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Rezensionen von div:

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Western-Thriller, aber ohne Tiefgang

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu von Tom Lin

Western-Thriller, aber ohne Tiefgang

Ein einsamer Cowboy - ein typisches und gut gelungenes Western Cover, passend zum Buch.
Ming Tsu ist auf Rachefeldzug durch den Wilden Westen und trifft auf einen Zirkus. Er rettet Hazel, einem Mädchen das Leben und es ergibt sich, dass er beim Zirkus als Schutz bleibt.

Es gibt so allerhand Gefahren, durch die sich die Gruppe kämpfen muss. Es kommt sehr viel Gewalt, Rache und Vergeltung vor.

Mit den verschiedenen Charakteren konnte ich leider wirklich nicht warm werden - sie waren zwar gut beschrieben, aber bei mir ist dennoch nicht der Funke gesprungen.
Der Schreibstil ist stellenweise etwas mühsam zu lesen, und strahlt vor Brutalität, für meinen Geschmack etwas zu viel. Ein Western muss nicht unbedingt nur aus Brutalität und Leichen bestehen.
Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen.

Mich hat das Buch nicht ganz überzeugen können - wenn man es brutal mag, dann kann es sicher durchaus gefallen.

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Western-Thriller, aber ohne Tiefgang
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authentische Frauen

Die Tochter der Hungergräfin von Annette Spratte

authentische Frauen

Gräfin Louise Juliane kämpft darum, nach dem Tod ihres einzigen Sohnes, das Erbe für ihre Tochter zu bewahren. Doch männliche Verwandte erheben Anspruch auf die Grafschaft. Beim Kampf um das Erbe warten so einige Hindernisse und Herausforderungen auf die Gräfin und ihre Töchter.

Zu Beginn des Buches hatte ich Angst, dass ich nicht ganz in die Geschichte hineinfinde. Aber es ging dann doch recht schnell, sodass die Handlung Fahrt aufgenommen hat und ich mitten drin gewesen bin.

Von den Protagonistinnen bin ich wirklich begeistert - toll skizziert - tolle und bemerkenswerte Frauen.

Eines möchte ich noch hervorheben: es handelt sich um ein Buch eines christlichen Verlages, so liest man auch wie die Töchter in ihrer Entwicklung den Weg zu Gott finden. Dieser Punkt passt aber auch gut zur damaligen Zeit.

Mein Fazit: ein gelungener und interessanter historischer Roman.

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schräger Roman - hatte mir mehr erwartet

Vilma zählt die Liebe rückwärts von Gudrun Skretting

schräger Roman - hatte mir mehr erwartet

Schräg - mit diesem Wort beschreibt man diesen Roman wirklich recht gut.
Eine wirklich andere Geschichte, verpackt mit viel Humor und einer skurrilen Protagonistin. Vilma ist Klavierlehrerin und eine Einzelgängerin - ja sie ist etwas seltsam; in meinen Augen wird sie eine Spur zu seltsam dargestellt.

Sie ist aber auch ein sehr sympathischer Charakter.
Eines Tages erhält Vilma Briefe ihres verstorbenen Vaters... der auf dem Weg zu ihr verstorben ist. Sie begibt sich nun auf eine Reise in die Familiengeschichte.

Das Buch ist verpackt mit sehr viel Humor - man muss wirklich öfters lachen, was ja auch gut ist. Inhaltlich ist mir das ganze aber leider zu wenig. Die Briefe des Vaters waren eine tolle Idee und gut umgesetzt, was danach aber inhaltlich gekommen ist, war mir persönlich zu wenig. Meiner Meinung nach hätte man mehr daraus machen können.

Das Cover finde ich gut passend zum Inhalt - ein schönes Gesamtpaket.

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philosophische, tiefgründige Reise

Der Junge im Fluss von Nestor T. Kolee

philosophische, tiefgründige Reise

Ein Ort an dem die Zeit niemals vergeht -> genau das verspricht Bens Bruder Ben, denn er will mit Ben Fort. Aber Ben fühlt sich sehr wohl auf der Insel, auf der auch seine Familie schon seit Ewigkeiten wohnt. Das Meer scheint sich aber alles zu holen.

Er beschließt mit seinem Bruder wirklich weg zu gehen - doch dann bricht das Elternhaus ein...
Beim Lesen spürt man sehr die tiefe Verbindung zwischen den Brüdern, und auch einen Blick in die Emotionen erhält man.

Die Geschichte ist alles in allem sehr tiefgründig und auch poetisch. Der Schreibstil ist sehr philosophisch - fast schon eine Spur zu viel des guten, das muss ich wirklich als negativen Punkt anmerken.

Ein schönes Buch, eine schöne Erzählung - alles in Allem ein gutes Gesamtpaket. Von mir gibt es eine Empfehlung für Personen, die auf der Suche nach sehr philosophischen Büchern sind.

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außergewöhnliche Geschichte - schön geschrieben

Verheizte Herzen von Sarah Crossan

außergewöhnliche Geschichte - schön geschrieben

Das Buch hat mich auf Grund der Inhaltsangabe neugierig gemacht. Bisher kannte ich die Autorin Sarah Crossan nicht.

Ich fand auf den ersten Seiten den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig - sie schreibt sehr lyrisch und prägnant, ohne viel Umschweifen.

Aber man gewöhnt sich recht schnell daran und im Grunde hat mir dieser Schreibstil sehr gut gefallen.

Ana ist gefangen zwischen ihrem Familienleben mit Ehemann und ihrer Affäre. Ana wird nicht wirklich sehr sympathisch dargestellt, aber man bekommt einen guten Einblick in ihre Person. Ihre Affäre Conor stirbt - sie ist innerlich zerrissen, kann ihre Gefühle aber nicht zeigen. Noch schlimmer, sie muss mit seiner Frau in Kontakt treten, denn Ana soll das Testament vollstrecken. Sie lernt seine Frau kennen und fragt sich, ob sie wirklich so unerträglich war, wie er sie darstellte? Unweigerlich kommt auch die Frage auf, wollte er sie wirklich verlassen?

Das Ende bzw. der letzte Teil des Buches empfinde ich als absolut gelungen. Der Anfang/erste Teil des Buches war etwas schwächer.

Von mir gibt es eine Empfehlung.

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heftig und interessant

Die sieben Schalen des Zorns von Markus Thiele

heftig und interessant

Die Zone zwischen Recht und Moral, wenn man es mit guter Absicht macht - ein sehr schwieriges, sensibles und auch emotionales Thema im Zusammenhang mit dem Tod. Ein Thema das jeden betrifft und somit jeden irgendwie berührt.
In diesem Buch wird genau diese Thematik in einem Roman behandelt.

1996 feiern drei Männer ihren Segelsieg mit reichlich Alkohol. Es kommt zu einem Unfall - mit einem Toten. Max schützt seinen Freund Jonas indem er sich als Fahrer ausgibt.
25 Jahre später: Max hilft seiner Tante beim Sterben - eine Grauzone und kein einfaches Pflaster. Er bittet Jonas, der mittlerweile Staatsanwalt ist um Hilfe.

In diesem Buch schafft es der Autor, sehr behutsam auf die verschiedenen Themen der Sterbehilfe einzugehen - ein Buch das beim Lesen sehr bewegt.

Ein wirklich gut geschriebenes Buch - sehr interessant verfasst - von mir gibt es eine Empfehlung, aber es ist wirklich kein Buch für Zwischendurch sondern heftige Kost.

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gruselige Fortsetzung

Wie man 13 wird und die Nerven behält (Wie man 13 wird 5) von Johnson Pete

gruselige Fortsetzung

Im fünften Band der Reihe steht erstmals der schüchterne Chester im Mittelpunkt. Er ist ein ruhiger Junge, ein Außenseiter und hat keine Freunde. Auch mit Mobbing hat er zu kämpfen und dann kommt auch noch ein Geist, der ihn verhöhnt. Aber auch Markus & Tallulah sind in diesem Band natürlich wieder mit dabei.

Man wird von Anfang an mitten in die Geschichte hineingezogen - wie auch die anderen Bände ist es immer witzig und gruselig - bei uns sind diese Bücher heiß begehrt und man freut sich jetzt schon auf Band Nummer 6.
Der Schreibstil ist passend für die Zielgruppe und gut zu lesen - inhaltlich ist das Buch sehr unterhaltsam und äußerst kurzweilig.

Auch das Cover ist schön gestaltet und gut gelungen - wir finden es einfach passend zum Buch.

Eine schön gruselige Unterhaltung für jung und alt - wir können das Buch absolut weiterempfehlen.

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poetisch träumerisch, aber auch verwirrend

Auf der Zunge von Jennifer Clement

poetisch träumerisch, aber auch verwirrend

Die Handlung von „Auf der Zunge“ ist schwer in Worte zu umreißen. Eine Frau hinterfragt ihr Leben und ihre Ehe - dabei streift sie durch New York und stoßt auf die unterschiedlichsten Männer (Verbrecher, Ärzte, Handwerker, ...). Es folgen viele Gespräche mit diesen Männern, teilweise beim Lesen leicht verständlich, teilweise wirken diese Unterhaltungen sehr wirr und man weiß nicht, was sie aussagen sollen.

Der Schreibstil ist wirklich sehr poetisch und schön zu lesen - das Buch wirkt etwas träumerisch. Aber leider ist es auch sehr verwirrend, und oft weiß man die Aussage nicht so genau, bzw. versteht auch nicht, was die Protagonistin sagen möchte. Der Gesamtkontext war mir leider stellenweise wirklich nicht klar.
Ich finde den Ansatz des Buches schön, aber inhaltlich konnte es mich dann nicht so wirklich überzeugen. Wenn man Erwartungen an einen klaren Inhalt hat, kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. Wer gerne poetischen Schreibstil liest, wird hier sicher dennoch Freude daran haben.

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ganz nett...

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach von Julia Mattera

ganz nett...

Der Roman „Der Koch, der zu den Möhren und Sternen sprach“ von der Autorin Julia Mattera ist eine schöne Lektüre für zwischendurch. Es handelt sich um leichte Lektüre mit einem schön gestalteten Cover - wenn man sich einen netten unterhaltsamen Nachmittag machen möchte, ist es genau der richtige Roman.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Geschichte um Koch Robert, Schwester Elsa und Meggie teilweise sehr gefühlvoll geschrieben ist. Das Buch ist ohne viel Tiefgang und eher sehr seicht geschrieben - mich konnte die Geschichte leider nicht ganz packen - leider bin ich nicht in die Geschichte versunken. Bei der Leseprobe hätte ich erwartet, dass ich beim Lesen total versinken werde.
Dennoch ist es einen "nette" Geschichte, die einfach nur mich persönlich nicht ganz überzeugen konnte. Auch der Spannungsaufbau ist nicht ganz geglückt - es plätschert einfach vor sich hin.

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neue Generationen

Chopinhof-Blues von Anna Silber

neue Generationen
„Chopinhof-Blues“ ist ein Roman, welcher von jungen Menschen erzählt, und ihrem Weg zu ihrem Lebensziel - bzw. ihrer Reise zu ihrem richtigen Weg.
Wunderbar finde ich, dass so viele verschiedene Dinge im Erzählstrang hineingeflochten werden: von den Orten spielt es hauptsächlich in Wien und Berlin, aber auch von Budapest liest man immer wieder; verschiedene Ethnien sind in die Erzählungen mitaufgenommen; die unterschiedlichsten Hoffnungen miteinander verwoben.

Zentrum der Erzählung ist aber ein Wiener Gemeindebau.
Inhaltlich ist die Ausgangsbasis sehr bunt - man hat die Möglichkeit in die neue Generation einzutauchen.
Mit den Charakteren bin ich jedoch nicht so leicht warm geworden - auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch hätte noch mehr Potential gehabt, welches leider nicht vollkommen ausgeschöpft werden konnte. Aber inhaltlich hat mich der Roman auf jeden Fall überzeugt.

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