Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Vampire an die Macht
When The King Falls von Marie Niehoff
Zum Buch:
Jedes Jahr zur Wintersonnenwende nimmt sich König Benedict eine Blutbraut für ein Jahr. Unter zehn Anwärterinnen kann er wählen, eine davon ist Florence, sie ist aber auch ein Teil der Rebellen, die den Tod von König Benedict sehen wollen. Es heißt, Menschen gegen Vampire, Recht gegen Unrecht.
Oder sind die Vampire gar nicht die Monster, für die die Menschen sie halten?
Meine Meinung:
Ich habe schon ewig keinen Vampirroman mehr gelesen und war gespannt. Und ich muss sagen, er hat mir überraschend gut gefallen. Ein lockerer Schreibstil, interessante Charaktere, vielleicht ein bisschen ein langsamer Einstieg, es dauert bis was passiert. Aber die Charaktere, allen voran Benedict und Florence sind interessant gestaltet, dann noch Lyra, die Schwester von Benedict, die ein sympathischer und liebenswerter Vampir zu sein scheint und wie sich zwischen Florence und ihr eine Freundschaft anbahnt. Das alles hat mir richtig gut gefallen. Es ist schön zu lesen, es kribbelt, es knistert und dann ist Band eins zu Ende ... ein fieser Cliffhänger. Also, schnell Band zwei besorgen, der zum Glück bald erscheint.
Schöner Abschluss
Eine neue Liebe (Sunset River 3) von Josefine Weiss
Dies ist Teil drei einer zusammengehörender Reihe
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Michael und Isobel sind ein Paar, aber nur heimlich, denn Michael kann sich nicht überwinden, offiziell zu Isobel zu stehen. Nur, wie lange lässt Isobel sich das gefallen?
Meine Meinung,:
Bei "Eine neue Liebe" handelt es sich um das dritte Buch der Reihe.
Um zu verstehen, worum es geht , sollte man alle Bücher gelesen haben, denn sie bauen aufeinander auf. Sprich Teil drei beginnt genau dort, wo Teil zwei endete.
Ich muss gestehen, dass ich zwischendurch echt genervt war von Michael. Das ewige hin und her zerrte doch ganz schön an meiner Leselust, ich muss aber potenziellen Lesern sagen, haltet durch, es lohnt sich.
Besser wurde die Geschichte für mich mit dem Besuch von Tiara, Isobels bester Freundin, ein ganz wunderbarer, warmherziger Mensch, der vielleicht (guckt zur Autorin) eine eigene Geschichte in Sunset River bekommt? Aber auch wenn nicht, hat sie eine ganz erfrischende Wendung in das Chaos gebracht. Die letzten Kapitel haben mich dann wiederum sehr berühren können und das Ruder nochmal rumgerissen, so kam ich dann zu einem ganz schönen Abschluss der Reihe.
Lily und die Magie
Lily Halbmond - Magie ist nur der Anfang (Lily Halbmond, Bd. 1) von Xavier Bonet
Zum Buch:
Am Abend vor Lilys Geburtstag und vor dem ersten Schultag in einer neuen Schule geht bei Lily einiges schief. In ihrem Zimmer fliegt ihr Mäppchen, ihr Geburtstagkuchen explodiert und im Bad regnet es.
Am ersten Schultag lernt sie Gigi und Mai kennen, die sie an Nachmittag in die Bibliothek einladen.
Was Lily nicht weiß, die neuen Freudinnen sind Hexen, genau wie Lily ...
Meine Meinung:
Das Buch ist wie ein Comic bzw. ein Graphic Novel aufgebaut. Ganz wunderbare, bunte Zeichnungen, einfacher Text, daher auch für jüngere LeserInnen und geübte ErstleserInnen geeignet. Die Geschichte geht schnell voran, wird recht schnell spannend, die Mädchen erleben ein Abenteuer. Zwischendurch gibt es immer wieder "wissenswertes" über Hexen und Magie, alles ganz gut gemacht, gut aufgebaut. Es macht Spaß Lily beim Erwachen als Hexe zu begleiten, es ging aber alles sehr schnell und oberflächlich.
Große Pinguinliebe
Einstein, der kleine Pinguin von Iona Rangeley
Zum Buch:
Imogen und Arthur waren im Zoo und haben dort die Pinguine bewundert. Dann steht plötzlich einer bei ihnen vor der Tür. Die seiner freuen sich, die Eltern wollen den Pinguin dem Londoner Zoo zurückgeben, aber dort wird gar keiner vermisst. Wo kommt der Pinguin den plötzlich her und was will er?
Meine Meinung:
Das war Coverliebe auf den ersten Blick, ich liebe Pinguine und Bücher über sie.
Einstein, wie der kleine Pinguin heißt, ist auf der Suche nach einem Freund. Die Geschichte ist total niedlich, die Illustrationen sie teilweise eine ganze Seite beanspruchen, sind zuckersüß und passen gut zu dem Gelesenen, was ich immer wichtig finde, wenn man ein Buch vorliest oder mit dem Kind gemeinsam liest. Ich hatte jedenfalls sehr viel Lesespaß mit Einstein und werde diese süße Geschichte mit meinem Lesepagenkind auf jeden Fall nochmal lesen. Große Pinguinliebe.
Judith und ihre Tiere
Judiths kleine Farm von Judith Rakers
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Judith ist auf einen Bauernhof gezogen, eine Farm wie sie es nennt. Dort hat sie Platz für viele Tiere und so beschließt sie dem schüchternen Jack ein Zuhause zu geben. Jack fühlt sich wohl in der Natur und im Garten und lernt viele Tiere kennen, aber findet er auch einen Freund?
Meine Meinung:
Ich vermute jetzt einfach, die Geschichte hat autobiographische Züge.
Zuerst sieht man auf einer Doppelseite (fast) alle Tiere mit denen wir es in dem Buch zu tun haben, zuerst nur gezeichnet, am Ende des Buches gibt es dann echte Fotos.
Eine total süße Geschichte über den kleinen Kater Jack, der auf der Farm von Judith ein neues Zuhause und jede Menge neue Freunde findet. Zuckersüß gezeichnet, ein paar "Mitmachseiten" und viel Wissenswertes über Tiere und auch über Pflanzen. Das ganze in großer Fibelschrift, so daß es geübte ErstleserInnen auch selber lesen können. Aber auch zu Vorlesen sehe gut geeignet. Es gibt wohl auch das Hörbuch, welches man in der Kosmos-App abrufen kann, wir haben aber lieber selber gelesen.
Eine quirlige, kleine Fee
Mina Wirbelfee (Bd. 1) von Zoe Magdalena
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Mina will endlich eine richtige Fee sein und wartet sehnsüchtig auf ihren Brief, in dem steht, welche Kraft sie hat. Aber als der Broef endlich ankommt, kann ihn keiner entziffern. Da macht sich Mina auf den Weg zur Feenkönigin Mirabella. Ein langer, aufregender Weg.
Meine Meinung:
Das Cover ist so süß, es muss gut sein. Schon beim reinblättern hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, so zauberhaft sind die Illustrationen. Alleine schon Bert, meine Lieblingsfee. Obwohl die anderen auch so süß gezeichnet und so humorvolle Namen und Bezeichnungen haben. Ein etwas anderes Feenbich, das mit richtig gut gefallen hat. Mina hatte eine aufregende und auch anspruchsvolle Reise vor sich und sie musste so manches Problem bewältigen. Mir hat die Geschichte gut gefallen, ob sie auch beim Lesepatenkind ankommt, wird sich die nächsten Wochen zeigen. Oftmals ist der Humor von Kindern doch ganz anders als meiner. Was mich ein bisschen stört, war die extreme Aufmüpfigkeit der kleinen Fee. Ein-, zweimal ist es ganz witzig aber so fand ich es schon teilweise grenzwertig. Aber die zuckersüßen Illustrationen sind es auf jeden Fall wert.
Der 11. Fall des Ermittlerduos
Monster von Nele Neuhaus
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Die sechzehnjährige Larissa wird tot bei einem Marienbildnis aufgefunden. Nun ist schnell ein Verdächtiger gefunden, ein, unter Vergewaltigungsverdacht stehender Asylbewerber zu dem das Mädchen vorher Kontakt hatte.
Meine Meinung:
Dies ist schon das elfte Buch rund um das Ermittlerduo Bodenstein und Kirchhoff, aber wenn man keinen Wert auf das Privatleben der Ermittler legt, kann man das Buch auch ohne die anderen zehn lesen.
Ich las einige Krimis der Autorin, aber lange nicht alle, die letzten zwei oder sogar drei habe ich (noch) nicht gelesen, ist normal auch nicht mein Genre. Diesen aber wollte schon wegen des Themas unbedingt lesen und habe es auch nicht bereut. Ein spannende Story, viele Vorurteile, viele falsche Fährten, auf die ich nur zu gerne aufgesprungen bin. Alles in allem hat mich das Bich trotz oder gerade wegen des Todes des jungen Mädchen gut unterhalten können. Ich werde wohl in Zukunft wieder öfter Krimis lesen. Ein wahrer Pageturnen, war ruckzuck gelesen.
Ivy und ihr Großvater
Ivy und die Magie des Poison Garden von Gesa Schwartz
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Ivy wird von ihrer Mutter nach Carlton Manor, dem alten Familien-Landsitz, geschickt. Sie soll fortan bei ihrem Großvater leben, den sie zuletzt als kleines Kind gesehen hat. Sie ist wenig begeistert, bis sie einen verwunschenen Garten entdeckt, den Poison Garden.
Ihr Großvater verbietet ihr allerdings, diesen zu betreten. Aber dann verschwindet ihr Großvater und Ivy begibt sich sich in den Giftgarten. Zum Glück ist sie nicht alleine.
Meine Meinung:
Ich finde das Cover schon sehr ansprechend und habe das Buch von Seite eins an sehr gerne gelesen, auch wenn sich seine Geheimnisse erst nach und nach zeigten. Es begann schon sehr mystisch, einige sonderbare Wesen, dann war da noch Finn, der Gärtnerjunge, der im Dienst ihres Großvaters ist und allen voran meine absolute Lieblingsfigur des Buches, Gabriel. Auf dem Cover ist er zu sehen, was es genau mit ihm auf sich hat, müsst ihr selber lesen, ich fand ihn jedenfalls ganz besonders.
Ein gut zu lesender Schreibstil, kurze Kapitel, meist so um die zehn Seiten, und viele interessante Charaktere, nicht nur menschliche, machen aus dem Buch ein besonderes Lesevergnügen. Dazu beginnt jedes Kapitel mit einer ganz besonderen Zeichnung und den Hinweisen um welche (Gift-)Pflanze es sich handelt. Optisch ein Highlight. Und inhaltlich auch.
Die Story ist magisch, spannend, abenteuerlich und sie hat eine sehr überraschende Wendung. Ich hoffe sehr, es ist eine Reihe und ich darf noch viele Abenteuer mit Ivy und Gabriel erleben, denn es gibt noch viel zu entdecken in Poison Garden.
Grinch triff auf Last Christmas
Die Farbe von Schneeflocken von Larissa Schira
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Letti ist freiwillige Helferin in der Kinderklinik und soll kurz vor Weihnachten für weihnachtliche Stimmung auf der Station sorgen, aber Letti hasst alles was mit Weihnachten zu tun hat.
Matteo hingegen ist ein wahrer Weihnachts-Fan und als er auf der Kinderstation anfängt, wirft er sich mit feuereifer in die Aufgabe und soll Letti zur Seite stehen.
Gemeinsam stellen sie einen Wunschabaum auf, der jedem Kind einen Wunsch erfüllen soll und kommen sich so näher. Aber Matteo hat ein Geheimnis vor Letti und auch Letti hat das ein oder andere Problem.
Meine Meinung:
Alleine schon die optische Aufmachung des Buches ist so wunderschön und passt in die Jahreszeit.
Die Story ist schön erzählt, Letti und Matteo erzählen abwechselnd, man kann der Geschichte der beiden so besser folgen, das mag ich sehr.
Beide haben ihre Probleme, wobei Lettis eher Luxusprobleme zu sein scheinen, ihre kommen erst am Ende so richtig zu tragen. Matteos Probleme hingegen werden mehr oder weniger von Beginn an offengelegt, wobei man bei den Gründen auch lange im Dunkeln gelassen wird, was aber für die Geschichte sehr gut passt. Das weihnachtliche wird auf Weihnachtsmärkten in und im Nürnberg aufgegriffen, der Wunschbaum und was die beiden für die Kinder machen ist eine wunderschöne Idee und wurde auch gut umgesetzt. Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Schön zu lesen und berührend erzählt.
Vom finden und suchen
Henry Kolonko und die Sache mit dem Finden von Maja Konrad
Bewertet mit 4,5 Sternen
Zum Buch:
Henry wohnt alleine mit seinem Papa in einer Wohnung und Henry findet Sachen und sucht die Besitzer, so verbringt er seinen Tag. Bis die gleichalte Pippa ins Haus zieht. Pippi ist so ganz anders als Henry und trotzdem verbringen sie Zeit miteinander.
Als Pippa mal was anderes machen möchte als Fundsachen zurückbringen, kommt es zu einem Streit. Henry macht sich Gedanken, warum ihm die Fundsachen so wichtig sind
Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt damit, das Henry was gefundenes zurückbringt. Als er zurück zur Wohnung kommt, steht da ein Umzugswagen. Pippa ist eingezogen und mit ihr jede Menge Lebendigkeit, die Henry ein wenig verloren gegangen ist.
Gut geschrieben, einfach zu lesen. Sehr kurze Kapitel, abundzu gibt es auch noch kleine Zeichnungen, die zur Geschichte passen. Und jede Seite bzw. jedes Kapitel hat noch was besonderes, ein Glas mit Knöpfen, in das mit jedem Kapitel ein Knopf mehr kommt. Ganz wunderbar gemacht.
Die Geschichte ist sehr tiefsinnig und trotzdem auch sehr unterhaltsam. Pippa und Henry sind tolle Kinder und am Ende hält die ganze Geschichte noch eine kleine Überraschung bereit.











