Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Magische Duftseher
Das Geheimnis der Schokomagie (Schokomagie 1) von Mareike Allnoch
Mila hat von ihrer Großmutter die Gabe des Duftsehens geerbt. Bei dem Duft von Schokolade kann sie in die Zukunft sehen.
Bei einem Schüleraustausch in Paris geht es allerdings bei Mila drunter und drüber, dort riecht es an allen Ecken und Enden nach Schokolade und Mila hat ständig Visionen.
Das Cover ist schon total süß, die Geschichte steht dem in nichts nach. Ein bisschen wie Emiliy in Paris für jüngere LeserInnen. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil, eine schöne Geschichte, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Dazu noch das Setting in Paris, welches den Leser an viele bekannte Orte bringt. Mich konnte die Geschichte sehr gut unterhalten, ich fand alles sehr süß und ein wenig romanr, aber noch durchaus kindlich. Empfehlen würde ich das Buch ab elf Jahren. Dann hat man eine süße, unterhaltsame Sommetgeschichte die richtig Spaß macht.
Emotionale Familiengeschichte
Als Großmutter im Regen tanzte von Trude Teige
Nachdem ihre Großeltern und ihre Mutter verstorben sind kehrt Juni zurück auf eine kleine Insel um das Haus auszuräumen und gleichzeitig auch um ihrem Ehemann, der gewalttätigist, zu entfliehen. Dabei findet sie ein Foto von ihrer Großmutter mit einem deutschen Soldaten. Wer ist dieser Mann?
Auf den Spuren dieses Fotos reist Juni nach Berlin und in den Osten Deutschlands.
Eine unglaubliche emotionale und bewegende Geschichte, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat. Die Zeit rund um den zweiten Weltkrieg und danach ist eh sehr spannend. Man erfährt viel über das Verhältnis zwischen Norwegen und Deutschland während und nach des Kriegs, vieles war mir völlig neu.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Gegenwart aus Sicht von Juni, die Vergangenheit aus Sicht von Tekla, der Großmutter. Beide Zeitebenen haben ihre Spannung. Die Geschichte hat mich sehr berührt und wird sicher lange nachwirken. Absolute Leseempfehlung.
Schreiben lernen
Master Class, Band 1 - Blut ist dicker als Tinte von Stefanie Hasse
Riley kann es nicht glauben, sie darf an dem Schreibwettbewerb auf Master Castle in Corneall teilnehmen. Die große Chance ihren Traum zu verwirklichen, sie kann Autorin werden.
Doch dann reicht jemand anonym Geschichten ein in denen Riley die Hauptrolle spielt, die ihr Leben beinhalten. Wer ist der Schreiber und was hat er vor?
Das Cover ist schon der Knaller, es ist einfach traumhaft schön.
Die Geschichte ist spannend und auch ein wenig mystisch und hat mich sofort in seinen Bann gezogen, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Mit Masters Castle ist der Autorin ein tolles Setting gelungen, die Charaktere waren gut durchdacht und auch interessant. Die Idee mit dem Schreibwettbewerb fand ich klasse, Riley war mir sehr sympathisch, sie kam authentisch bei mir an. Allerdings endet das Buch mit einem riesen Cliffhänger und man hat am Besten gleich das zweite Buch parat, damit man weiterlesen kann.
Süßer Auftakt
Internat Schloss Sommerberg - Fünf Pfoten retten Ferdinand Nuss von Susanne Oswald
Das Internat Schloss Sommerberg liegt idyllisch mitten in der Natur. Die vier Freunde Dalena, Finn, Lili und Anton gehen gerne im Internat zur Schule. Obwohl sie völlig unterschiedlich sind und jeder sein eigenes Hobby hat, verstehen sie sich super und verbringen gerne Zeit zusammen. Als sie von bei einer Kröten-Rettungsaktion von einem Unwetter überrascht werden wachsen sie richtig zusammen.
Alleine schon das Cover ist so süß. Die Geschichte liest sich sehr einfach, dem Lesealter entsprechend. Dazu kommen noch Bilder , die durch zu dem Gelesenen passen und es zusätzlich unterstützen. Für geübte Leser ist es auch kein Problem das Buch selber zu lesen, es eignet sich aber auch sehr gut zum Vorlesen. Nebenbei lernen wir noch das ein oder andere über Natur und Umweltschutz Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine große Rolle. Ein sehr gelungener Auftakt in eine (hoffentlich) Reihe. Uns hat es jedenfalls sehr viel Lesefreude gemacht.
Die Vergangenheit nicht vergessen
Die letzte Erzählerin von Donna Barba Higuera
Ein Komet bedroht die Erde. Petra gelingt es zusammen mit ihrer Familie einen Platz auf dem rettenden Raumschiff zu bekommen. Dieses soll sie in eine bessere Zukunft bringen. Eigentlich war eine Reise von gut achtzig Jahren geplant, aber etwas geht schief und Petra wacht fast 200 Jahre später wieder auf und alles ist ganz anders als vorhergesagt.
Die letzte Erzählerin ist ein Buch, welches mir sicher langer im Gedächtnis bleibt. Geschichten über Reisen in eine ferne Galaxie gab es schon mehrere, aber diese hat etwas besonderes. Zuerst einmal ein ganz zauberhaftes Cover, ein besondere Schreibstil, der mich sehr fesseln konnte und dann natürlich Petra, eine ganz wunderbare Protagonistin, die mich sehr berühren konnte.
Petra erzählt von der Erde, von ihren Ahnen, damit nichts vergessen wird. Das hat mich sehr berührt. Die Mischung aus Althergebrachten und Neuen macht es interessant und unterhaltsam. Ich kann Die letzte Erzählerin nur empfehlen, nicht nur für Kinder und Jugendliche.
Sehr berührend
Die Bibliothek der Hoffnung von Kate Thompson
1944 gab es in London ein stillgelegte U-Bahn Station in der viele Menschen Zuflucht vor dem Krieg suchten. Unter Tage fing das Leben weiter, es gab sogar einen Kindergarten, ein Theater und eine Bibliothek.
Clara und Ruby hatten unzählige Bücher gerettet und sorgen damit für Ablenkung vor dem grausamen Alltag.
Nach einer wahren Geschichte.
Ich fand die Zeit schon während meiner Schulzeit im Geschichtsunterricht sehr spannend und lese auch heute noch gerne Geschichte die einen wahren Hintergrund haben und gut recherchiert sind. Genauso ein Buch ist Die Bibliothek der Hoffnung. Eine bewegende Geschichte die mich sehr berühren konnte und mit Anekdoten nicht sparte. Die Gefahren und auch die Not der Menschen ist sehr gut nachempfunden aber nicht reißerisch. Clara und Ruby sind sehr sympathisch, haben das Herz am rechten Fleck und sind für die Menschen, denen schlimmes widerfahren ist eine echte Hoffnung. Eine sehr unterhaltsame, aber vor allem berührende Geschichte an die ich mich noch lange erinnern werde. Menschen, Frauen, wie Clara und Ruby braucht man in solch Situationen. Absolute Leseempfehlung.
Erschreckende Zukunft
Equilon von Sarah Raich
Jenna hat nur ein Ziel, nach New Valley zu kommen. Sie hat den Highscore geknackt, ist in Eine Milliarde aufgestiegen und bekommt die ersehnte Einladung der Privilegierten. In New Valley wurde Equiton entwickelt.
Dorian hingegen hat überhaupt kein Interesse an dem Highscore von Eine Milliarde.
Er interessiert sich für andere Dinge. Dann trifft er auf die kleine Maggie, um die er sich fortan kümmert. Und Maggie hat sehr wohl mit dem ganzen zu tun.
Mich machte der Klappentext sehr neugierig, ich lese auch immer wieder gerne Dystopien, auch wenn es erschreckend ist.
Ein sehr guter Schreisbtil führt durch die spannende Geschichte, verschiedene Charaktere die doch eigentlich ein Ziel haben. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt, von Jenna und Darian, wobei mir Darians Perspektive besser gefiel, sie war einfach spannender.
Die Geschichte konnte mich bis zum Schluss fesseln, auch oder gerade weil die Zukunft vorstellbar ist. Ein sehr gelungenes Buch, was mich total beeindruckt hat. Absolut empfehlenswert.
Ein fantastisches Abenteuer
Waraka von Tobias Goldfarb
Furcht ist in Waraka allgegenwärtig. Es herrscht dir Angst, die Angst vor der großen Schlange und ihrem Hüter Skarf. Denn Angst bedeutet Macht. So soll auch Prinz Arkyn lernen Angst zu verbreiten. Doch er will das nicht und macht sich mit seinem Seelentier auf die Flucht.
Er trifft auf Saga, die unterwegs ist das sagenumwobene Waraka zu finden und er schließt sich ihr an.
Ich kannte von dem Autor bisher nur seine Kinderbücher, die als Adventskalender erschienen sind und war schon sehr gespannt auf das Buch, das wohl jugendliche Leser ansprechen soll. Und es hat mir gefallen. Mich sprach das Cover schon total an und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Ein guter Schreibstil, die Spannung wird hochgehalten, man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Die Welt in der Arkyn lebt ist einerseits sehr erschreckend, aber auch sehr spannend und fantasievoll beschrieben. Die Charaktere sind toll beschrieben, sehr sympathische und man begleitet sie gerne auf ihrem Abenteuer.
Für LeserInnen ab zwölf empfohlen, dem kann ich mich nur anschließen. Es ist wirklich großartig.
Nicht mein Humor
Detektiv Parzival Po (1) - Das Geheimnis der Frau Purpur von Troll
Parzival Po ist ein Detektiv, der viel auf sich hält. Eines Tages kommt Frau Purpur zu ihm mit dem Auftrag ihr bei der Suche nach dem Familienschatz zu helfen.
Das Buch hat einen Schutzumschlag, den man wenden kann um dann ein Bilderrätsel zu lösen. Soweit ganz gut. Die Geschichte beginnt mit Frau Purpur und Parzival und sein Helfer machen sich zusammen mit Frau Purpur auf die Suche nach dem Geheimnis.
Kurzer Text, viele, großflächige Bilder, immer wieder ein Rätsel, meistens nach dem Motto, Suche den bzw. die Pos.
Vom Textumfang und der Schwierigkeit für Leseanfänger geeignet, allerdings kam es bei meiner kleinen Schwester, mit der ich das Buch gemeinsam las, überhaupt nicht an. Sie fand Parzival doof, mochte auch den Helfer nicht und die Geschichten waren auch nicht ihr Fall. Vor allem die zweite, sehr kurze die ein Rätsel sein sollte, war viel zu einfach zu lösen. Manche mögen das Buch sicher, und hat es nicht gefallen.
#nofilters
The truth behind your lies von Silke Heimes
Das Abi ist geschafft. Flo, Emmy, Jens, Rod und Ann verbringen gemeinsam ein paar Tage in einer Hütte in den Schweizer Bergen. Die Hütte hat der Außenseiter Jan für sie besorgt und die fünf haben das Angebor liebend gerne angenommen. Allerdings hat Jan auch Kameras in der Hütte versteckt und filmt ständig.
Auf dem Youtube Kanal "The Truth behind" kann man alles verfolgen.
Ein sehr ernstes Thema, Mobbing.
Jan wurde von den fünf gemobbt, da wunderte es mich schon das sie so leichtgläubig das angebot annahmen. Gerne hätte ich mehr aus der Vergangenheit erfahren, es wäre verständlicher gewesen. Dennoch war das Buch gut zu lesen, kurze Kapitel, guter Schreibstil und auch die Spannung kam nicht zu kurz. Ein bisschen weniger Rachegefühle und dafür mehr Feingefühl hätte der Geschichte noch gut getan. Wie leicht man doch in eine Falle tappt und wie schnell sich alles verbreitet ist schon immer erschreckend. Dennoch fand ich es gut und kann es sehr empfehlen.











