mehrere Enden. So macht lesenüben Spaß, man kann das Buch mehrmals lesen und hat jedesmal ein anderes Ende.
Dazu sind noch viele unterstützende Bilden und das ein oder andere Rätsel. Alles in allem eine sehr lebhafte Idee um lesen zu üben.

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Eine neue Lieblingsreihe
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Unseren Kindern steht alles frei

Edition Piepmatz: Wenn ich groß bin, kann ich alles werden von Fabian Lenk

Zum Buch:

Was willst du mal werden wenn du groß bist? Es gibt soviele verschiedene Möglichkeiten was man werden kann. Unseren Kindern steht alles frei lasst sie werden was sie wollen.

Meine Meinung:

Über 70 verschiedene Berufe werden hier "vorgestellt". Auf kartonierten Doppelseiten sieht man Bilder von Menschen die alle einen Beruf ausüben.

Kindgerechte, bunte Bilder, auf denen es was zu entdecken gibt.
Und es sind alle Menschen abgebildet, egal welches Geschlecht, egal welche Hautfarbe.
Ich finde das Buch echt toll um den Wortschatz zu erweitern. Als Lesepatin habe ich oft mit Kindern zu tun, die aus Familien stammen, die zuhause kein Deutsch sprechen, denen fehlen die passenden Worte und mit denen kann man mit solchen Büchern ganz prima üben. Ich sage es wir es bei uns heißt, sie erzählen mir, wie es bei ihnen heißt zusammen reden wir und zack, wieder was gelernt. Auf beiden Seiten.
Oder für unsere jüngsten LeserInnen, die noch dabei sind viele neue Worte zu lernen. Denn die Bilder zeigen nicht nur den Beruf, man sieht auch sonst sehr viel, was man mit Worten benennen kann. Ich liebe solche Bücher, es fühlt sich nicht als lernen an.

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Unseren Kindern steht alles frei
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Unruhen in Irland

Amelia von Anna Burns

Zum Buch:

Als 1969 die Unruhen in Irland beginnen ist Amelia sieben Jahre alt und denkt nur an ihre Schätze, bekommt von dem ganzem Politischen nicht wirklich viel mit. In der Schule wird sie von den Lehrern gepiesackt, zuhause von Eltern und Geschwistern. Sie lernt damit zu leben. Am Ende der Unruhen ist Amelia mitte dreißig und wir haben fast dreißig Jahre ihr Leben begleitet.

Meine Meinung:

Ich fand eigentlich das Thema ganz interessant, aber mir war es oft viel zu langatmig und zu verwirrt. Auch sie vielen Namen verwirrten mehr, als sie dem Fluss der Story beitragen.
Alles in allem sicher ein spannendes Thema, mich konnte das Buch allerdings nicht überzeugen. Für mich war es eine Aneinanderreihung von teilweise sehr belanglosen Dingen, teilweise von recht brutalen Vergehen.
Sicher ist das Thema sehr erschütternd und auch emotional, aber es konnte mich irgendwie nicht wirklich erreichen.
Leider war das Buch so gar nicht mein Fall.

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Unruhen in Irland
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Nicht mein Buch

City on Fire von Don Winslow

Zum Buch:

Sommer 1986 in Rhode Island. Danny und sein Freund Pat kontrollieren die Straßen von Providence, ihre Gang und die Italiener leben in Koexistenz. Das hat Paulie, ein Italiener, eine neue Freundin, die ihm vom Lied, einem Iren, ausgespannt wird. Und schon herrscht Krieg zwischen die Gangs.

Meine Meinung:

Es fängt an einem Sommertag am Meer an und endet mit Mord und Totschlag. Dazwischen gibt es unglaublich viele Namen, die ein oder andere Bettgeschichte und irgendwie ist die Handlung komplett an mit vorübergegangen oder ich habe den Faden verloren. Bald wusste ich nicht mehr welcher Namen zu welcher Gang gehörte, auf einmal war die Mutter da, die vorher keinerlei Interesse an Danny hatte. Alles sehr verwirrend, sehr langatmig und überhaupt nicht mein Stil. Ich wollte etwas gutes an dem Buch finden, aber am Ende war ich nur noch genervt. Ich kam überhaupt nicht in die Story und fand es am Ende nur noch langweilig und verwirrend. Dafür lese ich zuwenig Krimis.
Absolut nicht mein Geschmack.

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Nicht mein Buch
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Lesen mal anders

1000 Gefahren junior - Disney Villains: Ein tierisch guter Plan von Fabian Lenk

Zum Buch:
Aufregung im Zoo. Erst kann das Erdmmännchenmädchen Lilly nicht schlafen, weil sie so aufgeregt ist, dass der Zoo morgen aufmacht, dann entdeckt sie Einbrecher. Zusammen mit ihrem Freund Erdmännchen Eddy verfolgt sie die Einbrecher.

Meine Meinung:
1000 Gefahren ist eine Buchreihe in der nicht von Seite eins bis Seite X in der Reihenfolge gelesen wird, sondern am Ende jeder Seite steht eine oder zwei Möglichkeiten, wie die Geschichte weitergehen kann.

So kann es sein man springt von S. 10 zu S. 39 und dann wieder zurück auf S. 15. Wenn es zwei Möglichkeiten gibt, entscheidet man sich als LeserIn, wie es weitergehen soll. So kann man das Buch auch mehrmals lesen und hat jedesmal ein anderes Ende.
Diese Reihe hier handelt von den Disney Villains, also den "Bösewichten" und ist für LeseanfängerInnen gemacht. Einfache Sprache, Fibelschrift, damit auch Erstleser es gut lesen können, viele Bilder die das Gelesene unterstützen und noch das ein oder andere Rätsel. So sollte Lesenüben Spaß machen.
Allerdings ist es für ungeübte LeserInnen vielleicht auch verwirrend, da man ja nach jeder gelesenen Seite, ob es nun die linke oder die rechte Seite ist, eine neue suchen muss. Einerseits macht es Spaß in dem Buch zu blättern, viele verschiedene Möglichkeiten zu finden, andererseits hemmt es auch den Lesefluss.
Ich würde es jetzt tatsächlich erst für sehr geübte LeserInnen ab der zweiten, dritten Klasse empfehlen. Oder zum gemeinsamen Vorlesen, da machte es mir am meisten Spaß.

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Lesen mal anders
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Der ganz normale Wahnsinn

So sind Familien von Judith Allert

Zum Buch:
So sind Familien, vielseitig wie die Welt. Nicht nur Vater, Mutter, Kind(er). Es gibt Patchworkfamilien mit vielen Kindern, es gibt Familie mit nur einem Kind. Es gibt Familie mit zwei Mama, zwei Papas, es gibt Familie da sind die Kinder die Woche bei Papa, die andere bei Mama und und und.

Und es gibt natürlich ganz viele Mentalitäten, manche Eltern kommen aus anderen Ländern und leben nun in Deutschland. Ganz einfach, so sind Familien.

Meine Meinung:
Und über diese Diversität erzählen uns die Geschichten in dem Buch. Und eines lernen wir daraus, egal welche Konstellation eine Familie hat, eines haben alles gemeinsam, viel Liebe und viel Freude mit der Familie, aber manchmal auch Streit und Versöhnung.
Mir haben die Geschichten jedenfalls sehr gut gefallen, gerade weil sie von den Unterschieden in den Familie erzählen. Denn eines ist Gewiss, eine Familie bedeutet immer ganz viel Liebe und ganz viel ganz normaler Wahnsinn.
Meiner Meinung nach kann man nicht früh genug anfangen die Kinder mit den Unterschieden vertraut zu machen und ihnen damit zu zeigen, das es keine Unterschiede gibt sondern alles völlig normal ist.
Ein wunderschön illustriertes Buch mit alltäglichen Geschichten aus alltäglichen Familien. Absolut empfehlenswert.

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Der ganz normale Wahnsinn
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Das Zehnmillionen Debakel

Voll verzählt? von Melvin Burgess

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:
Paul Miller kann besser Fußballspielen, besser rechnen, ist Stärken, hat die beste Mutter und überhaupt kann und ist er in allem besser als seine Freunde und MitschülerInnen. Vor allem im Angeben. Paul ist ein fürchterlicher Angeben und keiner glaubt ihm noch irgendetwas.

Außer seiner kleinen Schwester Elli. Und so kommt es, das Paul bis zehn Millionen zählen muss. Denn einmal möchte Paul etwas zuende bringen.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, die erste Hälfte des Buches gefiel mir nicht wirklich. Es ging vor allem um Zahlen, die Paul alle zählen musste. Und um die schreckliche Miss Hexx, die Rektorin der Schule, eine furchtbare Person, die auf einmal nur noch den Profit sah, den Paul der Schule und vor allem ihr bringen konnte.
Paul wollte es eigentlich gar nicht, denn den einzigen Freund den er noch hatte, Waris, wollte er mit seiner Zählerei nicht auch noch verlieren. Zwischendurch war es schon sehr fantasievoll und weit hergeholt, aber auch spannend. Mit tat Paul leid, weil ihn keiner mehr fragte, was er eigentlich will, außer vielleicht seine Mum.
Auf was das Buch genau hinauswollte kann ich gar nicht sagen, nur das am Ende die Familie im Mittelpunkt stand. So ganz war es auch am Schluss nicht meins, es traf wohl nicht meinen Lesegeschmack, war aber spannend genug um es unbedingt beenden zu wollen.

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Das Zehnmillionen Debakel
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Blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück

Mit dir hatte ich nicht gerechnet von Katie Cotugno

Zum Buch:
Fiona war Hauptdarstellerin in einer Serie die nach zehn Jahren nochmal eine Staffel bekommen soll. Für sie war aber der Abschied der Serie nicht gerade ruhmvoll und sie hat auch mit Schauspielerei nichts mehr am Hut.
Sam, ein Kollege aus der Serie, ist gerade Arbeitslos und versucht Fiona für die Fortsetzung ins Boot zu holen.

Meine Meinung:
Mir gefiel Cover und Klappentext, die Leseprobe las sich auch sehr gut, aber dann ging es bergab. Fiona und Sam waren zwar ganz süß zusammen, aber es fehlte das Gefühl, die Story plätscherte dahin. Alleine die letzten Kapitel waren dann nochmal packend, aber das konnte die Story auch nicht mehr retten. Blieb leider völlig hinter meinen Erwartungen zurück.
Eigentlich eine gute Story, aber zu lahm erzählt. Wäre ein sehr interessantes Thema gewesen, wurde aber zu lange gewartet bis es endlich zur Sprache kam. Auch die Nebencharaktere blieben viel zu farblos.
Es war nett zu lesen, aber leider nicht mehr.

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Blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück